DE2503529A1 - Schaltuhr mit programmschaltung - Google Patents

Schaltuhr mit programmschaltung

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DE2503529A1
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Germany
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clock
switching
switch
clock according
frequency divider
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Pending
Application number
DE19752503529
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English (en)
Inventor
Lothar Sachsse
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/14Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
    • G04C23/18Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating one device at a number of different times

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Description

  • Schaltuhr mit Progranunschaltung Die Erfindung betrifft eine Schaltuhr mit Programmschaltung wie sie für die Steuerung von Maschinen, aber auch von Gleitzeit-Registriergeräten verwendet wird.
  • Es ist bekannt, mit Synchron-Motoren Schaltuhren zu betreiben, die über ein Federwerk auch mit einer Gangreserve ausgerüstet sind.
  • Teure Untersetzungsgetriebe mit Supplungsmechanismen für die Gangreserve sind der Nachteil. Ferner muß für die Gleitzeitanwendung extra ein 36-Sekunden-mpuls mittels mechanischer Getriebe erzeugt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorteile der heute billigen elektronischen Teiler mit der leichten Programmierbarkeit mittels Schaltreitern bei einer Direktanzeige der Uhrzeit durch Zeiger ohne Extra-Untersetzung auf ein 24-Stunden-Rad einer elektromechanischen Schaltuhr zu kombinieren.
  • Diese Lösung wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein elektronischer Frequenzteiler aus einer stabilen Frequenz, vorzugsweise aus der Netzfrequenzteinen Elektromagneten als Antrieb eines Schrittschaltwerkes oder eines Schrittmotores steuert und hierdurch das Minuten- und das Stundenrad einer Schaltuhr über eine Untersetzung angetrieben wird.
  • Um auf einem 12-Stunden-Schaltrad ein Programm für 24 Stunden zu schalten, muß man dafür sorgen, daß die Programmschaltreiter auf dem 12-Stunden-Rad in zwei verschiedenen Serienanordnungen eingesteckt und ausgebildet sind, derart, daß in den ersten 12 Stunden des Tages die einen und in den zweiten 12 Stunden des Tages die anderen kontaktgebend wirksam werden.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Schaltuhr wesentlich einfacher mit weniger Bauteilen und damit billiger aufgebaut werden kann, wobei die für Gleitzeitanwendung notwendigen 36-Sekunden-Impulse nahezu kostenlos nebenbei anfallen.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben: Fig. 1 zeigt eine Schaltuhr schematisch dargestellt. Der Klappankermagnet 1 erhält aus dem elektronischen Teiler 15 seine Fortschaltimpulse und treibt über ein Ritzel 2 und eine Untersetzung 3 die Achse 4 an, an der am einen Ende der Minutenzeiger 5 und am anderen Ende das Minutenrad 6 mit den Minuten-Schaltkontakten 7 befestigt ist. Über die Untersetzung 8 wird das 12-Stunden-Rad 9 und der Stundenzeiger 10 angetrieben. Am Stundenrad 9 sind in Schlitzen Programmschaltreiter 11 eingesteckt, die über den Federsatz 12 bei einem möglichen 5-Minuten-Abstand, z. B. das bistabile Relais 13 auslösen. Die Auslösung des Relais 13 wäre zeitlich zu ungenau, wenn nicht über die Schaltkontakte 7 der Federsatz 14 auf die Minute genau kurzgeschlossen würde, so daß die schleichende Kontaktgabe am Programmschaltreiter 11 in eine exakte, zeitgenaue Schaltung am Minutenrad ugewandelt wird.
  • Am Stundenrad 9 ist ein Zapfen 16, der mit einem Schaltstern 17 jeweils nach zwölf Stunden die Schaltscheibe 18 um z. B.
  • eine vierzehntel Umdrehung weiterschaltet und so über die Schaltsegmente 19 und den Federsatz 20 jeweils die Vormittags-oder Nachmittags-Programmschaltreiter 11 über den Federsatz 12 mit Strom versorgt.
  • Ein ausgelassenes Schaltsegment z7 an der Schaltscheibe 18 wird für die ;iochenend-Schaltung verwendet.
  • Der elektronische Teiler 15 wird mit einer stabilen Frequenz versorgt und kann neben den Fortschalt -Impulsen für die Uhr auch noch andere rhythmisch wiederkehrende Zeitintervalle herausteilen und an die Kontakte 21 als Impulse abgeben, z. B.
  • 36-Sekunden-Impulsintervalle für Gleitzeit-Zähler.
  • Fig. 2 zeigt den Schnitt durch einen Teil des Stundenrades 9 mit einem aufgesteckten Programmschaltreiter 11. Die acht Pfeile deuten die acht möglichen Federkontakte an, wobei einer davon den Strom vormittags und ein anderer den Strom nachmittags an den Reiter anlegt,und die sechs anderen stehen für die Programmschaltung zur Verfügung.
  • Fig. 3 zeigt die Ansicht einer Schaltuhr mit den Zeigern 5 und 10 sowie einem Stück des Stundenrades 9, auf welches zwei Programmschaltreiter 11 aufgesetzt sind. Darunter ist ein mit der Uhr synchron laufendes Jahresprogrammband an zwei Ausschnitten 22 und 23 des Gehäuses für das Datum und z. B. die Sollzeitangabe für ein Gleitzeitsystem zu sehen. Auf dem Band sind die Tage des Jahres aufgedruckt und ferner Stellen markiert, an denen z. B. durch Lochung eine Umschaltung auf ein anderes Programm erfolgen soll. Diese Kennungsmarkierung kann auch magnetisch oder durch leitende Beschichtung oder andere bekannte Verfahren erfolgen.
  • Ganz unten sind die Taster 24 und 25 zu sehen, die einmal die Einschaltung des Taktgenerators oder zum anderen die Einzeltaktgabe zum Ein- und Nachstellen der Uhr ermöglichen. Der Schalter 26 besitzt drei Stellungen und erlaubt die Taktgabe auf die Uhr allein, auf die Uhr und andere Geräte (wie Gleitzeitzähler oder Paralleluhren) gleichzeitig oder nur auf andere Geräte auszuführen.

Claims (11)

  1. Patent- und Schutzansprüche
    Schaltuhr mit Programmschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektronischer Frequenzteiler (15) aus einer stabilen Frequenz, vorzugsweise aus der Netzfrequenz, einen Elektromagneten (1) als Antrieb eines Schrittschaltwerkes oder eines Schrittmotores steuert und hierdurch das Minutenrad (6) und das Stundenrad (9) einer Schaltuhr über eine Untersetzung ( 3 und 8) angetrieben wird.
  2. 2. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Programmschaltreiter (11) auf dem Stundenrad (9) eingesteckt und ausgebildet sind, derart, daß in den ersten zwölf Stunden-des Tages die einen und in den zweiten zwölf Stunden des Tages die anderen kontaktgebend wirksam werden.
  3. 3. Uhr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Kontakte an den Schaltreitern (11) gegebenen elektrischen Impulse ein bistabiles Relais (13) in an sich bekannter Weise auslösen.
  4. 4. Uhr nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gangreserve bei Stromausfall durch eine Frequenz-Ersatzschaltung in Verbindung mit einem Notstromakkumulator gebildet wird.
  5. 5. Uhr nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die genaue Minutenschaltung des Relais (13) durch die elektrische Hintereinanderschaltung von einem 5-Minuten-Schaltreiterkontakt (11) auf dem Stundenrad (9) am e i n e n Anschluß der Relaisspule und durch einen Minuten-Schaltkontakt (7) am Minutenrad (6) am a n d e r e n Anschluß der jeweils wirksamen Relaisspule und die damit exakt zeitgenau angelegte Spannung erfolgt.
  6. 6. Uhr nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das 12-Stunden-Rad (9) über eine mechanische Untersetzung (Teiler) bei jedem zweiten Umgang ein Wochenrad schaltet,welches in an sich bekannter Weise die Programme für die Wochentage und das Wochenende über geeignete Schaltmittel wählt.
  7. 7. Uhr nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Jahresprogrammband mit der Uhr synchron mitläuft, welches sowohl festaufgedruckte Daten als auch nachträglich einbringbare Kontaktkennungen nach Art an sich bekannter Lochstreifen enthalten kann.
  8. 8. Uhr nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der elektronische Frequenzteiler (15) nicht nur die Grundtakte für die Fortschaltung der Uhr aus der Festfrequenz, sondern auch andere wählbare rhythmisch wiederkehrende Zeitintervalle, z. B. 36-Sekunden-Intervalle für die Fortschaltung der Gleitzeit-Zähler aus der Festfrequenz oder der genannten Frequenzersatz-Notstromschaltung herausteilt.
  9. 9. Uhr nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ihr erstmaliges Einstellen und späteres Nachstellen mittels eines Taktgenerators oder eines Einzeltaktgebers erfolgt (Betätigungsknöpfe 24 und 25 in Fig. 3).
  10. 10. Uhr nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Taktgenerator oder Einzeltaktgeber auch zum gleichzeitigen oder getrennten Nachstellen der von der Schaltuhr gesteuerten Gleitzeit-Zähler oder anderer Geräte, z. B. Paralleluhren, verwendet wird.
  11. 11. Uhr nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Stundenrad (9) eine vorzugsweise mit Momentschaltwerk ausgerüstete Schaltscheibe (18) bei jedem 12-Stunden-Umgang weiterdreht und diese Schaltscheibe (18) mit ihren z. B. 14 Halbtags-Stellungen einer Woche sowohl die Vormittags- als auch die Nachmittagschaltreiter (11) durch Stromschaltung elektrisch auswählt und darüber hinaus ein Wochenendprogramm schalten kann.
    L e e r s e i t e
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