DE250842C - - Google Patents

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DE250842C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/32Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters arranged to be heated by steam, e.g. bled from turbines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250842 KLASSE 13 b. GRUPPE
Zwei- oder Mehrstufenvorwärmer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. August 1911 ab.
Die Erfindung betrifft einen zwei- oder mehrstufigen Speisewasservorwärmer, dessen Heizräume unter verschieden hohem Dampfdruck stehen. Es ist bekannt, daß es bei Speisewasservorwärmern; welche durch Maschinenabdampf beheizt werden, für den Gütegrad der Anlage besonders vorteilhaft ist, das Dampfwasser aus dem Heizdampf des Vor-• wärmers nicht in den Kondensator der Hauptmaschine, sondern in den Saugraum der Speisepumpe bzw. in die Ausgußzisterne der Luftpumpe zu befördern, da hierdurch erreicht wird, daß von der Wärmemenge des Heizdampf wassers nichts verloren geht. Bei der Einschaltung eines mehrstufigen Vorwärmers in die Druckleitung der Speisepumpe ist aber die Gesamtwärmemenge des Dampfwassers, welches aus dem Heizdampf aller einzelnen Vorwärmerstufen entsteht, noch eine erheblieh große, und die unmittelbare Überführung des Dampfwassers aus jeder einzelnen Vorwärmerstufe in den Saugraum der Speisepumpe hat zur Folge, daß das Speisewasser an dieser Stelle eine zu hohe Temperatur annimmt und infolgedessen die Speisepumpe nicht gut arbeitet oder ganz versagt.
Dieser Ubelstand soll bei dem neuen zwei- oder mehrstufigen Vorwärmer dadurch vermieden werden, daß die Heizdampfräume durch eine Leitung bzw. mehrere Leitungen verbunden sind, durch welche das Dampfwasser des Heizraumes der höheren Druckstufe nach demjenigen der niederen > Druckstufe übergeleitet wird, um nach Vereinigung mit dem Dampfwasser des Heizdampfes der niedrigsten Druckstufe mit diesem zusammen dem Saugraum der Speisepumpe zugeführt zu werden.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise als ein zweistufiger Vorwärmer im Längsschnitt dargestellt. Bei dem dargestellten Vorwärmer bedeuten 1 und 2 zwei zylindrische Vorwärmerabteile mit aufrecht stehenden Wasserröhren 3. Die Innenräume der Röhrenbündel stehen durch das Zwischenstück 5 miteinander in Verbindung und werden an den Enden durch die Kammern 4 und 6 abgeschlossen. Der untere Stutzen 7 dient für den Eintritt des zu erwärmenden Wassers, während der Stutzen 8 für den Austritt des erwärmten Wassers vorgesehen ist. Das Zwischenstück 5 ist mit einer trichterförmigen Wand 9 versehen, welche Öffnungen 10 für den Übertritt des Speisewassers aus dem unteren in das obere Vorwärmerabteil enthält. Der durch die Wand 9 entstehende tote Raum 11 dient windkesselartig zur Aufnahme von Luft, welcher an dieser Stelle Gelegenheit gegeben ist, sich aus dem Speisewasser auszusondern. Desgleichen findet eine Ausscheidung der Luft aus dem Speisewasser bei seinem Übergang aus den Röhren 3 der oberen Vorwärmerhälfte 2 zum Ausgangsstutzen 8 statt, wobei die Luft von der windkesselartig ausgebildeten Kammer 6 aufgenommen wird. Die in den Windkesseln ange-
sammelte Luft kann durch Hähne 17 und 18 abgelassen werden. Zum Ablassen etwa angesammelten Fettes dient der Hahn 19.
Das in das untere Vorwärmerabteil gelangende Speisewasser wird in bekannter Weise durch verhältnismäßig niedrig gespannten Heizdampf, ζ. B. Abdampf einer Hilfsmaschine oder Zwischendampf aus dem Niederdruckaufnehmer der Hauptmaschine, vorgewärmt.
Dieser Heizdampf tritt bei 12 in den Behälter ι ein und nach Abgabe seiner Dampfwärme bei 15 wieder aus, um in Form von Dampfwasser nach der Zisterne geleitet zu werden. Nachdem das Speisewasser in den oberen Vorwärmerteil übergetreten ist, wird es hier in bekannter Weise durch Heizdampf von höherer Spannung, z. B. Zwischendampf aus dem Mitteldruckaufnehmer der Hauptmaschine, weiter erwärmt. Dieser Heizdampf wird bei 13 in den Behälter 2 eingeführt und bei 14 abgeführt.
Um das Speisewasser im oberen Vorwärmerabteil hoch erhitzen zu können, muß die Spannung des Heizdampfes in diesem Abteil so hoch wie möglich erhalten bleiben. Gemäß einem zweiten Teil der Erfindung wird dies bei dem neuen Vorwärmer daduixh erreicht, daß für die Ableitung des Dampfwassers aus dem oberen Vorwärmerabteil bei 14 ein selbsttätiger Dampfwasserableiter mit Schwimmtopf vorgesehen ist, der nur das Dampfwasser austreten läßt, aber den Austritt des Heizdampfes im Dampfzustande verhütet, so daß also keine Verminderung des Druckes im Vorwärmerabteil 2 erfolgt.
Dem hohen Dampfdruck des Heizdampfes entsprechend enthält aber auch das Dampfwasser bei seinem Austritt aus dem oberen Vorwärmerabteil 2 noch eine verhältnismäßig große Wärmemenge. Würde nun dieses bei 14 austretende Dampfwasser unmittelbar in den Saugraum der Speisepumpe geführt, so würde, da auch das bei 15 austretende Dampfwasser des unteren Vorwärmerabteils 1 in die Saugleitung geschafft werden soll, die in den Saugraum der Speisepumpe übergeführte Gesamtwärmemenge so groß sein, daß der eingangs erwähnte Ubelstand eines schlechten Arbeitens oder möglicherweise gänzlichen Versagens der Pumpe eintreten könnte, — in verstärktem Maße bei mehr als zweistufigen Vorwärmern.
Zur Verhütung dieses Übelstandes wird bei dem neuen Vorwärmer das Dampfwasser des Vorwärmerabteils 2 in den Vorwärmerabteil 1 übergeleitet, indem es bei 14 aus dem Abteil 2 austritt und gegebenenfalls nach Durchgang durch einen Schwimmtopf bei 20 in das Abteil ι eintritt. Es gibt hier einen beträchtlichen Teil seiner Wärme ab, indem es mit den Wasserröhren 3, welche hier von dem kältesten Speisewasser durchflossen werden, in Berührung kommt. Es entweicht dann durch 15 gemeinschaftlich mit dem Dampfwasser, welches aus dem bei 12 in das Abteil 1 eintretenden Heizdampf von niederer Spannung entsteht, nach der Zisterne.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Zwei- oder Mehrstufenvorwärmer, dessen Heizdampfräume unter verschieden hohem Dampfdruck stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizdampfräume durch Leitungen verbunden sind, durch welche das Dampfwasser des Heizraumes der höheren Druckstufe nach demjenigen
. der niederen Druckstufe übergeleitet wird, um nach Vereinigung mit dem Dampfwasser des Heizdampfes der niedersten. Drückstufe mit diesem zusammen den Vorwärmer zu verlassen.
2. Zwei- oder Mehrstuf en vorwärmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufrechterhaltung einer möglichst hohen Spannung des Heizdampfes in den oberen Druckstufen je ein selbsttätiger Dampfwasserableiter in die Leitungen für die Überführung des Dampfwassers aus den' Heizräumen der oberen Druckstufen in diejenigen der unteren Druckstufen eingebaut ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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