DE2552902C2 - Wirkstoffdämpfe abgebende elektrische Vorrichtung - Google Patents

Wirkstoffdämpfe abgebende elektrische Vorrichtung

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DE2552902C2 DE19752552902 DE2552902A DE2552902C2 DE 2552902 C2 DE2552902 C2 DE 2552902C2 DE 19752552902 DE19752552902 DE 19752552902 DE 2552902 A DE2552902 A DE 2552902A DE 2552902 C2 DE2552902 C2 DE 2552902C2
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    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M1/00Stationary means for catching or killing insects
    • A01M1/20Poisoning, narcotising, or burning insects
    • A01M1/2022Poisoning or narcotising insects by vaporising an insecticide
    • A01M1/2061Poisoning or narcotising insects by vaporising an insecticide using a heat source
    • A01M1/2077Poisoning or narcotising insects by vaporising an insecticide using a heat source using an electrical resistance as heat source

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Description

dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter
1) durch ein System aus zwei Platten porösen oder faserigen Materials (1, 2) gebildet wird, wobei eine der Platten mit einer ihrer großen Flächen einer der großen Flächen der anderen gegenüberliegt, und ein Rahmen (3,4) für die Platten vorgesehen ist, welcher den Raum zwischen den beiden Platten von der Umgebung abschließt unter vollständiger oder teilweiser Freilassung (11,12) von mindestens einer der beiden großen Außenflächen der zwei Platten, die als Verdampfungsfläche dienen für
ii) einen Pyrethrininsektizidsioff mit einem zwischen 1 · 10-* und 1,5-· 10-*mbar liegenden Dampfdruck bei 25° Q mit dem die beiden Platten getränkt sind, wobei die Gesamtverdampfungsfläche der beiden Platten mindestens 20 cm2 groß ist, die Wirkstoffmenge zur zweckentsprechenden Verdampfung für mindestens 10 Stunden bei 90° C ausreicht und die Platten genügend dick sind, um die genannte Wirkstoffmenge zu absorbieren, und daß der Widerstand (6) im Innern des Plattensystems eingeschlossen und darin so angeordnet ist, daß er die großen Innenflächen der beiden Platten auf eine Temperatur von bis zu 90° C aufheizt
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (1,2) beiderseits des elektrischen Widerstandes (6) parallel und flach angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (6) aus einem um eine feste elektrische Isolierplatte (7) gewickelten Widerstandsdraht besteht
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die feste elektrische Isolierplatte (7) aus Polytetrafluoräthylen besteht
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet daß der Widerstandsdraht (6) aus einer Nickel/Chrom-Legierung besteht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen des elektrischen Widerstandes (6) denen der Platten (1,
2) angepaßt sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (6) durch eine elektrische Isolierung von den Platten (1,
2) abgegrenzt ist
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Isolierung ein Überzug aus einem inerten Lack, Anstrich oder Firnis ist
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Isolierung aus zwei beiderseits des Widerstandes (6) angeordneten Isolierplatten (3,9) besteht
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet daß das Material für die Isolierplatten (8, 9) Glimmer, Asbest oder Polytetrafluoräthylen ist
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (1, 2) aus ungeleimter Zellstoffpappe, asbesthaltiger Pappe, Glasfaserpappe, Polymerfaserpappe, WoIl- oder Baumwollfilz, gebrannten Ton, Sinterkorund und/ oder unglasiertem Prozellan bestehen.
IZ Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (3,4)
als Kasten ausgebildet ist, der die Platten (1,2) umfaßt und an den über den Außenflächen dieser Platten liegenden Seiten durchlöchert ist
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (3,4) aus zwei symmetrischen Teilen besteht die beiderseits des Vorratskihälters durch Leimen, Schweißen oder Schnappverbindungen zusammengesetzt sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (3,4) aus Metall oder einem gegenüber dem Wirkstoff inerten Kunststoff hergestellt ist
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausstrahlen von durch einen Insektizidstoff abgegebenen wirksamen Dämpfen, welche
a) einen eine Verdampfungsfläche für die wirksamen Dämpfe aufweisenden Vorratsbehälter für den Wirkstoff aufweist sowie
b) in Verbindung mit dem Vorratsbehälter einen elektrischen Widerstand besitzt der mindestens den die Verdampfungsfläche des Vorratsbehälters darstellenden oder den ihr benachbarten Teil aufheizt und
c) ein System zum Anschluß des Widerstandes an eine elektrische Stromquelle umfaßt.
50 Eine derartige Vorrichtung ist aus der italienischen Patentschrift 7 13 459 bekannt Bei ihr ist die Heizfläche für die elektrische Aufheizung sehr klein, so daß man nur geringe, häufig zu erneuernde Wirkstoffmengen
einsetzen kann. Wegen der Kleinheit der Verdampfungsfläche ist eine ausreichende Verdampfung nur durch Erhöhung der Temperatur möglich. Das trägt zur Zersetzung des Wirkstoffes bei. Der durch die Notwendigkeit einer häufigen Erneuerung der Wirkstoffmengen verursachte Nachteil soll dabei durch Ausrüstung der Vorrichtung mit einem die wirksame Zusammensetzung enthaltenden komplizierten Vorratsbehälter und regelmäßige Speisung der Heizfläche vermieden werden. Diese Vorrichtung ist jedoch unhandlich und teuer und ihre Zuverlässigkeit in Frage gestellt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, welche keinen der obengenannten Nachteile aufweist. Die Vorrichtung soll also leicht zu
handhaben sein, einen reichlichen Vorrat an Insektizidstoff aufnehmen und damit über einen langen Zeitraum funktionieren können, ohne eine umständliche Nachfüllung zu erfordern, eine genügend große Verdampfungsfläche haben, um eine gute Dampfausstrahlung bei mä- ßigen Temperaturen zu gewährleisten, und damit auch für einen unter den Pyrethrinoidverbindungen, die zu den wirksamsten zur Zeil bekannten Stoffen zählen, ausgewählten Insektizidstoff verwendbar sein.
Bekannterweise sind Pyrethrinverbindungen gegen Hitze, Licht, Sauerstoff und Luftfeuchtigkeit besonders empfindlich und um se mehr gegen die kombinierte Einwirkung dieser Elemente, wie aus den zahlreichen Versuchen, diese Insektizidmittel zu stabilisieren, ersichtlich ist (französische Patentschriften 20 67 303, 20 72 055, 22 18 051, 22 26 112 und 22 30 292 und japanische Patentanmeldungen Nr. 72 42 831, 73 05 582, 73 98 023,
73 98 C24, 73 99 326, 73 99 327, 73 99 328, 74 26 420 und
74 93 529 der Sumitomo Chem. Co.; US-Patent Nr. 24 21 223 der Gulf OU Co.; US-Patent Nr. 27 72 198 der Standard Oi! Co.; japanisches Patent Nr. 73 10 205 der Toyo Aerosol Industry; französisches Patent Nr. 20 09 758 der S. C. Johnson and Son; US-Patent Nr. 3839 561 der SCM Corporation; französisches Patent Nr. 22 01 832 der Roussel-Uclaf; US-Patent Nr. 35 60 613 des U. S. Secretary of Agriculture; japanische Patente Nr. 72 18 667, 72 43 226 und 73 58 128 der Yoshitomi Pharmaceutical Industries; sowie Pyrethrum Post, 1963, Nr. 1,34; J. Econ. EntomoL 1961,54,731; und
J. Agr. Food Chem. 1972, 20, 313; Ann. AppL Biol, 1960, 48,352).
Der gegenwärtige Stand der Technik scheint daher dem Gedanken einer Vorrichtung, in welcher ein Pyrethrinoidinsektizidstoff gleichzeitig und für längere Zeit, die sich auf einige Wochen oder mehrere Monate belaufen kann, einer erhöhten Temperatur, dem Licht und den Elementen der Atmospäre ausgesetzt wird, entgegenzustehen.
Zweifellos ist dies der Grund dafür, daß man niemals versucht h^t, eine derartige Vorrichtung herzustellen und daß die Bemühungen auf Vorrichtungen beschränkt waren, die den Insektizidstoff höchstens für einige Stunden gleichzeitig der Hitze und anderen schädlichen Elementen aussetzen.
Die Anmelderin hat nun gefunden, daß man überraschenderweise eine bleibende und langandauernde insektizide Wirksamkeit durch Verdampfung solcher Pyrethrinoidinsektizidstoffe in der Atmosphäre mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung erzielen kann.
Im Gegensatz zu der in der italienischen Patentschrift Nr. 7 13459 beschriebenen Vorrichtung, deren Heizfläche auf w snige Quadratzentimeter verkleinert ist und deren Betriebstemperatur im Fall der Pyrethrinoidverbindungen über 1200C liegt, weist die Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung eine Heizfläche auf, die mehrere Quadratdezimeter erreichen kann, während die Betriebstemperatur 90° C nicht übersteigt Beispielsweise werden in der vorliegenden Vorrichtung die Chrysanthemumsäureester aus der Allethringruppe effektiv bei einer zwischen 8O0C und 85° C liegenden ω Temperatur verdampft, während im oben genannten Patent (Seite 5) eine Temperatur von unter 1300C als unzureichend bezeichnet wird (in der französischen Patentschrift Nr. 20 54 435 derselben Erfinderin, welche später als die genannte italienische Patentschrift datiert, wird sogar eine Temperatur von mindestens 1400C gefordert).
Die in der Erfindung gestellte Aufgabe wird somit
durch eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art gelöst, weiche dadurch gekennzeichnet ist, daß der Vorratsbehälter
(i) durch ein System aus zwei Platten porösen oder faserigen Materials gebildet wird, von denen die eine mit einer ihrer großen Flächen einer der großen Flächen der anderen Platte gegenüberliegt, und ein Rahmen für die Platten vorgesehen ist, welcher den Raum zwischen den beiden Platten von der Umgebung abschließt unter vollständiger oder teilweiser Freilassung von mindestens einer der beiden großen Außenflächen der beiden Platten, die als Verdampfungsfläche dienen für
ii) einen Pyrethrinoidinsektizidstoff mit einem zwischen 1 - 10—6 und L5 · lC--4mbar liegenden Dampfdruck bei 25° C, mit dem die beiden Platten getränkt sind, wobei die Gesamt verdampfungsfiäche der beiden Platten minde/ons 20 cm2 beträgt, die Wirkstoffmenge zur zweckentsprechenden Verdampfung für mindestens 10 Stunden bei 900C ausreicht und die Platten genügend dick sind, um die genannte Wirkstoffmenge zu absorbieren, und daß der Widerstand im Innern des Platten-Systems eingeschlossen und so aufgebaut ist, daß er die großen Innenflächen der beiden Platten auf eine Temperatur von bis zu 90° C aufheizt
Die Platten bestehen aus einem Material, welches die gewählte Wirkstoffmenge absorbieren und zurückhalten kann und gegen den Wirkstoff inert ist Ein solches Material ist beispielsweise eine ungeleimte Zellstoffpappe, wie aus Holz-, Getreidepflanzen-, Alfa- und Baumwollfasern und Altpapierfetzen, eine Asbestpappe, eine Glasfaser- oder Polymerfaserplatte, ein Wolloder WoIJ- und Baumwollfilz, gebrannter Ton, Sinterkorund oder unglasiertes Porzellan.
Die Gestalt der Platten ist ohne Bedeutung; sie kann rund, oval, quadratisch, rechteckig, dreieckig oder irgendein Polygon sein; vorzugsweise liegt die Größe der Oberfläche einer Plattenseite zwischen 20 cm2, oder besser 40 cm2, und 200 cm2; die Plattsndicfce hängt von der Menge der den zu absorbierenden Insektizidstoff enthaltenden Zusammensetzung ab; im allgemeinen liegt sie zwischen 0,2 und 6 Millimeter und noch besser zwischen 0,8 und 5 Millimeter.
Das die Platten aufbauende Material kann weiterhin gegenüber dem Wirkstoff inerte Füllstoffe enthalten, wie beispielsweise Kieselsäure, Bariumsulfat Titanoxyd, Kaolin, Kieselgur sowie Pigmente oder Farbstoffe.
Vorzugsweise sind die Abmessungen des elektrischen Widerstandes weitgehend gleich denen der Vorratsbehälterplatten; beispielsweise fertigt man den Widerstand dadurch an, daß man eine Platte oder einen Rah men aus festem elektrischen Isolator mit Widerstands draht umwickelt oder besagten Draht in biegsames elektrisch isolierendes Gewebe einlegt Als geeignete Isolierstoffe seien Glimmer, Asbest, Porzellan, gebrannter Ton und unbrennbare, gegenüber dem Wirkstoff inerte makromolekulare Stoffe wie beispielsweise PoIytetrafluoräthylen genannt Der Widerstand kann auch gedruckt werden (Printed Circuit).
Art, Durchmesser und Länge des Widerstandsdrahtes wählt man so, daß sich unter Berücksichtigung der verfügbaren Potentialdifferenz eine für die gewünschte Verdampfungsrate des Wirkstoffes geeignete Temperatur ergibt. In der Regel liegt diese Temperatur zwischen
5
30° C und 900C oder noch besser zwischen 500C und Die Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung wird
85° C nun in weiteren Einzelheiten beschrieben, mit Bezug auf
Die durch den Widerstand aufgenommene elektri- die Zeichnung, worin
sehe Leistung liegt zweckmäßig zwischen 0,5 und Fig. 1 einen Aufriß einer bevorzugten Ausführungs-
10 Watt pro Quadratdezimeter äußere Plattenoberflä- 5 form der erfindungsgemäßen Vorrichtung und ehe des Vorratsbehälters. Noch besser liegt diese Lei- Fig.2 einen Querschnitt entlang H-II in Fig. 1 dar-
tung zwischen 1 und 5 Watt. Der elektrische Widerstand stellt.
kann durch eine beidseitig des genannten Widerstandes Mit Bezugnahme auf F i g. 1 und 2 der Zeichnung er-
angcordnete, beispielsweise aus einem Firnis, Lack, An- sieht man, daß die gezeigte Vorrichtung aus zwei Faserstrich oder einer Platte aus einem Material, welches man io materialplatten 1 und 2, welche den Vorratsbehälter der unter den für den Widerstandsträger genannten aus- Vorrichtung darstellen und mit Wirkstoff imprägniert wählt, bestehende elektrische Isolierung gegen die Vor- werden können, besteht ratsbehälterplatten abgegrenzt sein. Diese Platten sind in einem aus zwei Hälften 3 und
Das Anschlußsystem besteht aus einem Stiftstecker bestehenden Polyäthylenkasten parallel und in einem und/oder einem Kabel mit Leitungsdrähten, wie sie dem 15 gegenseitigen Abstand eingefaßt Die zwei Hälften sind Fachmann in der elektrischen Anschlußtechnik bekannt durch eine Ringschweißung 5 verbunden, sind. Ein Widerstand 6 aus Nickelchromlegierung in Form
Zwecks einer soliden, unzerlegbaren Anordnung einer Wicklung um die Glimmerisolierplatte 7 befindet weist die erfindungsgemäße Vorrichtung zweckmäßig sich im Raum zwischen den beiden Platten 1 und 2 des ein Verbindungs- oder Rahmensystem auf, welches auf 20 Vorratsbehälters, und die Glimmerisolierplatten 8 bzw. jeder dazu geeigneten Methode, wie Falzen, Zusam- 9 sind zwischen der Widerstandswicklung und den Vormenspannen oder Leimen, beruhen kann. Somit kann es ratsbehälterplatten 1 bzw. 2 eingeschaltet aus einem dem Umfang der Vorrichtung angepaßten Der Widerstand 6 ist an ein elektrisches Kabel t0 mit
Rahmen oder einem Kasten mit zwecks Durchgang der zwei isolierten Leitern angeschlossen. Der Kasten 3,4 Insektiziddämpfe durchlochten Seiten aufgebaut sein; 25 weist durch fensterförmige Löcher durchbrochene Seidiese letztere Ausführungsform stellt eine Anordnung ten 11 und 12 auf.
dar, die den Vorteil hat steif, fest und ansehnlich zu sein
und jede Berührung der Hände mit dem Insektizidstoff Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
zu vermeiden. Den Rahmen oder Kasten kann man aua ■
Metall oder besser einem gegenüber dem Insektizidstoff inerten plastischen Kunststoff, wie beispielsweise Polyäthylen, Polypropylen sowie den Polyamiden, herstellen. Die den Rahmen oder Kasten darstellenden Teile können beispielsweise durch Leimen, Schweißen oder Schnappverbindungen zusammengefügt werden.
Die erfindungsgemäßen Vorrichtungen lassen sich in jedem gegenüber dem Wirkstoff inerten und für einerseits Feuchtigkeit und andererseits Wirkstoffdämpfe undurchlässigen Material verpacken.
Man kann Metalle wie Weißblech oder Aluminium, oder thermoplastische Kunststoffe wie Polyamide oder Polyäthylen verwenden. So kann das Verpackungsmaterial aus einem auf einer Seite heißsiegelbaren Mehrschichtenverbundstoff der im Verpackungsgebiet unter dem Namen »Komplex« bekannten Art bestehen. Derartige Komplexe sind zum Beispiel in den französischen Patentschriften Nr. 15 68 983 und 15 80871 beschrieben. Eine große Anzahl Komplexe sind bekannt; die Anzahl und Art ihrer Schichten ist sehr mannigfaltig. In verschiedenen Reihenfolgen können sich Schichten aus Papier, Aluminium, Polyäthylen, Polyamid, Polyester, Copolymer mit hohem Vmylidenchloridgehalt, orientiertem Polypropylen, Heißschmelzharz (Hot Melt) oder Ionomerharz finden.
Wenn das Verpackungssystem aus einem Rahmen besagier Art oder einem Kasten besteht kann man einen Bogen des Komplexes auf jede von deren Seiten aufkleben oder aufschweißen, so daß damit Dichtigkeit der Anordnung während des Lagerns und Transports gewährleistet ist; man kann dann die Vorrichtung durch einfaches Abreißen oder Abziehen besagter Bögen in Betrieb nehmen.
Vorzugsweise sind die beiden Platten parallel und flach beidseitig des elektrischen Widerstandes ebener Form angeordnet Zur Verwendung in einem Zimmer oder Saal sollte der Gesamtinhalt des durch die beiden Platten dargestellten Vorratsbehälters vorteilhafterweise zwischen 4 und 400 cm3 liegen.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Ausstrahlen von durch einen Insektizidstoff abgegebenen wirksamen Dämpfen, welche
a) einen eine Verdampfungsfläche für die wirksamen Dämpfe aufweisenden Vorratsbehälter für den Wirkstoff aufweist, sowie
b) in Verbindung mit dem Vorratsbehälter einen elektrischen Widerstand besitzt, der mindestens den die Verdampfungsfläche des Vorratsbehälters darstellenden oder den ihr benachbarten Teil aufheizt, und is
c) ein System zum Anschluß des Widerstandes an eine elektrische Stromquelle umfaßt,
DE19752552902 1975-09-05 1975-11-25 Wirkstoffdämpfe abgebende elektrische Vorrichtung Expired DE2552902C2 (de)

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