DE250692C - - Google Patents
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- DE250692C DE250692C DENDAT250692D DE250692DA DE250692C DE 250692 C DE250692 C DE 250692C DE NDAT250692 D DENDAT250692 D DE NDAT250692D DE 250692D A DE250692D A DE 250692DA DE 250692 C DE250692 C DE 250692C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N13/00—Exhaust or silencing apparatus characterised by constructional features
- F01N13/08—Other arrangements or adaptations of exhaust conduits
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N1/00—Silencing apparatus characterised by method of silencing
- F01N1/14—Silencing apparatus characterised by method of silencing by adding air to exhaust gases
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N3/00—Exhaust or silencing apparatus having means for purifying, rendering innocuous, or otherwise treating exhaust
- F01N3/02—Exhaust or silencing apparatus having means for purifying, rendering innocuous, or otherwise treating exhaust for cooling, or for removing solid constituents of, exhaust
- F01N3/05—Exhaust or silencing apparatus having means for purifying, rendering innocuous, or otherwise treating exhaust for cooling, or for removing solid constituents of, exhaust by means of air, e.g. by mixing exhaust with air
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ja 250692-KLASSE 46 c. GRUPPE
Dr. PAUL FEHDE in BERLIN.
von Explosionskraftmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. September 1910 ab.
Bei der im folgenden beschriebenen Vorrichtung wird gleichzeitig Knall und Qualm
der Auspuffgase von Explosionskraftmaschinen vermieden; folgende Erwägungen erscheinen
dafür maßgebend:
Der Knall wird verursacht durch schnelles, ungehindertes Ausfüllen eines mehr oder weniger
tiefen Vakuums, welches entstehen kann in einem Hohlkörper oder auch in freier ίο Luft.
Die schnell in ihrem Austritt unterbrochenen Abgase von Explosionskraftmaschinen bilden
hinter sich im Abzugsrohr und an ihrer Austrittsstelle ins Freie dadurch ein Vakuum,
daß sie einerseits die atmosphärische Luft schnell fortschleudern und teils durch diese
Arbeit, teils durch ihre überaus schnelle Expansion fast ihre gesamte Wärme verlieren
und sich bis zur Kondenswasserbildung abkühlen:
(Nachzuweisen ist dies Vakuum durch ein in der Abgasleitung angebrachtes federgespanntes
Einlaßventil.)
Der übelriechende, weißblaue Qualm der Auspuffgase besteht aus einer (durch Reibung
und Wirbelung im Auspufftopf noch verstärkten) Mischung aus überhitzten öl- und Wasserdämpfen.
Wenn man daher durch ungehinderte, schnelle Expansion der Abgase lind Überführung
ihrer Wärme in ungestörte, nirgends durch mechanische Hindernisse unterbrochene Bewegung in einem unendlich langen Wege die
Abkühlung der Auspuffgase bis zur Kondensation von Wasser- und öldämpfen ermöglicht
und gleichzeitig ein schnelles Rückschlagen von Gasen oder Luft in das rückwärts
gelegene Vakuum verhindert, so erzielt man ein Austreten von kalten, rauchfreien Abgasen
ohne Auspuffgeräusch.
Zur Erläuterung des Vorganges sei zuerst auf Fig. ι verwiesen.
Fig. 2 zeigt die Anordnung von Einlaßventilen e in der Ringleitung, und Fig. 3 zeigt die
Konstruktion eines Ventiles.
α ist die Auspuffleitung, welche in einer
gewissen Tiefe, etwa wie gezeichnet, in die Leitung b eingeführt ist und dort mündet.
Die Leitung b ist bedeutend weiter als die Auspuffdüse d und die austretenden Verbrennungsgase
werden beim ersten Auspuff auf das in Ruhe befindliche Luftkissen in δ wirken
und dasselbe in schnelle Bewegung versetzen bzw. vor sich her treiben.
Nach dem ersten Auspuff ist schon die ganze Luftsäule in δ bis an die Mündung m
hin in energischer Bewegung, und wenn nun bei d bzw. in der Auspuffleitung α das dem
Auspuff folgende Vakuum sich bildet, so werden die aus m in der Richtung des Auspuffes
austretenden Gase nicht geeignet sein, ihre Bewegung zu unterbrechen und in die Düse d
und Auspuffleitung α zurückzuschlagen und dort knallbildend zu wirken, sondern es wird
der Zeitraum zwischen dem ersten und zweiten Auspuff überwunden werden, ohne daß
(2. Auflage, ausgegeben am 14. November
ein Rückschlag in das Vakuum der Auspuff- j leitung α eintritt.
Dieser Rückschlag bewirkt aber den Knall. Natürlich tritt aus dem Zwischenraum ο
zwischen m und χ ein Teil der Verbrennungsgase aus, aber diese austretenden, überschüssigen
Gase werden ebenfalls infolge ihrer Bewegung nach außen nicht geeignet sein,
nach innen in die weit hinterliegende Düse d
ίο einzutreten.
Das Wesentliche des Vorganges besteht also darin, daß man in schneller Bewegung befindliche
Gasströme an der Auspuffdüse vorbeiführt, und daß man diese in schneller Bewegung
befindlichen Luftströme durch die Auspuffgase selbst treibt (und zwar in ihrer Gesamtheit
oder durch einen großen Teil derselben).
Man bedarf keiner besonderen mechanischen Mittel und Einrichtungen, sondern die in
schnellster Bewegung (etwa 800 m in der Sekunde) befindlichen Auspuffgase der Leitung
bewirken die Erzeugung von beispielsweise (je nach den Querschnittsverhältnissen) 200 m in
der Sekunde sich bewegenden Luftströme im geschlossenen Rohre b, welche die Auspuffdüse
an der Außenseite umschließen und das Eintreten und Rückschlagen von Luft oder
Gasen in das Vakuum der Auspuffleitung verhindern.
Zur Erläuterung des Vorganges wird noch folgendes bemerkt:
Die Auspüffe und Vakuumbildung erfolgen in einer äußerst kurzen Zeit hintereinander;
man'muß bedenken, daß ein vierzylindriger
Motor 1000 Auspüffe in der Minute hat. Es würde nicht möglich sein, Luft, welche die
Auspuffdüse umschließt und welche in Ruhe ist, in diesem kurzen Zeitraum in genügende
Bewegung zu setzen. Etwas anderes ist es aber, wenn die Luft, welche an der Auspuffdüse
vorbeistreicht, schon in schneller Bewegung ist. Am besten ist es natürlich, daß
diese strömende Luft die Auspuffdüse vollständig umgibt.
Eine weitere Geruchlosmachung der Abgase läßt sich erzielen durch ihre Behandlung vermittels
der in Fig. 4 gezeichneten Vorrichtung, indem nämlich entweder die noch kurz nach
ihrem Austritt aus den Zylindern glühenden Gase durch Mischung mit frischer Luft, welche
durch einen Abzweig d3 derselben dem direkt entströmenden Teil derselben durch Ventile e
unter Druck durch eine injektorähnliche Vorrichtung d%, d4·, db zugeführt wird, einer Nachverbrennung
unterworfen werden, oder auch dieselben nur an einer weiter entfernt liegenden Stelle nach ihrer Abkühlung rein mechanisch
mit Luft vermischt und verdünnt werden.
Nachdem infolge des Abziehens der Gase sich dann ein Vakuum gebildet hat, strömt
durch die Rückschlagventile hindurch neue Luft in die Rückkehrleitung hinein.
(Nur auf diese Weise läßt sich tatsächlich eine Mischung von Gasen mit frischer Luft
erzielen, da eine reine Injektorwirkung, wie sie bei einem stetig wirkenden Strome bekannt
ist, bei den ständig unterbrochenen Abgasstößen von Explosionskraftmaschinen unmöglich
ist.)
Eine Knallabschwächung findet jedoch durch diese Vorrichtung nicht statt, da bei der
großen Strömungsgeschwindigkeit der Gase von bis zu etwa 800 m eine Verlängerung des Abzugsweges
selbst um 10 m eine Verlängerung der Austrittsdauer derselben nur um einen
ganz bedeutungslosen Bruchteil einer Sekunde zur Folge hat. ■;
Es ist nun noch zu erwähnen, daß die doppeltrichterartige Ausbildung der Mündungen
m und d von großer Bedeutung für die gute Wirkung ist. Man kann selbstverständlich
die überflüssigen Gase an einer beliebigen Stelle der Ringleitung b abführen durch
Schlitze oder einzelne öffnungen, ebenso wie man statt der vollen Umschließung beider
Rohrsysteme ein Nebeneinanderliegen der Rohrsysteme wählen kann. . Am besten wird man
aber die Doppeltrompetenfofm für die austretenden
Gasteile wählen, wie dies bei m, χ in Fig. ι dargestellt ist. Es bilden sich da
drei sich umschließende Ströme, der innere Auspuffgasstrom d, der in m, χ sich bildende
Überleitungsstrom der schon abgekühlten Gase, der die Ringleitung passiert hat, und zwanglos
wird sich von diesen überströmenden, abgekühlten Gasen ein Teil durch den äußeren
Ringraum zwischen m, χ abscheiden und ins Freie treten. Hauptsächlich aber wird ein'
Sichstauen oder Aufeinanderprallen der Gase vermieden, da sie sich ja ringförmig nach
allen Seiten ausweichen können und eine neue Wärmebildung durch Aufhebung der Bewegung
vermieden wird.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zur Verminderung des Geräusches und des Geruches der Auspuffgase von Explosionskraftmaschinen, bei der die aus dem Auspuffrohr tretenden Gase in eine in sich geschlossene Rohrleitung mit Verbindungsöffnung zur Außenluft übergeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Auspuffleitung (a) in die in sich geschlossene Rohrleitung (b) einmündet, so daß die Auspuffgase den Inhalt der Rohrleitung durch Strahlwirkung in schnell kreisende Bewegung setzen, während der letztere durch seine schnelle Vorbeibewegung an der Auspuffmündung auf diese ejektorartig einwirkt und dasEintreten von Luft bzw. Gas in dieselbe verhindert.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein abgezweigter Teil (d&) derselben vermittels einer Rückkehrleitung, welche mit Einlaßventilen (e) versehen ist, frische Luft zur Mischung mit dem direkt abziehenden Teil derselben in eine injektorartige Vorrichtung preßt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, bestehend in doppeltrichterförmiger Ausbildung der Enden einer Rückkehrrohrleitung.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250692C true DE250692C (de) |
Family
ID=509198
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250692D Active DE250692C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250692C (de) |
-
0
- DE DENDAT250692D patent/DE250692C/de active Active
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