DE250646C - - Google Patents

Info

Publication number
DE250646C
DE250646C DENDAT250646D DE250646DA DE250646C DE 250646 C DE250646 C DE 250646C DE NDAT250646 D DENDAT250646 D DE NDAT250646D DE 250646D A DE250646D A DE 250646DA DE 250646 C DE250646 C DE 250646C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
bracket
pack
handles
rods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT250646D
Other languages
English (en)
Publication of DE250646C publication Critical patent/DE250646C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68CSADDLES; STIRRUPS
    • B68C1/00Saddling equipment for riding- or pack-animals
    • B68C1/02Saddles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 56 δ. GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT.-GES. in ESSEN, Ruhr.
Packsattel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Februar 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen insbesondere zur Beförderung von Gebirgsgeschützen benutzbaren Packsattel. Bei den bekannten Packsätteln dieser Art ist das Auflager für die Lasten hur beim Lösen der ganzen Beschirrung abnehmbar, so daß bei kurzen Rasten oder im Bereitschaftszustande die Tragtiere beladen bleiben müssen, um die Truppe marschbereit zu erhalten.
ίο Dieser Übelstand wird der Erfindung gemäß dadurch beseitigt, daß als Auflager für die Lasten ein schemelartiges, mit Handhaben versehenes Traggestell dient, das auf einem Sattelbock ruht und von diesem ohne weiteres abgehoben werden kann.
Fig. ι zeigt den Packsattel in Seitenansicht mit einem strichpunktiert gezeichneten Geschützrohr als Traglast,
Fig. 2 den Schnitt nach der Linie 2-2 in Fig. i, von links gesehen, ferner in größerem Maßstabe
Fig. 3 den Schnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 2, von links gesehen (einzelne Teile sind weggelassen1), und
Fig. 4 unter Weglassung einzelner Teile den Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 1, von rechts gesehen.
Der Bock B wird aus zwei am Scheitel gekröpften Bügeln δ1 von C-förmigem Querschnitt gebildet, die auf beiden Seiten durch je zwei hölzerne Blätter δ2 miteinander verbunden sind. Das Sattelkissen A und der Bock B werden in üblicher Weise mittels der Beschirrung auf dem Rücken des Tragtieres befestigt.
Der Bock B dient als Auflager für das Traggestell C. Dieses besteht aus dem Schemel c1 und zwei seitlichen Rahmen, die aus den beiden stumpfwinklig gebogenen, abwärts geführten Stangen c2 und den letztere verbindenden zwei Längsstangen c3, c4 zusammengesetzt sind. Die unteren, als Handhaben dienenden Querstangen c4 sind über die Stangen c2 hinaus verlängert und in einem Bogen nach Art von Schlittenkufen zu den Stangen, c2 zurückgeführt. Die Stangen c2 der Rahmen sind so tief herabgeführt, daß bei fast allen vorkommenden, auf dem Schemel c1 befestigten Traglasten (z. B. auch Lafettenräder) kein Teil der Lasten bis unter die Stangen c4 reicht. Dabei erhalten die Stangen c4 eine solche Lage, daß sie beim Aufladen nur etwa bis in Hüfthöhe gehoben werden müssen. Unter Umständen ist es zweckmäßig, den unteren Teil der Stangen c2 teleskopartig ausziehbar zu machen, um die Stangen c4 in die passendste Höhenlage bringen zu können. Der Schemel c1, der,, im Grundriß betrachtet, im wesentlichen einen rechteckigen Rahmen bildet, besitzt oberhalb der Kröpfungen der Bügel δ1 U-förmigen Querschnitt (Fig.. 3). Dieser umgreift die Kröpfungen der Bügel δ1, so daß eine Verschiebung des Gestelles C in der Längsrichtung verhindert wird. Um das Gestell C auch gegen eine Verschiebung in der Querrichtung zu sichern, sind an den beiden oberhalb der Kröpfungen der Bügel δ1 liegenden Teilen des Schemels c1 je zwei Lappen c5 befestigt, deren gegabelte Enden je einen an den Bügeln δ1 befestigten Bolzen δ3 umfassen. Zwischen je zwei Lappen c5 ist. auf der Unterseite des Schemels c* eine Feder ce angeordnet (Fig. 3
und 4), die auf den Kröpfungen der Bügel δ1 aufliegt und das Gestell C gegenüber dem Bock B nachgiebig abstützt. An seiner Oberseite, die fast vollständig von einer ebenen Fläche c3 begrenzt wird, ist der Schemel c] mit den in üblicher Weise ausgebildeten Lagern c7 zum Festlegen der Lasten, z. B. eines Geschützrohres, ausgerüstet.
Beim Verladen werden die Lasten zunächst auf das auf dem Boden stehende Gestell C gehoben und auf diesem in üblicher Weise festgeschnallt, was verhältnismäßig leicht und bequem geschehen kann, da die Lasten hierbei nur bis zu einer geringen Höhe angehoben zu werden brauchen. Sodann wird das Gestell samt den Lasten aufgeladen, indem es von hinten her über den Rist des Tieres geschoben und derart über die Bügel b1 des Bockes B gehängt wird, daß die Bolzen δ3 der Bügel in die Gabelöffnungen der Lappen cs eintreten. Zum Abladen braucht das Gestell nur so weit angehoben zu werden, daß die Lappen c5 sich oberhalb der Kröpfungen der Bügel b1 befinden. Das Tragtier kann dann unter dem Gestell weggeführt und das Gestell auf den Boden niedergelassen werden, wobei die Lasten ihre richtige Lage zum Gestell beibehalten.
Da sich somit das Auf- und Abladen der Lasten, sofern diese, wie es z. B. auf dem Marsch der Fall ist, nach dem Abladen auf dem Gestell verbleiben können, sehr rasch vollzieht, - so können die Tragtiere auch bei kürzeren Rasten sowie im Bereitschaftszustande entlastet werden, wodurch sie sehr geschont werden.
Da ferner die als Handhaben dienenden Stangen c4 des Gestelles verhältnismäßig tief liegen, so braucht die Mannschaft beim Auf- und Abladen die Last nicht etwa wie bei den bekannten Vorrichtungen mit gestreckten Armen zu halten, was besonders anstrengend ist. Infolgedessen wird der zum Auf- und Abladen erforderliche Kraftaufwand wesentlich verringert.
Ein weiterer Vorteil der beschriebenen Vorrichtung besteht darin, daß bei Übergängen über Eis- oder Schneeflächen das Gestell infolge der beschriebenen Ausbildung der Stangen c4 als Schlitten benutzt werden kann.
Schließlich kann das Gestell C infolge der beschriebenen ebenen Gestaltung seiner Oberfläche auch als Beobachtungssitz, als Untergestell für eine Gebirgsschmiede oder ein Maschinengewehr oder als Kartentisch Verwendung finden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Packsattel, gekennzeichnet durch ein schemelartiges, mit Handhaben (c4·) versehenes abhebbares Lastentraggestell (C), das auf einem am Sattel befestigten Bock (B) ruht.
2. Packsattel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,' daß die Handhaben (cl) so weit herabreichen, daß sie beim Aufladen nur etwa bis in Hüfthöhe zu heben sind.
3. Packsattel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhaben (cl)
- als Schlittenkufen ausgebildet sind.
4. Packsattel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggestell (C) an seiner Oberseite (cs) eben ist, um es als Beobachtungssitz, als Untergestell für eine Gebirgsschmiede oder ein Maschinengewehr oder als Kartentisch benutzen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT250646D Active DE250646C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE250646C true DE250646C (de)

Family

ID=509158

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT250646D Active DE250646C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE250646C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE250646C (de)
DE3419026A1 (de) Kraftfahrzeuganhaenger zum transport von abnehmbaren aufbauten
DE2750019A1 (de) Verbesserungen an oder im zusammenhang mit einer hubmast-einheit
CH383789A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Anheben des hintern Teils von Lastwagenchassis
DE961877C (de) Ladevorrichtung, insbesondere fuer Lastwagen
DE7810867U1 (de) Radvorleger für Autotransportfahrzeuge
DE102005052790A1 (de) Motorbetriebenes Raupenfahrzeug
DE220362C (de)
DE202019004858U1 (de) Haltevorrichtung, um Handhubwagen und Elektroameisen formschlüssig, kraftschlüssig und sicher auf dem Lkw zu transportieren
DE280024C (de)
DE431466C (de) Aus Rohren zusammengeschweisster oder -geloeteter Motorradrahmen
DE205944C (de)
DE430803C (de) Vorrichtung zur Umwandlung eines Vorderradgepaecktraegers fuer Fahrraeder in einen Kindersitz
DE240199C (de)
DE200715C (de)
DE259135C (de)
DE1075499B (de) Lade vornchtung fur I asttahrzeuge
AT223495B (de) Beifahrersitzbank für Ackerschlepper
DE230559C (de)
DE63093C (de) Einrichtung zur Anbringung einer Handfeuerwaffe unterhalb des Rumpfes eines Pferdes
DE424531C (de) Lafette fuer Maschinengewehre
DE29145C (de) Wagendeichsel für Einspänner
DE102020000713A1 (de) Weihnachts-/ Tannenbaum Transporteinrichtung fürs Auto
DE262906C (de)
DE8229554U1 (de) Zusammenklappbarer Handkarren, insbesondere für Surfbretter