DE25121C - Neuerungen an Schieferstiftmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Schieferstiftmaschinen

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DE25121C
DE25121C DENDAT25121D DE25121DA DE25121C DE 25121 C DE25121 C DE 25121C DE NDAT25121 D DENDAT25121 D DE NDAT25121D DE 25121D A DE25121D A DE 25121DA DE 25121 C DE25121 C DE 25121C
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Germany
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slate
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DENDAT25121D
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Original Assignee
J. C. RICHARD in New-York
Publication of DE25121C publication Critical patent/DE25121C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/32Methods and apparatus specially adapted for working materials which can easily be split, e.g. mica, slate, schist

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Cutting Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Schieferstiftmaschinen und bezweckt, Verbesserungen an den Schneidewerkzeugen sowohl wie an den Bewegungsmechanismen der Zuführung herbeizuführen. Die Griffel werden aus den Schiefertafeln mittelst walzenartiger Fräser hergestellt, die nach einander die Platten immer tiefer einschneiden.
Die Vereinfachung des Bewegungsmechanismus für die Zuführung der Schieferplatten besteht in der Anwendung von continuirlich wirkenden Ketten ohne Ende.
Die Fig. 1 bis 5 zeigen die neue Anordnung von Fräsern statt der Messer, während die Bewegungsvorrichtung dieselbe geblieben ist, wie die in dem Haupt-Patente No. 23075 dargestellte. '
Fig. ι ist die Längenansicht der Maschine,
Fig. 2 die Oberansicht,
Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 2,
Fig. 4 die Seitenansicht einer Fräserreihe,
Fig. 5 die entsprechende Oberansicht.
α ist das Gestell bezw. der Arbeitstisch der Maschine, auf welchem der sattelförmige Aufsatz b' b 2 angeordnet ist. Die schrägen Flächen /;' P tragen die Führungen cJ c2 für die Kästen d, welche die Schieferplatten e aufnehmen. Die Kästen d erhalten durch die hin- und hergehenden Schieber /]/2 ihre Bewegung und werden auf diese Weise stofsweise unter die Fräser g1 g2 gsgi g^g6 u. s. w· geführt. Die Fräser bewegen sich auf Achsen, welche auf Lagern h1 h'2 hz u. s. w. so angeordnet sind, dafs je zwei gegenüberliegende Fräserwalzen durch Zahnräder z'1 z2 P z'4 P z6 u. s. w, zusammen bewegt werden. Die einzelnen Fräser können in den Walzen so angeordnet sein, dafs sie event, leicht ausgewechselt werden können.
Das erste Fräserpaar g1 g2 erhält seine Bewegung direct von der Triebwelle k mittelst einer Leitschnur /, den Schnurscheiben mx m2 und dem Kegelgetriebe η ο. Die Bewegung des ersten Fräserpaares wird auf das dritte g^g6 durch die Leitschnur p und die Schnurscheiben qx q2 übertragen, während von hier durch die Leitschnur r und die Scheiben sl s2 das zweite Paar der Fräserwalzen g 3^-4 in Bewegung gesetzt wird. Es läfst sich' auf diese Weise eine beliebige Anzahl Fräserrollen anordnen, welche entsprechend durch Schnüre und Rollen in Bewegung gesetzt werden.
Die einzelnen Fräser sind auf ihren Spindeln so angeordnet, dafs ihre Anzahl mit der Anzahl der mit einem Male zu fräsenden Griffel übereinstimmt; ferner sind die Fräser auch so eingerichtet, dafs sie leicht ausgewechselt und die abgeschliffenen Fräser in die Spindeln der vorhergehenden Paare eingeführt werden können.
Um den beim Fräsen entstehenden feinen Schieferstaub leicht entfernen zu können, sind die Lagerböcke h' h? u. s. w. für die Fräserwalzen nicht voll, sondern gespreizt hergestellt, so dafs der Staub durch die vorhandenen Oeff-
nungen der Böcke auf die Tischplatte und durch deren Oeffnungen t nach unten gelangen kann.
An den mittleren Lagerböcken sind Bürsten u1 u2 u. s. w. angeordnet, welche den auf den Schieferplatten mitgeführten Staub zurückhalten und ihn in die Löcher t1 abführen.
Die Fig. 6 bis 8 stellen den neuen Bewegungsmechanismus für die Kästen mit den Schieferplatten dar, wobei die Fräser theilweise der Deutlichkeit wegen fortgelassen sind.
Fig. 6 ist ein Verticalschnitt nach C-D der
Fig· 7,
Fig. 7 ein Verticalschnitt nach E - F der
Fig. 8,
Fig. 8 ein Horizontalschnitt nach G-H der Fig. 6 bezw. ein Grundrifs der Maschine.
ν ist eine Gelenkkette, die auf Zahnrädern W1W^ läuft, und zwar so, dafs sich die Gliedbolzen vl in die Zahnlücken w3 der Zahnräder legen und mit letzteren zusammen ungefähr eine halbe Umdrehung machen. Die Gelenkkette ν erhält ihre Bewegung durch die Welle k, auf welcher das Zahnrad w1 sitzt. Auf der Welle k sitzt aufserdem die Schnurscheibe m1, welche die drehende Bewegung mittelst einer gekreuzten Treibschnur auf die Fräserwalzen in derselben Weise überträgt, wie mit Bezug auf die Fig. ι bis 5 gezeigt war. Die Böden der Kästen d haben Stifte d l, welche aus den Schlitzen xl x% hervorragen, und gegen welche Stifte dl sich die Knaggen z/2 der Gelenkkette ν legen, um bei ihrer Bewegung ein Mitnehmen der Kästen d unter die Fräser zu veranlassen. Die Schlitze χ' χ1 sind hinter den Fräserwalzen so nach unten gekrümmt, dafs die Kästen d durch die nachrückenden auf den hinteren ■Theil des Arbeitstisches α abgesetzt werden.

Claims (2)

  1. Patent-AnSprüche:
    An Schieferstiftmaschinen:
    ι. Die in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Gesammtconstruction der Fräservorrichtung, charakterisirt durch:
    a) die schräg angeordneten Fräserwalzen gi g2 u. s. w. mit auswechselbaren Fräsern, um ein successives Bearbeiten der Schiefertafeln zu ermöglichen;
    b) die konischen Triebe i1 i2 u. s. w., welche in Verbindung mit den Schnüren // und r, sowie Schnurscheiben q1 q2 s1 s* eine gleichmäfsige Bewegung der Fräserrollen veranlassen, wobei die Bewegung von der Welle k durch das Getriebe on übertragen wird;
    c) die Vorrichtung der durchbrochenen Lager hl ti* u. s. w. in Verbindung mit den Löchern t in der Tischplatte, durch welche auch vermittelst der Bürsten u der Schieferstaub entfernt wird.
  2. 2. Die in den Fig. 6 bis 8 dargestellte Bewegungsvorrichtung der Zufuhrkästen, charakterisirt durch:
    a) die Zahn triebe wl w* in Verbindung mit der Gelenkkette oder anderen Kette v, deren Glieder so mit Knaggen w2 versehen sind, dafs Stifte d1 der Kästen d und dadurch letztere selbst bei der Bewegung mitgenommen werden;
    b) die Anordnung von Führungen x1 x2, die so nach abwärts geneigt sind, dafs die Kästen, welche die Kette ν verlassen haben, durch die nachfolgenden auf die Tischplatte bewegt werden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT25121D Neuerungen an Schieferstiftmaschinen Active DE25121C (de)

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