DE2506034B2 - Schaltungsanordnung zum elektronischen durchschalten einer wechselspannung - Google Patents
Schaltungsanordnung zum elektronischen durchschalten einer wechselspannungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Derartige Schaltungsanordnung^ können beispielsweise benutzt werden, um eine von mehreren Wechselspannungsquellen
(etwa Tonbandgerät oder Plattenspieler) mit einem einen Lautsprecher speisenden Ausgangsverstärker
zu verbinden.
Eine solche Schaltungsanordnung hat gegenüber einem Wechselspannungsschalter mit mechanischen
Kentakten verschiedene Vorteile. So kann die Schaltungsanordnung (im allgemeinen eine integrierte
Schaltung) an einer für die Leitungsführung optimalen Stelle einer Übertragungseinrichtung angeordnet werden.
Das ist bei einem Wechselspannungsschalter mit mechanischen, beispielsweise durch einen Drucktastenschalter
betätigten Kontakten nicht möglich, weil dabei die signalführenden Leitungen bis an die Bedienungsfront, an der der Drucktasterischalter angebracht ist,
herangeführt werden müssen. Dadurch können Störungen auf die signalführenden Leitungen gelangen. — Eine
derartige Schaltungsanordnung eignet sich auch für die Fernbedienung (weil lediglich die Steuergleichspannung
für die Schaltungsanordnung geändert werden muß), und schließlich ist von Vorteil, daß wegen des Fortfalls
mechanischer Verschleißteile mit einer geringeren Reparaturanfälligkeit zu rechnen ist.
Allerdings bringt der Einsatz einer solchen Schaltungsanordnung auch Probleme mit sich, die bei
Wechselspannungsschaltern mit mechanischen Kontakten nicht auftreten. Wird die Wechselspannung nämlich
einem Lautsprecher bzw. einem Verstärker, der einen Lautsprecher speist, zugeführt, dann wird beim Umschalten
ein störendes Knaicken im Lautsprecher hörbar.
Dieses Knacken ist dadurch bedingt, daß bei einem Umschalten der Leitfähigkeitszustand der Halbleiterbauelemente
in der Schaltungsanordnung verändert wird, wodurch sich das Potential an dem mit dem
Kondensator verbundenen Eingang der Schaltungsanordnung sprungartig verschiebt. Dieser Potentialsprung
wird im Lautsprecher als Knack hörbar, der entsprechend der Umladegeschwindigkeit des Kondensators
abklingt.
Zur Vermeidung dieses törenden Knackens ist es bei einer Schaltungsanordnung, bei der die einzelnen
Wechselspannungsquellen über jeweils eine Schaltdiode mit dem Ausgangsverstärker verbunden sind, bekannt,
die Schaltspannung für die Schaltdioden über ein tfC-Glied mit genügend großer Zeitkonstante zuzuführen.
Dadurch wird erreicht, daß das Potential am Eingang der Schaltungsanordnung (Schaltdioden) sich
nicht sprunghaft ändert, sondern nur relativ langsam, wodurch der Knack vermieden wird. Diese Lösung hat
aber den Nachteil, daß beim Umschalten von einer Wechselspannungsquelle auf eine andere die Signale
beider Wechselspannungsquellen während einer Übergangszeit hörbar sind. Dies liegt daran, daß der
Kondensator des im vorher durchgeschalteten Kanal enthaltenen /?C-Gliedes sich nicht sofort entlädt,
wodurch die Schaltdiode dieses Kanals noch leitend und das über diesen Kanal geführte Wechselspannungssignal
noch kurze Zeit mit sinkendem Pegel und steigendem Klirrfaktor hörbar bleibt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung Jer eingangs genannten Art so auszubilden, daß
ein einwandfreies Umschalten onne störendes Knacken möglich ist. Diese Aufgabe wird durch die im
Kennzeichen dos Hauptanspruches angegebenen Maßnahmen gelöst.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten, besonders für die Ausführung
in integrierter Schaltungstechnik geeigneten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel, bei dem das erwähnte Knacken weitgehend beseitigt ist, und
Fig.2 ein Ausführungsbeispiel,bei dem — allerdings
mit höherem Aufwand — ein praktisch knackfreies Umschalten erreicht wird.
Die in F i g. 1 dargestellte Schaltungsanordnung enthält zwei erfindungsgemäße Dämpfungsglieder zur
wahlweisen Durchschaltung jeweils einer der von den Wechselspannungsquellen 1 und Γ gelieferten Wechselspannungen
an den gemeinsamen Ausgang 2 der Schaltung. Jedes Dämpfungsglied enthält einen Transistor
3 bzw. 3', dessen Basis über einen Kondensator 4 bzw. 4' mit der Wechselspannungsquelle t bzw. 1' und
über einen Widerstand 5 bzw. 5' mit einer gemeinsamen Vorspannung ( + ) verbunden ist. Der Emitter dieses
npn-Transistors, dessen Kollektor mit der positiven Speisespannungsklemme (++) verbunden ist, ist mit
den Emittern zweier pnp-Transistoren 7 und 8 bzw. T und 8' verbunden. Der Kollektor des Transistors 8 bzw.
8' ist mit dem einen Kontakt eines Umschalters 9 bzw. 9' verbunden, der eine Steuergleichstromquelle 10 bzw. 10'
wahlweise mit dem Kollektor des Transistors 8 (8') oder dem Emitter des Transistors 3 (3') verbindet. Die
Umschalter 9 bzw. 9' sind so ausgelegt, daß jeweils nur eine der Steuerstromquellen 10 bzw. 10' mit dem
Kollektor des Transistors 8 bzw. 8' verbunden ist. Der Kollektor des Transistors 8 (8') ist außerdem noch mit
der Basis eines pnp-Transistors 11 (H') verbunden, dessen Kollektor geerdet ist und dessen Emitter die
Basen der Transistoren 7 und 8 (7' und 8') speist.
Die Kollektoren der Transistoren 7 und T sind gemeinsam mit dem Kollektor einen npn-Transistors 12
verbunden, der durch einen Kurzschluß zwischen Kollektor und Basis als Diode wirkt und dessen Emitter
mit Masse verbunden ist. Der Spannungsabfall zwischen Kollektor bzw. Basis und Emitter des Transistors 12
wird der Basis eines Transistors 13 zugeführt, dessen Emitter geerdet ist und dessen Kollektor mit dem
Kollektor eines pnp-Transistors 14 bzw. 14' verbunden ist. Die Emitterzuleitungen der Transistoren 14 und 14'
sind gemeinsam mit dem Emitter eines npn-Transistcrs
15 verbunden, dessen Kollektor an der positiven Speisespannungsklemme angeschlossen ist. Der Basis-Emitter-Strecke
des Transistors 14 (14') ist die Basis-Emitter-Strecke eines Transistors 16(16') parallel
geschaltet, dessen Kollektor mit dem Kollektor des Transistors 8 (8') bzw. der Basis des Transistors 11 (W)
verbunden ist.
Der Kollektor des beiden Dämpfungsgliedern gemeinsamen npn-Transistors 13 ist außerdem mit der
Basis eines als Treiberstufe dienenden npn-Transistors
17 verbunden, dessen Emitter geerdet ist und dessen Kollektor aus Stabilitätsgründen mit seiner Basis über
einen Kondensator 21 verbunden ist. Der Kollektorsirom des Transistors 17 steuert eine Ausgangsstufe mit
den komplementären Transistoren 18 und 19, deren Emitter miteinander verbunden sind, wobei der
Verbindungspunkt als für alle Dämpfungsglieder gemeinsamer Ausgang dient. An diesem Ausgang ist die
Basis des Transistors 15 angeschlossen.
Der Schaltungsteil mit den Transistoren 3,7,12,13,14
und 15 stellt einen Wechselspannungsverstärker dar, der an sich bekannt ist (Technische Informationen für
die Industrie, Nr. 156, Bild 3a der Valvo GmbH). Allerdings dient dieser Differenzverstärker bei der
bekannten Schaltung als Eingangsstufe eines Operationsverstärkers, und dementsprechend ist die Basis der
Transistoren 7 und 14 direkt mit einer Stromquelle verbunden, so daß die Verstärkung bzw. die Dämpfung
dieses Schaltungsteils unverändert bleibt.
Es läßt sich zeigen, daß unter der Voraussetzung, daß die Transistoren 3 und 15, 7 und 14,12 und 13 identische
Kennlinien haben und daß an den Basen der Transistoren 3 und 15 die gleichen Vorspannungen
liegen, und unter der weiteren Voraussetzung, daß die Basisströme der genannten Transistoren, sowie der
Basisstrom des Transistors 17 gegenüber den Kollektorströmen
vernachlässigbar sind (hohe Gleichstromverstärkung B), im Ruhezustand in beiden Zweigen (3,7,12
und 15, 14, 13) der gleiche Strom fließt. Wird nun der Gleichspannung an der Basis des Transistors 3 eine
Wechselspannung überlagert, dann ändert sich der Emitterstrom des Transistors 3 und damit auch der
Kollektorstrom des Transistors 7 im Takte der Wechselspannung; der Kollektorstrom des Transistors
14 ändert sich gegensinnig hierzu, weil aufgrund der Tatsache, daß die Summe beider Basisströme konstant
ist, auch die Summe beider Kollektorströme konstant sein muß. Da aber der Stromspiegel mit den
Transistoren 12 und 13 erzwingt, daß durch diese Transistoren immer nur der gleiche Strom fließen kann,
wenn man einmal die Basisströme vernachlässigt, fließt die Differenz zwischen beiden Strömen, die dem Signal
an der Basis des Transistors 3 proportional ist, in die Basis des Transistors 17.
Die erfindungsgemäße Schaltung unterscheidet sich von der bekannten Schaltung dadurch, daß dieses
Differenzsignal über den Transistor 17 und die Ausgangsstufe mit den Transistoren 18 und 19 voll
gegengekoppelt wird. Dadurch erhält das Dämpfungsglied — wenn die Basisströme der Transistoren 7 und 14
nicht gesperrt sind — die Spannungsverstärkung 1.
Außerdem können bei der Erfindung die Basisströme der Transistoren 7 und 14 gesperrt werden. In der in der
Zeichnung dargestellten Stellung des Schalters 9 fließen die Basisströme. Der Steuergleichstrom der Steuergleichstromquelle
10 fließt hier über den Transistor 11 in die Basen der Transistoren 7 und 14 sowie 8 und 16. Der
wesentliche Anteil fließt aber über die Kollektoren der Transistoren 8 und 16. Wenn die Transistoren 7 und 8
und ebenso die Transistoren 14 und 16 die gleiche Transistorgeometrie und insbesondere die gleiche
Kollektorfläche haben — was sich in integrierter Schaltungstechnik relativ einfach realisieren läßt —
dann wird, weil die Basis-Emitter-Strecken parallel geschaltet sind, erzwungen, daß beide Transistoren
jeweils den gleichen Kollektorstrom und damit auch den gleichen Emitterstrom führen. Infolgedessen ist der
Emitterstrom des Transistors 3 bzw. 15 doppelt so groß
wie der Emitterstrom des Transistors 8 oder des Transistors 7 bzw. des Transistors 16 oder des
Transistors 14. Setzt man nun voraus, daß die Basisströme der Transistoren 7, 8, 11, 14 und 16
gegenüber den Kollektorströmen der Transistoren 8 und 16 vernachlässigt werden können, dann sind die
Kollektorgleichströme der Transistoren 8 und 16, die im Ruhezustand gleich groß sind, halb so groß wie der
Steuergleichstrom der Steuergleichstromquelle 10. Da, wie bereits erwähnt, der Emiitergleichstrom des
Transistors 3 bzw. 15 doppelt so groß ist wie der Emittergleichstrom und damit auch wie der Kollektorgleichstrom
des Transistors 8 bzw. 16, ist der Emittergleichstrom des Transistors 3 gleich dem
Steuergleichstrom. Der Emittergleichstrom des Transistors 3 ändert sich also nicht, wenn der Umschalter 9 die
in der Zeichnung nicht dargestellte Stellung einnimmt und der Steuergleichstrom direkt über den Emitter
fließt. Infolgedessen ändert sich auch nicht der Basisgleichstrom des Transistors 3 und damit auch nicht
die Gleichspannung an der Basis des Transistors 3 beim Umschalten. Beim Umschalten des Dämpfungsgliedes
vom passiven Zustand in den aktiven Zustand (gezeigte Stellung des Umschalters 9) kann also — falls mit dem
Ausgangssignal ein Lautsprecher gesteuert wird — kein störendes Knacken auftreten.
Die zusätzlichen Transistoren 8 und 16 bewirken also, daß dem Emitter des Transistors 3 in beiden Stellungen
des Umschalters der gleiche Strom zugeführt wird. Außerdem setzen sie die Signalverstärkung herab, weil
jeweils die Hälfte des Emitterwechselstromes des Transitors 3 in den Transistor 8 fließt, der nicht zur
Signalverstärkung beiträgt. Infolgedessen kann die Kapazität des aus Stabilitätsgründen erforderlichen
Kondensators 21 etwa halbiert werden, was bei Ausführung der Schaltung in integrierter Schaltungstechnik ein wesentlicher Vorteil ist, da dieser Kondensator
in das gemeinsame Halbleitersubstrat integriert werden muß. Anstatt in der passiven Stellung den
Steuergleichstrom über den Emitter des Transistors 3 bzw. 3' zu führen, kann der Steuergleichstrom auch dem
Emitter eines weiteren Transistors zugeführt werden, der die gleichen Kennlinien hat wie der Transistor 3, und
dessen Basis mit der Basis des Transistors 3 verbunden ist. Dann würde der Transistor 3 in der passiven Stellung
des Umschalters 9 zwar keinen Basisgleichstrom ziehen; jedoch würde der Basisgleichstrom dieses weiteren
Transistors dann über den Widerstand 5 fließen, so daß sich das Gleichpotential am Eingang des Dämpfungsgliedes nicht verändern würde. Allerdings erfordert
diese Lösung einen zusätzlichen Transistor.
Wenn mehr als zwei Wechselspannungsquellen vorgesehen sind, von denen jeweils eine mit dem
gemeinsamen Ausgang 2 verbunden werden soll, müssen weitere Dämpfungsglieder vorgesehen sein, die
in ihrem Aufbau mit dem linken Dämpfungsglied mit den Elementen l',3' bis 5'« 7' bis U',14'und 16'identisch
sind. Die Zahl der gemeinsamen Bauelemente (12, 13, 15, 17 usw.) muß dabei nicht vervielfacht werden, weil
die Umschalter so gegeneinander verriegelt sein müssen, daß immer nur ein Dämpfungsglied aktiv ist.
Dieses gerade aktive Dämpfungsglied erzeugt dann einen Gleich- und einen Wechselstrom für die
ϊ Transistoren 12,13,15,17 usw.
Wie bereits erwähnt, führt der Transitor 3 (3') in den beiden Stellungen des Umschalters 9 (9') nur dann exakt
den gleichen Strom, wenn die Basisströme der Transistoren 7, 8, 11, 14, 16 (7', 8', 11', 14', 16')
in vernachlässigbar sind. Diese Voraussetzung läßt sich in
der Praxis nicht exakt erfüllen, insbesondere, wenn die pnp-Transistoren 7, 8, 14 und 16 laterale Transistoren
sind. Eine exakte Gleichheit des Emittergletchstromes des Eingangstransistors 3 bzw. 3' in beiden Stellungen
des Umschalters 9 bzw. 9' läßt sich aber dann erreichen, wenn der Transistor 11 die Stromverstärkung 1 hat.
Ein anderes Ausführungsbeispiel eines Dämpfungsglicdes
mit in beiden Schaherstellungen exakt gleichem Emitterstrom des Eingangstransistors ist in F i g. 2
;n dargestellt. Dieses Dämpfungsglied enthält einen Schaltungsteil, der mit dem Dämpfungsglied nach
F i g. 1 mit den Elementen 3 und 7 bis 16 identisch ist. Deshalb sind dafür die gleichen Bezugszeichen verwendet.
Zusätzlich ist ein Schaltungsteil vorgesehen, der .·; einen Transistor 20 enthält, dessen Basis mit der Basis
des Transistors 15 und dessen Kollektor mit der positiven Speisespannung verbunden ist. Zwischen den
Emitter des Transistors 20 und den Emitter des Transistors 3 ist eine Transistorkonfiguration geschaliii
tet, die mit der zwischen die Emitter des Transistors 3 und des Transistors 15 geschalteten Transistorkonfiguration
identisch ist. Infolgedessen sind die einzelnen Bauelemente mit denselben Bezugszeichen versehen,
über denen jedoch zur Unterscheidung ein Querstrich s-, angebracht ist. Allerdings sind die Transistoren 7 und 14,
die den Transistoren 7 und 14 entsprechen, mit ihrem Kollektor an Masse geschaltet.
In der in der Zeichnung dargestellten Stellung des Umschalters 9 wird der Steuergleichstrom über die
4u Kollektoren der Transistoren 8 und 16 sowie über die
Basis des Transistors 11 geführt. Das Dämpfungsglied verarbeitet das an seinem Eingang anliegende Wechselspannungssignal
genauso wie im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben. In der anderen Stellung des
•r. Umschalters wird der Steuergleichstrom den Kollektoren der Transistoren 8 und 16 sowie der Basis des
Transistors 11 zugeleitet. Der diese Transistorer enthaltende Schaltungsteil ist für Wechselspannunger
am Eingang unwirksam, weil die Kollektoren 7 und I^ ->ii an Masse geschaltet sind, entspricht aber hinsichtlid
des Gleichstromes genau der Schaltung mit dei Transistoren 7... 16. Deshalb ist der Emittergleich
strom des Transistors 3 und damit auch seil Basisgleichstrom in beiden Stellungen des Umschalter
•v. 9 der gleiche. Unterschiede könnten sich alienfall dadurch ergeben, daß zwischen den einander entsprc
chenden Transistoren Unterschiede bestehen, ein Effek der bei Ausführung in integrierter Schaltungstechni
aber vernachlässigbar ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Schaltungsanordnung zum c aronischen
Durchschalten von wenigstens einer Wechselspannung an einen gemeinsamen Ausgang (2), mit
wenigstens einem mit Halbleitern bestückten Dämpfungsglied, dessen Eingang über einen Kondensator
an eine Wechselspannnungsquelle anschließbar ist und dessen Dämpfung durch ein Steuersignal von
einem hohen Wert auf einen niedrigen Wert umschaltbar ist, wobei bei fehlender bzw. niedriger
Dämpfung am Eingang ein Gleichstrom fließt, dadurch gekennzeichnet, daß beim Umschalten
der Dämpfung des Dämpfungsgliedes dessen Eingangsgleichspannung praktisch unverändert
bleibt, indem die Schaltungsanordnung so ausgebildet ist, daß das Dämpfungsglied wenigstens
zwei wechselstrommäßig hintereinander geschaltete Transistoren (3, 7 bzw. 3', T) enthält, die bei
fehlender bzw. geringer Dämpfung beide von einem Gleichstrom durchflossen werden, während bei
hoher Dämpfung nur der erste am Eingang liegende Transistor (3) vom Gleichstrom durchflossen wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Eingang des Dämpfungsgliedes von der Basis des ersten Transistors (3)
gebildet wird, dessen Emitter mit dem Emitter eines zweiten Transistors (7) von entgegengesetztem
Leitfähigkeitstyp verbunden ist, dessen Kollektor mit einem Stromspiegel (12, 13) verbunden ist und
dessen Basis über einen Umschalter (9) ein Teil des von einer Steuergleichstromquelle gelieferten Stromes
zugeführt wird, der so bemessen ist, daß der durch den Steuergleichstrom hervorgerufene
Emitterstrom des ersten Transistors (3) wenigstens ungefähr gleich dem Steuergleichstrom ist und daß
in der anderen Stellung des Umschalters der Steuergleichstrom direkt dem Emitter des ersten
Transistors (3) zugeführt wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromspiegel durch einen
als Diode geschalteten Transistor (12) gebildet wird, dessen Spannungsabfall die Basis-Emitter-Strecke
eines dritten Transistors (13) steuert, dessen Kollektor mit dem Kollektor eines weiteren
Transistors (14) von entgegengesetztem Leitfähigkeitstyp verbunden ist, dessen Emitter mit dem
Emitter eines vierten Transistors (15) verbunden ist, wobei die Basis des weiteren (14) und des zweiten
Transistors (7) miteinander verbunder, sind und wobei die Kollektorspannung des dritten Transistors
(13) verstärkt auf die Basis des vierten Transistors (15) gegengekoppelt ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß den Basis-Emitter-Strecken des
zweiten und des weiteren Transistors (7 bzw. 14) zwei weitere Transistoren (8 bzw. 16) des gleichen
Leitfähigkeitstyps parallel geschaltet sind, deren Kollektoren mit dem einen Kontakt eines Umschalters
(9) sowie mit der Basis eines fünften Transistors (11) verbunden sind, dessen Emitterstrom die
Basisströme der vier anderen Transistoren (7, 8, 14, 16) liefert.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der fünfte Transistor eine
Stromverstärkung von wenigstens annähernd 1 hat.
6. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Dämpfungsglied einen weiteren identisch aufgebauten Schaltungsteil (7, 8, 11, 14, 16, 20)
enthält, der für Gleichstrom wirksam ist, der jedoch das Signal am gemeinsamen Ausgang nicht beeinflußt.
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| DE2946207A1 (de) * | 1978-11-15 | 1980-05-29 | Pioneer Electronic Corp | Signal-umschaltverstaerker |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2506034C3 (de) | 1978-08-03 |
| FR2301132B3 (de) | 1978-11-03 |
| DE2506034A1 (de) | 1976-08-19 |
| JPS6027211B2 (ja) | 1985-06-27 |
| JPS51107053A (de) | 1976-09-22 |
| US4037118A (en) | 1977-07-19 |
| FR2301132A1 (fr) | 1976-09-10 |
| GB1543361A (en) | 1979-04-04 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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