DE2549267A1 - Verfahren zur herstellung eines behaeltnisses fuer vieh-futter, faekalien o.dgl. organisches material, auskleidungskoerper zur durchfuehrung dieses verfahrens sowie vorrichtung zur herstellung eines solchen auskleidungskoerpers - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines behaeltnisses fuer vieh-futter, faekalien o.dgl. organisches material, auskleidungskoerper zur durchfuehrung dieses verfahrens sowie vorrichtung zur herstellung eines solchen auskleidungskoerpersInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung eines Behältnisses für Vieh-Futter, Fäkalien od.dgl. organisches Material, Auskleidungskörper zur Durchführung dieses Verfahrens sowie Vorrichtung zur Herstellung eines solchen Auskleidungskörpers Die zur Aufnahme der verschiedenen organischen Vieh-Futtermittel (Rauh-, Saft- und Kraftfutter) dienenden, in Stallungen verwendeten Behältnisse, Futtertröge od.dgl., sowie die zur Aufnahme von Fäkalien, insbesondere in Stallungen, dienenden Behältnisse, z.B. Abf lußrinnen od.dgl., bestehen bisher meist aus einem in jeweils beliebig wählbarer, optimaler Höhe herstellbaren Fundament mit einer darin ausgebildeten, zweckentsprechend geformten trogbildenden Ver= tiefung und sie sollen - um leicht gereinigt werden zu können - eine möglichst dichte und glatte Oberfläche aufweisen. Diese Behältnisse wurden deshalb oft mit einer aus einzelnen Steinzeugplatten und -schalen zusammengesetzten Auskleidung versehen; die Fugen eines solchen aus Steinzeugelementen zusammengesetzten Auskleidungs-Ver= bandes mußten jedoch mit Zementmörtel abgedichtet und ausgefugt werden, der zwar ungiftig ist, aber jedenfalls beständig gegen die im auf zunehmenden organischen Material vorhandenen aggressiven Be= standteile sein und mit dem feuchten Untergrund genügend Bindung besitzen muß. Die Verlegung solcher bisher üblicher, aus Einzel= elementen zusammengesetzter Auskleidungen erforderte einen großen Mühe- und erheblichen Kostenaufwand und sie konnte nur von Fach= kräften durchgeführt werden, dennoch war die Lebensdauer solcher Auskleidungen, insbesondere an den Stoßstellen der Auskleidungs= elemente, aus den obenerwähnten Gründen nur beschränkt, weil der Verband dieser Elemente in dessen Fugen durch mechanische und chemische Beanspruchungen allzusehr gefährdet war. Als erschwerend trat bei der Auskleidung mit solchen Steinzeugelementen deren unzureichende Maßhaltigkeit hinzu, weil solche Platten und Schalen aus Steinzeug stets in größeren Einheiten gefertigt und erst unmittelbar vor ihrer Verlegung-in einbaufähige Einzelelemente gewünschter Größe zerlegt wurden. Die Sollbruchstellen solcher Elemente sind also stets scharfkantig und bedurften deshalb un= weigerlich einer Nachbearbeitung, um einer Gefährdung von Tier und Mensch vorzubeugen. Die Verhaftung des Steinzeugmateriales mit dem Untergrund des Fundamentes erfolgte bisher stets in der Weise, daß die normgerecht mit einer gerauhten Rückseite ausge= stalteten Steinzeug-Auskleidungselemente mit eben dieser rauhen Rückseite in einem eigenen Mörtelbett durch bloßes Eindrücken verlegt und so belassen wurden. Durch die vielfältigen und zeitaufwendigen Fertigungsschritte bei der Herstellung solcher üblicher Steinzeugauskleidungen ergibt sich aber ein außerordentlich hoher Mühe- und Kostenaufwand und außerdem ist auch wegen des Schwindens des weichplastisch aufzubringenden Verlegemörtels eine Rißbildung in der zwischen der Auskleidung und dem eigentlichen Fundament vorhandenen Mörtelschicht nie mit Sicherheit auszu= schließen. In solchen Rissen des Fugenrasters oder der Mörtelschicht treten aber die flüssigen Bestandteile des jeweils im Behältnis enthaltenen organischen Materiales (Futter oder Fäkalien) ein, zumal auch an den stirnseitigen Stoßstellen der Auskleidungs= elemente eine rissefreie Ausbildung des Fugenmörtel oder -kittes nur selten möglich sein wird.
- Ziel der vorliegenden Erfindung ist -eine Behebung der obenerläuterten Mängel und Nachteile. Gegenstand der Erfindung ist zunächst ein Verfahren zur Herstellung eines Behältnisses für Vieh-Futter, für Fakalien od dgl. insbesondere in Stallungen anfallendes organisches Material, und zwar wird nach diesem Verfahren erfindungsgemäß ein vorgefertigter, zumindest einseitig gewölbter, aus kunststofigebundenem mineralischem Zuschlagstoff bestehender Auskleidungskörper mit einem die Höhe des Behältnisses bestimmenden Fundament, vorzugsweise mechanisch mittels hinter= greifender Teile, verbunden.
- Die Verwendung des kunststoffgebundenen mineralischen Zuschlagstoffes für den Auskleidungskörper erbringt neben zahl= reichen anderen Vorteilen die Möglichkeit einer lehrenhaltigen Formgebung dieses Auskleidungskörpers; ein solches Material, wie Kunststoffbeton od.dgl., schwindet nämlich bloß in einem außer= ordentlich geringen Ausmaß und besitzt darüber hinaus noch weitere Eigenschaften, die es für den speziellen Verwendungszweck optimal geeignet erscheinen lassen. Einerseits ist dieser Kunst= stoffbeton mit dem Material des vorzugsweise aus Zementbeton od.dgl. bestehenden Fundamentes artverwandt, er verbindet sich jedoch mit dem Sockelmaterial nicht monolithisch, sondern er wird echt mechanisch verankert. Ferner besitzt der Kunststoffbeton eine hohe Abriebfestigkeit' eine hohe Beständigkeit gegen aggressive Bestandteile der organischen Materialienr die im Behältnis Aufnahme finden, eine gewisse Elastizität usw. und ist demnach den bisher üblichen, vergleichsweise spröden keramischen Auskleidungen erheblich überlegen. Eine Verkittung der Fuge ist nur entlang der Längsränder und der Stirnränder des Auskleidungskörpers erfor= derlich, hingegen entfällt der gesamte Fugenraster der bisher üblichen Steinzeugauskleidungen zusammen mit allen sich aus diesem Fugenraster ergebenden Problemen und Gefahren.
- Bei der erfindungsgemäßen Lösung tritt keine Flächen= haftung der Auskleidung am Fundament ein, sondern eine mechanische Varankerung, die auch durch dynamische Beanspruchungen (Schläge, Stöße) zu keiner Störung des Zusammenhaltes der Auskleidungselemente am Fundament führen kann.
- Hinsichtlich des Herstellungsverfahrens bestehen im Rahmen der Erfindung verschiedenerlei Möglichkeiten. So kann bevorzugterweise das Fundament aus einer erhärtenden Masse, vor= zugsweise Beton, gegossen und sodann mit dem Auskleidungskörper verbunden werden. Beispielsweise kann diese Verbindung dadurch bewirkt werden, daß der- Auskleidungskörper beim Gießen des Fundamentes als verlorene Schalung verwendet wird, wobei dessen Verankerungsorgane vom Beton umhüllt und im erstarrenden Beton verankert werden. Es ist aber auch möglich, das Fundament mit einem Verankerungsorgan, z.B. einer Nut, mittels einer HilEs= schalung herzustellen und sodann den Auskleidungskörper mittels eines zugeordneten, formschlüssig zusammenwirkenden Verankerungs= organes, z.B. einer zugeordneten Feder, am Fundament zu befestigen, z.B. von einer Stirnseite her in die Nut des Fundamentes einzu= schieben, wobei die Feder-in der Nut geführt wird.
- Die Erfindung erstreckt sich des weiteren auch auf Auskleidungskörper zur Durchführung des oben geschilderten Ver= fahrens sowie auf Vorrichtungen zur Herstellung solches Aus= kleidungskörper. Der besseren Verständlichkeit halber werden zahlreiche Erfindungsmerkmale dieser Auskleidungskörper und der zu ihrer Herstellung dienenden Vorrichtungen nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert, welches in den Zeichnungen dargestellt ist. Diese Zeichnungen zeigen im einzelnen in der Fig.l ein Behältnis für Fäkalien od.dgl. in einem Querschnitt, in der Fig.2 einen Auskleidungskörper für einen Vieh-Futtertrog gleichfalls-im Querschnitt und die Fig.3 ist ein schematischer Querschnitt durch eine zur Herstellung eines Auskleidungskörpers nach Fig.2 geeignete Vorrichtung.
- Gemäß Fig.1 ist im Fundament 1, z.B. einem Stallboden, durch den Auskleidungskörper 2 von etwa U-förmigem Querschnitt ein Behältnis für Fäkalien geschaffen und wird durch einen Rost 2', welcher zwischen Fortsätzen 1' des Fundamentes 1 gehalten wird, nach oben hin abgeschlossen. Zur Verankerung des Aus= kleidungskörpers 2 im Beton od.dgl. des Fundamentes 1 besitzt der erstere an der Unterseite eine schwalbenschwanzförmig profilierte Leiste 3 mit einer ebenen, waagrecht verlaufenden Unterseite 4.
- Die fig.2 zeigt gleichfalls im Profil beispielsweise einen Futtertrog einer Stallung. Das aus Beton od.dgl. erhärtendem Material bestehende Fundament 1 erstreckt sich bis zu der für das Vieh jeweils optimalen Höhe. In das erhärtende Material des Fundamentes 1 ist der Auskleidungskörper 2 eingebettet, der als ein gewölbter, einstückiger Fertigteil aus einem kunststoffgebundenen mineralischen Material besteht und den vom Fundament 1 gebildeten Trog dicht und glatt auskleidet.
- An seiner konvexen, dem Fundament 1 zugekehrten Unter= seite trägt der Auskleidungskörper 2 eine längsverlauf ende., im Profil beidseits randseitig mit Hinterschneidungen 3' ausgebildete, demnach also gleichfalls schwalbenschwanzförmig profilierte breite Leiste 3 mit einer - im eingebauten Zustand - waagrechten, ebenen Unterseite 4. Die konkave Oberseite 5 des Auskleidungskörpers ist schalungsglatt.
- Von wesentlicher Bedeutung für die Vorteilhaftigkeit des Erfindungsgegenstandes in der AusfUhrungsform nach Fig.2 ist die günstige Profilgestaltung. Wie die Darstellung zeigt, weist die konkave Oberseite 5 des Auskleidungskörpers 2 an der einen -in der Zeichnung linken - Seite-einen gewölbten Seitenbereich 6 und an der anderen, gegenüberliegenden Längsseite einen schräg= verlaufenden, ebenen Seitenbereich 7 auf. Diese beiden Seiten= bereiche 6 und 7 können unmittelbar sanft ineinander übergehen, beim dargestellten Ausführungsbeispiel gehen sie jedoch in einen flachen, vorzugsweise gleichfalls ebenen Mittelbereich 8 über.
- Die als Verankerungsorgan dienende Leiste 3 ist unmittelbar unter= halb dieses Mittelbereiches 8 vorgesehen und erstreckt sich im Profil des Auskleidungskörpers 2 mit einer ebenen, waagrechten Unterseite 4 etwa über die Breite dieses Mittelbereiches 8. Die an den oberen Profilrand des gewölbten Seitenbereiches 6 gelegte Tangente 9 schließt mit der Waagrechten einen Winkel a von mindestens 450, beim dargestellten Ausführungsbeispiel etwa einen Winkel von 850, ein. Der flache Mittelbereich 8 schließt mit der Waagrechten einen spitzen Winkel ß ein, der eine Größe von 3 bis 100 haben mag, beim dargestellten Beispiel etwa 60 beträgt; dieser flache Mittelbereich 8 fällt gegen den gewölbten Bereich 6 hin ab. Der schrägverlaufende ebene Seitenbereich 7 hingegen schließt mit der Waagrechten einen Winkel t von weniger als 450, vorzugsweise etwa 300, ein und fällt gegen den Mittelbereich 8 hin ab.
- Das mineralische Material des Auskleidungskörpers 2 ist mit einem vergleichsweise geringen Anteil von maximal 12 Gew-0, vorzugsweise etwa 8 Gew-%, eines Kunststoffbindemittels, vorzugsweise eines ungesättigten Polyesterharzes, gebunden, doch können im Rahmen der Erfindung'auch Jedwede andere Kunststoffe, wie sie zur Herstellung sogenannten Kunststoffbetons bereits mannigfach bewährt und üblich sind, verwendet werden.
- Das mineralische Material besteht überwiegend aus einem quarzhaltigen Zuschlagstoff, vorzugsweise Natursand. Der Mehlanteil des Zuschlagstoffes mit einer Korngröße unterhalb 0,1 mm ist - wie beim Kunststoffbeton üblich - vergleichsweise hoch und soll 10 bis 35 Gew-%, vorzugsweise etwa 22 Gew-%, betragen.
- Der Anteil des Zuschlagstoffes einer Korngröße von 0,1 bis 0,3 mm, vorzugsweise Feinsand, soll etwa 20 bis 40 Gew-%, vorzugsweise 23 Gew-%, der Anteil einer Korngröße von 1,o bis 3,o mm, vorzugsweise Sand, soll 15 bis 30 Gew-0, vorzugsweise 20 Gew-%, und der Anteil einer Korngröße von 2,o bis 5,0 mm, vorzugsweise gleichfalls Sand, soll .25 bis 50 Gew-%, vorzugsweise 35 Gew-0, betragen. Selbstverständlich sind außer Sand, insbesondere Natur= sand, aber auch jedwede andere Zuschlagstoffe mineralischer oder keramischer Natur für die Herstellung der Auskleidungskörper 2 verwendbar.
- Die Verarbeitung des Materiales erfolgt vorzugsweise im Kalthärtesystem mit einem Beschleuniger, doch ist auch eine Ver= arbeitung im Warmhärtesystem ohne Verwendung eines Beschleunigers denkbar.
- Die Erfindung erstreckt sich des weiteren auf eine Vor= richtung zur Herstellung eines Auskleidungskörpers 2. Diese Vor= richtung ist in einem Ausführungsbeispiel in der Fig.3 gleichfalls in einem Querschnitt, jedoch lediglich schematisch veranschaulicht und besteht aus einer beliebig auszubildenden Basis 10, welche eine Schalungsform trägt.
- Diese Schalungsform selbst besteht aus einem Unterteil 11, der eine von einem aufwärts gewölbten Schalungsblech 12 ver= körperte konvexe Schalungsfläche 13 bildet und an dessen Längs= rändern mittels Scharnieren 14 beidseits flügelartig seitwärts klappbare Oberteile 15 angelenkt sind, deren freie Ränder 15' im einwärts geklappten Zustand der Oberteile 15 in der gleichen waagrechten Ebene verlaufen und in dieser Ebene einen lichten Abstand a voneinander aufweisen, welcher der schalungsfreien Breite der Unterseite 4 der als Verankerungsorgan dienenden Leiste 3 des verkehrtliegend, also mit abwärtsweisendem Trograum in dieser Schalungsform zu fertigenden Auskleidungskörper 2 ent= spricht. Die freien Ränder der Oberteile 15 bilden aufwärts gerichtete Fortsätze 15', deren Höhe etwa der Dicke der unter= seitigen Leiste 3 des herzustellenden Auskleidungskörpers 2 entspricht. Diese Fortsätze 15' weisen derart schräg aufwärts und seitwärts, daß sie an den beiden Rändern der Leiste 3 des Auskleidungskörpers 2 Hinterschneidungen 3' formen, jedoch nach dem Erhärten des Materiales aus diesen Hinterschneidungen 3' ohne Gefährdung dieser Leistenränder seitwärts weggeklappt werden können.
- Auch hinsichtlich der konstruktiven Einzelheiten dieser Vorrichtung ist die Erfindung mannigfach abwandelbar ohne vom Grundgedanken der Erfindung abzuweichen.
Claims (22)
- Patentansprüche:0 Verfahren zur Herstellung eines Behältnisses für Vieh-Futter, Fäkalien od.dgl. organisches Material, dadurch gekenn= zeichnet, daß ein vorgefertigter, zumindest einseitig gewölbter, aus kunststoffgebundenem mineralischen Zuschlagstoff bestehender Auskleidungskörper mit einem die Höhe des Behältnisses bestimmenden Fundament, vorzugsweise mechanisch mittels hintergreifender Teile, verbunden wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß.das Fundament aus einer erhärtenden Masse, vorzugsweise Beton, gegossen und sodann mit dem Auskleidungskörper verbunden wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auskleidungskörper beim Gießen des Fundamentes als verlorene Schalung verwendet- wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Fundament mit einem Verankerungsorgan, z.B. einer Nut, mittels einer Hilfsschalung hergestellt wird und daß der Auskleidungskörper sodann mittels eines zugeordneten, form= schlüssig zusammenwirkenden Verankerungsorganes, z.B. einer =z«s. von liner Stirnseite her in die Nut eingeschoben wird.
- 5.-3baskleidungskörper zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenazeichnet, daß er als ein gewölbter, vorzugsweise einstückiger Fertigteil aus einem kunststoff-gebundenen mineralischen Material besteht.
- 6. Auskleidungskörper nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch mindestens ein an der konvexen Unterseite angeordnetes, in die erhärtende Masse des Fundamentes (1) einbettbares Verankerungsorgan (3) (Fig.1,2).
- 7. Auskleidungskörper nach Anspruch 6, dadurch gekenn= zeichnet, daß das Verankerungsorgan als eine längsverlaufende, im Profil vorzugsweise beidseits randseitig hinterschnittene, z.B. schwalbenschwanzförmig profilierte Leiste (3) mit einer ebenen waagrechten Unterseite (4) ausgebildet ist (Fig.1,2).
- 8. Auskleidungskörper nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die konkave Oberseite schalungsglatt ausgebildet ist.
- 9. Auskleidungskörper nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß er trogförmig mit symmetrischem oder zumindest annähernd symmetrischem Profil ausgebildet ist (Fig-.1).
- 10. Auskleidungskörper nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß seine Oberseite in asymmetrischer Ausbildung an einer Längsseite einen.gewölbten Seitenbereich (6) und an der anderen Längsseite einen schrägverlaufenden, vorzugs= veise ebenen Seitenbereich (j) aufweist, die sanft ineinander bzw. in einen flachen und vorzugsweise gleichfalls ebenen Mittel= bereich ( 8)-übergehen (Fig. 2).
- 11. Auskleidungskörper nach einem der Ansprüche 7 bis 1o, dadurch gekennzeichnet, daß die als Verankerungsorgan dienende Leiste (3) unmittelbar unterhalb des Mittelbereiches (8 ) angeordnet ist und sich im Profil des Auskleidungskörpers (2) mit einer ebenen, waagrechten Unterseite (4) etwa über die Breite dieses Mittelbereiches erstreckt (Fig.2).
- 12. Auskleidungskörper nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die an den oberen Profilrand des gewölbten Seitenbereiches (6) gelegte Tangente ( 9 ) mit der Waagrechten einen Winkel (05) von mindestens 300, vorzugsweise 60 bis 90°, einschließt (Fig.2).
- 13. Auskleidungskörper nach einem der Ansprüche 1o bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der flache Mittelbereich ( 8 ) mit der Waagrechten einen spitzen Winkel ( (3) in einer Größe zwischen 3 und 100, vorzugsweise etwa 60, einsckließt und gegen den gewölbten Bereich (6) hin abfällt (Fig.2).
- 14. Auskleidungskörper nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der schrägverlaufende ebene Seiten= bereich ( 7 )einen Winkel ( g wenige ) von etwa 300 mit der ( weniger als 450, vorzugsweise etwa 30 , mit der Waagrechten einschließt und gegen den Mittel= bereich ( 8 ) hin abfällt (Fig.2).
- 15. Auskleidungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der mineralische Zuschlagstoff mit einem Anteil von maximal 12 Gew-%, vorzugsweise etwa 8. Gew-%, eines Kunststoffbindemittels, vorzugsweise eines ungesättigten Polyesterharzes, gebunden ist.
- 16. Auskleidungskörper nach Anspruch 15, dadurch gekenn= zeichnet, daß das mineralische Material überwiegend aus einem quarzhaltigen Zuschlagstoff, vorzugsweise Natursand, besteht.
- 17. Auskleidungskörper nach Anspruch 16, dadurch gekenn= zeichnet, daß der Mehlanteil des Zuschlagstoffes mit einer Korn= größe unterhalb o,1 mm 10 bis 35 Gew-%, vorzugsweise etwa 22 Gew-, beträgt.
- 18. Auskleidungskörper nach den Ansprüchen 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil des Zuschlagstoffes einer Korngröße von 0,1 bis o,3 mm, vorzugsweise Feinsand, 20 bis 40 Gew-%, vorzugsweise 23 Gew-%, der Anteil einer Korngröße von 1 ,o bis 3,o mm, vorzugsseise Sand, 15 bis 30 Gew-%, vorzugsweise 20 Gew-%, und der Anteil an einer Korngröße von 2,o bis 5,0 mm, vorzugsweise gleichfalls Sand, 25 bis 50 Gew-%, vorzugsweise 35 Gew-%, beträgt.
- 19. Auskleidungskörper nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschlagstoff mit einem Härter im Kalt- oder Warmhärtesystem, vorzugsweise im Kalthärtesystem mit einem Beschleuniger, verarbeitet ist.
- 20. Auskleidungskörper nach Anspruch 19, dadurch gekenn= zeichnet, daß der Zuschlagstoff im Warmhärtesystem ohne Verwendung eines Beschleunigers verarbeitet ist.
- 21. Vorrichtung zur Herstellung eines Auskleidungskörpers nach einem der Ansprüche 5 bis 20, dadurch gekennzeicVnet, daß sie als Schalungsform aus einem Unterteil (11) besteht, der eine von einem aufwärts gewölbten Schalungsblech (12) verkörperte konvexe Schalungsfläche (13) bildet und an dessen Längsrändern mittels Gelenken, Scharnieren (14) od.dgl. beidseits flügelartig seitwärts klappbare Oberteile (15) angelenkt sind, deren freie Ränder im einwärts geklappten Zustand der Oberteile in der gleichen waagrechten Ebene verlaufen und einen lichten Abstand (a) von= einander aufweisen, welcher der schalungsfreien Breite der Unterseite ( 4 der als Verankerungsorgan dienenden Leiste (3) des verkehrtliegend, mit abwärtsweisendem Hohlraum in dieser Schalungsform zu fertigenden Auskleidungskörpers 2) entspricht (Fig.3).
- 22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Ränder (15') der Oberteile (15) aufwärts gerichtete Fortsätze (15') bilden, deren Höhe etwa der Dicke der unterseitigen Leiste (3) des herzustellenden Auskleidungskörpers (2) entspricht und die derart schräg aufwärts und seitwärts weisen, daß sie eine Hinterschneidung (3<) der beiden Ränder der Leiste formen, jedoch nach dem Erhärten des Materiales des Auskleidungskörpers aus dieser Hinterschneidung seitwärts wegklappbar sind (Fig.3).
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