DE2504428B2 - Vorrichtung fuer das sortieren von aufgrund eines sortiercode zu dirigierendem postgut - Google Patents

Vorrichtung fuer das sortieren von aufgrund eines sortiercode zu dirigierendem postgut

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DE2504428B2
DE2504428B2 DE19752504428 DE2504428A DE2504428B2 DE 2504428 B2 DE2504428 B2 DE 2504428B2 DE 19752504428 DE19752504428 DE 19752504428 DE 2504428 A DE2504428 A DE 2504428A DE 2504428 B2 DE2504428 B2 DE 2504428B2
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    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/02Apparatus characterised by the means used for distribution
    • B07C3/08Apparatus characterised by the means used for distribution using arrangements of conveyors
    • B07C3/082In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts
    • B07C3/087In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts the objects being taken up in transport files or holders which are not part of the conveyor belts
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  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)

Description

)ie Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen 1 an einem Codierplatz codiertem Postgut in eine ■teilförderanlage, wobei das Postgut in eine Kassette gelegt, der Zielcode in einen Speicher eingeschrie-1, und die Kassette in Querrichtung auf die •derbahn gebracht wird, auf welcher sie bis zu einer ch den Code bestimmten Abwurfstation geführt und leert wird.
)urch die DT-OS 15 74 562 wurde eine Verteilmaschine für Postgut bekannt, bei welcher das Gut in eim von mehreren auf einer horizontalen Bahn umlaufendei Kassetten eingelegt und mittels einer Bodenklappe übe einem durch einen Code bestimmten Zielbehälte abgeworfen wird, Hierbei sind die Kassetten übe Laufrollen an Gleitschienen abgestützt und werdet durch seitlich angeordnete Ketten od. dgl. kontinuicrlic! mitgenommen, was neben der aufwendigen Transport bahn auch ihre Befüllung erschwert.
Ferner wurde durch die DT-PS 12 13 790 eir Transportsystem für Behälter bekannt, bei welchen diese seitlich von einer Transportbahn abgezweigt einem Arbeitsplatz zugeführt, für die Dauer dei Befüllung stillgesetzt und anschließend wieder in der Förderweg eingeschleust werden können. Diese Behäl ter sind kastenförmig gestaltet und dienen dei Aufnahme von Gegenständen oder Waren. Da die Adressierung dort nach der bekannten Lochkartensteuerung erfolgt, ist es auch gleichgültig, an welchen-Punkt der Bahn die Behälter aufgegeben odei abgenommen werden.
Aufgabe der Erfindung ist demgegenüber eine Vorrichtung der eingangs definierten Art, mit welcher im Bereich eines Codierplatzes leere Kassetten aus dem Förderweg geschleust, mit Postgut beschickt und wieder in den Förderweg gebracht werden können. Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Lösung ist dem Patentanspruch 1 zu entnehmen.
Weitere Einzelheiten werden nun anhand einer bevorzugten Ausgestaltung und mit Bezug auf die Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine aus einem endlos umlaufenden Seilzug bestehende Förderbahn,
F i g. 2 einen Ausschnitt des umlaufenden Seilzuges,
F i g. 3 einen Querschnitt entlang der Linie Ill-Ill der Fig. 1,
F i g. 4 eine von mehreren in einer Reihe aufgestellten Bearbeitungsstationen,
Fig.5 eine Füllstation für Postgut, welches den Normen der Union Postale Universelle (UPU) entspricht,
Fig.6 einen Sammelbehälter für abgeworfenes Postgut,
Fig. 7 die Fördermittel im Bereich einer Bearbeitungsstation von oben her,
F i g. 8 eine Vorrichtung zum Eindrücken von Bolzen, F i g. 9 eine Vorrichtung zum Heben von Bolzen,
Fig. 10 einen auf den Seilzug montierten Halter,
F i g. 11 zwei Halter in Seitenansicht,
Fig. 12 verschiedene Positionen des Kassettenbodens,
Fig. 13 eine Auslösevorrichtung für den Kassettenboden,
Fig. 14—18 verschiedene Positionen eines Förderers, Fig. 19 ein Zeit-Diagramm für einige Kassetten.
In Fig. 1 ist eine Förderbahn 1 wiedergegeben, die aus einem endlos umlaufenden Seilzug oder Kabel 2 besteht, welches vergrößert in Fig.2 wiedergegeben ist. Die Förderbahn hat vier parallele Strecken A, B, C und D. Mit Bezug auf Fig. 1 und 3 sind seitlich neben der Strecke A mehrere Bearbeitungs- bzw. Zufuhrstationen angeordnet, von welchen eine in Fig.4 dargestellt ist. Unter allen Strecken können Abfuhrstationen in Form von Sammelbehältern 4, 5 angeordnet sein, wie sie in Fig.6 dargestellt sind. Eine Füllstation für UPU-Post ist mit 6 bezeichnet und in Fig.5 dargestellt. Das Kabel 2 ist an der Stelle jedes einzelnen Kassettenhalters 8 mit einer Klemme 7 versehen, die mit
liner Einklemmöffnung des Kassettenhalters zusamnenwirkt. wie in Fi g. 10 dargestellt ist. Die Kassettenialter 8 erstrecken sich quer zur Richtung der -örderbahn. An ihrer Unterseite weisen sie ein 3-förmiges Profil 9 auf, in welches die Kassetten !0 :ingeschoben werden können, die infolge ihr ^s verdicken oberen Randes 11 hüngen bleiben.
An der Oberseite der Kassettcnhalt-.'r 8 sind zwei Nocken 12 mit Rollen 13 angebracht (Fig. 10). Das Kabel 2 wird an einer oder mehreren Stellen durch Antriebsstationen angetrieben, die aus einer Kette !4 (F i g. 4) mil Rollen 15 bestehen, die mit den Nocken 12 zusammenarbeiten können. Überdies dienen die Nokken 12 dazu, daß die Kassettenhalter in der Querrichtung der Bahn 1 nicht mehr als den zulässigen Spielraum haben. Das ist wichtig bei den Abfuhrstationen, den Antriebspunkten, den Aus- und Einschleusstellen der Kassetten, dem Schließen der Kassetten (siehe weiter unten), den steigenden Teilen und bei manchen Kurven oder Kehren in der Bahn. Das Kabel 2 der Förderbahn 1 wird auf den geraden, horizontalen Strecken mit Schienen 16 und 17 (F ig. 10) mit Hilfe der Kassettenhalter 8 geführt. In den Kurven und Kehren vermeiden nicht eingezeichnete, feste Rollen eine zu große Reibung. Die Rollen 13 kommen in denjenigen Teilen der Bahn in Aktion, die geneigt ist und wo die unterste Schiene fehlt.
Die Kassetten 10 sind derart dimensioniert, daß sie auch die größten Poststücke mit Dimensionen von 38 χ 26,5 χ 3,3 cm aufnehmen können. Die UPU-Post wird bei der Füllstation 6 (F i g. 1, 5) durch eine Öffnung 18 (F i g. 6, 11, 12) in einer Schmalseite in die Kassetten geschleust. Das übrige Postgut wird von oben her in die Kassetten eingeführt und, ebenso wie die UPU-Post, durch die Bodenklappe 19 (Fig. 12) entleert. Die Bodenklappe ist in der Längsrichtung mit Scharnieren befestigt und auf der gegenüberliegenden Seite mit zwei festen Riegeln 20 blockiert, so daß sie sich nicht von selbst öffnen kann. Überdies liegt die Seite mit den Scharnieren viel höher als die Seite mit den Riegeln, so daß die Bodenklappe geneigt ist. Diese Neigung zwingt auch dünnes Postgut, in den günstigen Stand für schnelles und geradständiges Fallen aus der Kassette zu kommen.
Um die Bodenklappe zu öffnen, muß sie erst, der Wirkung zweier nicht eingezeichneter Zugfedern entgegen, verschoben werden, um sich aus dem Griff der zwei festen Riegel zu befreien. Dann erst öffnet sich die Klappe durch das eigene Gewicht. Diese Verschiebung wird dadurch ermöglicht, daß das Bodenklappenscharnier an zwei gekuppelten kurzen Hebeln 21 hängt, von denen zumindest einer so viel langer ausgeführt ist, daß ein an der Transportbahn befestigter elektromagnetisch gesteuerter Zapfen (22) mit Hilfe der Rolle den verlängerten Hebel während des Passierens der Kassette umlegt und damit die Klappe öffnet (Fig. 12, 13). Die Klappe wird mit Hilfe zweier nicht eingezeichneter Nocken geschlossen, nämlich einer, die die Klappe hochdreht und einer, die die Klappe verriegelt. Der Standort einer derartigen, automisch arbeitenden Klappenschlußvorrichtung ist nicht sehr wichtig, so daß man ihn nach Belieben wählen kann.
Unter jeder Stelle, an der Bodenklappen der Kassetten geöffnet werden, befindet sich ein Sammelbehälter 4 für UPU-Post oder ein Sammelbehälter 5 für anderes Postgut (F i g. 6). Eine Batterie Sammelbehälter bildet zusammen eine Abfuhrstation 4,5 (F i g. 1,3). Die leeren Kassetten werden bei den Zufuhrstationen 3 der Förderbahn 1 von einem endlos umlaufenden, mit Bolzen 24 versehenen Mitnehmer 25 (Fig.4, 7, 8, 9) ausgeschleust. Die Bolzen können zwei verschiedene Positionen einnehmen. In Fig.8 ist ein Bolzen im höchsten Stand gezeichnet. Die Bolzen können mit einem Arm 26 des festen Drehmagneten 27 (F i g. 8) in den niedrigsten Stand gebracht werden. Der Arm 26 befindet sich über der Transportbahn 1. Befindet sich ein Bolzen 24 über einer leeren Kassette, dann kann der ίο Arm 26 den Bolzen 24 in diese Kassette schieben. Das geschieht mittels eines Stcuerrechners und wird durch einen Kodieret· eingeleitet. Dieser Kodiercr bedient in der Zufuhrstation 3 eine Klaviatur 28 auf einer Tischplatte 29, die eine Einwurföffnung 30 hat (F i g. 4). Hat der Kodierer eine Endtaste angeschlagen, dann weist der Steuerrechner eine leere Kassette in der Hauptbahn an. Steht keine leere Kassette zur Verfügung, so wartet der Mitnehmer 25 auf die nächste leere Kassette. Dann wird der Bolzen 24 in die passierende, von oben offene Kassette gedrückt. Gleichzeitig kommt der Mitnehmer 25, synchron mit der Förderbahn, in Bewegung und zieht die Kassette aus der Bahn auf einen ununterbrochen drehenden Förder 31. der sich ebenso schnell wie die Förderbahn 1 bewegt (Fig. 7). Hat die Kassette die Bahn der anderen Kassetten völlig verlassen, dann wird der Bolzen durch eine feste, keilförmige Nocke 32 hochgedrückt (F i g. 9) und der Mitnehmer 25 zum Stillstand gebracht. Am Ende des Förderers 31 wird die Kassette auf ein Querband 33 geschoben und von einer Prellplatte 34 aufgefangen. Das Querband 33 bringt die Kassette zur Wartestation 35, wo die Kassette auf einem Fördermechanismus zu ruhen kommt, der aus zwei Schneckenwellen 36 unter der Tischplatte 29 besteht (F i g. 7, F i g. 4). Wird die Endtaste eingedrückt und steht vor dem Mitnehmer 25 eine leere Kassette, so bringen die Schneckenwellen 36 die Kassette von der Stelle 35 zu der daneben liegenden Stelle 37, die sich unter der Einwurföffnung 30 befindet. Die Schneckenwellen machen dabei 1 Umdrehung. Ihr Antrieb erfolgt über nicht eingezeichnete n-Umdrehungskupplungen. Nach dem Kodieren, dem Einwerfen eines Poststücks und dem Eindrücken der Endtaste schiebt, wenn auf der Stelle vor dem Mitnehmer 25 eine leere Kassette vorhanden ist, diese über die Stelle 38 weiter auf die Stelle 39, da Schneckenwellen 40, die die Kassette von den Schneckenwellen 36 übernehmen, 2 Umdrehungen machen. Der Grund hierfür ist, daß sonst in der Praxis zwischen der Prellplatte 34 und den Zubehörteilen des Förderers 46 zu wenig Raum bliebe. Danach wird die gefüllte Kassette von der Stelle 39 mit Hilfe eines zweiten Querbands 42 (Fig.7), die zwei lange Mitnehmer 43 hat, zur Stelle 41 gebracht, wo sie von der Prellplatte 44 aufgefangen wird. Die Kassette befindet sich nun in der Kassettenrinne 45 auf einem zweiten Förderer 46, der 3 Rinner· (45, 47, 48) hat (F i g. 14-18). Der zweite Förderer 46 bringt das Postgut mit Hilfe einer schräggestellten Führungsvorkehrung 49, die ein Förderer sein kann, wieder in die Förderbahn 1.1st eine co Kassette aus der Förderbahn entfernt, so kann auf den leeren Platz in der Förderbahn eine neue Kassette gebracht werden. Da-zu muß der Förderer 46 zu einem geeigneten Augenblick, wenn sich auf der Stelle 41 in einer Kassettenrinne eine gefüllte Kassette befindet, (15 gestartet werden; der Förderer läuft dann synchron mit der Förderbahn 1.
Die Kassettenrinnen können stillstehen oder von dem Förderer mitgenommen werden. Hierfür sorgt die
Steuerung mittels nicht eingezeichneter Nocken, die zwei verschiedene Positionen einnehmen können.
Die Fig. 14—18 geben einen kompletten Zyklus wieder, in dem nacheinander die nachstehend aufgeführten Phasen eintreten:
Förderer 46 Rinne 45
Fig. 14 steht still steht still
Fig. 15 dreht wird mitgenommen
Fig. 16 dreht wird mitgenommen
Fig. 17 dreht wird mitgenommen
Fig. 18 steht still steht still
Rinne 47
steht still wird mitgenommen
wird mitgenommen
steht still
Rinne 48
steht still
steht nach dem Start in dem
gezeichneten Stand still
steht still
steht in dem gezeichneten steht still
Stand still
steht still
In F i g. 19 ist ein Zeit-Diagramm für einige Kassetten wiedergegeben. Die Bewegungsrichtung (/-Achse) verläuft parallel zu der Förderbahn 1.
Die Strecken a-b geben die Zeil zwischen dem Augenblick an, zu dem eine Kassette, die seitlich aus der Förderbahn 1 über die Bahn 31 bewegt wird, und dem Augenblick, zu dem sie mit der Prcllplatte 34 in Kontakt kommt,
die Linien b-c stellen die Zeil dar, die die Kassetten brauchen, um danach von der Stelle 34 auf die Wartestelle 35 zu gelangen,
die Linien c-d die Zeit, um danach auf die Stelle 37 unter der Einwurföffnung zu kommen,
die Linien d-e die Mindestzeit, die für das Einwerfen eines Poststückes verfügbar ist,
die Linien c-f die Zeit, um anschließend auf die Wartcstclli 39 zu gelangen, wobei die Stelle 38 passiert wird,
die Linien f-g die Zeit, um dann auf die Stelle 41 und mit der Prallplatte 44 in Kontakt zu kommen,
die Linien g-h die Zeit, um über den /weiten Förderer 46 in die Förderbahn 1 zu gelangen.
Aus dem Diagramm ist ersichtlich, daß in der Vcrliingcrung der Linie ii-b stets eine Linie g-h liegt, so daß stilndig eine gefüllte Kassette auf der Förderbahn einen leeren Platz einnehmen kann.
Die Kodicrcr sind nicht an das straffe Schema nach Fig. 19 gebunden. 1st die Anlage nicht in Betrieb, so werden keine leeren Kassetten aus der Förderbahn ausgeschleust und auch nicht eingeschleust. Ist eine Kassette der Förderbahn entnommen, dann kann sie an den Stellen 35, 37 und 39 aufgehalten werden. Neben einem offenen Platz in der Förderbahn 1 läuft aber stets eine Rinne auf dom zweiten Förderer 46. Gefüllte Kassetten auf den Stelle 37 oder 39 werden (z. B. zu Ende der Dienstzeil) nach einer bestimmten Zeit durch Steuerung mittels des Steuerrechners, ohne Zutun eines Kodlcrers, weiterbefördert.
Im Oegensatz zu der Post, die auf den Zufuhrstationen 3 verarbeitet wird, muß bei der automatischen Zufuhr auf der Füllstation 6 die Indoxierung iiuf den Briefen elektronisch gelesen werden.
Der Brlefubnehmer SO bringt die Post zu dem
Apparat für die automatische Zufuhr, wo der Lesekopf
2<j 51 die Indexierung liest. Danach werden die Briefe mit einer Geschwindigkeit von 30 000 Briefen pro Stunde in die offene Seite 18 der Kassetten 10 geschleust (F i g. 1, 5, II). Um diesen Vorgang gut funktionieren zu lassen, sind unmittelbar hinunter dem Lesekopf zwei Weichen
•,o (52, 53) angebracht. Die erste Weiche (52) bringt die Briefe, die unlesbar indexiert sind, zu einem Stapler 54, und die zweite Weiche (53) befördert die Briefe abwechselnd in zwei Kanäle (55,56), die je lange genug auf eine passierende Kassette gerichtet werden, um auch den längsten Brief sicher in die Kassette zu schleusen. Auch in diesem Fall wird die Information vom Lesekopf dem Steuerrechncr zugeführt, und die Kassette wird dann mittels eines Abzählsystems am Bestimmungsort geleert.
Da die UPU-Post evtl. eine andere Behandlung als die übrige Post erfährt, wird diese über die automatische Zufuhr verarbeitete Post in einen gesonderten Behälter 4 (F i g. 6) geleert. Dieser Behälter ist Bestandteil des Sammelbehälters (4,5) für die größeren Postsachen mit
4s den gleichen Bestimmungsorten (F i g. 6).
Aus vorstehendem erhellt, daß die Kassetten auf Kodiertischen von Kodierern und mit Hilfe der automatischen Zufuhr gefüllt werden. Bei einer Kapazität von 30 000 Kassetten pro Stunde (Biihngc-
schwindigkcit: öa.Scm/Sek.) kann man sich mit I Briefabnehmer für die automatische Zufuhr begnügen der ebenfalls 30 000 Briefe/Stunde verarbeitet. Sehr viele Kassetten werden aber bereits, wenn sie die Hälfte der Bahn zurückgelegt haben, ihren Inhalt in die dafür bestimmten Fächer abgeworfen haben, Diese geleerten Kassetten kann man neuerdings In einem zweiten Zufuhrapparat benutzen, der aus einem zweiten Briefabnehmer bestehen kann, der alle leeren Plätze füllt. Man kann dazu auch eine Reihe von Kodieriischen benutzen. Die Verarbeltungskapazitüt der totalen Bahn kann sich damit theoretisch auf 40 000 Stück pro Stunde steigern. Bei noch mehr Zufuhrstationen wird diese Ziffer noch höher und steigt bis zum theoretischen Maximum der zweifachen Bahnkapazität — im
(15 vorliegenden Fall also auf 60 000 Briefe pro Stunde.
Hierzu IO Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Zuführen von an einem Codierplatz codiertemPostgut in eine Verteilförcleranlage, wobei das Postgut in eine Kassette eingelegt, der Zielcode in einen Speicher eingeschrieben, und die Kassette in Querrichtung auf die Förderbahn gebracht wird, auf welcher sie bis zu einer durch den Code bestimmten Abwurfstation geführt und entleert wird, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
a) als Förderglied dient ein Seilzug (2) mit daran befestigten, quer zur Förderrichtung weisenden Kassettenhaltern (8),
b) im Bereich eines Codierplatzes (3) zieht ein Mitnehmer (25) eine leere Kassette (10) auf einen parallel zur Förderbahn (1) und synchron mit dieser bewegten Entnahmeförderer (31) in eine Beladestation (37) unterhalb einer Einwurföffnung (30) im Codierplatz und anschließend in eine Wartestation (39),
c) eine Fördervorrichtung (42) schiebt eine gefüllte Kassette (10) aus der Wartestation (39) auf einen gleichfalls parallel zur Förderbahn (1) und in Förderrichtung nach dem Entnahmeförderer (31) angeordneten Zufuhrförderer (46),
d) mit dem Zufuhrförderer (46) ist wenigstens eine Rinne (45) zur Aufnahme einer Kassette gekuppelt und in Höhe der Wartestellung arretierbar,
e) beim Vorbeilauf eines leeren Kassettenhalters (8) an der Rinne (45) startet der Zufuhrförderer (46), und eine Führungsvorkehrung (49) schiebt die Kassette (10) in die Förderbahn (1).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daf3 die Kassetten (10) einen verstärkten oberen Rand (11) aufweisen, der mit den an dem Seilzug (2) der Förderbahn befestigten Kassettenhaltern (8) zusammenwirkt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Seilzug (2) an den geraden Streckenabschnitten durch Schienen (16,17) geführt wird, die mit den an dem Seilzug befestigten Kassettenhaltern (8) zusammenwirken.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassetten (10) eine Bodenklappe (19) aufweisen, die an zwei miteinander gekuppelten Hebeln (21) hängt, von denen zumindest einer mit einem festen, elektromagnetisch gesteuerten Zapfen (22) zusammenarbeiten kann.
5. Vorrichtung nach einem aer Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befüllung der Kassetten (10) durch eine in deren Schmalseite angeordnete öffnung (18) erfolgt.
DE2504428A 1974-02-08 1975-02-04 Vorrichtung für das Sortieren von aufgrund eines Sortiercode zu dirigierendem Postgut Expired DE2504428C3 (de)

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