DE2505876C2 - Selbsttätige Nachstellvorrichtung für eine hydraulisch betätigbare Teilbelag-Scheibenbremse - Google Patents

Selbsttätige Nachstellvorrichtung für eine hydraulisch betätigbare Teilbelag-Scheibenbremse

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DE2505876C2
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Ernst 6230 Frankfurt Meier
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Continental Teves AG and Co OHG
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Alfred Teves GmbH
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/38Slack adjusters
    • F16D65/40Slack adjusters mechanical
    • F16D65/52Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play
    • F16D65/54Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play by means of direct linear adjustment

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Description

seine eingeschobene Lage und wird nicht von der Feder 13 wieder zurückbewegt Die Länge der Bohrung des Betätigungszylinders 1, die durch den Arbeitsweg des Bremskolbens 3 bestimmt wird, wird auf diese Weise vollständig ausgenutzt. Zwar kann der Bremskolben anfänglich bei Taumelbewegungen der Bremsscheibe nicht zurückweichen, weil er siel; am Betätigungszylinderboden abstützt. Dies kann aber zugelassen werden, da in dieser Stellung des Bremskolbens durch die Taumelbewegungen keine Vergrößerung des Bremslüftspiels hervorgerufen werden kann. Auch eine eventuell anfängliche Erhöhung des Bremsbelagverschleißes ist vernachlässigbar, da die Bremsscheibentaurr.elbewegungen nur kurzzeitig, beispielsweise bei Kurvenfahrt, auftreten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

1 Patentansprüche:
1. Selbsttätige Nachstellvorrichtung für eine hydraulisch betätigbare Teilbelag-Scheibenbremse, mit einem den Bremskolben elastisch zurückstellenden Dichtring, einem zwischen Bremskolben und Bremszylinder wirksamen, aus einem am Bremszylinder befestigten Nachstellstift und einem auf diesem mit Reibschluß angeordneten Reibring bestehenden Gesperre, und mit einer das Gesperre konzentrisch umgebenden Zwischenhülse, die mit einem radial nach außen ragenden Bund zwischen zwei am Bremskolben festen Anschlägen um das Maß des Sollüftspieles axial beweglich gehalten ist und die mittels zweier radial nach innen weisender Bunde zum einen den Reibring auf dessen der Bremsscheibe abgewandten Seite beaufschlagt und zum anderen das eine Ende einer vorgespannten Druckfeder abstützt, deren anderes Ende über den Flansch einer Abstandshülse in Bremslöserichtung auf die der Bremsscheibe zugewandte Seite des Reibringes einwirkt, wobei die der Bremsscheibe zugewandte Stirnfläche der den Nachstellstift mit radialem Spiel umgebenden Abstandshülse in Bremslösestellung von einer Anschlagfläche am Kolbenboden einen Abstand zum Ausgleich von Taumelbewegungen der Bremsscheibe hat, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Stirnfläche der Abstandshülse (6) als auch die Anschlagfläche am Kolbenboden jeweils einander zugekehrte Vorsprünge (4,5) aufweisen, deren freie Enden sich bei der Montage des Bremskolbens (3) aneinander abstützen und nach der Montage durch Drehung des Bremskolbens (3) derart in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt sind, daß die sich jeweils gegenüberliegenden Abschnitte der Abstandshülse (6) und des Kolbenbodens den Abstand (x) zum Ausgleich der Taumelbewegung der Bremsscheibe definieren.
2. Selbsttätige Nachstellvorrichiung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kolbenboden ein Bundbolzen (11) eingesetzt ist, der einen oder mehrere Vorsprünge (4) trägt.
Eine selbsttätige Nachstellvorrichtung der im Oberbegriff angegebenen Art ist aus der DE-PS 11 83 808 bekannt. Sie dient dazu, das Bremslüftspiel einer hydraulisch betätigbaren Teilbelagscheibenbremse unabhängig vom Verschleiß der Bremsbeläge und ohne Beeinträchtigung durch Taumelbewegungen der Bremsscheibe konstant zu halten. Der Bremskolben wird gegenüber dem Nachstellgesperre federnd in einer Mittellage gehalten, so daß er bei Taumelbewegungen der Bremsscheibe ausweichen kann und anschließend durch die Federn wieder in seine Ruhestellung zurückgebracht wird. Diese bekannte Nachstellvorrichtung hat sich in der Praxis bewährt, sie macht aber eine Verlängerung der Zylinderbohrung des Betätigungszylinders um das zwischen Bremskolben und Anschlaghülse erforderliche Betriebsspiel zum Ausgleich der möglichen Taumelbewegungen der Bremsscheibe erforderlich, da der Bremskolben sich beim Einschieben in das Zylindergehäuse an die Anschlaghülse anlegt, so daß er nach Erreichen seiner äußersten eingeschobenen Stellung von der dabei gespannten Feder wieder um den Betrag des erforderlichen Betriebsspiels zwischen
Anschlaghülse und Bremskolben zurückgeschoben wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Nachstellvorrichtung der im überbegriff angegebenen Art zu schaffen, die eine bessere Ausnutzung der Länge der Bohrung des Betätigungszylinders ermöglicht, so
daß die äußeren Abmessungen des Brerosgehäuses verkleinert werden können.
Diese Aufgabe wird mit der im Anspruch 1 angegebe-
nen Erfindung gelöst Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Anspruch 2 angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
In dem Betätigungszylinder 1 einer Teilbelagscheibenbremse ist der Bremskolben 3 verschiebbar geführt. In seinem Inneren ist eine selbsttätige Nachstellvorrichtung angeordnet. Das Gesperre der Nachstellvorrichtung besteht aus dem am Zylinderboden befestigten
Nachstellstift 9 und dem mit dem Nachstellstift reibschlüssig verbundenen Reibring 10. Zwischen dem Bremskolben 3 und dem Reibring 10 ist eine Abstandshülse 6 vorgesehen, die den Nachstellstift 9 mit Spiel umgibt. Die Abstandshülse 6 trägt eine Druckfeder 13, die sich einerseits über die Abstandshülse 6 am Reibring 10 und andererseits an einem Flansch einer die Feder 13 zusammen mit dem Reibring 10 umgebenden Zwischenhülse 12 abstützt und diese mit einem Bund 14 in Bremsanlegerichtung gegen den Reibring 10 drückt.
Ein Teil 15 der Zwischenhülse 12 liegt zwischen zwei ringförmigen Anschlägen 16, 17 des Bremskolbens 3, deren Abstand voneinander um das erforderliche Bremslüftspiel Vgrößer ist als die Breite des Teils 15 der Zwischenhülse 12. Der Dichtring 18 übt eine federnde Rückstellwirkung aus, durch die der Bremskolben mit seinem Anschlag 17 bei gelöster Bremse in Anlage an dem Teil 15 der Zwischenhülse gehalten wird. Im Boden des Bremskolbens 3 ist gegenüber der Hülse 6 ein Bundbolzen 11 befestigt, dessen Kopf 2 Vorsprünge 4 aufweist. Das gegenüberliegende Ende der Anschlaghülse 6 weist ebenfalls Vorsprünge 5 auf, die in der dargestellten Lage gegenüber den Vorsprüngen 4 sind, so daß zwischen dem Bundbolzen U und der Anschlaghülse 6 das erforderliche Betriebsspiel X zum Ausgleich von Taumelbewegungen der Bremsscheibe vorhanden ist.
Die Zeichnung zeigt die Lage des Bremskolbens und der Nachstellvorrichtung einer neuwertigen Bremse unmittelbar nach dem Zusammenbau bzw. einer Bremse
so nach dem Einsetzen neuer Bremsbacken. Der Bremskolben liegt am Boden des Bremsbetätigungszylinders an. An der Nachstellvorrichtung sind die erforderlichen Betriebsspiele, das Bremslüftspiel Y und das Spiel X zum Ausgleich der Taumelbewegungen der Bremsscheibe vorhanden. Eine solche Lage der Bauteile wird dadurch erreicht, daß der Bremskolben 3 und die Anschlaghülse 6 vor dem Einschieben in den Betätigungszylinder um 90° gegeneinander verdreht werden, wodurch die Vorsprünge 4 und 5 in Überdeckung geraten und mit ihren Enden aneinander liegen. Beim Einschieben bzw. Zurückschieben des Bremskolbens kann sich dadurch die Anschlaghülse 6 am Bundbolzen 11 abstützen, wodurch ein Spannen der Feder 13 verhindert wird. Nach Erreichen der Endstellung wird der Bremskolben 3 um 90° zurückgedreht, wodurch das zwischen Anschlaghülse 6 und Bundbolzen 11 erforderliche Spiel X wieder hergestellt wird. Da ein Spannen der Feder 13 unterblieben ist, behält der Bremskolben 3
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