DE2509864B2 - Anordnung zur feststellung eines bewegungsausfalls bei einem von einer steuerschaltung durch steuerimpulse gesteuerten schrittmotor - Google Patents
Anordnung zur feststellung eines bewegungsausfalls bei einem von einer steuerschaltung durch steuerimpulse gesteuerten schrittmotorInfo
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Description
den vergjeicnsscjiaiuiug \*.i) uuu au »...■».. —.
zweite Ausgangssignal der Vergleichsschaltung (22) und die Steuerimpulse ansprechenden Detektorschaltung
(24) besteht und daß die Fehleransprechschaltung eine Fehleranzeigevorrichtung (26) zum
Melden eines fehlerhaften Zustandes ist
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsschaltung (22) mit je
einer Vergleichsstufe für jede Drehrichtung ausgestattet ist und jede Vergleichsstufe einen Operationsverstärker
(30,32) enthält, dessen einer Eingang 30 nung zum
mit dem Geschwindigkeitswandler (18) und dessen bekannt, d anderer Eingang mit einer einstellbaren Bezugsspannungsquelle
(Potentiometer 34, 36) verbunden
ist und dessen Ausgang über Entkopplungsdioden (38,40) und eine Torschaltung (Nand-Gatter 42) mit
der Detektorschaltung (24) verbunden ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
Shneneanus unipolaren impulsen, deren Impulsfolgefrequenz
direkt auf die Drehzahl der Scheibe und damit auf die Drehzahl des Schrittmotors bezogen ist.
Außerdem wird bei der bekannten Anordnung ein festgestellter Fehler selbsttätig korrigiert und weitere
Steuerimpulse erst dann freigegeben, wenn Ubere.n-Smung
zwischen Eingangsbefehlen und Rückmel-
bek. durch
US-PS 36 36 429 ist eine Schaltungsanord- ?en einer Folge von Anhalteimpulsen
einer Motor-Rückkopplungsschaltung :n. Mit Hilfe dieser bekannten Schalwerden
somit Anhalteimpulse erzeugt, Anhaltevorgang eines Schrittmotors soll Auch bei dieser bekannten
Schaltungsanorunung gelangt ein Wandler zur Anwen-„M^v^w.-
οχ_.,. 2u d* h dem bekannten Lochscheibenprinzip
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch dung, ■aer π drehzahlproportionales analoges
gekennzeichnet, daß die Detektorschaltung aus zwei arbeite jeoocn ^ A jm.
bistabilen Kippstufen (44, 46) besteht, ^ deren ^ Signa, ^eugen^an ^ Drehbe g des Rotors
ige Wandler stellen jedoch vergleichsaufwendige Einrichtungen dar und sind
offeraichtiidTtechnisch nicht mit einem Geschwindigke:tswandler
äquivalent, der ein drehzahl- und drehnchtungsabhängiges Gleichstromsignal erzeugt
Aus der US-PS 37 36 488 ist schließlich eine
Steuerung eines Schrittmov. „wse geschlossenen Rückkopp-
«,,-,- lunesscmeite DeKaniit. die dazu dient, die Nachlauffolge
ajamEingangderTorschaltungliegt ^Sors zu erhöhen, also die Drehzahl des Motors zu
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, 5° des mokw* während der Verzögerung des
dadurch gekennzei^ ^^^ζ^Χ^^^Ι^^
jedoch auch mit einer nicht geschlossenen Ruckkopplungsschleife
betrieben werden, wobei eine logische Schaltung zur Anwendung gelangt und wobei diese
Betriebsart während der Anhaltefolge des Schrittmotors auftritt, und zwar zu dem Zweck einen Teil der
Rückkopplungsimpulse auszutasten, wodurch die Ver-
bistabilen Kippstufen (44, 46) bestem, eieren j.6..«
Takteingänge mit dem Ausgang der Steuerschaltung 40 pulse
(10) verbunden sind, wobei der Ausgang der erzeu Vergleichsschaltung (22) mit dem Rückstelleingang
der ersten bistabilen Kippstufe (44) verbunden ist und der invertierte Ausgang (45) der ersten
Kippstufe über eine Torschaltung (48) an den Setzeingang der zweiten bistabilen Kippstufe (46)
gelegt ist, dessen Ausgang (47) mit der Fehleranzeigevorrichtung (26) und dessen invertierter Ausgang
(49) am Eingang der Torschaltung liegt. 4. Anordnung nach einem der Ansp
dadurch gekennzeichnet, daß die Fehlt· U11-W6
richtung (26) mit einer Rückstelleinrichtung (Rückstelldrucktaste 56) zum Rückstellen der Detektorschaltung
ausgestattet ist.
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Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Feststellung eines Bewegungsausfalls bei einem von einer
Steuerschaltung durch Steuerimpulse gesteuerten Schrittmotor, mit einem von dem Schrittmotor ange
triebenen und ein bewegungsabhängiges erstes Ausgangssignal erzeugenden Detektor, mit einer di^
Steuerimpulse und die ersten Ausgangssignale erfassenden Auswertschaltung zur Erzeugung eines Fehlersignals
beim Ausbleiben der ersten Ausgangssignale und mit einer auf das Fehlersignal ansprechenden Fehleran
snrechschaltung.
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fts Rückkopplungsimpulse auszutasten,
zögerung des Motors gesteuert wird.
Es gibt auch bereits eine Reihe von weiteren Steuereinrichtungen für Schrittmotoren. Auch sind viele
Steuereinrichtungen bekannt, bei denen Rückkopplungskreise
zur Anwendung gelangen, um die tatsächliche Ansprechzeit eines Motors auf die Eingangssignale
zu bestimmen. Die Rückkopplungsschaltungen lassen sich dabei in zwei allgemeine Kategorien einteilen:
Die erste Kategorie der Riickkopplungsschaltungen unifaßt ein Gerät zur Feststellung einer Änderung im
Wicklungsstrom des Motors, wenn sich der Schrittmotor
bewegt. Da jedoch in den Wicklungen des Motors immer Strom fließt, ob sich nun der Motor bewegt oder
nicht, muß die Rückkopplungsschaltung die Differenz in den Stromsignaleigenschaften erfassen, wenn sich der
Motor dreht. Das Problem wird jedoch bei anderen Steuerschaltungen kompliziert, die beispielsweise dazu
verwendet werden können, um das Drehmoment des Schrittmotors zu erhöhen. Schaltungen diese" Typs
verändern auch die Stromsignaleigenschaften in der Motorwicklung. Darüber hinaus muß die Rückkopplungsschaltung
über den gesamten Geschwindigkeitsbereich des Schrittmotors arbeiten können. Rückkopplungsschaltungen,
welche die Bewegung des Schrittmotors feststellen, indem sie den Strom der Motorwicklung
erfassen, sind kompliziert und aufwendig.
Die zweite allgemeine Kategorie der Rückkopplungssteuerschaltungen
sind solche, bei denen eine Positions-Rückkopplungsvorrichtung zur Anwendung gelangt.
Eine typische bekannte Rückkopplungsvorrichtung besteht aus einem optischen Wandler, der ein optisches
Signal mit Hilfe einer geschlitzten Scheibe, die an den Schrittmotor gekuppelt ist, moduliert. Die Rückkopplungsschaltung
erzeugt elektrische Impulse in Abhängigkeit von Änderungen in der Position des Schrittmotors.
Bei der Anwendung der Positionswandler des geschilderten Aufbaus treten eine Reihe von Problemen
auf. Um erstens eine bestmögliche Zuverlässigkeit zu erlangen, ist die Kopplung dieser Vorrichtungen an den
Schrittmotor sehr kritisch. Zweitens werden diese Rückkopplungsvorrichtungen durch die vom Schrittmotor
erzeugte Wärme nachteilig beeinii-.tBt. Drittens fährt
der Schrittmotor bei niedrigen Geschwindigkeiten weit über jede Schrittpositio·; hinaus und er fängt an, um die
Position unterkritisch gedämpft zu schwingen. Die Rückkopplungsschaltungen müssen demzufolge dazu in
der Lage sein, zwischen der tatsächlichen Positionsänderung und einem Darüberhinausschießen oder Überschwingen
zu unterscheiden. Um die geschilderten Nachteile zu vermeiden, ist eine relativ aufwendige und
komplizierte Schaltung erforderlich.
Bei einer Betrachtung des Standes der Technik wird deutlich, daß die dort beschriebenen Schrittmotor-Rückkopplungsschaltungen
den Zweck haben, jede Positionsänderung des Schrittmotors zu erfassen. F.s gibt jedoch eine große Anzahl von Anwendungsfällen,
bei denen es nicht erforderlich ist, eine Positionsänderung festzustellen, sondern oei denen es nur erforderlich
ist, zu bestimmen, ob sich der Schrittmotor in Bewegung befindet oder nicht. Wenn einmal ein Bewegungsabfall
oder -ausfall festgestellt ist, kann eine geeignete Gegenmaßnahme getroffen werden.
Ein Beispiel eines derartigen Anwendungsfalles ist die
Schleifmaschinen-Zuführungssteuerung. Ein Schleifzy klus besteht typisch aus mehreren Schritten. Der erste
Schritt besteht in einer schnellen Zufuhr der Schleifscheibe zum Werkstück hin bzw. relativ zum Werkstück,
worauf eine langsame Bcarbeitungszuführung folgt, während welcher sich die Schleifscheibe in Berührung
mit dem Werkstück befindet. Nachdem das Teil auf seine Maße geschliffen ist, wird die Schleifscheibe vom
Werkstück weggeführt. Bei vielen Schleifmaschinen befindet sich die schnelle Zufuhr bzw. Hinführung zum
Werkstück unter der Steuerung eines I lydraulikmotors;
die langsamere ßearbcilungs-Zuführung wird durch einen Schrittmotor gesteuert. Nachdem das Teil oder
der Gegenstand auf seine Maße geschliffen ist, zieht der «Jhii schnell die Schleifscheibe vom Wcikstück
weg, und zwar um eine Strecke, die nahezu gleich ist der Schleif-Zuführung oder Bearbeitungsstrecke. Daraufhin
vervollständigt der Hydraulikmotor den Abzieh- oder Wegführzyklus mit einer schnellen Geschwindigkeit.
Bei den langsameren Schleif-Zuführgeschwindigkeiten spricht der Schrittmotor sehr zuverlässig auf seine
Eingangssignale an. Während des schnellen Abziehens durch den Schrittmotor, und wenn der Schrittmotor
nicht auf ein Eingangssignal anspricht, führt dies jedoch zu einem vollständigen Anhalten. Dieses Ansprechverhalteri
stellt eine typische Eigenschaft eines Schrittmotors dar. Da die Bewegungsstrecke der Schleifscheibe,
während sie sich unter der Steuerung des Schrittmotors befindet, in der Größenordnung von 0,01 cm liegt, ist es
für eine Person nahezu unmöglich, festzustellen, ob die Schleifscheibe um die volle Strecke weggezogen wurde
oder mitten im Rückziehzyklus angehalten hat. Wenn der Schrittmotor in der Mitte seines schnellen
Rückziehzyklusses bzw. Bewegung anhält, und wenn dieser Fehler nicht festgestellt wird, erfolgt der
anschließende Bearbeitungs-Zuführungshub in fehlerhafter Weise, so daß dadurch ein nachfolgendes Teil zu
Ausschluß wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung zur Feststellung eines Bewegungsausfalles bei einem von
einer Steuerschaltung durch Steuerimpulse gesteuerten Schrittmotor der eingangs definierten Art zu schaffen,
welcher vergleichsweise sehr einfach aufgebaut ist und die Verwendung von einfachen Mitteln zur Feststellung
der Bewegung des Schrittmotors ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bei einer Anordnung der eingangs genannten Art nach Jer Erfindung dadurch
gelöst, daß der Detektor ein Geschwindigkeitswandler ist, der als erstes Ausgangssignal ein drehzahl- und
drehrichtiingsabhängiges analoges Signal erzeugt, daß
die Auswertschaltung aus einer das erste Ausgangssignal
mit einem Bezugswert vergleichenden Vergleichsschaltung und aus einer auf das zweite Ausgangssignal
der Vergleichsschaltung und die Steuerimpulse ansprechenden Detektorschaltung besteht und daß die
Fehleransprechschaltung eine Fehleranzeigevorrichtung zum Melden eines fehlerhaften Zuslandes ist.
Durch die vorliegende Erfindung wird somit eine Anordnung geschaffen, welche für ganz spezielle
Aufgaben bzw. Anwendungsfälle gedacht ist und bei welcher Geschwindigkeilswandler verwendet werden
können, die ein drehzahl- und drehrichtungsabhängiges analoges Signal erzeugen.
Im einzelnen kann die Erfindung dadurch eine vorteilhafte Weiterbildung erfahren, daß die Vergleichsschaltung
mit je einer Vergleichsstufe für jede Drehrichtung ausgestattet ist und jede Vergleichsstufe
einen Operationsverstärker enthält, dessen einer Eingang mit dem Geschwindigkeitswandler und dessen
anderer Eingang mit einer einstellbaren Bezugsspannungsquelle (Potentiometer) verbunden ist und dessen
Ausgang über Entkopplungsdioden und eine Torschaltung (Nand-Gatter) mit der Detektorschaltung verbunden
ist.
Der gesamte Aufbau und die Wirkungsweise der Anordnung nach der Erfindung wird auch erfindungsgemäß
dadurch weiter vereinfacht, daß die Detektorschaltung aus zwei bistabilen Kippstufen besteht, deren
Takteingänge mit dem Ausgang der Steuerschaltung verbunden sind, wobei der Ausgang der Vergleichsschaltung
mit dem Rückstelleingang der ersten bistabilen Kippstufe verbunden ist und der invertierte Ausgang
der ersten Kippstufe über eine Torschaltung an den
Setzeingang der zweiten bistabilen Kippstufe gelegt ist, dessen Ausgang mit der Fehleranzeigevorrichtung und
dessen invertierter Ausgang am Eingang der Torschaltung liegt.
Schließlich ist bei der geschilderten Ausführungsform nach der Erfindung die Fehleranzeigevorrichtung mit
einer Rückstelleinrichtung (Rückstelldrucktaste) zum Rückstellen der Detektorschaltung ausgestattet.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Hinweis auf die Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein allgemeines Blockschaltbild der Anordnung
nach der Erfindung und
F i g. 2 einen detaillierten Schaltplan der verschiedenen Elemente der Anordnung nach der Erfindung.
F i g. 1 zeigt allgemein das Blockschaltbild der Anordnung nach der Erfindung. Eine Steuerschaltung 10
mit einem Oszillator erzeugt eine Anzahl von Steuerimpulsen für einen Schrittmotor-Treiber 12. Die
Steuerimpulse werden in Abhängigkeit von numerischen Eingabe-Informationen oder durch eine andere
Einrichtung, die auf dem vorliegenden Gebiet gut bekannt ist, erzeugt. Die Erzeugung der Steuerimpulse
stellt keinen Teil der Erfindung dar, so daß dieser Abschnitt nicht weiter in Einzelheiten gezeigt ist. Der
Schrittmotor-Treiber spricht auf die Steuerimpulse an, um eine Anzahl von Erregerimpulsen für die Erregung
des Schrittmotors 14 zu erzeugen. Der Schrittmotor ist mechanisch an das gesteuerte Element (nicht gezeigt)
angeschlossen, welches als Funktion der Steuerimpulse zum Schrittmotor-Treiber 12 bewegt wird. Ein Geschwindigkeitswandler
18 ist ebenfalls an den Schrittmotor 14 gekuppelt und erzeugt ein analoges Ausgangssignal
als Funktion der Geschwindigkeit des Schrittmotors. Eine Rückkopplungsschaltung 20 spricht auf die
Steuerimpulse der Steuerschaltung 10 und das Ausgangssignal des Geschwindigkeitswandlers 18 an, um
einen Ausfall bzw. Nichtansprechen des Schrittmotors auf die Eingangsimpulse festzustellen. In der Rückkopplungsschaltung
20 ist eine Vergleichsschaltung 22 gelegen, die auf das Ausgangssignal des Geschwindigkeitswandlers
118 anspricht und als Funktion davon ein Signal erzeugt Eine Detektorschaltung 24 spricht auf
das Signal und die Steuerimpulse an und erzeugt in Abhängigkeit vom Fehlen eines Zwischensignals zwischen
zwei aufeinanderfolgenden Steuerimpulsen ein Fehlersignal. Eine Fehleranzeigevorrichtung 26 spricht
wiederum auf das Fehlersignal an und erzeugt ein Alarmsignal oder Warnsignal zur Anzeige, daß ein
Fehler aufgetreten ist Dieser Alarm kann durch eine Audio- oder Sichtalarmanzeigevorrichtung, eine Kombination
derselben oder durch irgendeine andere gut bekannte Alarmeinrichtung bemerkbar gemacht werden.
Fig.2 zeigt einen detaillierten Schaltplan mit den
grundlegenden Schaltungen nach der Erfindung. Die Vergleichsschaltung 22 besteht jeweils aus einem ersten
und einem zweiten Operationsverstärker 30 und 32. Der
Geschwindigkeitswandler 18 kann typisch aus einem im Handel erhältlichen Gleichspannungstachometer beste
hen, der relativ billig ist im Vergleich zu einem typischen
Drehstellungsdetektor. Der Tachometer erzeugt ein analoges Ausgangssignal, dessen Spanrungsgröße proportional zur Winkelgeschwindigkeit des Schrittmotors
ist Die Polarität der Spannungsgröße ändert sich als
Funktion der Drehrichtung. Die Vergleichsschaltung 22 muB daher auf unterschiedliche Polaritäten des
Ausgangssignals des Tachometers ansprechen können.
Die Schaltung muß ferner die Fähigkeit besitzen, das Ausgangssignal bei niedrigen Winkelgeschwindigkeiten
von den unvermeidbaren Störsignalen, die in die Schaltung eindringen, zu trennen.
Der Operationsverstärker 30 spricht auf ein Ausgangssignal einer Polarität an, um die Größe des
Ausgangssignals mit einer vorbestimmten Bezugsgröße zu vergleichen. Die vorbestimmte Bezugsgröße kann
mit Hilfe eines Potentiometers 34 verändert werden.
ίο Wenn das Ausgangssignal einen Wert überschreitet, der
gleich ist dem vorbestimmten Bezugswert, so schaltet der Operationsverstärker 3C und erzeugt an seinem
Ausgang ein Signal. In ähnlicher Weise spricht der Operationsverstärker 32 auf Ausgangssignale des
!j Tachometers der entgegengesetzten Polarität an. Die
Schaltung kann die Größe des Ausgangssignals mit einem vorbestimmten Bezugssignal vergleichen, welches
mit Hilfe des Potentiometers 36 verändert werden kann. Wenn das zweite Ausgangssignal die Größe des
ίο zweiten Bezugssignals überschreitet, so schaltet der
Verstärker 32 durch und erzeugt an einem Ausgang ein Signal. Die Ausgänge der Verstärker 30 und 32 sind über
Entkopplungsdioden 38 und 40 zusammengeschaltet und sind an den Eingängen einer Torschaltung
miteinander verbunden. Die Torschaltung besteht aus einem NAND-Gatter 42, welches auf der Leitung 43 ein
Signal erzeugt, daß der Detektorschaltung 24 zugeführt wird.
Die Detektorschaltung 24 besteht aus bistabilen Kippstufen 44 und 46 und aus einer Torschaltung 48. Die
bistabile Kippstufe 44 besitzt einen Triggereingang, der auf die Impulse auf der Leitung 11 von der
Steuerschaltung 10 anspricht. In Abhängigkeit von einem Steuerimpuls von der Steuerschaltung 10 kippt
die bistabile Kippstufe 44 und erzeugt an ihrem Ausgang 45 ein Signal. Der Schrittmotor bewegt sich in
Abhängigkeit von dem Steuerimpuls, und der Tachometer erzeugt als Funktion der Geschwindigkeit des
Motors ein Ausgangssignal. Die Vergleichsschaltung 22
empfängt dieses Ausgangssignal und erzeugt auf der Leitung 43 ein entsprechendes Rückkopplungssignal.
Das Rückkopplungssignal ist mit dem Rückstelleingang der bistabilen Kippstufe 44 verbunden und beendet das
Vorhandensein des Signals am Ausgang der bistabilen
Kippstufe.
Bei hohen Geschwindigkeiten einer der Polaritäten erscheint das Ausgangssignal aus dem NAND-Gatter 42
in Form eines niedrigen konstanten Spannungswertes. Demzufolge hält das Rückkopplungssignal die bistabile
Kippstufe 44 dauernd rückgestellt Wenn eine Fehlerbedingung auftritt und der Schrittmotor auf einen
bestimmten Eingangsimpuls nicht anspricht, so beendet das Rückkopplungssignal das Signal am Ausgang der
bistabilen Kippstufe 44 nicht Zu diesem Zeitpunkt tritt
am Ausgang der bistabilen Kippstufe 46 kein Signal auf, und die Torschaltung 48, die aus einem zweiten
NAND-Gatter besteht, läßt ein Signal vom Ausgang der
bistabilen Kippstufe 44 zum Eingang der bistabilen Kippstufe 46 durch. Nach dem Auftreten eines
nachfolgenden Steuerimpulses, der zum Triggereingang der bistabilen Kipßstufe 46 gelangt, wird am Ausgang 47
der bistabilen Kippstufe 46 ein Fehlersignal erzeugt Dieses Fehlersignal stellt einen Ausfall oder Verlust der
Bewegung des Schrittmotors dar. Der Ausgang 49 der
bistabilen Kippstufe 46 ist mit der Torschaltung 48
verbunden und kann das Fehlersignal sperren für den Fall daß die bistabile Kippstufe 44 zurückgestellt ist
Das Fehlersignal am Ausgang 47 gelangt als
5630
Eingangsgröße zur Fehleranzeigevorrichtung 26. Wie bereits an früherer Stelle dargelegt wurde, gibt es eine
Vielzahl von im Handel erhältlichen Alarmsystemen, und die Verwendung irgendeines speziellen Alarmmechanismus stellt keine Einschränkung der vorliegenden
Erfindung dar. Die Fehleranzeigevorrichtung 26 besteht aus einem astabilen Multivibrator 50, einer Lampen-
Treiberstufe 52 und einer Lampe 54. Das Fehlersignal erregt den astabilen Multivibrator 50, der periodisch die
Lampen-Treiberstufe über eine Zeitperiode hinweg antreibt. Dieses periodische Antreiben bewirkt, daß die
Lampe 54 flackernd oder blinkend betrieben wird. Wenn daher der Schrittmotor auf einen Steuerimpuls
nicht anspricht und physikalisch seine Bewegung beendet, so erzeugt die Detektorschaltung 24 ein
Fehlersignal, welches einen Alarmgeber erregt. Für den Fachmann ist auch offensichtlich, daß das Fehlersignal
ebenso an andere Elemente in der Steuerschaltung gekoppelt werden kann, um eine nachfolgende Einleitung
eines anderen Betriebszyklusses zu verhindern. Nachdem die betreffende Pe-son die erforderliche
Gegenmaßnahme getroffen hat, kann sie eine Rückstell-Drucktaste 56 erregen, durch die die bistabilen
Kippstufen 44 und 46 zurückgestellt werden, wodurch das Fehlersignal beendet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 709 517/279
Claims (1)
1. Anordnung zur Feststellung eines Bewegungsausfalls bei einem von einer Steuerschaltung durch
Steuerimpulse gesteuerten Schrittmotor, mit einem von dem Schrittmotor angetriebenen und ein
bewegungsabhängiges erstes Ausgangssignal erzeugenden Detektor, mit einer die Steuerimpulse und
die ersten Ausgangssignale erfassenden Auswertschaltung zur Erzeugung eines Fehlersignals beim
Ausbleiben der ersten Ausgangssignale and mit Anoru..u..5
einer auf das Fehlersignal ansprechenden Fehleran- kanntenι ^ Scnrittmotors festgestellt, wozu eine
sprechschaltung, dadurchgekennzeichnet, gang ^^ ^^ Ljchtquelle zur Anwendung
daß der Detektor ein Geschwindigkeitswandler (18) 15 binncnu",£ seitlich Von einer Scheibe angeordnet ist
ist, der als erstes Ausgangssignal ein drehzahl-und 8JjT8J1 ,^ ferner mehrere Fotozellen verwendet
drehrichtungsabhängiges analoge; Signal erzeugt, una w Abhängigkeit von der Drehlage der
daß die Auswertschaltung aus einer das erste *er°r; ,· ht aus der Lichtquelle empfangen oder nicht
Ausgangssignal mit einem Bezugswert vergleichen- ^cnη™ . dabei erhaltenen Ausgangssignale
den Vergleichsschaltung (22) und aus einer auf das 20 empfange^ Impulsen, deren Impulsfolge-
·._ » ,:„„„■ Aar- Vornloir-hcsphaltUnSf (22) DeSieneil «ι» u Y ~ , LI Jn. C^olK» imH rlimil
P;n_ derartige Anordnung ist aus der US-PS
33 59 474 begannt Auch diese bekannte Anordnung
dfem dazu den Bewegungsausfall eines Schnttmotors
aS Eingangsimpulse festzustellen. Dabei gelangt eine
an dei Schrittmotor angeschlossene Einrichtung zur
Anwendung, um ein Ausgangss.gnal als Funktion der Bewegung des Schrittmotors zu erzeugen. Ferner sind
LSmgsmittel vorhanden, um ui Abhangig von dem
Vorhandensein von Eingangsimpulsen und dem Fehlen Vornanaeiu. gssigna|e ein Fehlersignal zu
:Sef SctießÄtU eine auf das Fehlersigna,
,rechende Einrichtung vorhanden. Be. dieser beAnordnung
wird die Drehposition der Aus-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US451775A US3896363A (en) | 1974-03-18 | 1974-03-18 | Feedback circuit for detecting the failure of a stepping motor to respond to the control circuit |
| US45177574 | 1974-03-18 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2509864A1 DE2509864A1 (de) | 1975-09-25 |
| DE2509864B2 true DE2509864B2 (de) | 1977-04-28 |
| DE2509864C3 DE2509864C3 (de) | 1977-12-15 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0046722A3 (de) * | 1980-08-25 | 1982-11-17 | United Technologies Corporation | Bewegungsaufnehmer für einen Schrittschaltmotor |
| DE10034110A1 (de) * | 2000-07-13 | 2002-01-24 | Saia Burgess Gmbh | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Schrittverlusterkennung bei Schrittantrieben |
Cited By (2)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE399788B (sv) | 1978-02-27 |
| FR2265213B1 (de) | 1978-12-08 |
| DE2509864A1 (de) | 1975-09-25 |
| US3896363A (en) | 1975-07-22 |
| FR2265213A1 (de) | 1975-10-17 |
| GB1440056A (en) | 1976-06-23 |
| SE7502889L (sv) | 1975-09-19 |
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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