DE2546559A1 - Holzkohlengrill - Google Patents

Holzkohlengrill

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DE2546559A1
DE2546559A1 DE19752546559 DE2546559A DE2546559A1 DE 2546559 A1 DE2546559 A1 DE 2546559A1 DE 19752546559 DE19752546559 DE 19752546559 DE 2546559 A DE2546559 A DE 2546559A DE 2546559 A1 DE2546559 A1 DE 2546559A1
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DE
Germany
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grill
charcoal
inlet opening
air inlet
charcoal grill
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Pending
Application number
DE19752546559
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English (en)
Inventor
Fritz Feyock
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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00—Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/06—Roasters; Grills; Sandwich grills
    • A47J37/07—Roasting devices for outdoor use; Barbecues
    • A47J37/0754—Roasting devices for outdoor use; Barbecues with blowers providing forced air circulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

  • "Holzkohlengrill"
  • Die Erfindung betrifft einen mit Holzkohle, Grillkohle oder Grillholz zu beheizenden Grill, der nicht nur im Freien, sondern auch innerhalb von Überdachungen oder auch in Wohnräumen betrieben werden kann.
  • Derartige Oriligeräte werden üblicherweise im wesentlichen als eine oben offene Wanne ausgebildet, deren Bodenfläche zur Aufnahme dt s Brennmaterials bestimmt und entweder rostartig ausgebildet oder mit seitlichen Öffnungen versehen ist, um den Zutritt der Verbrennungsluft zu ermöglichen. Die zu garenden Speisen werden dabei auf einem oberhalb der Feuerungsstelle liegenden Rost angeordnet.
  • Da beim Anlassen der bekannten holzbeheizten Grillgeräte der natürliche thermische Luftstrom fehlt, ist es problematisch, das Grillfeuer zu entfachen. Im allgemeinen wird daher das Brennmaterial durch "Bepusten" der Feuerstelle oder mit hilfe ciiie Blasebalges entfacht. Eine solche Betriebsart von lioizkohlengrillgeräten ist unbefriedigend, weil beim "Bepusten" bzw. beim Sinsatz eines Blasebalges der Luftstrahl mit vergleichsweise hoher Geschwindigkeit iiur punktweise am Brennmaterial wirksam wird, so daß zu Beginn der Anheizzeit nur mit einer ungleichmäßigen Glut gerechnet werden kann. Bei der Anwendung des stark gebündelten Luftstrahls mit hoher Geschwindigkeit besteht außerde; die Gefahr von Funkenflug. Bei Verwendung des Grillgträtes im geschlossenen Wohnraum kommt noch die Gefahr von Vtrgiftungen durch das bei unvollständiger Verbrennung entstehende Kohlenmonoxydgas hinzu.
  • Die Erfindung bezweckt daher die Beseitigung dieser, diesen bekannten Iiolzkohlengrillgeräten anhaftenden Nacllteile. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, bei Grillgeräten eine über die gesamte Brennfläche gleichmäßig wirksame und wohl dosierte Luftzufuhr zu sichern.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß oberhalb der Feuerstelle und innerhalb der Grillwanne ein mit einer Lufteinlaßöffnung und einer Vielzahl von der Feuerstelle zugekehrten Luftaustrittsöffnungen versehener Rohr-Ring angeordnet und mit seiner Lufteinlaßöffnung an ein elektrisches Gebläse angeschlossen ist. Die durch das Gebläse geförderte Luft wird durch den Rohr-Ring entlang dem Umfangsrand der Feuerstelle geführt und durch die im Rohr-Ring angebrachten Öffnungen auf die Feuerstelle geleitet. Die Lage der Luftaustrittslöcher am Rohr-Ring in bezug auf die Fläche der Feuerstelle ist so gewählt, daß letztere möglichst gleichmäßig mit Verbrennungsluft versorgt wird.
  • Eine besonders sachdienliche Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß zur Erzeugung des Luftstroms ein elektrische r Niederspannungsmotor verwendet wird, und daß die zu dessen Betrieb erforderliche Energiequelle in Form von Batterien zusammen mit dem Motor, dem Lüfterrad und dem Schalter als Baueinheit in einem besonderen Gehäuse untergebracht sind, das mit dem Grillgerät entweder fest verbunden oder leicht entfernbar angeordnet ist.
  • Da zur Ingangsetzung und Aufrechterhaltung der Grillglut nur mäßige Luftmengen erforderlich sind, genügt ein derartiges mit Batterien betriebenes Gebläse. Die vorgeschlagene Bauform hat den Vorteil, daß die Einrichtung auch im Freien unabhängig von einem Stromnetz benutzbar ist. Gegebenenfalls kann in der Gebläseeinheit noch ein Vorschaltwiderstand mit Regelschalter angeordnet werden, so daß der Luftstrom sogar regelbar ist.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung einer in der beigefügten Zeichnung dargestellten Ausführungsform des erfindungs gemäßen Grillgerätes; Fig. 1 eigt das erfindungsgemäß ausgebildete Grillgerät in schematischer Darstellung, Fig. 2 läl3t den grundsätzlichen Aufbau des elektrischen Gebläses erkennen, wie er vorzugsweise zur Anwendung kommen soll.
  • Die Bodenplatte 1 und die vier Seitenwandungen 2, 2, 2, 2 bilden die Grillwanne. Das Brennmaterial wird auf dieser Bodenplatte 1 niedergelegt. Der oberhalb der als Feuerstelle wirkenden Bodenplatte 1 liegende Rost zur Aufnahme der zu garenden Speisen ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Insoweit ist der Holzkohlengrill von bekannter Bauart.
  • Erfindungsgeinäß ist entlang der Seitenwandungen 2, 2, 2, 2 im Inneren der Grill wanne und im Abstand von der Bodenfläche 1 ein rundum laufendes und in sich geschlossenes Rohr 12 verlegt, das an einer Stelle mit einer Lufteinlaßöffnung 4 versehen ist. Der Rohr-Ring 12 weist über seine Länge eine Vielzahl von Luftauslaßöffnungen 3 auf, deren radiale Lage so eingestellt ist, daß die aus den Öffnungen 3 ausströmende Luft möglichst gleichmäßig die Bodenfläche bestreicht.
  • Der Rohr-Ring 12 besteht aus Stahlblech oder aus einem hitzebeständigen Kunststoff oder einem ähnlichen Material. Zweckmäßig ist es, den Luftaustrittsöffnungen 3 einen lichten Durchmesser von ca. 2 mm zu geben und dieselben im Abstand von 20 bis 60 mm voneinander anzuordnen, wobei der Rohrdurchmesser etwa 5 bis 15 mm betragen kann.
  • Diese Maßangaben können in weiten Grenzen variiert werden, ohne daß hierdurch das Wesen der Erfindung verändert wird.
  • Je nachdem die Gestalt des Grillgerätes, z, B. o!> rund oder rechteckig ist, ist auch die Form des Rohr-Rilugs 12 entsprechend zu wählen.
  • Die Verbindung zwischen dem in Fig. 2 mit 11 bezeichneten Gebläse und der Lufteinlaßöffnung 4 des Rohr-Rings 12 erfolgt durch einen nicht dargestellten hitzebeständigen Schlauch.
  • In Fig. 2 ist der vorzugsweise verwendete Aufbau des elektrischen Gebläses schematisch dargestellt. Ein rohrförmiges Gehäuse trägt einerseits die Luftauslaßtülle 5 und andererseits eine Luftansaugöffnung 10. Im Inneren des rohrförmigen Gehäuses ist das Lüfterrad 9 mit einem handelsüblichen Elektromotor 7 sowie handelsüblichen Batterien 6 und Schalter 8 angeordnet. Gegebenenfalls kann am rohrförmigen Gehäuse auch noch ein Regelwiderstand mit Regelmitteln angeordnet sein.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung kann nicht nur bei der Neufertigung von Grillgeräten eingesetzt werden, sondern eignet sich auch zum nachträglichen Einbau in vorhandene Geräte.

Claims (3)

  1. Patentansprüche (g) Holzkohlenarill nit einer aus vier senkrechten Begrenzungswänden und einer als Feuorungsstelle wirkenden Bodenfläche gebildeten Wanne, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Feuerungsstelle (1) und innerhalb der Grillwanne (1, 2, 2, 2, 2) ein mit einer Lufteinlaßöffnung (4) und einer Vielzahl von der Feuerungsstelle (1) zugekehrten Luftaus trittsöffnungen (3) versehener Rohr-Ring (12) angeordnet und mit seiner Lufteinlaßöffnung (4) an ein elektrisches Gebläse (11) angeschlossen ist.
  2. 2. Holzkohlengrill nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse (11) mit Lüfterrad (9), Antriebsmotor (7), Batterien (6) und Schalter (8) als Baueinheit ausgebildet ist.
  3. 3. Holzkohlengrill nach Anspruch 1 und/oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gebläse (11) ein regelbarer Vorschaltwiderstand zugeordnet ist.
DE19752546559 1975-10-17 1975-10-17 Holzkohlengrill Pending DE2546559A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29710532U1 (de) * 1997-06-17 1997-10-02 Körber, Manfred, 81477 München Grillglutbeschleuniger
EP1595482A3 (de) * 2004-05-11 2007-07-04 Frank Schneider Grill
GB2512673A (en) * 2013-04-04 2014-10-08 Sheikh Mohammed Suleman BBQ Airflow System Technology

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