DE2531708C3 - Standfilteranlage - Google Patents
StandfilteranlageInfo
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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Description
Die Erfindung betrifft eine Standfilteranlage, mit einer Filterkassette, die im wesentlichen aus einer
Tragkonstruktion mit senkrechten vorderen und hinte
ren Trägern, Querverstrebungen, an der hinteren
Kassettenfront waagerecht angeordneten U-Halterungen und zwischen je einem vorderen und einem
entsprechenden hinteren Träger V-förmig angeordneten Führungsschienen besteht, in denen sich die mit
w Rahmen versehenen Filterelemente befinden.
Die Führungsschienen sind mit geringer Neigung wechselnd steigend und fallend angeordnet. Das zu
filtrierende Medium, beispielsweise Luft, tritt in waagerechter Richtung durch die Vorderseite in die
Filteranlage ein, gelangt durch die Filterelemente, die aus einem Filterrahmen und dem Filtermaterial
bestehen, und tritt dann an der Rückseite aus der Filteranlage aus. Eine solche Filteranlage, die beispiels-
weise in der PE-GMS 68 13 676 beschrieben ist, bietet die Möglichkeit, viele Filterelemente in einem verhältnismäßig
kleinen Raum anzuordnen und damit den Vorteil der Schaffung einer großen wirksamen Filteroberfläche.
Bei den bekannten Filteranlagen dieser Art sind die Führungsschienen an den Seiten- und Zwischenwänden
der Filterkassette angebracht Diese Zwischenwände erhöhen aber nicht nur den Materialaufwand der
Filterkassette, sondern wirken sich auch insbesondere nachteilig auf die Strömungsverhältnisse aus.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Filteranlage zu schaffen, die gegenüber diesen bekannten
Filteranlagen eine leichtere Bauweise aufweist, günstigere Strömungsverhältnisse bietet und insbesondere
die Gefahr von Undichtigkeiten ausschließt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Filterelemente durch das aus dem Filterrahmen
herausragende Filtermedium und die abwechselnd eingesetzten, mit Steg und ohne Steg versehenen
Filterelemente selbstabdichtend in den U-Halterungen
und den Führungsschienen angeordnet sind, die nur mit ihren abgeschrägten Stirnflächen an den Trägern
befestigt sind.
Je nach Bedarf können eine, mehrere oder eine Vielzahl von Filterelement-Einheiten aus übereinander
angeordneten Filterelementen nebeneinander in der Filterkassette angeordnet sein. Da bei Filterkassetten
mit mehr als einer Filterelement-Einheit die Zwischenwände entfallen, erfolgt ein ungehindertes und vollkommen
gleichmäßiges Durchströmen der Luft durch die gesamte Filteranlage. Verschmutzte Filterelemente
können von einer Seite der Filteranlage, nämlich von der Vorderseite, nacheinander herausgezogen werden
und entweder durch neue ersetzt oder regeneriert werden.
Weitere mit der Erfindung verbundene Vorteile bestehen darin, daß die Zahl der auf der Baustelle zu
montierenden Teile gegenüber den bekannten Anordnungen um mehr als die Hälfte verringert ist. Dadurch
ergibt sich eine leichtere Konstruktion der Filterkassette. Auch die Montagekosten der erfindungsgemäßen
Filterkassette sinken. Für eine Filterkassette sind höchstens noch zwei Abdeckplatten für die Abschlußwände
an den beiden Seiten erforderlich, wobei diese auch noch entfallen können, wenn die Filteranlage in
einen Mauerdurchbruch mit entsprechender Stärke eingebaut wird. Sämtliche Bauteile der Filterkassette
werden vorzugsweise aus Aluminium hergestellt, wodurch sich gegenüber früheren bekannten Stahlkonstruktionen
eine weitere Verringerung des Gesamtgewichtes und eine bessere Korrosionsbeständigkeit
ergibt.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung dienen die Zeichnungen, die allerdings nur beispielhafte bzw.
bevorzugte Ausführungsformen gemäß der Erfindung darstellen. Die in den Figuren angegebenen Bezugszeichen
sind am Ende der Beschreibung in der »Liste der Bezugszeichen« zusammengefaßt.
F i g. 1 zeigt eine Explosionszeichnung der erfindungsgemäßen
Filterkassette;
F i g. 2 zeigt im Querschnitt den größeren U-Träger 6;
F i g. 3 zeigt im Querschnitt den kleineren U-Träger 5; F i g. 4 zeigt im Querschnitt das Verbindungsstück 8;
F i g. 5 zeigt in der Draufsicht das obere bzw. untere Ende eines Trägers 1, der aus dem größeren U-Träger 6,
dem kleineren U-Träger 5 und dem Verbindungsstück 8 besteht:
Fig,6 zeigt im Querschnitt die Führungsschiene4 als
Einfach-Führungsschiene;
F i g, 7 zeigt im Querschnitt die Führungsschiene 4 als
Doppel-Föhrungsschiene;
F i g. 8 zeigt im Querschnitt die an der Rückfront der Filterkassette waagerecht angebrachte U-Halterung für
die Filterelemente;
F i g. 9 zeigt im Schnitt die Befestigung der oberen Querverstrebung 2 mit dem Träger 1 über das
ίο Verbindungsstücke;
F i g. 10 zeigt im Schnitt, wie der Steg 28 des obersten Filterelements 25 abdichtend auf den an der oberen
Querverstrebung 2 befindlichen Dichtungsstreifen 31 zum Anliegen kommt;
Fig. 11 zeigt im Schnitt, wie das unterste Filterelement
25, das an keiner Seite einen Steg aufweist, in die mit der unteren Querverstrebung 2 über einen
Bajonettverschluß 30 verbundene Dichtungsblende 21 hineinragt, wobei man deutlich den Dichtungseffekt
erkennt, der durch das aus dem Filterrahmen 26 herausragende Filtermedium 27 bedi-vr,-. ist;
Fig. 12 zeigt im Querschnitt die Dichtiingsbiende 2t
allein;
F i g. 13 zeigt im Längsschnitt in verkürzter Form eine
im Querschnitt runde Distanzstange 23 mit den an den Enden befindlichen Ringnuten 24;
F i g. 14 zeigt eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäß eingesetztes Filterelement 25 mit Steg 28;
Fig. 14a zeigt einen Schnitt durch das mit Steg 28 versehene Filterelement 25 entlang der gestrichelten
Linie A-A;
Fig. 14b zeigt einen Schnitt durch das mit Steg 28
versehene Filterelement 25 entlang der gestrichelten Linie B-B;
Fig. 15 zeigt eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäß
eingesetztes Filterelement 25 ohne Steg 28;
Fig. 15a zeigt einen Schnitt durch das Filterelement
25 entlang der gestrichelten Linie X-X;
Fig. 15b zeigt einen Schnitt durch das Filterelement
25 entlang der gestrichelten Linie Y- Y;
F i g. 16 zeigt im Schnitt, wie die Dichtung mittels des aus Jen Filterelementen 25 herausragenden Filtermaterials
27 in der U-Halterung 3 und an dem Steg 28 erfolgt; Fig. 17 zeigt einen Querschnitt durch die Winkelblende
32;
F i g. 18 und 19 zeigen in perspektivischer Darstellung die erfindungsgemäße Standfilteranlage, die allerdings
nur teilweise mit den Filterelementen 25 bestückt ist.
Bei der in Fi g. 18 und 19 dargestellten erfindungsgemäßen Standfilterkassette befinden sich an der Vorderseite
und an der Rückseite jeweils eine Reihe von senkrechten Trägern 1. Dabei entspricht jedem
vorderen Träger 1 ein hinterer Träger 1. Die vorderen und b'Msren Träger 1 sind in gleichmäßigen Abständen
mit waagerecht verlaufenden unteren und oberen Querverstrebunger· 2 verbunden. Die vorderen Querverstrebungen
2 sind als Z-Profile 2 und die hinteren Querverstrebung?n als Winkelprofile 29 ausgebildet.
Zwischen je einem vorderen und dem entsprechenden hinteren Träger I sind U-förmige Führungsschienen 4
zur Aufnahine der Filterelemente 25 angeordnet. Die
Führungsschienen 4 sind mit ihren Stirnflächen an den Trägern 1 befestigt.
Die senkrechten vorderen und hinteren Träger sind vorzugsweise Säulen mit rechteckigem Querschnitt, die
durch Einschieben ein«is kleineren U-Trägers 5 in einen
größeren U-Träger 6 gebildet sind. Diese, vorteilhafterweise aus Aluminium hergestellten Träger I sind so
ausgelegt, daß sie die Tragfähigkeit der gesamten
Konstruktion auch im Betrieb gewährleisten. Der kleinere U-Träger 5 ist in seinen äußeren Abmessungen
so gewählt, daß er dicht in den von den Schwenkein 7 des größeren U-Trägers 6 gebildeten-Raum hineinpaßt.
In besonderen Fällen sind die Schenkel 7 des größeren U-Trägers β zur Erzeugung eines Klemmeffektes etwas
nach innen geneigt angeordnet. Dadurch wird ein festerer Sitz des kleineren U-Trägers 5 in dem größeren
U-Träger 6 erreicht. An den Enden der senkrechten Träger I sind auf geringer Länge in dem von den
U-Trägern 5 und 6 umschlossenen Hohlraum Verbindungsstücke 8 angeordnet, die gleichzeitig als Abstandshalter
fungieren und für eine Befestigung der U-Träger 5 und 6 untereinander und mit den Querverstrebungen 2
sorgen. Diese Verbindungsstücke 8 sind mit den größeren U-Trägern 6 und den Querverstrebiingen 2
verschraubt und in ihren äußeren Umrissen so aiKigphilrlf·! rl.iö rinp genaue Zuordnung der U-Träeer 5
und 6 zueinander gewährleistet ist. Dazu hat der kleinere U-Träger 5 auf der Innenseite Rillen 10. in die
die Kanten 9 des Verbindungsstückes eingreifen. Außerdem weist das Verbindungsstück 8 zum Durchlassen
des Schraubenkopfes 12 der Befestigungsschraube 17. mit der die oberste bzw. unterste Führungsschiene 4
an den kleineren U-Trägern 5 befestigt ist. eine Aussparung 13 auf (vgl. F i g. 9).
Das Verbindungsstück 8 weist in eingebauter Stellung senkrechte Gewindebohrungen 14 zur Befestigung der
unteren und oberen Querverstrebungen 2 und eine waagerechte Bohrung 11 zur Befestigung mit dem
größeren U Träger 6 auf. Auf diese Weise können die Querverstrebungen 2 fest an die Verbindungsstücke 8
und damit an die senkrechten Träger 1 angeschraubt werden. Die Konstruktion der Filterkassette bekommt
auf diese Weise eine große Stabilität (vgl. F i g. 9).
Zur weiteren Befestigung der kleineren U-Träger 5 mit den größeren U-Trägern 6 sind diese über die
Gesamtlänge der Träger 1 in bestimmten Abständen vernietet, vorzugsweise mit Popnieten.
Die Führungsschienen 4 sind als Hohlprofile ausgebildet,
in derem Inneren sich ein fest mit der Führungsschiene 4 verbundener ronrtormiger Ansatz i5 befinuei.
der im Querschnitt vorzugsweise ein Ringsegment darstellt und an dessen innerer Oberfläche eine
Verzahnung 16 angeordnet ist. in welcher die Befestigungsschraube 17. mit der die Führungsschienen 4 mit
den kleineren U-Trägern 5 verbunden sind, eingeschraubt
ist. Die Verzahnung 16 begünstigt das Einschrauben der Befestigungsschraube 17. weil die
Schraubengänge beim Einschrauben nur in die Spitzen der Verzahnung 16 ein Gewinde einzuschneiden
brauchen. Es ist somit nicht mehr erforderlich, das Gewinde mit einem Gewindebohrer vorzuschneiden,
wie es bei einer zylindrischen Bohrung notwendig wäre (F ig. 6. 7).
Die Befestigungsschraube 17 ist durch eine Bohrung in dem kleineren U-Träger 5 von deren Innenseite
hindurchsteckbar. so daß die Schraube vor dem Verbinden mit dem großen U-Träger 6 leicht zugänglich
ist (F ig. 9).
An den Außenseiten der Filterkassette sind die Führungsschienen 4 als Einfach-Führungsschienen ausgebildet,
die nur auf der zum Inneren der Filterkassette gerichteten Seite die U-förmige Schiene mit den
Schenkeln J8 aufweisen. Auf diese Weise ergibt sich an den äußeren Seiten der Filterkassette eine glatte
Oberfläche der Führunesschienen 4. auf die die vorzugsweise metallischen Abdeckplatte 31 gelegt und
befestigt werden kann (F i g. 6).
Die Führungsschienen 4 zwischen zwei innerhalb der Filterkassette befindlichen Trägern I sind als Doppel-
s Führungsschienen ausgebildet. An zwei gegenüberliegenden
Seiten der Führungsschiene 4 sind jeweils die U-förmigen Schienen mit den Schenkeln 18 (Fig. 7).
Eine im Inneren der Kassette angeordnete Führungsschiene 4 kann also an jeder Seite den Rahmen eines
ίο Filterelements 25 aufnehmen. Auf diese Weise ist eine
feste Anordnung der Filterelemente 25 gewährleistet, ohne daß im Inneren der Filterkassette senkrechte
Zwischenräume erforderlich sind. Dadurch wird die gesamte Konstruktion leichter und der Strömlings·
i> widerstand geringer.
Vorzugsweise weisen die Schenkel 18 der U-förmigcn Schienen an ihren Innenseiten in gewissem Abstand von
der Gründliche eine durchlaufende Erhöhung 19 auf.
die als Führung bzw. Anschlag für die Rahmen 26 der Filterelemente 25 in den Glcitschienen dient. Dadurch
wird ein fester Sitz des Rahmens 26 der Filterelemente 25 bei höchster Dichtigkeit gewährleistet. Außerdem
haben die mit Steg 28 versehenen Filterelemente 25 auf den Rahmenseiten, die in die Führungsschienen 4
eingeschoben werden, in der Nähe des Steges 28 kleine keilförmige Nocken 34. wodurch der Rahmen an die
Führungsschienen 4 festgedrückt wird (F i g. 6. 7).
Zwischen je zwei benachbarten hinteren Trägern I
sind waagerechte U-Halterungen befestigt, deren
JO Schenkel 20 zur Frontseite der Kassette weisen und die vorzugsweise etwas nach außen geneigt angeordnet
sind, wobei der Neigungswinkel vorzugsweise der Steigung der Führungsschienen 4 entspricht. Dadurch
wird eine dichte Anordnung der eingeschobenen Filterelemente auch an der Rückseite der Filterkassette
gewährleistet. Es ist vorteilhaft, daß die U-Halterungen 3 über die gesamte Breite der Filterkassette durchgehend
ausgeführt sind, wobei im Bereich der Träger t die Schenkel 20 der U-Halterungen ausgespart sind und die
inneren Grundflächen der U-Halterung 3 an den äußeren Grundflächen der größeren U-Träger 6
befestigt sind. Auf diese Weise ergibt sich eine dichte
Rückseite relativ glatt ausgeführt ist. also keine großen
*5 Überstände aufweist.
An der Unterseite zwischen zwei benachbarten vorderen Trägern 1 befindet sich eine gleichzeitig als
Sichtblende dienende, am oberen Teil U-förmig ausgebildete, lösbare Dichtungsblende 21. die vorzugsweise
mit einem Schnellverschluß, beispielsweise mit einem Bajonettverschluß 30. an der unteren vorderen
Querverstrebung 2 befestigt ist (Fi g. 1).
In den vorderen Trägern 1 befinden sich nach unten verjüngende Langlöcher 22, in die die Ringnuten 24 der
waagerecht angeordneten Distanzstangen 23 einrasten. Diese Distanzstangen 23 gewährleisten die genaue
Einhaltung des Abstandes zwischen je zwei benachbarten vorderen Trägern 1. An der Rückseite der
Filterkassette übernehmen diese Aufgabe die U-Halterangen 3.
Wie bereits erwähnt, sind die Führungsschienen 4 in der erfindungsgemäßen Filterkassette V-förmig angeordnet
wodurch man — von der Frontseite der Fiiterkassette her gesehen — einerseits nach hinten
aufsteigende und andererseits nach hinten abfallende Führungsschienen 4 erhält. In den nach hinten
aufsteigenden Führungsschienen 4 befinden sich die Filterelemente 25 ohne den Stee 28 und in den nach
hinten abfallenden Führungsschienen 4 die Filterelemente 23 mit dem Steg 28, wobei der Steg 28, wie aus
Fig. 16 ersichtlich, an der Frontseite an dem aus dem
anderen Filterelement 25 herausragenden Filtermaterial 27 zum Anliegen kommt Das aus den anderen
Seiten des Filterrahmens 26 herausragende Filtermaterial wirkt selbstabdichtend in den Führungsschienen 4
unH, in den U-Halterungen 3. Wie die Dichtung in der
U-Hilterung 3 erfolgt ist aus Fig. 16 ersichtlich. Um zu
erreichen, daß das jeweils oberste Filterelement 23 selbstabdichtend an der vorderen obers'* Querverstrebung
2 zum Anliegen kommt, ist die oberste Führungsschiene 4 eine nach hinten abfallende Führungsschiene,
in die ein mit Steg 28 versehenes Filterelement 25 eingeschoben ist. Der Steg 28 kommt
dann, wie aus Fig. IO ersichtlich, auf dem Dichtungsstreifen
31 zum Anliegen, der sich an der oberen Querverstrebiing 2 befindet. Der Dichtungsstreifen 31
kiinn beispielsweise aus rinpm elastischen Schaumkunststoff bestehen.
Die jeweils untersten Führungsschienen 4 sind nach hinten aufsteigende Führungsschienen. In diesen Führungsschienen
befindet sich jeweils ein Filterelement 25 ohne Steg. Die frontale Abdichtung erfolgt mittels der
Dichtungsblende 21 (vgl. F i g. 11).
Die Montage der erfindungsgemäßen Filteranlagen kann im Prinzip wie folgt geschehen:
1. Für die rechte und linke »Seitenwand« werden die Einfach-Führungsschienen 4 gemäß Fig. 6 in der
erforderlichen Stückzahl parallel und schräg im Neigungswinkel abgelängt und in V-Anordnung an
die vorderen kleinen U-Träger 5 und an die hinteren kleinen U-Träger 5 mittels der Befestigungsschrauben
17, die in die Verzahnung 15 der Führungsschiene 4 eingreifen, festgeschraubt.
2. Entsprechend wie die »Seitenwände« werden dann die »Zwischenwände« unter Verwendung der
Doppel-Führungsschiene 4 gemäß Fig. 7 hergestellt.
3. Auf die abgelängten Querverstrebungen 2, d. h. auf die untere vordere Querverstrebung, die obere
vordere Querverstrebung und auf die untere hintere Querverstrebung werden die Verbindungsstücke
8 (Länge ca. 5 cm) für die »Seitenwände« und für die »Zwischenwände« mittels Senkschrauben
befestigt
4. Auf die Verbindungsstücke 8 werden nacheinander die kleinen U-Träger 5 der vorgefertigten »Seiten-
und Zwischenwände« gesteckt, auf die dann wiederum die größeren U-Profilc aufgeschoben
und festgenielet werden. Gleichzeitig werden jeweils vorne in die dafür vorgesehenen Langlöcher
22 die Distanzstangen 23 eingebracht und mittels Kunststoffstopfen gesichert.
5. An der Hinterfront werden die entsprechend ausgesparten U-Halterungen 3, die dort gleichzeitig
die Funktion von Distanzhaltern erfüllen, festgenietet.
to 6. Falls gewünscht, werden von außen an die »Seittnwände« Bleche als Abdeckplatten 33 und
die Winkelblenden 32 angenietet. Je nach Einbauart können auch oben und unten Bleche festgenietet
sein.
is 7. In die untersten, nach hinten aufsteigenden
Führungsschienen 4 werden Filterelemente 25 ohne Steg 28 eingebracht und dann die Dichtungsblenden 21 mittels der Schnellverschlüsse 30
befestigt.
8. Abschließend wird die Filterkassette, wie bereits
vorstehend beschrieben, mit den Filterelementen 25 bestückt.
Die erfindiingsgemäßen Filteranlagen sind außeror-
2ϊ dentlich wirtschaftlich in der Anschaffung und im
Betrieb. Es ist ein statisches System, ohne irgendwelche beweglichen Teile, ohne Energieverbrauch, das auf
Grund seiner größtmöglichen Filterfläche auf kleinem Raum lange Standzeiten garantiert, selbst wenn im
jo Bereich Grobfilter Wegwerfmatten verwendet werden.
Die üblichen Filterelement-Einheilen (7 V oder 14
Filterrahmen) sind für eine Luftmenge von ±4000 mVh ausgelegt, bei einer maximalen Luftgeschwindigkeit von
0,24 m/s im Medium. Bei Großanlagen können selbst bei hohen Staubkonzentrationen Standzeiten bis zu 12 und
14 Monaten ohne Auswechseln der Filter oder Regenerieren erreicht werden. Wie bereits erwähnt,
entstehen während des Betriebs keinerlei Turbulenzen, die Tragkonstruktion ist mit Ausnahme bei einigen
hochkorrosiven Gasen, korrosionsfest, wird vormontiert geliefert und verlangt nur ein Minimum an
Wartung. Sobald die Druckdifferenzmanometer anzeigen, daß der Staubsättigungsgrad erreicht ist kann ein
Mann, selbst bei großen Anlagen, die Filterrahmen nacheinander herausziehen, und entweder durch neue
ersetzen oder sie, je nach Filtermaterial, regenerieren,
d. h. mit Industriestaubsaugern durchblasen oder auswaschen. Durch die erfindungsgemäß verwendeten Filterelemente
25 bleibt das Filtermaterial bei Naßregenerierung abmessungsstabil und schrumpft nicht
Hierzu 10 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
1. Standfilteranlage, mit einer Filterkassette, die im wesentlichen aus einer Tragkonstruktion mit
senkrechten vorderen und hinteren Trägern, Querverstrebungen, an der hinteren Kassettenfront
waagerecht angeordneten U-Halterungen und zwischen je einem vorderen und einem entsprechenden
hinteren Träger V-förmig angeordneten Führungsschienen besteht, in denen sich die mit Rahmen
versehenen Filterelemente befinden, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterelemente (25)
durch das aus dem Filterrahmen (26) herausragende Filtermedium (27) und die abwechselnd eingesetzten,
mit Steg (28) und ohne Steg (28) versehenen Filterelemente (25) selbstabdichtend in den U-Halterungen (3) und den Führungsschienen (4) angeordnet
sind, die nur mit ihren abgeschrägten Stirnflächen an
den Trägers ',I) befestigt sind.
2. Standfiiceranlage nach Anspruch 1. dadurch
gekennzeichnet, daß die senkrechten vorderen und hinteren Träger (1) als hohle Säulen mit rechteckigem Querschnitt ausgeführt sind, welche durch
Einschieben eines kleineren U-Trägers (5) in einen größeren U-Träger (6) und anschließende Befestigung untereinander, vorzugsweise mittels Nieten,
gebildet sind.
3. Standfilteranlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die U-Träger (5,6) der
vorderen und hinteren senkrechten Träger (1) an ihren Enden jeweils auf geringer Länge zusätzlich
durch ein Verbindungsstück (8^ miteinander verbunden sind, welches in den· von den U-Trägern (5, 6)
umschlossenen Raum angeor£ .et ist, wobei die Kanten (9) des Verbindungsstücks (8) in die Rillen
(10) des kleineren U-Trägers (5) eingreifen.
4. Standfilteranlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die U-Träger (6) mit den Verbindungsstücken (8) durch eine lösbare Schraube verbunden sind, die in
eine im Verbindungsstück (8) befindliche, in eingebautem Zustand waagerecht verlaufende Gewindebohrung (11) eingreift
5. Standfilteranlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verbindungsstück (8) zur Aufnahme des Schraubenkopfes (12) der Befestigungsschraube 17,
mit der die oberste bzw. unterste Führungsschiene (4) an den kleineren U-Träger (5) befestigt ist, eine
Aussparung (13) aufweist.
6. Standfilteraitiage nach einem oder mehreren
der Ansprüche I bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (8) in eingebauter Stellung
zwei senkrechte Gewindebohrungen (14) zur Befestigung der unteren und oberen waagerechten
Querverstrebungen (2) aufweist.
7. Standfilteranlage nach einem oder mehreren der Ansprüche I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungsschienen (4) als Hohlprofile ausgebildet sind, in derem Inneren sich ein fest mit der
Führungsschiene verbundener rohrförmiger Ansatz
(15) befindet, der im Querschnitt ein Ringsegment darstellt und an dessen innerer Oberfläche eine
Verzahnung (16) angeordnet ist, in welcher die Befestigungsschraube (17), mit der die Führungsschienen (4) mit den kleineren U-Trägern (5)
verbunden sind, eingeschraubt ist.
8. Standfilteranlage nach einem oder mehreren der Ansprüche I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungsschienen (4) an den Außenseiten der Filterkassette als Einfach-Führungsschienen (vgl,
Fig.6) ausgebildet sind, die nur an einer Seite die
U-förmige Schiene mit den Schenkeln (18) aufweisen.
9. Standfilteranlage nach einem oder mehreren der Ansprüche I bis R, dadurch gekennzeichnet, daß
ίο die Führungsschienen (4) zwischen zwei innerhalb
der Filterkassette befindlichen Trägern (1) als Doppel-Führungsschienen (vgl. F i g. 7) ausgebildet
sind, die an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils eine U-förmige Schiene mit den Schenkeln (18)
aufweisen.
10. Standfilteranlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schenkel 18 der U-förmigen Schienen an ihren Innenseiten durchlaufende Erhöhungen (19) aufwei
sen.
11. Standfilteranlage nach einem oder mehreren
der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die U-Halterungen (3) über die gesamte Breite der
Filteranlage durchgehend ausgeführt sind, wobei im
Bereich der Träger (1) die Schenkel (20) der
U-Halterung (3) ausgespart sind.
12. Standfiltere »lage nach einem oder mehreren
der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (20) der U-Halterung (3) etwas nach
außen geneigt sind, wobei der Neigungswinkel vorzugsweise der Steigung der Führungsschienen (4)
entspricht
13. Standfilteranlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen zwei benachbarten Trägern (1) der Vorderfront an der Unterseite lösbar ein gleichzeitig
als Sichtblende dienende Dichtungsblende (21) mit einem Querschnitt gemäß F i g. 12 angeordnet ist.
14. Standfilteranlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
sich in den vorderen Trägern (1) sich nach unten verjüngende Langlöcher (22) befinden, in die
Distanzstangen (23) waagerecht eingesetzt und gegebenenfalls mittels Kunststoffstopfen blockiert
sind, wobei die Distanzstangen (23) Ringnuten (24) aufweisen, die in die sich verjüngenden Langlöcher
(22) einrasten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2531708A DE2531708C3 (de) | 1975-07-16 | 1975-07-16 | Standfilteranlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2531708A DE2531708C3 (de) | 1975-07-16 | 1975-07-16 | Standfilteranlage |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2531708A1 DE2531708A1 (de) | 1977-02-03 |
| DE2531708B2 DE2531708B2 (de) | 1981-04-23 |
| DE2531708C3 true DE2531708C3 (de) | 1981-12-10 |
Family
ID=5951616
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2531708A Expired DE2531708C3 (de) | 1975-07-16 | 1975-07-16 | Standfilteranlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2531708C3 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9201823U1 (de) * | 1992-02-13 | 1993-06-24 | Drache, Frank, 6252 Diez | Kassettenfilter |
| US7588618B2 (en) | 2006-01-20 | 2009-09-15 | Aaf-Mcquay Inc. | Filter cassette rack |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE6813676U (de) * | 1968-12-27 | 1969-09-18 | Delbag Luftfilter Gmbh Fa | Filtergehaeuse zur aufnahme von filterelementen fuer die reinigung gasfoermiger medien |
-
1975
- 1975-07-16 DE DE2531708A patent/DE2531708C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2531708B2 (de) | 1981-04-23 |
| DE2531708A1 (de) | 1977-02-03 |
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Legal Events
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| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |