DE2508475B2 - Verfahren zum Färben von textlien Wickelkörpern - Google Patents
Verfahren zum Färben von textlien WickelkörpernInfo
- Publication number
- DE2508475B2 DE2508475B2 DE2508475A DE2508475A DE2508475B2 DE 2508475 B2 DE2508475 B2 DE 2508475B2 DE 2508475 A DE2508475 A DE 2508475A DE 2508475 A DE2508475 A DE 2508475A DE 2508475 B2 DE2508475 B2 DE 2508475B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- dyeing
- dye liquor
- liquor
- winding body
- dye
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000004043 dyeing Methods 0.000 title claims description 50
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 24
- 239000004753 textile Substances 0.000 title description 4
- 239000000975 dye Substances 0.000 claims description 37
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 17
- 238000010186 staining Methods 0.000 claims description 5
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 2
- 239000012209 synthetic fiber Substances 0.000 claims description 2
- 229920002994 synthetic fiber Polymers 0.000 claims description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 11
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 3
- 238000005429 filling process Methods 0.000 description 2
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 description 2
- 239000004952 Polyamide Substances 0.000 description 1
- 239000002253 acid Substances 0.000 description 1
- 125000000129 anionic group Chemical group 0.000 description 1
- 239000012736 aqueous medium Substances 0.000 description 1
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000009835 boiling Methods 0.000 description 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 238000009833 condensation Methods 0.000 description 1
- 230000005494 condensation Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000007796 conventional method Methods 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 239000000986 disperse dye Substances 0.000 description 1
- 239000002270 dispersing agent Substances 0.000 description 1
- 238000010016 exhaust dyeing Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000002657 fibrous material Substances 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000002156 mixing Methods 0.000 description 1
- 239000003960 organic solvent Substances 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 229920002647 polyamide Polymers 0.000 description 1
- 229920000728 polyester Polymers 0.000 description 1
- 239000002904 solvent Substances 0.000 description 1
- 238000007447 staining method Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 238000013022 venting Methods 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B21/00—Successive treatments of textile materials by liquids, gases or vapours
- D06B21/02—Successive treatments of textile materials by liquids, gases or vapours the treatments being performed in a single container
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
- Coloring (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft das Färben von natürliche oder synthetische Fasern enthaltenden
textlien Wickelkörpern mit für den jeweiligen Fasertyp geeigneten Farbstoffen nach der Ausziehmethode bei
Temperaturen über 1000C, bei welchem die Wickelkörper in einem Färbebehälter vor dem Färben durch
Behandeln mit etwa Färbetemperatur aufweisendem Heißdampf erhitzt und entlüftet und unmittelbar im
Anschluß daran mit der in einem Ansatzbehälter separat auf etwa Färbetemperatur erhitzten und unter Überdruck gegenüber dem Heißdampf gesetzten Färbeflotte
in Kontakt gebracht werden, wobei die Färbeflotte aus dem Ansatzbehälter in den Färbebehälter gegen den
Druck der luftfreien Heißdampfatmosphäre bei gleichzeitigem Einleiten von innen und außen in die
Wickelkörper übergeführt wird, worauf die Färbebehandlung durch Zirkulation der Färbeflotte zu Ende
gebracht wird. Ein gattungsgemäßes Verfahren ist aus der DE-OS 23 31669 bekannt. Dieses Färbeprinzip,
welches in der Literatur unter dem Begriff »Rapidcolor-Technik« beschrieben ist, wird bereits in verschiedenen
Färbereien mit gutem Erfolg und deutlicher Zeitersparnis gegenüber den konventionellen Methoden einge- m>
setzt.
Das zuvor erläuterte Schnellfärbeverfahren ist jedoch an bestimmte maschinentechnische Voraussetzungen
wie Pumpenleistung und Größe der Färbebehälter gebunden. Um auch in extrem ungünstigen hellen m
Farbtönen optimale Gleichmäßigkeit einer Färbung zu erreichen, sind Pumpen mit einer Förderleistung von
mindestens 60 l/kg · min erforderlich, Wegen des
daraus resultierenden relativ hohen hydraulischen
Druckes ist aber eine besondere Füllweise des Färbekessels, nämlich zu gleicher Zeit von innen durch
die Wickelkörper, wie auch von außen nach innen geboten, um eine nachteilige Deformation des beispielsweise texturierten Fasermateriales zu vermeiden. Die
Zirkulationspumpe wird schon während des Füllvorganges in Tätigkeit gesetzt und das Färbebad wird während
des Färbeprozesses abwechselnd von innen nach außen und von außen nach innen durch den Materialwickel
gepumpt Während dieser Operation ist der Färbekessel voll mit der Färbeflotte geflutet Die in diesem Falle
erforderliche Pumpenleistung limitiert somit die Größe eines Färbeapparates, da nach der Zeitschrift CHEMIEFASERN 24 (1974), S. 747 aus Dimensionsgründen dem
Pumpenbau Schranken gesetzt sind.
Aufgrund der Tatsache, daß beim Arbeiten mit der Schnellfärbe-Anlage bekannter Art die gesamte Färbeflotte auf einmal in das eigentliche Behandljngsgefäß
eingeschossen wird, benötigt man also ein Druckansatzgefäß von mindestens der gleichen Größe wie der
Färbeautoklav selbst Hierdurch wird gegenüber einer konventionellen Färbeanlage ein apparatetechnischer
Mehraufwand unvermeidlich, der sich durch Zusammenkoppeln von mehreren Färbekcsseln an entsprechend größere Ansatzbehälter wohl etwas verringern
läßt
Außer der Forderung an eine besondere Maschinenausstattung werden beim eingangs erwähnten Schnellfärbe-Verfahren infolge der hier vorherrschenden
Druck- und Temperaturverhältnisse auch an die für diese Arbeitsweise geeigneten Farbstoffe im Hinblick
auf Gleichmäßigkeit der Färbung und Beständigkeit des Farbstoffindividuums und seiner Formierungsart hohe
Anforderungen gestellt, wodurch die Zahl solcher brauchbaren Farbstoffe begrenzt ist
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nunmehr darin, die zuvor geschilderten Einschränkungen bezüglich der praktischen Durchführbarkeit der in
Rede stehenden bekannten Färbemethode auszuräumen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß im Rahmen des oben beschriebenen Färbeverfahrens für textile
Wickelkörper während der gesamten Färbeoperation unter Teilflutung des Färbebehälters gearbeitet wird,
und daß die Zirkulation der Färbeflotte durch die Wickelkörper während der Färbebehandlung ausschließlich von innen nach außen erfolgt. Bei der
Anwendung des erfindungsgemäßen Prinzips wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß e.« im Verlauf der
eigentlichen Färbeoperation aufgrund des geringeren Flottenvolumens zu einer höheren Badumwälzung als
bei vollgefluteten Färbekesseln kommt. Im allgemeinen wird bis etwa zur Hälfte des Gesamtflottenvolumens in
den Färbebehälter eingeleitet.
Durch die vorstehend genannten Maßnahmen wird das Schnellfärbe-Verfahren an Färbeanlagen mit einer
konventionellen apparativen Ausstattung angepaßt und es kann sowohl mit kleineren Druckansatzbehältern für
die Flotte als auch mit Zirkulationspumpen von üblicher Pumpenleistung gearbeitet werden.
Unter Berücksichtigung der niedrigeren Füllhöhe des
Färbekessels ergibt sich beim erfindungsgemäßen Verfahren ein Flottenverhältnis von 1 :4 bis maximal
1 :10 (gegenüber Apparaten mit normalem Flottenverhältnis von 1 : 12 bis 1 :18). Durch die entsprechend
geringere Flottenmenge gelingt es auch, mit einer Pumpenleistung von 20 bis 50 l/kg · min auszukommen
und Flottenumwälzraten pro Minute von 6 bis 10 zu
erzielen.
Wie nun jedem Praktiker verständlich ist, kann bei einem nur teilgefüllten Färbebehälter das Färbebad nur
von innen nach außen durch den Materialwickel zirkulieren. Trotz der einseitigen Strötnungsrichtung
während des eigentlichen Färbevorganges ist aber erfindungsgemäß wegen der niedrigeren Pumpenleistung
eine Deformation des Textilmaterial nicht zu befürchten, auch nicht an den Stellen, wo die Wickel von
außen keinen Gegendruck der Färbeflotte erfahren. Es war nun in dieser Hinsicht überraschend und keinesfalls
zu erwarten, daß es nach dem beanspruchten Verfahren gelingt, auch beim Einbringen eines auf HT-Temperatur
(110—145CC) vorgeheizten Färbebades nur von innen
nach außen durch den Wickel gleichmäßige Färbungen zu erzielen. Dieses Ergebnis ist insbesondere dadurch
realisierbar, indem vorzugsweise beim Einleiten der Färbeflotte in den Färbebehälter den Wickelkörpern
von innen nur soviel Färbeflotte zugeführt wird, daß die
die Wickelkörper tragenden Innenrohre gefüllt sind, während die übrige Färbeflotte von außen den
Wickelkörpern zugeführt wird.
Überraschenderweise verlängert sich durch diese Maßnahme die für den Füllvorgang erforderliche
Zeitdauer nur unwesentlich.
Nach der vorliegenden Erfindung ist es somit möglich, auch beim Einsatz von Pumpen mit irn Vergleich zu den
üblichen Schnellfärbeverfahren niedrigerer Pumpenleistung gleichmäßige und egale Färbungen zu erzeugen.
Den Bedürfnissen der Praxis kommt man insofern entgegen, als aufgrund der verminderten Förderleistung
der Zirkulationspumpen keine überdurchschnittlichen Kosten für entsprechend großdime-,sionierte Rohrleitungen
und Ventile entstehen und somit auch ein günstigerer Energieaufwand gegeben ist Aus dieser
Tatsache heraus werden wiederum der Apparategröße nicht mehr so enge Grenzen gesetzt, so daß jetzt auch
Großfärbeanlagen vom erfindungsgemäß benutzten Typ herstellbar sind.
Das beschriebene Verfahren wird normalerweise in wäßrigem Medium vorgenommen; es kann jedoch auch
ohne weiteres für das Färben aus organischen Lösemitteln Anwendung finden, wenn der für das
betreffende Lösemittel typische Siedepunkt sowie Dampfdruck berücksichtigt wird.
Mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen kann die Erhöhung der Badumwälzungsrate erreicht werden.
Dies hat man entsprechend dem Stand der Technik bisher durch eine hohe Pumpenleistung erzielt. Beim
Gegenstand der vorliegenden Erfindung dagegen wird das Flottenverhältnis verkürzt und damit die Umwälzungsrate
erhöht.
Nun wird aber in der nicht vorveröffentlichten DE-OS 23 59 974 bereits ein Verfahren erläutert, das auf
einer Teilfüllung des Färbeapparates basiert. Dieses Verfahren beruht indessen auf einer modifizierten
Ausziehfärbetechnik unter normalen Bedingungen, d. h. Flotte und Textilmaterial stehen in ständigem Kontakt
miteinander und werden zusammen auf Färbetemperatür erhitzt. Dabei treten keine Probleme auf, welche von
dem teilgefluteten Apparat herrühren, da die Flotte aus dem Ansatzgefäß einfach angesaugt und dem Inneren
der Materialträger unter Pumpendruck zugeführt wird. Nach dem Passieren des Färbegutes sammelt die Flotte
sich in einem Sumpf und wird zu neuem Kreislauf wieder angesaugt.
Zum Unterschied von diskutierten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung ein andersartiges
Prinzip zugrunde, darin, daß das sogenannte Einschießverfahren zwingend mit einer Teilfüllung des Färbeapparates
kombiniert ist Bei der Einschieß-Technik
besteht die Forderung, daß die Flotte gleichzeitig von innen und von außen her in den Wickelkörper
eindringen kann. Dies geschieht im Moment des Einschießens der heißen Flotte dadurch, daß die Ware
einmal von innen durch den Materialträger, das andere
ίο Mal durch im Färbegefäß hochschießende Flott" von
außen durchdrungen wird. Es war aber nicht vorauszusehen, ob diese Forderung bei einer Teilfüllung des
Apparates zu verwirklichen sei Unter den Voraussetzungen der Teilfüllung ist nämlich nur eine einseitige
Flottenzirkulation von innen nach außen möglich. Das Einbringen der Flotte in den Wickelkörper von beiden
Seiten her würde aber in den Augen eines Fachmannes einen Widerspruch zu diesem Prinzip darstellen.
Nach der vorliegenden Erfindung ist es aber gelungen, diese im neuen Verfahren auftauchende
Schwierigkeit zu überwinden. Beim Einschießen der heißen Flotte in das Färbegefäß wird diese so stark
verwirbelt daß zunächst der ganze zur Verfügung stehende Raum von ihr gefüllt wird. Durch die
Kondensation des (von der Entlüftungs- und Aufheizphase her) im Färbegefäß vorhandenen Dampfes wird
das Eindringen der Flotte von außen in den Wickelkörper ermöglicht Gleichzeitig wird die Flotte auch von
innen »auf dem normalen Weg« in die Materialpackung
eingedrückt Erst nach erfolgtem Druckausgleich (d. h. wenn die Atmosphäre aus verwirbelter Flotte und
kondensierendem Dampf zusammenbricht) sinkt die Färbeflüssigkeit zum Boden des Färbegefäßes zurück,
um die normale nur von innen nach außen verlaufende Zirkulation aufzunehmen. Es kommt auch innerhalb des
Färbegutes zum Druckausgleich. Dieses wird in der Einleitungsphase sehr rasch gleichmäßig, da es von
beiden Seiten her von der Flotte durchdrungen wird und Deformationen werden mit Sicherheit vermieden.
Wickelkörper aus linearen, texturierten Polyesterfäden werden in einen Färbebehälter, geeignet für
Hochtemperaturfärbungen, eingebracht; dieser Behälter wird daraufhin durch Sattdampf von 2,25 kp/cm2
entlüftet und mit der Ware vorgewärmt. Gleichzeitig wird in einem Druckansatzbehälter die gesamte für die
Färbung notwendige Flottenmenge vorbereitet, welche das 6fache des Warengewichts beträgt und einen
Dispersionsfarbstoff, pH-regulierende Substanzen sowie
Dispergiermittel enthält. Über dem Flottenniveau wird ein Preßluftdruck von 6 kp/cm2 eingestellt.
Der unter Druck stehende Flottenansatz wird jetzt auf 135°C erhitzt. Durch öffnen eines Sperrventils in
einer Verteilerleitung läßt man die erhitzte Flotte in den Färbebehälter innerhalb von 7—10 Sekunden eintreten,
wobei das Druckgefäß annähernd zu 50% seines Volumens gefüllt wird. Dabei soll ein Einströmen der
Farbstoffzubereitung in den Wickelkörper sowohl von
'■i' innen als auch von außen erfolgen. Es stellt sich dann
nach dem Beginn der Flottenzirkulation eine Mischtemperatur um 1250C ein. Bei einseitiger Flottenzirkulation
Richtung Innen-Außen wird nunmehr die im Färbekessel befindliche Flottenmenge auf 135°C erwärmt und die
"> Ware wird 30 Minuten bei dieser Temperatur gefärbt.
Abschließend wird das gefärbte Material auf übliche Weise reduktiv nachbehandelt und getrocknet. Man
erhält eine gleichmäßige Färbung.
Wickelkörper aus Kräuselpolyamid werden in einen
Färbebehälter eingebracht, der für Hochtemperaturfärbungen
geeignet ist
Dieser Behälter wird daraufhin durch Sattdampf von 1,5 kp/cm2 entlüftetxind so die Ware vorgewärmt
Gleichzeitig wird in einem druckdichten Ansatzbehälter die fur die Färbung notwendige wäßrige Flottenmenge
im Verhältnis 1 :6 zum Warengewicht vorbereitet die einen anionischen Farbstoff, Säure sowie eine
Egalisiermittel-Kombination enthält Über dem Flotten-
niveau im Ansatzbehälter wird ein Preßluftdiiick von
6 kp/cm2 eingestellt
Der unter Druck stehende Flottenansatz wird nun auf 115° C erhitzt Wie in Beispiel 1 wird die Flotte sodann
aus dem Ansatzbehälter in den Färbebehälter gedrückt, wobei sich zu Beginn der Flottenzirkulation eine
Mischtemperatur von 110°C einstellt Man prhöht nunmehr die Badtemperatur wieder auf 115° C und die
Ware wird 20 Minuten bei dieser Temperatur gefärbt Abschließend wird das gefärbte Material auf übliche
Weise mit Wasser heiß und kalt gespült sowie getrocknet
Man erhält eine gleichmäßige Färbung.
Claims (2)
- Patentansprüche;J, Verfahren zum Färben von natürliche oder synthetische Fasern enthaltenden textlien Wickelkörpern mit für den jeweiligen Fasertyp geeigneten Farbstoffen nach der Ausziehmethode bei Temperaturen über 1000C, bei welchem die Wickelkörper in einem Färbebehälter vor dem Färben durch Behandeln mit etwa Färbetemperatur aufweisendem Heißdampf erhitzt und entlüftet und unmittelbar im Anschluß daran mit der in einem Ansatzbehälter separat auf etwa Färbetemperatur erhitzten und unter Oberdruck gegenüber dem Heißdampf gesetzten Färbeflotte in Kontakt gebracht werden, wobei die Färbeflotte aus dem Ansatzbehälter in den Färbebehälter gegen den Druck der luftfreien Heißdampfatmosphäre bei gleichzeitigem Einleiten von innen und außen in die Wickelkörper übergeführt wird, worauf die Färbebehandlung durch Zirkulation der Färbeflotte zu Ende gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß während der gesamten Färbeoperation unter Teilflutung des Färbebehälters gearbeitet wird, und daß die Zirkulation der Färbeflotte durch die Wickelkörper während der Färbebehandlung ausschließlich von innen nach außen erfolgt
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einleiten der Färbeflotte in den Färbebehälter den Wickelkörpern von innen nur soviel Färbeflotte zugeführt wird, daß die die Wickelkörper tragenden Innenrohre gefüllt sind, während die übrige Färbeflotte von außen den Wickelkörpern zugeführt wird.35
Priority Applications (17)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2508475A DE2508475C3 (de) | 1975-02-27 | 1975-02-27 | Verfahren zum Färben von textlien Wickelkörpern |
| ES445413A ES445413A1 (es) | 1975-02-27 | 1976-02-21 | Procedimiento para la tincion de materiales textiles. |
| CH225576A CH610476GA3 (en) | 1975-02-27 | 1976-02-24 | Process for dyeing textile wound packages |
| AT141276A AT360471B (de) | 1975-02-27 | 1976-02-25 | Verfahren zum faerben von natuerliche oder synthetische fasern enthaltenden textilen wickelkoerpern |
| IT20590/76A IT1055904B (it) | 1975-02-27 | 1976-02-25 | Processo per la tintura di materiali tessili |
| DD191480A DD123619A5 (de) | 1975-02-27 | 1976-02-25 | |
| CS761228A CS192556B2 (en) | 1975-02-27 | 1976-02-25 | Method of dyeing natural or synthetic fibres in package or beam forms |
| ZA761114A ZA761114B (en) | 1975-02-27 | 1976-02-25 | Process for dyeing textile materials |
| BR7601183A BR7601183A (pt) | 1975-02-27 | 1976-02-25 | Processo para tingir materiais texteis |
| CA246,604A CA1087806A (en) | 1975-02-27 | 1976-02-26 | Process for dyeing textile materials |
| AU11441/76A AU495089B2 (en) | 1975-02-27 | 1976-02-26 | Process for dyeing textile materials |
| DK82376*#A DK82376A (da) | 1975-02-27 | 1976-02-26 | Fremgangsmade til farvning af tekstilmaterialer |
| JP51019508A JPS5953390B2 (ja) | 1975-02-27 | 1976-02-26 | 繊維材料の染色法 |
| SE7602636A SE411675B (sv) | 1975-02-27 | 1976-02-27 | Forfarande for fergning av textilmaterial genom snabb inpressning av fergbadet medelst overtryck |
| GB7805/76A GB1535569A (en) | 1975-02-27 | 1976-02-27 | Process for dyeing textile materials |
| BE164721A BE839028A (fr) | 1975-02-27 | 1976-02-27 | Procede de teinture de matieres textiles |
| FR7605553A FR2302376A1 (fr) | 1975-02-27 | 1976-02-27 | Procede de teinture de matieres textiles |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2508475A DE2508475C3 (de) | 1975-02-27 | 1975-02-27 | Verfahren zum Färben von textlien Wickelkörpern |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2508475A1 DE2508475A1 (de) | 1976-09-09 |
| DE2508475B2 true DE2508475B2 (de) | 1979-01-11 |
| DE2508475C3 DE2508475C3 (de) | 1979-09-06 |
Family
ID=5939943
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2508475A Expired DE2508475C3 (de) | 1975-02-27 | 1975-02-27 | Verfahren zum Färben von textlien Wickelkörpern |
Country Status (16)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5953390B2 (de) |
| AT (1) | AT360471B (de) |
| BE (1) | BE839028A (de) |
| BR (1) | BR7601183A (de) |
| CA (1) | CA1087806A (de) |
| CH (1) | CH610476GA3 (de) |
| CS (1) | CS192556B2 (de) |
| DD (1) | DD123619A5 (de) |
| DE (1) | DE2508475C3 (de) |
| DK (1) | DK82376A (de) |
| ES (1) | ES445413A1 (de) |
| FR (1) | FR2302376A1 (de) |
| GB (1) | GB1535569A (de) |
| IT (1) | IT1055904B (de) |
| SE (1) | SE411675B (de) |
| ZA (1) | ZA761114B (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2534562C3 (de) * | 1975-08-02 | 1980-02-07 | Hoechst Ag, 6000 Frankfurt | Verfahren zum isothermischen Hochtemperaturfärben von Textilgut aus hydrophoben synthetischen Fasern |
| DE2827576C2 (de) * | 1978-06-23 | 1982-09-23 | Friedrichsfeld Gmbh, Steinzeug- Und Kunststoffwerke, 6800 Mannheim | Verfahren zum Bleichen von Textilien oder Fasern in einer Packbleichanlage und Anlage zum Durchführen dieses Verfahrens |
| FR2599392B1 (fr) * | 1986-06-02 | 1989-02-24 | Texinox Sarl | Procede de traitement de matieres textiles et installation de traitement permettant la mise en oeuvre dudit procede |
| CN117802799B (zh) * | 2024-02-26 | 2024-05-28 | 盛虹集团有限公司 | 一种后调节染液pH值的染色方法及实现装置 |
-
1975
- 1975-02-27 DE DE2508475A patent/DE2508475C3/de not_active Expired
-
1976
- 1976-02-21 ES ES445413A patent/ES445413A1/es not_active Expired
- 1976-02-24 CH CH225576A patent/CH610476GA3/xx not_active IP Right Cessation
- 1976-02-25 BR BR7601183A patent/BR7601183A/pt unknown
- 1976-02-25 ZA ZA761114A patent/ZA761114B/xx unknown
- 1976-02-25 AT AT141276A patent/AT360471B/de not_active IP Right Cessation
- 1976-02-25 CS CS761228A patent/CS192556B2/cs unknown
- 1976-02-25 DD DD191480A patent/DD123619A5/xx unknown
- 1976-02-25 IT IT20590/76A patent/IT1055904B/it active
- 1976-02-26 DK DK82376*#A patent/DK82376A/da unknown
- 1976-02-26 JP JP51019508A patent/JPS5953390B2/ja not_active Expired
- 1976-02-26 CA CA246,604A patent/CA1087806A/en not_active Expired
- 1976-02-27 GB GB7805/76A patent/GB1535569A/en not_active Expired
- 1976-02-27 FR FR7605553A patent/FR2302376A1/fr active Granted
- 1976-02-27 SE SE7602636A patent/SE411675B/xx not_active IP Right Cessation
- 1976-02-27 BE BE164721A patent/BE839028A/xx not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES445413A1 (es) | 1977-06-01 |
| SE411675B (sv) | 1980-01-28 |
| GB1535569A (en) | 1978-12-13 |
| ATA141276A (de) | 1980-06-15 |
| CS192556B2 (en) | 1979-08-31 |
| CH610476B (de) | |
| CH610476GA3 (en) | 1979-04-30 |
| JPS51109379A (de) | 1976-09-28 |
| JPS5953390B2 (ja) | 1984-12-25 |
| AU1144176A (en) | 1977-09-01 |
| CA1087806A (en) | 1980-10-21 |
| FR2302376A1 (fr) | 1976-09-24 |
| BR7601183A (pt) | 1976-09-14 |
| IT1055904B (it) | 1982-01-11 |
| DE2508475A1 (de) | 1976-09-09 |
| DK82376A (da) | 1976-08-28 |
| DE2508475C3 (de) | 1979-09-06 |
| DD123619A5 (de) | 1977-01-05 |
| FR2302376B1 (de) | 1979-07-13 |
| AT360471B (de) | 1981-01-12 |
| ZA761114B (en) | 1977-02-23 |
| SE7602636L (sv) | 1976-08-30 |
| BE839028A (fr) | 1976-08-27 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0014919B1 (de) | Verfahren zum Behandeln von Textilgut in Jet-Färbeanlagen | |
| DE822538C (de) | Vorrichtung zum Nassbehandeln von Textilgut | |
| DE2508475C3 (de) | Verfahren zum Färben von textlien Wickelkörpern | |
| DE2357476C3 (de) | Verfahren zum Färben von textlien Wickelkörpern | |
| DE2534618C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum isothermischen Hochtemperaturfärben | |
| DE2537615A1 (de) | Verfahren zum kontinuierlichen nassbehandeln von textilen warenstraengen | |
| DE2721680C3 (de) | Verfahren zum Färben von strangf örmigem Textilgut | |
| DE2456250C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Färben von in einem Färbekessel im Pack- oder Aufstecksystem angeordnetem garn- oder faserförmigem Textilgut | |
| DE2461598A1 (de) | Verfahren und apparat zum abschnittsweisen faerben von garnen | |
| DE2624176C2 (de) | Verfahren zum Strangfärben nach dem Ausziehprinzip | |
| DE3210380C2 (de) | Verfahren zum gleichmäßigen Färben von hydrophoben synthetischen Fasern nach der Ausziehmethode | |
| DE2331669C3 (de) | Verfahren zum Färben von Synthesefasern | |
| DE2537589A1 (de) | Verfahren zum kontinuierlichen nassbehandeln von textilien in strangform | |
| DE2755579A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen faerben von textilmaterial | |
| DE2409727C3 (de) | Verfahren zum Färben von synthetische Fasern enthaltenden textlien Wickelkörpern | |
| DE2357447B2 (de) | Verfahren zum faerben von synthetische fasern enthaltenden textilen wickelkoerpern | |
| DE4127139A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur einfaerbung von textilien | |
| CH217774A (fr) | Procédé pour préparer un produit pour l'usage agricole. | |
| WO1993018221A2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur behandlung von textilen substraten in überkritischen fluida | |
| DE4206954A1 (de) | Verfahren zur behandlung von textilen substraten in einem ueberkritischen fluid sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE2357439B2 (de) | Verfahren zum faerben von textilen wickelkoerpern | |
| CH217674A (de) | Verfahren zur Herstellung einer heterocyclischen Stickstoffverbindung. | |
| DE4221352C2 (de) | Verfahren zum Färben von Garnen | |
| CH241075A (fr) | Pompe volumétrique à débit réglable indépendamment de la vitesse de rotation. | |
| DE1619520C (de) | Verfahren zum Farben von Fasermatenalien mit wasserlöslichen Estersalzen von Leukokupen farbstoffen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |