Die Erfindung bezieht sich auf einen Zweidraht-Meßumformer der im
Oberbegriff des Patentanspruches 1 beschriebenen, aus der GB 13 35 349
bekannten Art.
Bisher wurden Zweidraht-Meßumformer zur Überwachung verschiedener Zustände
an entfernten Stellen verwendet. Der Zweidraht-Meßumformer
ist über zwei Übertragungsdrähte mit einer Spannungsquelle
und einer an einer anderen Stelle angeordneten Belastung in
Reihe geschaltet. Ändert sich der zu überwachende Zustand am Meßumformer,
so ändert sich der wirksame Reihenwiderstand am Meßumformer und damit
der vom Meßumformer gezogene Strom, der (im allgemeinen proportional)
den zu überwachenden Zustand wiedergibt. Zweidraht-Meßumformer dieser
Art sind für geringen Leistungsverbrauch ausgelegt, da die an der
entfernten Stelle zur Verfügung stehende Leistung begrenzt sein
kann. In manchen Fällen kann es auch notwendig sein, daß der Zweidraht-Meßumformer
eigensicher ist, so daß er auch in explosionsgefährdeter
Umgebung zur Überwachung von Zuständen verwendet werden kann. Unter
diesen Umständen wird die üblicherweise mit einem niedrigen Leistungsverbrauch
einhergehende niedrige Energie wichtig, um die
Möglichkeit einer Zündung und Explosion auszuschließen.
Die bekannten Zweidraht-Meßumformer können zwar zur Überwachung verschiedener
Arten von Zuständen verwendet werden, die herkömmliche
HF-Leitwertmessung ist jedoch für Zweidraht-Meßumformer aus folgenden
Gründen nachteilig.
Wenn zwischen einer Meßelektrode und einer Bezugsfläche, beispielsweise
einem mit Masse verbundenen Behälter, der HF-Leitwert
gemessen wird, wird hinsichtlich des Leistungsverbrauchs
der zur Kapazität zwischen der Meßelektrode und dem mit Masse
verbundenen Behälter parallelliegende Widerstand sehr wichtig.
Bisher wurde allgemein angenommen, daß in einer ausreichend großen
Zahl von Anwendungsfällen der Shuntwiderstand ausreichend
gering ist, so daß die von einem Strom von 4 mA gelieferte Leistung
bei einem 4- bis 20-mA-Zweidrahtmeßumformersystem nicht ausreicht,
um den Zweidraht-Meßumformer mit Leistung zu versorgen. Mit anderen
Worten, der Shuntwiderstand allein kann mehr Leistung verbrauchen,
als in dem Zustand, in dem 4 mA fließen, zur Verfügung steht, so
daß zum Betreiben der Schaltung des Gebers wenig oder keine Leistung
übrigbleibt.
Damit die Leitwertmessung genau ist, muß eine zuverlässige,
phasenempfindliche Messung bzw. Erfassung angewendet werden.
Um diese Zuverlässigkeit zu gewährleisten, muß eine starke
Spannungsquelle verwendet werden, die sich mit den oben beschriebenen
Forderungen eines Zweidraht-Meßumformers nach niedriger Leistung
und der zur Verfügung stehenden Leistung nicht verträgt, und
zwar wegen des Shuntwiderstandes. Diese Faktorenkombination
beschränkt die Leistung in starkem Maße, die im allgemeinen
zur Erzeugung eines zuverlässigen HF-Signals von einem geeigneten
Oszillator als notwendig betrachtet wird. Ähnliche Einschränkungen
ergeben sich hinsichtlich der Leistung, die im
allgemeinen als notwendig betrachtet wird, um zu gewährleisten,
daß der Phasendetektor mit hoher Zuverlässigkeit arbeitet.
Eine weitere Schwierigkeit, die insbesondere bei Leitwertmessungen
besteht, ist die Isolation der Brücke, in die der zu messende,
unbekannte Leitwert geschaltet ist. Typischerweise besteht der zu
messende, unbekannte Leitwert zwischen einer Meßelektrode und
Masse, wie es in der US 37 81 672 und der US 37 06 980 beschrieben ist.
Jedoch kann eine Spannungsquelle an einem von der Brücke entfernten
Ort wie im Fall des Zweidraht-Meßumformers nicht derart mit Masse
verbunden werden, wie es für die Brücke erforderlich ist. Die
Brücke muß daher von der Brückenspannungsquelle isoliert werden,
damit die Brücke ohne Berücksichtigung der Spannungsversorgungsschaltung
mit Masse verbunden werden kann. Wird die Spannung an
dem unbekannten Wert bzw. Widerstand vermindert, um den Leistungsverbrauch
auf ein Minimum zu senken, so muß darüber hinaus
das das Ungleichgewicht der Brücke darstellende Signal, die Diagonalspannung,
verstärkt werden. Es besteht daher das Problem der
Schaffung einer isolierten Spannungsquelle für eine derartige Verstärkung.
Aus der eingangs erwähnten GB 13 35 349 ist ferner
ein Zweidraht-Meßumformer bekannt, mit dem Kapazitäts-
oder Impedanzänderungen erfaßt werden können. Die Kapazitätsänderung
wird dabei mit Hilfe eines mechanischen
Wandlers indirekt gemessen, wodurch sich eine begrenzte
Meßgenauigkeit ergibt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Zweidraht-Meßumformer
der eingangs genannten Art derart weiterzubilden,
daß die Meßgenauigkeit und Meßzuverlässigkeit
durch eine direkte Messung der Impedanz bzw. der Kapazität
gesteigert werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 beschriebenen
Merkmale gelöst.
Mit Hilfe der Erfindung läßt sich somit die Impedanz bzw.
die Kapazität direkt mittels einer Meßelektrode messen,
wobei dazu ein geringer Leistungsbedarf erforderlich ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche 2 bis 20.
Durch Begrenzung der Spannung am Zweidraht-Meßumformer
auf weniger als kann ein angemessener Leistungsverbrauch
sichergestellt werden.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung sind
Einrichtungen zur Gleichstromisolation der Brücke
vom Hochfrequenz-Signalgenerator und der Ausgangsschaltung vorgesehen. Die
Gleichstrom-Isolationseinrichtung kann einen Transformator enthalten,
dessen Primärwicklung an den Hochfrequenz-Signalgenerator
angeschlossen ist und dessen Sekundärwicklung einen Teil der Brücke
bildet. Die Gleichstrom-Isolationseinrichtung kann weiter einen
zweiten Transformator enthalten, dessen Primärwicklung mit der
Brücke und dessen Sekundärwicklung mit der Ausgangseinrichtung
verbunden ist.
Zur Erhöhung der Ausgangsspannung der Brücke vor der Zufuhr zur
Ausgangsschaltung kann an den Ausgang der Brücke ein Verstärker
angeschlossen sein. Zur Isolation der Brücke vom Rest des Zweidraht-Meßumformers
und der entfernten Spannungsquelle, wird der Verstärker
von dem an die Brücke angeschlossenen Gleichrichter gespeist.
Zur stabilen Eichung für die Leitwert-
oder Widerstandsmessung
enthält der Hochfrequenz-Signalgenerator einen Hochfrequenz-Oszillator
und eine Regulierschaltung für den Oszillator, um die
Amplitude des Hochfrequenzsignals im wesentlichen konstant zu
halten. Die Regulierschaltung enthält einen Vollwellengleichrichter
für das Ausgangssignal des Oszillators und einen an den Vollwellengleichrichter
angeschlossenen Kondensator, der durch den
durch den Gleichrichter fließenden Strom aufgeladen wird. Zwischen
den Kondensator und den Steuereingang des Oszillators ist ein
Spannungsteiler geschaltet, wodurch die Amplitude des Hochfrequenz-
Signals vom Oszillator und die Spannung am Kondensator im wesentlichen
konstant gehalten werden. Durch die Konstanthaltung der
Amplitude des hochfrequenten Signals trotz Änderungen der Kennwerte
der Transistoren im Oszillator und trotz Widerstandsbelastung
durch die Meßelektrode der Sonde nach Masse wird eine
stabile Eichung der Leitwertmessung erzielt.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
enthält der HF-
Oszillator einen Oszillator der Klasse C mit einem Multivibrator
und einer Resonanzschaltung. Hierdurch wird ein unverzerrtes
sinusförmiges Hochfrequenzsignal erzeugt, während gleichzeitig
der Leistungsverbrauch begrenzt wird. Die Resonanzschaltung
kann den ersten Transformator und den Leitwert in der Brücke
umfassen.
Für eine stabile Eichung und möglichst weitgehenden
Verminderung des Leistungsverbrauchs enthält die Ausgangsschaltung
des Zweidraht-Meßumformers einen phasenempfindlichen
Detektor mit einem Zerhacker und einer Zerhackerspeisung
zur Erzeugung eines Zerhacker-Triggersignals, das dem
Zerhacker zugeführt wird. Die Zerhackerspeisung enthält zwei
Feldeffekttransistoren mit je einem ersten und zweiten Kanalanschluß
und einem Steueranschluß sowie weiter zwei Kanalwiderstände.
Die ersten Kanalanschlüsse sind miteinander verbunden,
während die zweiten Kanalanschlüsse über die Kanalwiderstände
an eine regulierte Spannungsquelle angeschlossen sind. Der Resonanzkreis
des Hochfrequenzoszillators ist an die Steueranschlüsse
jedes Feldeffekttransistors angeschlossen, und zwar derart, daß
diese abwechselnd leitend werden. Die Kanalwiderstände beschränken
den Leistungsverbrauch dadurch auf ein Minimum, daß der
Strom durch die beiden Feldeffekttransistoren begrenzt wird, wenn
beide Transistoren gleichzeitig leitend sind. Die Kanalwiderstände,
die die Ausgangsspannung der Kanalstrecke vermindern,
bewirken einen schärferen Knick in der Eingangs-Ausgangskurve
bei der Schwellenspannung der Feldeffekttransistoren, so daß eine
annähernd quadratische Welle am Ausgang entsteht. Weiter wird
hierdurch eine Verschiebung der Schwellenspannung mit der Temperatur
eingeschränkt oder ausgeschlossen, wodurch die Stabilität
der Eichung weiter verbessert wird. Zur Erzielung eines
Arbeitsverhältnisses bzw. eines Tastfaktors von 50% ist zwischen
die Kanalanschlüsse und die Steueranschlüsse ein Rückkopplungswiderstand
geschaltet.
Zerhackerspeisung enthält ferner ein zweites Paar von Feldeffekttransistoren
mit je einem ersten und zweiten Kanalanschluß
und einem Steueranschluß, wobei die ersten Kanalanschlüsse miteinander
verbunden und die zweiten Kanalanschlüsse direkt an die
regulierte Spannungsquelle angeschlossen sind. Das zweite Paar
Feldeffekttransistoren erzeugt eine quadratische Welle, deren
Spannung zwischen den beiden Spitzen größer ist als die der quadratischen
Ausgangswelle des ersten Feldeffekttransistorpaars
zum Treiben des Zerhackers. Zur Verminderung des Leistungsverbrauchs
auf ein Minimum ist das zweite Feldeffekttransistorpaar
unmittelbar oberhalb der Schwellenspannung jedes Transistors
vorgespannt, so daß beim Nulldurchgang der quadratischen Welle,
die durch das erste Feldeffekttransistorpaar erzeugt wird, geschaltet
wird. Da das zweite Feldeffekttransistorpaar bis auf
den eigentlichen Umschaltaugenblick nicht gleichzeitig leitend
ist, wird scheinbar der gesamte, vom zweiten Feldeffekttransistorpaar
gebrauchte Strom zur Speisung des Zerhackers benötigt, so
daß der Leistungsverbrauch infolge ungenutzten Stroms auf ein
Minimum verringert wird.
Zur Aufrechterhaltung eines stabilen Ausgangsstroms enthält die
Ausgangsschaltunge einen Ausgangsverstärker mit einer Spannungsrückkopplung,
die an einen Widerstand angeschlossen ist, durch
den der 4 bis 20 mA betragende Gleichstrom fließt, der vom Zweidraht-Meßumformer
gezogen wird, wodurch bei allen Stromhöhen
der zwischen 4 und 20 mA liegende Gleichstrom stabilisiert
wird.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung enthält der Eingang des Zweidraht-Meßumformers eine
Vollwellen-Gleichrichterbrücke, die einen Strom durch zwei Dioden
fließen läßt, wenn die Anschlüsse an die Übertragungsdrähte in
einer Polarität angeschlossen sind, und die einen Strom durch
das andere Diodenpaar fließen läßt, wenn die Klemmen mit entgegengesetzter
Polarität an die Übertragungsdrähte angeschlossen
sind.
Zur linearen Eichung der Leitwertmessung
enthält die Brücke eine Kapazität, an der die Diagonalspannung
der Brücke gemessen wird und die wesentlich größer
ist als die Kapazität des zu messenden Leitwerts.
Um die Messung des Leitwerts nicht durch die Länge des
die Meßelektrode mit der Brücke verbindenden Kabels
zu beeinflussen,
enthält hierzu die Meßelektrode eine Schutzelektrode,
die neben der Meßelektrode angeordnet ist und diese
abschirmt. Hierdurch wird das Potential der Schutzelektrode für
einen gegebenen Arbeitspunkt im wesentlichen auf dem gleichen
Wert gehalten wie das Potential der Meßelektrode, wenn die Meßelektrode
über den Mittelleiter eines Koaxialkabels mit der einen
Seite der Kapazität und die Schutzelektrode über den Außenleiter
oder Schirm des Koaxialkabels mit der anderen Seite der
Kapazität verbunden ist.
Weiterhin können bei dem erfindungsgemäßen Zweidraht-Meßumformer verschiedene
Arten von Meßsonden verwendet werden, beispielsweise
lineare und nichtlineare Tauchsonden, die eine Schutzelektrode
sowie eine Meßelektrode verwenden. Ferner kann der Zweidraht-Meßumformer
von einer Batterie oder aus dem Wechselstromnetz gespeist werden.
Anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
wird die Erfindung im folgenden näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 das Blockschaltbild eines
Zweidraht-Meßumformers;
Fig. 2 das schematische Schaltbild eines
Hochfrequenz-Signalgenerators;
Fig. 2a bis 2c Signalverläufe der Schaltung der
Fig. 2;
Fig. 3 das schematische Schaltbild einer
Zerhacker-Speiseschaltung;
Fig. 4 das schematische Schaltbild eines
Ausgangsverstärkers;
Fig. 5 die schematische Darstellung der Brückenschaltung
mit dem mechanischen Aufbau der Meßsonde;
Fig. 6 das Ersatzschaltbild der Brückenschaltung der Fig. 5;
Fig. 7a bis 7c schematische Darstellungen verschiedener, in verschiedene
Materialien eingetauchter Meßsonden;
Fig. 8a bis 8c Ersatzschaltbilder der mit den Meßsonden der Fig. 7a bis
7c gemessenen Leitwerte bzw. Widerstände;
Fig. 9 das Ersatzschaltbild des Leitwerts bzw. des Widerstandes
der Fig. 8a bis 8c; und
Fig. 10 das schematische Schaltbild eines batteriegespeisten
Ausgangsverstärkers.
Gemäß Fig. 1 ist ein Zweidraht-Meßumformer 10 in Reihe mit einer Spannungsquelle
12 und einer von einem Widerstand 14 gebildeten Last
geschaltet, und zwar über Übertragungsdrähte 16 und 18, die an
die Anschlüsse 20 und 22 des Meßumformers 10 angeschlossen sind.
Der Meßumformer 10 dient zur Messung einer Impedanz bzw.
eines Scheinwiderstandes 24. Ihm wird ein Strom zugeführt, der
den unbekannten, zu messenden Scheinwiderstand 24 darstellt, der
den von der Meßsonde erfaßten Zustand der Materialien darstellt.
Die gemessene Impedanz 24, die die Kapazität 24 c und den Widerstand
24 r zwischen der Meßelektrode und Masse darstellt, bildet
einen Arm einer Brücke 26, die einen Kondensator 28 sowie die
Windungen 30 und 32 der Sekundärwicklung 34 eines Transformators
36 enthält. Die Brücke 26 wird von einem Oszillator 38 gespeist,
dessen Ausgang mit der Primärwicklung 40 des Transformators 36
verbunden ist.
Die an der Impedanz 24 anliegende Spannung
wird auf eine Höhe begrenzt, bei der ein angemessener Leistungsverbrauch
für den Zweidraht-Meßumformer im Hinblick auf den Leistungsverbrauch
des unbekannten Widerstandes 24 r gewährleistet wird. Die
Spannung ist auf weniger als begrenzt, worin V die Spannung
am Zweidraht-Meßumformer ist, und der vom Zweidraht-Meßumformer gezogene Strom
zwischen 4 und 20 mA schwankt.
Bisher wurde angenommen, daß der unbekannte Widerstand 24 r der
zu messenden unbekannten Impedanz 24 über einen weiten Bereich
schwankt. Freilich wird bei einer festen Spannung, wenn der Widerstand
24 r sehr klein wird, an diesem Widerstand eine hohe Leistung
verbraucht. Beim herkömmlichen Zweidraht-Meßumformer bildet der Strom
durch die Übertragungsdrähte 16 und 18, der üblicherweise zwischen
4 und 20 mA liegt, die einzige Energiequelle. Nimmt man an, daß
die Energiequelle eine Ausgangsspannung von 24 Volt erzeugt, so
kann die Spannung an den Klemmen 20 und 22 des Zweidraht-Meßumformers
beispielsweise 12 Volt betragen, wenn der gesamte Spannungsabfall
an der Last 14 plus dem Spannungsabfall an jedem der Übertragungsdrähte 16
und 18 zwölf Volt beträgt. Das heißt, daß, wenn bei dem Zweidraht-
Meßumformer 4 mA fließen, die gesamte zum Betrieb des Meßumformers zur Verfügung
stehende Leistung P = V · I = 48 mW beträgt. Das heißt,
daß bei einem extrem kleinen Shuntwiderstand 24 r eine extrem kleine
Spannung an der unbekannten Impedanz 24 notwendig ist, damit der
Meßumformer bei 4 mA mit der zur Verfügung stehenden Leistung betrieben
werden kann.
Es wurde jedoch festgestellt, daß der Widerstand 24 r in den meisten
Fällen unabhängig von der verwendeten Meßsonde nicht unter 500
Ohm fällt. Durch mäßige Begrenzung der Spannung an der unbekannten
Impedanz 24 und damit der Spannung am unbekannten Widerstand
24 r steht also genügend Leistung auch bei einem Strom von 4 mA
für den Zweidraht-Meßumformer zur Verfügung. Mit der Erkenntnis, daß der
Widerstand 24 r in den meisten Anwendungsfällen nicht unter 500
Ohm fällt, kann die Größe der Spannung am Widerstand 24 r bei einem
Strom von 4 bis 20 mA für den Zweidraht-Meßumformer leicht aus folgender
Gleichung berechnet werden:
worin
Vdie Spannung am Meßumformer;vdie effektive Spannung am Widerstand 24 r;I m der minimale Strom durch den Zweidraht-Meßumformer 10; undr₂₄der Wert des Widerstandes 24 in Ohm.
Mit I m = 4 mA und r₂₄ = 500 Ohm ist
Ist V = 12 Volt, so ist v = oder weniger als 5 V eff .
Natürlich ist auch für den Zweidraht-Meßumformer Leistung erforderlich.
Daher ist in der bevorzugten Ausführungsform, in der
I m = 4 mA und V = 12 Volt ist, v etwa 2,2 V eff oder wesentlich
kleiner als 2 V.
Weiter ist der Oszillator 38 von der Klasse C, das heißt der Kollektorstrom
jedes der beiden Transistoren im Oszillator 38, die
den Oszillatorkreis speisen, fließt über einen Winkel von weniger
als 180° des 360°-Zyklus des hochfrequenten Sinussignals, das der
Brücke 26 zugeführt wird. Durch die Betriebsweise der Klasse C
kann jedoch das gewünschte sinusförmige Signal verzerrt werden.
Daher enthält der Oszillator 38 weiterhin einen
Resonanzkreis in Form einer Oszillatorschaltung, die den Transformator
36 und die gemessene Impedanz 24 enthält, wie anhand
Fig. 2 im einzelnen erläutert wird. Da die Impedanz 24 Teil des
Resonanzkreises ist, wird zur Speisung der zusätzlichen Impedanz
zwischen der Meßsonde und Masse nur ein geringfügiger zusätzlicher
Strom benötigt.
Gemäß Fig. 1 wird einem Fehlerverstärker 42 ein Wechselstrom-
Fehlersignal zugeführt, das die Diagonalspannung der Brücke 26
und damit die unbekannte gemessene Impedanz 24 darstellt. Der
Fehlerverstärker 42 erlaubt die Verwendung verhältnismäßig
niedriger Wechselspannungen in der Brücke 26. Das
Ausgangssignal des Fehlerverstärkers 42 wird einem phasenempfindlichen
Detektor zugeführt, der den von einer Zerhacker-Speisung
oder -Steuereinrichtung 46 getriggerten Zerhacker oder Unterbrecher 44
enthält.
Die
Brücke 26 und der Fehlerverstärker 42 sind von der Spannungsquelle
bzw. Energieversorgung durch den ersten Transformator 36 und
den zweiten Transformator 48 isoliert, der den Ausgang des Fehlerverstärkers
42 mit dem Eingang des Zerhackers 44 verbindet.
Mit anderen Worten, die Speisespannung kann gegenüber der Meßsonde
schweben. Dies erlaubt die Verwendung einer Meßsonde zur Messung
der Impedanz 24 zwischen der Meßelektrode und Masse ohne Rücksicht
auf die Art, in der die Spannungsquelle 12 mit Masse verbunden
ist. Die Spannungsquelle 12 befindet sich an einer vom
Meßumformer 10 entfernten Stelle, so daß die Art der Erdung oder Masseverbindung
der Spannungsquelle 12 am Zweidraht-Meßumformer 10 nicht
leicht zu erkennen ist. Durch die durch die Transformatoren 36
und 48 gebildete Isolation kann jede der Klemmen 20 und 22 des
Zweidraht-Meßumformers 10 auf einer sehr beträchtlichen Wechsel- oder
Gleichspannung gegenüber Masse gehalten werden, ohne daß ein
Hochspannungsüberschlag auftreten könnte.
Zur Isolation der Brücke 26 bei Gleichspannungsspeisung des
Fehlerverstärkers 42, der direkt mit der Brücke 26 verbunden
ist, sind zur Gleichrichtung des sinusförmigen hochfrequenten
Signals von der Sekundärwicklung 34 des Transformators 36 Dioden
50 und 52 vorgesehen. Die Dioden 50 und 52 sind an eine Klemme
54 des Verstärkers 42 angeschlossen. Hierdurch wird dieser von
einer von der Spannungsquelle 12 isolierten Gleichspannung gespeist.
Im Gegensatz dazu werden der Hochfrequenzoszillator 38, die Zerhacker-Steuereinheit
46, der Zerhacker 44 und der Ausgangsverstärker
56 von einer geregelten Spannungsquelle 58 mit einer positiven
Speiseklemme +V₁ gespeist. Zusätzlich wird von einer Spannungsregulierschaltung
im Oszillator 38 an einer Klemme -V₂
eine negative Spannung eingespeist. Die Zerhacker-Steuereinheit 46,
der Zerhacker 44 und der Ausgangsverstärker 56 sind ferner an
die gemeinsame Klemme C der geregelten Spannungsquelle 58 angeschlossen.
Damit die Brücke bei einer Kapazität 24 c zwischen Meßsonde und Masse,
die von der Nullkapazität 28 unterschiedlich ist, auf Null gestellt
werden kann, unterscheidet sich die Anzahl der Windungen 30 von
der der Windungen 32. Beispielsweise kann die Anzahl der Windungen
30 dreimal so groß sein wie die der Windungen 32, um die Brücke
auf Null stellen zu können, wenn die gemessene Kapazität 24 c zwischen
Meßsonde und Masse dreimal so groß ist wie die Nullkapazität
28. Zusätzlich enthält die Brücke 26 einen variablen Kondensator
60. Durch Einstellung des Kondensators 60 kann die gemessene
Kapazität 24 c, die notwendig ist, um einen vorherbestimmten Strom
durch die Übertragungsdrähte 16 und 18 zu erzeugen, geändert werden.
Zusätzlich kann die Verstärkung des Ausgangsverstärkers 56
einstellbar sein, wodurch eine feine Einteilung der Meßspanne ermöglicht
wird.
Als Funkenschutz für den Meßumformer 10 sind zwei in Reihe geschaltete,
umgekehrt gepolte Zenerdioden 62 und 64 vorgesehen, die zwischen
eine Klemme des Kondensators 60 und Masse geschaltet sind. Zwischen
die andere Klemme des Kondensators 60 und Masse ist eine
Neonröhre 66 geschaltet. Die Dioden 62 und 64 und die Neonröhre
66 schützen den Meßumformer 10 gegen Spannungsspitzen von mehreren
Tausend Volt an der Impedanz 24, ohne daß die Bauteile der Brücke
26 beschädigt werden oder letztere außer Gleichgewicht gebracht
wird.
Weiterhin ist gemäß Fig. 1 eine Anzapfung 68 der Primärwicklung
des Transformators 48 mit einem Eingang des Fehlerverstärkers 42
verbunden. Diese Verbindung bildet eine Rückkopplung zum Verstärker
42, mit deren Hilfe dessen Verstärkung einstellbar ist. Durch
Änderung der Stellung der Anzapfung 68 an der Primärwicklung des
Transformators 48 wird die Verstärkung des Verstärkers 42 und damit
die Höhe des Ausgangssignals geändert, das dem Zerhacker 44
zugeführt wird.
Das Ausgangssignal des Zerhackers 44 ist veränderlich. Es wird mit
der Spannung an einem mit dem Draht 22 verbundenen Widerstand 57
verglichen. Der Ausgangs-Signalstrom des Verstärkers 56 wird über
die Übertragungsdrähte 16 und 18 übertragen. Der Strom gibt die Größe der Impedanz
24 und den Zustand der zu überwachenden Materialien wieder.
Er speist die Belastung 14.
Am Eingang des Zweidraht-Meßumformers
10 ist eine Vollwellen-Gleichrichterbrücke vorgesehen. Sie
enthält Dioden 70, 72, 74 und 76. Die Dioden 70 und 72 führen
den zwischen 4 und 20 mA liegenden Strom, wenn an der Klemme 20
eine gegenüber der Klemme 22 positive Spannung anliegt. Andererseits
führen die Dioden 74 und 76 Strom, wenn die Klemme 22
gegenüber der Klemme 20 positiv ist. Hierdurch kann die Spannungsquelle
12 beliebig an die Übertragungsdrähte 16 und 18 angeschlossen
werden,
ohne daß der Umformer zerstört oder nachteilig beeinflußt wird.
Der C-Hochfrequenzoszillator 38 wird anhand der Fig. 2 näher erläutert.
Der Oszillator enthält einen Multivibrator, beispielsweise
einen Impulsverstärker mit zwei Transistoren 100 und 102,
die abwechselnd leitend werden und einen Resonanz-Oszillatorkreis
speisen, der den Transformator 36 und einen Kondensator
104 enthält, der parallel zur Primärwicklung 40 des Transformators
36 und zur gemessenen Impedanz A in der Brücke 26 geschaltet
ist. Die Basisspeisung des Transistors 100 des Multivibrators
wird von einem Kondensator 106 und Widerständen 108 und 110 gebildet,
der an einen Transistor 112 einer Basisstrom-Regulierschaltung
angeschlossen ist. Ähnlich bilden ein Kondensator 114 und
Widerstände 116 und 118 die Basisspeisung des Transistors 102.
Die Kondensatoren 106 und 114 werden vom Basisstrom der Transistoren
100 und 102 auf eine positive Spannung aufgeladen, die
höher ist als die Speisespannung. Hierdurch werden die Transistoren
100 und 102 während des größten Teils des Zyklus ausgeschaltet,
so daß eine Betriebsweise der Klasse C erreicht wird. Dioden
120 und 122, die in die Basisschaltungen der Transistoren 100
bzw. 102 eingeschaltet sind, schützen die Basen der Transistoren,
indem sie den Strom abblocken, wenn die Verbindungspunkte zwischen
den Widerständen 108 und 110 bzw. 116 und 118 positiv werden.
Wie bereits erwähnt, ist der Transistor 112 Teil einer Regulierschaltung.
Durch die durch den Transistor 112 bewirkte Regulierung
wird die Amplitude der sinusförmigen Hochfrequenzsignale im
wesentlichen konstant gehalten, und zwar trotz Änderungen der
Betriebswerte der Transistoren im Oszillator und trotz der Belastung
infolge des Widerstandes 24 r. In diesem Zusammenhang sei
darauf hingewiesen, daß die Basis des Transistors 112 mit einer
Anzapfung eines Spannungsteilers verbunden ist, der aus Widerständen
124 und 126 besteht, wobei eine Klemme des Spannungsteilers
an die Klemme +V₁ der regulierten Spannungsquelle und die
andere Klemme des Spannungsteilers an einen Kondensator 128
angeschlossen ist, der über einen Entladewiderstand 130 mit Masse
verbunden ist, der zur Erzielung der Eigensicherheit mit dem
Kondensator 128 in einem Becher untergebracht sein kann.
Der Kondensator 128 wird gegenüber Masse mittels Vollwellen-
Gleichrichtdioden 127 und 129 auf ein negatives Potential gebracht.
Die Dioden 127 und 129 sind derart über die Resonanz- oder Oszillatorschaltung
geschaltet, daß die an die Basis des Transistors
112 angeschlossene Anzapfung des Spannungsteilers auf einem Arbeitspunkt
von etwa Null Volt gehalten wird. Dies reicht gerade aus,
um die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors 112 leitend zu
machen. Der Emitter des Transistors 112 wird durch einen Widerstand
132 und eine Diode 134 auf einem geringen negativen Potential
gehalten. Die Diode 134 kompensiert die Basis-Emitter-Spannung
des Transistors 112. Sie kompensiert ferner teilweise temperaturbedingte
Änderungen der Basis-Emitter-Spannung des Transistors
112, so daß eine stabile Eichung gewährleistet wird. Gemäß Fig. 2
wird die negative Spannung des Kondensators 128 als negative
Speisespannung -V₂ des Zerhackers 44 und des Ausgangsverstärkers
56 verwendet (Fig. 1).
Die vorstehend beschriebene, den Transistor 112 enthaltende Regulierschaltung
arbeitet folgendermaßen, wobei sie die Amplitude
des sinusförmigen hochfrequenten Signals am Transformator 36 im
wesentlichen konstant hält. Die Spannung am Transformator 36,
die die Spannung an der Oszillator- oder Resonanzschaltung des
Oszillators darstellt, wird von den Dioden 127 und 129 erfaßt,
die den Kondensator 128 aufladen. Die sich ergebende negative
Gleichspannung am Kondensator wird dann am die Widerstände 124
und 126 enthaltenden Spannungsteiler mit der Spannung des Reglers
48 verglichen, so daß die Zwischenanzapfung etwa auf Masse gehalten
wird. Ändern sich die Kennwerte des Transistors mit der Temperatur
und wird die Meßsonde mit einem Widerstand belastet, wie er
vom Widerstand 24 r dargestellt wird, so führt der Transistor 112
den von den Kondensatoren 106 und 114 abfließenden Strom. Hierdurch
werden die Amplitude des Oszillators und die entsprechende
Spannung am Kondensator auf gleichem Potential gehalten.
Zur Vermeidung der Verzerrung des sinusförmigen hochfrequenten
Signals bildet eine verhältnismäßig starke Drossel 136 eine hohe
Impedanzbelastung für die Oszillatorschaltung, wodurch scharfe
Stromimpulse verhindert werden, durch die das sinusförmige hochfrequente
Signal verzerrt werden könnte. Eine Drossel 140 und
ein Kondensator 142 bilden eine Filterschaltung für die Spannungsquelle.
Die Arbeitsweise des Oszillators 38 gemäß Klasse C wird nun anhand
der Signalverläufe der Fig. 2a bis 2c erläutert. Die in Fig. 2a
gezeigte Ausgangsspannung zwischen Kollektor und Masse wird der
Primärwicklung 40 des Transformators 36 zugeführt. Sie ist wegen
der Resonanzwirkung der Primärwicklung 40 und des Kondensators
104 und des durch den Transformator 40 reflektierten Bildes der
Brückenkondensatoren 24 c und 28 (Fig. 6) im wesentlichen sinusförmig.
Die Diode 120 wird während des größten Teils des Zyklus
durch die Spannung am Kondensator 106 in Sperrichtung vorgespannt,
wodurch an der Anode der Diode 120 ein Spannungsimpuls gemäß Fig.
2c entsteht. Der durch den Transistor 100 fließende Strom ist
also intermittierend (Fig. 2b). Tatsächlich fließt nur ein kurzer
Kollektorstromstoß (Fig. 2b) während des 360°-Zyklus der Fig. 2.
(Tatsächlich fließt während des Rests des Zyklus ein gewisser
Strom weiter, dieser ist jedoch gegenüber der Stromspitze oder
dem Stromimpuls sehr klein und daher in der Zeichnung nicht dargestellt.)
Gemäß Fig. 2b fließt der Kollektorstromstoß während
wesentlich weniger als 90° des gesamten Zyklus von 360°, was
ebenfalls wesentlich weniger als 180° bei der Betriebsweise gemäß
Klasse C ist. Der Stromstoß stimmt zeitlich mit den Spannungsspitzen
in Fig. 2a und 2c überein, so daß die maximale Leistung
aus dem fließenden Strom gewonnen wird.
Gemäß Fig. 1 und 2 ist die Resonanzschaltung über einen Schalter
144 mit der Zerhacker-Steuereinrichtung 46 verbunden. Der Schalter 144
dient zur wahlweisen Verbindung einer Klemme der Primärwicklung
40 mit der Zerhacker-Steuereinrichtung 46. Durch Umschaltung des Schalters
von der einen in die andere Stellung wird die Phase der
Zerhacker-Steuereinrichtung um 180° umgekehrt und die phasenempfindliche,
vom Zerhacker 44 durchgeführte Messung bzw. Tastung wird um 180°
gedreht, so daß der Meßumformer in fehlersicherer Betriebsweise bei
hohem oder niedrigem Pegel arbeiten kann.
Wie anhand Fig. 3 näher erläutert wird, erzeugt die Zerhacker-
Steuereinrichtung 46 ein rechteckiges Triggersignal für den Zerhacker 44,
wobei der Leistungsverbrauch möglichst gering gehalten und die
stabile genaue Eichung
optimiert wird. Hierzu enthält die Zerhacker-Steuereinrichtung 46
gemäß Fig. 3 ein erstes Paar von Feldeffekttransistoren 200 und
202, deren Steueranschlüsse über einen Kondensator 204 mit der
Resonanzschaltung verbunden sind. Die ersten Kanalanschlüsse
(Drain) der Transistoren 200 und 202 sind miteinander verbunden,
während die zweiten Kanalanschlüsse (Source) zwischen
Masse und die geregelte Speisespannung +V₁ geschaltet sind.
Die zweiten Kanalanschlüsse
sind über Widerstände 206 und 208 mit der Speisespannung
+V₁ und Masse verbunden.
Das sinusförmige Ausgangssignal des Oszillators 38 (Fig. 1) wird
einem kapazitiven Spannungsteiler zugeführt, der den Kondensator
204 und zwischen den Kondensator 204 und Masse geschaltete Kondensatoren
228 und 230 enthält. Das kapazitiv geteilte sinusförmige
Signal an den Kondensatoren 228 und 230 wird dann den Steueranschlüssen
der Transistoren 200 und 202 zugeführt, die abwechselnd
in den leitenden Zustand gesteuert werden.
Die Widerstände 206 und 208 spielen eine besonders wichtige Rolle
bei der Gewährleistung eines niedrigen Leistungsverbrauchs und
einer hohen Genauigkeit bei der Phasentastung am Zerhacker 44. In
diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß die Widerstände
206 und 208 zur Begrenzung der Spannung an den Kanalanschlüssen
der Transistoren 200 und 202 dienen, wodurch der Knick der Eingangs/Ausgangs-Spannungskennlinie
-der Feldeffekttransistoren
schärfer wird. Gemäß Fig. 3a (Kurve a) ergibt sich bei großen
Ausgangsspannungen von der Kanalstrecke eines Feldeffekttransistors
ein runder Knick in der Eingangs/Ausgangs-Spannungskennlinie,
während bei Begrenzung der Ausgangsspannung (Kurve b)
der Knick der Kennlinie schärfer wird. Hierdurch wird ein der
Quadratform besser angenäherter Signalverlauf erzielt, was zur
Erzielung einer hohen Zuverlässigkeit bei der Phasentastung am
Zerhacker 44 äußerst wichtig ist.
Darüber hinaus wird, wie sich aus Fig. 3b ergibt, durch Begrenzung
der Ausgangsspannung der Kanalstrecke des Feldeffekttransistors
dieser gegen Änderungen der Ausgangs/Eingangs-Spannung
bei Temperaturänderungen unempfindlich. Wie sich aus den Kurven
c (-55°C) und d (+25°C) der Fig. 3b ergibt, ist der Unterschied
zwischen den Kurven c und d bei hoher Kanalspannung erheblich,
wodurch die Stabilität der Eichung der Anordnung nachteilig
beeinflußt wird. Begrenzt man dagegen die Ausgangsspannung gemäß
den Kurven e und f, dann ist die Kurve für -55°C (e) im wesentlichen
identisch der Kurve für +25°C (f).
Zusätzlich tragen die Kanalwiderstände dazu bei, den Strom durch
die Transistoren 200 und 202 zu begrenzen, wenn diese zwischen
ihren ersten und zweiten Kanalanschlüssen gleichzeitig leitend
sind. Hierdurch wird sichergestellt, daß der Leistungsverbrauch
durch die Transistoren 200 und 202 nicht zu stark ansteigt, wenn
beide gleichzeitig leiten.
Das Ausgangssignal der miteinander verbundenen ersten Kanalanschlüsse
ist ein quadratischer Spannungsverlauf oberhalb Massepotential.
Um mit Sicherheit eine quadratische Signalform zu erhalten,
ist zwischen den ersten Kanalanschlüssen und dem Steuer- bzw. Gateanschluß
ein Rückkopplungswiderstand 210 vorgesehen,
durch den der Gateanschluß auf die mittlere Gleichspannung an
den ersten Kanalanschlüssen angehoben wird. Durch den Widerstand
210 wird ein Tastverhältnis von 50% gewährleistet, wodurch
kleine Unterschiede der Schwellenspannungen der Feldeffekttransistoren
kompensiert werden. Kondensatoren 212 und 214 bilden
eine niedrige Impedanz zur Speisung der Gatekapazität der nachfolgenden
Stufe mit dem quadratischen, von den Feldeffekttransistoren
200 und 202 erzeugten Signal.
Im ersten Zustand der Zerhackersteuerung wird also ein quadratischer
Spannungsverlauf erzeugt. Bei der quadratischen Spannung
ist jedoch die Spannung zwischen den Spitzen wegen des Spannungsabfalls
an den Kanalwiderständen 206 und 208 zum Treiben des
Zerhackers unzureichend.
Daher enthält die nachfolgende oder zweite Stufe der Zerhacker-
Steuereinrichtung, die über Kondensatoren 217 und 219 mit der vorhergehenden
Stufe gekoppelt ist, ein weiteres oder zweites Paar von
Feldeffekttransistoren 216 und 218, die mittels an ihre Steueranschlüsse
angeschlossener Widerstände 220, 222 und 224 etwa auf
ihre Schwellenspannungen vorgespannt sind. Durch die Vorspannung
der Transistoren 216 und 218 in die Nähe ihrer Schwellenspannungen
schalten die Transistoren sehr nahe beim Nulldurchgang des Rechteckwellensignals
ein, das von den Transistoren 200 und 202 erzeugt
wird. Infolgedessen erreicht der Einschalt- oder Tastfaktor der
Transistoren 216 und 218 genauer 50%, wodurch Phasenunsicherheiten
ausgeschaltet und am Zerhacker 44 eine zuverlässige Phasentastung
gewährleistet wird. Da die Transistoren 216 und 218 außer
während des Umschaltens nicht gleichzeitig leiten, geht durch
die zweite Stufe wenig oder gar keine Leistung verloren.
Die Transistoren 216 und 218 sind direkt zwischen die Spannungsquelle
+V₁ und Masse geschaltet, so daß das Ausgangssignal zum
Zerhacker 44 abwechselnd auf +V₁ und Masse liegt. Hierdurch werden
eine niedrige Ausgangsimpedanz in der Zerhackersteuerung
erzeugt, und niedrige Anstiegs- und Abfallzeiten des rechteckförmigen
Ausgangssignals erzeugt, ohne daß in der Zerhackersteuerung
hohe Leistungen verbraucht werden müßten. Das von den
zwischen V₁ und Masse geschalteten Feldeffekttransistoren 216 und
218 erzeugte Rechtecksignal erreicht sehr genau die Rechteckform,
so daß eine hohe Phasenstabilität in der Phasentastung erzielt
wird, ohne daß die Wirksamkeit der Zerhackersteuerung nachteilig
beeinflußt wird.
Wird eine Meßsonde zur Messung der Höhe von Flüssigkeiten verwendet
und neigt die Flüssigkeit dazu, die Meßsonde zu bedecken, so ist
es wünschenswert, Einrichtungen vorzusehen, durch die die Phase
des rechteckigen Zerhacker-Steuersignals um 45° geändert werden
kann. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß lange
Überzüge auf einer Sonde, wie in der US 37 06 980
beschrieben, als unendliche Übertragungsleitungen erscheinen
und die Wirk- und Blindkomponenten des Überzugs gleich sind, so
daß eine Verzögerung um 45° entsteht. Durch Tasten bei einem
Phasenwinkel von 45° werden die Wirk- und die Blindkomponente
gelöscht, so daß nur die Blindkomponente infolge Änderung der
Kapazität der gemessenen Flüssigkeit selbst und nicht infolge
des Überzugs verbleibt. Wahlweise können zu dem Kondensator
230 ein Kondensator 226 und ein Reihenwiderstand 234 oder
ein Kondensator 228 mittels eines Umschalters 232 parallel geschaltet
werden.
Der Ausgangsverstärker 56 enthält eine Spannungs-Rückkopplungsschaltung,
die gemäß Fig. 1 an einen Widerstand 57 angeschlossen ist,
durch den der zwischen 4 und 20 mA liegende, vom Zweidraht-Meßumformer
gezogene Gleichstrom fließt. Hierdurch wird der Gleichstrom
auf allen möglichen Stromwerten stabilisiert. Gemäß Fig. 4 ist
der Ausgangsverstärker 56 in die folgenden Abschnitte unterteilt:
einen Rückkopplungs-Spannungsteiler 300, einen ersten Differenzverstärker
302, einen zweiten Differenzverstärker 304, eine Spannungs-Strom-Verstärkungsstufe
306 und eine Ausgangsverstärkerstufe
308, die den zwischen Masse und die Klemme 22 der Fig. 1
geschalteten Widerstand 57 enthält.
Der Rückkopplungs-Spannungsteiler 300 enthält ein in Reihe mit
Widerständen 312 und 314 geschaltetes Einstellpotentiometer 310,
dessen einer Anschluß frei ist. Der Schleifer 316 des Potentiometers
310 ist so eingestellt, daß bei abgeglichener Brücke 26
der Fig. 1 der vom Zweidraht-Meßumformer gezogene Strom 4 mA beträgt,
wenn durch die Verstärkungseinstellschaltung kein Strom fließt,
die ein mit einem Widerstand 320 in Reihe geschaltetes Potentiometer
318 enthält, dessen Schleifer 322 über einen Widerstand
324 mit dem Eingang der ersten Differenzverstärkerstufe 302 verbunden
ist. Fließt durch die Verstärkungs-Einstellschaltung ein
Strom, so bleibt die Spannung zwischen Schleifer 322 und Masse
gleich Null, und zwar über den gesamten Bereich der Verstärkungssteuerung
bzw. -regelung.
Die Differenzverstärkerstufe 302 enthält einen ersten Transistor
326, dessen Basis an den Ausgang des Zerhackers 44 und den Rückkopplungs-Spannungsteiler
-300 angeschlossen ist. Die Basis eines
zweiten Transistors 330 ist über einen Widerstand 332 an Masse
angeschlossen. Die Differenzverstärkerstufe 302 enthält Vorspannwiderstände
334, 336 und 338, die zwischen die positive Schiene
+V₁ und die negative -V₂ geschaltet sind.
Die zweite Differenzverstärkerstufe 304 enthält einen ersten
Transistor 340, dessen Basis mit dem Kollektor des Transistors
328 verbunden ist, und einen zweiten Transistor 342, dessen
Basis mit dem Kollektor des Transistors 330 verbunden ist. Zwischen
die positive Schiene +V₁ und Masse sind Vorspannwiderstände
344, 346 und 348 geschaltet.
Die Kollektoren der Transistoren 340 und 342 sind mit den Basen
zweier Transistoren 350 und 352 der Spannungs-Strom-Stufe 306
verbunden. Die Kollektor-Emitter-Strecken der Transistoren 350
und 352 sind zwischen der positiven und negativen Schiene +V₁
bzw. -V₂ mit einem Widerstand 354 in Reihe geschaltet.
Die Ausgangsstufe 308 enthält zwei Transistoren 356 und 358. Die
Basis des Transistors 356 ist mit dem Verbindungspunkt zwischen
dem Widerstand 354 und dem Kollektor des Transistors 352 der Spannungs-Strom-Verstärkungsstufe
306 verbunden. Der Ausgangsstrom
der Ausgangsstufe 308 wird über einen Widerstand 360 dem Widerstand
57 zugeführt. Widerstände 362 und 364 verbinden den Kollektor
bzw. den Emitter der Transistoren 356 bzw. 358 mit der
Klemme 20 des Zweidraht-Meßumformers.
Entsteht ein Ungleichgewicht in der Brücke 26, so steigt die
Ausgangsspannung des Zerhackers 44 und die Basis des Transistors
328 wird positiver. Hierdurch wird der Transistor 328 stärker
und der Transistor 330 weniger leitend, wodurch wiederum die
Spannung am Kollektor des Transistors 328 geringer wird, und
die Spannung am Kollektor des Transistors 330 ansteigt. Die Kollektorspannungen
der Transistoren 328 und 330 werden dann als
Eingangssignale den Basen der Transistoren 340 und 342 zugeführt,
so daß die Kollektorspannungen der Transistoren 340 und 342 ansteigen
bzw. abfallen. Hierdurch wiederum werden die Transistoren
350 und 352 stärker leitend, der Strom durch den Widerstand 354
steigt an und die Basis des Transistors 356 nimmt eine höhere
positive Spannung an, wodurch der Strom von den Ausgangstransistoren
356 und 358 ansteigt.
Da der gesamte Strom von den Ausgangstransistoren 356 und 358
über den Widerstand 57 fließt, steigt die Spannung am Widerstand
357 mit steigendem Strom infolge des Ungleichgewichts der Brücke,
so daß die Spannung an der Klemme 22 gegenüber Masse abnimmt.
Hierdurch wiederum wird die negative Spannung erhöht, die der
Basis des Transistors 328 über den Rückkopplungs-Spannungsteiler
zugeführt wird, bis die Spannung wiederum Null Volt ist, wodurch
sich ein stabiler Zustand beim höheren Ausgangsstrom ergibt.
Aus den vorstehenden Ausführungen ergibt sich, daß der Ausgangsverstärker
56 analog auf einen Operationsverstärker angewendet
werden kann, der einen Eingang an der Basis des Transistors 328
aufweist, der als Summationspunkt für die Ausgangsspannung des
Zerhackers 44 und die Spannung des Spannungsteilers 300 wirkt,
wobei der zweite Eingang an der Basis des Transistors mit Masse
verbunden ist.
Gemäß Fig. 5 ist eine Impedanz-Meßsonde 400 in die Brücke 26 geschaltet. Die Meßsonde
enthält eine Schutzelektrode 410, die neben der Meßelektrode
412 angeordnet ist und diese umgibt. Eine Isolierung 414
umgibt die Meßelektrode 412, so daß die Schutzelektrode 410 gegenüber
der Meßelektrode 12 und gegenüber dem mit Masse verbundenen,
leitfähigen Behälter 418 isoliert ist. Zur Verbindung der Meßsonde
400 mit der Brücke 26 dient ein Koaxialkabel, dessen Schirm 420
einerseits an die Schutzelektrode 410 und andererseits an eine
Klemme des Kondensators 60 zur Einstellung der Meßspanne angeschlossen
ist. Der Axialleiter 422 des Koaxialkabels verbindet
die Tastelektrode 412 mit der zweiten Klemme des Kondensators 60.
Aus dem in Fig. 6 gezeigten Ersatzschaltbild der Anordnung der
Fig. 5 ist ersichtlich, daß durch eine Änderung der Kabellänge
die Impedanzmessung nicht beeinflußt wird. Die Impedanz 24 zwischen
der Meßelektrode und Masse ist durch eine Kapazität 24 c
und einen Widerstand 24 r dargestellt. Da der Axialleiter 422
von dem Koaxialschirm 420 umgeben ist, der an die Gegenklemme
des Kondensators 60 angeschlossen ist, wird jede Impedanz zwischen
dem Schirm 420 des Koaxialkabels und dem Axialleiter 422 über
den Kondensator 60 geschaltet, so daß hierdurch der Abgleich der
Brücke nicht beeinflußt wird. Ähnlich beeinflußt die Impedanz
zwischen dem Koaxialschirm 420 und Masse, die durch eine Kapazität
426 c und einen Widerstand 426 r dargestellt ist, nicht den Abgleich
der Brücke 26, da diese Impedanz parallel zur Sekundärwicklung
34 des Transformators liegt.
Weiterhin wird eine
lineare Eichung der Impedanzmessung dadurch erreicht, daß der
Meßspannen-Kondensator 60 gegenüber der Kapazität der zu messenden
Impedanz groß gemacht wird. Die Kapazität
des Kondensators 408 bzw. 26 ist wenigstens 10 × größer
als die Kapazität des Kondensators 424 c bzw. 24 c. Bei einer besonders
bevorzugten Ausführungsform beträgt die Kapazität des
Meßspannen-Kondensators 60 das 25fache der zu messenden Kapazität.
Gemäß Fig. 5 ist die Meßelektrode 412 der Impedanz-Meßsonde 400 vollständig
von der Isolation 414 umschlossen. Die Isolation 414 ist mit Material
428 abgedeckt, das im Behälter 418 enthalten ist. Wie nun
erläutert wird, übersteigt der Meßelektroden-Masse-Widerstand
24 r in annähernd allen Anwendungsfällen 500 Ohm, auch wenn die Meßsonde
gemäß Fig. 5 mit einem Überzug 428 aus einer leitfähigen
Flüssigkeit 429 bedeckt ist.
Fig. 7a zeigt die schematische Darstellung des Überzuges 428
auf der Meßsonde 400 der Fig. 5 und die Art des Widerstandes zwischen
Meßsonde und Masse. Der Überzug 428 kann als Reihe kleiner
Widerstände 430 dargestellt werden, die sich über die Länge des
Überzuges erstrecken. Die Verbindungspunkte zwischen den Widerständen
430 sind über Shuntkondensatoren 432, die die Kapazität
der Isolierung 414 darstellen, mit der Meßelektrode 412
verbunden. Ein der Meßsonde und dem Überzug der Fig. 7a entsprechendes
Ersatzschaltbild ist in Fig. 8a gezeigt, wo der Kondensator
432 parallel zum Widerstand 430 geschaltet ist. Ein Kondensator
434 stellt die Kapazität der Isolierung 414 zwischen der
leitfähigen Flüssigkeit unterhalb des Überzugs 428 und der Meßelektrode
412 dar. Dieses Ersatzschaltbild kann wiederum gemäß
Fig. 9 durch den Shuntwiderstand 424 r und den Shuntkondensator
424 c dargestellt werden. Es hat sich gezeigt, daß in praktisch
allen Anwendungsfällen, in denen der Widerstand 424 r gemäß Fig.
9 vom Überzug 428 beeinflußt wird, wie durch die Reihenschaltung
der Widerstände 430 (Fig. 7a) dargestellt, der Widerstand 424 r
größer als 500 Ohm ist.
Fig. 7b zeigt die in eine halbleitende Flüssigkeit eingetauchte
isolierte Impedanz-Meßsonde 400 der Fig. 5, wobei die Flüssigkeit selbst
durch eine Anzahl von Shuntkondensatoren 436 und Shuntwiderständen
438 dargestellt ist. Das Ersatzschaltbild der eingetauchten Meßsonde
der Fig. 7b ist in Fig. 8b gezeigt, wo die Shuntkondensatoren
436 und die Shuntwiderstände 438 parallel und gemeinsam mit
dem Kondensator 434 in Reihe geschaltet sind, der die Kapazität
der Isolation zwischen dem Material und der Meßelektrode 412
darstellt. Das Ersatzschaltbild der Fig. 8b kann selbstverständlich
auch als Shuntwiderstand-Kondensator-Kombination gemäß Fig.
9 dargestellt werden. Obwohl der Widerstand 438 von dem halbleitenden
Material statt von dem Überzug der eingetauchten Meßsonde der
Fig. 7a gebildet wird, ist trotzdem der Ersatzwiderstand 424 r
gemäß Fig. 9 in praktisch allen Fällen für die eingetauchte Meßsonde
der Fig. 7b größer als 500 Ohm.
Fig. 7c zeigt schließlich eine nackte Elektrode 440, die in
halbleitendes Material eintaucht. Dieses kann durch Shuntkondensatoren
436 und Shuntwiderstände 438 nachgebildet werden, die in
Fig. 8c schematisch als Kondensator 442 und als Widerstand 444
dargestellt sind. Wiederum hat sich gezeigt, daß der den Widerstand
424 r der Fig. 9 in der Brücke darstellende Widerstand 444
in praktisch allen Anwendungsfällen den Wert von 500 Ohm übersteigt.
Wie beschrieben, kann der vorstehend beschriebene Zweidraht-Meßumformer 10 sowohl bei isolierten als
auch bei nackten eintauchenden Sonden einschließlich Schutzelektroden
verwendet werden.
Natürlich kann der Zweidraht-Meßumformer 10
auch bei Doppelanschlußsonden ohne Schutzelektrode
oder bei nichtlinearen Meßsonden Anwendung
finden, bei denen die Meßelektrode dadurch gekennzeichnet ist,
daß der Querschnitt der Tastelektrode von einem Ende der Meßelektrode
zum anderen variiert.
Weiterhin kann der Zweidraht-Meßumformer
bei nichteintauchenden Meßsonden angewendet werden, die den Zustand eines
eine Impedanz darstellenden Materials erfassen, wenn es sich in
unmittelbarer Nähe zu den Meßsonden befindet.
In Fig. 10 ist ein weiterer Ausgangsverstärker 56
für eine batteriegespeiste Anordnung erläutert. Dieser
Ausgangsverstärker 56 ähnelt in vielerlei Hinsicht
dem Ausgangsverstärker der Fig. 4. Im wesentlichen identische
Schaltelemente sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Der Ausgangsverstärker der Fig. 10 unterscheidet sich von dem
der Fig. 4 darin, daß die Spannungsrückkopplung vom Widerstand
57 nicht einem Summationspunkt in der ersten Differenzverstärkerstufe,
sondern dem zweiten Eingang des Differenzverstärkers an
der Basis des Transistors 330 zugeführt wird. Der Strom zwischen
den Ausgangsklemmen 520 und 522 an den Anschlüssen einer Diode
424 in der Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors 358 stellt
das Ausgangssignal dar.
Im Betrieb wird durch ein positives Eingangssignal an der Basis
des Transistors 328 und einer ersten Differenzverstärkerstufe
der Strom durch den Widerstand 57 erhöht. Hierdurch wiederum
wird die der Basis des Transistors 330 des die Widerstände 310,
312 und 526 enthaltenden Spannungsteilers zugeführte positive
Spannung angehoben. Demzufolge wird der Strom durch den Widerstand
57 und der Ausgangsstrom an den Klemmen 520 und 522 auf
einem höheren Wert stabilisiert.
Der beschriebene Ausgangsverstärker stellt einen Operationsverstärker
dar, dessen einer Eingang mit dem Ausgang des Zerhackers
und dessen zweiter Eingang im Gegensatz zu Fig. 4 mit einer
Spannungsrückkopplung verbunden ist. Demgegenüber diente in Fig.
4 ein Eingang sowohl als an den Zerhackerausgang angeschlossener
Summationspunkt als auch als Spannungsrückkopplung, während der
andere Eingang mit Masse verbunden war.
Der Zerhacker 44 wurde nicht im einzelnen beschrieben, da Zerhacker
und Ausgangsverstärker zur Verwendung bei dem
Zweidraht-Meßumformer bekannt sind.
Der Ausgangsverstärker kann eine beliebige
Anzahl von im Handel erhältlichen Differenzverstärkern
enthalten. Auch können als Ersatz der in Fig. 1 gezeigten Resonanzschaltung
verschiedene Resonanzschaltungen verwendet werden.
Ebenso kann der Spannungsregler 58 bekannte Spannungsregler enthalten.