DE25289C - Reinigungsvorrichtung an Rufs- und Funkenfängern - Google Patents

Reinigungsvorrichtung an Rufs- und Funkenfängern

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DE25289C
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Germany
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chimney
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DENDAT25289D
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English (en)
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E. M. ECKARDT in Dresden, Falkenstr. 26
Publication of DE25289C publication Critical patent/DE25289C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J11/00Devices for conducting smoke or fumes, e.g. flues

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electric Suction Cleaners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Die bisher zur Anwendung gelangten Rufsund Funkenfänger leiden an zwei Mängeln, welche deren allgemeineren Verbreitung hindernd im Wege stehen.
Erstens mufs der angesammelte Rufs aus dem Apparat direct in Säcke gefüllt und in denselben vom Schornsteinfeger auf seinem meist gefährlichen Wege über das Dach fortgeschafft werden. Ueberdies ist das Oeffnen der Remigungsklappen im Winter auch noch häufig erschwert.
Zweitens ist das Kehren der mit Rufsfängern versehenen Schornsteine einestheils beschwerlich, weil der Schornsteinfeger, um seinen Reinigungsapparat in die Schornsteinröhre einführen zu können, immer erst ,den Rufsausscheider aus dem Rufsfänger beseitigen mufs; daraus folgt aber andererseits, dafs beim Kehren von mit Rufsfängern versehenen Schornsteinen die Nachbarschaft ebenso vom Rufs belästigt wird, wie beim Kehren von Schornsteinen ohne Rufsfänger, weil durch das Fehlen des Rufsausscheiders dem durch das Kehren in Bewegung gekommenen Rufs der Austritt in die Luft freigegeben ist.
Diesen beiden Mängeln an Rufsfängern abzuhelfen, ist der Zweck der Neuerungen, welche in der beiliegenden Zeichnung an zwei Rufsfängern verschiedener Construction dargestellt sind.
In der Zeichnung stellt
Fig. ι und 2 je einen Verticalschnitt,
Fig. 3 die Oberansicht zu 1.,
Fig. 4 den Horizontalschnitt zu 1. dar.
In beiden dargestellten Rufsfängern besteht" zunächst das die Fortsetzung der Schornsteinröhre bildende Rohr nicht aus einem Stück, sondern aus den beiden Theilen α und b, von denen das Stück α im Innern des Apparates, mit dessen Boden abschneidend, endigt, während das Stück b sich darauf unmittelbar als Fortsetzung aufsetzt. Dabei wird das Stück b in seiner genauen Richtung zu α durch einige Stäbe cc gehalten, die an der Innenseite von b angenietet sind, mit ihren unteren Enden in das Rohrstück α hineinreichend, sich an dessen Wandung anlegen und dadurch b in gerader Richtung mit α erhalten.
Die Stäbe c c sind nach oben hin über das Rohrstück b hinaus verlängert und tragen hier zunächst den Rufsausscheider d, gleichgültig, ob derselbe, wie in Fig. 1, aus Spirale und Deflector, oder, wie in Fig. 2, aus einem durchbrochenen Kugelabschnitt oder einem ähnlich construirten Theil besteht. In ihrer weiteren Fortsetzung reichen die Stäbe bis in die Ausmündung des Rufsfängers und werden in derselben geführt. In oder oberhalb der Ausmündung wird einer der Stäbe c an einem seitlich aus demselben vorstehenden Zapfen durch den kurzen Arm des zweiarmigen Hebels e erfafst, dessen Stützpunkt auf dem Deckel des Rufsfängers placirt ist.
Wird der längere Hebelarm des Hebels e niedergedrückt, so hebt der kürzere Arm den angefafsten Stab c und damit auch den Rufsausscheider d und das Rohrstück b aufwärts, so weit, bis sich der den Rufsausscheider d tragende Winkeleisenring an die untere Kante der Ausmündung anlegt und dadurch den Rufsfänger nach aufsen hin absperrt, wie in Fig. 1 und 2 in punktirten Linien angedeutet. Durch die Aufwärtsbewegung des Rohrstückes b entsteht zwischen diesem und dem Rohrstück a

Claims (2)

eine Oeffhung, welche dem im Rufsfänger abgelagerten Rufs Gelegenheit giebt, sich in die Schornsteinröhre zu entleeren und bis an deren untere Ausputzthür herabzufallen, von wo er in der sonst üblichen Weise entfernt wird. Da während der Rufsentleerung der Rufsausscheider die Ausmündung des Rufsfängers verschliefst, ist auch jede Rufsbelästigung für die Umgebung ausgeschlossen. Damit der Rufs möglichst leicht und vollständig aus dem Rufsfänger abgleiten kann, ist dessen Boden nach unten hin kegelförmig gestaltet. Um den mit einem Rufsfänger versehenen Schornstein ohne vorherige störende Eingriffe in den Apparat und ohne Rufsbelästigung für die Umgebung kehren zu können, ist an Rufsfängern von mir folgende Neuerung geschaffen worden: In einer Ausweitung des Rohrstückes b ruht eine besonders construirte Bürste, die in der Zeichnung in Fig. ι und 2 für runde Schornsteinröhren dargestellt ist. Für rechteckige Schornsteinröhren kommen statt der hier gezeichneten Bogenstücke Winkelstücke zur Anwendung. In beiden Fällen besteht diese Bürste aus vier oder, wenn vortheilhaft, aus mehr Theilen/, die, wechselweise über einander stehend, sich, von oben gesehen, gegenseitig mit ihren Enden überdecken; die einzelnen Bürstentheile sind durch federnd wirkende Stiele g nach unten hin mit dem Zuggewicht h verbunden, welches schwer genug ist, um die Bürste bei seinem Fallen durch die Schornsteinröhre nachziehen zu können. Die federnd wirkenden Stiele g bewirken, dafs sich die einzelnen Theile trotz Unebenheiten und Weitenveränderungen der Schornsteinröhre immer gleichmäfsig gegen die Wände derselben drücken, daher auch überall gleichmäfsig und in vollkommenerer Weise als mit dem gewöhnlichen Besen den Rufs entfernen. Diese Bürste wird an ihrem oben beschriebenen Ruheort im Rohr b gehalten durch eine an dem Gewicht h befestigte Kette k, welche in die Ausmündung der Rufsfänger eingehängt ist. Soll der Schornstein gekehrt werden, so verbindet der Schornsteinfeger sein Seil mit der Kette k und läfst daran die Bürste so weit nieder, bis dieselbe das Rohrstück b verlassen hat, schliefst dann durch Niederdrücken des Hebels e die Ausmündung des Rufsfängers, so dafs kein Rufs entweichen kann, und kehrt dann durch Auf- und Niederbewegen der Bürste den Schornstein. Paten τ-Ans ρ rüche: An Rufs- und Funkenfängern:
1. Die Vorrichtung zur Rufsentleerung durch den Schornstein bei gleichzeitiger Absperrung des Rufsfängers vermittelst der Aufwärtsbewegung des mit dem Rufsausscheider d durch die Stäbe c c verbundenen Rohrstückes h.
2. Der Reinigungsapparat, bestehend aus der Bürste /, deren einzelne Theile an federnden Stielen g sitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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