DE257293C - - Google Patents
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- DE257293C DE257293C DENDAT257293D DE257293DA DE257293C DE 257293 C DE257293 C DE 257293C DE NDAT257293 D DENDAT257293 D DE NDAT257293D DE 257293D A DE257293D A DE 257293DA DE 257293 C DE257293 C DE 257293C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C4/00—Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 257293 KLASSE 347. GRUPPE
MAX JASPER in BERLIN.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung
bildet eine Sicherheitsvorrichtung für Flaschen, welche die Explosion und Entzündung von
feuergefährlichen Flüssigkeiten verhindern soll. Die Sicherheitsvorrichtung soll innerhalb des
Halses von gewöhnlichen Flaschen aus Glas, die zur Aufbewahrung der Flüssigkeiten dienen,
befestigt werden. Die Wirkung einer derartigen Sicherheitsvorrichtung hängt nun im wesentliehen
von dem Wärmeableitungsvermögen der Masse ab, denn nur bei verhältnismäßig großer
Wärmeableitung ist es möglich, die Temperatur so niedrig zu halten, daß die Entzündungstemperatur
für die ein- oder auszugießende Flüssigkeit nicht überschritten wird. Die Wärmeableitung bei derartigen in den Flaschenhals
eingesetzten Sicherheitsvorrichtungen ist verhältnismäßig gering. Um aber nun bei
jeder beliebigen Glasflasche die Sicherheitsvorrichtung anwenden zu können, wird in Gemäßheit
der vorliegenden Erfindung die Sicherheitsvorrichtung mit einer Kapsel versehen,
welche vom Innern des Flaschenhalses heraus über den Wulst herübergreift. Auf diese Art
und Weise wird das Wärmeableitungsvermögen der im Flaschenhals eingeschlossenen Sicherheitsvorrichtung
außerordentlich vergrößert. Gleichzeitig aber bietet die Kapsel noch einen
weiteren wesentlichen Vorteil. Die Sicherheitsvorrichtung
kann nämlich mittels der Kapsel, insbesondere wenn dieselbe über den Flaschenhalswulst
umgebördelt ist, so befestigt werden, daß die Herausnahme der Sicherheitsvorrichtung
unbefugten Personen nicht möglich ist.
Hierin unterscheidet sich die vorliegende Erfindung wesentlich von den Anordnungen,, bei
welchen die Sicherheitsvorrichtungen aufgestöpselt werden, denn derartige Sicherheitsvorrichtungen
werden von nachgeordneten Personen aus Bequemlichkeit, aus Leichtsinn oder sonst irgendwelchem Grunde leicht entfernt,
insbesondere wenn große Eile nötig ist. Die unberechtigte Entfernung ist aber bei der vorliegenden
Erfindung ausgeschlossen.
Der Erfindungsgegenstand ist in drei verschiedenen Ausführungsformen in den Fig. 1
bis 3 dargestellt.
In Gemäßheit der vorliegenden Erfindung wird ein Sicherheitselement a, beispielsweise
ein langgestrecktes Drahtsieb, an einer Kapsel oder einem Ring b in geeigneter Weise befestigt.
Dieses Befestigungselement greift vom Innern des Flaschenhalses über den Flaschenmündungsrand
herüber und umgreift entweder vollständig oder durch einige Lappen d den äußeren Flaschenhals. Auf der Außenseite
trägt die Kapsel bzw. die Lappen d Löcher e, in welche die Zapfen f eines an und für sich
selbst bekannten Außenverschlusses, beispielsweise eines sogenannten Patentverschlusses,
eingreifen. Vorteilhaft erhält die Kapsel b einen Wulstring c an dem obersten Rande der
Flaschenmündung. Dieser Wulstring wird, wenn möglich, spitzrandig ausgeführt und hat
den Zweck, beim Ausgießen ein besseres Ablaufen der Flüssigkeit von der Flaschenmündung
zu ermöglichen. Gleichzeitig kann das Innere dieses Wulstringes zur Einlagerung eines
Dichtungsringes g dienen.
In Fig. 2 ist eine weitere Lösung der Erfindungsauf gäbe dargestellt. Der äußerste Rand i
der Kapsel b wird bei dieser Ausführungsform
durch Einrollen in den winkligen Rand β zwischen Flaschenhals und Flaschenwulst umgebördelt,
so daß die Entfernung nur durch Aufbördeln des Randes i stattfinden kann.
In Fig. 3 schließlich ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, bei welchem der Flaschenhals auf seiner Außenseite eine Nut k erhält, in die die Kapsel b bei I eingerollt wird. Die Abdichtung kann in diesem Falle
In Fig. 3 schließlich ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, bei welchem der Flaschenhals auf seiner Außenseite eine Nut k erhält, in die die Kapsel b bei I eingerollt wird. Die Abdichtung kann in diesem Falle
ίο vorteilhaft durch das Einfüllen von Gips, Kitt
ο. dgl. in die Kapsel vor ihrem Aufbringen auf den Flaschenhals, ferner durch Einlegen
eines elastischen Ringes o. dgl. an einer geeigneten Stelle der Kapsel bewirkt werden,
ferner in der Weise, daß in die Nut k des Flaschenhalses ein mehr oder minder elastisches
Dichtungselement eingelegt wird, welches durch das Einrollen der Kapsel in die Flaschenhalsnut eine vollständige Dichtung
herbeiführt.
Die vorliegende Erfindung erschöpft sich nicht mit den vorstehenden Ausführungsbeispielen,
sondern besteht im wesentlichen in der Aufgabe, die durch beliebig viele Mittel gelöst
werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Sicherheitsvorrichtung für Flaschen für feuergefährliche Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß mit einer Kapsel in wärmeableitender Verbindung steht, die vom Innern des Flaschenhalses über den Flaschenwulst nach außen herübergreift und an ihm, gegen unbefugtes Entfernen gesichert, befestigt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257293C true DE257293C (de) |
Family
ID=515226
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT257293D Active DE257293C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257293C (de) |
-
0
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