DE25090C - Achslager für Eisenbahn-Fahrzeuge - Google Patents

Achslager für Eisenbahn-Fahrzeuge

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DE25090C
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DE
Germany
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axle
spring
housing
fastened
bearing shell
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DENDAT25090D
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English (en)
Original Assignee
J. Ä. HAMILTON in New-York, V. St. A
Publication of DE25090C publication Critical patent/DE25090C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F15/00Axle-boxes
    • B61F15/20Details
    • B61F15/22Sealing means preventing entrance of dust or leakage of oil

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Juni 1883 ab.
Der Buchstabe A bezeichnet den Körper einer Achsbüchse und B ist der Achsschenkel einer Eisenbahnwagenachse, welcher von hinten durch die gewöhnliche Oefifnung C in die Büchse eingeführt wird. Um den Eintritt von Staub und anderen Unreinigkeiten in die Achsbüchse zu verhüten, ist diese Oeffnung durch einen Schild D geschlossen, welcher in einer in dem hinteren Theil der Büchse A angebrachten Führung E sitzt und eingesetzt wird, ehe die Achsbüchse auf die Achse gesteckt wird. Der Staubschild besteht aus einem Diaphragma F aus Segeltuch oder irgend einem anderen passenden Zeug und einem steifen Rahmen G, an welchem das Diaphragma in solcher Weise befestigt ist, dafs sein innerer Theil sich hin- und herbewegen und den Bewegungen der Achsbüchse folgen kann. In dem Diaphragma F ist eine Oeffnung H, um die Achse durchpassiren zu lassen, und in einer gewissen Entfernung von dem Rande dieser Oeffnung ist ein steifer Ring / in solcher Weise an dem Diaphragma befestigt, dafs der Rand dieser Oeffnung einen biegsamen Flantsch u bildet, welcher sich von dem Ring / nach innen erstreckt und den Theil des Diaphragmas bildet, welcher die Achse fest umschliefst. Da nun dieser Flantsch biegsam ist, so kann sich derselbe dem Durchmesser von verschiedenen Achsen anpassen und in allen Fällen eine staubdichte Fuge bilden. Das Diaphragma besteht aus zwei Lagen Segeltuch oder einem anderen passenden Zeug, und der Ring / ist durch Säume t zwischen den beiden Lagen befestigt, so dafs derselbe bedeckt ist und zugleich fest in der Lage gehalten wird. An dem' Ring / ist ein nach innen sich erstreckender Flantsch J angebracht.
Der Rahmen G des Diaphragmas ist in zwei Theile G1 <?2 getheilt, welche durch Röhren K verbunden sind, so dafs die Rahinentheile ausgezogen oder zusammengeschoben und auf diese Weise für Achsbüchsen von verschiedener Breite eingestellt werden können. Damit der Rahmen sich automatisch einstellt, werden zwischen die Enden der Rahmentheile in die Röhren K Federn N gelegt, welche das Bestreben haben, die Rahmentheile aus einander zu treiben.
Um den Längsbewegungen der Achse in der Büchse Widerstand zu leisten, wird statt des gewöhnlichen, am Ende des Achsschenkels befindlichen Flantsches eine Feder O angewendet, welche auf solche Weise in der Achsbüchse angebracht ist, dafs sie auf das Ende der Achse wirkt. Zwischen der Feder und der Achse liegt eine Scheibe P, und die Feder wird durch ein Gehäuse Q gehalten, welches mit der Lagerschale Q1 verbunden oder aus einem Stück mit dieser Schale gemacht ist. Dieses Gehäuse ist am inneren Ende offen und mit einem Ausschnitt s versehen, um Raum für die Scheibe P zu machen. Das äufsere Ende des Gehäuses ist geschlossen. Durch die Mitte der Feder O erstreckt sich eine Schraube R. Der Kopf dieser Schraube ist in die Scheibe P eingelassen und am geschlossenen Ende des Gehäuses Q mit einer Mutter Ji1 versehen, so dafs die Spannung der Feder regulirt werden kann. Wenn man die Feder herausnehmen will, so wird die Mutter Hx angezogen, bis die Scheibe P in dem Ausschnitt ί des Gehäuses zu liegen

Claims (2)

kommt und nicht mehr in Berührung mit der Achse ist, worauf die Lagerschale mit dem Gehäuse und den in dem Gehäuse enthaltenen Theilen herausgenommen werden kann. Wenn die Lagerschale in der in Fig. ι gezeigten Lage ist, so wird die Scheibe P durch die Feder O fest gegen die Achse gedrückt und dadurch der gewünschte AViderstand gegen die Längsbewegungen der Achse erzielt. Wenn es wünschenswerth erscheint, so kann das Gehäuse Q weggelassen werden, wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt. In diesem Falle liegt die Feder zwischen dem Ende der Achse und der Wandung der Achsbüchse, und ein Keil O1 kann dazu dienen, die Spannung der Feder zu reguliren. Patenτ-AnSprüche: Bei Eisenbahnwagenachsbüchsen:
1. Der Staubschild D, bestehend aus der Combination des in eine in der Achsbüchse angebrachten Führung passenden steifen Rahmens mit einem in dem letzteren befestigten biegsamen und ausdehnbaren Diaphragma F, in welchem ein steifer Ring / so befestigt ist, dafs der Rand der Oeffnung im Innern des Ringes einen biegsamen Flantsch u bildet.
2. Die im Innern der Büchse angebrachte und auf das Ende des Achsschenkels wirkende Feder O, welche den Längsbewegungen der Achse Widerstand leistet.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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