DE2503213B2 - Traglufthalle - Google Patents
TraglufthalleInfo
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- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
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- E04H15/20—Tents or canopies, in general inflatable, e.g. shaped, strengthened or supported by fluid pressure
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Description
35
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Traglufthalle, bestehend aus durch Nähen, Kleben, Verschweißen
od. dgl. an ihren seitlichen Rändern miteinander verbundenen Stoff- bzw. Folienbahnen, die je aus einer
äußeren und einer inneren Schicht von unterschiedlicher Bahnbreite bestehen, welche an ihren seitlichen
Rändern sowie an ihren Endrändern miteinander verbunden sind, wobei die innere Schicht jeder
Stoffbahn mindestens eine luftdurchlässige öffnung aufweist
Bei einer bekannten Traglufthalle dieser Gattung (finnische PS 47 410) verlaufen die Stoff- bzw.
Folienbahnen durchgehend vom Fuß der Halle an einer Hallenseite über den Scheitel bis zum Fuß auf der
anderen Hallenseite. Die Giebelwände der Halle sind entsprechend ausgebildet Dabei dient die innere
Schicht dazu, zwischen den beiden Schichten eine als Wärmedämmung dienende Luftschicht zu schaffen, die
bei Kälte die Wärmeverluste aus der Halle herabsetzt und bei Sonnenbestrahlung die Innentemperatur der
Halle in einem erträglichen Maß hält Damit der innere Überdruck der Halle die innere Schicht nicht gegen die
äußere preßt, ist die innere Schicht jeder Bahn mit einer oder mehreren luftdurchlässigen öffnungen versehen, fco
so daß der Luftdruck zwischen den Schichten der gleiche ist wie im Halleninnenraum.
Bei der besagten bekannten Traglufthalle ist die äußere Schicht jeder Bahn um soviel breiter als die
innere Schicht daß zwischen den beiden Schichten ein " Kanal mit einem ziemlich großen, im wesentlichen
rechteckigen Querschnitt gebildet wird. Dabei hat dieser Querschnitt eine derartige Größenordnung, daß
zwischen den Schichten entgegengesetzt gerichtete Konvektionsströmungen an der äußeren bzw. inneren
Schicht entstehen können, wodurch eine Wärmeübertragung von der inneren Schicht zur äußeren oder
umgekehrt bewirkt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Traglufthalle der eingangs erwähnten Gattung zu
schaffen, bei der im Zwischenraum zwischen den beiden
Schichten der Stoff- bzw. Folienbahnen möglichst wenig Luftströmungen entstehen, die eine Wärmeübertragung
von der inneren Schicht zur äußeren oder umgekehrt begünstigen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die äußere Schicht jeder Stoff- bzw. Folienbahn um
soviel schmäler als die innere Schicht ist, daß sich nach Aufblasen der Halle ein Zwischenraum zwischen den
beiden Schichten von wenigen Zentimetern, vorzugsweise von 1,5 bis 2 cm, einstellt und daß in wenigstens
einer in Bodennähe befindlichen öffnung der inneren Schicht eine gegen die äußere Schicht vorspringende
Hülse angeordnet ist
Mit einem derart engen Kanal zwischen den beiden Bahnschichten sind entgegengesetzt gerichtete Konvektionsströmungen
zwischen den Schichten praktisch ausgeschlossen. Weiter bedeutet die geringere Breite
der Außenschicht gegenüber derjenigen der Innenschicht daß bei einer gegebenen Hallengröße die
Außenfläche minimal und somit entsprechend weniger wärmeüoertragend ist Hingegen wird die innere
Schicht jeder Bahn etwas nach innen gewölbt, so daß die innere Wandung der Halle in etwa wellenförmig
verläuft Das bringt den zusätzlichen Vorteil einer Verbesserung der notorisch schlechten Akustik derartiger
Hallen. Aufgrund des engen Zwischenraumes zwischen den Bahnschichten könnte beim Aufblasen der
Halle ein Trennen der beiden Schichten voneinander in die Gebrauchslage Schwierigkeiten bereiten. Die
erfindungsgemäß in bodennahen öffnungen der inneren Schicht vorgesehenen Hülsen halten jedoch die beiden
Schichten an dieser Stelle auseinander und erleichtern dadurch ein schnelles Einsickern der Luft in die Kanäle.
Dabei kann die Wandung der Hülse im Bereich zwischen den beiden Schichten mit wenigstens einer
öffnung versehen sein, so daß die einströmende Luft nicht erst die äußere Schicht von der Mündung der
Hülse abheben muß, um in den Zwischenraum eindringen zu können. Beim Absenken der Halle wird
dadurch auch das Entweichen der Luft aus dem Zwischenraum erleichtert
Um zu verhüten, daß Schmutzpartikel od. dgl. durch die Öffnungen der inneren Schicht in den Zwischenraum
zwischen den Schichten dringen, kann ein Netz die Wandung der Hülse bilden oder die der äußeren Schicht
zugekehrte Mündung der Hülse überdecken.
In Weiterbildung der Erfindung kann eine große Anzahl kleiner öffnungen über die Gesamtfläche der
inneren Schicht verteilt sein, wodurch auch die Schallreflektion der inneren Schicht herabgesetzt wird.
Damit wird das bei Traglufthallen oft als lästig empfundene akustische Verheilten wesentlich verbessert
Es ist nicht notwendig, sämtliche dieser kleinen öffnungen mit Hülsen der vorbeschriebenen Ausführung
zu versehen, sondern es genügt, wenn nur einige der öffnungen mit solchen Hülsen versehen sind.
Die Erfindung wird im Nachstehenden anhand von Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt einer Traglufthalle nach der
Erfindung,
F i g. 2 einen Teilschnitt der Hallenwandung nach der Linie A-A in F i g. 1 in größerem Maßstab und
F i g. 3 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit B inFig. 1.
Der in Fig. 1 dargestellte Hallenquercchnitt liegt
etwa an der Längsmitte einer aus zwni Schichten 1, 2 bestehenden Stoffbahn, die sich von einem Fundamentteil
6a an der einen Seite der Halle bis zu einem Fundamentteil 6b an der anderen Seite der Halle
erstreckt Wie in Fig.2 dargestellt, sind die beiden
Schichten i, 2 an ihren seitlichen Rändern 8, 9 miteinander sowie mit den angrenzenden Stoffbahnen
la, 2a bzw. Ib, 2b verbunden, z. B. durch Nähen, Kleben
oder Verschweißen. Ebenfalls sind die Schichten 1,2 an
ihren stirnseitigen Rändern 10, 11 in ähnlicher Weise miteinander verbunden. Die von den Stoffbahnen
gebildete Hallenwandung ist in geeigneter Weise an Haltestangen 5 befestigt, die in den Fundamentteilen 6a,
66 mittels Ankereisen 7 verankert sind.
Die innere Schicht 2 weist eine öffnung 3 auf, in welcher eine Hülse 4 befestigt ist, die sich in Richtung
auf die äußere Schicht 1 erstreckt und an beiden Enden offen ist
Zu Anfang des Aufblasens der Traglufthalle liegen die
äußeren und inneren Schichten 1,2 bzw. la, 2a bzw. \b,
2b der miteinander verbundenen Stoffbahnen ohne wesentlichen Zwischenraum aneinander an, ausgenommen
an den Stellen, wo sich eine Hülse 4 befindet Da der Druck der eingeblasenen Tragluft in erster Reihe
auf die innere Schicht 2 einwirkt bleibt diese vorerst gegen die äußere Schicht 1 angedrückt, bis die Halle ihre
Fertiggestalt angenommen hat Da aber die innere
äußere Schicht hat und aus relativ weichem Material besteht, entfernt sie sich allmählich von der äußeren
die TragSuft durch die öffnungen 3 und die Hülsen 4 in
den Zwischenraum zwischen den beiden Schichten einsickert, so daß ein Druckausgleich beiderseits der
inneren Schicht 2 stattfindet
ίο beiden Schichten 1, 2 kann erreicht werden, daß der
Abstand der Schichten nach erfolgtem Druckausgleich im Durchschnitt etwa 1,5 bis 2 cm beträgt
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist für jede Stoffbahn nur eine öffnung 3 mit darin angeordneter
Hülse 4 vorgesehen. Es ist jedoch auch möglich, für jede Stoffbahn mehrere derartige öffnungen vorzusehen.
Dies gilt insbesondere dann, wenn die beiden Schichten 1, 2 an mehreren Stellen ihrer Länge, z. B. am Scheitel
der Halle, in Quernähten miteinander verbunden sind, entsprechend den Verbindungsnähten 10,11. In diesem
Falle muß für jeden zwischen zwei Quernähten liegenden Stoffbahnabschnitt wenigstens eine öffnung 3
vorhanden sein. Bei Verwendung nur weniger Druckausgleichsöffnungen
3 müssen diese eine angemessene Größe haben. Es kann jedoch auch eine sehr große
Anzahl von kleinen öffnungen über die Gesamtfläche der inneren Schicht 2 verteilt sein, so daß diese Schicht
als Schallschluckdecke dient, um die akustischen Verhältnisse in der Halle zu verbessern.
Zwischen den kleinen öffnungen können sich außerdem einzelne größere öffnungen 3 mit Hülsen 4
befinden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Traglufthalle, bestehend aus durch Nähen, Kleben, Verschweißen od. dgL an ihren seitlichen
Rändern miteinander verbundenen Stoff- bzw. s Folienbahnen, die je aus einer äußeren und einer
inneren Schicht von unterschiedlicher Bahnbreite bestehen, welche an ihren seitlichen Rändern sowie
an ihren Endrändern miteinander verbunden sind, wobei die innere Schicht jeder Stoffbahn mindestens 1 ο
eine luftdurchlässige öffnung aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß die äußere Schicht (1,1a, Xb) jeder Stoffbahn um soviel schmäler als die innere
Schicht (2, 2a, 2b) ist, daß sich nach Aufblasen der
Halle ein Zwischenraum zwischen den beiden is Schichten von wenigen Zentimetern, vorzugsweise
vor 1,5 bis 2 cm, einstellt, und daß in wenigstens einer
in Bodennähe befindlichen öffnung (3) der inneren Schicht (2,2a, Ib) eine gegen die äußere Schicht (1,
1 a, X b) vorspringende Hülse (4) angeordnet ist
2 Traglufthalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wandung der Hülse (4) im Bereich zwischen den beiden Schichten (1, la, 16; 2, 2a, 2b)
mit wenigstens einer öffnung versehen ist
3. Traglufthalle nach Anspruch 1 öder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Netz die Wandung der
Hülse (4) bildet oder die der äußeren Schicht (1, la, ltyzugekehrte Mündung der Hülse (4) überdeckt
4. Traglufthalle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß eine große Anzahl
kleiner öffnungen über die Gesamtfläche der inneren Schicht (2,2a, 2b) verteilt ist
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK47774AA DK140412B (da) | 1974-01-30 | 1974-01-30 | Luftbåren hal. |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2503213A1 DE2503213A1 (de) | 1975-07-31 |
| DE2503213B2 true DE2503213B2 (de) | 1978-11-09 |
| DE2503213C3 DE2503213C3 (de) | 1979-07-05 |
Family
ID=8093991
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2503213A Expired DE2503213C3 (de) | 1974-01-30 | 1975-01-27 | Traglufthalle |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
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| DK (1) | DK140412B (de) |
| FI (1) | FI60585C (de) |
| GB (1) | GB1490142A (de) |
| NO (1) | NO143168C (de) |
| SE (1) | SE413920B (de) |
-
1974
- 1974-01-30 DK DK47774AA patent/DK140412B/da not_active IP Right Cessation
-
1975
- 1975-01-23 SE SE7500707A patent/SE413920B/xx not_active IP Right Cessation
- 1975-01-24 GB GB3303/75A patent/GB1490142A/en not_active Expired
- 1975-01-27 DE DE2503213A patent/DE2503213C3/de not_active Expired
- 1975-01-28 NO NO750254A patent/NO143168C/no unknown
- 1975-01-29 FI FI750236A patent/FI60585C/fi not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| FI60585C (fi) | 1982-02-10 |
| DE2503213C3 (de) | 1979-07-05 |
| SE413920B (sv) | 1980-06-30 |
| NO143168B (no) | 1980-09-15 |
| GB1490142A (en) | 1977-10-26 |
| DK140412B (da) | 1979-08-20 |
| DE2503213A1 (de) | 1975-07-31 |
| DK140412C (de) | 1980-02-04 |
| NO143168C (no) | 1981-01-14 |
| NO750254L (de) | 1975-08-25 |
| DK47774A (de) | 1975-10-13 |
| SE7500707L (sv) | 1975-07-31 |
| FI750236A7 (de) | 1975-07-31 |
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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