DE2533385C2 - Vorrichtung zur Steuerung der Impedanz eines Induktionsmotors - Google Patents

Vorrichtung zur Steuerung der Impedanz eines Induktionsmotors

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DE2533385C2 DE2533385A DE2533385A DE2533385C2 DE 2533385 C2 DE2533385 C2 DE 2533385C2 DE 2533385 A DE2533385 A DE 2533385A DE 2533385 A DE2533385 A DE 2533385A DE 2533385 C2 DE2533385 C2 DE 2533385C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung der Impedanz eines Induktionsmotors nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Vorrichtungen dieser Art sind bekannt (DE-OS
38 849). Mit einer solchen Vorrichtung wird der dem elektromagnetischen Feld ausgesetzte Oberflächenbe reich erhöht, damit die induzierte Energie in größerem
Umfang absorbiert werden kann. Bei der bekannten Bauart sind elektrisch voneinander isolierte Rund- oder Profileisenstäbe als leitfähige Elemente vorgesehen. Damit wird erreicht, daß beim Anlassen von Elckiromo-
toren das Motordrehmoment annähernd konstant bleibt
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten An so
auszugestalten, daß sie bei gleicher Leistung eine möglichst geringe Baugröße aufweist
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst Es ist zwar bekannt (DE-PS 4 69 016), Luftspalte vorzusehen, um die Drehmomentkennlinie gezielt zu beeinfiußen. Bei den bekannten Bauarten sind die Spalte jedoch quer zum Kraftlinienfluß angeordnet so daß dadurch wegen des Schneidens des induzierten Feldes der magnetische Widerstand ansteigt
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden Energieverluste und Wirbelströme sowie deren Frequenzabhängigkeit zur Steuerung von Wechselstrommotoren verwendet wobei eine ein elektromagnetisches Feld induzierende Wicklung um ein in spezieller Weise ausgebildetes leitfähiges Element oder um eine Anordnung mehrerer derartiger Elemente gewickelt wird. Die Energieverluste und die Wirbelströme, die im Kernelement induziert werden, werden als eine externe Impedanz für den Rotor verwendet, wobei man sich die Tatsache zunutze macht daß die Energieverluste in Motoren von der Betriebsfrequenz und von der magnetischen Induktion abhängig sind.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt Anspruch 2 bietet dabei den Vorteil, daß die Oberfläche noch weiter vergrößert wird. Dies gilt auch für die Unteransprüche 3,4 und 5. Schließlich ist es auch möglich, die Breite des Spaltes gemäß den Unteransprüchen 7 bis 17 und damit die wirksamen Oberflächen zu verändern. Im übrigen wird die Erfindung und deren Vorteile auch aus der nachfolgenden Beschreibung einiger bevorzugter Ausführurigsbeispiele deutlich werden, die in der Zeichnung dargestellt sind.
Es zeigt
Fig.l eine schematische Darstellung einer vorbekannten dreiphasigen Vorrichtung zum Anlassen eines Motors, teilweise im Schnitt;
F i g. 2a und 2b einen Längsschnitt bzw. einen Querschnitt durch einen Kern der Vorrichtung gemäß Fig.1;
F i g. 3a und 3b einen Längsschnitt bzw. einen Querschnitt durch einen Kern einer ersten Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der Erfindung;
F i g. 4 ein Diagramm zur Verdeutlichung der Frequenzabhängigkeit der Eindringtiefe einer elektromagnetischen Welle in einen Eisenkörper;
Fig.5 bis 7 Längsschnitte durch rohrförmige Elemente mit unterschiedlich ausgebildeten Schlitzen;
F i g. 8 eine Draufsicht auf einen Kern gemäß F i g. 3a und 3b mit zusätzlichen Einrichtungen zur Regelung der wirksamen Breite des Schlitzes;
F i g. 9 einen Längsschnitt durch ein gegenüber dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 8 abgewandeltes Ausführungsbeispiel eines Kerns:
F i g. 10 bis 12 Querschnitte durch weitere abgewandelte Ausführungsformen von rohrförmigen Kernelementen für eine Vorrichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 13 einen Längsschnitt durch ein Kernelement für eine Vorrichtung gemäß der Erfindung, welches mit Rippen versehen ist;
F i g. 14 eine schemutische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der Erfindung mit Einrichtungen zur Regelung der wirksamen Spaltbreiie, und zwar teilweise im Schnitt und
F i g. 15 eine schemaüsche Darstellung einer weiteren bevorzugten Ausfuhrungsform einer Vorrichtung ge-
maß der Erfindung mit verstellbaren inneren Kernelementen, und zwar teilweise im Schnitt
Betrachtet man zunächst die anhand der F i g. 1 sowie der F i g. 2a und 2b dargestellte bekannte Vorrichtung zum Anlassen eines Motors, so erkennt man, daß dort für jede Phase im wesentlichen jeweils ein rohrförmiges Kernelement 2 vorgesehen ist das auf seiner Außenseite von einem isolierenden Distanzelement 4 umgeben ist auf welches eine Wicklung 6 aufgewickelt ist Für ίο einen Dreiphasenmotor sind drei derartige Anordnungen mittels ferromagnetischer Platten 8 und 10 miteinander verbundea Diese bekannte Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Beim Starten des Motors wird die Frequenz der an den Rotor angelegten Spannung schrittweise von 50 Hz bis auf 2 bis 3 Hz geändert Diese Frequenzänderung hat eine schrittweise Änderung der Eindringtiefe der elektromagnetischen Wellen in das Kernmaterial zur Folge und damit ein entsprechendes schrittweises Starten des Motors.
Abweichend von der Vorrichtung gemäß F i g. 1 werden bei einer Vorrichtung gemäß der Erfindung im einfachsten Fall Kernelemente verwendet wie sie in den Fig.3a und 3b gezeigt sind. Die erfindungsgemäßen Kernelemente, welche mit dem Bezugszeichen 12 bezeichnet sind, sind rohrförmig ausgebildet und besitzen einen über ihre gesamte Länge hindurchgehenden, in axialer Richtung verlaufenden Schlitz 14. Die Breite a des Schlitzes und die Form desselben brauchen nicht über die gesamte Schlitzlänge konstant sein, sondern können sich ändern, wie es weiter unten noch erläutert wird. Die Grundforderung, welche an die Bemessung des Schlitzes 14 zu stellen ist, besteht darin, daß dessen Breite a das Hindurchtreten elektromagnetischer WeI-len ermöglicht was bedeutet, daß die Breite a > δ und vorzugsweise > ist, wobei δ gleich der Welleneindringtiefe der elektromagnetischen Energie ist. Zusätzlich können im Inneren des Kernelementes 12, wenn dies erwünscht ist ein oder mehrere weite rohrförmige Kernelemente 16 mit oder ohne Schlitze vorgesehen sein. Es besteht ferner die Möglichkeit, daß jedes der Kernelemente mehr als einen Schlitz besitzt und daß die einzelnen Schlitze unterschiedliche Formen haben.
Der Einfluß der Form eines Schlitzes auf den Anlauf-Vorgang wird nachstehend in Verbindung mit den F i g. 4 bis 7 erläutert.
Ausgehend von einer vereinfachten Näherungslösung der Maxwell-Gleichungen kann gezeigt werden, daß eine in ein leitfähiges Material eindringende ebene elektromagnetische Welle in einer Tiefe δ - ζ von der äußeren Oberfläche des leitfähigen Bereichs vollständig absorbiert wird. Dieser Sachverhalt kann dutch folgende Gleichung wiedergegeben werden:
'-i
wobei λ gleich der Wellenlänge ist.
Wie F i g. 4 zeigt ist die maximale Eindringtiefe einer ebenen elektromagnetischen Welle bei einer Arbeitsfrequenz von 50 Hz mit einer elektromagnetischen Feldstärke Hme in einem Eisenkörper gleich δ Fe =0,45 cm, während die Eindringtiefe bei der Arbeitsfrequenz von 2-? Hz δFe = 1,4 cm beträgt.
Wie aus den F i g. 5 und 7 deutlich wird, können bei einer gegebenen Frequenz in einem mit einem Schlitz versehenen rohrförmigen Kernelement aus Eisen im wesentlichen drei Bedingungen vorherrschen
1. Bei einer Schlitzbreite a> 2 rfFe tritt die elektromagnetische Welle in den Schlitz ein und wird von der Innenfläche des rohrförmigen Kernelements 12 absorbiert; wenn darin ein zusätzliches inneres Kernelement 16 vorhanden ist, dann wird die elektromagnetische Welle außerdem durch dessen Außenfläche absorbiert (vgl. F ig. 6);
2. Wenn die Schlitzbreite aFe<rf<2rf Fe beträgt, dann tritt die elektromagnetische Welle nur teilweise in den Schlitz ein;
3. Wenn die Schlitzbreite a < rf Fe beträgt, dann ist davon auszugehen, daß die elektromagnetische Welle nicht in den Schlitz eintritt.
Im letztgenannten Falle besteht die Wirkung des Schlitzes lediglich darin, daß die Länge des Pfades für die Foucault-Strömc erhöht wird, was zur Folge hat, daß der Blindanteil der Impedanz des rohrförmigen Elements ansteigt.
Wenn die Breite a des Schlitzes sich über die Länge desselben verändert, wenn also beispielsweise der Schlitz eine im wesentlichen trapezförmige Gestalt besitzt, wie dies die F i g. 5 und 6 zeigen, oder eine keilförmige Gestalt, wie in F i g. 7, dann können die Betriebsbedingungen entsprechend den drei vorstehend betrachteten Fällen analysiert werden. Das rohrförmige Kernelement kann als eine Anordnung von übereinanderliegenden Ringen angesehen werden, von denen jeder die Höhe einer Windung der Wicklung besitzt Die Abschnitte oder Ringe eines rohrförmigen Elements mit einem Spalt veränderlicher Breite, beispielsweise mit einer Breite a > 2rf ermöglichen also das Eintreten einer ankommenden elektromagnetischen Welle in den Schlitz.
Nachstehend sollen die Betriebszustände bei einer Frequenz von 50 Hz anhand der F i g. 4 bis 7 betrachtet werden. Bei dieser speziellen Frequenz ist rf = δ\. Folglich kann in den Bereichen H—H\ der Schlitze, für die die Spaltbreite a > 2rfi ist, die elektromagnetische Welle in die Schlitze eindringen, während in den Bereichen H i, in denen die Schlitzbreite a < 2rfi ist, die elektromagnetische Welle nicht in den Spalt eintreten kann.
Beim Anlassen des Motors nimmt die Frequenz von 50 Hz bei einer Drehzahl π = O auf 2 bis 3 Hz (entsprechend 2rf = 2O2) ab, wenn der Motor seine Nenndrehzahl π = /Ji erreicht Da sich während des Anlaufens die Drehzahl und die Frequenz ändern, ändert sich dementsprechend die Länge der Spaltbereiche, durch welche eine elektromagnetische Welle eintreten kann, zwischen H - H, und H- H2. Dabei hängt das Verhältnis von H\IH2 von der Form des Spaltes ab. Entsprechend hängt auch die Energiemenge, welche in den Spalt eintritt bzw. die Energiemenge, welche von dem rohrförmigen Kernelement absorbiert wird, von der Form des Spaltes ab. Es ist somit klar, daß eine Änderung "der Spaltbreite a über die Länge des Spaltes die Steuerung des Anlaufvorganges für die verschiedenen Frequenzen vereinfacht, da hierdurch das Verhältnis von Wirkleistung Pzu Blindleistung Q für den Motor geändert werden kann.
Zur Erweiterung des Bereiches der wirksamen Steuerung während des Betriebs der Vorrichtung gemäß der Erfindung über den durch die jeweilige Form des Spaltes vorgegebenen Bereich hinaus ist es in Weiterbildung der Erfindung vorteilhaft, wenn Einrichtungen vorgesehen sind, mit deren Hilfe die wirksame Spaltbreite während des Betriebes veränderbar ist Ein Ausführungsbeispiel eines Kernelementes dieser Art für eine Vorrichtung gemäß der Erfindung ist in F i g. 8 gezeigt Bei dieser Ausführungsform ist in dem Spalt 14 eine Platte 18 angeordnet, welche drehbar gelagert ist, wie dies durch den Pfeil W angedeutet ist. Die Platte 18 dient gewissermaßen als ein drehbares Ventil zur Steuerung der wirksamen Breite des Spaltes 14. Die betrachtete dynamische Anordnung ist durch ihre relativ hohe Arbeitsgeschwindigkeit charakterisiert und bildet eine schnelle und empfindliche Einrichtung zur Steuerung des Anteils der elektrischen Energie, die in jedem Augenblick, d. h. während der Startphase des Rotors, in das rohrförmige Kernelement 12 eintreten kann.
Eine abgewandelte Ausführungsform für eine dynamische Steuerung der wirksamen Größe und Form eines Spaltes ist in F i g. 9 gezeigt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das innere Kernelement 16 mit einem Ansatz 20 versehen, der sieh zumindest über einen Teil seiner Länge erstreckt und der den Abstand zwischen dem inneren Kernelement 16 und dem mit einem Spalt versehenen äußeren rohrförmigen Kernelement 12 im wesentlichen überbrückt Das innere Kernelement 16 ist um seine Achse 22 drehbar, wie dies durch den Pfeil W angedeutet ist Bei diesem Verdrehen des inneren Kcrnelements 16 wird der Ansatz 20 aus seiner Lage hinter dem Spalt 14 wegbewegt und damit ein gesteuerter Zugang der elektromagnetischen Wellen zur Innenfläche der Anordnung freigegeben.
Während vorstehend nur auf geschlitzte, rohrförmige Kernelemente eingegangen wurde, bietet die Erfindung auch die Möglichkeit Kernelemente mit anderer Form und anderem Aufbau zu verwenden, wobei in allen Fällen eine Vergrößerung der Oberflächenbereiche des Kernelements angestrebt wird, die dem induzierten elektromagnetischen Feld ausgesetzt sind.
Fig. 10 zeigt beispielsweise ein mit einem Spalt 14 versehenes rohrförmiges Kernelement 24, an dessen Innenseite mehrere nach innen ragende Vorsprünge 26 vorgesehen sind, zwischen denen öffnungen 28 mit einer Spaltbreite a liegen, in weiche die elektromagnetische Welle eintreten kann.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in F i g. 11 ge-
zeigt Bei diesem Ausführungsbeispiel besitzt das rohrförmige Kernelement 30 an seiner Außenfläche nach außen abstehende Vorsprünge 32, zwischen denen Öffnungen 34 mit einer Spaltbreite a liegen. Fi g. 12 zeigt ein weiteres erfindungsgemäßes Kernelement 36, dessen Inneres so ausgestaltet ist, daß sich zusätzliche Oberflächenbereiche ergeben, welche einem induzierten elektromagnetischen Feld ausgesetzt worden sind. Im einzelnen besitzt das rohrförmige Kernelement 36, wie die Zeichnung zeigt, zwei konzentrisch angeordnete, im wesentlichen rohrförmige innere Kernelernenie 38 und 40, die jeweils einen Spaii 14 besitzen und die im Bereich ihrer Spalte miteinander derart verbunden sind, daß sich labyrinthförmige Kanäle ergeben. Auf diese Weise ergeben sich im Inneren des Kernelementes 36 zusätzliche Oberflächenbereiche, weiche von induzierten elektromagnetischen Wellen erreichbar sind.
Es versteht sich, daß auch andere als zylindrische Kernelemente verwendet werden könnten, um in ihnen ein labyrinthartiges Inneres zu erzeugen und damit ebenfalls die Vorteile zu erzielen, die sich gemäß der Erfindung dadurch ergeben, daß Kernelemente verwendet werden, die bei gegebenem Volumen eine maximale Oberfläche besitzen.
F i g. 13 zeigt ein mit Rippen versehenes, geschlitztes rohrförmiges Kernelement 46, mit mehreren im Abstand voneinander an einem Grundkörper 50 angeord-
neien Rippen 48. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Wicklung 52 im Bereich der Öffnungen zwischen den Rippen 48 auf den Grundkörper 50 aufgewickelt, so daß sie nur einen Teil der Oberflächen der Rippen umgibt und folglich die äußeren Enden der Rippen freiläßt.
F i g. 14 dient der Erläuterung einer weiteren Möglichkeit der dynamischen Regelung des Energieanteils, welcher von zumindest einem teilweise hohlen, mit einem Spalt versehenen Kernelement absorbiert wird.
Während bei den vorstehend betrachteten Ausführungsbeispielen die Menge der von der Vorrichtung absorbierten Energie hauptsächlich mit Hilfe der Form und Größe der Öffnungen gesteuert bzw. geregelt wird, erfolgt diese Steuerung oder Regelung beim betrachteten Ausführungsbeispiel mit Hilfe mindestens eines inneren Kernelements. Wie oben erläutert, könnte das Innere eines mit einem Spalt versehenen rohrförmigen Kernelements 12, wie es beispielsweise in Fig.3 gezeigt ist, mit mehreren in ähnlicher Weise geschlitzten, rohrförmigen Elementen versehen werden, wobei jeder Spalt in spezieller Weise ausgebildet werden könnte und wobei eine Regelung mit Hilfe der nachstehend beschriebenen dynamischen Einrichtung erfolgen könnte.
Die dynamische Steuervorrichtung gemäß F i g. 14 umfaßt zunächst einmal die in F i g. 1 gezeigten Elemente zum Anlassen eines Dreiphasenmotors, die in einem Gehäuse 54 angeordnet sind. Zusätzlich besitzt jedes der rohrförmigen Kernelemente 12 einen Spalt 14 und jedem Spalt 14 ist eine Metallplatte 56 zugeordnet, deren Form im wesentlichen mit der Form des Spaltes identisch ist. Die Platten 56 sind in Richtung ihrer Hauptachse mi: Hilfe eines elektromagnetischen Antriebs 58 hin-und herbewegbar.
Im Hinblick auf die vorangegangenen Erläuterungen ist klar, daß derjenige Teil jedes Spaltes, welcher durch einen entsprechenden Teil einer der Platten 56 blockiert ist, das Eintreten einer ankommenden elektromagnetischenWelle verhindert. Der von der Vorrichtung absorbierte Energieanteil wird folglich durch die augenblickliehe Größe der Öffnung in dem Spalt geregelt was zur Folge hat, daß die Drehzahl des Induktionsmotors entsprechend beeinflußt wird. Die hin- und herbeweglichen Platten bilden somit zusätzliche Einrichtungen, die neben der vorgegebenen Form der Öffnungen und der augenblicklichen Arbeitsfrequenz die Betriebsbedingungen des Motors während der Startphase dynamisch steuern.
Es versteht sich, daß die Öffnungen und die Platten nicht unbedingt die gleiche Form haben müssen und daß im Rahmen fachmännischen Könnens zahlreiche Abwandlungen möglich sind. Insbesondere kann auch die Geschwindigkeit, mit welcher die Platten in den Spalten hin- und herbewegbar sind, so gewählt werden, daß sich die gewünschte Empfindlichkeit des Steuervorgangs ergibt
In Weiterbildung der Erfindung besteht ferner die Möglichkeit die vorstehend beschriebene Hin- und Herbewegung der Platten automatisch in Abhängigkeit von einem vom Motor auf den elektromagnetischen Antrieb 58 rückgekoppelten Signal zu beeinflussen.
Anstelle des oder zusätzlich zu dem beschriebenen System zur Regelung der Größe der freien Ordnung kann ferner, wie dies F i g. 15 zeigt jedes innere Kernelement 60 mit Hilfe eines elektromagnetischen Antriebs 58 im Inneren des zugeordneten, mit einem Spalt versehenen, rohrförmigen Kernelements 12 hin- und herbeweglich sein, um für die betrachteten Steuervorrichtungen einen noch größeren Regelbereich und zusätzliche Regelmöglichkeiten zu schaffen, um so hinsichtlich einer größeren Anzahl von Betriebsbedingungen eine größere Flexibilität zu erreichen.
Mit der Anlaß- und Steuervorrichtung gemäß der Erfindung können nicht nur Induktionsmotoren mit einem gewickelten Rotor gestartet werden, sondern auch Motoren mit Käfigläufern. Bei diesem Motortyp wird die Steuervorrichtung längs des Stators des Motors angeordnet und dieser wird gestartet, indem man entweder die Anlaßvorrichtung kurzschließt oder deren magnetische Parameter in der vorstehend beschriebenen Weise ändert.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Vorrichtung zur Steuerung der Impedanz eines Induktionsmotors mit einer ein elektromagnetisches Feld induzierenden Wicklung, welche um ein längliches, leitfähiges Element gewickelt und in Reihe mit dem zu steuernden Induktionsmotor geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das leitfähige Element (12) mindestens eine nach innen gerichtete öffnung aufweist, die durch Oberflächenbereiche des Elements begrenzt ist und einen in Richtung der Längsachse des Elements (12) verlaufenden durchgehenden Spalt (14) aufweist, dessen Breite (a) größer oder gleich der Eindringtiefe (ό) der Wellen des induzierten elektromagnetischen Feldes bei Betriebsfrequenz ist und wobei der Spa!» (14) einen offenen Raum im Element definiert und die Wicklung (6) so angeordnet ist, daß sie den offenen Raum umgibt, so daß der Oberflächenbereich des Elements (12) zur Erhöhung der Absorbtion der induzierten Energie vergrößert wird.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (46) mehrere Vorsprünge (Rippen 48) aufweist, die über den Umfang der Wicklung (52) vorstehen und daß zwischen den Vorsprüngen (Rippen 48) mehrere Spalte vorhanden sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Element rohrförmig ausgebildet ist
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das rohrförmige Element (24) an seiner Innenseite mit mindestens einem nach innen vorstehenden Vorsprung (26) versehen ist.
    5. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das rohrförmige Element (30) an seiner Außenseite mit mindestens einem nach außen abstehenden Vorsprung (32) versehen ist
    6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt (14) über seine gesamte Länge eine konstante Breite fo> besitzt.
    7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt (14) in Längsrichtung eine veränderliche Breite (^besitzt
    8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Spalt (14) Einrichtungen zur Veränderung der Breite und/oder der Form während des Betriebes zugeordnet sind (F i g. 8,9,15 und 16).
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein längliches, plattenförmiges Element (18) vorgesehen ist, welches im wesentlichen die Form des Spaltes (14) besitzt und in dem Spalt (14) derart drehbar angeordnet ist, daß mit seiner Hilfe zumindest ein Teil des Spalts (14) verschließbar ist, wenn es um seine Achse gedreht wird.
    10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem hohlen, rohrförmigen Element (12, 36) mindestens ein zusätzliches Kernelement (16,38) koaxial angeordnet ist.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Kernelemeut (16) rohrförmig ausgebildet und mit einem Ansatz (20) versehen ist, der sich zumindest über einen Teil seiner Außenfläche erstreckt und in den Raum zwischen dem Kernelement (16) und dem rohrförmigen, hohlen Element (12) hineinragt und daß das zusätzliehe Kernelement (16) mit seinem Ansatz (20) um die gemeinsame Achse (22) der beiden Elemente (IZ Ib) derart drehbar ist, daß dadurch die wirksame Breite (a)des Spalts (14) beeinflußbar ist
    12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der
    to vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Element aus mindestens zwei konzentrisch angeordneten, geschlitzten, rohrförmigen Elementen (36, 48, 40) zusammengesetzt ist, die längs ihrer Spalte zur Bildung labyrinthartiger Kanäle mit-
    einander verbunden sind (F i g. 12).
    S3. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Aiüiprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (46) mit Rippen (48) versehen ist, die quer zu der Längsachse des Elements verlau fen, und daß die Wicklung (6) derart zwischen zumin dest einigen Rippen (48) gewickelt ist, daß sie nur einen Teil der Oberfläche der Rippen (48) umgibt (F ig. 13).
    14. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Kernelement (16) bezüglich des rohrförmigen Elements (12) zwischen einer ersten Stellung, in der es sich voll im Inneren des rohrförmigen Elements (12) befindet und einer zwei'en Stellung, in der es sich voll außerhalb des rohrförmigen Elements befindet, hin- und herbewegbar ist
    15. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein in axialer Richtung verlaufendes ferromagnetisches Einsatzstück (60) vorgesehen ist, welches relativ zu dem rohrförmigen Element (12) zwischen einer ersten Stellung, in der es voll in das rohrförmige Element (12) eingesetzt ist und einer zweiten Stellung, in der es voll aus dem rohrförmigen Element (12) herausgezogen ist, hin- und hcr- bewegbar ist
    16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche,dadurch gekennzeichnet daß ihr in einer Schaltung zum Anlassen eines mehrphasigen Wechselstrommotors mindestens ei ne zweite derartige Vorrichtung zugeordnet ist
    17. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet daß die Hin- und Herbewegung mit Hilfe eines elektromagnetischen Antriebs (58) herbeiführbar ist.
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