DE250290C - - Google Patents
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- agitator
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D3/00—Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
- B67D3/0003—Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes provided with automatic fluid control means
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D3/00—Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
- B67D3/0012—Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes provided with mixing devices
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-1M 250290-KLASSE
64c. GRUPPE
Vorrichtungen zur Milchabgabe im Kleinhandel, .bei denen die Abschlußteile des Meßgefäßes
mit dem Rührwerk des Vorratsbehälters derart zwangläufig verbunden sind, daß der Bedienende gezwungen ist, die Antriebsmittel
der Vorrichtung stets in einer beslimmten Reihenfolge (z. B. Rühren, Füllen
des Meßgefäßes, Entleeren desselben) zu benutzen, sind an sich bekannt. Indessen ermöglichen
diese Vorrichtungen immerhin noch, daß bei bestimmter Handhabung der
Bewegüngsvorrichtung ungerührte Milch durch das Meßgefäß entnommen werden kann.
Dieser Übelstand kann durch die Verwen-
•15 dung von Einrichtungen vermieden werden,
bei denen gemäß vorliegender Erfindung die Antriebsmittel nach jeder Milchabgabe selbsttätig
wieder in die Anfangsstellung sich begeben oder der Bedienende genötigt ist, die
so Vorrichtung, falls keine weitere Milchabgabe
erfolgt, in der Lage stehen zu lassen, daß bei ihrer Wiederbenutzung zunächst das Rührwerk
bewegt wird, was man in beiden Fällen • mit Einstellen der Vorrichtung in die Ruhelage
bezeichnen kann.
Fig. ι zeigt in schematischer Darstellung eine Milchabgabevorrichtung dieser Art, wobei
M der Milchbehälter ist, an dessen Deckel die Rührvorrichtung gelagert ist, die durch
Hebel h und Stange s bewegt wird. G ist das Meßgefäß, dessen Zu- und Ablauf durch die
Ventile V1 und F2 geregelt wird.
Neben der Milchabgabevorrichtung ist ein Raum k für die Bewegungsvorrichtung, in
dem eine Stange t liegt, die mittels eines Handgriffes H auf und ab bewegt werden
kann. Durch das Triebwerk werden die Kurbelachsen a1 und a1 gedreht und damit die
Ventile bewegt.
Fig. 2 und 3 zeigen die Anordnung der Bewegungseinrichtung,
bei welcher das Rühren zwischen der Bedienung des Zulaufes und des Ablaufes des Meßgefäßes erfolgen muß. Es
betätigt der Winkelhebel Z den Zulauf, A den Ablauf, R die Rührvorrichtung. In diese
Hebel greift eine Knagge g der Antriebsvorrichtung t.
Fig. 2 zeigt den Ablauf geschlossen, also die Ruhelage. Wird die Antriebsvorrichtung
t aufwärts geschoben, so wird zuerst die Rührvorrichtung durch R betätigt, dann der
Zulauf Z geöffnet (Stellung wie in Fig. 3). Ist der Zulauf beendet, so wird die Antriebsvorrichtung
t wieder abwärts geschoben, der Zulauf schließt sich, die Rührvorrichtung
wird zurückgedreht. Nun geht man über die Stellung von Fig. 2 hinaus, um den Ablauf zu
öffnen. Nach erfolgtem Ablauf geht der Bedienende mit der Stange so weit zurück, daß
A in Schlußstellung kommt.
Die Sicherung der Ruhelage läßt sich dabei auf verschiedene Weise erreichen, so z. B.
zwangläufig dadurch, daß an einem Ausschnitt der Antriebsvorrichtung t zwei Schieber
i1 und i2 angeordnet sind, die durch Fedem
I1 und /2 nach der Mitte gezogen werden
(Fig. 4)· Die Schieber legen sich gegen
Stifte to1 und m2, die auf der Antriebsvorrichtung"
i/und gegen Stifte n1 und n2, die an
der Wand der Vorrichtung befestigt sind.
Es ist leicht ersichtlich, daß beim jeweiligen Loslassen der Antriebsvorrichtung t die Federn
I1 und /2 mit Hilfe der Schieber i1 und i2
stets eine bestimmte Lage der Antriebsvorrichtung t herbeiführen, die eben besagter
ίο Ruhelage entspricht.
Zum gleichen Zweck kann die Einrichtung auch so getroffen werden, daß die Schlußeinstellung
der Antriebsvorrichtung zugleich die einzige Möglichkeit gibt, um eine weitere notwendige Tätigkeit, z. B. das Schließen
einer Tür oder eines Schiebers o. dgl., auszuüben.
In den Fig. 5 und 6 ist eine solche Ausführung beispielsweise dargestellt. Dabei bezeichnet
T die Tür des Aufnahmekastens, die durch einen Hebel mit Stift b den an der
Decke des Milchabgaberaumes befindlichen Schieber c verschiebt. Der Schieber c hat
. eine Aussparung e, in welche die Antriebsvorrichtung t bei ihrer Auf- und Abbewegung
stets eingreift. Ebenso hat die Antriebsvorrichtung t einen Ausschnitt /. Die Anordnung
ist nun so getroffen, daß die Tür nicht geschlossen werden kann, wenn die Ausschnitte
e, f nicht aufeinandertreffen. Dadurch ist zugleich auch die Antriebsvorrichtung
t bei geschlossener Tür durch den Schieber c unverrückbar festgehalten.
An Stelle der Sperrung durch die Tür kann bei Milchwagen auch eine Einrichtung treten,
welche, z. B. auf die Bremse oder Anlaßvorrichtung wirkend, das Weiterfahren des Wagens
hindert, oder die eine Kontrollvorrichtung, z. B. Klappe, Läutewerk, Lampe o. dgl.,
auslöst, wenn die Abgabevorrichtung zuvor nicht in die Ruhelage gebracht ist. Auch
kann man beides, Sicherung durch die Tür und Kontrollvorrichtung, verbinden.
Claims (5)
1. Mit Meßgefäß und Rührwerk versehene Milchabgabevorrichtung, deren
Antriebsmittel voneinander derart abhängig sind, daß beim Ausschänken vor jedem Füllen und vor jedem Entleeren
des Meßgefäßes das Rührwerk bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die für das Rührwerk und die Abschlußvorrichtungen
des Meßgefäßes gemeinsame Antriebsvorrichtung mit Einrichtungen versehen
ist, die sie nach Benutzung selbsttätig in eine solche Ruhelage bringen, daß sie bei Wiederbenutzung zunächst das
Rührwerk bewegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das von der
Antriebsvorrichtung zu bewegende Triebwerk für das Rührwerk zwischen den Triebwerken für den Zulauf und den Ablauf
des Meßgefäßes liegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung
zum Zurückführen der Antriebsvorrichtung in die Ruhelage aus zwei unter dem Einfluß von Federn (V-, P) stehenden,
auf die Antriebsvorrichtung (t) unmittelbar einwirkenden Schiebern (i1, i2) besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung
in ihrer Ruhelage durch eine selbsttätig in Wirkung tretende Hemmung gesichert wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die Antriebsvorrichtung
in ihrer Ruhelage sichernde Hemmung aus,, einem Schieber
(c) besteht, der durch eine bei Abgabe von Milch unvermeidlich zu be\vegende
Vorrichtung (z. B. Tür 7" oder Schieber) in eine die Antriebsvorrichtung sperrende
Lage eingestellt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250290C true DE250290C (de) |
Family
ID=508828
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250290D Active DE250290C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250290C (de) |
-
0
- DE DENDAT250290D patent/DE250290C/de active Active
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