DE255104C - - Google Patents

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DE255104C
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leather
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C7/00Holding-devices for laces
    • A43C7/08Clamps drawn tight by laces

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Klemmvorrichtungen für die Enden von Schnürriemen, welche aus einer Blattfeder bestehen, deren Enden frei beweglich ineinandergreifen, so daß ein Durchrutschen des Schnürriemens nicht eintreten kann, sind bekannt. Diese Vorrichtungen haben aber den Nachteil, daß sie nur schwer an dem Schuh befestigt werden können, da Teile der Feder selbst 'die Befestigung hindern, namentlich
ίο wenn man eine Nietbefestigung wählt, deren Köpfe auf dem Metall der Feder selbst liegen müssen. Außerdem kommt es auch bei diesen . Vorrichtungen häufig vor, daß der Schnürriemen zwischen der Vorrichtung und dem Leder sich festklemmt, da keinerlei Vorkehrung getroffen ist, um den Riemen sicher an die eigentliche Klemmstelle der Feder zu führen.
Diese Nachteile werden durch die Klemmvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung vermieden, und zwar dadurch, daß das innere Federende nach oben gebogen ist und mit dem mittleren, auf dem Leder aufliegenden Teil der Feder eine Höhlung bildet, so daß man bequem mit einem Befestigungswerkzeug in diese Höhlung eingreifen und den Nietkopf bilden kann. Dabei greift das innere Federende in das andere entweder ein oder besser um es herum mit zwei Zungen, die eine an sich bekannte Brücke bilden, um das Hineinrutschen des Schnürriemens in die Höhlung zu verhindern.
Der mittlere, auf dem Leder aufliegende Teil der Feder ist etwas gewölbt, damit er sich beim Festnieten ganz glatt an das Leder
anschmiegt, und außerdem ist am Anfang der Auflagestelle dieser mittlere Teil zu einer in das Leder eindrückenden Nase ausgebildet, um eine sichere Einführung des Schnürriemens in die Vorrichtung zu ermöglichen.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Klemmvorrichtung, und zwar ist Fig. ι die perspektivische Ansicht eines Stiefels mit zwei derartigen Klemmvorrichtungen. Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht der Klemmvorrichtung, Fig. 3 eine Ansicht von oben, und Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2. Die Fig. 5 ist ein ähnlicher Schnitt wie Fig. 4 durch eine zweite Ausführungsform.
Die Klemmvorrichtung α für das Ende der Schnürriemen b (Fig. 1) wird an das Leder c mittels Niete befestigt, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist. Die Klemmfeder selbst besitzt zwei Enden d und e, von welchen das innere e nach oben gebogen ist und mit dem mittleren, auf dem Leder c aufliegenden Teil m der Feder eine Höhlung bildet, in welche ein Befestigungswerkzeug für die Kopfbildung der Niete eingreifen kann. Das innere Federende e greift mit zwei vorspringenden Zapfen f über den Rückenteil g des anderen Endes d, welcher zu diesem Zweck seitlich bei h etwas ausgespart ist. Dadurch wird verhindert, daß der Schnürriemen b von dem federnden Ende e abrutscht und in den inneren Hohlraum der Blattfeder gelangt.
Der mittlere Teil m der Feder ist etwas gewölbt, und vorn ist er zu einer Nase.Ä ausgezogen, welche in das Leder c eindrückt, wo-

Claims (1)

  1. durch eine sichere Führung für den einzuführenden Schnürriemen gegeben ist.
    Bei einer zweiten Ausführungsform gemäß Fig. 5 sind die beiden Zapfen f durch einen einzigen Zapfen, der etwas breiter gehalten ist, ersetzt, und dieser Zapfen greift in eine gleichzeitig zur Versteifung dienende Durchdrückung i des Federrückens g ein.
    Die Blattfeder kann entweder aus einem
    ίο Stück oder aus mehreren Stücken zusammengesetzt werden. Sie kann jeden beliebigen Querschnitt haben und aus jedem beliebigen Material bestehen. Sie kann auch zum Festhalten von irgendwelchen anderen Schnüren
    0. dgl. benutzt werden, beispielsweise an Gamaschen, Korsetten u. dgl.
    Paten τ-An SPRU CH :
    Klemmvorrichtung für die Enden von Schnürriemen, aus einer Feder bestehend, deren Enden frei beweglich ineinander eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Federende (e), welches in das andere ein- oder um es herumgreift, nach oben gebogen, mit dem mittleren, auf dem Leder aufliegenden Teil fm) der Feder eine Höhlung für den Eintritt eines Befestigungswerkzeugs für die Klemmvorrichtung bildet, und daß der mittlere, auf dem Leder aufliegende Teil fm) der Feder gewölbt und bei Beginn der Auflagestelle zu einer sich in das Leder eindrückenden Nase ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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