DE2504591A1 - Tiefdruckvorrichtung - Google Patents

Tiefdruckvorrichtung

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DE2504591A1
DE2504591A1 DE19752504591 DE2504591A DE2504591A1 DE 2504591 A1 DE2504591 A1 DE 2504591A1 DE 19752504591 DE19752504591 DE 19752504591 DE 2504591 A DE2504591 A DE 2504591A DE 2504591 A1 DE2504591 A1 DE 2504591A1
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DE
Germany
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plate
check valve
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fluid
image
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Withdrawn
Application number
DE19752504591
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English (en)
Inventor
Harold Frederick Farrow
Bernard Booth Rackstraw
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ENCOLINE PROCESS Ltd
Original Assignee
ENCOLINE PROCESS Ltd
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Publication date
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Publication of DE2504591A1 publication Critical patent/DE2504591A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/26Moulds
    • B29C45/34Moulds having venting means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/40Inking units

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

MÜLLER-BORE · GROENkNG UEUHEL- SCHUN - HERTEL
PATENTANWÄLTE
BRAUNSCHWEIG . MÜNCHEN · KÖLN 2504591
-I. FEB. ι«>s
Dr. W. Müller-Boro ■ Braunschweig E 1 I DJ H. Groaning, Dipl.-Ing. -München
Dr. P. Deufel, Dipl.-Chem. · München Dr. A. Schön, Dipl.-Chem. · München Werner Hertel, Dipl.-Phys. ■ Köln
ENCOLINE (PROCESS) LTD. Slough, Buckinghamshire, England
Tiefdruckvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Tiefdruckvorrichtung, in deren Druckplatten das zu druckende Bild in eine Plattenoberfläche eingraviert ist. Die viskose Druckflüssigkeit wird dem eingravierten Bild über Kanäle zugeführt, die in der Stärke der Platte ausgebildet sind. Wenn die Platte mit dem zu bedruckenden Substrat in Kontakt kommt, wird zwischen dem Substrat und dem eingravierten Bild auf der Platte ein Hohlraum gebildet. Die Druckflüssigkeit wird in diesen Hohlraum injiziert und auf den ausgewählten Flächen des Substrats abgeschieden. Wenn das Substrat beispielsweise Papier ist, ist es ausreichend porös, um das Entweichen der Luft zu ermöglichen, die in dem Hohlraum eingeschlossen ist und durch die Druckinjektion der Druckerschwärze oder eines anderen Druckfluids verdrängt wird. Wenn das Substrat jedoch relativ porenlos ist, kann die eingeschlossene Luft nicht entweichen, so daß die gewünschte Abscheidung nicht in zufriedenstellender Weise aufgebracht werden kann. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Dichtungen durch Abscheiden von Dichtungsmitteln, Klebstoffen und dergleichen auf nicht porösen Substraten mittels eines Tiefdruckverfahrens hergestellt werden.
5 0 9832/079A
Büro München: 8 München86 ■ Siebertstr. 4 · Postfach 860720 ■ Kabel: Muebopat München · Telex 5-22050, 5-22659 · Telefon (089) 471079
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht deshalb darin, die Vorrichtung so auszubilden, daß das Vertreiben bzw. Verdrängen der zwischen einem nicht porösen Substrat und einer Tiefdruckplatte eingeschlossenen Luft möglich ist, während die gewünschte gesteuerte scharfe Abgrenzung des Abscheidungsumrisses aufrechterhalten wird.
Diese Aufgabe wird bei der Tiefdruckvorrxchtung dadurch gelöst, daß die Druckplatte zum Aufbringen der Abscheidungen bzw. Beschichtungen aus einem viskosen Fluid auf einem nicht porösem Substrat mit wenigstens einem mit dem in die Platte eingravierten Bild in Verbindung stehenden Entlüftungskanal und mit einer Rückschlagventileinrichtung versehen ist, wodurch in Betrieb die in dem Gravierungshohlraum des Bildes zwischen dem Substrat und der Platte eingeschlossene Luft zusammen mit eventuell vorhandenem, in den Hohlraum injizierten überschüssigen Fluid entweichen kann, so daß dieses Fluid der Abscheidung bzw. Schicht beim Zurückziehen der Platte nicht hinzugefügt wird.
Die Rückschlagventileinrichtung kann mechanisch ausgebildet sein und ein bewegliches Ventilelement aufweisen. Sie kann auch nach physikalischen Gesichtspunkten gebaut sein, beispielsweise als Kapillare, die einem Zwangsdruck ausgesetzt ist.
Das viskose Fluid kann Druckerschwärze sein, erfindungsgemäß wird jedoch als Fluid ein Dichtungsmittel oder ein Klebstoff verwendet.
Anhand der beiliegenden Zeichnung, in welcher ein Rückschlagventil oder Entlüftungsventil im Axialschnitt für eine Tiefdruckvorrichtung gezeigt ist, wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert.
509832/0794
Das in der Zeichnung gezeigte Entlüftungsventil ist an der Rückseite einer Tiefdruckplatte befestigt. Durch die Platte ist als Verbindung des Bildhohlraums mit dem Entlüftungsventil eine Bohrung mit einem Durchmesser von o,35 mm (ofo13") gebohrt. Die Bohrung ist ausreichend fein, um das Festhalten des Druckfluids durch Oberflächenspannung zu gewährleisten, so daß verhindert wird, das Fluid in den Bildhohlraum beim Entfernen der Platte nach dem Injizieren zurückfällt. Die Bohrung ist mit einem Gewinde für die Aufnahme des Entlüftungsventils versehen, das zweiteilig ausgebildet ist. An dem einen Ende ist ein Körper 1 aus starrem Polyäthylen mit einem Außengewinde 2 vorgesehen, durch welches das Ventil in der Gewindebohrung in der Platte befestigbar ist. In das andere Ende des Körpers 1 ist ein Verlängerungsrohr 3 eingepaßt, welches überschüssiges, für das Drucken benutztes Fluid enthält, das in Betrieb durch die Ventileinrichtung hindurch verdrängt worden ist. In dem Schraubende des Körpers 1 sitzt ein Ventil 4 in Rohrbauweise, das aus elastischem, weich gemachten Polyvinylchlorid hergestellt und so ausgelegt ist, daß es zur Verhinderung eines Rückstroms selbst schließt. Das Rohr bzw. die Rohrzunge hat eine solche Festigkeit, daß sie unter dem Druck öffnet, der in dem Bildhohlraum durch das Injizieren des viskosen Fluids erzeugt wird.
Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform wird das Ventil in Rohr- bzw. Rohrzungenbauweise durch eine Kapillare ersetzt, an die ein reduzierter Luftdruck angelegt ist. In Betrieb arbeitet diese Anordnung auf genau die gleiche Weise wie das Rohrventil, wobei das Entweichen von eingeschlossener Luft aus dem Bildhohlraum zusammen mit einem geringfügigen Überschuß an viskosem Fluid ermöglicht wird. Das Fluid wird durch diese Anordnung von einer Rückkehr in den Bildhohlraum abgehalten, wenn die Platte zurückgezogen wird.
509832/0794
-A-
Diese Vorrichtung wird erfolgreich für das Aufbringen von Dichtungsmitteln auf bestimmte Flächen auf Zylinderkopfdichtungen eingesetzt.
Die Art des aufzubringenden bzw. abzuscheidenden Bildes, d. h. Form und Größe des Bildes, bestimmen, ob ein Bildhohlraum mit einem oder mehreren Entlüftungsventilen zu versehen ist. Die Anordnung und die Anzahl der Rückschlagventileinrichtungen hängt auch von der Gestalt des Bildes ab. Die mit Ventilen versehene Tiefdruckplatte ermöglicht auch eine Kompensierung ungleicher Eildvolumina, die durch Injektoren mit gleicher Verschiebung zugeführt werden.
5 0 9 8 3 2 / 0 7 9 A

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    ι 1. Tiefdruckvorrichtung zum Aufbringen von Abscheidungen eines viskosen Fluids auf einem nicht porösen Substrat, gekennzeichnet durch eine Druckplatte, die mit wenigstens einem Entlüftungskanal, der mit dem in die Platte eingravierten Bild in Verbindung steht, und mit einer Rückschlagventileinrichtung (1, 4) versehen ist, wodurch in Betrieb in dem eingravierten Bildhohlraum zwischen dem Substrat und der Platte eingeschlossene Luft zusammen mit irgendwelchem überschüssigem Fluid entweichen kann, das in den Hohlraum injiziert wird, so daß das überschüssige Fluid beim Zurückziehen der Platte der Abscheidung nicht zugesetzt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückschlagventileinrichtung eine mechanische Einrichtung aufweist, die mittels eines beweglichen Ventilelementes (4) arbeitet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückschlagventileinrichtung ein Ventil (4) der Rohr- bzw. RohrZungenbauweise ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückschlagventileinrichtung eine Kapillare aufweist, an die ein Zwangsdruck angelegt ist.
  5. 5. Tiefdruckverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß es unter Verwendung der Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausgeführt wird.
    509B32/Ü794
    Leerseite
DE19752504591 1974-02-05 1975-02-04 Tiefdruckvorrichtung Withdrawn DE2504591A1 (de)

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GB5155/74A GB1490574A (en) 1974-02-05 1974-02-05 Deposition processes

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DE2504591A1 true DE2504591A1 (de) 1975-08-07

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ID=9790722

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DE19752504591 Withdrawn DE2504591A1 (de) 1974-02-05 1975-02-04 Tiefdruckvorrichtung

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JP (1) JPS50109006A (de)
BE (1) BE825224A (de)
CH (1) CH590132A5 (de)
DE (1) DE2504591A1 (de)
FR (1) FR2259698B1 (de)
GB (1) GB1490574A (de)
IT (1) IT1029430B (de)
SE (1) SE7501207L (de)

Also Published As

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SE7501207L (de) 1975-08-04
JPS50109006A (de) 1975-08-27
GB1490574A (en) 1977-11-02
BE825224A (fr) 1975-08-05
FR2259698A1 (de) 1975-08-29
IT1029430B (it) 1979-03-10
CH590132A5 (de) 1977-07-29
FR2259698B1 (de) 1979-06-08
AU7776775A (en) 1976-08-05

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