DE253157C - - Google Patents
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- DE253157C DE253157C DENDAT253157D DE253157DA DE253157C DE 253157 C DE253157 C DE 253157C DE NDAT253157 D DENDAT253157 D DE NDAT253157D DE 253157D A DE253157D A DE 253157DA DE 253157 C DE253157 C DE 253157C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B15/00—Operating or servicing cells
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 253157 -KLASSE \2h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. März 1911 ab.
Die Erfindung betrifft einen Sicherheitsschalter für solche wassergekühlte elektrische
Apparate, bei denen der Stromschluß von dem im Kühlmittel herrschenden Druck in dem
Sinne abhängig gemacht ist, daß der Stromkreis nur, wenn die Kühlung wirklich stattfindet,
geschlossen sein kann, hingegen stets unterbrochen ist, wenn das Kühlmittel überhaupt
nicht oder nur mit unzureichendem
ίο Druck geliefert wird.
Bei bekannten Einrichtungen dieser Art erfolgt die Schließung des Stromkreises durch
eine aus federnden Metallamellen bestehende Strombrücke, deren Lamellen mittels einer
unter dem Einfluß des Kühlmittels stehenden Membran miteinander in Berührung gebracht
werden. Daraus ergibt sich der Nachteil, daß die Kontakte der Zerstörung durch Bildung
starker Funken unterliegen, wenn die Kontakte bei abnehmendem Druck in der Kühlleitung
langsam geschlossen werden oder bei schwankendem Druck in der Kühlleitung wiederholt
wechselweise geschlossen und geöffnet, oder bei geringer Unterschreitung der unteren
Druckgrenze mit unzureichender Kraft geschlossen werden. Wegen der Möglichkeit solcher
Vorkommnisse sind die älteren Einrichtungen überhaupt nur für Schwachstrom brauchbar.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung solcher Sicherheitsschalter, welche keinen der
dargelegten Mängel erkennen lassen und für mit größeren Stromstärken arbeitende Apparate
brauchbar sind. Erreicht wird dies dadurch, daß in einem in die Kühlleitung eingebauten
Zylinder ein unter dem Druck des Kühlmittels stehender Kolben angeordnet ist, der einen Quecksilberkontakt trägt, in den
bei Verschiebung des Kolbens durch das Kühlmittel ein ortsfester Kontakt eintaucht. Die
Wirkung dieser Einrichtung ist die, daß der Sicherheitsschalter erst dann in Wirkung tritt,
wenn das Kühlmittel in einer Menge bzw. unter einem Druck zugeführt wird, der zum
Anheben des Kolbengewichtes ausreicht. Ferner wird, sobald die Vorbedingungen der Stromschließung
überhaupt erfüllt sind, ein augenblicklicher inniger Kontaktschluß erzielt und somit der Funkenbildung in weitgehendem
Maße vorgebeugt. Sollten aber doch in Ausnahmefällen bei besonders langsamem Schließen
oder öffnen der Kontakte Funken entstehen, so werden diese durch die Wärmeaufnahmefähigkeit
des Quecksilbers sofort gelöscht und dadurch unschädlich gemacht.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es
zeigen:
Fig. ι die normale Stellung,
Fig. 2 die beim Ausbleiben des Kühlwassers vorhandene Stellung der Einrichtung.
Die im Stromkreise des Elektrolyseurs, der auf der Zeichnung nicht dargestellt ist, liegende
Strombrücke besteht beim Ausführungsbeispiel aus einem mit Quecksilber α gefüllten
gläsernen Gefäße b; an diesem ist das längere Kabel c befestigt, das somit ständig in das
Quecksilber α eintaucht. Das Gefäß b ruht auf einem Kolben e, welcher in dem Zylinder f
verschiebbar ist, der mit der Kühlleitung g in Verbindung steht. Der Hub des Kolbens e
wird durch Ketten m begrenzt, welche ver-
mittels Ösen η am Kolben e und am Zylinder
f befestigt sind.
Solange das Wasser durch die Leitung h nach den Kühlflächen des Elektrolyseurs fließt,
wird der Kolben e gemäß Fig. ι hochgedrückt, so daß auch das kürzere Leitungsstück i in
das Quecksilber α eintaucht und der elektrische Strom von der Klemme k durch das
Quecksilber α nach der Klemme I und zum
ίο Elektrolyseur fließen kann.
Beim Ausbleiben des Kühlwassers infolge Rohrbruches, unrichtigen Schließens von Ventilen
u. dgl. hört der Druck auf den Kolben β auf; letzterer sinkt somit in die Stellung der
Fig. 2 herab, bei welcher das Leitungsstück i nicht mehr in das Quecksilber α eintauchen-
und infolgedessen der Strom nicht mehr von der Klemme k nach der Klemme I und zum
Elektrolyseur fließen kann.
Die Verbindung des Kabels c mit dem 20 Quecksilbergefäß b ist nicht notwendig erforderlich,
wenn an den Klemmen k, I zwei kurze Leitungsstücke nach Art des Stückes i
befestigt sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Sicherheitsschalter für wassergekühlte elektrische Apparate, bei denen der Stromschluß von dem Kühlwasserdruck abhängig ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom durch einen unter dem Druck des Kühlwassers stehenden Kolben mittels eines Quecksilberkontaktes geschlossen wird, der nur beim Ausbleiben oder bei erheblicher Druckabnahme des Kühlwassers eine Unterbrechung des Stromkreises zuläßt, während kleinere Druckschwankungen ohne Einfluß bleiben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE253157C true DE253157C (de) |
Family
ID=511451
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT253157D Active DE253157C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE253157C (de) |
-
0
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