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Mehrkammriges Gummihohlprofil Die vorliegende Erfindung betrifft
ein mehrkammriges Gurnmihohiprofil, mit einer Ober- und einer Unterseite, zwei Dichtflanken
sowie mit sich in Profillängsrichtung erstrekkenden Zwischenwanden Derartige Profile
sind in großer Anzahl bekannt. So wird beispielsweise in der österreichischen Patentschrift
Nr.
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281.102 ein Profil für Dehnungsfugen in Falwbahnen beschrieben,
das
Z:zischenxrar.de aufweist, die parallel zur Diagonale des im Querschnitt annähernd
rechteckigen Profils verl aufen, wodurch prismatische Kammern gebildet sind. Der
Nachteil eines derartigen Profiles besteht darin, daß diese Zwischemrände im eingebauten
Zustand ungleichmäßig deformiert werden. Im Extremfall, bei sehr engen Fugen kann
sogar der Fall auftreten, daß die Zwischenwände geknickt werden. Die Lebensdauer
derartiger Profile ist dementsprechend vermindert.
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Ein zusätzlicher Nachteil dieser ungleichmäßigen Deformation der Zwischenwände
besteht auch darin, daß dadurch die Dichtflanken des Profils - über die höhe der
Flanken gesehen -eine ungleichmäßige Rückstellkraft aufweisen. Dies ist insofern
nachteilig, als dadurch die DiehtazirkznO des Profiles herabgesetzt ist, da ein
gleichmäßiges Anliegen an der Fugenwand nicht gewährleistet ist.
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Ziel der vorliegenden Erfindung ist nun ein mehrkammriges Gummihohlprofil,
dessen Zwischenwände bei Kompression des Profils im Einbauzustand gleichmäßig deformiert
werden, so daß die Dichtwirkung der Dichtflanken stets optimal ist.
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Das Wesen des erfindungsgemäßen mehrkammrigen Gummihohlprofils liegt
nun darin, daß die Zwischenwände, die die an die Dichtflanken angrenzenden Kammern
begrenzen, zu den Dicht,lanken hin geöffnete Zylindermantelteile sind. Dadurch ist
eine gleichmäßige Deformation der Dichtflanken beim Einbau des Gummihohlprofils
in Fugen gewährleistet. infolge der nach den Dichtflanken hin geöffneten Krümmung
ist die Art und Weise der Deformation in der Zwischenwand vorgegeben, und es kann
zu keiner Knickung, die eine Schwächung der Rückstellkraft hervorruft, kommen, so
daß immer die gleiche RückstellcharalXteristik erhalten bleibt. Diese ist von besonderer
Bedeutung für das Anliegen der Dichtflanken, das dadurch viel besser erfolgen kann,
und für die Lebensdauer des Profils.
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Eine besonders gleichmäßige Deformation des Profils beim Einbau ist
dann gegeben, wenn zwischen den aus zu den Dichtflanken geöffneten Zylindermantelteilen
bestehenden Zzischenwänden weitere, innere zylindermantelteilrörmige ZkrischenwEnde
jeweils entgegengesetzter Krur,munffl angeordnet sind. Eine derartige Anordnung
ergibt eine besonders günstige Federcharakteristik, wodurch eine hohe Rückstellkraft
bei gleichzeitg einrachem Einbau gesichert ist. Besonders ausgeprägt ist dieser
Effekt dann, wenn die inneren zylindermantelteilförmigen Zwischenwände zu einem
gemeinsamen Zylindermantel verbunden sind.
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Bei größeren Profilen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn zwischen
den inneren zylindermantelteilförmigen Zwischenwänden weitere, vorzugsweise zwei
einander tangetial berührende, nach außen zu geöffnete zylindermantelteilförmige
Zwischernände angeordnet sind. Dadurch können auch größere Fugen dauerhaft überbrückt
werden, wobei alle Vorteile des erfindungsgemäßen Gummihohlprofiles voll zur Entfaltung
kommen. Um beim Einbau des Gummihohlprofiles die gewünschte Deformation einzuleiten,
ist es vorteilhaft, wenn die Unterseite mittig eine sich in Profillängsrichtg erstreckende,
nach innen zu gekrümmte Vertiefung auSweist6 Die Ausweichrichtung des Materials
ist dadurch vorgegeben, so daß die Deformation gleichmäßig erfolgen kann.
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Besonders zur Geltung kommen die Vorteile des erfindungsgemäßen Hohlprofils,
wenn seine Dichtflanken parallele Flächen aufweisen. Dadurch kann eine optimale
Dichtwirkung entfaltet werden. Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung
beispielhaft näher erläutert: Es zeigen die Figuren 1,2,3,4,5 und 6 jeweils einen
Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes mehrkammriges Gummihohlprofil.
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Das in Fig. 1 dargestellte Gummihohlprofil weist im wesentlichen
rechteckigen
Querschnitt auf. Es besitzt eine Oberseite 1, eine Unterseite 2 und zwei Dichtflanken
3 und 4.
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Die Zwischenwände 5, 6, 7 und 8 sind Zylindermantelteile, die gegen
die Dichtflanken geöffnet sind, wobei die Z,ischenwKnde 7 und 8 stärker gekrümmt
sind, als dic Zwischonwände 5 und 6. Die Zwischenwände 5 und 7 bzw. 6 und 8 berühren
einander an ihrem Scheitel. Dieser Punkt ist auch der Tangentialberührungs- bzw.
Verbindungspunkt der entgegengesetzt gekru-nmten Zwischenwände 31 und 32. Um die
Deformationscharakteristik dieses Profils weiter zu verbessern, sind innerhalb dieser
inneren Zwischenwände 31 und 32 noch breitere, wieder nach außen geöffnete Zwischenwände
34 und 35 angeordnet, die einander in der Profilmitte berühren. Auf der Unterseite
besitzt das Profil eine sich in Längsrichtung erstreckende, nach innen gekrw.mte
Vertiefung 37, die der Deformation des Profiles entgegenkommt und eine günstige
Materialverteilung bewirkt. An der Oberseite des Profils ist eine Nut 38 angeordnet,
die neben der Funktion, die die Nut 37 hat, auch dem Einbau des Profiles dient.
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An dieser Stelle kann beim Ein-bau des Profiles entsprechend Druck
ausgeübt werden.
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Das in Fig. 2 dargestellte Gummihohlprofil besitzt die nach innen
zu gekrümmten DichtflankenS, lo, 11 und 12. Es ist ebenso wie das in Fig. 1 dargestellte
Profil symmetrisch gebaut. Die Verbindung der Zwischenwände 9 und lo wird bei diesem
Profil durch die Zwischenwände 40 und 41 und dem Teil 39 der Oberseite 1 gebildet.
Auch dieses Profil besitzt eine vorgegebene Deformationscharakteristik.
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Das in Fig. 3 dargestellte Gummihohlprofil weist die nach innen zu
gekrümmten Zwischenwände 13, 14, 15, 16, 17 und 18 auf.
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Diese sind derart aufgebaut, daß wiederum eine Fach.zerkstruktur vorliegt,
die dem Profil eine besondere Dimensionsstabili tät verleiht. Zur weiteren Versteifung
dient ein senkrechter Mittelsteg 42.
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Das Prinzip der vorliegenden Erfindung gilt natürlich auch für Gummihohlprofile,
deren Dichtflanken 27, 28 nicht parallel zueinander sind, sondern einen WInkel miteinander
einschließen; ein derartiges Profil ist in den Figuren 4 und 5 dargestellt. Das
in Fig. 4 dargestellte Profil besitzt die nach innen zu gekrümmten Zwischenwände
19, 20, 21 und 22, während das Profil gemäß Fig. 5 die nach innen zu gekrümmten
Zwischemrände 23 und 24 und die nach außen zu gekrümmten, weiter innen befindlichen
Zwischenwände 33 und 33' besitzt, die gemeinsam einen Zylindermantel bilden.
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Bei dem in Fig. 6 dargestelltem Gummihohlprofil sind die Dichtflanken
29 und 30 gezahnt. Derartige Profile eignen sich besonders zum Abdichten von Fugen
mit mnregelmäßigen Seitenwänden. Gemäß der Erfindung besitzt es die zwei nach innen
zu gekrümmten Zwischenwände 25 und 26. Die vertikale Zwischenwand 36 dient zur-Erhöhung
der mechanischen Festigkeit.