DE2506569C3 - Detergentienfestes Autopoliermittel - Google Patents

Detergentienfestes Autopoliermittel

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DE2506569C3 DE19752506569 DE2506569A DE2506569C3 DE 2506569 C3 DE2506569 C3 DE 2506569C3 DE 19752506569 DE19752506569 DE 19752506569 DE 2506569 A DE2506569 A DE 2506569A DE 2506569 C3 DE2506569 C3 DE 2506569C3
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Kenneth Michael Bay City Mich. Lee (V.St.A.)
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Dow Corning Corp., Midland, Mich. (V.StA.)
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Description

In obiger Formel kann der Subsiituent R irgendein carboxyfunktioneller Rest sein. In seiner breitesten Bedeutung ist ein carboxyfunktioneller Rest ein solcher, der eine -COOH-Gruppe enthält und an das Siliciumatom über eine Silicium-Kohlenstoff-(Si-C-)-Bindung gebunden ist Soweit bisher bekannt ist, sind diese beiden Charakteristiken die einzig erfindungsgemäß wesentlichen. Der Substituent R ist vorzugsweise ein carboxyfunktioneller Rest der Formel HOOC - Q -, worin O eine über eine Silicium-Kohlenstoff-Bindung an das Siliciumatom gebundene zweiwertige Brücke bedeutet. Bevorzugte Bedeutungen des Substituenten Q sind Alkylenreste mit zwei bis 10 Kohlenstoffatomen sowie Reste mit 2 bis 10 Kohlenstcffatomen, die aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Schwefel zusammengesetzt sind, wobei die Schwefelatome in Form von Thioätherbrücken vorliegen. Typische Bedeutungen für den Rest Q sind in der folgenden Aufzählung und den Beispielen enthalten. Zu speziellen Beispielen geeigneter Substituenten R gehören:
-CH2CH2COOH
-CH2CH(CH, KTOOH
— iCH2LCOOH
-(CH2I11COOH
-(CH2)J8COOH
-CH2CH2SCH2COOH
C11H4-CH2 C11H4COOH
-CH2C6H4C11H4CH2COOH
- CH2CH2OCH2COOH
-C11H4-S-C11H4-COOH
-CH2CH(CH3)CO-CH2CH2COOh
- (CH2J1CS- CH2CH2COOH.
Der Substituent R enthält vorzugsweise nicht mehr als 18 Kohlenstoff atome. Es können 1, 2 oder 3 Reste R an die Siliciumatome gebunden sein, d. h., das Symbol a hat einen Mittelwert von 1 bis 3. Im allgemeinen wird jedoch nur ein einziger Substituent R (a = 1) an den Großteil der Siliciumatome gebunden sein, da sich solche Siloxane momentan am besten herstellen lassen.
Der Substituent R' kann irgendein Kohlenwasserstoff- oder Halogenkohlenwasserstoffrest sein, der mit dem carboxyfunktionellen Rest verträglich ist. So kann R' beispielsweise für Alkyl, wie Methyl, Äthyl, Propyl, Butyl, Octyl, Dodecyl, Octadecyl und Myricyl, Alkenyl, wie Vinyl, Allyl und Hexenyl, Cycloalkyl, wie Cyclobutyl oder Cyclohexyl, Aryl, wie Phenyl, Xenyl und Naphthyl, Aralkyl, wie Benzyl oder 2-Phenyläthyl, Alkaryl, wie Tolyl, Xylyi und Mesityl, oder einen entsprechenden Halogenkohlenwasserstoff, wie 3-Chlorpropyl, 4-Brom· butyl, 3,3,3-Trifluorpropyl, Chlorcyclohexyl, Bromphenyl, Chlorphenyi, alpha,alpha,alpha-Trifluortolyl und die Dichlorxenylreste, stehen. Der Substituent R' enthält vorzugsweise 1 bis 6 Kohlenstoffatome, und er steht insbesondere für Methyl. Es können O, 1 oder 2 Substituenten R' an jedes Siliciumatom gebunden sein,
d. h. das Symbol b kann einen Mittelwert von O bis 2 haben, sofern die Summe aus a + b (die Gesamtmenge der an je ein Siliciumatom gebundenen Reste R und R') nicht über 3 hinausgeht (d. h. die Summe aus a + b von 1 bis 3 reicht). Das Symbol b hat vorzugsweise einen Wert von O oder 1.
Der Substituent R" in obiger Formel kann irgendein Kohlenwasserstoff- oder Halogenkohlenwasserstoffrest mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen sein. Bezüglich typischer Bedeutungen des Restes R" wird auf die oben für den Substituenten R' angegebenen Beispiele verv/iesen, die genauso auch für den Substituenten R" gelten und daher nicht mehr aufgezählt werden. Das Symbol c kann einen Mittelwert von O bis 3 haben, d. h„ es kann 0,1, 2 oder J bedeuten. Vorzugsweise steht das Symbol cfür einen Mittelwert von 2.
Die erfindungsgemäßen Siloxane können aus 0,1 bis 50 Molprozent der carboxyfunktionellen Siloxaneinheiten und aus 50 bis 99,9 Molprozent der anderen Siloxaneinheiten zusammengesetzt sein. Obigen Ausführungen zufolge kann das Siloxan zwar bis zu 50 Molprozent carboxyfunktionelle Siloxaneinheiten enthalten, doch wird es augenblicklich bevorzugt, daß diese carboxyfunktionellen Siloxaneinheiten 0,25 bis 10 Molprozent der gesamten vorhandenen Siloxaneinheiten ausmachen.
Die Menge des carboxyfunktionellen Siloxans, die man dem Autopoliermittel zusetzen kann, damit man eine bessere Detergentienfestigkeit und ein leichter auftragbares und verreibbares Poliermittel erhält, kann verschieden sein. Im allgemeinen braucht man hiervon jedoch wenigstens 1 Gewichtsprozent, damit man zu einer vernünftigen Detergentienfestigkeit gelangt. Vorzugsweise werden zumindest 2,5 Gewichtsprozent hiervon eingesetzt. Größere Mengen, d. h. bis zu etwa 10% oder mehr, können zwar verwendet werden, der Einsatz von mehr als 5% ist jedoch im allgemeinen nicht wirtschaftlich.
Das ertindungsgemäße carboxyfunktionelle Siloxan kann jedem Standard-Autopoliermittel zugesetzt werden, damit sich dieses leichter auftragen läßt und detergent ienbeständig wird. Derartige Poliermittel sind Poliermittel auf Lösungsmittelbasis, Poliermittel auf Wasserbasis (Emulsionen) und Poliermittel auf Wachspastenbasis.
Die verschiedenen Wachse, Lösungsmittel, oberflächenaktiven Mittel, Verdickungsmittel, Schleifmittel, Farbstoffe, Geruchsmittel und sonstigen Bestandteile, wie sie normalerweise für die Herstellung von Autopoliermitteln verwendet werden, sind dem Fachmann bekannt und in der Literatur zahlreich beschrieben. Typische Vertreter geeigneter Zusätze können den Beispielen entnommen werden.
Die Erfindung wird an Hand der folgenden Beispiele näher erläutert. Alle darin enthaltenen Teil- und Prozentangaben sind auf das Gewicht bezogen, und alle Viskositätswerte sind bei 25°C gemessen, sofern nichts anderes gesagt ist.
Beispiel I
Es werden 5 Poliermittel auf Wasserbasis (Emulsionen) hergestellt, die im wesentlichen aus 60% Wasser, 6s 25% Stotidard-Lösungsmittel, 10% wasserfreiem AIuminiumsilicat als Schleifmittel, 1% eines modifizierten Alkanolamids als nichtionischem oberflächenaktivem Mittel und 4% verschiedenen Siloxanflüssigkeiten
bestehen. Bei der Zubereitung A besteht die Siloxanflüssigkeit aas etwa 6 Molprozent
{CH3}HOOC;CH2SCH2CH2iiO-Einheiten,
etwa 92 Molprozent (CHa^SiO-Einheiten und etwa 2 Molprozent (CH3):iSiOi/2-Einheiten. In der Zubereitung B besteht das Siloxan aus etwa 10 Molprozent
(CH3)HOOCCH2SCH2CK2SiO-Einheiten,
etwa 88 Molprozent (CH3)2SiO-Einheiten und etwa 2 Molprozent (CHi;3SiOi/2-Einheiten. Bei der Zubereitung Cbesteht das Siloxan aus etwa 10 Molprozent
(CH3)HOOCCH(CH3)CH2SiO-Einheiten,
etwa 88 Molprozent (Chü^SiO-Einheiten und etwa 2 Molprozent (CH3)3SiOt/2-Einheiten. Das Siloxan der Zubereitung D besteht aus etwa 2 Molprozent
(CH3)HOOCCH2SCH2CH2SiO-Einheiten,
etwa 96 Molprozent (CH3)2SiO-Einheiten und etwa 2 Molprozent (CH3)3SiOi/2-Einheiten. Bei der Zubereitung E ist das Siloxan ein Reaktionsprodukt, das durch einfaches Vermischen von 75% einer hydroxylendblokkierten Polydimethylsiloxanflüssigkeit, 15%
und 10% (CH3O)3SiCH3 hergestellt wird. Die Zubereitung £ dient zu Vergleichszwecken, und sie steilt einen zur Zeit im Handel erhältlichen detergentienfesten Siloxanzusatz für Poliermittel dar..
Zur Beurteilung der Auftragbarkeit bzw. der Verreibbarkeit der oben hergestellten Poliermittel trägt man diese Poliermittel mit einem Tuch auf entsprechende Platten aus Automobilstahl auf, die mit einem üblichen Automobillack überzogen sind. Nach dem Auftragen läßt man die Polituren etwa 15 bis 20 Minuten eintrocknen und poliert sie dann, bis sie glänzen, von Hand. Die Leichtigkeit, mit der sich die Polituren auftragen oder polieren lassen, wird subjektiv nach einer von 1 bis 5 reichenden Skala beurteilt, wobei der Skalenwert 1 für ausgezeichnet steht (leichtes Verreiben) und mit dem Skalenwert 5 ein diesbezüglich schlechtes Verhalten angegeben wird (schweres Verreiben und Streifen).
Die oben hergestellten Poliermittel werden ferner hinsichtlich ihrer Detergentienfestigkeit untersucht. Wie oben für den Auftrag- und Polierversuch werden auch hier Platten hergestellt, die mati dann über Nacht stehenläßt. Im Anschluß daran gießt rr.ar auf die Platte in einem Durchmesser von 3,8 cm einen Fleck eines flüssigen Detergens. Als Detergens wird hierfür ein starkes flüssiges Detergens verwendet, das sich zusammensetzt aus 20 bis 25% anorganischen Aufbausalzen, nämlich komplexen Silicaten und Phosphaten, 10 bis 15% synthetischen Detergentien, nämlich Dodecylbenzolsulfonat, Tallalkoholsulfat, Laurinsäurediiithanolamid, Alkylphenoläthylenoxidaddukt, 10% Solubilisiermittel, nämlich Natriumalkylnaphthalinsulfonat, 0,2 bis 0.4%AntiredeDositionsmittel. nämlich Natriumcarboxymethylcellulose, 0,0 bis 0,6% kolloidalem Dispergiermiltel, nämlich Methylcellulose, 0,1% eines optischen Aufhellers und q. s. Wasser. Mit einem mit Wasser getränkten Seihtuch wäscht man dann 30 Sekunden lang mit dem Detergens eine 15,2 bis 203 cm im Durchmesser messende Stelle der Platte. Anschließend w;.;ü die Platte unter einer Wasserleitung mit Wasser gespült, bis das ganze Detergens entfernt ist Die Platte wird dann senkrecht gestellt, und man ermittelt dabei die bis zum Ablaufen des Wassers erforderliche Zeit. Läuft das Wasser langsam ab, dann zeigt dies einen Verlust an Politurfilm an.
Die Platte wird ferner hinsichtlich ihrer Veränderung (Abnahme) an Glanz untersucht, was ebenfalls einen Verlust an Politurfilm angzeigt. Die Platte wird subjektiv nach einer von 1 bis 5 reichenden Skala beurteilt, wobei mit dem Wert 1 die beste Detergent ienbeständigkeit angegeben wird (kein Verlust an Politurform), und der Wert 5 eine schlechte Detergent ienfestigkeit bezeichnet (vollständiger Verlust an Politurfilm).
Die bei obigen Versuchen erhaltenen Ergebnisse sind in der !Olgenden Tabelle zusammengefaßt:
2S Zubereitung Auftragbarke;! Waschmittel-
bzw. festigkeit
Verreibbarkeit
A 1
IO Z?) 2 L
C 1 4
D 2 1
P) 3 1
') Diese Emulsion bricht nach etwa einwöchigem Stehen. 2) 7u Vergleich' zwecken.
Beispiel 2
Zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Poliermit tels auf Lösungsmittelbasis werden 5% Stoddard-Lösungsmittel, 1% eines mikrokristallinen Wacnses und 1,5% eines carboxyfunktionellen Siloxans aus etwa 2 Molprozent
(CHi)HOOCCH2SCH2CH2SiO-Einheiten,
etwa % Molprozent (CH3)2SiO-Einheiten und etwa 2 Molprozent (CH3)3SiOi/2-Einheiten zum Schmelzen des Wachses zusammen erhitzt, worauf man zurr guten Durchmischen unter Rühren 924% V. M. und P Naphtha zugibt und schließlich abkühlt
Beispiel 3
Zur Herstellung eines en'indungsgemäßen pastenartigen Wachspolier- oder Reinigungsmittels geht man im wesentlichen von 86% Stoddard-l-ösungsmittel, f.% Carnauba-Wachs, 2% mikrokristallinem Wachs und *% des im Beispiel 2 verwendeten carboxyfunktionellen Siloxans aus.

Claims (6)

  1. 'f
  2. Patentansprüche:
  3. !. Detergent ienfestes Autopoliermittel auf Losungsmittelbasis, Wasserbasis oder Wachspastenbasis, das gegebenenfalls Lösungsmittel. Wasser. Wachse, oberflächenaktive Mittel. Verdickungsmittel, Schleifmittel, Farbstoffe, Geruchsmiuel oder sonstige übliche Zusatzmittel sow;e ein Silicon enthält, dadurch gekennzeichnet, daß ps als Silicon 1 bis 10 Gewichtsprozent eines carboxyfunktionellen Siloxans aus 0,1 bis 50 Molprozent
  4. R„R;SiO4_u_h-Einheiien
  5. 5. Autopoliermittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das carboxyfunktionelle SiI-oxan zusammengesetzt ist aus etwa 6 Molprozent
    (CHjJHOOCCHjSCH.'CH.'SiO-Einheiten,
    etwa 92 Molprozent (CH3)2SiO-Einheiten und etwa 2 Molprozent (CH3)3SiOi/2-Einheiten.
  6. 6. Autopoliermittel nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das carboxyfunktionelle Siloxan zusammengesetzt ist aus etwa 2 Molprozent
    (CHi)HOOCCH2SCHjCH2SiO-Einheiten.
    etwa 96 Molprozent (CHj)2SiO-Einheiten und etwa 2 Molprozent (CHj)3SiOi'2-Einheiten.
    und aus 50 bis 99,9 Molprozent
    R,"SiO4_,-Einheiten.
    enthält, worin der Substituent R einen an das $>r :iumatom über eine Silicium-Kohlenstoff-Binwung gebundenen carboxyfunktionellen Rest bedeutet, das Symbol a einen Mittelwert von 1 bis 3 hat. der Substituent R' für Kohlenwasserstoff oder Halogenkohlenwasserstoff mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen steht, das JLymbol b einen Mittelwert von 0 bis 2 bes' zt, die Summe aus a + b 1 bis 3 ausmacht, der Sul^tituent R" Kohlenwasserstoff oder Halogenkohlenwasserstoff mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen bedeutet und das Symbol c einen Mittelwert von 0 bis j hat.
    2. Autopoliermittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das carboxyfunktionelle Siloxan zusammensetzt aus 0,25 bis 10 Molprozent
    R„R;SiO4 „ ,-Einheiten
    und aus 90 bis 99,75 Molprozent
    R1-1SiO4 ,,.-Einheiten.
    ivorin der Substituent R für einen Rest der Formel HOOC-0— steht, in der die Brücke Q eine an das Shiciumatom über eine Silicium-Kohlenstoff-Bindung gebundene zweiwertige Brücke bedeutet, das Symbol a einen Mittelwert von 1 hat, der Substituent R' einen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet, das Symbol b einen Mittelwert von 0 bis 1 besitzt, der Substituent R" einen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffetomen darstellt und das Symbol c einen Mittelwert von etwa 2 besitzt.
    3. Autopoliermittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das carboxyfunktionelle Siloxan Zusammengesetz: ist aus etwa 10 Molprozent
    (CH I)HOOCCH(CHj)CHrSiO-Einheiten,
    etwa 88 Molprozent (CH3)2SiO-Einheiten und eiwa 2 Molprozent (CH^SiOw-Einheiten.
    4. Autopoliermittel nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das carboxyfunktionelle SiI oxan zusammengesetzt ist aus etwa 10 Molprozent
    (CHi)HOOCCH2SCH:>CH2SiO-Einheiten,
    etwa 88 Molprozent (CH3)2SiO-Einheiten und etwa 2 Molprozent (CH3)3SiOi 2-Einheiten.
    Gegenstand der Erfindung ist ein detergent ienfestes Autopoliermittel auf Lösungsmittelbasis, Wasserbasis oder Wachspastenbasis, das gegebenenfalls Lösungsmittel. Wasser, Wachse, oberflächenaktive Mittel. Verdickungsmittel, Schleifmittel, Farbstoffe, Geruchsmittel oder sonstige übliche Zusatzmittel sowie ein Silicon enthält:.
    In Poliermittel aller Art, unter anderem auch Autopoliermittel, wurden bereits verschiedene Zusätze, wie Silicone, eingearbeitet, um diese Poliermittel mit jeweils gewünschten Eigenschaften zu versehen. Eine besonders erstrebte Eigenschaft, nach der man praktisch universell immer noch sucht, ist jedoch die Detergentienbeständigkeit. Wäscht man so beispielsweise ein Automobil mit einer Detergenslösung, dann wird dabei im allgemeinen der vom Poliermittel aufgetragene Schutzüberzug entfernt. Durch den Einsatz bestimmter Aminosiliconreaktionsprodukte konnten Automobilpolituren in der Technik bereits erfolgreich detergent ienbeständig gemacht werden. Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Alternative zu den gegenwärtig verfügbaren Aminosiliconreaktionsprodukten, durch die sich das Poliermittel leichter verreiben läßt und durch die man ferner eine gleiche oder bessere Detergent ienfestigkeit erhält als mit den augenblicklich am Markt befindlichen Materialien.
    Es wurde nun gefunden, daß man ein leichter auftragbares und detergent ienfestes Autopoliermittel erhält, wenn das Mittel der eingangs genannten Art als Silicon ein carboxyfunktionelles Siloxan aus 0,1 bis 50 Molprozent
    „ ,,-Einheiten
    und aus 50 bis 99,9 Molprozent
    Rc"SiO4 ,-Einheiten.
    enthält, wobei der Substituent R ein an das Siliciumatom über eine Siiicium-Kohlenstoff-Bindung gebundener carboxyfunktioneller Rest ist, das Symbol a einen Mittelwert von 1 bis 3 hat, der Substituent R' für Kohlenwasserstoff oder Halogenkohlenwasserstoff mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen steht, das Symbol b einen Mittelwert von 0 bis 2 besitzt, die Summe aus a + 6 1 bis 3 ausmacht, der Substituent R" Kohlenwasserstoff oder Halogenkohlenwasserstoff mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen bedeutet und das Symbol c einen Mittelwert von 0 bis 3 hat.
DE19752506569 1974-05-13 1975-02-17 Detergentienfestes Autopoliermittel Expired DE2506569C3 (de)

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US05/469,255 US3960574A (en) 1974-05-13 1974-05-13 Detergent resistant auto polish

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DE2506569A1 DE2506569A1 (de) 1975-11-20
DE2506569B2 DE2506569B2 (de) 1976-04-15
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