DE2515744A1 - Scharanordnung fuer hackfruchterntemaschinen - Google Patents

Scharanordnung fuer hackfruchterntemaschinen

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DE2515744A1
DE2515744A1 DE19752515744 DE2515744A DE2515744A1 DE 2515744 A1 DE2515744 A1 DE 2515744A1 DE 19752515744 DE19752515744 DE 19752515744 DE 2515744 A DE2515744 A DE 2515744A DE 2515744 A1 DE2515744 A1 DE 2515744A1
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DE19752515744
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Ulrich Hagemann
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D21/00Digging machines with potato-picking implements
    • A01D21/02Digging machines with potato-picking implements with picking tools moved up-and-down

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

  • Scharanordnung für Hackfruchterntemas chinen Die brfindung betrifft ein quer zur Fahrtrichtung schwingendes Rodeschar für Kartoffelerntemaschinen. Schare dieser Art haben sich auf schweren Böden wegen ihrer für die Absiebung vorteilhafteuBodenauflockerung durchgesetzt. Sie sind bekannt in Verbindung mit quer zur Fahrt richtung schwingenden Siebrosten (deutsche Satentschrift Nr.: 46814, österreichische Gatentschrift nur.: 219 338). In der Praxis haben sich jedoch nur die Konstruktionen durchgesetzt, bei denen Schar und Rost gegenläufig zueinander schwingen (Zeitschrift "Landmaschinen Rundschau", 17. Jg., 1965, Heft 8, Seiten 238 - 240 Schwingschar - Kartoffelroder "buches"), weil damit wenigstens ein teilweiser Ausgleich der schwingenden Massen möglich ist.
  • Ohne diesen Massenausgleich wird nach kurzer Zeit der Maschinenrahmen zerstört und unkontrollierbare, nicht erwünschte Schwingungen übertragen sich auf die Zugmaschine. Aus diesem Grunde hat man bisher diese, die Siebfähigkeit des Bodens verbessernden quer zur Fahrtrichtung schwingenden Schare nicht in eine Funktionsverbindung mit anderen bewährten Siebverfahren bringen können, weil ein Ausgleich der schwingenden Scharmasse mit z,B, einer umlaufenden Siebkette nicht möglich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Möglichkeit zu schaffen, den Anwendungsbereich dieser quer zur Pahrtrichtung schwingenden Schare mit ihrer für die Absiebung vorteilhaften Bodenauflockerung auch auf andere seit vielen Jahrzehnten bekannte Siebverfahren auszudehnen uüd dabei noch zusätzlich die Arbeitsweise dieser Schare zu verbessern.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich mindestens zwei quer zur Fahrtrichtung und gegenläufig zueinander schwingende Scharteile etwa in der Dammitte scherenartig überschneiden, dabei den auflaufenden Kartoffeldamm ständig von seinen Flanken her zusammenschieben und diesen innerhalb ihres Aufnahmebereiches wieder auseinander fließen lassen, ohne daß dabei seitlich Erntegut ausbrechen und verloren gehen kann. Das im Kartoffeldamm enthaltene Wurzelwerk wie z.B.
  • Quecken wird dabei von diesem nach der Erfindung gestalteten Schar kontinuierlich sicher scherenartig durchschnitten. Bei den bisher bekannten quer zur Fahrtrichtung schwingenden Scharen war das insbesondere auf leichten Böden häufig nicht der Falls Es kam dann zu Verstopfungen und Stauungen vor und auf den Scharen, was oft zum Stillstand der Hackfruchterntemaschine führte.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen weiter darin, daß ein fast vollkommener Massenausgleich erreicht wird, der Gerät und Zugmaschine schont und außerdem der aus-gehobene Boden von den beiden gegenläufig zueinander schwingenden Scharteilen restlos zerkrümelt wird und damit für die nachfolgende endlos umlaufende Siebkette leicht absiebbar ist. Die Länge der Siebkette kann nun erheblich verkürzt werden, bedingt dadurch auch der gesamte Maschinenrahmen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben0 Es zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf die Hackfruchterntemaschine, Fig. 2 eine Ansicht von vorn.
  • Die beiden quer zur Fahrtrichtung und gegenläufig zueinander schwingenden Scharhälften 1' , 1'' erhalten ihren Antrieb über die Haltearme 2',2" und über die mittels einer Gelenkwelle an die Motorzapfwelle eines Schleppers anschließbare Excenterwelle 4 und die Pleuelstangen 3''3''o Die Scharhälften 1'9 1'' überschneiden sich bei 5. Der Absiebvorgang wird auf der endlos umlaufenden Siebkette 6 noch unterstützt durch Erdzerkleinerungsstäbe 7, die im Gegensatz zu den bisher bekannten Erdzerkleinerungsstäben (deutsche Patentschrift Nr.: 1 169 715) paarweise gegenläufig zueinander quer zur Fahrtrichtung schwingen, wodurch ihre Wirkung noch verstärkt wird0 Diese Erdserkleinerungsstäbe erhalten ihren Antrieb quer zur Fahrtrichtung bzw.
  • FördErrichtung von den Scharhälften 1',1'', an denen sie lösbar befestigt sind. Der nur teilweise dargestellte Maschinenrahmen 8 ist in üblicher Weise mittels zweier Zapfen 9',9" und einer oberen Anschlußgabel 10 an das Dreipunkt - Hubgestänge eines Schleppers anschließbar. Mit 11 sind zwei Ablegeroste und mit 12',12" zwei Stützräder bezeichnet,

Claims (2)

  1. Patentanaprüche Scharanordnung für Hackfruchterntemaschinen mit quer zur Pahrtrichtung schwingenden Rodeschar dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Scharhälften (1', 1") sich in Fahrtrichtung nebeneinander liegend scherenartig (5) überschneiden.
  2. 2.) Scharanordnung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Scharhälften (12,1 ") vor einer endlos umlaufenden Siebkette (6) oder einer anderen bekannten Siebfördervorrichtung angeordnet sind.
    3o) Scharanordnung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß von den Scharhäften (1',1s') in an sich bekannter Weise Erdzerkleinerungsstäbe (7) getragen werden, die einzeln oder paarweise gegenläufig quer zur Bahrtrichtung schwingen 4.) Scharanordnung nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß bei zweireihiger Ausführung der flberlagerungspunkt (5) der beiden Scharhälften (1',1 " ) zwischen den Hackfruchtreihen liegt, Leerseite
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