DE2507565A1 - Bekaempfung der laktischen acidose bei wiederkaeuern - Google Patents
Bekaempfung der laktischen acidose bei wiederkaeuernInfo
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Description
Pateritanwälte
Dr. Ing. Water Abitz Dr. Dieter F. Morf
Dr. KäiiG-A. Brauns 8 iviCrichan ο«, Hui^.—uusrstr. 28
21. Februar 1975 15
MERCK & CO., INC. Rahway, New Jersey 07065 V.St.A.
Bekämpfung der laktisohen Ac^.dose
bei Wiederkäuern
Seit langem ist die laktische oder Milchacidosis als Ernährungskrankheit
bekannt, die oft als Folge besonders hoher Aufnahme leicht gärfähiger Kohlehydrate auftritt. Früher trat
sie normalerweise dann auf, wenn die Rinder zufällig Zutritt
zu den Kornfeldern oder dem Kornvorrat erhielten. Bei den heutigen
hochkonzentrierten Rationen für Rindvieh tritt die laktisohe
Aoidose häufig bei besonders produktiven Milchkühen,
auf, die nach dem Beginn der Laktation zu schnell auf hochkonzentrierte
Nahrung gesetzt wurden; sie tritt bei Fleischrinderη
auf, die zu schnell auf Rationen hoher Konzentration
gesetzt wurden, und insbesondere bei solohen, die an. hoch-
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konzentrierte Nahrung gewöhnt sind, bei denen jedoch die Rationierung
oder die Fütterbedingungen geändert worden sind.
Insbesondere ist laktische Acidose bei Rindvieh während der ersten Woohen in der Herde durch die Belastung wegen der Hungerzeit
während des Versandes und der Umstellung von. einer Mangelzeit auf ein konzentriertes Futtermittel ein. ernstes
Problem. Rinder fressen normalerweise 10 - 12 mal pro Tag, so dass die Pansen- oder Rumenmikroben gedeihen können. Wird
für längere Zeit kein Futter verdaut, beispielsweise während des Transportes des Rindes zur Herde, kommen die meisten Protozoa
und viele Arten der Pansenbakterien um. Die Laktat bildenden
Streptococcus bovis jedoch überstehen die Hungerzeit besser als die meisten Panaenmikroben, so dass durch das Hungern
die relative Zahl der Streptococcus bovis erhöht wird. Die meisten. Bakterien iin Pansen sind grammnegatiy und bei
der Umwandlung von Futterkohlehydraten zu flüchtigen Fettsäuren,
beteiligt. Streptococcus bovis ist andererseits ein ,grammpositiver j Pansenmikroorganismus, der leicht gärbare
Kohlehydrate zu DL-Milchsäure umwandelt. Normalerweise spielt
Streptococcus bovis keine hervorragende Rolle bei der Pansengärung, und Milchsäure ist ein Nebenprodukt der Pansengärung;
wenn jedoch die Wiederkäuer nicht an hohe Stärkerationen gewöhnt
sind und grosse Mengen, an leicht vergärbaren Kohlehydraten
aufnehmen, vervielfachen sich die Streptococcus bovis schnell und übertreffen häufig alle anderen Pansenmikroorganismen.
und bilden grosse Mengen, an DL-Milchsäure. Die Milchsäure
erniedrigt den pH-Wert der Pansenflüssigkeit, wodurch
die normale Gärung durch Inhibierung anderer Pansenmikroorgaaißiiiea
verhindert "wird und gelegentlich dem Laktobazillus,
einen anderen Mtlohsäurehersteller, erlaubt, sioh im Pansen
anzusiedeln. Die grossea Mengeis an DL-Milohsäure, die im Pansen
hergestellt werden, werden absorbiert. L-MiIchsäure wird
■ -» 2 —
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durch das Tier metabolisiert; D-Milchsäure jedoch akkumuliert
im Blut, wodurch die Alkalireserve aufgebraucht wird und eine Verschiebung des pH-Wertes des Blutes eintreten kann, die zum
Tode führen kann.
Laktische oder Milchacidosis ist ein Hauptproblem bei den Futterrindern.
Sie führt zu einen deutlichen Verlust wegen der direkt oder indirekt mit der Krankheit verbundenen. Bedingungen,
selbst wenn das Tier überlebt. Zu diesen Bedingungen gehören
Anorexia, Störungen in der Pansenfunktion, Diarrhöe, Gewichtsverlust,
Lähmungen und Rumenitis. Rumenitis, eine Verschwärung
der Pansenwand, erlaubt Pansenmikroorganismen, insbesondere Spherophorus neerophorus, Zutritt zu dem zirkulären
Portalsystem. Diese Mikroben werden durch die Leber entfernt, wodurch sie Leberabzesse erzeugen., die wirkungsvoll Gewichtszunahme
und Ernährung vermindern. Zusätzlich müssen solche Lebern beim Schlachten vernichtet werden, so dass weitere
wirtschaftliche Verluste auftreten. Demnach führt die laktische oder Milohacidosis nicht nur zu verminderter tierischer
Produktivität durch Tod, sondern auch durch geringe Gesundheit der Tiere. Das einzig bekannte Verfahren zur Verhinderung der
laktisohen Acidosis, ist die langsame Anpassung der Rinder an
Rationen hohen Nährwerts. Die hierzu notwendige Zeit ist bisher noch nicht genau bestimmt; die meisten Fachleuten wenden
jedoch 3-4 Wochen auf. Während dieser Zeit wird von einer
Nahrung mit einem Verhältnis von Konzentrat zu Rohfutter von. 1:3 auf ein. Verhältnis von 3:1 gewechselt. Ein Problem bei
dieser Annäherung besteht darin, dass die Rationen niederen Nährwertes, die zunächst verwendet werden, nicht genug Energie
liefern, um die Gesundheit und die Widerstandsfähigkeit des Tieres nach der Belastung durch den Transport wieder herzustellen.
Zusätzlich erlaubt die langsame Umstellung keine schnelle
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Einstellung auf fettmachende (hochenergetische) Rationen, wodurch wiederum Zeit- und Geldeinbussen auftreten· Keine der
Antibiotika, die zur Zeit für Wiederkäuer verfügbar sind, bekämpfen
die laktische oder Milchacidosis.
Ein. Gesichtspunkt der Erfindung besteht darin, dass die Antibiotika,
die zur Behandlung der laktischen Acidosis verwendet werden, gegen den Mikroorganismus Streptococcus bovis wirksam
sind, dass jedoch alle Antibiotika, die wirkungsvoll gegen Streptococcus bovis sind, nicht gegen laktische Acidosis wirken
müssen. Wenn die Antibiotika beträchtliche Zahlen an
Pansenmikroorganismen neben dem Streptococcus bovis zerstören,
werden die Pansenfunktionen deutlich nachlassen, ebenso wie
der Metabolismus der verdauten Nahrung, so dass sich hieraus ernsthafte Ernährungsstörungen ergeben. Die normalen Pansenbakterien
bestehen vor allem aus grammnegativen Bakterien. Es ist ebenfalls ein Gesichtspunkt der Erfindung, dass die
Antibiotika ein Spektrum aufweisen, das praktisch auf grammpositive
Bakterien, begrenzt ist und die Mehrzahl der normalen
Pansenbakterien ausschliesst, so dass die normalen. Pansenmikroorganismen
nicht beeinträchtigt werden, und die normale Pansenfunktion aufreoht erhalten bleibt, während das Antibiotika
dem Wiederkäuer verabreicht wird.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht demnach darin.,
ein. Verfahren zur Verhinderung der laktischen oder Milchacidosis
bei Wiederkäuern zu erstellen. Eine andere Aufgabe besteht darin, ein orales Mittel zur Verhinderung des Auftretens
der laktischen Aoidosis bei Wiederkäuern vorzuschlagen.
Eine weitere Aufgabe besteht darin, ein Verfahren zur Prophylaxe oder ein therapeutisches Behandlungsverfahren für laktische
Acidosis bei Wiederkäuern vorzuschlagen, wobei schwefelhaltige Peptidantibiotika oral verabreicht werden.. Eine
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weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, Zusammensetzungen,
zur Verhinderung der laktisehen Acidosis bei Wiederkäuern, vorzuschlagen,
die schwefelhaltige Peptldantibiotika enthalten.
Es wurde gefunden, dass bestimmte Antibiotika, insbesondere aus der Klasse der schwefelhaltigen Peptldantibiotika mit einem
Molekulargewicht von über 900, die gegen grarampositive
Bakterien, aktiv sind, zur Verhinderung und Behandlung von 1aktischer
Mdosis bei Wiederkäuern wirkungsvoll sind. Solche
schwefelhaltigen Peptidantibiotika sind, wie gefunden wurde,
Antibiotika mit schmalem Spektrum, und sind insbesondere wirkungsvoll gegenüber Streptococcus bovis, wobei sie jedoch bei
den vorgeschlagenen Verbrauchsmengen keine wesentliche Wirkung
auf andere Pansenmikroben ausüben., so dass die normale
Pansenfunktion nicht gestört wird. Die erfindungsgemässen,
schwefelhaltigen Peptidantibiotika nahen Spektrums werden als
diejenigen Antibiotika definiert, die bei der Inhibierung des
Wirktums des Streptococcus bovis wirkungsvoll sind, während
sie gleichzeitig kleinstmögliche Wirkung auf das Wachstum der grammnegativen Bakterien besitzen, die normalerweise
im Verdauungssystem der Wiederkäuer vorhanden sind, wobei diese Antibiotika von Natur aus.peptidal sind und als integrales
Element Sohwefel enthalten und ein. Molekulargewicht von
über 900 aufweisen.
Zu solchen schwefelhaltigen Peptidantibiotika zählen:
Thiopeptin, Thiostrepton, Theiomycetin, Amicetin C, Siomycin,,-Sporangiomycin,
Thermothiocin, SuIf onsycin, Multhiomycin, Gyro—
myοin, Aotinotiocin, Leucopeptin, Arsimycin und ähnliche«
Zusätzlich zur offenbarten Verwendbarkeit der Antibiotika als
die laktische Acidosis verhindernde Mittel können sie bei
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Wiederkäuern als waohstumforderndes Mittel (growth permittants)
eingesetzt werden.
Die schwefelhaltigen Peptidantibiotika können einem Wiederkäuer
oral verabreicht werden, wenn das Tier für laktisohe
Acidosis anfällig ist. Das ist dann der Fall, wenn vermutet
werden, kann, dass die Verdauung von hochwertigen Kohlehydratfutter
dessen. Gärung durch den Mikroorganismus Streptococcus bovis verursacht und zur Produktion, solcher Mengen von Milohsäure
führt, die die Gesundheit des Tieres beeinträchtigen. Unter solchen. Bedingungen führt die orale Verabreichung eines
schwefelhaltigen Peptidantibiotikums zur Verhinderung toxischer
Mengen. Milchsäure. Das Antibiotikum kann oral in fester
Form wie in Form von Tabletten, Bolusform, als Kapsel und ähnlichem
oder in flüssiger Form verabreicht werden. Zusätzlich kann das Antibiotikum als Komponente in der tägliohen Tierfutterration,
verabreicht werden. Es kann demnach gleichförmig mit dem festen Tierfutter vermischt oder im Trinkwasser des
Tieree gleichförmig dispergiert oder gelöst verabreicht werden.
Werden die erfisidungsgemässen Antibiotika in flüssiger Arzneimittelf
ormulieruiig verwendetf findet das normalerweise in Form
ein. wässrigen. Suspension, oder Dispersion, der Antibiotika zusammen
mit einem Suspensionsmittel wie Bentonit und einem Benetzungsmittel
oder ähnlichem Arzneimittelträger statt. Im allgemeines ist ebenfalls ©iß SohaumfesEasaittel anwesend. Bevorzugte
entsprechende Arzneimittel!ormulierungen enthalten
von. etwa 0,1 bis 50 Gewichtsprozent an. Antibiotika» Besonders
bevorzugt sind 2 -» 25 Gewichtsprozent. Werden, die erfindungsgemässen
Antibiotika in. fester- Formswie in. Tablettenforni, Bolusform
oder Kapsein,verwenüQi s ist das aktive Ingredienz mit ei-
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nem Trägermaterial wie Stärke, Talk, Magnesiumstearat, oder
Oikalziumphosphat vermischt. Diese Dosierungsformen werden hergestellt, indem gleiohmässig und innig das aktive Ingredienz
mit geeigneten, fein zerteilten Verdünnungsmitteln, Füllmaterialien ~ desintegrierender Mittel und/oder Bindemitteln vie
Stärke, Laktose, Talk, Magnesiumstearat, pflanzliche Gumme und
ähnliche vermischt werden. Das Antibiotikum kann in der festen Formulierung in Konzentrationen von etwa 0,1 - 95 Gewichtsprozent vorliegen. Sowohl die flüssigen als auoh die festen, Dosierungsformen können hinsichtlich ihres Gesamtgewichts und
ihres Gehalts an Antibiotika in weiten Grenzen verändert werden, wobei dieses von dem zu behandelnden Tier und dem Gewicht
des Tieres abhängt. Soll das Antibiotikum mit dem Tierfutter verabreicht werden, wird es innig in dem Futter dispergiert
oder auf das Futter gestreut oder in Tablettenform, die dem
fertigen. Futter zugesetzt werden, verabreicht.
Die erfindungsgemässen Antibiotika werden im wesentlichen zur
Behandlung von Wiederkäuern wie Schafen und Rindern verwendet.
Die zur Behandlung eines bestimmten Tieres optimal zu verwendende Menge an Antibiotikum hängt von. dem jeweiligen verwendeten antibiotisohen. Stoff, der zu behandelnden Tierart und dem
Gewicht des Tieres ab. Im allgemeinen werden gute Ergebnisse
erreicht, wenn, die erfindungsgemässen Antibiotika oral in.
Mengen von 0,05 bis 10 mg je kg Tiergewioht je Tag verabreicht werden, wobei diese Dosis auf einmal oder in unterteilten Dosen über einen bestimmten Zeitraum verabreicht werden kann. Mit den bevorzugten, erfindungsgemässen Antibiotika
wird die laktische Acidosis ausgezeichnet bekämpft, wenn bei Rindern und Schafen 0,2 bis 10 mg je kg Tiergewicht in. einer
einzigen Dosis verabreicht werden. Die Antibiotika können, dem
Wiederkäuer über einen bestimmten Zeitraum gegeben, werden., der
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Χ·
dem entspricht, den das Tier benötigt, um sich an das hochenergetische
Futter zu gewöhnen, nämlich etwa 30 Tage. Dann kann
die antibiotisohe Behandlung abgesetzt und das Tier normal mit dem hoohenergetisohen Futter gefüttert werden. Jedoch kann ein.
Tier, wie bereits beschrieben, das an das hochenergetisohe Futter bereits gewöhnt ist, manchmal aus nicht ganz verständlichen
Gründen, laktische Acidosis entwickeln. Deswegen kann es
erwünscht sein, das Tier auf diesen. Antibiotika während der gesamten Fütterungszeit mit hoohenergetisohem Futter zu belassen.
Wie das zu geschehen hat, ist jedem Fachmann auf diesem
Gebiet bekannt.
Werden die erfindungsgemässen Antibiotika als Komponente des
Tierfutters oder im Trinkwasser des Tieres gelöst oder suspendiert verabreicht, werden Zusammensetzungen, vorgeschlagen, in. ··
denen die Antibiotika innig in einem inerten Träger oder Verdünnungsmittel dispergiert sind. Unter einem inerten. Träger
wird ein solcher verstanden, der mit den Antibiotika nicht reagiert,
und der Tieren gefahrlos verabreicht werden, kann. Vorzugsweise
wird als Träger eine Substanz verwendet, die ein Ingredienz des Tierfutters ist oder sein kann.
Zu geeigneten Zusammensetzungen zählen Futterzusätze, bei denen
der aktive Zusatz in relativ grossen Mengen anwesend ist,
und die geeignet sind, dem Futter direkt oder nach einer zwisohengeschalteten
Verdünnung oder Vermischung zugesetzt zu werden. Solche Zusammensetzungen können auoh auf das Tierfutter
gegeben, werden. Zu typischen Trägern oder Verdünnungsmitteln
zählen, getrocknete Getreiderückstände von Destillateuren, Maismehl,
Zitrusmehl, Fermentierungs- oder Gärungsrückstande, gemahlene
Austernschalen, Weizenprodukte, lösliche Molassebestand teile, Maiekolbenmehl, essbare Bohnenaühlenrüokstände, Soja-
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gries, zermahlener Kalkstein und ähnliches. Die aktiven Antibiotika
werden im Träger sorgfältig durch Mahlen, Rühren, Schütteln oder ähnliches dispergiert. Als Futterzusätze besonders
geeignet sind Zusammensetzungen, die von etwa 0,1 bis
50 Gewichtsprozent, insbesondere von etwa 0,5 bis 25 Gewichtsprozent,
Antibiotika enthalten.
Diese Zusätze werden dem Tierfutter in solchen. Mengen, zugesetzt,
dass das fertige Futter die zur Behandlung und Bekämpfung der laktischen Acidosis nötige antibiotische Konzentration
aufweist. Obwohl die, erwünschte antibiotische Konzentration von den zuvor erwähnten. Faktoren, als auch von dem jeweils
verwendeten Antibiotikum abhängt, werden die erfindungsgemässen,
schwefelhaltigen Peptidantibiotika vorzugsweise in Konzentrationen.
zwischen 0,0002 und 0,02 % im Futter verabreicht,
um die erwünschte Wirkung gegen, laktisohe Acidose zu erzielen.
Die erfindungsgemässen, schwefelhaltigen Peptidantibiotika
können den Futterzusätzen und den zuvor beschriebenen Dosierungsformen
in Form eines gereinigten Antibiotikums oder als Komponente des Myceliumkuchens zugesetzt werden, der direkt
aus der Gärung erhalten wird.
Thiopeptin ist ein schwefelhaltiges Peptidantibiotikum, das
sich als aktives Mittel gegen laktische Acidosis gezeigt hat. Es wurde gefunden, dass Thiopeptin ein aktives Mittel gegen
Streptococcus bovis ist, während es ein enges Spektrum aufweist und auf die meisten im Pansen anwesenden. Mikroorganismen,
die die normalen Verdauungsfunktionen regeln, keine Wirkung
ausübt. Darüberhinaus verbleibt Thiopeptin, wegen, seines
hohen. Molekulargewichts in der Pansenflüssigkeit und geht
nicht durohAbsorption verloren..
gQQQ-SC/^n
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Zum Vergleich wurde die Aktivität eines Antibiotikums breiten.
Spektrums mit der von Thiopeptin verglichen, um zu zeigen,
daes lediglich der Umstand, dass ein Antibiotikum gegenüber
Streptococcus bovis aktiv ist, kein Hinweis darauf ist, dass dieses Antibiotikum gegenüber laktisoher Aoidosis wirkungsvoll
ist.
Thiopeptin ist gegenüber Streptococcus bovis in einem in vitro-Versuoh
bei einer inhibierenden Minimumkonzentration von O,Ol6y4g
je ml aktiv, während im gleichen in vitro-Versuoh Penicillin. G
bei einer Konzentration von 0,004Mg je ml aktiv ist.' Um jedoch
zu untersuchen., ob oder ob nicht das Antibiotikum gegen, laktisohe Aoidosis wirkungsvoll ist, wurde ein in vivo-Versuch
entwickelt, bei dem die Wirksamkeit der Antibiotika zur Verhinderung
laktischer Acidosis iß. einfacher Weise bestimmt werden kanu..
In Schafes, die 24 S tirade η gefastet hatten, wurde fortlaufend
laktische Aoidosis induziert, indera ihnen eine Aufschlemmung
aus feinem, gemahlenen Weisen (4 fg Körpergewicht und Wasser;
1:2 Gewicht zu Volumen.) durch ein Paasenröhrohen. verabreicht
.wurde. Der ph-Wert der Pansenflüssigkeitsproben, die alle zwei
Stunden. 28 Stunden, lang genommen, warden., fiel schnell von. etwa
7 auf 4 und blieb bei 4, bis der Tod nach 18 - 40 Stunden, eintrat« Der Milofesäuragehalt in der Pansenflüssigkeit dieser
Schafe stieg extrena schnell von. H.©E*nialen. Werten, von. etwa
20m£| je ml auf filier 1100C^je Hl nach S -Stunden, an und blieb
bis zum 5*oci erhöht. Flüchtige Fettsäuren, erhöhten sich in.
der Pansenflüssigkeit zeitweiligg si© waren, jedoch nach 12 Stunden
unter den. 2% Stan.deawert roasfe stern Fasten, wodurch angezeigt
wurde t dass praktisch all© n&rm&l® Paa.seragärnag inhi- biert
war. Der'Plasmanailehsäuregehalt stieg an.s während sieh
κ η ei ρ ^ R / ι η 7 1
die laktische Aoidosis entwickelte, wobei der Anstieg von dem
normalen Bereich von etwa 150 bis 40OyUg je ml auf etwa 1300yu g
je ml beim Tod stattfand. Wurde Penicillin G den Schafen mit
einer Dosis von 150 mg je Schaf 0 und 6 Stunden nach Verabreichung
des gemahlenen Weizens verabreicht, wird keine laktische Acidosis beobachtet; es fand jedoch fast keine Pansengärung
mehr statt. Penicillin G ist gegenüber einem zu breiten Spektrum an. Mikroorganismen aktiv, so dass es nicht nur
die Streptococcus bovis-Mikroorganismen eliminiert, sondern,
auch die meisten der anderen Mikroorganismen, im Pansen, so
dass wirkungsvoll alle Verdauungsprozesse unterbrochen werden..
Eine solche Situation ist natürlich nicht wünschenswert und führt zur Verminderung oder zum Abbruoh der Produktion flüchtiger
Fettsäuren, die die Primärenergiequelle des Tieres sind, und die aus der Verdauung des Futters stammen. Mit der verminderten
Produktion, flüchtiger Fettsäuren wegen, des Abbruchs
der normalen Pansenfunktion wurde Anorexia, Energieverlust
und entweder Verlust an. Gewicht oder zumindestens fehlende Gewichtszunahme beobachtet. Demnaoh ist Penicillin. G ein Antibiotikum
zu breiten Spektrums und ist, obwohl es gegenüber Streptococcus bovis aktiv ist, als Mittel zur Verhinderung
und Behandlung laktisoher Aoidosis nicht geeignet und unannehmbar.
In vivo-Versuche bei Schafen haben gezeigt, dass Thiopeptin,
bei Mengen von 17»5 mg je Tier oder höher bei Wiederkäuern
erfolgreich laktische Acidosis verhindern. Vier Gruppen von
zwei fistulierten Schafen werden jeweils Weizen und 17,5, 35,
70 und 140 mg Thiopeptin (etwa 0,4, 0,8, 1,75 und 3,5 mg/kg)
in gleicher Weise wie zuvor zur Kontrolle der Tiere beschrieben.,
verabreichtf Der ph-Wert der Pansenflüssigkeit fiel
sohnell, stellte sioh aber bei einem höheren Level (4,5 - 5»0)
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ein, als bei den Kontrolltieren, denen nur Weizen verabreicht
wurde. Die Milchsäuremengen in den Pansenflüssigkeiten erhöhten
sich nach der Verabreichung, durchliefen ihren höchsten Wert nach 8 Stunden mit etwa 4000u g je ml und kehrten nach 12 Stun»
den nach Verabreichung auf normale Werte von etwa 2OyU g je ml
zurück. Der Plasmamilchsäuregehalt änderte sich bei den mit Thiopeptin geschützten. Wiederkäuern nicht. Der Gesamtgehalt
an flüchtigen Fettsäuren in der Pansenflüssigkeit der mit
Thiopeptin geschützten Wiederkäuer erhöhte sich in. dem 30stündigen Versuchszeitraum von 25 bis 50 auf 150 bis 200 Mikromol
je ml, wodurch angezeigt wurde, dass die Gärung bezw. Fermentierung im Pansen nioht inhibiert war. Demnach wurden 8 aus
Säugetieren mit 17,5 ng oder mehr je Tier (0,4 mg/kg) vor laktieoher Aoidosis geschützt, nachdem ihnen, eine grosse Menge
Kohlenhydrate verabreicht wurde, während Vergleichstiere schwert laktieche Aeidoaia entwickelten, die zum Tode führte.
Versuohe wurden durchgeführt, um irgendwelche mögliche Wirkungen des Thiopeptin auf normale Pansenfermentierung bezw. Gärung und/oder Futteraufnahme von Wiederkäuern, die dem Verbrauch
verschiedener Mengen leicht gärbarer Carbohydrate angepasst waren., zu bestimmen. Zwei Dosismengen Thiopeptin. (0,10 und
25 g je Tonne), die drei Rationen, die verschiedene Kornmengen enthielten, zugesetzt waren, wurden an 9 Gruppen von jeweils 2 oder 3 Schafen verfüttert. Die Tiere wogen im Durchsohnitt 45 kg und frassen 1 - 2 kg Futter pro Tag. Die Ration A
enthielt 32 % zerstossenen Mais; die Ration B enthielt 70 %
zerstossenen Mais; und die Ration C enthielt 30 % gemahlenen
Mais plus 50 % gemahlenen Weizen. Nach einer Anpassungsperiode wird die Futteraufnahme täglich 2 Wochen lang gemessen, wobei
Pansenflüssigkeitsproben zweimal täglioh an vier Tagen während
einer 2 Wochen-Periode genommen und auf Gehalt an flüchtiger
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Fettsäure analysiert werden. Thiopeptin hat auf die Konzentration
von Acetat, Propionat, Butyrat oder auf die Gesamtkonzentration
an flüchtigen Fettsäuren in der Pansenflüssigkeit keinen
Einfluss. Ebenso veränderte das Thiopeptin nicht die Futterauf nähme. Aus diesen Werten geht hervor, dass Thiopeptin,
keinerlei abträgliche Wirkung auf die Pansenfermentierung oder -gärung oder auf die Futteraufnahme hat.
Zusätzlich wurde Thiopeptin bei Rindern in einem dem oben, beschriebenen
Schaftest vergleichbaren Versuchstest untersucht,
um dessen Wirksamkeit zur Verhinderung der laktischen. Acidosis aufzuzeigen. Fistulierte Rinder werden, mit einer Aufschwemmung
aus fein gemahlenem Weizen mit etwa k % ihres Körpergewichts
und Wasser (l:2 Gewicht zu Volumen) nach einer Fastenzeit von. 48 Stunden versetzt. Wie in dem Sohaftest, fiel auoh hier der
pH-Wert der Pansenflüssigkeit auf etwa 4,0 und der Blut-pH-Wert
auf unter 7,0, wobei bei den Vergleichstieren der Tod
eintrat.
Werden 0,75 oder 1,50 mg/kg Thiopeptin mit der Weizenaufschlemmung
verabreicht, stabilisiert sich der pH-Wert der Pansenflüssigkeit bei oberhalb 5; ein Einfluss auf den Blut-pH-Wert
wurde nicht festgestellt. Die Vergleichstiere starben innerhalb von 25 - 6o Stunden, während die behandelten Rinder gesund
blieben und sich an das hoohenergetische Futter gewöhnten.
Thiostrepton, ein anderes schwefelhaltiges Peptidantibiotikum,
zeigt sich gleichermassen wirkungsvoll.wie Thiopeptin bei der
Inhibierung von. Streptococcus bovis bei den in vitro-Versuchen,
Die inhibierende Minimumkonzentration für Thiostrepton beträgt 0,016M g je ml im in vitro-Versuch.
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Demoach kann, jetzt laktische Acidosis bei Wiederkäuern verhindert
werden., wenn. Rationen verfüttert werden, die geeignete Mengen Thiopeptin oder andere schwefelhaltige Peptidantibiotika
enthalten. Hierdurch werden Anorexia, Pansenstörungen, Rumenitis, Diarrhöe, Lähmungen, Leberabzesse und
Tod bei Säugetieren herabgesetzt, so dass das Wachstum und der Futterwirkungsgrad erhöht werden. v
Erfindungsgemass ist es ebenfalls möglich, Wiederkäuer schnel
ler von. einer ärmeren Ernährung auf eine energiereiche Ernährung umzustellen, und damit Zeit und Kosten zu verringern,
um die Wiederkäuer auf ihr Marktgewicht zu bringen.
Claims (5)
- MERCK & CO., Inc. -t$~15 641PatentansprücheTherapeutische Zusammensetzung zur Vorsorge gegen und Behandlung von laktischer Acidose, gegebenenfalls als konzentrierter Futterzusatz für Wiederkäuerfutter, gekennzeichnet durch O1I - 50 Gewichtsprozent eines schwefelhaltigen. Peptidantibiötikuas alt einem Molekulargewicht oberhalb 900 und eines inerten Träger.
- 2. Zusammensetzung gemäss Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt an. Thiopeptin, oder Thiostrepton. als schwefelhaltiges Peptidantibiotikum.
- 3. Zusammensetzung gemäss Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Gehalt an 0,5 - 25 Gewichtsprozent schwefelhaltigem Peptidantibiotikum.
- 4. Zusammensetzung gemäss Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung eine Puttervormisohung zur gleiohförmigen Vermischung mit der täglichen Futterration, für die Tiere ist.- 15 -509835/ 1021
- 5. Zusammensetzung gemäss Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung derart ausgebildet ist, dass sie auf die tägliche Futterration aufgeworfen werden, kann.Zusammensetzung gemäss Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie in Form einer festen Dosierungseinheit zur oralen Verabreichung an Wiederkäuer ausgebildet ist und 0,1 - 95 Gewichtsprozent eines schwefelhaltigen. Peptidantibiotikums mit einem Molekulargewicht oberhalb 900 ii|nd einen inerten Träger enthält.Zusammensetzung gemäss Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, dass sie.in Form einer flüssigen. Dosierungseinheit zur oralen Verabreichung an Wiederkäuer ausgebildet ist und 0,1 - 50 Gewichtsprozent eines schwefelhaltigen. Peptidantibiotikums mit einem Molekulargewicht oberhalb 900 und einen, inerten. Träger enthält.- 16 -509835/ 1 021
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| NL (1) | NL7501246A (de) |
| ZA (1) | ZA751091B (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1975
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Patent Citations (2)
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