DE256255C - - Google Patents

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DE256255C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/04AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
    • H02K27/06AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection with a single or multiple short-circuited commutator, e.g. repulsion motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 256255 KLASSE 21 d. GRUPPE
in BELFORT, Frankr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. September 1911 ab.
Man hat bereits Mehrphasen-Kollektormotoren mit Nebenschlußcharakteristik in Vorschlag gebracht (d. h. Motoren, deren Geschwindigkeit von der Belastung nahezu unabhängig ist), bei denen zwei Einphasen-Kollektormotoren mechanisch gekuppelt waren.
Hierbei erhalten bei zweiphasigem Speisestrom die beiden Motoren ihren Hauptstrom durch je eine Phase des Zweiphasennetzes und
ίο ihren Erregerstrom durch die gleichen, jedoch wechselseitig vertauschten Phasen. Bei Dreiphasenstrom könnte man entweder drei miteinander gekuppelte Motoren verwenden oder auch nur zwei Motoren z. B. unter Anwendung Scottscher Transformatoren.
Solche Motoren sind jedoch praktisch nicht brauchbar, denn in Wirklichkeit kann wegen der magnetischen Streuung die Reaktanz der Arbeitsstromkreise nicht ganz aufgehoben werden. Folglich müßte, um ein genügend großes Drehmoment zu erhalten, die Motorgeschwindigkeit bei Belastung viel kleiner sein als bei Leerlauf, und die Motorcharakteristik würde sich sehr der eines Gleichstrommotors mit starker Kompoundierung nähern, außerdem wäre der Leistungsfaktor für alle Belastungen äußerst schlecht.
Man kann diese schwerwiegenden Nachteile vollständig dadurch beseitigen, daß man selbsttätig eine Verringerung der Erregerströme bei zunehmender Belastung eintreten läßt. Dieses Hilfsmittel ist demjenigen vergleichbar, welches im Gegenkompoundieren der Gleichstrommotoren besteht, um in gleicher Weise eine von der Belastung nahezu unabhängige Geschwindigkeit zu erhalten.
Zu diesem Zwecke wird gemäß der Erfindung die Erregerwicklung·jedes Motors durch eine auf dem Ständer des anderen Motors angeordnete Hilfswicklung gespeist, die dieselbe magnetische Achse hat wie dessen Arbeitswicklung und derart angeordnet ist, daß die magnetische Streuung zwischen Arbeits- und Hilfswicklung bei zunehmender Belastung so vergrößert wird, daß die Spannung an der Hilfswicklung und damit die Erregerströme abnehmen.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt sie die Schaltung unter Verwendung zweier Einphasenmotoren m1 und m2 der Atkinsontype mit kurzgeschlossenen Bürsten. Die Erregerwicklungen e1 und e2 werden durch die Hüfswicklungen s2 und s1 gespeist, deren magnetische Achsen mit den Arbeitswicklungen p2 und p1 zusammenfallen. Gemäß der Erfindung wird nun eine gewisse magnetische Streuung zwischen p1 und s1 einerseits und p2 und s2 andererseits geschaffen. Diese Streuung kann übrigens durch jedes bekannte Verfahren erhalten werden.
Beispielsweise können die Wicklungen s1 und s2 in Aussparungen angeordnet sein, die in den Magnetkörper des Ständers in einem
gewissen Abstande von den Nuten mit den Wicklungen p1 und/»2 eingearbeitet sind. Wenn sich nun die Belastung der in der Zeichnung dargestellten Motorgruppe vergrößert, so nimmt die Stromstärke in den Arbeitswicklungen p1 und p2 gleichfalls zu. Die Folge davon ist, daß die Streunüsse, die, wie gewöhnlich, der Stromstärke proportional sind, gleichzeitig mit der Belastung anwachsen, und da die Wicklungen p1 und s1 einerseits, sowie p2 und s2 andererseits wirkliche Transformatoren bilden, deren Primärwindungen p1 und p2 unter konstantem Potential stehen, so nimmt die Klemmspannung von e1 und e2 ab, wenn die Belastung zunimmt; auf diese Weise wird der gewünschte Erfolg erzielt, unter der Voraussetzung, daß die Streuflüsse genügend kräftig sind, was sich übrigens stets erreichen läßt.
Es läßt sich übrigens zeigen, daß, wenn der Geschwindigkeitsabfall auf diese Weise für einen bestimmten Bereich kompensiert ist, und man die Geschwindigkeit durch Einwirkung auf die Erregerströme z. B. mit Hilfe regelbarer Selbstinduktanzen S zu verändern wünscht, die Charakteristik die eines Nebenschlußmotors für jeden neuen Wert der Leerlaufsgeschwindigkeit bleibt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kompensierte Zweiphasen - Motorgruppe mit Nebenschlußcharakteristik und mit regelbarer Leerlaufsgeschwindigkeit, bestehend aus zwei unmittelbar miteinander gekuppelten Einphasen-Kollektormotoren, von denen jeder seinen Hauptstrom durch je eine der beiden Phasen eines Zweiphasennetzes und seinen Erregerstrom durch je die wechselseitig vertauschte zweite Phase erhält, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerwicklung jedes Motors durch eine auf dem Ständer des anderen Motors angeordnete Hilfswicklung gespeist wird, die dieselbe magnetische Achse hat wie dessen Arbeitswicklung und derart angeordnet ist, daß bei zunehmender Belastung die magnetische Streuung zwischen der Arbeitsund Hilfswicklung so vergrößert wird, daß die Spannung an der Hilfswicklung und damit die Erregerströme abnehmen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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