DE2506722C3 - Zweiteilige Schiebefensterbaugruppe - Google Patents
Zweiteilige SchiebefensterbaugruppeInfo
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- E06B7/16—Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
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- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/32—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
- E06B3/34—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement
- E06B3/42—Sliding wings; Details of frames with respect to guiding
- E06B3/46—Horizontally-sliding wings
- E06B3/4609—Horizontally-sliding wings for windows
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Description
bekannt Während beim Anmeldungsgegenstand die oberen und die unteren Bauteile der Schiebeflügel mit
Längsnuten versehen sind, welche die auf dem Kopfbalken und dem Grundbalken des Außenrahmens
angeordneten Schienen aufnehmen, liegen bei dieser bekannten Schiebefensterbaugruppe genau umgekehrte
Verhältnisse vor. Hier ist nämlich der Kopfbalken und der Grundbalken des Außenrahmens mit Längsnuten
versehen, welche die an den oberen und unteren Bauteilen der beiden Schiebeflügel angeordneten
Schienen aufnehmen. In den Längsnuten des Grundbalkens sind eine Anzahl nach oben gewölbter federnder
Träger für die Schiebeflügel befestigt, auf welchen deren untere Bauteile gleiten. Diese federnden Träger haben
aber keine Dichtungsfunktion und dienen einem anderen Zweck. Durch diese federnden Träger soll
nämlich einerseits die Reibung zwischen den unteren Bauteilen der Schiebeflügel und dem Grundbalken
vermindert und andererseits ein federndes, nachgiebiges Auflager für die Schiebeflügel geschaffen und die
Gefahr eines Festkiemmens der Schiebeflügel zwischen dem Grundbalken und dem Kopfbalken des Aufjenrahmens verhindert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine zweiteilige Schiebefensterbaugruppe der eingangs genannten Gattung zu schaffen, die eine winddichte
Dichtungseinrichtung umfaßt, die das Eindringen des Windes in den Raum unter den aufeinanderstoßenden
oder überlappenden Bereichen der beiden Schiebeflügel verhindern soll, wenn sich diese in dem Außenrahmen in
ihrer Geschlossenstellung befinden, und die zum Einbau der Schiebeflügel in den bzw. zum Ausbau aus dem
Außenrahmen nicht aus ihrer vorgeschriebenen Lage auf dem Grundbalken des Außenrahmens entfernt und
erneut in dieser angeordnet werden muß.
Erfindungsgeirlaß wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß zwischen der äußeren und der inneren Schiene des Grundbalkens ein konvex bogenförmiger winddichter
Dichtungsstreifen aus einem elastischen Material passend angeordnet ist, dessen eines Ende auf der
horizontalen Oberfläche ortsfest aufliegt, und dessen gegenüberliegendes Ende auf der horizontalen Oberfläche verschiebbar aufliegt, wobei der Dichtungsstreifen
mit seinem Scheitel an den unteren Bauteilen des inneren und des äußeren Schiebeflügels federnd anliegt,
wenn sich diese in der Geschlossenstellung befinden.
Da der Dichtungsstreifen zwischen der äußeren und der inneren Schiene des Grundbalkens passend
angeordnet ist und einerseits mit seinen beiden Enden auf der horizontalen Oberfläche des Grundbalkens
aufliegt und andererseits mit seinem Scheitel an den unteren Bauteilen des inneren und des äußeren
Schiebeflügels federnd anliegt, wird in der Geschlossenstellung der Schiebeflügel ein Luftdurchtritt durch den
von der horizontalen Oberfläche und der inneren und der äußeren Schiene des Grundbalkens begrenzten
K.anal zuverlässig verhindert Wegen seiner Elastizität braucht der Dichtungsstreifen zum Ein- oder Ausbau
der Schiebeflügel in bzw. aus dem Außenrahmen auch nicht demontiert zu werden.
Eine hinsichtlich der ortsfesten bzw. der beweglichen Lagerung der beiden Enden des Dichtungsstreifens im
Grundbalken besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist im Anspruch 2 angegeben.
Ein bevorzugtes Aütführungsbeispiel der Erfindung
wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Teilansicht, die den Grundbalken des Außenrahmens
und den auf diesem angeordneten winddichten Dichtungsstreifen der zweiteiligen Schiebefensterbaugruppe
veranschaulicht;
F i g. 2 und 3 jeweils einen vertikalen Schnitt durch die zweiteilige Schiebefensterbaugruppe zur Erläuterung
. des Einsetzens und der Entnahme der Schiebeflügel in den bzw. aus dem Außenrahmen und
Fig.4 eine perspektivische Darstellung des winddichten Dichtungsstreifens.
Die in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigte zweiteilige Schiebefensterbaugruppe besteht aus einem rechteckigen Außenrahmen 10 und zwei Schiebeflügeln 11 von im
wesentlichen identischer Bauart, die in dem Außenrah
men zu einer relativen horizontalen Verschiebebewe
gung angeordnet werden sollen. Der Außenrahmen 10, der in der Fensteraufnahmeöffnung einer Wand starr
angeordnet wird, besteht aus einem Koptbalken 12,
einem Grundbalken 13 und Pfosten 14, wobei lediglich
einer dieser Pfosten 14 in den F i g. 2 ur/ 3 sichtbar ist
jeder Schiebeflügel ii besitzi einen Rahmen, der aus
einem oberen horizontalen Bauteil 15, einem unteren horizontalen Bauteil 16 und seitlichen vertikalen
Bauteilen 17 besteht, wobei lediglich eines der seitlichen
vertikaler Bauteile 17 eines jeden Schiebeflügels in den
F i g. 2 und 3 sichtbar ist In den von den Bauteilen 15,16
und 17 gebildeten, im allgemeinen rechteckigen Rahmen eines jeden Schiebeflügels 11 ist eine Scheibe 18 aus
Glas oder einem anderen Material eingesetzt
Wie dies insbesondere aus F i g. 1 ersichtlich ist,
besitzt der Grundbalken 13 nach oben ragende äußere und innere Schienen 19 und 20, die in geringem Abstand
parallel zueinander angeordnet sind und sich über die gesamte Länge des Grundbalkens 13 erstrecken. Ein
abgewinkelter L-förmiger Flansch 21, der sich von der Unterkante der äußeren Schiene 19 des Grundbalkens
nach außen (gemäß der Darstellung nach F i g. 2 oder 3 nach links) erstreckt, kann leicht nach unten geneigt
sein, v/ie dies ebenfalls aus den F i g. 2 und 3 ersichtlich
ist Ein horizontales Rahmenbauteil 22 ist zwischen der
äuße.en und der inneren Schiene 19 und 20 des Grundbalkens 13 ausgebildet Die Innenkante des
Rahmenbauteils 22 ist über einen Steg 23 mit einem
anderen Rahmenbauteil 24 verbunden, der die innere
Schiene 20 mit einem vertikalen Flansch 25 verbindet
Es ist erkennbar, daß der Steg 23 gegenüber der inneren Schiene 20 nach innen versetzt ist, so daß längs der
Unterkante der inneren Schiene 20 eine zu der äußeren Schiene 19 hin offene Nut 26 gebildet wird.
Wie dies in den F i g. 2 und 3 dargestellt ist besitzt der Kopfbalken 12 des Außenrahmen 10 ebenfalls eine
äußere und ehe innere Schiene 27 und 28, die in vertikp'ir Dec.cung mit der zugeordneten äußeren und
inneren Schiern* 19 und 20 des Grundbalkens 13 von
dem Kopfbalken 12 tach unten ragen. Die Lußere und
die innere Schiene 27 und 28 erstrecken sich über die gesamte Länge dec Kopfbalkens 12. Das obere und das
untere horizontale Bauteil 15 und 16 eines jeden Schiebeflügels 11 h>( mit einer Längsnut 29 bzw. 30
versehen, um die äußere Schiene 27 und 19 des Kopfbalkens 12 und des Grundbalkens 13 oder die
innere Schiene 28 und 20 des Kopfbalkens 12 und des Grundbalkens 13 verschiebbar aufzunehmen. Es ist
wichtig zu beachten, daß der Abstand zwischen der
6·) horizontalen Oberseuü des Rahmenbauteils 22 des
Grundbalkens 13 und der Unterkante der Schienen 27 und 28 des Kopfbalkens 12 lediglich geringfügig größer
ist als die Höhe eines jeden Schiebeflügels 11.
Wie aus F i g. 1 hervorgeht, ist ein winddichter Dichtungsstreifen 31 aus Kunststoff, Metall oder einem
ähnlichen hinreichend elastischen Material in einer vorgegebenen Stellung zwischen der äußeren und der
inneren Schiene 19 und 20 des Grundbalkens 13 angeordnet Der winddichte Dichtungsstreifen 31 soll
verhindern, daß Wind unter den sich berührenden oder Oberlappenden Bereichen der beiden Schiebeflügel 11
hindurch in den Raum eindringt
Wie dies aus Fig.4 näher hervorgeht, ist der
winddichte Dichtungsstreifen 31 im allgemeinen bogenförmig ausgebildet, und er ist ausreichend breit, damit er
zwischen die äußere und die innere Schiene 19 und 20 des Grundbalkens 13 knapp hineinpaßt An einem Ende
des Dichtungsstreifens 31 ist ein erster seitlicher Vorsprung 32 ausgebildet, der in eine öffnung 33
eingreift, die an oder nahe der Unterkante der äußeren
c-»u:_Mj» ία Αλκ flr^inrlkallrpnc |5 aijcaphilHflt ist. wie fiies
in F i g. 1 gezeigt ist. An diesem Ende des Dichtungsstreifens 31 ist ein zweiter seitlicher Vorsprung 34
ausgebildet, der in die an der Unterkante der inneren Schiene 20 des Grundbalkens 13 angeordnete Nut 26
einsetzbar ist
Der Dichtungsstreifen 31 besitzt ferner einen dritten seitlichen Vorsprung 35, der auf der gleichen Seite wie
der Vorsprung 34 nahe seinem gegenüberliegenden Ende angeordnet ist Dieser Vorsprung 35 ist in
Längsrichtung des Dichtungsstreifens 31 wesentlich kürzer als der Vorsprung 34, und er greift in die Nut 26
verschiebbar ein. In der Außenkante des Dichtungsstreifens 31 ist ein Einschnitt 36 mittig ausgebildet, dessen
Tiefe dem seitlich überstehenden Kopf der Schiene 19 angepaßt ist
In Fig. t ist der winddichte Dichtungsstreifen 31 in
seiner vorgeschriebenen Montagestellun,j zwischen der
äußeren und der inneren Schiene 19 und 20 des Grundbalkens 13 gezeigt, wobei sein eines Ende
gegenüber der horizontalen Oberseite des Rahmenbauteils 22 unbeweglich festgelegt und sein gegenüberliegendes Ende in verschiebbarer Berührung mit der
horizontalen Oberfläche angeordnet ist Der Hauptbereich zwischen den beiden Enden des Dichtungsstreifens 31 wölbt sich normalerweise zu einer Gleitberührung mit den unteren horizontalen Bauteilen 16 der
Schiebeflügel 11 nach oben.
In F i g. 1 ist mit 37 eine Wasserauslaßöffnung bezeichnet, die in der äußeren Schiene 19 des
Grundbalkens 13 ausgebildet sein kann, damit irgendwelches Wasser, beispielsweise Regenwasser, abgeleitet
werden kann, das sich in dem Raum zwischen der äußeren und der inneren Schiene 19 und 20 des
Grundbalkens 13 ansammelt. Der winddichte Dichtungsstreifen 31 besitzt einen Wasserdurchtritt 38, damit
er das Ablaufen des Wassers durch die öffnung 37 nicht behindert.
Zum Einsetzen der Schiebeflügel 11 in den Außenrahmen 10 vom Inneren des Zimmers, das bei der
Darstellung nach F i g. 2 oder 3 auf der rechten Seite des Fensters anzunehmen ist, wird das untere horizontale
Bauteil 16 eines Schiebeflügels zunächst zwischen die
ίο äußere und die innere Schiene 19 und 20 des
Grundbalkens 13 abgesenkt. Der winddichte Dichtungsstreifen 31 wird sodann flach gegen die horizontale
Oberseite des Rahmenbauteils 22 gepreßt, wenn sich das genannte gegenüberliegende Ende desselben von
dem festgelegten einen Ende in gleitender Berührung mit der horizontalen Oberfläche entfernt. Der Schiebeflügel 11 kann jetzt angehoben werden, um die äußere
Schiene 27 des Konfhalkens 12 in der Längsnut 29 seines
oberen horizontalen Bauteils 15 aufzunehmen und um
sodann die äußere Schiene 19 des Grundbalkens 13 in
der Längsnut 30 seines unteren horizontalen Bauteils 16 aufzunehmen. Der winddichte Dichtungsstreifen 31
nimmt infolge seiner Eigenelastizität wieder seine ursprüngliche Form an, wenn der Schiebeflügel von dem
Rahmenbauteil 22 abgehoben wird. Aus Fig.3 ist erkennbar, daß der andere Schiebeflügel auf ähnliche
Weise zr^schen den inneren Schienen 28 und 20 des Kopfbalkens 12 und des Grundbalkens 13 angeordnet
werden kann. Der Dichtungsstreifen 31 wird normaler
weise mit den unteren horizontalen Bauteilen 16 der
Schiebeflügel 11 in gleitender Berührung gehalten.
Zur Entnahme der Schiebeflügel 11 aus dem Außenrahmen 10 kann der innere Schiebeflügel
zunächst angehoben werden, um sein unteres horizonta
les Bauteil 16 von der inneren Schiene 20 des
Grundbalkens 13 zu trennen. Dieses untere horizontale Bauteil des inneren Schiebeflügel wird dann auf das
Rahmenbauteil 22 abgesetzt, um sein oberes horizontales Bauteil 15 von der inneren Schiene 28 des
Kopfbalkens 12 zu trennen. Der innere Schiebeflügel kann jetzt einfach in das Zimmer zurückgezogen
werden. Der äußere Schiebeflügel kann mit einem im wesentlichen identischen Vorgang ebenfalls aus dem
Außenrahmen 10 entnommen werden.
Es ist erkennbar, daß die Schiebeflügel 11 vom Inneren des Zimmers in den Außenrahmen 10
eingesetzt bzw. aus diesem entnommen werden können, obgleich die in Fig.2 gezeigte Abmessung b des
Grundbalkens 13 auf ein gewünschtes Maß vergrößert
ist
Claims (2)
1. Zweiteilige Schiebefensterbaugruppe, bestehend aus einem einen Kopfbalken und einen
Grundbalken umfassenden feststehenden Außenrahmen und einem äußeren und einem inneren
Schiebeflügel, die in dem Außenrahmen zu einer unabhängigen horizontalen Bewegung verschiebbar
angeordnet sind und jeweils einen ein oberes und ein unteres horizontales Bauteil umfassenden Rahmen
besitzen, wobei von dem Kopfbalken eine äußere und eine innere Schiene nach unten ragen, die im
Abstand parallel zueinander angeordnet sind, und von dem Grundbalken eine äußere und eine innere <5
Schiene nach oben ragen, die im Abstand parallel zueinander angeordnet sind, wobei das obere und
das untere horizontale Bauteil des äußeren Schiebeflügels mit einer Längsnut versehen ist die mit der
äußeren Scfcfüne des Kopfbalkens bzw. mit der
äußeren Schiene des Grundbalkens in Eingriff bringbar ist und das obere und das untere
horizontale Bauteil des inneren Schiebeflügels mit einer Längsnut versehen ist die mit der inneren
Schiene des Kopfbalkens bzw. mit der inneren Schiene des Grundbalkens in Eingriff bringbar ist so
daß die äußere Schiene des Grundbalkens den äußeren Schiebeflügel und die innere Schiene des
Grundbalkens den inneren Schiebeflügel abstützt und wobei zwischen den Unterkanten der äußeren
und der inneren Schiene des Grundbalkens eine horizontale Oberfläche ausgebildet ist deren Abstand
von der Unterkan:e der inneren und der äußeren Schiene des Kopfba: .ens geringfügig
größer ist als die Höhe des inneren und des äußeren Schiebeflügels, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der äußeren und der inneren Schiene (19,20) des Grundbalkens (13) ein konvex bogenförmiger
winddichter Dichtungsstreifen (31) aus einem elastischen Material passend angeordnet ist dessen *o
eines Ende auf der horizontalen Oberfläche (22) ortsfest aufliegt und dessen gegenüberliegendes
Ende auf der horizontalen Oberfläche (22) verschiebbar aufliegt wobei der Dichtungsstreifen (31)
mit seinem Scheitel an den unteren Bauteilen (16) *s des inneren und des äußeren Schiebeflügels (11,11)
federnd anliegt wenn sich diese in der Geschlossenstellung befinden.
2. Schiebefensterbaugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die äußere Schiene
(19) des Grundbalkens (13) nahe ihrer Unterkante eine Öffnung (33) besitzt, daß die innere Schiene (20)
des Grundbalkens (13) längs ihrer Unterkante eine Nut (26) besitzt, die zu der äußeren Schiene (19) des
Grundbalkens (13) hin offen ist, und daß der winddichte Dichtungsstreifen (31) an dem ortsfest
angeordneten Ende einen in die Öffnung (33) der äußeren Schiene (19) des Grundbalkens (13)
eingreifenden ersten Vorsprung (32) und einen in die Nut (26) der inneren Schiene (20) des Grundbalkens
(13) eingreifenden zweiten Vorsprung (34) besitzt und nahe dem gegenüberliegenden Ende einen
dritten Vorsprung (35) besitzt, der in die Nut (26) der inneren Schiene (20) des Grundbalkens (13) verschiebbar
eingreift.
Die Erfindung betrifft eine zweiteilige Schiebefensterbaugruppe, bestehend aus einem einen Kopfbalken
und einen Grundbalken umfassenden feststehenden Außenrahmen und einem äußeren und einem inneren
Schiebeflügel, die in dein Außenrahmen zu einer unabhängigen horizontalen Bewegung verschieblich
angeordnet sind und jeweils einen ein oberes und ein unteres horizontales Bauteil umfassenden Rahmen
besitzen, wobei von dem Kopfbalken eine äußere und eine innere Schiene nach unten ragen, die im Abstand
parallel zueinander angeordnet sind, und von dem Grundbalken eine äußere und eine innere Schiene nach
oben ragen, die im Abstand parallel zueinander angeordnet sind, wobei das obere und das untere
horizontale Bauteil des äußeren Schiebeflügels mit einer Längsnut versehen ist, die mit der äußeren Schiene des
Kopfbalkens bzw. mit der äußeren Schiene des Grundbalkens in Eingriff bringbar ist und das obere und
das untere horizontale Bauteil des inneren Schiebeflügels mit einer Längsnut versehen ist die mit der inneren
Schiene des Kopfbalkens bzw. mit der inneren Schiene des Grundbalkens in Eingriff bringbar ist so daß die
äußere Schiene des Grundbalkens den äußeren Schiebeflügel und die innere Schiene des Grundbalkens
den inneren Schiebeflügel abstützt und wobei zwischen den Unterkanten der äußeren und der inneren Schiene
des Grundbalkens eine horizontale Oberfläche ausgebildet ist deren Abstand von der Unterkante der inneren
und der äußeren Schiene des Kopfbalkens geringfügig größer ist als die Höhe des inneren und des äußeren
Schiebeflügels.
Zweiteilige Schiebefensterbaugruppen dieser Gattung sind bereits in dem DE-GM 17 06 192 und in der
GB-PS 8 71 177 beschrieben.
Zweiteilige Schiebefensterbaugruppen werden häufig im Zusammenhang mit einer Vorhängewand benutzt,
die an der Außenfläche dekorative aufrechte Streben besitzt die sich längs der aneinanderstoßenden Bereiche
der Schiebeflügel erstrecken, in diesen Fällen müssen die Schiebeflügel ausschließlich von der Innenseite des
Zimmers in den Rahmen eingesetzt bzw. aus diesem entnommen werden. Der vermutlich einfachste Weg,
diesem Erfordernis gerecht zu werden, besteht darin, die Tiefe der nach unten offenen Rillen in dem Kopfbalken
des Außenrahmens zu vergrößern. Diese Maßnahme ist jedoch insofern unbefriedigend, als sie eine zu große
Vergrößerung der Abmessung a (siehe Fig.2 der
Zeichnung) des KopSialkens erforderlich macht Eine Verringerung der Abmessung b (siehe Fig.2) des
Grundbalkens des Außenrahmens ist ebenfalls unerwünscht weil dann das Fenster nicht mehr ausreichend
regendicht wäre.
Es wurde auch schon vorgeschlagen, die Höhe zweier auf dem Grundbalken des Außenrahmens im Abstand
parallel zueinander angeordneter Schienen zu vergrößern, damit die Schiebeflügel von der Innenseite des
Raumes in den Außenrahmen eingesetzt bzw. aus diesem entnommen werden können, wobei von dem
tiefen Zwischenraum zwischen den Schienen des Grundbalkens Gebrauch gemacht wird. Bei einer
Ausführungsform gemäß diesem Vorschlag müssen jedoch die üblichen winddichten Dichtungseinrichtungen,
die zwischen den Schienen des Grundbalkens angeordnet sind, aus ihrer vorbestimmten Lage manuell
entfernt und erneut angeordnet werden, wenn die Schiebeflügel in den Außenrahmen eingesetzt werden.
Aus den DE-PS 5 48 419 und 6 18 206 ist auch bereits
eine andere Bauart eines zweiteiligen Schiebefensters
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| JP1974019770U JPS5418848Y2 (de) | 1974-02-18 | 1974-02-18 |
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| DE2506722C3 true DE2506722C3 (de) | 1985-08-29 |
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ID=12008556
Family Applications (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8225 | Change of the main classification |
Ipc: E05D 13/02 |
|
| 8281 | Inventor (new situation) |
Free format text: HOSOOKA, SHUICHI, NAMERIKAWA, TOYAMA, JP |
|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8325 | Change of the main classification |
Ipc: E05D 15/08 |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |