DE2503578A1 - Echolotgeraet mit mindestens zwei zwischenspeichern - Google Patents

Echolotgeraet mit mindestens zwei zwischenspeichern

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Description

Echolotgerät mit mindestens zwei Zwischenspeichern
Die Erfindung betrifft ein Echolotgerät für Unterwasserxschall mit mindestens zwei Zwischenspeichern, von denen während jeder Lotperiode in dem einen die ankommenden Echosignale gespeichert Herden, während aus dem anderen die gespeicherten Echosignale der vorigen Lotperiode ausgelesen und einem Eicht- oder einem Schreibanzeigegerät zugeführt werden, wobei die Zwischenspeicher nach jeder Lotperiode ihre Rollen tauschen, und wobei ferner die Auslesegeschwindigkeit mit der Aufzeichnungsseschwindigkoit synchronisiert ist und die Auf seic-hnungs-" geschwindigkeit dem jeweils gewünschten Tiefenmeßbereich entsprechend, in festen Grobstufen umschaltbar ist.
Bekanntlich treten bei jeder Unterwasserschallotung Mehrfachechos auf, die dadurch entstehen, daß das erste an der Wasseroberfläche eintreffende Echo vom Wasserspiegel zum Grund zurückgeworfen wird, dort ein zweites Echo auslöst, das seinerseits vom Wasserspiegel zum Grund reflektiert wird, dort ein drittes Echo auslöst und so fort.
Von Bedeutung ist hierbei jedoch vor allem das zweite Echo, Doppelecho genannt, da es, wenn auch schon merklich schwächer als das erste, immerhin noch so stark ist, das es die folgenden Echoanzeigen öder -aufzeichnungen stört. · ·
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BAO ORIGINAL
Das dritte Echo (Dreifachecho) dagegen ist bereits so schwach, daß es durch zweckmäßige Einstellung des Lotverstärkers praktisch unsichtbar gemacht werden kann»
Je nach dem eingestellten Tiefenmeßbereich, d.h. also je nach Lotfolge und Aufzeichnungsgeschwindigkeit, wird das Doppelecho entweder innerhalb derselben Lotperiode am Ende der Aufzeichnung oder am Beginn der Aufzeichnung der folgenden Lotperiode erscheinen. Nur unter bestimmten, günstigen Umständen hinsichtlich Lottiefe, Lotfolge und Aufzeichnungsgeschwindigkeit konnte es bisher in Ausnahmefällen vorkommen, daß das Doppelecho in dem Zeitintervall zwischen Ende der einen und Beginn der nächsten Lotperiode bzw. Aufzeichnung eintraf und somit unsichtbar blieb.
Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, die Möglichkeit zu schaffen, diesen günstigen Fall bei einem Echolotgerät der eingangs vorausgesetzten Art regelmäßig herbeizuführen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zusätzlich Mittel vorgesehen sind, welche zwischen den Grobstufen eine stufenlose Feinregelung, mindestens aber einefeinstufige Regelung der Aufzeichnungsgeschwindigkeit ermöglichen.
Es ist eine an sich bekannte Tatsache, daß bei einem Echolotgerät mit Zwischenspeichern, welche synchron mit der Aufzeichnung ausgelesen werden, eine Änderung der Aufzeichnungsgeschwindigkeit weder
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eine Maßstabsänderung noch eine Lageverschiebung der Aufzeichnung zur Folge hat, wohl aber die Lotfolge ändert, da eine neue Lotung immer nur zugleich mit dem Beginn einer neuen Aufzeichnung ausgelöst wird.
Diese Tatsache läßt sjLch für die Z'vecke der Erfindung auf folgende Weise ausnutzen: Es sei vorausgesetzt, daß eine einem bestimmten Tiefenbereich entsprechende Aufseichnungsgeschwindigkeit bz«. Lotfolge "grob" eingestellt v/urde. Erscheint nun, bei der üblichen Vertikalaufzeichnung, an oberen oder am unteren Rand des Aufzeichnungsträgers ein Doppelecho, so wird man die Aufzeichnungsgcschwindigkeit um soviel vermindern bzi·'. erhöhen, und somit die Lotfolge entsprechend variieren, daß das Doppelecho gerade in dar. Zeitintervall zwischen zwei Lotperioden bzv/. Aufzeichnungsvorgängen fällt. Dies stellt sich optisch so dar, daß man die Doppelechoaufzeichnung zum Rand des Aufzeichnungsträgers hin und über diesen Rand hinaus "verschiebt·1. Dieses Verschieben ist deshalb möglich, weil die "Lotfolge" von Mehrfachechos durch die Hin- und Rücklaufzeit bestimmt wird und daher konstant bleibt.
Bei einem Echolotgerät der vorausgesetzten Art mit einem Schreibregistriergerät, das von einem Elektromotor angetrieben wird, und bei welchem die Impulse zum Auslesen des Speichers von einem mit der Motorwelle gekuppelten Impulsrad erzeugt werden, wird zweckmäßiger» weise in den Motorstromkreis ein stufenlos veränderbarer Widerstand (Regelwiderstand) eingeschaltet.
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BAD ORIGINAL
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In der Zeichnung ist ein schematisches Schaltungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgebildeten Pcholotgerätes dargestellt.
Hierin ict 1 der Sende- und Empfangswsndler und 2 der Sende- und Empfangsverstärker, auch Transceiver genannt. J>a und 3h sind zwei. Speicher zur Zwischenspeicherung der Echosignale; diese Speicher können ala Digitalspeicher angenommen werden, müssen es aber nicht.
Anzeigegerät ist ein gebräuchliches f-chreibanzeigefferat dargestellt, bei dem eine Schreibnadel h mittels eines ntändig umlaufenden Riemens 5 über ein elektrosencitives Registrierpapier 6 geführt wird. Die aufzuzeichnenden .Signalspannungen werden der Kcntaktechiene zugeführt, auf der das andere Ende der Schreibnadel k schleift. An dem Riemen 5 ist ein Nocken 8 angebracht, der bei jedem Riemenumlauf den Nockenkontakt 9 kurzzeitig schließt, wodurch jeweils ein kurzer Stromstoß erzeugt wird. Dieser Stromstoß v/ird über die Leitung 10 dem Transceiver 2 zugeführt, wo er die Auscendung eines Lotirapulses auslöst, und dem Speichertaktgenerator 11, den er zur Abgabe von Speichertaktirapulsen veranlaßt.
Der Speichertaktgenerator 11 ist, wie durch den eingezeichneten Stufenschalter angedeutet, auf verschiedene, den gewünschten Tiefenbereichen entsprechende Taktfrequenzen umschaltbar ausgebildet.
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BAD ORIGINAL
Der Nockenkontakt 9 veranlaßt bei seiner Schließung ferner über
nicht weiter dargestellte Schaltmittel (z.B. multivibratorgesteuerte Relais), daß die Umschaltkontakte 12, 13, "\k und 15 umgelegt werden-, wodurch die Speicher 3s und J>h ihre Rollen (Einlesen/Auslesen)
tauschen.
f
Sum Antrieb des Riemens 5 dient der Elektromotor 16. Diesem ist ein Stufenschalter 17 vorgeschaltet, der die Wahl verschiedener Drehzahlstufen und somit verschiedener, den gewünschten Tief enbereicher> entsprechender Aufzeichnungsgeschwindigkeiten ermöglicht.
Die Synchronisierung der Auslesegeschwindigkeit, beim Digitaltvpeicher alco des Auslesetakten, r.iit der Aufzeichnungsgeschwindigkeit wird
durch das auf der Motorwelle 18 sitzende Impulsrad 19 bewirkt. Das
Impulsrad 19 ist hier nur symbolisch gezeichnet. In concreto könnte
es eine Schlitzenblendenscheibe sein, die lichtelektrisch abgetastet wird. Die abgehende Leitung 20 .;mre dabei an den Ausgang eines
Fotozellenverstärkers angeschlossen zu denken.
In die von dem Stufenschalter 17 zum Elektromotor 16 führende Leitungsader 21 ist ein stufenlos veränderbarer Vorwiderstand 22 eingeschaltet, mit welchem eine Feinregelung der Motordrehzahl auf Werte, die zwischen zwei Grobstufen liegen, vorgenommen werden kann.
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Claims (2)

  1. r\f Kiel, den 20. Januar 1975
    *--^—■<·-*· ■■■ r;ä'" ,. PA-Wf/Rat/950
    Patentansprüche
    eholotgerät für ünterwasserschall mit mindestens zwei Zwischenspeichern, von denen während jeder Lotperiode in dem einen die ankommenden Echosignale gespeichert werden, während aus dem anderen die gespeicherten Echosignale der vorigen Lotperiode ausgelesen und einem Sicht- oder einem Schreibanzeigegerät zugeführt werden, wobei die Zwischenspeicher nach jeder Lotperiode ihre Rollen tauschen, und wobei ferner die Auslesegeschwindigkeitmit der Äufzeichnungsgeschwindigkeit synchronisiert ist und die Aufzeichnungsgeschwindigkeit dem jeweils gewünschten Tiefenmeßbereich entsprechend in festen Grobstufen umschaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche Mittel vorgesehen sind, welche zv/ischen den Grobstufen eine stufenlose Feinregelung, mindestens aber eine feinstufige Regelung der Aufzeichnungsgeschwindigkeit ermöglichen.
  2. 2.) Echolotgerät nach Anspruch 1, mit einem Schreibregistriergerät, das von einem Elektromotor angetrieben wird, und bei welchem die Taktimpulse zum Auslesen des Speichers von einem mit der Motorwelle gekuppelten Impulsrad erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in den Motorstromkreie ein stufenlos veränderbarer Widerstand (Regelwiderstand) eingeschaltet ist.
    609832/0398
DE19752503578 1975-01-29 1975-01-29 Verfahren zum verhindern der aufzeichnung von doppelechos bei einem echolotgeraet Granted DE2503578B2 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752503578 DE2503578B2 (de) 1975-01-29 1975-01-29 Verfahren zum verhindern der aufzeichnung von doppelechos bei einem echolotgeraet
NO753427A NO145858C (no) 1975-01-29 1975-10-09 Ekkolodd med i det minste to mellomlagre
GB3162/76A GB1523541A (en) 1975-01-29 1976-01-27 Echo-sounders

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DE2503578A1 true DE2503578A1 (de) 1976-08-05
DE2503578B2 DE2503578B2 (de) 1976-11-11

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DE (1) DE2503578B2 (de)
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NO145858B (no) 1982-03-01
GB1523541A (en) 1978-09-06
NO145858C (no) 1982-06-09
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DE2503578B2 (de) 1976-11-11

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