DE2507282C3 - Regelsystem zur Wiederherstellung der Orthogonalität zweier orthogonal polarisiert gesendeter und im Funkfeld verkoppelter Signale - Google Patents
Regelsystem zur Wiederherstellung der Orthogonalität zweier orthogonal polarisiert gesendeter und im Funkfeld verkoppelter SignaleInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit einem Regelsystem zur Wiederherstellung der Orthogonalität
zweier mit je einem Bakensignal versehener, orthogonal polarisiert gesendeter und im Funkfeld verkoppelter
Signale, wobei die Signale in einem aus Stellgliedern bestehenden Entkopplungs-Netzwerk wieder entkoppelt
und wobei die Stellgrößen für die Stellglieder gewonnen werden, indem aus beiden Signalen hinter
dem Entkopplungs-Netzwerk die Bakensignalanteile ausgekoppelt und umgesetzt werden und das dem
ersten Signal eigene Bakensignal mit dem in das zweite Signal eingekoppelten Bakensignalanteil multipliziert
wird, woraus eine erste Stellgröße resultiert, weiterhin
das dem ersten Signal eigene aber um 90° phasenverschobene Bakensignal ebenfalls mit dem in das zweite
Signal eingekoppelten Bakensignalanteil multipliziert wird, woraus eine zweite Stellgröße resultiert, und
indem in analoger Weise multiplikative Verknüpfungen zwischen dem dem zweiten Signal eigenen Bakensigna!
und dem in das erste Signal eingekoppelten Bakensignalanteil durchgeführt werden, woraus zwei weitere
Stellgrößen resultieren.
Bei der Übertragung von Nachrichten durch Wellenausbreitung
läßt sich bei vorgegebener Bandbreite die Übertragungskapazität eines Systems verdoppeln,
wenn man zwei orthogonal polarisierte Wellen verwendet Die Wellen können orthogonal linear
polarisiert oder entgegengesetzt zirkulär polarisiert sein.
Durch atmosphärische Effekte, vesonders durch Regen und durch Faraday-Drehungen in der Ionosphäre,
durch Fehlausrichtung und Unsymmetrie der Antennen und durch nicht ideale Eigenschaften der
Speisesysteme tritt jedoch eine Verkopplung der beiden Kanäle auf. Art und Stärke der Verkopplung ändern sich
mit der Zeit, insbesondere, weil sich die atmosphärischen Bedingungen mit der Zeit ändern.
In der US-PS 37 35 266 ist ein Regelsystem zur Wiederherstellung der Orthogonalität zweier mit je
einem Bakensignal versehener, orthogonal polarisierter Signale beschrieben, bei dem Stellglieder mit Stellsignalen
nachgesteuert werden. Bei diesem Regelsystem werden sechs Regelspannungen (Qu Cn, Cn C21, C22,
Cn) (Spalte 5, Z. 28-34) benötigt, die aus zwei Ums2tzern (Processors) 47 und 48 gewonnen und dem
Stellgerät (Apparatus 50) zugeführt werden. Hierbei enthalten die Umsetzer 47 und 48 (Spalte 3, Z. 42-49)
phasen- und amplitudenempfindliche Schaltungen, die in der Lage sind, Additionen, Subtraktionen, Multiplikationen
und Divisionen durchzuführen, um die Regelspannungen zu gewinnen. Zur Ausführung dieser Operationen
ist ein beachtlicher Aufwand an Elektronik erforderlich. Schaltungsmaßnahme,1, die zur Durchführung
des beschriebenen Regelsystems geeignet und erforderlich sind, werden nicht angegeben.
In dem älteren Recht DE-PS 24 41 889 ist ein Verfahren vorgeschlagen, nach dem aus den Bakensignalanteilen
der zwei orthogonal polarisierten Signale Stellgrößen gewonnen werden, mit deren Hilfe eine
Entkopplung der im Funkfeld verkoppelten Signale möglich ist. Und zwar werden dabei die Bakensignalanteile
aus den Signalen herausgefiltert und umgesetzt. Darauf wird das dem ersten Signal beigefügte
Bakensignal mit dem Anteil, der vor diesem Bakensignal in das zweite Signal eingekoppelt ist, und das dem
zweiten Signal beigefügte Bakensignal mit dem Anteil,
der von diesem Bakensignal in das erste Signal eingekoppelt ist, multiplikativ verknüpft, wie es
eingangs beschrieben worden ist.
Die Aufgabe der vorliegenden Krfindung ist es nun. ein Verfahren zur Entkopplung zweier in einem
Funkfeld verkoppelter orthogonal polarisierter Signale anzugeben unter Einsatz der nach der anfangs
genannten Methode aus den verkoppelten Signalen
hergeleiteten Stellgrößen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß das Entkopplungs-Netzwerk aus mehreren in den
Signalweg eingefügten, als Stellglieder dienenden Hohlleiterabschnitten gebildet wird, von denen einer
mit einem Phasenschieber, ein anderer mit einem einstellbaren Dämpfungsglied versehen wird und zwei
weitere um ihre Längsachse verdrehbar ausgeführt werden und daß diese mechanisch betätigbaren
Stellglieder von Motoren angetrieben werden, welche über Verstärker von den Stellgrößen angesteuert
werden.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteranspoichen hervor.
Das für die Lösung der obigen Aufgabe verwendete Entkopplungs-Netzwerk ist an sich bekannt Es gibt
nämlich eine grundlegende Untersuchung darüber, wie sich die Verkopplung beseitigen läßt, und zwar von T.S.
Chu: Restoring the Orthogonality of Two Polarizations in Radio Communications Systems, Part I, Bell Systems
Technical Journal, Vol. 50, No. 9, Nov. 1971, pp. 3063 - 3069, Part II, Bell Systems Technical Journal, Vol.
52, No. 3, March 1973, pp. 319-327. T.S. Chu hat ein Entkopplungsnetzwerk für den allgemeinen Fall angegeben,
mit dem es möglich ist, die verkoppelten Polarisationen wieder zu entkoppeln.
Die Funktionen dieses genannten Netzwerkes bestehen aus zwei Koordinatendrehungen, einem differentiellen
Phasenschieber und einem differentiellen Dämpfungsglied. Diese Funktionen lassen sich sowohl in
einem doppelt polarisierten Hohlleiter als auch in zwei getrennten Leitungen oder einfach polarisierten Hohlleitern
realisieren. In beiden Fällen sind mechanische oder elektronische Stellglieder möglich. Da die Verkopplung
in Abhängigkeit von der Zeit verschieden ist, kann durch eine einmalige Einstellung keine exakte
Entkopplung erreicht werden.
Dieser Literatjrstelle ist kein Verfahren zur Regelung
der einzelnen Komponenten des Entkopplungs-Netzwerkes zu entnehmen. Mit einem solchen Verfahren
befaßt sich aber die vorliegende Erfindung.
Die Wirkungsweise dieses erfindungsgemäßen Regelsystems wird anhand eines Blockschaltbildes als
Ausführungsbeispiel, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert. Das Entkopplungsnetzwerk besteht
in diesem Beispiel aus mechanisch angetriebenen Stellgliedern im doppelt polarisierten Hohlleiter.
Dieses Blockschaltbild stellt den Eingang eines Empfängers zum Empfang zweier polarisierter Signale
51 und S 2 dar. Die Eingangsschaltung besteht aus
einem Netzwerk zur Entkopplung von durch Fremdeinflüsse verkoppelten, orthogonal polarisiert gesendeten
Wellen. Empfangen werden können orthogonal linear polarisierte oder entgegengesetzt zirkulär polarisierte
Wellen. Da dieses Netzwerk ausschließlich zur Entkopplung von linear polarisierten Wellen ausgelegt ist,
ist es erforderlich, beim Empfang entgegengesetzt zirkulär polarisierter Wellen, diese in einem Polarisationswandler
PW in linear polarisierte Wellen umzuwandeln.
Zur Entkopplung der verkoppelten Polarisationen sind vier Stellglieder vorgesehen. Das Stellglied 1
besteht aus einem Hohlleiterabschnitt, der gegen den Eingangshohlleiter. Antennenhohlleiter oder Polarisationswandler
PW. axial verdrehbar ist. Sein Verdrehungswinkel ist v. Das Stellglied 2 ist ein Hohlleiterabschnitt
mit einem im Hohlleiter angeordneten differentiellen Phasenschieber, der beispielsweise aus zwei
gegeneinander vsrdrehbaren dielektrischen Scheiben bestehen kann. Sein Verdrehungswinkel ist Ψ. Das 3.
Steilglied besteht wieder aus einem Hohlleiterabschnitt,
der axial gegen den differentiellen Phasenschieber
-> verdrehbar ist. Sein Drehwinkel is; ε. Schließlich ist das
4. Stellglied ein differentielles Dämpfungsglied, in dem die beiden Hohlleiterwellen durch in den Hohlleiter
eintauchende Dämpfungsscheiben in zwei orthogonalen Richtungen unterschiedlich gedämpft werden können.
Das Amplituden verhältnis sefo.
Diese vier Stellglieder 1 bis 4 werden getrennt motorisch nachgestellt, bis eine geforderte Entkopplung
beider Polarisationen erreicht ist Bei geringeren Ansprüchen genügt es, zwei bis drei Parameter
nachzustellen, und zwar sind die Parameter 1 und 2 von größerem Einfluß als die Parameter 3 und 4 auf die
Wiederherstellung der Orthogonalität der Polarisationen. Es müssen unbedingt die Parameter 1 und 2
vorgesehen bzw. nachgestellt werden, während die Parameter 3 und 4 bei geringeren Anforderungen
ausgelassen werden können.
Diesen vier Parametern 1 bis 4 ist eine Polarisationsweiche
PE nachgeschaltet, die die beiden Kanäle voneinander trennt und in zwei getrennten Leitungen
weiterführt Um die Systemrauschtemperctur gering zu halten, ist es zweckmäßig, wenn die Auskopplung und
Weiterverarbeitung der Bakensignale erst hinter den 'auscharmen Vorverstärkern Vo erfolgt.
Die Auskopplung der Bakensignale aus den beiden
ίο Leitungen mit den Signalen S Γ und S 2' erfolgt über die
Koppler KX und K 2.
Es sei f\ die Frequenz des Bakensignals, die dem Nachrichtensignal 1 zugesetzt wird und /2 die Frequenz
des Bakensignals, die dem Nachrichtensignal 2 zugesetzt wird. Durch die KreuzpolarisationEkopplung
treten bei nicht abgeglichenem Entkopplungsnetzwerk auf der Empfangsseite beide Bakensignale in beiden
Signalen Sl und S 2 auf. Die auf der Empfangsseite
ausgekoppelten Bakensignale sollen folgendermaßen bezeichnet werden:
i>ii: aus dem Kanal 1 ausgekoppeltes Bakensignal mit
der Frequenz f\
bn: aus dem Kanal 1 ausgekoppeltes Bakensignal mit
der Frequenz /2
Ö21: aus dem Kanal 2 ausgekoppeltes Bakensignal mit
der Frequenz /1
t>22' aus dem Kanal 2 ausgekoppeltes Bakensignal mit der Frequenz f2
t>22' aus dem Kanal 2 ausgekoppeltes Bakensignal mit der Frequenz f2
Diese ausgekoppelten Signale werden dem Umsetzer LAS zugeführt und hier umgesetzt und in zwei getrennte
Bakensignalpaare aufgespalten.
Im einzelnen enthält der Umsetzer US die folgenden Bausteine: die beiden ausgekoppelten Signale Sl' und
52' werden je einem Mischer Ml und M 2 über je ein
vorgeschaltetes Filter Fl bzw. F2 zugeführt. Die Filter
Fl und F2 haben die Aufgabe, nur die Bakensignale durchzulassen, während das gesamte Übertragungsband
reflektiert wird. Die Bandbreite dieser Filter Fl bzw. F2 richtet sich nach dem Frequenzabstand der beiden
Bakensignale, der aus diesem Grund möglichst klein sein sollte. Dadurch wird der Anteil der eingekoppelten
Signalleistung des Nutzsignals SI bzw. S2 klein
gehalten. Wiederum soll der Frequenzabstand der Bakensignale so groß sein, daß die Bakensignale in den
nachfolgenden Filtern F3, F4, F5, F6 gut voneinander trennbar sind.
In den Mischern M 1 und M 2 findet eine Frequenzumsetzung
auf eine Zwischenfrequenz, beispielsweise 70MHz, statt, um die phasenempfindliche Gleichrichtung
gut beherrschen zu können. Das umgesetzte Signal wird im Verstärker Vl und V2 verstärkt und in je
einem 3-dB-Koppler K 3 und K 4 in je ein Signalpaar
aufgespalten.
In der folgenden Schaltungsanordnung werden die jeweils in das Nachbarsignal 5 Γ bzw. 52' eingekoppelten
Bakensignalanteile mit dem einem jeden Signal 52' bzw. 5 1 zugeordneten Bakensignal verglichen. So wird
in den phasenempfindlichen Gleichrichtern R 1 und R 2, die nachstehend als Ringmodulatoren bezeichnet
werden, die Einkopplung des Bakensignals des Signals 51 in das Signal 52 und in den Ringmodulatoren Ri
und R 4 die Einkopplung des Bakensignals des Signais
5 2 in das Signal 5 ί ermittelt.
Dies geschieht auf folgende Weise: dem Ringmodulator R 1 wird in seinen ersten Eingang über das Filter F 4
das Bakensignal mit der Frequenz fX des Signals 51
zugeführt. Dem zweiten Eingang des Ringmodulators R 1 wird der in das Signal 52 durch die Polarisationsverkopplung
eingekcppelte Anteil des Bakensignals ebenfalls der Frequenz /1 zugeführt. Dieses eingekoppelte
Bakensignal ist ein Maß für die Verkopplung der beiden Polarisationen miteinander. Der Ringmodulator
R 1 gibt eine aus dem multiplikativen Vergleich der beiden Bakensignale abgeleitete Gleichspannung UX
ab, die dem jeweiligen Stellglied, in diesem Fall dem Stellglied St 3, zugeführt wird.
In dem Ringmodulator R 2 wird eine weitere Stellgröße LJ 2 gewonnen. Hierzu wird gleichfalls dem
ersten Eingang des Ringmodulators R1 der in das
Signal 52 durch die Verkopplung eingekoppelte Anteil des Bakensignals der Frequenz fX zugeführt Dem
zweiten Eingang des Ringmodulators R 2 wird das Bakensignal mit der Frequenz f\ des Signals 51 über
ein Phasendrehglied φ 1 zugeführt. Dieses Phasendrehglied
dreht die Phase des Signals um 90°.
Hierbei ist die Gleichspannung oder Stellgröße U1
proportional dem cos der Phasendifferenz der beiden Eingänge und die Stellgröße U 2 dem sin dei
Phasendifferenz der beiden Eingänge. Die Polaritäi dieser Stellgröße UX und U 2 ergibt sich aus einem
positiven oder negativen sin bzw. cos.
In entsprechender Weise werden mit Hilfe der
Ringmodulatoren /?3 und R 4 die Stellgrößen U 3 und U4 gewonnen, die sich aus dem eingekoppelten
Bakenanteil des Bakensignals /2 des Signals 52 in das Signal 5 1 ergeben.
Die Filter F4 und F6 können auch durch Phase Locked Loops (PLL) ersetzt werden.
Die so gewonnenen Stellgrößen UX, U2, U3, U4
werden den Stellgliedern St 1, 5r2, St 3, 5i4 zugeführt.
Die bei diesem Ausführungsbeispiel verwendete motorische Nachstimmung der Parameter sieht vor, daß die
jeweilige Stellgröße, beispielsweise U ί, dem Verstärker
V5, der einen Dämpfungseingang zur Stabilisierung des Motors hat, des Stellgliedes 5t 3 zugeführt wird. Der
Ausgang des Verstärkers V5 ist mit dem Motor M5 gekoppelt und liefert bei einer notwendigen Korrektur
des Parameters 3 eine Gleichspannung, die Stellgröße U 1. Durch diese Stellgröße UX läuft der Motor M5 an.
Die Polung der Stellgröße UX bestimmt seine Drehrichtung.
Zur Stabilisierung des Motors ist eine Gegenkopplung vorgesehen, sie ist so ausgebildet, daß der mit
einem Generator G 5 gekoppelte Motor M5 eine seiner
Drehzahl gemäße Spannung an den Verstärker K5 abgibt, die mit entsprechendem Vorzeichen in dem
Verstärker V5 zu der ankommenden Stellgröße UX
addiert wird.
Bei entsprechender Ausbildung der Stellglieder 1 bis 4 ist es möglich, eine Nachstellung auf elektronischem
Wege durchzuführen. Die Antriebsmotoren werden dann durch Integratoren ersetzt
Eine Wiederherstellung der Orthogonalität kann ebenfalls dann erfolgen, wenn bereits am Eingang des
Empfängers die Signale nach zwei orthogonalen Polarisationsrichtungen aufgespalten werden und in
zwei getrennten Leitungen durch entsprechende Stellglieder die Nachstellung erfolgt. .
Claims (4)
1. Regelsystem zur Wiederherstellung der Orthogonalität zweier mit je einem Bakensignal versehener,
orthogonal polarisiert gesendeter und im Funkfeld verkoppelter Signale, wobei die Signale in
einem aus Stellgliedern bestehenden Entkopplungs-Netzwerk wieder entkoppelt und wobei die
Stellgrößen für die Stellglieder gewonnen werden, indem aus beiden Signalen hinter dem Entkopplungs-Netzwerk
die Bakensignalanteile ausgekoppelt und umgesetzt werden und das dem ersten
Signal eigene Bakensignal mit dem in das zweite Signal eingekoppelten Bakensignalanteil multipliziert
wird, woraus eine erste Stellgröße resultiert, weiterhin das dem ersten Signal eigene aber um 90°
phasenverschobene Bakensignal ebenfalls mit dem in das zweite Signal eingekoppelten Bakensignal
multipliziert wird, woraus eine zweite Stellgröße resultiert, und indem in analoger Weise multiplikative
Verknüpfungen zwischen dem dem zweiten Signal eigenen Bakensignal und dem in das erste
Signal eingekoppelten Bakensignalanteil durchgeführt werden, woraus zwei weitere Stellgrößen
resultieren, dadurch gekennzeichnet, daß das Entkopplungs-Netzwerk aus mehreren in den
Signalweg eingefügten, als Stellglieder dienenden Hohlleiterabschnitten (1, 2, 3, 4) gebildet wird, von
denen einer (2) mit einem Phasenschieber, ein jo anderer (3) mit einem einstellbaren Dämpfungsglied
versehen wird und zwei weitere (1, 4) um ihre Längsachse verdrehbar ausgeführt werden und daß
diese mechanisch betätigbaren Stellglieder (1,2,3,4)
von Motoren (M 3, M 4, Ai 5, M 6) angetrieben is
werden, welche über Verstärker (V3. V4, V5, V 6)
von den Stellgrößen (Ul, U2, t/3, U 4) angesteuert
werden.
2. Regelsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Motoren (M 3, M 4, M 5,
M6) gegengekoppelt werden, indem ein an jeden Motor gekoppelter Generator (C) mit seiner von
der Motordrehzahl abhängenden Ausgangsspannung den dem Motor vorgeschalteten Verstärker
(V3, V4, V5, V6) ansteuert.
3. Regelsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder (1,2,3,4) in der
Reihenfolge, verdrehbarer Hohlleiterabschnitt (1), Hohlleiterabschnitt (2) mit Phasenschieber, verdrehbarer
Hohlleiterabschnitt (3) und Hohlleiterab- >" schnitt (4) mit einstellbarem Dämpfungsglied,
angeordnet werden.
4. Regelsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nur zwei
der Stellglieder, und zwar ein axial verdrehbarer Hohlleiterabschnitt (1) und der Hohlleiterabschnitt
(2) mit dem Phasenschieber, für die Entkopplung der Signale (S 1, S 2) eingesetzt werden.
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