DE2509864C3 - Anordnung zur Feststellung eines Bewegungsausfalls bei einem von einer Steuerschaltung durch Steuerimpulse gesteuerten Schrittmotor - Google Patents
Anordnung zur Feststellung eines Bewegungsausfalls bei einem von einer Steuerschaltung durch Steuerimpulse gesteuerten SchrittmotorInfo
- Publication number
- DE2509864C3 DE2509864C3 DE19752509864 DE2509864A DE2509864C3 DE 2509864 C3 DE2509864 C3 DE 2509864C3 DE 19752509864 DE19752509864 DE 19752509864 DE 2509864 A DE2509864 A DE 2509864A DE 2509864 C3 DE2509864 C3 DE 2509864C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- circuit
- output
- signal
- control
- error
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000001514 detection method Methods 0.000 title claims 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 7
- 230000004044 response Effects 0.000 claims description 7
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 claims description 4
- 230000008859 change Effects 0.000 description 5
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 4
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 4
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 2
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 2
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 230000004397 blinking Effects 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 230000007717 exclusion Effects 0.000 description 1
- 230000000977 initiatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000004043 responsiveness Effects 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Feststellung eines Bewegungsausfalls bei einem von einer
Steuerschaltung durch Steuerimpulse gesteuerten Schrittmotor, mit einem von dem Schrittmotor angetriebenen
und ein bcwcgur.gsabhängiges erstes Ausgangssignal
erzeugenden Detektor, mit einer die Steuerimpulse und die ersten Ausgangssignale erfassenden
Auswertschaltung zur Erzeugung eines Fehlersignals beim Ausbleiben der ersten Ausgangssignale und
mit einer auf das Fehlersignal ansprechenden Fehleransprechschaltung.
Eine derartige Anordnung ist aus der US-PS 33 59 474 bekannt Auch diese bekannte Anordnung
dient dazu, den Bewegungsausfall eines Schrittmotors auf Eingangsimpulse festzustellen. Dabei gelangt eine
an den Schrittmotor angeschlossene Einrichtung zur Anwendung, um ein Ausgangssignal als Funktion der
Bewegung des Schrittmotors zu erzeugen. Ferner sind Schaltungsmittel vorhanden, um in Abhängig von dem
Vorhandensein von Eingangsimpulsen und dem Fehlen entsprechender Ausgangssignale ein Fehlersignal zu
erzeugen. Schließlich ist auch eine auf das Fehlersignal ansprechende Einrichtung vorhanden. Bei dieser bekannten
Anordnung wird die Drehposition der Ausgangswelle des Schrittmotors festgestellt, wozu eine
Einrichtung in Form einer Lichtquelle zur Anwendung gelangt, die seitlich von einer Scheibe angeordnet ist
und wobei ferner mehrere Fotozellen verwendet werden, die in Abhängigkeit von der Drehlage der
Scheibe Licht aus der Lichtquelle empfangen oder nicht empfangen. Die dabei erhaltenen Ausgangssignale
bestehen aus unipolaren impulsen, deren Impulsfolgefrequenz direkt auf die Drehzahl der Scheibe und damit
auf die Drehzahl des Schrittmotors bezogen ist. Außerdem wird bei der bekannten Anordnung ein
festgestellter Fehler selbsttätig korrigiert und weitere Steuerimpulse erst dann freigegeben, wenn Übereinstimmung
zwischen Eingangsbefehlen und Rückmeldeimpulsen hergestellt ist.
Aus der US-PS 36 36 429 ist eine Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer Folge von Anhalteimpulsen bekannt, die von einer Motor-Rückkopplungsschaltung abgeleitet werden. Mit Hilfe dieser bekannten Schaltungsanordnung werden somit Anhalteimpulse erzeugt, dutch die der Anhaltevorgang eines Schrittmotors gesteuert werden soll. Auch bei dieser bekannten Schaltungsanordnung gelangt ein Wandler zur Anwendung, der nach dem bekannten Lochscheibenprinzip arbeitet, jedoch kein drehzahlproportionales analoges Signal erzeugen kann, sondern lediglich Ausgangsimpulse entsprechend der Drehbewegung des Rotors erzeugt. Derartige Wandler stellen jedoch vergleichsweise technisch aufwendige Einrichtungen dar und sind offensichtlich technisch nicht mit einem Geschwindigkeitswandler äquivalent, der ein drehzahl- und drehrichtungsabhängiges Gleichstromsignal erzeugt.
Aus der US-PS 36 36 429 ist eine Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer Folge von Anhalteimpulsen bekannt, die von einer Motor-Rückkopplungsschaltung abgeleitet werden. Mit Hilfe dieser bekannten Schaltungsanordnung werden somit Anhalteimpulse erzeugt, dutch die der Anhaltevorgang eines Schrittmotors gesteuert werden soll. Auch bei dieser bekannten Schaltungsanordnung gelangt ein Wandler zur Anwendung, der nach dem bekannten Lochscheibenprinzip arbeitet, jedoch kein drehzahlproportionales analoges Signal erzeugen kann, sondern lediglich Ausgangsimpulse entsprechend der Drehbewegung des Rotors erzeugt. Derartige Wandler stellen jedoch vergleichsweise technisch aufwendige Einrichtungen dar und sind offensichtlich technisch nicht mit einem Geschwindigkeitswandler äquivalent, der ein drehzahl- und drehrichtungsabhängiges Gleichstromsignal erzeugt.
Aus der US-PS 37 36 488 ist schließlich eine Schaltungsanordnung zur Steuerung eines Schrittmotors
mit einer normalerweise geschlossenen Rückkopplungsschleife bekannt, die dazu dient, die Nachlauffolge
des Motors zu erhöhen, also die Drehzahl des Motors zu steuern, beispielsweise während der Verzögerung des
Motors. Diese bekannte Schaltungsanordnung kann jedoch auch mit einer nicht geschlossenen Rückkopplungsschleife
betrieben werden, wobei eine logische Schaltung zur Anwendung gelangt und wobei diese
Betriebsart während der Anhaltefolge des Schrittmotors auftritt, und zwar zu dem Zweck, einen Teil der
Rückkopplungsimpulse auszutasten, wodurch die Verzögerung des Motors gesteuert wird.
Es gibt auch bereits eine Reihe von weiteren Steuereinrichtungen für Schrittmotoren. Auch sind viele
Steuereinrichtungen bekannt, bei denen Rückkopplungskreise zur Anwendung gelangen, um die tatsächliche
Ansprechzeit eines Motors auf die Eingangssignale zu bestimmen. Die Rückkopplungsschaltungen lassen
sich dabei in zwei allgemeine Kategorien einteilen:
Die erste Kategorie der Rückkopplungsschaltungen umfaßt ein Gerät zur Feststellung einer Änderung im
Wicklungsstrom des Motors, wenn sich der Schrittmotor bewegt Da jedoch in den Wicklungen des Motors
immer Strom fließt, ob sich nun der Motor bewegt oder
nicht, muß die Rückkopplungsschaltung die Differenz in den Stromsignaleigenschaften erfassen, wenn s:ch der
Motor dreht Das Problem wird jedoch bei anderen Steuersenkungen kompliziert, die beispielsweise dazu
verwendet werden können, um das Drehmoment des Schrittmotors zu erhöhen. Schaltungen dieses Typs
verändern auch die Stromsignaleigenschaften in der Motorwicklung. Darüber hinaus muß die Rückkopplungsschaltup.g
über den gesamten Geschwindigkeitsbereich des Schrittmotors arbeiten können. Rückkopp-
!ungsschaltungen, welche die Bewegung des Schrittmotors feststellen, indem sie den Strom der Motorwicklung
erfassen, sind kompliziert und aufwendig.
Die zweite allgemeine Kategorie der Rückkopplungssteuerschaltungen
sind solche, bei denen eine Positions-Rückkopplungsvorrichtung zur Anwendung gelangt.
Eine typische bekannte Rückkopplungsvorrichtung besteht aus einem optischen Wandler, der ein optisches
Signal mit Hilfe einer geschlitzten Scheibe, die an den Schrittmotor gekuppelt ist, moduliert. Die Rückkopplungsschaltung
erzeugt elektrische Impulse in Abhängigkeit von Änderungen in der Position des Schrittmotors.
Bei der Anwendung der Positionswandler des geschilderten Aufbaus treten eine Reihe von Problemen
auf. Um erstens eine bestmögliche Zuverlässigkeit zu erlangen, ist die Kopplung dieser Vorrichtungen an den
Schrittmotor sehr kritisch. Zweitens werden diese Rückkopplungsvorrichtungen durch die vom Schrittmotor
erzeugte Wärme nachteilig beeinflußt. Drittens fährt der Schrittmotor bei niedrigen Geschwindigkeiten weit
über jede Schrittposition hinaus und er fängt an, um die Position unterkritisch gedämpft zu schwingen. Die
Rückkopplungsschaltungen müssen demzufolge dazu in der Lage sein, zwischen der tatsächlichen Positionsänderung
und einem Darüberhinausschießen oder Überschwingen zu unterscheiden. Um die geschilderten
Nachteile zu vermeiden, ist eine relativ aufwendige und komplizierte Schaltung erforderlich.
Bei einer Betrachtung des Standes der Technik wird deutlich, daß die dort beschriebenen Schrittmotor-Rückkopplungsschaltungen
den Zweck haben, jede Positionsänderung des Schrittmotors zu erfassen. Es gibt jedoch eine große Anzahl von Anwendungsfällen,
bei denen es nicht erforderlich ist, eine Positionsänderung festzustellen, sondern bei denen es nur erforderlich
ist, zu bestimmen, ob sich der Schrittmotor in Bewegung befindet oder nicht. Wenn einmal ein Bewegungsabfall
oder -ausfall festgestellt ist, kann eine geeignete Gegenmaßnahme getroffen werden.
Ein Beispiel eines derartigen Anwendungsfalles ist die Schleifmaschinen-Zuführungssteuerung. Ein Schleifzyklus
besteht typisch aus mehreren Schritten. Der erste Schritt besteht in einer schnellen Zufuhr der Schleifscheibe
zum Werkstück hin bzw. relativ zum Werkstück, worauf eine langsame Bearbeitungszuführung folgt,
während welcher sich die Schleifscheibe in Berührung mit dem Werkstück befindet. Nachdem das Teil auf
seine Maße geschliffen ist, wird die Schleifscheibe vom Werkstück weggeführt. Bei vielen Schleifmaschinen
befindet sich die schnelle Zufuhr bzw. Hinführung zum Werkstück unter der Steuerung eines Hydraulikmotors;
die langsamere Bearbeitungs-Zuführung wird durch einen Schrittmotor gesteuert. Nachdem das Teil oder
der Gegenstand auf seine Maße geschliffen ist, zieht der Schrittmotor schnell die Schleifscheibe vom Werkstück
weg, und zwar um eine Strecke, die nahezu gleich ist der Schleif-Zuführung oder Bearbeitungsstrecke. Daraufhin
vervollständigt der Hydraulikmotor den Abzieh- oder Wegführzyklus mit einer schnellen Geschwindigkeit
Bei den langsameren Schleif-Zuführgeschwindigkeiten spricht der Schrittmotor sehr zuverlässig auf seine
Eingangssignale an. Während des schnellen Abziehens durch den Schrittmotor, und wenn der Schrittmotor
nicht auf ein Eingangssignal anspricht, führt dies jedoch zu einem vollständigen Anhalten. Dieses Ansprechverhalten
stellt eine typische Eigenschaft eines Schrittmotors dar. Da die Bewegungsstrecke der Schleifscheibe,
während sie sich unter der Steuerung des Schrittmotors befindet, in der Größenordnung von 0,01 cm liegt, ist es
für eine Person nahezu unmöglich, festzustellen, ob die Schleifscheibe um die volle Strecke weggezogen wurde
oder mitten im Rückziehzyklus angehalten hat. Wenn der Schrittmotor in der Mitte seines schnellen
Rückziehzyklusses bzw. Bewegung anhält, und wenn dieser Fehler nicht festgestellt wird, erfolgt der
anschließende Bearbeitungs-Zuführungshub in fehlerhafter Weise, so daß dadurch ein nachfolgendes Teil zu
Ausschluß wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung zur Feststellung eines Bewegungsausfalles bei einem von
einer Steuerschaltung durch Steuerimpulse gesteuerten Schrittmotor der eingangs definierten Art zu schaffen,
welcher vergleichsweise sehr einfach aufgebaut ist und die Verwendung von einfachen Mitteln zur Feststellung
der Bewegung des Schrittmotors ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bei einer Anordnung der eingangs genannten Art nach der Erfindung dadurch
gelöst, daß der Detektor ein Geschwindigkeitswandler ist, der als erstes Ausgangssignal ein drehzahl- und
drehrichtungsabhängiges analoges Signal erzeugt, daß die Auswertschaltung aus einer das erste Ausgangssignal
mit einem Bezugswert vergleichenden Vergleichsschaltung und aus einer auf das zweite Ausgangssignal
der Vergleichsschaltung und die Steuerimpulse ansprechenden Detektorschaltung besteht und daß die
Fehleransprechschaltung eine Fehleranzeigevorrichtung zum Melden eines fehlerhaften Zustandes ist.
Durch die vorliegende Erfindung wird somit eine Anordnung geschaffen, welche für ganz spezielle
Aufgaben bzw. Anwendungsfälle gedacht ist und bei welcher Geschwindigkeitswandler verwendet werden
können, die ein drehzahl- und drehrichtungsabhängiges analoges Signal erzeugen.
Im einzelnen kann die Erfindung dadurch eine vorteilhafte Weiterbildung erfahren, daß die Vergleichsschaltung
mit je einer Vergleichsstufe für jede Drehrichtung ausgestattet ist und jede Vergleichsstufe
einen Operationsverstärker enthält, dessen einer Eingang mit dem Geschwindigkeitswandler und dessen
anderer Eingang mit einer einstellbaren Bezugsspannungsquelle (Potentiometer) verbunden ist und dessen
Ausgang über Entkopplungsdioden und eine Torschaltung (Nand-Gatter) mit der Detektorschaltung verbunden
ist.
Der gesamte Aufbau und die Wirkungsweise der Anordnung nach der Erfindung wird auch erfindungsgemäß
dadurch weiter vereinfacht, daß die Detektorschaltung aus zwei bistabilen Kippstufen besteht, deren
Takteingänge mit dem Ausgang der Steuerschaltung verbunden sind, wobei der Ausgang der Vergleichsschaltung
mit dem Rückstelleingang der ersten bistabilen Kippstufe verbunden ist und der invertierte Ausgang
der ersten Kippstufe über eine Torschaltung an den
Setzeingang der zweiten bistabilen Kippstufe gelegt ist, dessen Ausgang mit der Fehleranzeigevorrichtung und
dessen invertierter Ausgang am Eingang der Torschaltung liegt.
Schließlich ist bei der geschilderten Ausführungsform nach der Erfindung die Fehleranzeigevorrichtung mit
einer Rückstelleinrichtung (Rückstelldrucktaste) zum Rückstellen der Detektorschaltung ausgestattet.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Hinweis auf die Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigt:
F i g. 1 ein allgemeines Blockschaltbild der Anordnung nach der Erfindung und
F i g. 2 einen detaillierten Schaltplan der verschiedenen Elemente der Anordnung nach der Erfindung.
F i g. 1 zeigt allgemein das Blockschaltbild der Anordnung nach der Erfindung. Eine Steuerschaltung 10
mit einem Oszillator erzeugt eine Anzahl von Steuerimpulsen für einen Schrittmotor-Treiber 12. Die
Steuerimpulse werden in Abhängigkeit von numerischen Eingabe-Informationen oder durch eine andere
Einrichtung, die auf dem vorliegenden Gebiet gut bekannt ist, erzeugt. Die Erzeugung der Steuerimpulse
stellt keinen Teil der Erfindung dar, so daß dieser Abschnitt nicht weiter in Einzelheiten gezeigt ist. Der
Schrittmotor-Treiber spricht auf die Steuerimpulse an, um eine Anzahl von Erregerimpulsen für die Erregung
des Schrittmotors 14 zu erzeugen. Der Schrittmotor ist mechanisch an das gesteuerte Element (nicht gezeigt)
angeschlossen, welches als Funktion der Steuerimpulse zum Schrittmotor-Treiber 12 bewegt wird. Ein Geschwindigkeitswandler
18 ist ebenfalls an den Schrittmotor 14 gekuppelt und erzeugt ein analoges Ausgangssignal
als Funktion der Geschwindigkeit des Schrittmotors. Eine Rückkopplungsschaltung 20 spricht auf die
Steuerimpulse der Steuerschaltung 10 und das Ausgangssignal des Geschwindigkeitswandlers 18 an, um
einen Ausfall bzw. Nichtansprechen des Schrittmotors auf die Eingangsimpulse festzustellen. In der Rückkopplungsschaltung
20 ist eine Vergleichsschaltung 22 gelegen, die auf das Ausgangssignal des Geschwindigkeitswandlers
18 anspricht und als Funktion davon ein Signal erzeugt. Eine Detektorschaltung 24 spricht auf
das Signal und die Steuerimpulse an und erzeugt in Abhängigkeit vom Fehlen eines Zwischensignals zwischen
zwei aufeinanderfolgenden Steuerimpulsen ein Fehlersignal. Eine Fehleranzeigevorrichtung 26 spricht
wiederum auf das Fehlersignal an und erzeugt ein Alarmsignal oder Warnsignal zur Anzeige, daß ein
Fehler aufgetreten ist. Dieser Alarm kann durch eine Audio- oder Sichtalarmanzeigevorrichtung, eine Kombination
derselben oder durch irgendeine andere gut bekannte Alarmeinrichtung bemerkbar gemacht werden.
Fig. 2 zeigt einen detaillierten Schaltplan mit den grundlegenden Schaltungen nach der Erfindung. Die
Vergleichsschaltung 22 besteht jeweils aus einem ersten und einem zweiten Operationsverstärker 30 und 32. Der
Geschwindigkeitswandler 18 kann typisch aus einem im Handel erhältlichen Gleichspannungstachometer bestehen,
der relativ billig ist im Vergleich zu einem typischen
Drehstellungsdetektor. Der Tachometer erzeugt ein analoges Ausgangssignal, dessen Spannungsgröße proportional
zur Winkelgeschwindigkeit des Schrittmotors ist. Die Polarität der Spannungsgröße ändert sich als
Funktion der Drehrichtung. Die Vergleichsschaltung 22 muß daher auf unterschiedliche Polaritäten des
Ausgangssignais des Tachometers ansprechen können.
Die Schaltung muß ferner die Fähigkeit besitzen, das Ausgangssignal bei niedrigen Winkelgeschwindigkeiten
von den unvermeidbaren Störsignalen, die in die Schaltung eindringen, zu trennen.
Der Operationsverstärker 30 spricht auf ein Ausgangssignal einer Polarität an, um die Größe des
Ausgangssignals mit einer vorbestimmten Bezugsgröße zu vergleichen. Die vorbestimmte Bezugsgröße kann
mit Hilfe eines Potentiometers 34 verändert werden, ίο Wenn das Ausgangssignal einen Wert überschreitet, der
gleich ist dem vorbestimmten Bezugswert, so schaltet der Operationsverstärker 30 und erzeugt an seinem
Ausgang ein Signal. In ähnlicher Weise spricht der Operationsverstärker 32 auf Ausgangssignale des
ij Tachometers der entgegengesetzten Polarität an. Die
Schaltung kann die Größe des Ausgangssignals mit einem vorbestimmten Bezugssignal vergleichen, welches
mit Hilfe des Potentiometers 36 verändert werden kann. Wenn das zweite Ausgangssignal die Größe des
»ο zweiten Bezugssignals überschreitet, so schaltet der
Verstärker 32 durch und erzeugt an einem Ausgang ein Signal. Die Ausgänge der Verstärker 30 und 32 sind über
Entkopplungsdioden 38 und 40 zusammengeschaltet und sind an den Eingängen einer Torschaltung
2j miteinander verbunden. Die Torschaltung besteht aus
einem NAND-Gatter 42, welches auf der Leitung 43 ein Signal erzeugt, daß der Detektorschaltung 24 zugeführt
wird.
Die Detektorschaltung 24 besteht aus bistabilen Kippstufen 44 und 46 und aus einer Torschaltung 48. Die
bistabile Kippstufe 44 besitzt einen Triggereingang, der auf die Impulse auf der Leitung 11 von der
Steuerschaltung 10 anspricht. In Abhängigkeit von einem Steuerimpuls von der Steuerschaltung 10 kippt
die bistabile Kippstufe 44 und erzeugt an ihrem Ausgang 45 ein Signal. Der Schrittmotor bewegt sich in
Abhängigkeit von dem Steuerimpuls, und der Tachometer erzeugt als Funktion der Geschwindigkeit des
Motors ein Ausgangssignal. Die Vergleichsschaltung 22 empfängt dieses Ausgangssignal und erzeugt auf der
Leitung 43 ein entsprechendes Rückkopplungssignal. Das Rückkopplungssignal ist mit dem Rückstelleingang
der bistabilen Kippstufe 44 verbunden und beendet das Vorhandensein des Signals am Ausgang der bistabilen
Kippstufe.
Bei hohen Geschwindigkeiten einer der Polaritäten erscheint das Ausgangssignal aus dem NAND-Gatter 42
in Form eines niedrigen konstanten Spannungswertcr, Demzufolge hält das Rückkopplungssignal die bistabile
Kippstufe 44 dauernd rückgestellt. Wenn eine Fehlerbe dingung auftritt und der Schrittmotor auf einer
bestimmten Eingangsimpuls nicht anspricht, so beende das Rückkopplungssignal das Signal am Ausgang dei
bistabilen Kippstufe 44 nicht. Zu diesem Zeitpunkt trit am Ausgang der bistabilen Kippstufe 46 kein Signal auf
und die Torschaltung 48, die aus einem zweitei NAND-Gatter besteht, läßt ein Signal vom Ausgang de
bistabilen Kippstufe 44 zum Eingang der bistabilei Kippstufe 46 durch. Nach dem Auftreten eine
nachfolgenden Steuerimpulses, der zum Triggereinganj der bistabilen Kipßstufe 46 gelangt, wird am Ausgang 4
der bistabilen Kippstufe 46 ein Fehlersignal erzeug Dieses Fehlersignal stellt einen Ausfall oder Verlust de
Bewegung des Schrittmotors dar. Der Ausgang 49 de bistabilen Kippstufe 46 ist mit der Torschaltung 4
verbunden und kann das Fehlersignal sperren für de Fall, daß die bistabile Kippstufe 44 zurückgestellt ist.
Das Fehlersignal am Ausgang 47 gelangt a
Das Fehlersignal am Ausgang 47 gelangt a
Eingangsgröße zur Fehleranzeigevorrichtung 26. Wie bereits an früherer Stelle dargelegt wurde, gibt es eine
Vielzahl von im Handel erhältlichen Alarmsystemen, und die Verwendung irgendeines speziellen Alarmmechanismus
stellt keine Einschränkung der vorliegenden Erfindung dar. Die Fehleranzeigevorrichtung 26 besteht
aus einem astabilen Multivibrator 50, einer Lampen-Treiberstufe 52 und einer Lampe 54. Das Fehlersignal
erregt den astabilen Multivibrator 50, der periodisch die Lampen-Treiberstufe über eine Zeitperiode hinweg
antreibt. Dieses periodische Antreiben bewirkt, daß die Lampe 54 flackernd oder blinkend betrieben wird.
Wenn daher der Schrittmotor auf einen Steuerimpuls
nicht anspricht und physikalisch seine Bewegung beendet, so erzeugt die Detektorschaltung 24 ein
Fehlersignal, welches einen Alarmgeber erregt. Für den Fachmann ist auch offensichtlich, daß das Fehlersignal
ebenso an andere Elemente in der Steuerschaltung gekoppelt werden kann, um eine nachfolgende Einleitung
eines anderen Betriebszyklusses zu verhindern. Nachdem die betreffende Person die erforderliche
Gegenmaßnahme getroffen hat, kann sie eine Rückstcll-Drucktaste 56 erregen, durch die die bistabilen
Kippstufen 44 und 46 zurückgestellt werden, wodurch das Fchlersignal beendet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Anordnung zur Feststellung eines Bewegungsausfalls bei einem von einer Steuerschaltung durch
Steuerimpulse gesteuerten Schrittmotor, mit einem von dem Schrittmotor angetriebenen und ein
bewegungsabhängiges erstes Ausgangssignal erzeugenden Detektor, mit einer die Steuerimpulse und
die ersten Ausgangssignale erfassenden Auswertschaltung zur Erzeugung eines Fehlersignals beim
Ausbleiben der ersten Ausgangssignale und mit einer auf das Fehlersignal ansprechenden Fehleransprechschaltung,
dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor ein Geschwindigkeitswandler (18) ist, der als erstes Ausgangssignal ein drehzahl- und
drehrichtungsabhängiges analoges Signal erzeugt, daß die Auswertschaltung aus einer das erste
Ausgangssignal mit einem Bezugswert vergleichenden Vergleichsschaltung (22) und aus einer auf das
zweite Ausgangssignal der Vergleichsschaltung (22) und die Steuerimpulse ansprechenden Detektorschaltung
(24) besteht und daß die Fehleransprechschaltung eine Fehleranzeigevorrichtung (26) zum
Melden eines fehlerhaften Zustandes ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsschaltung (22) mit je
einer Vergleichsstufe für jede Drehrichtung ausgestattet ist und jede Vergleichsstufe einen Operationsverstärker
(30,32) enthält, dessen einer Eingang mit dem Geschwindigkeitswandler (18) und dessen
anderer Eingang mit einer einstellbaren Bezugsspannungsquelle (Potentiometer 34, 36) verbunden
ist und dessen Ausgang über Entkopplungsdioden (38,40) und eine Torschaltung (Nand-Gatter 42) mit
der Detektorschaltung (24) verbunden ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektorschaltung aus zwei
bistabilen Kippstufen (44, 46) besteht, deren Takteingänge mit dem Ausgang der Steuerschaltung
(10) verbunden sind, wobei der Ausgang der Vergleichsschaltung (22) mit dem Rückstelleingang
der ersten bistabilen Kippstufe (44) verbunden ist und der invertierte Ausgang (45) der ersten
Kippstufe über eine Torschaltung (48) an den Setzeingang der zweiten bistabilen Kippstufe (46)
gelegt ist, dessen Ausgang (47) mit der Fehleranzeigevorrichtung (26) und dessen invertierter Ausgang
(49) am Eingang der Torschaltung liegt.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehleranzeigevorrichtung
(26) mit einer Rückstelleinrichtung (Rückstelldrucktaste 56) zum Rückstellen der Detektorschaltung
ausgestattet ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US451775A US3896363A (en) | 1974-03-18 | 1974-03-18 | Feedback circuit for detecting the failure of a stepping motor to respond to the control circuit |
| US45177574 | 1974-03-18 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2509864A1 DE2509864A1 (de) | 1975-09-25 |
| DE2509864B2 DE2509864B2 (de) | 1977-04-28 |
| DE2509864C3 true DE2509864C3 (de) | 1977-12-15 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3247545C2 (de) | ||
| DE69603643T2 (de) | Positionsgeber | |
| EP0334018B1 (de) | Positionsgeber | |
| DE69122372T2 (de) | Tachometer und Rotornachweisvorrichtung für Zentrifugen | |
| DE3902166C2 (de) | ||
| DE2037530A1 (de) | Zentrifuge, insbesondere Analysen zentrifuge | |
| DE68915882T2 (de) | Stillstandsdetektor und Bremsgerät für einen Gleichstrommotor. | |
| DE2014347A1 (de) | Servosystem | |
| DE1538476C3 (de) | Verfahren und Anordnung zur Geschwindigkeitsregelung von Antriebsmotoren | |
| DE2837842C2 (de) | ||
| DE1755260B2 (de) | Vorrichtung zum Ansteuern von Ventilen in Bremsleitungen eines Kraftfahrzeuges | |
| DE2642678A1 (de) | Naehmaschine mit einer verbesserten steuerung fuer nicht aufgehende naehte | |
| EP0066682B1 (de) | Positioniereinrichtung | |
| DE2414030B2 (de) | Steuerung fur eine Nadelpositioniereinrichtung an einer Nähmaschine | |
| DE2133079C2 (de) | Magnetplattenantrieb | |
| DE2509864C3 (de) | Anordnung zur Feststellung eines Bewegungsausfalls bei einem von einer Steuerschaltung durch Steuerimpulse gesteuerten Schrittmotor | |
| DE2926355C2 (de) | ||
| EP0340480B1 (de) | Verfahren zur Ermittlung der Drehzahl einer Maschine | |
| DE2509864B2 (de) | Anordnung zur feststellung eines bewegungsausfalls bei einem von einer steuerschaltung durch steuerimpulse gesteuerten schrittmotor | |
| DE3621460C2 (de) | ||
| DE1937246A1 (de) | Nadelwaechter einer Rundstrickmaschine | |
| DE3001908C2 (de) | Einrichtung zur Messung des Drehwinkels einer Welle einer Maschine | |
| EP0343373B1 (de) | Verfahren zur Überwachung von Impulsdrahtsensoren eines Umdrehungsgebers auf Sensorleitungskurzschluss und Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE19536006A1 (de) | Einrichtung zum Überwachen der Drehzahl eines Rades eines Kraftfahrzeuges und mindestens einer weiteren Zustandsgröße des Kraftfahrzeuges | |
| DE3205500C2 (de) | Steuervorrichtung für einen Schrittbetätigungsantrieb |