DE2507282B2 - Regelsystem zur Wiederherstellung der Orthogonalität zweier orthogonal polarisiert gesendeter und im Funkfeld verkoppelter Signale - Google Patents
Regelsystem zur Wiederherstellung der Orthogonalität zweier orthogonal polarisiert gesendeter und im Funkfeld verkoppelter SignaleInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit einem Regelsystem zur Wiederherstellung der Orthogonalität
zweier mit je einem Bakensignal versehener, orthogonal polarisiert gesendeter und im Funkfeld verkoppelter
Signale, wobei die verkoppelten Signale in einem aus Stellgliedern bestehenden Entkopplungs-Netzwerk
wiederhergestellt werden, wobei von den über je einen Koppler ausgekoppelten Signalen die Bakensignalanteile
in einem Umsetzer getrennt und in zwei Bakensignalpaare umgesetzt und über je einen isandpaß phasenempfindlichen
Gleichrichtern zugeführt werden.
Bei der Übertragung von Nachrichten durch Wellen-
Bei der Übertragung von Nachrichten durch Wellen-
JO ausbreitung läßt sich bei vorgegebener Bandbreite die Übertragungskapazität eines Systems verdoppeln,
wenn man zwei orthogonal polarisierte Wellen verwendet. Die Wellen können orthogonal linear
polarisiert oder entgegengesetzt zirkulär polarisiert sein.
Durch atmosphärische Effekte, besonders durch Regen und durch Faraday-Drehungen in der Ionosphäre,
durch Fehlausrichtung und Unsymmetrie der Antennen und durch nicht ideale Eigenschaften der
•to Speisesysteme tritt jedoch eine Vei kupplung der beiden
Kanäle auf. Art und Stärke der Verkopplung ändern sich mil der Zeit, insbesondere, weil sich die atmosphärischen
Bedingungen mit der Zeit ändern.
Es gibt eine grundlegende Untersuchung darüber, wie
Es gibt eine grundlegende Untersuchung darüber, wie
1)5 sich diese Verkopplung beseitigen läßt, und zwar von
T.S. Chu: Restoring the Orthogonality of Two Polarizations in Radio Communication Systems, Part I1
Bell Systems Technical Journal, Vol. 50, No. 9, Nov. 1971,
pp. 3063-3069, P~rt II, Bell Systems Technical Journal, Vol. 52, No. 3, March 1973, pp. 319-327.T.S. Chu hat ein
Entkopplungsnetzwerk für den allgemeinen Fall angegeben, mit dem es möglich ist, die verkoppelten
Polarisationen wieder zu entkoppeln.
Die Funktionen dieses genannten Netzwerkes bestehen aus zwei Koordinatendrehungen, einem differentiellen
Phasenschieber und einem differentiellen Dämpfungsglied. Diese Funktionen lassen sich sowohl in
einem doppelt polarisierten Hohlleiter als auch in zwei getrennten Leitungen oder einfach polarisierten Hohlleitern
realisieren. In beiden Fällen sind mechanische oder elektronische Stellglieder möglich. Da die Verkopplung
in Abhängigkeit von der Zeit verschieden ist, kann durch eine einmalige Einstellung keine exakte
Entkopplung erreicht werden.
In der US-PS 37 35 266 ist ein Regelsystem zur Wiederherstellung der Orthogonalität zweier mit je
einem Bakensignal versehener, orthogonal polarisierter Signale beschrieben, bei dem Stellglieder mit Stellsigna-
!en nachgesteuert werden. Bei diesem Regelsystem
werden sechs Regelspannungen CCn, Cu, Cu, d\, Cn,
C13) (Spalte 5, Z. 28-34) benötigt, die aus zwei
Umsetzern (Processors) 47 und 48 gewonnen und dem Stellgerät (Apparatus 50) zugeführt werden. Hierbei 5
enthalten die Umsetzer 47 und 48 (Spalte 3, Z. 42—49) phasen- und amplitudenempfindliche Schaltungen, die in
der Lage sind, Additionen, Subtraktionen, Multiplikationen und Divisionen durchzuführen, um die Regelspannungen
zu gewinnen. Zur Ausführung dieser Operationen ist ein beachtlicher Aufwand an Elektronik
erforderlich. Schaltungsmaßnahmen, die zur Durchführung des beschriebenen Regelsystems geeignet und
erforderlich sind, werden nicht angegeben.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein funktionsfähiges Regelsystem zur Wiederherstellung
der Orthogonalität orthogonal polarisierter Signale zu schaffen, das auf einfache Weise und mit geringsten
Mitteln eine sichere Nachregelung der Stellglieder gewährleistet. Hierbei ist gleichzeitig davon auszugehen,
zu zeigen, welche Nachstellung zur Wiedererlangung der Orthogonalität unbedingt erforderlich ist,
wenn man geringfügige Vernachlässigungen in der Orthogonalität zuläßt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß erstens das Bakensignal des ersten Signals mit dem
Anteil des die Verkopplung der Polarisationen miteinander darstellenden Bakensignals des zweiten Signals
multiplikativ zu einer ersten Stellgröße verglichen werden und zweitens das Bakensignal des ersten Signals
nach einer in einem Phasendrehglied erfolgten Phasendrehung um 90° ebenfalls mit dem Anteil des die
Verkopplung der Polarisationen miteinander darstellenden Bakensignals des zweiten Signals multiplikativ zu
einer zweiten Stellgröße verglichen werden und daß ein J5
zweiter multiplikator Vergleich zwischen den Bakensignalen des zweiten Signals und denen des ersten
Signals in analoger Weise zwei weitere Stellgrößen ergibt, wobei in dem Umsetzer die Bakensignale von
den ankommenden Nutzsignalen durch zwei Filter getrennt, in je einem Mischer mit einer Mischfrequenz
in die Zwischenfrequenzlage umgesetzt und in je einem Verstärker verstärkt werden und über je einen
3-dB-Koppler als zwei Signalpaare verfügbar sind.
Zur Weiterbildung des Erfindungsgedankens werden 4}
die Stellgrößen Stellgliedern zugeführt, die entweder von aus Verstärkern gespeisten Motoren bewegt
werden, wobei ein in seiner Spannung von der Drehzahl des jeweiligen Motors abhängiger Generator den
entsprechenden Verstärker gegenkoppelt oder — im ,o
Falle elektronischer Stellglieder — unter Zwischenschaltung von Integratoren direkt gesteuert werden. Es
besteht die Möglichkeit, die Stellgrößen U1 mit U3 und
(72 mit U4 zu vertauschen. Zweckmäßigerweise wird
man den Frequerzabstand der Baken so bemessen, daß ·>5
die Bandpässe F3 und F 4 keine Signalanteile der Bake /2 und die Bandpässe F5 und F% keine Signalanteile
der Bake f\ passieren lassen. Eine Weiterbildung besteht darin, daß die Bakensignale modulierbar sind.
Diese Erfindung macht es möglich, auf automatischem Wege eine Wiederherstellung der Orthogonalität
zweier orthogonal polarisiert gesendeter, im Funkfeld verkoppelter Wellen zu erreichen und die hierfür
vorgesehenen Parameter des Netzwerkes mechanisch oder elektronisch zu verändern.
Die Wirkungsweise dieses erfindungsgemäßen Regelsystems wird anhand eines Blockschaltbildes als
Ausführungsbeispiel, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert Das Entkopplungsnetzwerk besteht
in diesem Beispiel aus mechanisch angetriebenen Stellgliedern im doppelt polarisierten Hohlleiter.
Dieses Blockschaltbild stellt den Eingang eines Empfängers zum Empfang zweier polarisierter Signale
Sl und 52 dar. Die Eingangsschaltung besteht aus einem Netzwerk zur Entkopplung von durch Fremdeinnüsse
verkoppelten, orthogonal polarisiert gesendeten Wellen. Empfangen werden können orthogonal linear
polarisierte oder entgegengesetzt zirkulär polarisierte Wellen. Da dieses Netzwerk ausschließlich zur Entkopplung
von linear polarisierten Wellen ausgelegt ist, ist es erforderlich, beim Empfang entgegengesetzt
zirkular polarisierter Wellen, diese in einem Polarisationswandler PW in linear polarisierte Wellen umzuwandeln.
Zur Entkopplung der verkoppelten Polarisationen sind vier Stellglieder vorgesehen. Das Stellglied 1
besteht aus einem Hohlleiterabschnitt, der gegen den Eingangsl.ohlleiter, Antennenhohlleiter oder Polarisationswandler
PW, axial verdrehbz-, ist. Sein Verdrehungswinkel
ist ■/. Das Stellglied 2 ist ei.< Hohlleiterabschnitt
mit einem im Hohlleiter angeordneten differentiellen Phasenschieber, der beispielsweise aus zwei
gegeneinander verdrehbaren dielektrischen Scheiben bestehjn kann. Sein Verdrehungswinkel ist ψ. Das 3.
Stellglied besteht wieder aus einem Hohlleiterabschnitt, der axial gegen den differentiellen Phasenschieber
verdrehbar ist. Sein Drehwinkel ist f. Schließlich ist das 4. Stellglied ein differentielles Dämpfungsglied, in dem
die beiden Hohlleiterwellen durch in den Hohlleiter eintauchende Dämpfungsscheiben in zwei orthogonalen
Richtungen unterschiedlich gedämpft werden können. Das Amplitudenverhältnis sei 6.
Diese vier Stellglieder 1 bis 4 werden getrennt motorisch nachgestellt, bis eine geforderte Entkopplung
beider Polarisationen erreicht ist. Bei geringeren Ansprüchen genügt es, zwei bis drei Parameter
nachzustellen, und zwar sind die Parameter 1 unJ 2 von größerem Einfluß als die Parameter 3 und 4 auf die
Wiederherstellung der Orthogonalität der Polarisationen. Es müssen unbedingt die Parameter 1 und 2
vorgesehen bzw. nachgestellt werden, während die Parameter 3 und 4 bei geringeren Anforderungen
ausgelassen werden können.
Diesen vier Parametern 1 bis 4 ist eine Polarisationsweiche
PE nachgeschaltet, die die beiden Kanäle voneinander trennt und in zwei getrennten Leitungen
weiterführt. Um die Systemrauschtemperatur gering zu halten, ist es zweckmäßig, wenn die Auskopplung und
Weiterverarbeitung der Baken erst hinter den rauscharmen Vorverstärkern Vo erfolgt.
Die Auskopplung der Baken aus den beiden '.eit ;r.gen mit den Signalen 5 Γ und 52' erfolgt über die
Koppler K 1 und K 2.
Es sei f\ άιΐ Frequenz, der Bake, die dem
Nachrichtensignal 1 zugesetzt wird und i~2 die Frequenz der Bake, die dem Nachrichtensignal 2 zugesetzt wird.
Durch die Kreuzpolarisationskopplung treien bei nicht abgeglichenem Entkopplungsnetzwerk auf der F.mpfangsseite
beide Baken in beiden Signalen 51 und 52 auf. Die auf der Empfangsseite ausgekoppelten Baken
sollen folgendermaßen bezeichnet werden:
öi 1: aus dem Kanal 1 ausgekoppelte Bake
m:l der Frequenz f\
bn: aus dem Kanal 1 ausgekoppelte Bake
mit der Frequenz (2
bi\: aus dem Kanal 2 ausgekoppelte Bake
milder Frequenz (i
bn\ aus dem Kanal 2 ausgekoppelte Bake
milder Frequenz fl
Diese ausgekoppelten Signale werden dem Umsetzer US zugeführt und hier umgesetzt und in zwd getrennte
Bakensignalpaare aufgespalten.
Im einzelnen enthält der Umsetzer US die folgenden
Bausleine: die beiden ausgekoppelten Signale Si' und
52' werden je einem Mischer M 1 und Ml über je ein
vorgeschaltetes Filter Fl bzw. F-2 zugeführt. Die Filter
FI und F2 haben die Aufgabe, nur die Baken durchzulassen, während das gesamte Übertragungsband
reflektiert wird. Die Bandbreite dieser Filter Fl bzw. F2 richtet sich nach dem Frequenzabstand der beiden
Baken, der aus diesem Grund möglichst klein sein sollte. Dadurch wird der Anteil der eingekoppeiten Signaiieistung
des Nutzsignals Sl bzw. S 2 klein gehalten. Wiederum soll der Frequenzabstand der Baken so groß
sein, daß die Baken in den nachfolgenden Filtern FJ. F4, F5, F6 gut voneinander trennbar sind.
In den Mischern Ml und M2 findet eine Frequenzumsetzung
auf eine Zwischenfrequenz, beispielsweise 70MHz, statt, um die phasenempfindliche Gleichrichtung
gut beherrschen zu können. Das umgesetzte Signal wird im Verstärker Vi und V2 verstärkt und in je
einem 3-dB-Koppler K 3 und K 4 in je ein Signalpa;ar
aufgespalten.
In der folgenden Schaltungsanordnung werden die jeweils in das Nachbarsignal Si' bzw. S2' eingekoppelten
Bakenanteile mit der einem jeden Signal S2' bzw.
51 zugordneten Bake verglichen. So wird in den phasenempfindlichen Gleichrichtern Ri und R 2. die
nachstehend als Ringmodulatoren bezeichnet werden, die Einkopplung der Bake des Signals Sl in das Signal
52 und in den Ringmodulatoren R3 und /?4 die
Einkopplung der Bake des Signals S 2 in das Signal S 1 ermittelt.
Dies geschieht auf folgende Weise: dem Ringmodulator R 1 wird in seinen ersten Eingang über das Filter F4
das Bakensignal mit der Frequenz ti des Signals .51
zugeführt. Dem zweiten Eingang des Ringmodulators R 1 wird der in das Signal S 2 durch die Polarisationsverkopplung
eingekoppelte Anteil des Bakensignals ebenfalls der Frequenz /1 zugeführt. Dieses eingekoppeite
Bakensignal ist ein Maß für die Verkopplung der beiden Polarisationen miteinander. Der Ringmodulator
R 1 gibt eine aus dem multiplikativen Vergleich der beiden Bakenrignale abgeleitete Gleichspannung Ui
ab, die dem jeweiligen Stellglied, in diesem Fall dem Stellglied Sf 3, zugeführt wird
In dem Ringmodulator R 2 wird eine weitere Stellgröße U 2 gewonnen. Hierzu wird gleichfalls dem
ersten Eingang des Ringmodulators R 1 der in das Signal S 2 durch die Verkopplung eingekoppelte Anteil
des Bakensignals der Frequenz fl zugeführt. Dem
zweiten Eingang des Ringmodulators R 2 wird das Bakensignal mit der Frequenz Al des Signals Sl über
ein Phase/idrehglied φ 1 zugeführt. Dieses Phasendrehglied
dreht die Phase des Signals um 90°.
Hierbei ist die Gleichspannung oder Stellgröße (/1 proportional dem cos der Phasendifferenz der beiden
Eingänge und die Stellgröße U2 dem sin der Phasendifferenz der beiden Eingänge. Die Polarität
dieser Stellgröße Ui und U 2 ergibt sich aus einem positiven oder negativen sin bzw. cos.
In entsprechender Weise werden mit Hilfe der Ringmodulatoren /?3 und A4 die Stellgrößen (73 und
Ü4 gewonnen, die sich aus dem eingekoppeiten Bakenanteil der Bake (2 des Signals S 2 in das Signal Sl
ergeben.
Die Filter F4 und F6 können auch durch Phase Locked Loops (PLL) ersetzt werden.
Die so gewonnenen Stellgrößen Ui, U2, U3, U4
werden den Stellgliedern Sf 1. Sf 2, Sf 3. Sf 4 zugeführt.
Die bei diesem Ausführungsbeispiel verwendete motorische Nachstimmung der Parameter sieht vor, daß die
jewe;,ige Stellgröße, beispielsweise Ui, dem Verstärker
V5. der einen Dämpfungseingang zur Stabilisierung des Motors hat, des Stellgliedes Sf 3 zugeführt wird. Der
Ausgang des Verstärkers V5 ist mit dem Motor /Vf5 gekoppelt und liefert bei einer notwendigen Korrektur
des Parameters 3 eine Gleichspannung, die Stellgröße Ui. Durch diese Stellgröße (/1 läuft der Motor M5 an.
Die Polung der Stellgröße Ui bestimmt seine Drehrichtung.
Zur Stabilisierung des Motors ist eine Gegenkopplung vorgesehen, sie ist so ausgebildet, daß der mit
einem Generator G 5 gekoppelte Motor M 5 eine seiner Drehzahl gemäße Spannung an den Verstärker V5
abgibt, die mit entsprechendem Vorzeichen in dem Verstärker V5 zu der ankommenden Stellgröße i/1
addiert: wird.
Bei entsprechender Ausbildung der Stellglieder 1 bis 4 ist es möglich, eine Nachstellung auf elektronischem
Wege durchzuführen. Die Antriebsmotoren werden dann durch Integratoren ersetzt.
Eine Wiederherstellung der Orthogonalität kann ebenfalls dann erfolgen, wenn bereits am Eingang des
Empfängers die Signale nach zwei orthogonalen Polarisationsrichtungen aufgespaltet werden und in
zwei getrennten Leitungen durch entsprechende Stellglieder die Nachstellung erfolgt.
Claims (8)
1. Regelsystem zur Wiederherstellung der Orthogonalität
zweier mit je einem Bakensignal versehener, orthogonal polarisiert gesendeter und im
Funkfeld verkoppelter Signale, wobei die verkoppelten Signale in einem aus Stellgliedern bestehenden
Entkopplungs-Netzwerk wiederhergestellt werden, wobei von den über je einen Koppler ausgekoppelten
Signalen die Bakensignalanteile in einem Umsetzer getrennt und in zwei Bakensignalpaare
umgesetzt und über je einen Bandpaß phasenempfindlichen
Gleichrichtern zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß erstens das
Bakensignal (b\\) des ersten Signals (SV) mit dem
Anteil des die Verkopplung der Polarisationen miteinander darstellenden Bakensignals (t>2\) des
zweiten Signals (S2') multiplikativ zu einer ersten Stellgröße (U X) verglichen werden und zweitens das
Bakensignal (bn) des ersten Signals (S V) nach einer
in einem Phasendrehglied (φ 1) erfolgten Phasendrehung
um 90° ebenfalls mit dem Anteil des die Verkopplung der Polarisationen miteinander darstellenden
Bakensignals (Iy1C) des zweiten Signals
(S2') multiplikativ zu einer zweiten Stellgröße (U2)
verglichen werden und daS ;.in zweiter muitipiikativer
Vergleich zwischen den Bakensignalen (bi2, bn)
des zweiten Signals (S2') und denen des ersten
Signals (SV) in analoger Weise zwei weitere Stellgrößen (U3, U4) ergibt.
2. Regeln stern zur Wiederherstellung der Orthogonalität
zweier orfhogone1 polarisiert gesendeter Signale nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Umsetzer (US)d<>' Baken(-Signale) von den ankommenden (Nutz-)Signalen (Sl' und S2')
durch zwei Filter (FX und F2) getrennt und in je einem Mischer (MX und M2) mit einer Mischfrequenz
(f3) in die Zwischenfrequenziage (ZF) umgesetzt, in je einem Verstärker (VX und V2)
verstärkt und über je einen 3-dB-Koppler (K 3 und K A) als zwei Signalpaare verfügbar sind.
3. Regelsystem zur Wiederherstellung der Ortl.ogonalität zweier orthogonal polarisiert gesendeter
Signale nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellgrößen (UX.U2, U3, UA) Stellgliedern
(St X, St 2, St 3, Si 4) zugeführt werden.
4. Regelsystem zur Wiederherstellung der Orthogonalität zweier orthogonal polarisiert gesendeter
Signale nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder (Si 1, S/2, Sr 3, S/4) von über
Verstärker (V3, V4, VS, V6) gesteuerten Motoren (M3, MA, M5, Mb) angetrieben werden, die über
einen in seiner Spannung von der Drehzahl des jeweiligen Motors (M3, MA, MS, MS) abhängigen
Generator (G3, CA, G5, G6)und den entsprechenden
Verstärkern (V3, VA, VS, V6) gegengekoppelt sind.
5. Regelsystem zur Wiederherstellung der Orthogonalität zweier orthogonal polarisiert gesendeter
Signale nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronischen Stellglieder (SfI, St 2, St 3,
Sf 4) unter Zwischenschaltung von Integratoren von den Verstärkern (V3, VA, V5, VS) gesteuert
werden.
6. Regelsystem zur Wiederherstellung der Orthogonalität zweier orthogonal polarisiert gesendeter
Signale nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellgrößen (U X mit U3 und U2 mit UA)
vertauschbar sind.
7. Regelsystem zur Wiederherstellung der Orthogonalität zweier orthogonal polarisiert gesendeter
Signale nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzabstand ((X, f2) der Baken (b\\, bn)
so bemessen ist, daß die Bandpässe (F3, FA) keine Signalanteile der Bake (12) und die Bandpässe (FS,
FA) keine Signalanteile der Bake (fX) passieren
ίο lassen.
8. Regelsystem zur Wiederherstellung der Orthogonalität
zweier orthogonal polarisiert gesendeter Signale nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bakensigna! e moduliert sind.
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