DE25733C - Neuerungen an Trockenapparaten, (I - Google Patents

Neuerungen an Trockenapparaten, (I

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DE25733C
DE25733C DE188325733D DE25733DD DE25733C DE 25733 C DE25733 C DE 25733C DE 188325733 D DE188325733 D DE 188325733D DE 25733D D DE25733D D DE 25733DD DE 25733 C DE25733 C DE 25733C
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Germany
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trough
blades
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liquid
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Application number
DE188325733D
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English (en)
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E. THEISEN in Lindenau bei Leipzig
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/18Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by rotating helical blades or other rotary conveyors which may be heated moving materials in stationary chambers, e.g. troughs
    • F26B17/20Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by rotating helical blades or other rotary conveyors which may be heated moving materials in stationary chambers, e.g. troughs the axis of rotation being horizontal or slightly inclined

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
NTSCHRIFT
JYs 25733 ~ WMVtSb.
Gewisse Materialien erfordern, um sie aus dem flüssigen oder halbflüssigen Zustand in den trockenen Zustand überzuführen, besondere Behandlung und namentlich besondere Einrichtungen, um die Trockenmulden von wellenförmigem Längenschnitt zu geeigneter Zeit entleeren zu können.
Die Trockenmulden werden zur Ausführung' der vorliegenden Erfindung wieder aus einer Anzahl an einander gereihter, hohler halbkreisförmiger oder nahezu halbkreisförmiger Stücke, wie im Ii. Zusatz zu P. R. No. 17509 beschrieben wurde, gebildet, in welche Dampf eintritt.
Die Neuerungen beziehen sich nun:
ι. auf die drehbare Aufhängung der Trockenmulden und die Einrichtung, um die Mulden durch Drehung entleeren zu können;
2. auf die Verschlufsart dieser Mulden, um das Material auf denselben trotz der drehbaren Aufhängung der Mulden von einem Luftstrom bestreichen zu lassen;
3. auf die Einrichtungen, um das Material in flüssigem · oder halbflüssigem Zustand dem heifsen Luftstrom möglichst zu exponiren;
4. auf die abgeänderte Einrichtung, um in die einzelnen Stücke, welche die Mulde bilden, Dampf ein- und das Condensationswasser abzuleiten;
5. auf die abgeänderte Einrichtung der Wellenbildung in den Trockenmulden durch zusammengefügte Bleche und Ringe;
6. auf die Einrichtung hohler, heizbarer Schaufeln in diesen Trockenapparaten.
Die unter 1. bis 4. genannten Abänderungen sind in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellt.
Die hohlen Stücke a, welche in ihrer Aneinanderreihung die Mulde von wellenförmigem Längenschnitt bilden, ruhen seitlich auf den T-Trägern b b1 auf, die an den Kopfenden durch die Verbindungsstücke c cl zusammengehalten werden. Diese Verbindungsstücke bilden in ihrer obersten Partie Lager d d1, mit denen sie auf der durch Getriebe ef und Scheibe g in Drehung versetzten Welle h aufgehängt sind, so dafs sich diese Welle mit den Schaufeln i drehen kann, während die Mulde auf der Welle hängt.
Zur Drehung der Mulde behufs ihrer Entleerung sind zwischen den Trägern b bl Ketten gespannt, die um die auf Welle k sitzenden Kettenräder / /' herumgeführt sind. Welle k kann durch Kurbel m, Getriebe η ο und Ketten ohne Ende /, welche auf den ,Kettenrädern qql sitzen, in Drehung versetzt werden, wodurch sich die Kettenräder / und die Mulde auf der Welle h drehen, so dafs die fortarbeitenden Schaufeln das Trockengut aus der Mulde herausschaufeln. Die Drehung der Mulde erfolgt in der Richtung, dafs sich Träger b1 hebt, während sich b senkt.
Ist die Mulde zwecks Durchführung eines Luftstromes mit einer Haube r geschlossen, so wird bei ί eine Klappe angebracht und die
Haube mit einem schräg abgeschnittenen Aufsatz t versehen, der sich an die unten schräg abgeschnittene Esse u anschliefst. Ebenso hat die Haube zur Luftzuführung einen Rohrstutzen ν, der vor dem Drehen der Mulde von seiner Rohrleitung getrennt wird. Die Haube r dreht sich also mit der Mulde und das Trockengut wird durch die Schaufeln i aus der OefF-nung der Klappe s entfernt. Um den in der Richtung der Pfeile w wx durchpassirenden Luftstrom in innigen Contact mit dem Trockengut zu bringen, sind zwischen die Schaufeln i Bleche χ χ1 gespannt, an denen bei der Drehung das flüssige oder halbflüssige Material hängen bleibt, so dafs der durchpassirende Luftstrom es bestreicht. Diese Bleche können flache Platten oder wellenförmig sein, wie in Fig. ι und diagrammatisch in Fig. 3 angegeben. Anstatt diese Bleche in dem ganzen Umfang der Schaufeln durchzuführen, empfiehlt es sich, wie in Fig. 3 dargestellt, sie durch Lücken zu unterbrechen, so dafs die Bleche in dem einen Kreise sich nur von Schaufel 1 nach 2 und von 3 nach 4, im nächsten Kreise von 2 nach 3 und 4 nach 5 und so abwechselnd fort erstrecken. Der Luftstrom windet sich zwischen diesen wechselweise gestellten Platten hindurch, unterstützt dabei den Trockenprocefs wesentlich und führt die feuchte Luft ab.
Als ein empfehlenswerthes Verfahren beim Trocknen flüssiger oder halbflüssiger Massen' hat sich ergeben, die flüssigen oder halbflüssigen Massen auf dem oben beschriebenen Trockenapparat so weit vorzutrocknen, dafs sie in dickbreiigem oder plastischem Zustande aus demselben herausbefördert werden können, um sie dann aufserhalb des Apparates mit Trockensubstanz so zu vermengen, dafs sie als krümelnde Masse auf demselben Trockenapparat oder auf den in D. R. P. No. 17509 und dessen früheren Zusatz-Patenten dargestellten Trockenapparaten die letzte Trocknung erhält.
Als Ersatz für die im II. Zusatz-Patent dargestellte Zuführung des Dampfes und Ableitung des Condensationswassers, welche Einrichtung wegen der Abdichtung der Rinnen {cd, Fig. 1, 3 und 3, II. Zusatz-Patent) an der Aufsenfläche der Mulden Schwierigkeiten bietet, empfiehlt es sich, jedes halbrunde Stück a am tiefsten Punkt mit einem Stutzen a1 zu versehen und je eine Anzahl solcher Stutzen, z. B. vier, in einem Verbindungsrohr a2 zu vereinigen.
In a2 wird durch a% Dampf zugeführt, welcher sich in die Stücke α vertheilt und durch Rohr a4 in das nächste Verbindungsrohr a2 Übertritt. In a2 sammelt sich durch die Rohrstutzen das Condensationswasser, das durch die Verbindungsröhren «5 weiter und schliefslich abgeführt wird; die gebogene Form von «4 und «5 gestatten ein Nachgeben derselben unter Einwirkung des heifsen Dampfes und Wassers. IjI
Die unter 5. genannte Abänderung ist in den Fig. 4 und 5 dargestellt.
In dem Haupt - Patent No. 17509 sind die Trockenmulden mit wellenförmigem Boden aus Blech gebildet und unterhalb durch eine Kesselplatte abgeschlossen. In dem Zusatz - Patent No. 23591 sind die Mulden theils aus hohlen gufseisernen Körpern zusammengesetzt, theils aus gebogenem Blech gebildet; das Streben des Erfinders ging dahin, die zweckentsprechendste Form und Herstellungsweise für diese Trockenmulden mit wellenförmiger Oberfläche zu finden.
Nach Fig. 4 (Längenschnitt) und Fig. 5 (Querschnitt) der beiliegenden Zeichnung wird die Trockenmulde durch einzelne Blech- oder Gufstafeln gebildet, die durch eigenthümlich geformte Ringe zusammengehalten werden.
α sind die Tafeln aus Blech oder Gufseisen in der Breite x, Fig. 5. Die Ringsegmente b sind von einem äufseren Umfang, der dem gröfsten Umfang der' Bleche entspricht. Die Ringe haben einen . konisch geformten Querschnitt, ebenso wie die Ringsegmente c, deren lichte Weite dem inneren Ausschnitt der Bleche entspricht.
Mittelst dieser Ringsegmente b und c werden die Bleche durch Niete de zusammengehalten. Die Ringsegmente b sind aufserdem in radialer Richtung durchbohrt zur Aufnahme der Schraubenbolzen /, welche zusammen mit den Rohrstücken g die äufsere Platte h halten, die sich um- die Mulde erstreckt. Durch Verschlufsstücke z, welche separat eingesetzt oder mit den inneren Ringsegmenten c verbunden sein können, ist auf diese Weise ein Heizraiim zwischen den Platten α und der Umhüllungsplatte h gebildet, k . ist die Welle für die Schaufeln, welche in den Wellentiefen arbeiten, und kann die Welle k sich unabhängig von der Mulde drehen oder letztere, wie oben beschrieben, behufs ihres Umkippens und Entleerens an der Welle aufgehängt sein.
Die unter 6. genannte Abänderung ist in den Fig. 6, 7 und 8 dargestellt.
In Fig. 6 und 7 sind heizbare Schaufeln dargestellt, die sich in den Wellentiefen der Trockenmulden bewegen.
Die Schaufelkörper, vorzugsweise aus Blech hergestellt, sitzen auf der hohlen Welle k, die an einem Ende mit einem Dampfeinlafsrohr /, am anderen Ende mit einem Ablafsrohr m für Dampf und Condensationswasser versehen ist. Diese Schaufeln sind in derselben Weise wie die Wellen des Bodens durch Annieten von Blechen an Ringe angefertigt. Die Ringe 11 mit ihren Rändern sitzen auf den Wellen; an die Ränder sind die Bleche ο angenietet, die an ihrer Peripherie durch Ringe p vereinigt sind. Diese Ringe können an ihrer Peripherie
mit Vorsprüngen q versehen sein, an welchen die Schaufelfläche r befestigt wird.
Der Hohlraum des Schaufelkörpers communicirt durch Rohr ί mit dem Hohlraum der Welle. Der Schaufelkörper wird behufs Entleerung von Condensations wasser durch, eine radial stehende Querwand t getheilt, welche bei Drehung des Schaufelkörpers das Condensationswasser hebt und durch Rohr s in den Wellenhohlraum ergiefst. Die Erhöhung der Einwirkung, namentlich auf flüssige Körper, die getrocknet werden sollen, durch geheizte Schaufeln und geheizten Boden ist sehr bedeutend.
In Fig. 8 sind die heizbaren Schaufelkörper mit diese Körper quer verbindenden Schaufeln r dargestellt. Diese Schaufeln können, wenn sie einfach in Mulden oder auf Böden ohne wellenförmige Oberfläche arbeiten, geradlinige Aufsenkanten haben; die Schaufeln können aber jede beliebige, sich nach der Wellenform des Bodens oder der Mulde richtende Aufsenform erhalten.

Claims (7)

  1. Patent-Ansprüche:
    An dem durch P. R. No. 17509 und dessen Zusatz-Patenten geschützten Trockenapparat:
    i. Die Aufhängung der Mulde und die Einrichtung zum Drehen derselben behufs ihrer Entleerung unter Einwirkung der sich · in der gekippten Mulde weiterdrehenden Schaufeln, Fig. ι und 2.
  2. 2. Der Verschlufs der drehbaren Mulde durch eine Haube, welche, das Passiren eines Luftstromes durch die Schaufeln gestattend, zur Entleerung mit einer Klappe und zum Anschlufs an die Esse mit einem schräg geschnittenen Essenansatz versehen ist, Fig. 1.
  3. 3. Die Anbringung von geraden oder gewellten Platten von Ring- oder Segmentform zwischen den Schaufeln in Richtung 'der Drehung, um das Trockengut in flüssigem oder halbflüssigem Zustande der Einwirkung des Luftstromes auszusetzen, Fig. 1 und 3.
  4. 4. Die Dampfzufühfung in die Hohlstücke a und die Condensations Wasserabführung aus denselben durch die Theile «2 α% α* β5, Fig. ι und 2.
  5. 5. Die Herstellung der wellenförmigen Mulde durch Platten a, die durch Ringsegmente b und c zusammengehalten werden, und die Umhüllung der Mulde durch Platte h in der Distanz der Höhe der Rohrstücke g, Fig. 4 und 5.
  6. 6. Die Herstellung der Schaufeln aus hohlen, heizbaren Schaufelkörpern, deren Hohlraum mit dem Hohlraum ihrer Welle zum Einleiten des Dampfes und Ableiten des Condensationswassers communicirt, Fig. 6 und 7.
  7. 7. Die Verbindung solcher hohler, heizbarer Schaufelkörper durch Schaufeln mit geradliniger oder wellenförmiger Aufsenkante, Fig. 8.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE188325733D 1881-08-13 1883-06-29 Neuerungen an Trockenapparaten, (I Expired DE25733C (de)

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DE25733T 1883-06-29

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0047636A3 (de) * 1980-09-08 1983-11-16 Chemetron Process Equipment, Inc. Rotierender Trockner
FR2712076A1 (fr) * 1993-11-04 1995-05-12 Gwozdz Eugene Séchoir pour produits humides, notamment de boues de station d'épuration.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0047636A3 (de) * 1980-09-08 1983-11-16 Chemetron Process Equipment, Inc. Rotierender Trockner
FR2712076A1 (fr) * 1993-11-04 1995-05-12 Gwozdz Eugene Séchoir pour produits humides, notamment de boues de station d'épuration.

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