DE2509864C3 - Anordnung zur Feststellung eines Bewegungsausfalls bei einem von einer Steuerschaltung durch Steuerimpulse gesteuerten Schrittmotor - Google Patents

Anordnung zur Feststellung eines Bewegungsausfalls bei einem von einer Steuerschaltung durch Steuerimpulse gesteuerten Schrittmotor

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DE2509864C3
DE2509864C3 DE19752509864 DE2509864A DE2509864C3 DE 2509864 C3 DE2509864 C3 DE 2509864C3 DE 19752509864 DE19752509864 DE 19752509864 DE 2509864 A DE2509864 A DE 2509864A DE 2509864 C3 DE2509864 C3 DE 2509864C3
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Robert Carl; Magee Robert Nick; Cincinnati Ohio Kinsel (V.StA)
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Cincinnati Milacron Inc, Cincinnati, Ohio (V.St.A.)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Feststellung eines Bewegungsausfalls bei einem von einer Steuerschaltung durch Steuerimpulse gesteuerten Schrittmotor, mit einem von dem Schrittmotor angetriebenen und ein bcwcgur.gsabhängiges erstes Ausgangssignal erzeugenden Detektor, mit einer die Steuerimpulse und die ersten Ausgangssignale erfassenden Auswertschaltung zur Erzeugung eines Fehlersignals beim Ausbleiben der ersten Ausgangssignale und mit einer auf das Fehlersignal ansprechenden Fehleransprechschaltung.
Eine derartige Anordnung ist aus der US-PS 33 59 474 bekannt Auch diese bekannte Anordnung dient dazu, den Bewegungsausfall eines Schrittmotors auf Eingangsimpulse festzustellen. Dabei gelangt eine an den Schrittmotor angeschlossene Einrichtung zur Anwendung, um ein Ausgangssignal als Funktion der Bewegung des Schrittmotors zu erzeugen. Ferner sind Schaltungsmittel vorhanden, um in Abhängig von dem Vorhandensein von Eingangsimpulsen und dem Fehlen entsprechender Ausgangssignale ein Fehlersignal zu erzeugen. Schließlich ist auch eine auf das Fehlersignal ansprechende Einrichtung vorhanden. Bei dieser bekannten Anordnung wird die Drehposition der Ausgangswelle des Schrittmotors festgestellt, wozu eine Einrichtung in Form einer Lichtquelle zur Anwendung gelangt, die seitlich von einer Scheibe angeordnet ist und wobei ferner mehrere Fotozellen verwendet werden, die in Abhängigkeit von der Drehlage der Scheibe Licht aus der Lichtquelle empfangen oder nicht empfangen. Die dabei erhaltenen Ausgangssignale bestehen aus unipolaren impulsen, deren Impulsfolgefrequenz direkt auf die Drehzahl der Scheibe und damit auf die Drehzahl des Schrittmotors bezogen ist. Außerdem wird bei der bekannten Anordnung ein festgestellter Fehler selbsttätig korrigiert und weitere Steuerimpulse erst dann freigegeben, wenn Übereinstimmung zwischen Eingangsbefehlen und Rückmeldeimpulsen hergestellt ist.
Aus der US-PS 36 36 429 ist eine Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer Folge von Anhalteimpulsen bekannt, die von einer Motor-Rückkopplungsschaltung abgeleitet werden. Mit Hilfe dieser bekannten Schaltungsanordnung werden somit Anhalteimpulse erzeugt, dutch die der Anhaltevorgang eines Schrittmotors gesteuert werden soll. Auch bei dieser bekannten Schaltungsanordnung gelangt ein Wandler zur Anwendung, der nach dem bekannten Lochscheibenprinzip arbeitet, jedoch kein drehzahlproportionales analoges Signal erzeugen kann, sondern lediglich Ausgangsimpulse entsprechend der Drehbewegung des Rotors erzeugt. Derartige Wandler stellen jedoch vergleichsweise technisch aufwendige Einrichtungen dar und sind offensichtlich technisch nicht mit einem Geschwindigkeitswandler äquivalent, der ein drehzahl- und drehrichtungsabhängiges Gleichstromsignal erzeugt.
Aus der US-PS 37 36 488 ist schließlich eine Schaltungsanordnung zur Steuerung eines Schrittmotors mit einer normalerweise geschlossenen Rückkopplungsschleife bekannt, die dazu dient, die Nachlauffolge des Motors zu erhöhen, also die Drehzahl des Motors zu steuern, beispielsweise während der Verzögerung des Motors. Diese bekannte Schaltungsanordnung kann jedoch auch mit einer nicht geschlossenen Rückkopplungsschleife betrieben werden, wobei eine logische Schaltung zur Anwendung gelangt und wobei diese Betriebsart während der Anhaltefolge des Schrittmotors auftritt, und zwar zu dem Zweck, einen Teil der Rückkopplungsimpulse auszutasten, wodurch die Verzögerung des Motors gesteuert wird.
Es gibt auch bereits eine Reihe von weiteren Steuereinrichtungen für Schrittmotoren. Auch sind viele Steuereinrichtungen bekannt, bei denen Rückkopplungskreise zur Anwendung gelangen, um die tatsächliche Ansprechzeit eines Motors auf die Eingangssignale zu bestimmen. Die Rückkopplungsschaltungen lassen sich dabei in zwei allgemeine Kategorien einteilen:
Die erste Kategorie der Rückkopplungsschaltungen umfaßt ein Gerät zur Feststellung einer Änderung im
Wicklungsstrom des Motors, wenn sich der Schrittmotor bewegt Da jedoch in den Wicklungen des Motors immer Strom fließt, ob sich nun der Motor bewegt oder nicht, muß die Rückkopplungsschaltung die Differenz in den Stromsignaleigenschaften erfassen, wenn s:ch der Motor dreht Das Problem wird jedoch bei anderen Steuersenkungen kompliziert, die beispielsweise dazu verwendet werden können, um das Drehmoment des Schrittmotors zu erhöhen. Schaltungen dieses Typs verändern auch die Stromsignaleigenschaften in der Motorwicklung. Darüber hinaus muß die Rückkopplungsschaltup.g über den gesamten Geschwindigkeitsbereich des Schrittmotors arbeiten können. Rückkopp- !ungsschaltungen, welche die Bewegung des Schrittmotors feststellen, indem sie den Strom der Motorwicklung erfassen, sind kompliziert und aufwendig.
Die zweite allgemeine Kategorie der Rückkopplungssteuerschaltungen sind solche, bei denen eine Positions-Rückkopplungsvorrichtung zur Anwendung gelangt. Eine typische bekannte Rückkopplungsvorrichtung besteht aus einem optischen Wandler, der ein optisches Signal mit Hilfe einer geschlitzten Scheibe, die an den Schrittmotor gekuppelt ist, moduliert. Die Rückkopplungsschaltung erzeugt elektrische Impulse in Abhängigkeit von Änderungen in der Position des Schrittmotors. Bei der Anwendung der Positionswandler des geschilderten Aufbaus treten eine Reihe von Problemen auf. Um erstens eine bestmögliche Zuverlässigkeit zu erlangen, ist die Kopplung dieser Vorrichtungen an den Schrittmotor sehr kritisch. Zweitens werden diese Rückkopplungsvorrichtungen durch die vom Schrittmotor erzeugte Wärme nachteilig beeinflußt. Drittens fährt der Schrittmotor bei niedrigen Geschwindigkeiten weit über jede Schrittposition hinaus und er fängt an, um die Position unterkritisch gedämpft zu schwingen. Die Rückkopplungsschaltungen müssen demzufolge dazu in der Lage sein, zwischen der tatsächlichen Positionsänderung und einem Darüberhinausschießen oder Überschwingen zu unterscheiden. Um die geschilderten Nachteile zu vermeiden, ist eine relativ aufwendige und komplizierte Schaltung erforderlich.
Bei einer Betrachtung des Standes der Technik wird deutlich, daß die dort beschriebenen Schrittmotor-Rückkopplungsschaltungen den Zweck haben, jede Positionsänderung des Schrittmotors zu erfassen. Es gibt jedoch eine große Anzahl von Anwendungsfällen, bei denen es nicht erforderlich ist, eine Positionsänderung festzustellen, sondern bei denen es nur erforderlich ist, zu bestimmen, ob sich der Schrittmotor in Bewegung befindet oder nicht. Wenn einmal ein Bewegungsabfall oder -ausfall festgestellt ist, kann eine geeignete Gegenmaßnahme getroffen werden.
Ein Beispiel eines derartigen Anwendungsfalles ist die Schleifmaschinen-Zuführungssteuerung. Ein Schleifzyklus besteht typisch aus mehreren Schritten. Der erste Schritt besteht in einer schnellen Zufuhr der Schleifscheibe zum Werkstück hin bzw. relativ zum Werkstück, worauf eine langsame Bearbeitungszuführung folgt, während welcher sich die Schleifscheibe in Berührung mit dem Werkstück befindet. Nachdem das Teil auf seine Maße geschliffen ist, wird die Schleifscheibe vom Werkstück weggeführt. Bei vielen Schleifmaschinen befindet sich die schnelle Zufuhr bzw. Hinführung zum Werkstück unter der Steuerung eines Hydraulikmotors; die langsamere Bearbeitungs-Zuführung wird durch einen Schrittmotor gesteuert. Nachdem das Teil oder der Gegenstand auf seine Maße geschliffen ist, zieht der Schrittmotor schnell die Schleifscheibe vom Werkstück weg, und zwar um eine Strecke, die nahezu gleich ist der Schleif-Zuführung oder Bearbeitungsstrecke. Daraufhin vervollständigt der Hydraulikmotor den Abzieh- oder Wegführzyklus mit einer schnellen Geschwindigkeit
Bei den langsameren Schleif-Zuführgeschwindigkeiten spricht der Schrittmotor sehr zuverlässig auf seine Eingangssignale an. Während des schnellen Abziehens durch den Schrittmotor, und wenn der Schrittmotor nicht auf ein Eingangssignal anspricht, führt dies jedoch zu einem vollständigen Anhalten. Dieses Ansprechverhalten stellt eine typische Eigenschaft eines Schrittmotors dar. Da die Bewegungsstrecke der Schleifscheibe, während sie sich unter der Steuerung des Schrittmotors befindet, in der Größenordnung von 0,01 cm liegt, ist es für eine Person nahezu unmöglich, festzustellen, ob die Schleifscheibe um die volle Strecke weggezogen wurde oder mitten im Rückziehzyklus angehalten hat. Wenn der Schrittmotor in der Mitte seines schnellen Rückziehzyklusses bzw. Bewegung anhält, und wenn dieser Fehler nicht festgestellt wird, erfolgt der anschließende Bearbeitungs-Zuführungshub in fehlerhafter Weise, so daß dadurch ein nachfolgendes Teil zu Ausschluß wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung zur Feststellung eines Bewegungsausfalles bei einem von einer Steuerschaltung durch Steuerimpulse gesteuerten Schrittmotor der eingangs definierten Art zu schaffen, welcher vergleichsweise sehr einfach aufgebaut ist und die Verwendung von einfachen Mitteln zur Feststellung der Bewegung des Schrittmotors ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bei einer Anordnung der eingangs genannten Art nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Detektor ein Geschwindigkeitswandler ist, der als erstes Ausgangssignal ein drehzahl- und drehrichtungsabhängiges analoges Signal erzeugt, daß die Auswertschaltung aus einer das erste Ausgangssignal mit einem Bezugswert vergleichenden Vergleichsschaltung und aus einer auf das zweite Ausgangssignal der Vergleichsschaltung und die Steuerimpulse ansprechenden Detektorschaltung besteht und daß die Fehleransprechschaltung eine Fehleranzeigevorrichtung zum Melden eines fehlerhaften Zustandes ist.
Durch die vorliegende Erfindung wird somit eine Anordnung geschaffen, welche für ganz spezielle Aufgaben bzw. Anwendungsfälle gedacht ist und bei welcher Geschwindigkeitswandler verwendet werden können, die ein drehzahl- und drehrichtungsabhängiges analoges Signal erzeugen.
Im einzelnen kann die Erfindung dadurch eine vorteilhafte Weiterbildung erfahren, daß die Vergleichsschaltung mit je einer Vergleichsstufe für jede Drehrichtung ausgestattet ist und jede Vergleichsstufe einen Operationsverstärker enthält, dessen einer Eingang mit dem Geschwindigkeitswandler und dessen anderer Eingang mit einer einstellbaren Bezugsspannungsquelle (Potentiometer) verbunden ist und dessen Ausgang über Entkopplungsdioden und eine Torschaltung (Nand-Gatter) mit der Detektorschaltung verbunden ist.
Der gesamte Aufbau und die Wirkungsweise der Anordnung nach der Erfindung wird auch erfindungsgemäß dadurch weiter vereinfacht, daß die Detektorschaltung aus zwei bistabilen Kippstufen besteht, deren Takteingänge mit dem Ausgang der Steuerschaltung verbunden sind, wobei der Ausgang der Vergleichsschaltung mit dem Rückstelleingang der ersten bistabilen Kippstufe verbunden ist und der invertierte Ausgang der ersten Kippstufe über eine Torschaltung an den
Setzeingang der zweiten bistabilen Kippstufe gelegt ist, dessen Ausgang mit der Fehleranzeigevorrichtung und dessen invertierter Ausgang am Eingang der Torschaltung liegt.
Schließlich ist bei der geschilderten Ausführungsform nach der Erfindung die Fehleranzeigevorrichtung mit einer Rückstelleinrichtung (Rückstelldrucktaste) zum Rückstellen der Detektorschaltung ausgestattet.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Hinweis auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
F i g. 1 ein allgemeines Blockschaltbild der Anordnung nach der Erfindung und
F i g. 2 einen detaillierten Schaltplan der verschiedenen Elemente der Anordnung nach der Erfindung.
F i g. 1 zeigt allgemein das Blockschaltbild der Anordnung nach der Erfindung. Eine Steuerschaltung 10 mit einem Oszillator erzeugt eine Anzahl von Steuerimpulsen für einen Schrittmotor-Treiber 12. Die Steuerimpulse werden in Abhängigkeit von numerischen Eingabe-Informationen oder durch eine andere Einrichtung, die auf dem vorliegenden Gebiet gut bekannt ist, erzeugt. Die Erzeugung der Steuerimpulse stellt keinen Teil der Erfindung dar, so daß dieser Abschnitt nicht weiter in Einzelheiten gezeigt ist. Der Schrittmotor-Treiber spricht auf die Steuerimpulse an, um eine Anzahl von Erregerimpulsen für die Erregung des Schrittmotors 14 zu erzeugen. Der Schrittmotor ist mechanisch an das gesteuerte Element (nicht gezeigt) angeschlossen, welches als Funktion der Steuerimpulse zum Schrittmotor-Treiber 12 bewegt wird. Ein Geschwindigkeitswandler 18 ist ebenfalls an den Schrittmotor 14 gekuppelt und erzeugt ein analoges Ausgangssignal als Funktion der Geschwindigkeit des Schrittmotors. Eine Rückkopplungsschaltung 20 spricht auf die Steuerimpulse der Steuerschaltung 10 und das Ausgangssignal des Geschwindigkeitswandlers 18 an, um einen Ausfall bzw. Nichtansprechen des Schrittmotors auf die Eingangsimpulse festzustellen. In der Rückkopplungsschaltung 20 ist eine Vergleichsschaltung 22 gelegen, die auf das Ausgangssignal des Geschwindigkeitswandlers 18 anspricht und als Funktion davon ein Signal erzeugt. Eine Detektorschaltung 24 spricht auf das Signal und die Steuerimpulse an und erzeugt in Abhängigkeit vom Fehlen eines Zwischensignals zwischen zwei aufeinanderfolgenden Steuerimpulsen ein Fehlersignal. Eine Fehleranzeigevorrichtung 26 spricht wiederum auf das Fehlersignal an und erzeugt ein Alarmsignal oder Warnsignal zur Anzeige, daß ein Fehler aufgetreten ist. Dieser Alarm kann durch eine Audio- oder Sichtalarmanzeigevorrichtung, eine Kombination derselben oder durch irgendeine andere gut bekannte Alarmeinrichtung bemerkbar gemacht werden.
Fig. 2 zeigt einen detaillierten Schaltplan mit den grundlegenden Schaltungen nach der Erfindung. Die Vergleichsschaltung 22 besteht jeweils aus einem ersten und einem zweiten Operationsverstärker 30 und 32. Der Geschwindigkeitswandler 18 kann typisch aus einem im Handel erhältlichen Gleichspannungstachometer bestehen, der relativ billig ist im Vergleich zu einem typischen Drehstellungsdetektor. Der Tachometer erzeugt ein analoges Ausgangssignal, dessen Spannungsgröße proportional zur Winkelgeschwindigkeit des Schrittmotors ist. Die Polarität der Spannungsgröße ändert sich als Funktion der Drehrichtung. Die Vergleichsschaltung 22 muß daher auf unterschiedliche Polaritäten des Ausgangssignais des Tachometers ansprechen können.
Die Schaltung muß ferner die Fähigkeit besitzen, das Ausgangssignal bei niedrigen Winkelgeschwindigkeiten von den unvermeidbaren Störsignalen, die in die Schaltung eindringen, zu trennen.
Der Operationsverstärker 30 spricht auf ein Ausgangssignal einer Polarität an, um die Größe des Ausgangssignals mit einer vorbestimmten Bezugsgröße zu vergleichen. Die vorbestimmte Bezugsgröße kann mit Hilfe eines Potentiometers 34 verändert werden, ίο Wenn das Ausgangssignal einen Wert überschreitet, der gleich ist dem vorbestimmten Bezugswert, so schaltet der Operationsverstärker 30 und erzeugt an seinem Ausgang ein Signal. In ähnlicher Weise spricht der Operationsverstärker 32 auf Ausgangssignale des ij Tachometers der entgegengesetzten Polarität an. Die Schaltung kann die Größe des Ausgangssignals mit einem vorbestimmten Bezugssignal vergleichen, welches mit Hilfe des Potentiometers 36 verändert werden kann. Wenn das zweite Ausgangssignal die Größe des »ο zweiten Bezugssignals überschreitet, so schaltet der Verstärker 32 durch und erzeugt an einem Ausgang ein Signal. Die Ausgänge der Verstärker 30 und 32 sind über Entkopplungsdioden 38 und 40 zusammengeschaltet und sind an den Eingängen einer Torschaltung 2j miteinander verbunden. Die Torschaltung besteht aus einem NAND-Gatter 42, welches auf der Leitung 43 ein Signal erzeugt, daß der Detektorschaltung 24 zugeführt wird.
Die Detektorschaltung 24 besteht aus bistabilen Kippstufen 44 und 46 und aus einer Torschaltung 48. Die bistabile Kippstufe 44 besitzt einen Triggereingang, der auf die Impulse auf der Leitung 11 von der Steuerschaltung 10 anspricht. In Abhängigkeit von einem Steuerimpuls von der Steuerschaltung 10 kippt die bistabile Kippstufe 44 und erzeugt an ihrem Ausgang 45 ein Signal. Der Schrittmotor bewegt sich in Abhängigkeit von dem Steuerimpuls, und der Tachometer erzeugt als Funktion der Geschwindigkeit des Motors ein Ausgangssignal. Die Vergleichsschaltung 22 empfängt dieses Ausgangssignal und erzeugt auf der Leitung 43 ein entsprechendes Rückkopplungssignal. Das Rückkopplungssignal ist mit dem Rückstelleingang der bistabilen Kippstufe 44 verbunden und beendet das Vorhandensein des Signals am Ausgang der bistabilen Kippstufe.
Bei hohen Geschwindigkeiten einer der Polaritäten erscheint das Ausgangssignal aus dem NAND-Gatter 42 in Form eines niedrigen konstanten Spannungswertcr, Demzufolge hält das Rückkopplungssignal die bistabile Kippstufe 44 dauernd rückgestellt. Wenn eine Fehlerbe dingung auftritt und der Schrittmotor auf einer bestimmten Eingangsimpuls nicht anspricht, so beende das Rückkopplungssignal das Signal am Ausgang dei bistabilen Kippstufe 44 nicht. Zu diesem Zeitpunkt trit am Ausgang der bistabilen Kippstufe 46 kein Signal auf und die Torschaltung 48, die aus einem zweitei NAND-Gatter besteht, läßt ein Signal vom Ausgang de bistabilen Kippstufe 44 zum Eingang der bistabilei Kippstufe 46 durch. Nach dem Auftreten eine nachfolgenden Steuerimpulses, der zum Triggereinganj der bistabilen Kipßstufe 46 gelangt, wird am Ausgang 4 der bistabilen Kippstufe 46 ein Fehlersignal erzeug Dieses Fehlersignal stellt einen Ausfall oder Verlust de Bewegung des Schrittmotors dar. Der Ausgang 49 de bistabilen Kippstufe 46 ist mit der Torschaltung 4 verbunden und kann das Fehlersignal sperren für de Fall, daß die bistabile Kippstufe 44 zurückgestellt ist.
Das Fehlersignal am Ausgang 47 gelangt a
Eingangsgröße zur Fehleranzeigevorrichtung 26. Wie bereits an früherer Stelle dargelegt wurde, gibt es eine Vielzahl von im Handel erhältlichen Alarmsystemen, und die Verwendung irgendeines speziellen Alarmmechanismus stellt keine Einschränkung der vorliegenden Erfindung dar. Die Fehleranzeigevorrichtung 26 besteht aus einem astabilen Multivibrator 50, einer Lampen-Treiberstufe 52 und einer Lampe 54. Das Fehlersignal erregt den astabilen Multivibrator 50, der periodisch die Lampen-Treiberstufe über eine Zeitperiode hinweg antreibt. Dieses periodische Antreiben bewirkt, daß die Lampe 54 flackernd oder blinkend betrieben wird. Wenn daher der Schrittmotor auf einen Steuerimpuls
nicht anspricht und physikalisch seine Bewegung beendet, so erzeugt die Detektorschaltung 24 ein Fehlersignal, welches einen Alarmgeber erregt. Für den Fachmann ist auch offensichtlich, daß das Fehlersignal ebenso an andere Elemente in der Steuerschaltung gekoppelt werden kann, um eine nachfolgende Einleitung eines anderen Betriebszyklusses zu verhindern. Nachdem die betreffende Person die erforderliche Gegenmaßnahme getroffen hat, kann sie eine Rückstcll-Drucktaste 56 erregen, durch die die bistabilen Kippstufen 44 und 46 zurückgestellt werden, wodurch das Fchlersignal beendet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Anordnung zur Feststellung eines Bewegungsausfalls bei einem von einer Steuerschaltung durch Steuerimpulse gesteuerten Schrittmotor, mit einem von dem Schrittmotor angetriebenen und ein bewegungsabhängiges erstes Ausgangssignal erzeugenden Detektor, mit einer die Steuerimpulse und die ersten Ausgangssignale erfassenden Auswertschaltung zur Erzeugung eines Fehlersignals beim Ausbleiben der ersten Ausgangssignale und mit einer auf das Fehlersignal ansprechenden Fehleransprechschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor ein Geschwindigkeitswandler (18) ist, der als erstes Ausgangssignal ein drehzahl- und drehrichtungsabhängiges analoges Signal erzeugt, daß die Auswertschaltung aus einer das erste Ausgangssignal mit einem Bezugswert vergleichenden Vergleichsschaltung (22) und aus einer auf das zweite Ausgangssignal der Vergleichsschaltung (22) und die Steuerimpulse ansprechenden Detektorschaltung (24) besteht und daß die Fehleransprechschaltung eine Fehleranzeigevorrichtung (26) zum Melden eines fehlerhaften Zustandes ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsschaltung (22) mit je einer Vergleichsstufe für jede Drehrichtung ausgestattet ist und jede Vergleichsstufe einen Operationsverstärker (30,32) enthält, dessen einer Eingang mit dem Geschwindigkeitswandler (18) und dessen anderer Eingang mit einer einstellbaren Bezugsspannungsquelle (Potentiometer 34, 36) verbunden ist und dessen Ausgang über Entkopplungsdioden (38,40) und eine Torschaltung (Nand-Gatter 42) mit der Detektorschaltung (24) verbunden ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektorschaltung aus zwei bistabilen Kippstufen (44, 46) besteht, deren Takteingänge mit dem Ausgang der Steuerschaltung (10) verbunden sind, wobei der Ausgang der Vergleichsschaltung (22) mit dem Rückstelleingang der ersten bistabilen Kippstufe (44) verbunden ist und der invertierte Ausgang (45) der ersten Kippstufe über eine Torschaltung (48) an den Setzeingang der zweiten bistabilen Kippstufe (46) gelegt ist, dessen Ausgang (47) mit der Fehleranzeigevorrichtung (26) und dessen invertierter Ausgang (49) am Eingang der Torschaltung liegt.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehleranzeigevorrichtung (26) mit einer Rückstelleinrichtung (Rückstelldrucktaste 56) zum Rückstellen der Detektorschaltung ausgestattet ist.
DE19752509864 1974-03-18 1975-03-06 Anordnung zur Feststellung eines Bewegungsausfalls bei einem von einer Steuerschaltung durch Steuerimpulse gesteuerten Schrittmotor Expired DE2509864C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US451775A US3896363A (en) 1974-03-18 1974-03-18 Feedback circuit for detecting the failure of a stepping motor to respond to the control circuit
US45177574 1974-03-18

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2509864A1 DE2509864A1 (de) 1975-09-25
DE2509864B2 DE2509864B2 (de) 1977-04-28
DE2509864C3 true DE2509864C3 (de) 1977-12-15

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