DE2505259A1 - Mehrkammriges gummihohlprofil - Google Patents

Mehrkammriges gummihohlprofil

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Publication number
DE2505259A1
DE2505259A1 DE19752505259 DE2505259A DE2505259A1 DE 2505259 A1 DE2505259 A1 DE 2505259A1 DE 19752505259 DE19752505259 DE 19752505259 DE 2505259 A DE2505259 A DE 2505259A DE 2505259 A1 DE2505259 A1 DE 2505259A1
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DE
Germany
Prior art keywords
sealing
flanks
hollow rubber
partitions
profile
Prior art date
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Pending
Application number
DE19752505259
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English (en)
Inventor
Franz Ing Tomsu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutschen Semperit GmbH
Original Assignee
Deutschen Semperit GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Deutschen Semperit GmbH filed Critical Deutschen Semperit GmbH
Publication of DE2505259A1 publication Critical patent/DE2505259A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/66Sealings
    • E04B1/68Sealings of joints, e.g. expansion joints
    • E04B1/6803Joint covers
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C11/00Details of pavings
    • E01C11/02Arrangement or construction of joints; Methods of making joints; Packing for joints
    • E01C11/04Arrangement or construction of joints; Methods of making joints; Packing for joints for cement concrete paving
    • E01C11/10Packing of plastic or elastic materials, e.g. wood, resin
    • E01C11/106Joints with only prefabricated packing; Packings therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)

Description

  • Mehrkammriges Gummihohlprofil Die vorliegende Erfindung betrifft ein mehrkammriges Gurnmihohiprofil, mit einer Ober- und einer Unterseite, zwei Dichtflanken sowie mit sich in Profillängsrichtung erstrekkenden Zwischenwanden Derartige Profile sind in großer Anzahl bekannt. So wird beispielsweise in der österreichischen Patentschrift Nr.
  • 281.102 ein Profil für Dehnungsfugen in Falwbahnen beschrieben, das Z:zischenxrar.de aufweist, die parallel zur Diagonale des im Querschnitt annähernd rechteckigen Profils verl aufen, wodurch prismatische Kammern gebildet sind. Der Nachteil eines derartigen Profiles besteht darin, daß diese Zwischemrände im eingebauten Zustand ungleichmäßig deformiert werden. Im Extremfall, bei sehr engen Fugen kann sogar der Fall auftreten, daß die Zwischenwände geknickt werden. Die Lebensdauer derartiger Profile ist dementsprechend vermindert.
  • Ein zusätzlicher Nachteil dieser ungleichmäßigen Deformation der Zwischenwände besteht auch darin, daß dadurch die Dichtflanken des Profils - über die höhe der Flanken gesehen -eine ungleichmäßige Rückstellkraft aufweisen. Dies ist insofern nachteilig, als dadurch die DiehtazirkznO des Profiles herabgesetzt ist, da ein gleichmäßiges Anliegen an der Fugenwand nicht gewährleistet ist.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist nun ein mehrkammriges Gummihohlprofil, dessen Zwischenwände bei Kompression des Profils im Einbauzustand gleichmäßig deformiert werden, so daß die Dichtwirkung der Dichtflanken stets optimal ist.
  • Das Wesen des erfindungsgemäßen mehrkammrigen Gummihohlprofils liegt nun darin, daß die Zwischenwände, die die an die Dichtflanken angrenzenden Kammern begrenzen, zu den Dicht,lanken hin geöffnete Zylindermantelteile sind. Dadurch ist eine gleichmäßige Deformation der Dichtflanken beim Einbau des Gummihohlprofils in Fugen gewährleistet. infolge der nach den Dichtflanken hin geöffneten Krümmung ist die Art und Weise der Deformation in der Zwischenwand vorgegeben, und es kann zu keiner Knickung, die eine Schwächung der Rückstellkraft hervorruft, kommen, so daß immer die gleiche RückstellcharalXteristik erhalten bleibt. Diese ist von besonderer Bedeutung für das Anliegen der Dichtflanken, das dadurch viel besser erfolgen kann, und für die Lebensdauer des Profils.
  • Eine besonders gleichmäßige Deformation des Profils beim Einbau ist dann gegeben, wenn zwischen den aus zu den Dichtflanken geöffneten Zylindermantelteilen bestehenden Zzischenwänden weitere, innere zylindermantelteilrörmige ZkrischenwEnde jeweils entgegengesetzter Krur,munffl angeordnet sind. Eine derartige Anordnung ergibt eine besonders günstige Federcharakteristik, wodurch eine hohe Rückstellkraft bei gleichzeitg einrachem Einbau gesichert ist. Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt dann, wenn die inneren zylindermantelteilförmigen Zwischenwände zu einem gemeinsamen Zylindermantel verbunden sind.
  • Bei größeren Profilen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn zwischen den inneren zylindermantelteilförmigen Zwischenwänden weitere, vorzugsweise zwei einander tangetial berührende, nach außen zu geöffnete zylindermantelteilförmige Zwischernände angeordnet sind. Dadurch können auch größere Fugen dauerhaft überbrückt werden, wobei alle Vorteile des erfindungsgemäßen Gummihohlprofiles voll zur Entfaltung kommen. Um beim Einbau des Gummihohlprofiles die gewünschte Deformation einzuleiten, ist es vorteilhaft, wenn die Unterseite mittig eine sich in Profillängsrichtg erstreckende, nach innen zu gekrümmte Vertiefung auSweist6 Die Ausweichrichtung des Materials ist dadurch vorgegeben, so daß die Deformation gleichmäßig erfolgen kann.
  • Besonders zur Geltung kommen die Vorteile des erfindungsgemäßen Hohlprofils, wenn seine Dichtflanken parallele Flächen aufweisen. Dadurch kann eine optimale Dichtwirkung entfaltet werden. Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert: Es zeigen die Figuren 1,2,3,4,5 und 6 jeweils einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes mehrkammriges Gummihohlprofil.
  • Das in Fig. 1 dargestellte Gummihohlprofil weist im wesentlichen rechteckigen Querschnitt auf. Es besitzt eine Oberseite 1, eine Unterseite 2 und zwei Dichtflanken 3 und 4.
  • Die Zwischenwände 5, 6, 7 und 8 sind Zylindermantelteile, die gegen die Dichtflanken geöffnet sind, wobei die Z,ischenwKnde 7 und 8 stärker gekrümmt sind, als dic Zwischonwände 5 und 6. Die Zwischenwände 5 und 7 bzw. 6 und 8 berühren einander an ihrem Scheitel. Dieser Punkt ist auch der Tangentialberührungs- bzw. Verbindungspunkt der entgegengesetzt gekru-nmten Zwischenwände 31 und 32. Um die Deformationscharakteristik dieses Profils weiter zu verbessern, sind innerhalb dieser inneren Zwischenwände 31 und 32 noch breitere, wieder nach außen geöffnete Zwischenwände 34 und 35 angeordnet, die einander in der Profilmitte berühren. Auf der Unterseite besitzt das Profil eine sich in Längsrichtung erstreckende, nach innen gekrw.mte Vertiefung 37, die der Deformation des Profiles entgegenkommt und eine günstige Materialverteilung bewirkt. An der Oberseite des Profils ist eine Nut 38 angeordnet, die neben der Funktion, die die Nut 37 hat, auch dem Einbau des Profiles dient.
  • An dieser Stelle kann beim Ein-bau des Profiles entsprechend Druck ausgeübt werden.
  • Das in Fig. 2 dargestellte Gummihohlprofil besitzt die nach innen zu gekrümmten DichtflankenS, lo, 11 und 12. Es ist ebenso wie das in Fig. 1 dargestellte Profil symmetrisch gebaut. Die Verbindung der Zwischenwände 9 und lo wird bei diesem Profil durch die Zwischenwände 40 und 41 und dem Teil 39 der Oberseite 1 gebildet. Auch dieses Profil besitzt eine vorgegebene Deformationscharakteristik.
  • Das in Fig. 3 dargestellte Gummihohlprofil weist die nach innen zu gekrümmten Zwischenwände 13, 14, 15, 16, 17 und 18 auf.
  • Diese sind derart aufgebaut, daß wiederum eine Fach.zerkstruktur vorliegt, die dem Profil eine besondere Dimensionsstabili tät verleiht. Zur weiteren Versteifung dient ein senkrechter Mittelsteg 42.
  • Das Prinzip der vorliegenden Erfindung gilt natürlich auch für Gummihohlprofile, deren Dichtflanken 27, 28 nicht parallel zueinander sind, sondern einen WInkel miteinander einschließen; ein derartiges Profil ist in den Figuren 4 und 5 dargestellt. Das in Fig. 4 dargestellte Profil besitzt die nach innen zu gekrümmten Zwischenwände 19, 20, 21 und 22, während das Profil gemäß Fig. 5 die nach innen zu gekrümmten Zwischemrände 23 und 24 und die nach außen zu gekrümmten, weiter innen befindlichen Zwischenwände 33 und 33' besitzt, die gemeinsam einen Zylindermantel bilden.
  • Bei dem in Fig. 6 dargestelltem Gummihohlprofil sind die Dichtflanken 29 und 30 gezahnt. Derartige Profile eignen sich besonders zum Abdichten von Fugen mit mnregelmäßigen Seitenwänden. Gemäß der Erfindung besitzt es die zwei nach innen zu gekrümmten Zwischenwände 25 und 26. Die vertikale Zwischenwand 36 dient zur-Erhöhung der mechanischen Festigkeit.

Claims (6)

Patentansprüche
1. Mehrkammriges Gummihohlprofil mit einer Ober- und einer Unterseite, zwei Dichtflanken sowie mit sich in Profil langsrichtung erstreckenden Zwischenwänden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwände (5 bis 26), die die an die Dichtflanken (3,4,27,28,29,30) angrenzenden Kammern begrenzen, zu den Dichtflanken (3,4,27,28,29,30) geöffnete Zylindermantelteile sind.
2. Gummihohlprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den aus zu den Dichtflanken (3,4,27,28,29,30) geöffneten Zylindermantelteilen bestehenden Zwischenwänden (5,6,7,8,23,24) gegenüberliegender Dichtflanken (3,4, 27,28,29,30) weiter innere zylindermantelteilformige Zwischenwände (31,32,33,33') jeweils entgegengesetzter Krümmung angeordnet sind.
3. Gummihohlprofil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren zylindermantelteilförmigen Zwischenwände (33,33?) zu einem gemeinsamen Zylindermantel verbunden sind.
4. Gummihohlprofil nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den inneren zylindermantelteilförmigen Zwischenwänden (31,32) weitere, vorzugsweise zwei einander tangential berührende, nach außen zu geöffnete zylindermantelteilförmige Zwischenwände (34>35) angeordnet sind.
5. Gummihohlprofll nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite 2, mittig eine sich in Profillängsrichtung erstreelLende, nach innen zu gekrümmte Vertiefung (37) aufweist.
6. Gummihohlprofil nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtflanken (3,4) paralle Flächen aufweisen.
DE19752505259 1974-04-01 1975-02-07 Mehrkammriges gummihohlprofil Pending DE2505259A1 (de)

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CH450674A CH568523A5 (de) 1974-04-01 1974-04-01

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DE (1) DE2505259A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4457522A (en) * 1983-03-24 1984-07-03 Mario Trieste Bridge seal for expansion grooves
DE102021128861A1 (de) 2021-11-05 2023-05-11 Semperit Ag Holding Fugenprofil und Straßenoberflächensystem

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4457522A (en) * 1983-03-24 1984-07-03 Mario Trieste Bridge seal for expansion grooves
DE102021128861A1 (de) 2021-11-05 2023-05-11 Semperit Ag Holding Fugenprofil und Straßenoberflächensystem

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CH568523A5 (de) 1975-10-31

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