DE2504530A1 - Filterabzweigschaltung - Google Patents

Filterabzweigschaltung

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DE2504530A1
DE2504530A1 DE19752504530 DE2504530A DE2504530A1 DE 2504530 A1 DE2504530 A1 DE 2504530A1 DE 19752504530 DE19752504530 DE 19752504530 DE 2504530 A DE2504530 A DE 2504530A DE 2504530 A1 DE2504530 A1 DE 2504530A1
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H11/00Networks using active elements
    • H03H11/02Multiple-port networks
    • H03H11/04Frequency selective two-port networks
    • H03H11/08Frequency selective two-port networks using gyrators

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  • Filters And Equalizers (AREA)

Description

  • Filterabzweigschaltung Die Erfindung befaßt sich mit einer Filterabzweigschaltung, in der alle Spulen durch kapazitiv abgeschlossene Gyratoren ersetzt sind.
  • Bei Filterschaltungen mit Gyratoren ergeben sich im Vergleich zu passiven L-C-Filtern normalerweise zusätzliche Probleme aus der Eigenrauschleistung.
  • Um diesem Problem zu begegnen, bietet sich als Möglichkeit die Erhöhung der Aussteuerungsgrenze der einzelnen Gyratoren an.
  • Einer Erhöhung der Aussteuerungsgrenze sind aber naturgemäß relativ enge Grenzen gesetzt, die bedingt sind durch die Begrenzung der Versorgungsspannung, der Verlustleistung und damit zusammenhängend der Baugröße.
  • Weiter wird in der Veröffentlichung von J.O. Voorman und D. Blom: Noise in Gyrator-Capacitor-Filters" in Philips Research Rept. 26, April 1971, 5. i14 - 133, eine Möglichkeit beschrieben, die Gyrationskonstanten so zu wählen, daß das Eigenrauschen der Gesamt schaltung ein Minimum wird und auf diese Weise das Signal-Rauschverhältnis einer Gyrator-C-Abzweigschaltung mit ungeerdeten Gyratoren zu verbessern.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, bei einem Filter der eingangs genannten Art das Signal-Rauschverhältnis oder anders gesagt, den Rauschabstand bei fest vorgegebener Aussteuerung wesentlich zu verbessern.
  • Eine erste erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist gekennzeichnet durch die Anwendung einer oder beider der folgenden Maßnahmen: daß die Gyrationskonstanten so bestimmt sind, daß an jedem Gyrator die abhängigen Spannungsüberhöhungen gleich oder kleiner sind als die zugehörigen unabhängigen Spannungsüberhöhungen, daß die Zahl der beim Entwurf des Filters entstandenen L-C-Serienkreise mit Hilfe von Äquivalenzbeziehungen so klein wie möglich gemacht ist.
  • Eine weitere Lösung-der Aufgabe nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zur Realisierung eines Hochpasses die Elemente, die jeweils einen Dämpfungspol realisieren, so in Kette geschaltet sind, daß die Frequenzen der zugehörigen Pole vom Eingang des Filters streng monoton abnehmen oder daß zur Realisierung eines Tiefpasses die Elemente, die jeweils einen Dämpfungspol realisieren, so in Kette geschaltet sind, daß die Frequenzen der zugehörigen Pole vom Eingang zum Ausgang des Filters streng monoton zunehmen oder daß zur Realisierung eines Bandpasses die Elemente, die jeweils ein Dämpfungspolpaar oder einen Dämpfungspol realisieren, so in Kette geschaltet sind, daß der Abstand zwischen den Polfrequenzen und der Mittenfrequenz des Bandpasses vom Eingang zum Ausgang des Filters streng monoton zunimmt oder daß zur Realisierung einer Bandsperre die Elemente, die jeweils ein Dämpfungspolpaar oder einen Dämpfungspol realisieren, so in Kette geschaltet sind, daß der Abstand zwischen den Polfrequenzen und der Mittenfrequenz der Bandsperre vom Eingang zum Ausgang des Filters streng monoton abnimmt.
  • Das Wesen der Erfindung soll anhand der Figuren näher erläutert werden.
  • Die Fig. 1 bis 5 schildern den Entwurf eines Bandpasses vom Grad 12, entwickelt aus einer spulenarmen sogenannten Zick-Zack-Schaltung unter Anwendung der in den Patentansprüchen dargestellten Maßnahmen.
  • Fig. ia zeigt einen Bandpaß vom Grad 12, der in bekannter Weise entworfen wurde, wie in R. Saal, E. Ulbrich: "On the design of filters by synthesis", IRE CT-5 1958, S. 284 bis 327 dargestellt.
  • Dieser Bandpaß hat nach Fig. lb seine drei Dämpfungspolpaare bei Qa und Qb bzw. bei Qc und Qd bzw. bei Q = 0 und Q 2 O'. Das erste, der Mittenfrequenz QO benachbarte Polpaar ist verwirklicht durch den Teilvierpol TVPI, das in der Frequenzlage nach oben und unten folgende Polpaar durch den Teilvierpol TVP2 und das dritte obengenannte Polpaar durch den Teilvierpol TVP3.
  • Der Abstand der Frequenzen der zugehörigen Polpaare von der Mittenfrequenz des Bandpasses nimmt also vom Eingang zum Ausgang des Filters monoton zu. Bei dieser Schaltung verursacht der erste Vierpol TVPI am Eingang bei den Frequenzen, die größer bzw. kleiner sind als die Durchlaßgrenzfrequenzen, verglichen mit allen anderen Vierpolen den größten Dämpfungsbeitrag, weshalb die an den nachfolgenden Vierpolen TVPt und TVP2 verbleibende Spannungsüberhöhung minimal wird. Dasselbe gilt für den folgenden Vierpol TVP2, so daß die auftretenden Spannungsüberhöhungen zum Ausgang des Filters hin abnehmen.
  • In der Schaltung nach Fig 1a sind Serienkreise enthalten, nämlich L2, C4, L4, C8 und L6 , C10. Um die Spannungsüberhöhungen, die an den hierfür erforderlichen Gyratoren auftreten, abbauen zu können, sollen die genannten Serienkreise eliminiert werden. Einen Weg dorthin bietet zum- Beispiel die sogenannte Norton-Transformation, die beschrieben wird in Gleißner: "Zum Entwurf von Hochfrequenz-Bandpaßfiltern mit konzentrierten Elementen." Dissertation Technische Universität München 1971.
  • In Fig. 2a ist der Ausgang der Schaltung nach Fig. la nochmals dargestellt. Die Bezeichnungen der Bauelemente sind die entsprechenden.
  • Zunächst wird die Kapazität C9 in zwei Teilkapazitäten CI-und C" aufgespalten, von denen die Kapazität -C' wie auch die Bauelemente C8, L4 und L5 und L6 bei der Norton-Transformation, die durch den Schritt von Fig. 2a zu Fig. 2b vollzogen wird, außer Betracht bleiben.
  • Die Schaltung aus den Bauelementen C8, L4 (Serienschwingkreis) und C' ist in Fig. 3a noch einmal dargestellt. Der hier enthaltene Serienkreis wird eliminiert mit Hilfe der folgenden Beziehungen, woraus sich dann die Schaltung nach Fig. 3b ergibt. Die genannten Beziehungen sind: C' a = 1 + C8 C13 = a C8 C14 = a Ct L8 Li 2 a Diese Beziehungen lassen sich entsprechend auch anwenden auf den Schaltungsteil, der in Fig. ia die Elemente L2, C4 und C5 enthält, wobei sich die Elemente L9, C15 und C16 ergeben.
  • Aus Vorstehendem ergibt sich eine Schaltungsanordnung nach Fig. 4, die den umgewandelten Bandpaß vom Grad 12 zeigt, in dem die Elemente, die jeweils ein Dämpfungspolpaar realisieren, so in Kette geschaltet sind, daß der Abstand zwischen den Polfrequenzen und der Mittenfrequenz des Bandpasses vom Eingang zum Ausgang des Filters streng monoton zunimmt. Weiter sind alle Serienkreise eliminiert. Die Bezeichnungen der Bauelemente sind aus den vorhergehenden Figuren übernommen.
  • Ersetzt man alle Spulen der Schaltung nach Fig. 4 durch Gyratoren, wie in Göckler: Über Realisierungsmöglichkeiten beim Entwurf von Gyrator-C-Filtern, AEÜ, 28 (1974), 1, S. 15 - 24 beschrieben, so ergibt sich die Schaltung nach Fig. 5.
  • Mit Hilfe der Fig. 6a und 6b soll zunächst erläutert werden, was in der vorliegenden Beschreibung und den Patentansprüchen unter abhängigen und unabhängigen Spannungsüberhöhungen verstanden wird.
  • In Fig. 6a ist eine L-C-Abzweigschaltung aufgezeichnet, wobei der Einfachheit halber nur die anliegenden Spannungen (Eingangsspannung UE, Ausgangsspannung UA und Spannung an der Induktivität L UL) und der Strom durch die Induktivität IL eingezeichnet sind.
  • In Fig. 6b ist die äquivalente Schaltung gezeigt, in der die Induktivität durch einen Gyrator G ersetzt ist. Die Spannungen UE, UA und WL sind die gleichen wie in Fig. 6a.
  • Die Spannung UL ist also von dem Aufbau des Gyrators unabhängig und deshalb wird hier die entsprechende Spannungsüberhöhung als "unabhängig" bezeichnet. Dagegen hängt die Spannung UG am Ausgang des Gyrators G von der Gyrationskonstanten rg ab und die entsprechende Spannungsüberhöhung wird daher "abhängig genannt.
  • Diese Kettenschaltung aus Teilvierpolen, die aus Längs- und Querkapazitäten und Gyrator-C-Schaltungen bestehen, enthält sechs Schaltungsteile, deren Gyratinnskonstanten unabhängig voneinander wählbar sind. Diese Gyrationskonstanten sind rl, r2, r3, r4, r5 und r6. Die an dem Gyrator mit der Gyrationskonstanten r1 anliegende unabhängige Spannung ist Ui, wie in Fig. 5 gezeigt. Der zur Bestimmung der Gyrationskonstanten erforderliche Strom I1 = -I2 wird der äquivalenten L-C-Schaltung nach Fig. 4 entnommen.
  • Um zum Beispiel die Gyrationskonstante rl so festzulegen, daß an den betreffenden Gyratoren die abhängigen Spannungsüberhöhungen gleich oder kleiner sind als die zugehörigen unabhängigen Spannungsüberhöhungen, wird aus der anliegenden Spannung Ul und dem Strom I1 der dem Betrag nach jeweils größte Wert bestimmt: lUl = max flUlil III = max II1II Daraus errechnet sich dann die Gyrationskonstante zu: In der Schaltung nach Fig. 5 ergibt sich ein Ausgangswiderstand RA, der im allgemeinen vom Eingangswiderstand RE verschieden ist.
  • Die vorstehend beschriebenen Maßnahmen zur Auslegung der Schaltung führen jede für sich angewendet zu einer Verbesserung des Signal-Rauschabstandes der genannten Filter. Die gleichzeitige Anwendung mehrerer der Maßnahmen ergibt ein Optimum.
  • Diese Maßnahmen können natürlich auch auf Teile der in den Ansprüchen genannten Filter beschränkt sein Bisher wurde der Abbau von Spannungsüberhöhungen~behandelt.
  • Die in den Patentansprüchen beschriebenen Maßnahmen können natürlich auf duale Weise bei dualen Schaltungen zum Abbau von Stromüberhöhungen angewendet werden.

Claims (2)

Patentansprüche
1. Filterabzweigschaltung mit großem Signal-Rauschabstand, in der jede Spule durch einen kapazitiv abgeschlossenen Gyrator ersetzt ist, gekennzeichnet durch die Anwendung einer oder beider der folgenden Maßnahmen: daß die Gyrationskonstanten so bestimmt sind, daß an jedem Gyrator die abhängigen Spannungsüberhöhungen gleich oder kleiner sind als die zugehörigen unabhängigen Spannungsüberhöhungen, daß die Zahl der beim Entwurf des Filters entstandenen L-C-Serienkreise mit Hilfe von Äquivalenzbeziehungen so klein wie möglich gemacht ist.
2. Filterabzweigschaltung mit großem Signal-Rauschabstand, in der jede Spule durch einen kapazitiv abgeschlossenen Gyrator ersetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Realisierung eines Hochpasses die Elemente, die jeweils einen Dämpfungspol realisieren, so in Kette geschaltet sind, daß die Frequenzen der zugehörigen Pole vom Eingang zum Ausgang des Filters streng monoton abnehmen oder daß zur Realisierung eines Tiefpasses die Elemente, die jeweils einen Dämpfungspol realisieren, so in Kette geschaltet sind, daß die Frequenzen der zugehörigen Pole vom Eingang zum Ausgang des Filters streng monoton zunehmen oder daß zur Realisierung eines Bandpasses die Elemente, die jeweils ein Dämpfungspolpaar oder einen Dämpfungspol realisieren, so in Kette geschaltet sind, daß der Abstand zwischen den Polfrequenzen und der Mittenfrequenz des Bandpasses vom Eingang zum Ausgang des Filters streng monoton zunimmt oder daß zur Realisierung einer Bandsperre die Elemente, die jeweils ein Dämpfungspolpaar oder einen Dämpfungspol realisieren, so in Kette geschaltet sind, daß der Abstand zwischen den Polfrequenzen und der Mittenfrequenz der Bandsperre vom Eingang zum Ausgang des Filters streng monoton abnimmt.
L e e r s e i t e
DE19752504530 1975-02-04 1975-02-04 Filterabzweigschaltung Expired DE2504530C2 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6490706B2 (en) 1999-12-02 2002-12-03 Telefonaktiebolaget Lm Ericsson (Publ) High Q gyrator structures

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Philips Research Rept. 26, April 1971, S. 114-133, AEÜ, Jahrg. 28, 1974, Nr. 1, S. 15-24 *

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6490706B2 (en) 1999-12-02 2002-12-03 Telefonaktiebolaget Lm Ericsson (Publ) High Q gyrator structures

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