DE253189C - - Google Patents
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- DE253189C DE253189C DENDAT253189D DE253189DA DE253189C DE 253189 C DE253189 C DE 253189C DE NDAT253189 D DENDAT253189 D DE NDAT253189D DE 253189D A DE253189D A DE 253189DA DE 253189 C DE253189 C DE 253189C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
- F02C6/00—Plural gas-turbine plants; Combinations of gas-turbine plants with other apparatus; Adaptations of gas-turbine plants for special use
- F02C6/003—Gas-turbine plants with heaters between turbine stages
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
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- F23D14/16—Radiant burners using permeable blocks
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23R—GENERATING COMBUSTION PRODUCTS OF HIGH PRESSURE OR HIGH VELOCITY, e.g. GAS-TURBINE COMBUSTION CHAMBERS
- F23R3/00—Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel
- F23R3/007—Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel constructed mainly of ceramic components
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- Fluidized-Bed Combustion And Resonant Combustion (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46 tf. GRUPPE
Verbrennungsgasturbine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Dezember 1911 ab.
Die Erfindung besteht darin, daß die verdichteten Treibgase einer Verbrennungsgasturbine
dadurch beheizt werden, daß sie an Gefäßwänden vorbeigeführt werden, deren Oberfläche
durch die bekannte Oberflächenverbrennung (vgl. Flammlose Oberflächenverbrennung
mittels Zuführung aus Gas und Luft zu feuerfesten Materialien und ihre Anwendung für
Muffelöfen und Dampferzeugung von Prof.
ίο William A. Bone, in The Iron Age, Bd. 88,
Nr. 23, Seite 1246) in regelbarer Ausdehnung in hellen Glutzustand versetzt ist, so daß
dem vorübergeführten Treibgas durch die intensive Wärmeausstrahlung dieser Oberflächenteile
Wärmeenergie in regelbarer Menge zugeführt wird.
Das Wesen der Oberflächenverbrennung kennzeichnet zunächst Fig. 1 der Zeichnung.
Drückt man in das Gefäß G Verbrennungsgemisch, und entzündet man es an der Außenseite
der porösen Tonplatte T1 so verbrennt es zuerst mit Flamme, wie vor einem Davy-Sieb.
Die Flamme entleuchtet sich immer mehr, verkleinert sich dabei und breitet sich
an der Oberfläche der Tonplatte aus, wobei die Oberfläche der Tonplatte einen bläulichen
Schein bekommt. Bald aber geht die Oberfläche der Tonplatte in helle Rotglut über. Dann ist die Flamme vollständig versch
wunden. ■ Die hell glühende Schicht der Tonplatte ist nur 2 bis 3 mm dick, die innere
Seite der Platte bleibt mit dem Gefäß G vollkommen kühl. Die Verbrennung ist eine
vollkommene; die Verbrennungswärme wird nach außen durch Strahlung abgegeben. Die
Strahlung ist so intensiv, daß man Flüssigkeiten eindampfen kann, wenn man die Strahlen
auf die Oberfläche der Flüssigkeit wirken läßt. Selbst bei Verwendung von Gasen mit
geringer Verbrennungswärme, ζ. Β. Mondgas, besitzt die hell leuchtende Oberfläche der Tonplatte
noch eine Temperatur von etwa 1500 ° C.
Diese an sich bekannte »Oberflächenverbrennung« soll nun wie folgt zum Bau einer
Verbrennungsgastürbine benutzt werden:
In Fig. 2 tritt durch die Zuleitung R einer Verbrennungsgasturbine unbeheizte verdichtete
Luft beständig zur Düse D. Kurz, bevor die Luft in die Düse gelangt, streicht sie bei V
durch die Verbrennungszone der Oberflächenverbrennungskammer G, deren innere Wände
durch den Oberfiächenverbrennungsprozeß hohe Temperatur besitzen und durch Strahlung
intensiv Wärme an die vorüberziehende Luft abgeben, während die Kämmer G selbst kühl
bleibt. Die Verbrennungszone ist so bemessen, daß die Luft gerade so viel Wärme aufnimmt,
daß sie bei der nachfolgenden Expansion in den Düsen D neben einer passenden Geschwindigkeit
eine den Schaufeln ungefährliehe Temperatur erlangt. Die Kammer G
wird dementsprechend lang gewählt, oder mehrere Kammern G werden als Heizelemente
in den Luftweg eingeschaltet. Die Kammern G erhalten ihren Brennstoff aus einer Gasgemischleitung
G1. Z ist eine Zündvorrichtung, mit der der Verbrennungsprozeß dadurch eingeleitet
wird, daß man einen Zünder irgendwelcher Art zum Zünden in die Brennzone einbringt.
In der Düse erfolgt die Expansion annähernd adiabatisch, wenn die Düse von der
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üblichen Art ist. Unter Umständen kann es aber zweckmäßig sein, daß die Expansion in
der Düse zunächst annähernd isothermisch erfolgt; denn dadurch wird die Arbeitsleistung
der Turbine erhöht, ohne daß ein Mehraufwand an Verdichtungsarbeit notwendig wird.
Bei der in Fig. 2 gezeichneten Düse D wird eine derartige Expansion dadurch zu erreichen
gesucht, daß deren innere Wandungen zum
ίο Teil die Wandungen einer Oberflächenverbrennungskammer
sind, durch die dem expandierenden Gasstrom infolge der intensiven Wärmestrahlung
der Wäride noch Wärme zugeführt wird.
Fig. 3 gibt noch eine etwas andere Anordnung wieder. R ist ein Ringraum, durch den
die verdichtete Luft in die ringförmig angeordneten Düsen und von da auf das oder die
Turbinenräder T gelangt. Kurz vorher durchstreicht sie den ringförmigen Oberflächenverbrennungsraum
V, der durch die Ringgefäße G und die dazugehörigen Rohrleitungen G1 mit
Brennstoff versorgt wird. Alle mit G, G1 bezeichneten
Räume bleiben verhältnismäßig kühl.
Mit Hilfe der Oberflächenverbrennung kann man nun Gasturbinen in der verschiedenartigsten
Weise aufbauen. Zwei Ausführungsarten sind in Fig. 4 und 5 schematisch ange- deutet.
In Fig. 4 ist C ein Verdichter (mehrstufiger Kreiselverdichter), der die Oberflächenheizvorrichtung
H nach Art der Fig. 3 mit Preßluft versorgt. In H wird die Preßluft
beheizt, sie strömt nun in die Turbine T und leistet darin Turbinenarbeit. Die Turbine T
enthält eine oder mehrere Geschwindigkeitsstufen, zwischen die auch unbeheizte Druckstufen
geschaltet sein können. Man kann, wie Fig. 4 erkennen läßt, mehrere Gruppen
CHT hintereinanderschalten (C H' T, C"
H" T" und so fort). Die Gasleitung G1 führt den Heizern H das Brenngemisch zu; durch
die Gasdruckregler D1, die von Hand oder automatisch betätigt werden, "wird die Verbrennung
in den Heizern H geregelt.
In Fig. 5 ist C ein Hochdruckverdichter,
dessen Preßluft in H zunächst nur in dem Grade beheizt wird, daß sie hinter der dazugehörgen.
Turbine T eine praktisch zulässige Temperatur besitzt. Hinter T wird die noch
hochgespannte Preßluft von neuem erhitzt, in dem Heizer H', der also eine beheizte Drückstufe
bildet, in der Turbine T' wird die Temperatur wieder auf ein geringeres Maß gebracht,
in der beheizten Druckstufe H" erfolgt erneute Wärmezufuhr usw. Fig. 5 soll also
schematisch eine Turbine mit beheizten Druckstufen abbilden. Die einzelnen Turbinen
T, T', T" usw. können Geschwindigkeitsstufen und unbeheizte Druckstufen enthalten. G1 ist
wieder das Zuleitungsgasrohr, und D1 sind die Verbrennungsregler.
Claims (4)
1. Verbrennungsgasturbine, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibgase durch Oberflächenverbrennungsheizkörper
beheizt werden, indem sie an für brennbare Gemische durchlässigen Gefäßwänden vorbeigeführt
werden, auf deren Oberfläche die durchdringenden Gasgemische in der Weise der Oberflächenverbrennung verbrennen.
2. Verbrennungsgasturbine nach Ansprach i, bei der die Treibluft, ehe sie in die
Düsen gelangt, rohr- oder ringförmige Wege passiert, an deren Wänden eine Oberflächenverbrennung
unterhalten wird.
3. Verbrennungsgasturbine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Düsen, an
deren Wänden ganz oder zum Teil eine Oberflächenverbrennung unterhalten wird
(D Fig. 2).
4. Verbrennungsgasturbine nach Anspiuch i, dadurch gekennzeichnet, daß
Druckstufen durch Oberflächenverbrennung beheizt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE253189C true DE253189C (de) |
Family
ID=511483
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT253189D Active DE253189C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE253189C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2647533A1 (fr) * | 1989-05-29 | 1990-11-30 | Europ Propulsion | Chambre de statoreacteur a combustion supersonique |
| WO1999046540A1 (de) * | 1998-03-10 | 1999-09-16 | Siemens Aktiengesellschaft | Brennkammer und verfahren zum betrieb einer brennkammer |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2647533A1 (fr) * | 1989-05-29 | 1990-11-30 | Europ Propulsion | Chambre de statoreacteur a combustion supersonique |
| WO1999046540A1 (de) * | 1998-03-10 | 1999-09-16 | Siemens Aktiengesellschaft | Brennkammer und verfahren zum betrieb einer brennkammer |
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