DE2531007B2 - Verfahren und Vorrichtung zur Erstellung von Arbeitsschächten innerhalb im Schildvortrieb aufgefahrener Gräben - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Erstellung von Arbeitsschächten innerhalb im Schildvortrieb aufgefahrener GräbenInfo
- Publication number
- DE2531007B2 DE2531007B2 DE19752531007 DE2531007A DE2531007B2 DE 2531007 B2 DE2531007 B2 DE 2531007B2 DE 19752531007 DE19752531007 DE 19752531007 DE 2531007 A DE2531007 A DE 2531007A DE 2531007 B2 DE2531007 B2 DE 2531007B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shield
- shoring
- trench
- support
- planks
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 10
- 238000003892 spreading Methods 0.000 claims description 4
- 230000005641 tunneling Effects 0.000 claims description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 2
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 description 5
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 2
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 1
- 238000005304 joining Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000013508 migration Methods 0.000 description 1
- 230000005012 migration Effects 0.000 description 1
- 230000002250 progressing effect Effects 0.000 description 1
- 230000000750 progressive effect Effects 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D17/00—Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
- E02D17/06—Foundation trenches ditches or narrow shafts
- E02D17/08—Bordering or stiffening the sides of ditches trenches or narrow shafts for foundations
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Paleontology (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)
- Lining And Supports For Tunnels (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Erstellung von Arbeitsschächten innerhalb im Schildvortrieb
aufgefahrener Gräben, bei dem unter Verwendung eines Messerschildes, dessen Vortriebsmesser
achsparallel vorschiebbar nebeneinanderliegend auf umsetzbaren Stützrahmen aufgelagert sind und eine
•3 vorläufige Auskleidung eines Vortriebs- und eines
Arbeitsraumes des Schildes, in welch letzterem durch Verspannen von Verbaubohlen mittels Stützträger und
Spreizen in Grabenrichtung Stützwände errichtet werden, die hinter dem Schild kontinuierlich und
in unterbrechungsfrei die Abstützung der Grabenwände
übernehmen, bilden, in fortlaufender Arbeitsweise ein offener Graben aufgefahren und im Bereich des
Schildschwanzes teilweise wieder verfüllt wird. Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine aus einem
< i wenigsten einseitig in Längsrichtung und quer zu seiner
Ebene profilierten Stahlblechstreifen oder aus einer Holzdiele entsprechender Profilierung gebildete und
entlang ihrer Längsränder mit Anschluß- bzw. Auflageflachen für benachbarte Verbaubohlen versehene
.1O Verbaubohle.
Zum Verlegen von Rohrleitungen mit größerem Leitungsquerschnitt und in Tiefen von mehreren Metern
unter der Bodenoberfläche werden mit Hilfe von Vortriebsschilden offene Gräben aufgefahren, deren
2> Seitenwände mindestens vorübergehend mittels Verbaubohlen
abgestützt werden und in denen die Rohrleitungen durch Zusammenfügen einzelner vorbereiteter
Rohrschüsse kontinuierlich und fortlaufend verlegt werden und die ebenso kontinuierlich und
;ii fortlaufend wieder verfüllt werden. Diese, zum Beispiel aus dem DE-Gbm 6b 03 768 bekannte Verfahrensweise,
gestattet einen kontinuierlichen Verlegen von Rohrleitungen größeren Querschnittes in Arbeitstiefen bis zu
mehreren Metern bei einem verhältnismäßig raschen
>". Vortriebsfortschritt, wobei innerhalb des durch den
Schild vorübergehend abgestützten Arbeitsraumes Stützwände aus Verbaubohlen und Stützträgern errichtet
und mittels Spreizen in Grabenquerrichtung verspannt werden. Diese Stützwände aus Verbaubohlen
v) übernehmen im Zuge des Vortriebes des Schildes
kontinuierlich und unterbrechungsfrei die Abstützung der Grabenseitenwände hinter dem Schild. In sehr
vielen Fällen werden die zu verlegenden Rohrleitungen aus verhältnismäßig kurzen, rasch und leicht zusammen-
r> fügbaren Rohrschüssen gebildet, so daß die einzelnen
Rohrschüsse jeweils innerhalb des im rückwärtigen Teil des Schildes vorhandenen Arbeitsraumes verlegt und
zusammengefügt werden können, so daß der Graben im Bereich des Schildschwanzes bereits wieder verfüllt
".ο werden kann, wodurch sich über sehr erhebliche
Längenabschnitte der Leitungslänge hin die Errichtung von Stützwänden für die Grabenseitenwände erübrigt.
Über die Gesamtlänge einer Rohrleitung hin ist jedoch in bestimmten, mitunter variierenden Abständen die
'<r> Errichtung von vertikal gerichteten Zugangs- bzw.
Überwachungsschächten, gegebenenfalls auch Belüftungsschächten erforderlich, die im Hinblick auf einen
kontinuierlichen Vortrieb des Schildes nicht in zeitlicher Übereinstimmung mit dem Verlegen der Rohrleitung
Mi errichtet werden können, da derartige Schächte
üblicherweise gemauert werden. Darüber hinaus kann in vielen Fällen die Verlegung quer zum Rohrstrang
gerichteter Leitungen oder Kabel erforderlich werden, wobei eine zeitliche Abstimmung zwischen Verlegung
w des Rohrstranges und der über diesen hinweggeführten
Kabel häufig iiicht möglich ist. Um durch diese Ausführung dieser Arbeiten die kontinuierliche Vortriebsweise
des Schildes und damit die gleichmäßig
fortschreitende Verlegung der Rohrleitung nicht zu beeinträchtigen, ist es erforderlich, den aufgefahrenen
Graben dort abschnittsweise offenzuhalten, wo der Einbau vertikal gerichteter Zungangs- bzw. Überwachungsschächte
od. dgl. bzw. die quergerichtete Verle- s gung später zu errichtender Kabel- oder Leitungsstränge
vorgesehen ist.
Bei der aus dem DE-Gbm 66 03 768 wird wenigstens für den tiefergelegenen Teil des Grabens e»ri sog.
Messerschild verwendet, der im wesentlichen aus einer ι ο Vielzahl achsparallel vorschiebbar nebeneinanderliegend
ruf umsetzbaren Stützrahmen aufgelagerter Vortriebsbohlen besteht, wobei die Vortriebsbohlen
einzeln durch Vermittlung gegen die Stützrahmen abgestützter Hydraulikzylinder vorgeschoben werden. ;5
Die Abstützung der Vorschub-Reaktionskräfte der einzelnen Vortriebsbohlen erfolgt dabei über die jeweils
ruhenden Vortriebsbohlen kraftschlüssig gegen das umgebende Erdreich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein >o Verfahren zur Erstellung von Arbeitsschächten innerhalb
eines im Wege des Schildvortriebes kont; ruierlich
aufgefahrenen und offenen Grabens zu schaffen, wobei ohne Unterbrechung der Schildfahrt errichtete Stützwände
aus Verbaubohlen die Abstützung der Graben- J5 seitenwände hinter dem Schild übernehmen. Der
Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde eine zur Durchführung dieses Verfahrens geeignete Verbaubohle
zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, ;o
daß über begrenzte Abschnitte der Grabenlänge hin bei Aussetzung der Grabenverfüllung im Schildvortriebsfortschritt
entsprechend kontinuierlich und unterbrechungsfrei die Abstützung der Grabenseitenwände
übernehmende, in jeweils der für deren Errichtung ; < verfügbaren Schildlänge entsprechenden Abschnitten
aus hochkant übereinanderstehend und deckungsgleich zu den Vortriebsmessern des Schildes ausgerichteten
Verbaubohlen und Stützträgern gebildete Stützwände innerhalb des \rbeitsraumes des Schildes errichtet und m
mittels Spreizen unter mäßigem Druck gegen die Innenflächen der Vortriebsmesser des Schildmantels
gedrückt werden.
Die quer zur Grabenlängsrichtung gerichtete Verspannung der Stützwände ist dabei so bemessen, daß ti
einerseits dio den Stützwänden gegenüber außenliegenden
Vortriebsmesser des Schildes gerade noch ohne wesentliche Behinderung vorgeschoben werden können
und andererseits durch das Vorschieben der Vortriebsmesser kein nennenswerter Freiraum zwischen den ;o
Grabensciienwänden und den Stützwänden entsteht.
Die Vermeidung eines Freiraumes zwischen den Grabenseitenwänden und den Stützwänden gewährleistet
dabei, daß die Stützwände nicht durch nachbrechendes Erdreich zusammengedrückt werden können. Um v>
hierbei zu vermeiden, daß die Verbaubohlen beim Vorpressen der Vortriebsmesser des Schildes infolge
der zwischen der Innenfläche des jeweils vorzupressenden Vortriebsmessers und der Außenfläche der diesem
zugeordneten Verbaubohle auftretenden, reibschlüssi- M) gen Kraftübertragung mehr oder weniger vorgezogen
werden, wird erfindungsgemäß jede einzelne Verbaubohle durch Vermittlung nach innen vorspringender
Nocken od. dgl. Anschläge an der Rückseite wenigstens
eines der Stützträger gegen ein Wandern in Vortriebs- t>r>
richtung abgestützt.
Für die Erstellung norrraler Zugangs- bzw. Überwachungsschächte
reicht ein der Länge des Arbeitsraumes des Schildes entsprechend lang ausgestalteter Arbeitsschacht ohne weiteres aus, da derartige Schächte meict
keine größere Längenausdehnung aufweisen, als ein einzelner Rohrschuß der Rohrleitung selbst In diesen
Fällen können die Stützwände des Arbeitsschachtes aus der Länge des Arbeitsraumes des Schildes angepaßten
Bohlen errichtet werden. Falls ausnahmsweise einmal ein längerer Arbeitschacht erforderlich sein sollte, wird
dieser in jeweils der für die Errichtung der Stützwände verfügbaren Länge des Arbeitsraumes des Schildes
entsprechenden Abschnitten errichtet, wobei jeweils die nachfolgenden Stützwandabschnitte innerhalb des
Schildraumes fertiggestellt werden, bevor die Schildmesser die Vorderkanten der voraufgehend eingebrachten
Stützwände überlaufen haben.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung werden für die die Abstützung der Grabenseitenwände im
Bereich der Arbeitsschächte übernehmenden Stützwände Verbaubohlen verwendet, deren Außenfläche eine
Negativform des Konturverlaufes der innenflächen der Vortriebsmesser darstellt, in der Weise, daß der
Konturverlauf der Außenflächen der Verbaubohlen dem Konturverlauf der Innenflächen der Vortriebsmesser
des Schildes vollständig entspricht. Die gegenseitigen Auflageflächen übereinanderliegender Verbaubohlen
sind dabei jeweils in der Längsmittelebene der Schiebeführung zwischen den deckungsgleich liegenden
Vortriebsmessern angeordnet. An ihrer Innenseite weist jede der Verbaubohlen wenigstens eine vorspringende,
zur Anlage an der Rückseite eines Stützträgers geeignete Nocke od. dgl. auf, wobei die Nocken im
einfachsten Fall auf die Innenseiten der Verbaubohlen aufgeschraubt oder durch über die Innenfläche der
Verbaubohlen vorspringende Köpfe von Schraubenbolzen o. ä. gebildet sein können.
In der nachfolgenden Beispielsbeschreibung ist das erfindungsgemäße Verfahren anhand einer schematischen
Darstellung im einzelnen beschrieben. Fs zei.st
Fig. I eine schaubildliche Darstellung eines Messerschildvortriebes
während der Erstellung eines Arbeitsschachtes,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Fig. I entlang der Linie H-II, und
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie Ill-iil durch
Fig.l.
Zum kontinuierlichen fortlaufenden Verlegen einer aus einzelnen vorgefertigten Rohrschüssen 2 aufzuführenden
Rohrleitung 1 wird mit Hilfe eines Messerschildes 3 ein offener Graben aufgefahren, in den die
Rohrschüsse 2 aufeinanderfolgend eingebracht werden. Der Messerschild .1 besteht aus einer Vieiiaiii
achsparaJlel verschieblich nebeneinanderliegend auf umsetzbaren Stützrahmen 4 abgestützter Vortriebsmesser
5, welche eine vorübergehende Auskleidung des Grabens bilden und in deren Schutz das Verlegen und
Montieren der Rohrschüsse 2 ausgeführt wird. Der von der durch die Vortriebsmesser 5 gebildeten, vorübergehenden
Grabenauskleidung übergriffene Raum unterteilt sich dabei in ei-.en stirnseitigen Vortriebsraum, in
dem der Erdaushub des Grabens erfolgt und einen an diesen anschließenden Arbeitsraum, in dem das
Einbringen und die Montage der Rohrschüsse 2 vorgenommen wird. Vortriebs- und Arbeitsraum sind
dabei nur funktionsmäßig, nicht jedoch durch besondere Einbauten im Messtrschild 3 getrennt. Nach dem
Einbringen und Montieren der Rohrschüsse 2 wird der Graben im Bereich des Schildschwanzes 6 wieder
verfüllt. Der Vortrieb des Mcsscrschildes 3 unil das
Verlegen und Montieren der Rohrschüsse 2 erfolgt
dabei in fortlaufender, kontinuierlicher Arbeitsweise.
Durch stehend verlegte Rohrleitungen I müssen an verschiedenen Stellen und in unregelmäßigen Abständen
mit vertikal gerichteten Zugangs- und Überwachungsschächten versehen werden, die ihrerseits ausgemauert
sein müssen. Da das Ausmauern in /eillicher Übereinstimmung mit dem kontinuierlich fortschreitenden
Verlegen der Rohrleitung nicht möglich ist, müssen an den entsprechenden Stellen der Rohrleitung bzw. des
diese aufnehmenden Grabens Arbeitsschächtc offengehalten werden, in deren Schutz die endgültigen
Zugangs- bzw. Überwachungsschächte oder sonstigen Bauwerke in zeitlicher Unabhängigkeit vom Verlegungsfortschritt
der Rohrleitung I errichtet werden können. Im Bereich der Arbeitsschächte werden die
Grabenseitenwände erfindungsgemäß durch Stützwände 7 aus in hochkant gestellter Ausrichtung übereinander
angeordneten Verbaubohlen 8 und vertikalen Stützträgern 9, die in Grabenquerrichtung über
Spreizen 10 abgesteift sind, abgestützt. Die Stützwände
7 werden im Schütze des Messerschildes 3 errichtet und in Querrichtung gegen die Vortriebsmesser 5 des
Messerschildes 3 verspannt und übernehmen dem Schildvortrieb entsprechend kontinuierlich zunehmend
und unterbrechungsfrei die Abstützung der Grabenseitenwände hinter dem Messerschild 3. Die quergerichtete
Verspannung der beiden Stützwände 7 ist dabei so bemessen, dall sie einerseits dicht an den Vortriebsmessern
5 des Messerschildes 3 anliegen, andererseits aber den Vorschub der Vortriebsmesser 5 nicht behindern.
Die für die Errichtung der Stützwände 7 verwendeten Vcrbaubohlen 8 weisen an ihrer außenliegenden
Oberfläche einen, eine Negativform zum Profil der Vortriebsmesscr 5 bildenden Konturvcrlauf auf. so daß
sie mit ihren Außenflächen fugenlos an den Innenflächen der Vortriebsmesser 5 anliegen. Dadurch wird
erreicht, daß bei deren Vorschub hinter den Vortriebsmessern 5 kein nennenswerter l'reiraum zwischen den
Stützwänden 7 und der Grabenseitenwand entsteht und damit die Gefahr eines Nachrutschens des Erdreiches
vermieden ist. In vollständiger Anpassung der Außenkontur der Verbaubohlen 8 an die Innenkontur der
Vortriebsmesser 5 sind die gegenseitigen Auflageflächen 11 übereinanderliegender Verbaubohlen 8 jeweils
in der I.ängsmittelcbenc der Schiebeführung 12 zwischen zwei benachbarten Vortriebsmessern 5
angeordnet. Um bei der zumindest anfänglich großflächigen, gegenseitigen Anlage /wischen den Vortricbsmessern
5 des Messerschildes 3 und den Verbaubohlen 8 ein mehr oder weniger erhebliches Wandern der
Verbaubohlen 8 in Vortricbsrichtung, infolge einer reibschlüssigen Kraftübertragung zwischen dem jeweils
vorzupressenden Vortriebsmesscr 5 und der diesem zugeordneten Verbaiibohlc 8 zu vermeiden, sind die
Vcrbauhnhlon R mü nach innen zeigenden, ihre
!nnonil^rhi1 nhi'rr.'iafMirffn N/iu-lirn 14 v/prQphont ijbcr
die sie sich in Vortriebsrichtiing an den Rückseiten 15
der vorderen Stützträgcr 9 abstützen. Die fiir die Herstellung der Stützwände 7 verwendeten Vcrbaubohlen
8 weisen eine geringere Länge auf, als der Messersi.hild 3 und sind insbesondere so bemessen, daß
sie die Errichtung der Stützwände 7 innerhalb des Arbeitsraumes des Messerschildes 3 und des Schildschwanzes
6 ohne Unterbrechung der Schildfahrt ermöglichen.
Die die Arbeitsschächtc auskleidenden Stützwände 7 können nach lirstelliing des vorgesehenen Bauwerkes
wieder ausgebaut und erneut verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verfahren zur Erstellung von Arbeitsschächten innerhalb im Schildvortrieb aufgefahrener Gräben,
bei dem unter Verwendung eines Messerschildes, dessen Vortriebsmesser achsparallel vorschiebbar
nebeneinanderliegend auf umsetzbaren Stützrahmen aufgelagert sind und eine vorläufige Auskleidung
eines Vortriebs- und eines Arbeitsraumes des Schildes, in welch letzterem durch Verspannen von
Verbaubohlen mittels Stützträger und Spreizen Ln Gabenquerrichtung die Abstützung der Grabenseitenwände
hinter dem Schild kontinuierlich und unterbrechungsfrei übernehmende Stützwände errichtet
werden, bilden, ein offener Graben ϊίι
fortlaufender Arbeitsweise aufgefahren und im Bereich des Schildschwanzes teilweise wieder
verfüllt wird, dadurch gekennzeichnet, daß über begrenzte Abschnitte der Grabenlänge hin
bei Aussetzung der Grabenverfüllung dem Schildvortriebsforisihritt
entsprechend kontinuierlich und unterbrechungsfrei die Abstützung der Grabenseitenwände
übernehmende, in jeweils der für deren Errichtung verfügbaren Schildlänge entsprechenden
Abschnitten aus hochkant übereinanderstehend und deckungsgleich zu den Vortriebsmessern (5) des
Schildes (3) ausgerichteten Verbaubohlen (8) und Stützträgern (9) gebildete Stützwände (7) innerhalb
des Arbeitsrauiiies des Schildes (3) errichtet und
mittels Spreizen (10) unter mäßigem Druck gegen die Innenflächen der Vortriebsmesser (5) des
Schildmantels gedrückt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbaubohlen (8) durch Vermittlung von Nocken (14) einzeln an er Rückseite (15)
jeweils wenigstens eines der Stützträger (9) gegen ein Wandern in Vortriebsrichtung abgestützt werden.
3. Verbaubohle zur Duchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, die bestehend aus einem
wenigstens einseitig quer zu seiner Ebene in Längsrichtung profilierten Stahlblechstreifen bzw.
einer entsprechend profilierten Holzdiele gebildet und entlang ihrer Längsränder mit Anschluß- bzw.
Auflageflächen für benachbarte Verbaubohlen versehen ist, in der Weise, daß eine Vielzahl von
Verbaubohlen übereinandergeordnet und mittels Stützträger und Spreizen gegen die Grabenseitenwände
gedrückt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Konturverlauf ihrer Außenfläche dem
Konturverlauf der Innenfläche der Vortriebsmesser (5) des Schildes (3) vollständig entspricht.
4. Verbaubohle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitigen Auflageflächen
(11) übereinanderliegender Verbaubohlen (8]i jeweils in der Längsmittelebene der Schiebeführung
(12) zwischen benachbarten Vortriebsmessern (5]ι angeordnet sind.
5. Verbaubohle nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß an ihrer Innenseite wenigstens
eine vorspringende, zur Anlage an der Rückseite (15) wenigstens eines der Stützträger (9) geeignete
Nocke(14) od. dgl. angeordnet ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752531007 DE2531007C3 (de) | 1975-07-11 | 1975-07-11 | Verfahren und Vorrichtung zur Erstellung von Arbeitsschächten innerhalb im Schildvortrieb aufgefahrener Gräben |
| ES449727A ES449727A1 (es) | 1975-07-11 | 1976-07-09 | Procedimiento y aparato para fabricar pozos de trabajo den- tro de zanjas abiertas de avance por escudo. |
| GB2865876A GB1551136A (en) | 1975-07-11 | 1976-07-09 | Excavating trenches |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752531007 DE2531007C3 (de) | 1975-07-11 | 1975-07-11 | Verfahren und Vorrichtung zur Erstellung von Arbeitsschächten innerhalb im Schildvortrieb aufgefahrener Gräben |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2531007A1 DE2531007A1 (de) | 1977-01-13 |
| DE2531007B2 true DE2531007B2 (de) | 1979-08-16 |
| DE2531007C3 DE2531007C3 (de) | 1981-04-09 |
Family
ID=5951265
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752531007 Expired DE2531007C3 (de) | 1975-07-11 | 1975-07-11 | Verfahren und Vorrichtung zur Erstellung von Arbeitsschächten innerhalb im Schildvortrieb aufgefahrener Gräben |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2531007C3 (de) |
| ES (1) | ES449727A1 (de) |
| GB (1) | GB1551136A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ES2182630B1 (es) * | 2000-03-14 | 2004-08-16 | Pedro Morales Torralba | Dispositivo desmontable de entibacion de zanjas aplicable para la construccion. |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE6603768U (de) * | 1967-05-12 | 1969-11-06 | Heinrich Walbroehl | Vortriebsschild fuer den ausbau offener baugruben |
| DE2450281A1 (de) * | 1974-10-23 | 1976-04-29 | Hochtief Ag Hoch Tiefbauten | Vorrichtung zum fortschreitenden aushub und verbau offener baugraeben und verfahren dazu |
-
1975
- 1975-07-11 DE DE19752531007 patent/DE2531007C3/de not_active Expired
-
1976
- 1976-07-09 ES ES449727A patent/ES449727A1/es not_active Expired
- 1976-07-09 GB GB2865876A patent/GB1551136A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2531007A1 (de) | 1977-01-13 |
| ES449727A1 (es) | 1977-08-16 |
| DE2531007C3 (de) | 1981-04-09 |
| GB1551136A (en) | 1979-08-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10158524A1 (de) | Pfahlvorrichtung und Verfahren zur Konstruktion von Betonpfählen in weichem Erdboden | |
| DE2120178A1 (de) | Verschiebbare Auskleidungs- und Abstützungsstruktur sowie Verfahren zum Auskleiden von Tunnels und Schächten | |
| EP0438383B1 (de) | Vorgespannte Betonauskleidung in einem Druckstollen | |
| DE69804834T2 (de) | Bogenbauträgerstruktur | |
| DE2167029A1 (de) | Verfahren zur herstellung von betonstrukturen, wie grabenwaenden aus fluessigbeton oder aehnlichen | |
| DE102018103201B4 (de) | Verbauvorrichtung | |
| DE2142894A1 (de) | Abgedichtete kontinuierliche Wand als Grund- oder Tiefbau werk und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE202019100752U1 (de) | Verbauvorrichtung | |
| DE2824562A1 (de) | Gelenkige vorrichtung zum aussteifen der waende von baugraeben, rohrgraeben u.dgl. | |
| DE2616348A1 (de) | Vorrichtung fuer den grabenverbau | |
| DE3601587C2 (de) | ||
| DE2531007B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Erstellung von Arbeitsschächten innerhalb im Schildvortrieb aufgefahrener Gräben | |
| EP1978159A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von wasserdichten Betonierfugen in Schlitzwänden | |
| DE2159486C3 (de) | Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung von unterirdischen Bauwerken im hydraulischen Preßvortrieb | |
| DE19803074A1 (de) | Schacht und Verfahren zum Erstellen eines solchen | |
| DE3244040C2 (de) | ||
| CH597438A5 (en) | Support shuttering for deep trenches | |
| DE3314813C1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Stollen und Tunneln aus vorgefertigten Betonrohren | |
| EP1167644A2 (de) | Auflager und Verfahren zur Herstellung von Kanalleitungen, insbesondere von Abwasserkanalleitungen, unter Verwendung von Muffenrohren | |
| AT263845B (de) | Verfahren zum Auffahren eines unterirdischen Hohlraumes, z.B. zur Aufnahme eines später herzustellenden Verkehrsbauwerkes | |
| WO2017133987A1 (de) | Verfahren und system zum bodenseitigen abtrennen eines aus einem gestein herauszuarbeitenden körpers | |
| DE3442871C2 (de) | ||
| DE19618050C2 (de) | Vorrichtung zum Tiefenverbau | |
| DE2910259A1 (de) | Geraet zum verbauen von baugruppen | |
| DE2217459A1 (de) | Verfahren und einrichtung zum unterfangen von bauwerken und verkehrswegen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: GEWERKSCHAFT EISENHUETTE WESTFALIA GMBH, 4670 LUEN |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |