DE2531982B2 - Verfahren zur herstellung eines diagnosetestsystems - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines diagnosetestsystemsInfo
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Description
Obwohl zahlreiche biochemische Tests zur Identifizierung von Mikroorganismen der Familie Enterobacteriaciae
verfügbar sind, bereitet eine Unterscheidung von Organismen, wie Arizona oder Citrobacter von
Salmonella und Pseudomonas cepacia oder Pseudomonas maliophilia von anderen Pseudomanaden immer
Schwierigkeiten. Seit kurzer Zeit hat sich der o-Nitrophenyl-0-D-galactopyranosidtest
zur Unterscheidung der genannten Organismen als brauchbar erwiesen. Bei diesem Test werden 0-Galactosidase bildende Organismen
durch bakterielle Hydrolyse des Substrats o-Nitrophenyl-^-D-galactopyranosid
nachgewiesen. Bei dem o-Nitrophenyl-0-D-galactopyranosid, das allgemein als
ONPG bekannt ist, handelt es sich um ein künstliches Substrat, das zunächst in Lösung farblos ist. Bei der
Hydrolyse des Substrats durch bakteriell gebildete /9-Galactosidase wird o-Nitrophenol in Freiheit gesetzt,
das unter alkalischen Bedingungen gelb ist. Somit lassen sich bei Verwendung von ONPG auf bequeme Art und
Weise eine ß-Galactosidaseaktivität und die dieses
Enzym produzierenden Mikroorganismen nachweisen.
Der ONPG-Test wurde bereits verschiedentlich beschrieben, z. B. von J. L e d e r b e r g in »J. &act« Bd.
60, S. 381-392 (1950); G. H. Lowe in »J. Med.
TechnoL« Bd. 19, S. 21 -25 (1962); M. J. P i c k e 11 und
Mitarbeiter in »AppL Microbiol.« Bd. 14, S. 178-182 (1966) und A. C Sonnenwirth in Kap. 62 von
»Gradwohls Clinical Laboratory Methods and Diagnosis«, 7. Ausg. (1970), S. 1111-1112 Bei sämtlichen
Untersuchungen wird das ONPG-Substrat zum Zeitpunkt des Beginns des Tests mit einem unbekannten
Organismus in einer Pufferlösung zubereitet Ober vorher zubereitete Substratlösungen geeigneter Empfindlichkeit
und Stabilität wurde bisher noch nichts mitgeteilt Es werden auch Vergleichsstudien mit einem
ONPG-Diagnoseteststreifen beschrieben (vgL R. Rosner
in »AppL BicrobioL«, Bd. 26, S. 890-893 Dezember 1973). Die Ergebnisse mit dem ONPG-Teststreifen
waren gemäß den Ausführungen von R ο s η e r günstig. In der genannten Veröffentlichung sind jedoch
ίο weder die Zusammensetzung oder der Aufbau des
Teststreifens noch ein Verfahren zu seiner Herstellung beschrieben. Der bei den Rosnerschen Untersuchungen
verwendete ONPG-Teststreifen ist in der Tat ein früher Versuch zur Herstellung eines stabilen und empfindli-
2S chen Diagnosetestsystems zum genauen Nachweis
/?-Galactosidase produzierender Organismen. Unglücklicherweise ist die Stabilität des von Rosner
untersuchten ONPG-Teststreifens so kurzlebig, daß bei kommerzieller Nutzung weder für die Empfindlichkeit
des Testprodukts noch die Genauigkeit der hierbei erzielbaren Ergebnisse eine Garantie übernommen
werden kann. Ein vorher hergestelltes Diagnosetestsystem muß, um handelsfähig zu sein, den üblicherweise
beider Herstellung, beim Versand und bei der Lagerung herrschenden Bedingungen zu widerstehen vermögen.
Ferner muß ein solches Produkt zuverlässige und reproduzierbare Testergebnisse liefern. Obwohl also
bereits ein gewisser Fortschritt gemacht wurde, besteht nach wie vor ein Bedarf für ein vorher hergestelltes,
stabiles, empfindliches ONPG-Testsystem, das zur raschen Identifizierung von jS-Galactosidaseenzyme
bildenden Mikroorganismen verwendet werden kann.
Erfindungsgemäß werden nun dem Fachmann ein Diagnosetestsystem zum Nachweis von /J-Galactosidase
produzierenden Organismen und ein Verfahren zur Herstellung dieses Testsystems an die Hand gegeben.
O^ bis 5,0% (Gewicht/Volumen) eines o-Nitrophenyl-jS-D-galactopyranosid-Substrats
werden in einer 25-75 Vol.-%igen wäßrigen Acetonlösung gelöst, worauf die erhaltene Lösung auf eine Zone eines saugfähigen
Trägermaterials appliziert wird. Auf eine der Substratzone benachbarte Zone des saugfähigen Trägermaterials
wird dann eine 04- bis 1 molare Pufferlösung, die
einen pH-Wert von 6,5 - 84 aufrechterhält, aufgetragen.
Das imprägnierte, trockene, saugfähige Trägermaterial enthält 0,5-3,0 mg o-Nitrophenyl-jJ-D-galactopyranosid
in einer Zone und 0,01 -0,1 mMol Puffer in einer benachbarten Zone. Vorzugsweise wird ein einbasischer
Kalium- und zweibasischer Natriumphosphatpuffer verwendet. Gegebenenfalls kann der äußersten, mit
Reagenz imprägnierten Zone benachbart eine wasserdichte Sperrzone vorgesehen sein. Bei Gebrauch wird
das imprägnierte saugfähige Trägermaterial in eine Suspension eines unbekannten Organismus in einer
physiologischen Kochsalzlösung eingetaucht und 4 h lang inkubiert. Die Bildung einer gelben Färbung zeigt
an, daß es sich um einen /?-Galactosidase produzierenden Organismus handelt. Das Diagnosetestsystem
IO
gemäß der Erfindung ist bei einer Temperatur von 4° C,
bei Raumtemperatur und bei einer Temperatur von 37"C i Jahr lang stabiL
"■ Es hat sich gezeigt, daß die bekannte Nachweisme-
jjacde zur ß-Galactosidasebestimmung nicht ohne
^eueres auf ein saugfähiges Material übertragen
Werden kann. So wurde nämlich in höchst überraschender
Weise gefunden, daß der ONPG-Substratbestandteil bei dem für eine optimale enzymatische Hydrolyse
erforderlichen alkalischen pH-Wert auch beim Auftragen der ONPG-Substrat/Puffer-Lösung auf einen
Papierteststreifen und Trocknen der Lösung nicht stabil ist Die nur kurz dauernde Stabilität eines solchen
Produkte schließt eine Vermarktung des Diagnosesy-Stems praktisch aus. Eine Trennung des ONPG-Sub-
\ strats von der Pufferlösung führt zu einem anderen
Problem, da nämlich das ONPG-Substrat in Wasser nicht auf-reichend löslich ist, um es in der erforderlichen
Konzentration auf die sehr kleine Zone bzw. den sehr kleinen Bereich des Papierteststreifens applizieren zu
können. Um die erforderlichen Konzentrationen zu gewährleisten, müssen die nur schwach konzentrierten
wäßrigen Lösungen mehrmals aufgetragen bzw. appliziert werden. Aufgrund der Kosten und der komplexen
Herstellungsbedingungen war zunächst auch eine 2; großtechnische Herstellung derartiger Teststreifen
praktisch unmöglich.
Erfindungsgemäß wurde gefunden, daß ein gepuffertes ο- Ν itrophenyl-0- D-galactopy ranosid-Testsystem
zum Nachweise von j3-Galactosidase produzierenden Bakterien auf ein saugfähiges Trägermaterial appliziert
werden kann, wobei man ein stabiles, empfindliches Testsystem erhält, das zur raschen Identifizierung
solcher Mikroorganismen verwendet werden kann. Gemäß den Lehren der Erfindung wird ein o-Nitrophenyl-0-D-galactopyranosid-Substratmaterial
in einer Mischung aus Aceton und Wasser ganz spezieller Konzentration gelöst und auf eine Zone eines
saugfähigen Trägermaterials appliziert. Das künstliche Substrat o-Nitrophenyl-ß-D-galactopyranosid ist im
Handel erhältlich. Die zur Applikation des ONPG-Substrats auf das saugfähige Trägermaterial verwendete
Lösung wird durch Auflösen von 0,5-5,0% (Gewicht/ Volumen) ONPG, bezogen auf das Volumen der
Gesamtlösung, in einer Lösung mit 25-75 Vol.-% Aceton in Wasser zubereitet. Am besten enthält die
wäßrige Substratlösung 5,0% (Gew./Vol.) ON PG und 70 Vol.-% Aceton. Die Substratlösung wird auf ein Ende
des saugfähigen Trägermaterials appliziert und zur Trockene eingedampft, so daß auf einer Testeinheit des
saugfähigen Trägermaterials 0,5-3,0 mg trockenes ONPG vorliegt. Die Substratlösung kann mittels
geeigneter Maßnahmen auf das saugfähige Trägermaterial appliziert werden, und zwar auf eine oder beide
Seite(n) einer Substratzone. Auf diese Weise kann man die genannte Menge trockenes ONPG-Substrat in der
Substratzone ablagern. Am besten wird die ONPG-Substratlösung dreimal auf jede Seite des saugfähigen
Materials appliziert, so daß auf einer Testeinheit insgesamt etwa 1,5 mg trockenes Substrat abgelagert
werden.
Auf einen von der Substratzone getrennten, jedoch dieser benachbarten Teil des saugfähigen Trägermaterials
wird dann ein mikrobiologisch inertes Puffersystem, das einen pH-Wert von 6,5-8,5, zweckmäßigerweise
7,2 -7,6, am besten 7,4, zu gewährleisten vermag, ^appliziert und zur Trockene eingedampft. Geeignete
llPuffersvsteme der beschriebenen Fähigkeit sind:
Barbitalnatrium/Chlorwasserstoffsäure; Natriumacetat und
Barbitalnatrium/Chlorwasserstoffsäurs;
Borax/einbasisches Kaliumphosphat; Zitronensäure, Phosphorsäure, Orthoborsäure und
Natriumhydroxid/Chlorwasserstoffsäure; Zitronensäure und zweibasisches
Natriumphosphat,
einbasisches Kaliumphosphat/zweibasisches Natriumphosphat;
Päperazindihydrochlorid/Natriumhydroxid; Piperazindihydrochlorid in
Glycylglycin/Natriumhydroxid; Tris(nydroxymethyl)-aminomethan/Chlorwasserstoffsäure und
Glycylglycin/Natriumhydroxid; Tris(nydroxymethyl)-aminomethan/Chlorwasserstoffsäure und
Tris(hydroxymethyl)-aminomethan und Maleinsäure oder
Maleinsäureanhydrid/Natriumhydroxid. Von den beschriebenen Puffersystemen werden die
folgenden bevorzugt: einbasisches Kaliumphosphat/ zweibasisches Natriumphosphat; Tris(hydroxymethyl)-aminomethan/Chlorwasserstoffsäure
und Barbitalnatrium/Chlofwasserstoffsäure, insbesondere der aus einbasischem
Kaliumphosphat und zweibasischem Natriumphosphat bestehende Puffer.
Bei der Zubereitung der Lösung des Puffersystems zum Auftrag auf das saugfähige Trägermaterial hat es
sich gezeigt, daß sich 0,5- bis etwa 1 molare Lösungen besonders gut eignen. Diese Lösungen werden dann
dazu verwendet, auf einer von der Substratzone getrennten, jedoch dieser benachbarten Zone des
saugfähigen Trägermaterials 0,01-0,ImMoI Puffer
abzulagern. Gemäß einer Ausführungsform wird eine 1 molare Pufferlösung mit einbasischem Kaliumphosphat
und zweibasischem Natriumphosphat auf eine der Substratzone benachbarte Zone des saugfähigen
Trägermaterials derart appliziert, daß auf einer Testeinheit des saug.ahigen Materials 0,02 mMol Puffer
abgelagert werden. Wie bei dem Auftrag der Substratlösung können auch zum Auftragen der Pufferlösung auf
das saugfähige Trägermaterial beliebig geeignete Maßnahmen gewählt werden, sofern nur in einer
geeigneten Zone des saugfähigen Trägermaterials eine erforderliche Menge trockener Puffer abgelagert wird.
Am besten wird die Pufferlösung auf jede Seite der geeigneten Zone des saugfähigen Trägermaterials
zweimal appliziert, wobei zwischen jedem Auft-ag getrocknet wird.
Die genannten Mengen an trockenem Substrat und Puffer, die in getrennten jedoch benachbarten Zonen
einer Testeinheit des saugfähigen Trägermaterials untergebracht sind, sind zu einer 4stündigen Inkubation
mit etwa 0,3 ml einer Suspension des Testorganismus in physiologischer Kochsalzlösung bei einer Temperatur
von etwa 35° bis 370C bestimmt. Im Hinblick auf
optimale Ergebnisse innerhalb der empfohlenen Inkubationsdauer sollte eine solche Menge an Testorganismen
vorhanden sein, daß die Suspension sichtbar trüb erscheint. Es kann zwar eine weniger dichte Suspension
verwendet werden, dadurch erhöht sich jedoch die Inkubationsdauer. Eine eine größere Organismenkonzentration
aufweisende, dichtere Suspension kann ohne Schwierigkeit ebenfalls mit dem Diagnosetestsystem
gemäß der Erfindung untersucht werden. Wenn die Menge an Testorganismen, die Länge der Inkubationsdauer oder die Inkubationstemperatur variiert werden
sollen, müssen die Mengen an Puffer und Substrat angepaßt werden, um einen ausreichenden Kontakt
zwischen den Testreagentien und den Testorganismen
zu gewährleisten und um falsche negative Testergebnisse zu vermeiden. Die in dem Diagnosetestsystem gemäß
der Erfindung verwendeten Mengen an Substrat und Puffer haben sich zur Gewährleistung genauen empfindlicher
Ergebnisse in möglichst kurzer Zeit als geeignet erwiesea
Das Diagnosetestsystem gemäß der Erfindung kann aus einem lediglich 2 Zonen, die voll mit Substrat und
Puffer imprägniert sind, aufweisenden saugfähigen Trägermateial bestehen. Wenn jedoch noch zusätzliches
nicht imprägniertes saugfähiges Trägermaterial zur Verfügung steht, ist es selbstverständlich erforderlich,
daß eine wasserdichte oder hydrophobe Sperrschicht appliziert wird, um eine Wanderung der Testreagentien ij
und Endprodukte in die nicht imprägnierten Bereiche des saugfähigen Trägermaterials während er Inkubation
mit der Suspension der Testorganismen zu verhindern. Wenn Testreagentien über die nicht imprägnierten
Bezirke des saugfähigen Trägermaterials dispergiert so werden, verringern sich die tatsächlich mit den
Testorganismen in Berührung stehenden Konzentrationen, so daß ungenaue Ergebnisse erhalten werden
können. Daneben läßt sich ein positives Testergebnis bei fahlgelber Farbe nur sehr schwierig eindeutig nachweisen.
Folglich ist zur Verhinderung einer Wanderung der Reagentien eine wasserfeste oder hydrophobe Sperrzone
erforderlich.
Die auf das saugfähige Trägermaterial zu applizierende
Sperrmasse muß sich bei dem biologischen Tastsystem gemäß der Erfindung chemisch inert
verhalten. Als inerte Substanz können sämtliche wasserdichte Sperren bildende Verbindungen, wie
Wachse, Lacke und Kunststoffe, verwendet werden. Ein derartiges Material ist beispielsweise eine handelsübliehe,
farblose, polymerisierte Methacrylsäuremethylester-Beschichtungsmasse,
die in einem Toluolträger zur Verfügung steht und mit weiterem Toluol oder Verdünnungsmitteln, wie Methanol, Äthanol und Propanol,
weiter verdünnt werden kann. Eine weitere geeignete Sperrmasse ist ein handelsüblicher Chromkomplex, der in einer weiter verdünnbaren Isopropanollösung
zur Verfügung steht. Eine wasserfeste Sperre erhält man, indem man zunächst den Chromkomplex auf
das saugfähige Trägermaterial und dann die polymeri- 4$
sierte Methacrylsäuremethylester-Besehichtungsmasse mit oder ohne Trocknen auf den Chromkomplexüberzug
aufträgt. Die genannten Sperrschichtaufträge werden auf beide Seiten des saugfähigen Trägermaterials
appliziert, um ein vollständiges Durchdringen des saugfähigen Materials sicherzustellen.
Gegebenenfalls kann auf dem, den imprägnierten Zonen des saugfähigen Trägermaterials entgegengesetzten
Ende eine Identifizierungszone zur Handhabung des Diagnosetestmaterials vorgesehen sein. Zu diesem
Zweck kann man jede geeignete Marke oder jeden geeigneten Farbstoff, der das saugfähige Trägermaterial
identifiziert oder färbt und somit die »Handhabungszone« von den mit Reagentien imprägnieren Zonen
unterscheidet, verwenden. So hat es sich beispielsweise gezeigt, daß eine Lösung von etwa 0,40 —0,60 g eines
Farbstoffs in einem geeigneten Lösungsmittel (die Angaben beziehen sich auf 100 ml) auf das saugfähige
Trägermaterial appliziert werden kann. Eine bevorzugte Farbstofflösung enthält 0,50 g FD&C Blau Nr. 2,
0,10 g FD&C Rot Nr. 2 und 0,10 g eines wasserlöslichen Nigrosinfarbstoffs. Selbstverständlich können in gleicher
Weise auch andere Farbstofflösungen verwendet werden.
Zur Herstellung des Diagnosetestsystems gemäß der Erfindung können sämtlich geeigneten saugfähigen
Trägermaterialien, die über eine Kapilarwirkung Flüssigkeit zu halten vermögen, verwendet werdea
Solche Materialien sind beispielsweise Filterpapier, Filz poröse Keramikstreifen, Fasergewebe und Fasermatten
und dergleichen. Ein besonders saugfähiges Material ist Filterpapier hohen Gewichts.
Bei der Herstellung des Diagnosetestsystems kann man eine Rolle aus einem geeigneten saugfähigen
Material, beispielsweise eine 10 m lange Filterpapierrolle,
verwenden. Die Substratlösung, die Pufferlösung und die Lösung zur Herstellung der Sperrschicht werden in
Längsrichtung auf die gesamte Rolle in parallelen Zonen oder Banden appliziert, indem das Filterpapier
zwischen geeignet dimensionierten Auftragswalzen, die die Reagenzlösung aus Reservoiren aufnehmen, laufen
gelassen wird. Beim Darüberlaufen über die Walzen wird das Filterpapier mit der jeweiligen Lösung
imprägniert. Die Menge des auf der vorgesehenen Zone des Filterpapiers abgelagerten Reagenzes ist eine
Funktion der Größe der Auftragswalze und der Anzahl der Auftragsvorgänge. Gegebenenfalls können ferner
beide Seiten des Filterpapiers beschichtet werden. Nachdem sämtliche Reagenzlösungen auf die dafür
vorgesehenen Zonen der Filterpapierrolle appliziert und dann zur Trockene eingedampft worden sind, wird
das Filterpapier in einzelne Streifen, die eine Testeinheit des Diagnosetestsystems der Erfindung darstellen,
zerschnitten. Jede Einheit enthält ausreichende Mengen an Substrat und Puffer für die Identifizierung und
Differenzierung von /J-Galactosidase produzierenden Mikroorganismen.
Bei Gebrauch wird eine Testeinheit oder ein Teststreifen des Diagnosetestsystems gemäß der Erfindung
in ein Teströhrchen, das eine Suspension einer zu prüfenden unbekannten Kultur in einer physiologischen
Kochsalzlösung enthält, eingeführt, so daß die Substrat- und Pufferzonen in die Testsuspension eintauchen. Das
Teströhrchen wird dann etwa 4 h lang bei einer Temperatur von etwa 35° bis 37° C inkubiert und dann
daraufhin untersucht, ob die Flüssigkeit gelb geworden ist. Bejahendenfalls ist dies ein positiver Nachweis für
das Vorliegen /J-Galactosidase produzierender Organismen.
Wenn die Suspension farblos bleibt, ist das Testergebnis negativ.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher veranschaulichen.
Beispiel I Zubereitung der Substratlösung
70 ml Aceton und 30 ml destilliertes Wasser werden gemischt, worauf die erhaltene Mischung unter Rühren
mit 5 g o-Nitrophenyl-0-D-galactopyranosid versetzt
wird.
Zubereitung der Pufferlösung
In destilliertes Wasser werden 2,006 g einbasisches Kaliumphosphat und 12,106 g zweibasisches Natriumphosphat
eingebracht, worauf auf 100 ml aufgefüllt und unter Rühren zum Auflösen des Puffers auf eine
Temperatur von etwa 6O0C prwärmt u/irH
Zubereitung der Lösung
zur Herstellung der Sperrschicht
zur Herstellung der Sperrschicht
Lösung A
5,45 ml der handelsüblichen Lösung des Chromkom- s plexes werden gründlich durchgemischt und dann unter
konstantem Rühren in 21,8 ml Isopropanol eingetragen. Zu der Lösung des handelsüblichen Chromkomplexes in
Isopropanol werden 45,4 ml Wasser zugesetzt. Nach Zugabe von 27,3 ml 0,05 η-Natriumhydroxid unter
konstantem Rühren wird die gesamte Lösung mit destilliertem Wasser auf 100 ml aufgefüllt.
Losung B
15 ml Äthanol (95%ig) wird zu 85 ml der handelsüblichen polymerisierten Methacrylsäuremethylester-Beschichtungsmasse
zugesetzt, worauf das Ganze gründlich durchgemischt wird.
Zubereitung der Identifizierungsfarbstofflösung
In destilliertem Wasser werden 0,50 g FD&C Blau Nr. 2, 0,10 g FD&C Rot Nr. 2 und 0,10 g eines wasserlöslichen
Nigrosinfarbstoffs gelöst, worauf das ganze auf
100 ml aufgefüllt wird.
Beispiel II *5
Eine 10 m lange Rolle aus schwerem Filterpapier einer Breite von 83 mm wird als saugfähiges Material
verwendet. Die Substratlösung des Beispiels I wird in einem Reservoir untergebracht. Aus diesem wird es der
Oberfläche eines sich drehenden Auftragsrades zugeführt. Längs der 10 m langen Kante des Filterpapiers
wird eine 3,7 mm breite Zone mit der Substratlösung imprägniert, indem das Filterpapier über das eine Breite
von 4 mm aufweisende, sich drehende Auftragsrad laufen gelassen wird. Das sich drehende Rad bewegt
gleichzeitig das Papier vorwärts. Nach dem Auftrag wird die aufgetragene Lösung zur Trockene eingedampft.
Diese Maßnahme wird auf jeder Seite der 3,7 mm breiten Substratzone dreimal wiederholt, wobei
zwischen den einzelnen Auftragsvorgängen getrocknet wird.
Dann wird die Pufferlösung des Beispiels I in einem Reservoir untergebracht und mittels eines sich drehenden
Auftragsrades einer Breite von 4 mm auf eine 3,7 mm breite, der Substratzone des Filterpapiers
benachbarte Pufferzone appliziert. Die Pufferlösung wird zweimal auf jede Seite der Pufferzone appliziert
und nach jedem Auftrag zur Trockene eingedampft. Die Pufferzone darf die Substratzone nicht überlappen.
Weiterhin wird die zur Herstellung der Sperrschicht dienende Lösung A des Beispiels I in einem Reservoir
untergebracht und mittels eines sich drehenden Auftragsrades einer Breite von 5 mm in die Mitte einer
der Pufferzone benachbarten, 16 mm breiten Zone appliziert. Die Applikation erfolgt einmal auf jede Seite
der im Zentrum befindlichen Sperrzone. Weiterhin wird die zur Herstellung der zweiten Sperrschicht dienende
Lösung B des Beispiels I in einem Reservoir untergebracht und auf den mit der Lösung A
hergestellten Auftrag ohne Trocknen auf beide Seiten der gesamten 16 mm breiten Sperrzone appliziert. Der
Auftrag erfolgt mittels eines sich drehenden Rades einer Breite von 15 mm. Schließlich wird die Sperrzone
trocknen gelassen.
Ferner wird die Identifizierungsfarbstofflösung des Beispiels I in einem Reservoir untergebracht und längs
der 10 m langen Kante des Filterpapiers auf der entgegengesetzten Seite der Substratzone mittels eines
6,3 mm breiten Auftragsrades zu einer 6 mm breiten Zone aufgetragen. Die Identifizierungsfarbstofflösung
wird einmal auf jede Seite der Identifizierungszone appliziert und trocknen gelassen.
Nachdem sämtliche imprägnierte Zonen auf der Filterpapierrolle vollständig getrocknet sind, wird das
Papier längs ihrer Breitseite von 83 mm in 6,3 mm breite Streifen zerschnitten.
Beispiel IU
Verwendung des Diagnosetestsystems
Verwendung des Diagnosetestsystems
Eine bestimmte Menge einer unbekannten Kultur wird in 0,3 ml einer in einem 13 χ 100 Tesiröh-chen
befindlichen physiologischen Kochsalzlösung suspendiert Dann wird der Diagnoseteststreifen des Beispiels
II derart eingetaucht, daß die Zonen entgegengesetzt der Identifizierungsfarbstoffzone in die Suspension
eintauchen. Schließlich wird das Ganze 4 h lang bei einer Temperatur von 35" bis 37° C in einem Wasserbad
inkubiert. Die Entwicklung einer gelben Färbung in der Flüssigkeit zeigt ein positives Testergebnis. Wenn die
Flüssigkeit farblos bleibt, ist der Test negativ.
109516/405
f-
Claims (5)
1. Verfahren zur Zubereitung eines Diagnosetestsystems
zum Nachweis der Bildung von /?-Galactosidase durch bakterielle Hydrolyse eines o-Nitrophenyl-j3-D-galactopyranosid-Substrats
unter Verwendung eines saugfähigen Materials, dadurch gekennzeichnet, daß man
a) eine wäßrige Lösung mit 0,5 bis 5,0% (Gewicht/Volumen), bezogen auf das Volumen
der Gesamtlösung, o-NitrophenyI-0-D-gaUctcpyranosid
und 25 bis 75 Vol.-% Aceton zubereitet,
b) eine 0,5- bis l.Omolare Pufferlösung eines
Puffersystems, das einen pH-Wert von 6,5 bis 8,5 zu gewährleisten vermag, zubereitet,
c) die Lösung (a) auf eine Zone eines saugfähigen Materials appliziert und zur Trockene eindampft,
wobei auf eine Testeinheit des saugfähigen Materials 0,05 bis 3,0 mg o-Nitrophenyl-/?-
D-galactopyranosid entfallen, und
d) die Lösung (b) auf eine der Substratzone benachbarte Zone des saugfähigen Materials
appliziert und zur Trockene eindampft, wobei auf eine Testeinheit des saugfähigen Materials
0,01 bis 0,1 mMol Puffer entfallen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Puffersystem verwendet, das
einen pH-Wert von 7,2 bis 7,6 gewährleistet
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß man als Puffersystem ein solches aus
einbasischem Kaliumphosphat und zweibasischem Natriumphosphat verwendet
4. Diagnosetestsystem, dadurch gekennzeichnet, daß es nach einem der Ansprüche 1 bis 3 hergestellt
worden ist.
5. Verwendung eines Diagnosetestsystems nach Anspruch 4 zum Identifizieren und zur Unterscheidung
von Mikroorganismen, die /J-Galactosidase
produzieren.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US51081674 | 1974-09-30 | ||
| US05/510,816 US3957584A (en) | 1974-09-30 | 1974-09-30 | Detection of beta-galactosidase producing micro-organisms |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE2531982B2 true DE2531982B2 (de) | 1977-04-21 |
| DE2531982C3 DE2531982C3 (de) | 1977-12-15 |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DK438675A (de) | 1976-03-31 |
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| NO148380B (no) | 1983-06-20 |
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