DE2504389C2 - Vorrichtung zum Abtasten von zum Rand hin offenen Aussparungen am Rand eines bewegten Bandes - Google Patents

Vorrichtung zum Abtasten von zum Rand hin offenen Aussparungen am Rand eines bewegten Bandes

Info

Publication number
DE2504389C2
DE2504389C2 DE2504389A DE2504389A DE2504389C2 DE 2504389 C2 DE2504389 C2 DE 2504389C2 DE 2504389 A DE2504389 A DE 2504389A DE 2504389 A DE2504389 A DE 2504389A DE 2504389 C2 DE2504389 C2 DE 2504389C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edge
film
notch
scanning
scanner
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2504389A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2504389A1 (de
Inventor
Rene Regensdorf Lüscher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gretag AG
Original Assignee
Gretag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gretag AG filed Critical Gretag AG
Publication of DE2504389A1 publication Critical patent/DE2504389A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2504389C2 publication Critical patent/DE2504389C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/52Details
    • G03B27/62Holders for the original
    • G03B27/6271Holders for the original in enlargers
    • G03B27/6285Handling strips
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/50Control devices operated by the film strip during the run
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Controlling Sheets Or Webs (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale:
7c) die Rolle (4) ist in Längsrichtung des Abtasters (1,5) verschiebbar gelagert und liegt unter Vorspannung an der Kante des Bandes (F) an;
d) der Durchmesser der Rolle (4) ist größer als die Breite der abzutastenden Aussparungen (6), die jeweils den Bildfeldern des photographischen Films zugeordnet sind, und die Rolle (4) ist als Mitnehmer ausgebildet, so daß sie von jeder vorbeilaufenden Aussparung (6) mitgenommen und dadurch der Abtaster (1,5) aus einer ersten in eine zweite Endstellung verschwenkt wird;
e) Detektor (2) ist im Schwenkbereich des Abtasters (1,5) angeordnet, und
f) es ist ein Rücksteiler (9) für die Rückführung des Abtasters (1, 5) aus der zweiten Endstellung in die erste Endstellung vorgesehen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abtaster (1,5) beziehungsweise die Verbindungslinie zwischen der Rolle (4) und der Abtaster-Schwenkachse (7) mit dem anlaufenden Filmteil in der ersten Endstellung einen Winkel («a) kleiner als 135° und in der zweiten Endstellung einen Winkel (aa) größer als 45° einschließt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (aj) in der zweiten Endstellung etwa 90° beträgt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkeldifferenz zwischen den beiden Endstellungen kleiner ist als 10° und vorzugsweise 3° bis 6° beträgt.
5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rücksteiler eine am Abtaster (1,5) angreifende Feder ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor ein Mikroschalter (2) ist, der mit dem Abtaster (1,5) in Wirkverbindung steht, und daß der Rücksteiler durch eine Rückstellfeder des Schaltnippels (9) dieses Mikroschalters (2) gebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abtaster (1, 5) zweiarmig ist, und daß der Mikroschalter (2) mit dem der Rolle (4) gegenüberliegenden Arm in Wirkverbindung steht.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkbereich des Abtasters (1,5) durch zwei vorzugsweise justierbare Anschläge (3a, 3b) begrenzt
9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abtaster aus zwei teleskopartig ineinander verschiebbaren, gegenseitig federnd abgestützten Hohlprofilen (1,5) gebildet ist, deren eines um die Achse (7) schwenkbar gelagert ist und deren anderes die Rolle (4) trägt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor eine Lichtschranke ist
11. Vorrichtung nach einem der Ansürüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (4) auf dem Abtaster (1,5) freilaufend gelagert ist
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abtasten von zum Rand hin offenen, runden Aussparungen am Rand eines bewegten Bandes, nämlich von bestimmten Stellen eines photographischen Films zugeordneten Positionskerben, der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Bei Abtasteinrichtungen für Aussparungen am Rand eines bewegten Bandes, insbesondere beim Abtasten von Kerben, die Bildern eines fotographischen Filmes zugeordnet sind, stößt man immer wieder auf die Schwierigkeit, daß einerseits die Breite des zu verarbeitenden Filmrnaterials gewissen Schwankungen unterworfen ist und andererseits die Filmführung während des Kerbvorgangs nicht die gleiche ist wie bei der Abtastung. Beispielsweise ergibt sich infolge der Filmbreitentoleranz eine relativ große Schwankung der Kerbentiefe, wenn das Filmmaterial während des Kerbvorgan- ges an der gegenüberliegenden Kante anliegt. Bei mittiger Führung des Filmmaterials oder bei Anlagen an der Kerbenseite während des Kerbvorganges treten in der Abtastposition Schwierigkeiten auf, da in der Regel das Filmmaterial beim Abtasten von Kerben nicht in gleieher Weise geführt wird wie während des Kerbvorganges.
Bei einer bekannten Vorrichtung ist ein Taster senkrecht über einer Filmebene im Abstand von der Bandkante gelagert und auf dem Filmrand teleskopartig federnd abgestützt. Beim Auftreten einer Kerbe gleitet der Taster in dieselbe, wobei an der Stellung des Tasters das Vorhandensein einer Kerbe detektiert wird. Um bei einer derartigen Abtastung Fehldetektisrungen zu vermeiden, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein: Erstens muß eine gleichmäßige Kerbentiefe vorliegen, und zweitens muß eine genaue Führung der gekerbten Bandkante, daß heißt exakt gleichbleibender Abstand zwischen Bandkante und Tastbahn, gewährleistet sein. Diese Forderungen können nicht realisiert werden, da Schwankungen der Breite des abzutastenden Filmmaterials die Regel sind. Dadurch kommen beim Herstellen der Kerben verschiedene Kerbentiefen vor, und auch bei der Führung des Filmmaterials beim Abtasten macht sich aufgrund der Schwankung der Filmbreite eine Ver-Schiebung der Tastbahn relativ zur Bandkante bemerkbar.
Eine weitere bekannte Vorrichtung versucht diese Nachteile zu eliminieren, indem eine Bandkante als Referenz verwendet und mittels eines kraftschlüssig an der Kante des Filmmaterials anliegenden Tasters gemessen wird. Eine solche Vorrichtung ist bspw. in der CH-Patentschrift 5 51 915 beschrieben. Dabei ist in der Meßeinrichtung die Möglichkeit vorgesehen, einen bestimm-
ten Schwellenwert einzustellen, um Perforationsschäden von der Detektion auszuschließen. Der Taster ist senkrecht über der Ebene des Filmmaterials auf einem Rahmen gelagert und umfaßt einen Hebel, dessen Winkelstellung beim Auftreten von Kerben verändert wird Der Rahmen liegt nach Art einer Meßlatte federnd an der Bandkante an. Ein Nachteil dieser Vorrichtung ist, daß sie aufwendig und teuer ist.
Eine bekannte elektronsiche Vorrichtung arbeitet nach einem Lichtschrankenprinzip. Dabei sind zwei oder mehrere Schranken so in der Tastbahn des abzutastenden Filmmaterials angeordnet, daß sie nur dann geöffnet werden, wenn eine in der Geometrie vorprogrammierte Kerbe im Filmrand den Lichtweg freigibt Bei bspw. halbrunden Normkerben sind in dieser Art Breite und Tiefe der abzutastenden Kerben mittels dreier Lichtschranken, wobei zwei auf die Kerbenansatzpunkte an der Bandkante und eine auf den Kerbengrund eingestellt sind, sehr genau einstellbar und Fehldetektierungen in Form von bspw. Perforationsschäden sind weitgehend ausgeschlossen. Nachteilig wirkt sich allerdings die große Abhängigkeit der Dichte der Beschichtung des abzutastenden Filmmaterials aus. Bekanntlich weist maskiertes Filmmaterial etwa Dichten von 1.0 in Blau auf, d. h., bei einem abzutastenden Filmrand mittels einer Lichtschranke liegt bezüglich der Lichtdurchlässigkeit zwischen dem Rand eines ungekerbten Filmmaterials und einer auftretenden Kerbe ein großer Unterschied vor, so daß eine Detektion einer Kerbe nach oben beschriebenem Prinzip einfach ist. Bei unmaskiertem Materia! mit einer Dichte von 0.2 in Biau ist da,} Unterscheidungskriterium zwischen dem Rand des Filmmaterials und einer Kerbe wesentlich geringer, und als Folge davon tritt eine Zunahme der Fehlerhäufigkeit bei der Detektion von Kerben auf.
Weiterhin ist in der DE-OS 23 15 097 eine Kamera mit einem Abtaster beschrieben, der sich auf der Oberfläche des Films abstützt und von oben in die vorbeilaufenden Perforationslöcher einfällt. Solche Perforationslöcher werden jedoch bei der Filmkonfektionierung im Werk mit hoher, gleichbleibender Genauigkeit angebracht und wiederholen sich in regelmäßigen Abständen, so daß die mechanische oder auf andere Weise erfolgende Abtastung eines solchen Perforationsloches keine Schwierigkeiten bereitet. Es muß bspw. nur entsprechend diesem bekannten Abtaster der Fühlstift ungehindert von oben in das Perforationsloch einfallen, so daß er von der nachlaufenden Kante des Perforationsloches mitgenommen werden kann. Diese nachlaufende Kante dient dabei als Bezugskante, was durch die exakte und stets gleichbleibende Positionierung und Dimensionierung der Perforationslöcher möglich ist.
Aufgrund allgemein anerkannter Praxis und stillschweigender Übereinkunft der Gerätefabrikanten wird als Filmkerbe ausnahmslos eine kreissegmentförmige Ausstanzung mit einem Durchmesser von 5,5 mm und einer nominellen Kerbtiefe von 1,75 mm verwendet. Diese Kerben werden nach der Filmentwicklung unter oftmals erschwerten Bedingungen angebracht, was zu unterschiedlichen Kerb-Tiefen und Kerb-Breiten führt, so daß der Kerb-Rand von Kerbe zu Kerbe erheblichen Positionsschwankungen unterworfen ist; deshalb kann der Kerbrand nicht als Bezugskante für einen Abtaststift dienen, wie es im Prinzip aus der DE-OS 23 15 097 bekannt ist. Ganz abgesehen von diesen Positions-Schwankungen wäre jedoch auch eine Kreislinie als Bezugskante für einen Fühlstift denkbar ungeeignet, da sie viel zu große Anforderungen an die Positionsgenauigkeit des Fühlstiftes relativ zur Kerbe quer zur Filmtransportrichtung stellen würde.
Eine weitere Vorrichtung zum Abtasten von zum Rand offenen Aussparungen am Rand eines Filmes in einer Kamera geht aus der DE-PS 1 i 04 816 hervor und weist einen sich an der Bandkante im wesentlichen in der Bandebene federnd abstützenden Abtaster und einen Rücksteller auf, der den Abtaster nach Erreichen der zweiten Endstellung unter Aushebung aus der Aussparung wieder in die erste Endstellung zurückführt
Eine Vorrichtung der angegebenen Gattung geht aus der DE-PS 8 98 550 hervor. Dabei liegt eine an einem Kniehebel in der Filmebene verschwenkbare Tastrolle an der Kante eines Filmes an und schließt einen Steuerkontakt, wenn sie in einen Steuerzuschnitt am Filmrand einfällt Dieser Steuerzuschnitt ist langgestreckt, so daß die Tastrolle längs einer Wegstrecke in Eingriff bleibt, die einem Vielfachen des Tastrollendurchmessers entspricht Eine Zuordnung dieses Steuerzuschnittes zu einzelnen Bildfeldern ist bei dieser Lösung nicht vorgesehen. Bei den heute üblichen kreissegmentförmigen Normkerben treten die bereits obenerwähnten Probleme auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abtastvorrichtung der angegebenen Gattung dahingehend zu verbessern, daß sie bei möglichst geringem konstruktiven Aufwand einerseits und geringstmöglicher Störanfälligkeit andererseits eine präzise, reproduzierbare Erfassung von in ihrer Tiefe variierenden runden, zum Rand hin offenen Aussparungen ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Zweckmäßige Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen zusammengestellt.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen insbesondere darauf, daß weder die Bandkante, noch die Tiefe der Aussparungen als Bezugsgrößen benutzt werden müssen, sondern nur das Vorhandensein einer Aussparung festgestellt wird; dadurch läßt sich ein Schwellenwert zur Verhinderung von Fehldetektionen aufgrund von Perforationsschäden leicht einstellen, indem bspw. die Rolle bzw. der Rücksteiler, nämlich die Rückstellfeder des Schaltnippels eines Mikroschalters, in entsprechender Weise dimensioniert werden. Außerdem hat diese Abtastvorrichtung einen sehr einfachen Aufbau, so daß sie einerseits kostengünstig hergestellt werden kann und andererseits eine hohe Funktionssicherheit hat.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. la und Ib zwei verschiedene Funktionsphasen eines Ausführungsbeispiels einer Abtastvorrichtung in perspektivischer Darstellung, und
Fig. 2a bis 2e fünf Funktionsphasen der Abtastvorrichtung in Aufsicht senkrecht zur Filmebene.
Die dargestellte Abtastvorrichtung umfaßt einen zweiarmigen Hebel 5, der um eine Achse 7 zwischen zwei Anschlägen 3a und 3b geschwenkt werden kann, sowie einen Mikroschalter 2. Im Hebel 5 ist ein gegen die Kraft einer Feder 8 verschiebbares Glied 1 geführt, an dessen vorderem Ende eine Rolle 4 freilaufend gelagert wird; diese Rolle dient als Eingriffsteil.
Das gegenüberliegende Ende des Hebels 5 wirkt mit einem Schaltnippel 9 des Mikroschalters 2 zusammen. Dieser Schaltnippel 9 ist mit einer im Mikroschalter 2 eingebauten, in den Figuren nicht sichtbaren Feder ee-
koppelt, die bestrebt ist den Schaltnippel nach außen zu drücken. Die Anschläge 3a und Zb sind vorzugsweise so justierbar, daß der Schwenkbereich des Hebels 5 den Erfordernissen angepaßt werden kann.
Der auf Randkerben 6 abzutastende Film Fwird mittels einer nicht dargestellten Transportvorrichtung in Richtung des Pfeiles P transportiert. Die Abtastvorrichtung ist so angeordnet, daß die Schwenkebene des Hebels 5 etwa mit der Filmebene zusammenfällt und die Rolle 4 unter dem Druck der Feder 8 am Filmrand abläuft. Die Einstellung ist dabei so getroffen, daß der Winkel zwischen dem anlaufenden Filmteil und dem Hebel 5 ein stumpfer ist, wenn die Abtastvorrichtung mit der Rolle 4 auf ungekerbten Teilen des Filmrandes abläuft und der Hebel am bezüglich der Filmlaufrichtung vorderen Anschlag 3b anliegt (F i g. 1 a, 2a) und ein spitzer, wenn der Hebel am hinteren Anschlag 3a anliegt. In der Praxis haben sich für die erstgenannte Stellung (Hebel auf Anschlag 3b) Winkel vonaa von 91° bis 95° und für die zweitgenannte Stellung (Hebel auf Anschlag 3a) Winkel von α von 85° bis 89° bewährt (jeweils bezogen auf die Anlaufseite des Films).
In der in Fig.2a (und la) gezeigten Funktionsphase läuft der Film mit einem ungekerbten Randbereich auf der Rolle 4 des Hebels 5 ab. Der Schaltnippel 9 des Mikroschalters 2 beziehungsweise dessen Feder (nicht dargestellt) drückt den Hebel 5 auf den bezüglich der Filmlaufrichtung vorderen Anschlag 3b.
In F i g. 2b gelangt die Kerbe 6 unter die Rolle 4. Die Rolle beginnt in die Kerbe einzufallen. Die Hebelstellung ändert sich im Vergleich zu F i g. 2a noch nicht.
In Fig.2c hat die Rolle 4 gerade den bezüglich der Filmlaufrichtung hinteren Rand der Kerbe 6 erreicht und ist maximal in die Kerbe eingedrungen. Beim Weiterlaufen nimmt der Film Fden Hebel mit, welcher gegen die Rückstellkraft der Feder des Schaltnippels 9 auf den hinteren Anschlag 3a zubewegt wird. In dieser Bewegungsphase, welche in F i g. 2d gezeigt ist, wird durch Hineindriicken des Schaltnippels der Mikroschalter umgeschaltet. Diese Umschaltung entspricht der Detektion einer Kerbe beziehungsweise des dieser zugeordneten Bildfeldes. Der Mikroschalter ist Teil einer nicht dargestellten Vorrichtung, welche die Bildfelder auswertet, beispielsweise in einer Kopierstation positioniert und kopiert Am Ende dieser Bev/egur.gsphase gelangt der Hebel am Anschlag 3a zur Ruhe.
In Fig.2e beginnt die Rolle 4 sich aus der Kerbe 6 herauszubewegen. Die Mitnahmekraft der Kerbe läßt nach und die Rückstellkraft der Feder des Mikroschalter-Schaltnippels beginnt zu überwiegen und bewegt den Hebel 5 wiederum auf den vorderen Anschlag 3b. Ein voller Zyklus ist damit abgeschlossen und die Abtastvorrichtung zur Detektion einer weiteren Kerbe bereit (F ig. 2a).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
55
60

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Abtasten von zum Rand hin offenen, runden Aussparungen am Rand eines be- s wegten Bandes, nämlich von bestimmten Stellen eines photographischen Films zugeordneten Positionskerben für die Verarbeitung von entwickelten Filmen,
10
a) mit einem an der Kante des Bandes anliegenden, in der Bandebene schwenkbaren und in die Aussparungen einfallenden Abtaster mit einer Rolle an seinem vorderen Ende, und
b) mit einem Detektor für die resultierende Bewegung des Abtasters,
DE2504389A 1975-01-30 1975-02-03 Vorrichtung zum Abtasten von zum Rand hin offenen Aussparungen am Rand eines bewegten Bandes Expired DE2504389C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH112675A CH587497A5 (de) 1975-01-30 1975-01-30

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2504389A1 DE2504389A1 (de) 1976-08-05
DE2504389C2 true DE2504389C2 (de) 1986-08-21

Family

ID=4203091

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2504389A Expired DE2504389C2 (de) 1975-01-30 1975-02-03 Vorrichtung zum Abtasten von zum Rand hin offenen Aussparungen am Rand eines bewegten Bandes

Country Status (10)

Country Link
US (1) US4017014A (de)
JP (1) JPS6122289B2 (de)
BE (1) BE838021A (de)
CA (1) CA1074418A (de)
CH (1) CH587497A5 (de)
DE (1) DE2504389C2 (de)
FR (1) FR2299619A1 (de)
GB (1) GB1505454A (de)
IT (1) IT1053545B (de)
NL (1) NL7600304A (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4222650A (en) * 1978-03-07 1980-09-16 American Electronics, Inc. Automatic camera
US4224824A (en) * 1978-03-24 1980-09-30 Giampiero Giusti Detecting device for breaks or tears and for the end of the strip in a strip of any material during its advance
DE3314114A1 (de) * 1983-04-19 1984-10-25 Karl-Rainer 4010 Hilden Lindner Saegeanlage zum abtrennen von teilstuecken aus profilen
US4837636A (en) * 1987-10-22 1989-06-06 Xerox Corporation Motion sensor for sensing the relative position and velocity of a recording member
SE470195B (sv) * 1992-12-14 1993-11-29 Kent Svensson Mätutrustning för mätning av förslitningsgraden hos en kätting
US5762252A (en) * 1997-04-30 1998-06-09 Eastman Kodak Company Detector for regions of excess thickness in a moving web and web transport system including such detector
IT201900006886A1 (it) * 2019-05-16 2020-11-16 Aetna Group Spa Apparato di svolgimento per macchina avvolgitrice

Family Cites Families (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1488512A (en) * 1921-07-16 1924-04-01 Pathe Cinema Automatic variable-speed advertising contrivance
US1950692A (en) * 1930-02-18 1934-03-13 Freeman H Owens Reversing mechanism for driving shafts
US2166551A (en) * 1932-03-28 1939-07-18 Reeves Pulley Co Photoelectric control of variablespeed mechanism
US2011272A (en) * 1933-04-18 1935-08-13 Paul E Duggan Control switch for moving picture projectors
US2269952A (en) * 1941-04-07 1942-01-13 Ampro Corp Film-controlled circuit switch for motion picture projectors
FR890949A (fr) * 1942-02-19 1944-02-22 Interfot Ges Stratmann & Co Support de couche photo-sensible et magasin à rouleau pour ce support
DE898550C (de) * 1944-05-25 1953-11-30 Universum Film Ag Vorrichtung an Filmkopiermaschinen
DE898549C (de) * 1944-09-06 1953-11-30 Universum Film Ag Einrichtung an Filmkopiermaschinen zum selbsttaetigen UEberblenden kinematographischer Bildfolgen
DE1104816B (de) * 1959-08-11 1961-04-13 Rudolf Hamer Photokamera fuer Film mit seitlichen Aussparungen
US3696981A (en) * 1968-09-05 1972-10-10 Singer Co Film position and break detector
DE2202374C3 (de) * 1972-01-19 1980-10-09 Agfa-Gevaert Ag, 5090 Leverkusen Abtasteinrichtung für Aussparungen am Rand eines bewegten Bandes
DE2315097C3 (de) * 1973-03-27 1978-09-21 Agfa-Gevaert Ag, 5090 Leverkusen Filmtransporteinrichtung für eine fotografische Kamera

Also Published As

Publication number Publication date
FR2299619B1 (de) 1978-11-10
DE2504389A1 (de) 1976-08-05
CA1074418A (en) 1980-03-25
CH587497A5 (de) 1977-05-13
BE838021A (fr) 1976-07-29
IT1053545B (it) 1981-10-10
US4017014A (en) 1977-04-12
GB1505454A (en) 1978-03-30
FR2299619A1 (fr) 1976-08-27
JPS51100726A (de) 1976-09-06
JPS6122289B2 (de) 1986-05-31
NL7600304A (nl) 1976-08-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3705492C2 (de)
DE2721368C2 (de) Einrichtung zum genauen Positionieren eines Vorlagenbandes
DE2504389C2 (de) Vorrichtung zum Abtasten von zum Rand hin offenen Aussparungen am Rand eines bewegten Bandes
DE69019064T2 (de) Druckmaschine für Thermodruck-Rollenpapier.
EP0222741B1 (de) Dickenmessvorrichtung für blattgut
DE69318591T2 (de) Magnetische Lese- und/oder Aufzeichnungsvorrichtung zur Verwendung mit einem lichtempfindlichen Medium
DE2462384A1 (de) Anordnung zur belichtungsmessung
EP0281501B1 (de) Optische Abtasteinrichtung
DE3639344C1 (de) Vorrichtung zum Ent- und Beladen von Roentgenfilmkassetten
DE1812786A1 (de) Photographische Kamera
DE3217815C2 (de) Abtastvorrichtung zur Ermittlung von Warenbahnnähten
DE3605291C2 (de)
DE2520201C2 (de) Vorrichtung zur präzisen Positionierung eines mit seitlichen Perforierungen versehenen Bandes
DE3212201C2 (de) Kopiervorrichtung
DE69314512T2 (de) Magnetkopfaufhängevorrichtung zur Verwendung bei fotographischen Filmen
DE3039541A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum ausrichten eines blatts rechtwinklig zu seiner vorschubrichtung
DE3339618A1 (de) Einfaedelvorrichtung fuer streifenfoermiges material
DE2003741A1 (de) Vorrichtung zum Feststellen von Rissen in einem Rand eines sich bewegenden Bandes
DE19815489A1 (de) Detektor zum Erkennen von Bereichen überdurchschnittlicher Dicke auf einer sich bewegenden Bahn und Bahntransportsystem mit einem solchen Detektor
DE2202374A1 (de) Abtasteinrichtung fuer aussparungen am rand eines bewegten bandes
DE3810815C1 (en) Film advancement (transport) device having a film advancement sprocket wheel
DE668808C (de) Verfahren und Maschine zum Kontaktkopieren von Filmen mit zylindrischen Rasterlinsen
DE917456C (de) Sperrvorrichtung fuer Messinstrumente
DE1303043C2 (de) Vorrichtung zum abschneiden gleichlanger bildfeldabschnitte von perforierten filmstreifen
DE1975589U (de) Filmkasette und kamera zum einsatz dieser kassette.

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: SCHWABE, H., DIPL.-ING. SANDMAIR, K., DIPL.-CHEM.

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee