DE2502829A1 - Digital-analog-wandler - Google Patents
Digital-analog-wandlerInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03M—CODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
- H03M1/00—Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
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- Theoretical Computer Science (AREA)
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Description
Dipl.-lnQ. EIDENEtER Dipl.-Chem. Dr. RUFF Dlpl.-Ing. J. BEIER
/ STUTTGART 1 Neckarstraüe 5O
Telefon CO71O 22 7O 51
Telex O7-23 412 erub d
15. Januar 1975 - JB/Rie
Anmelder: E.G.O. Regeltechnik GmbH 7519 Sulzfeld/Baden-Württ,
A 15 409
Digital-Analog-Wandler
Die Erfindung betrifft einen Digital-Analog-Wandler zur
Umwandlung eines in digitaler Form vorliegenden bzw. eingegebenen Wertes in einen analogen elektrischen Wert,
insbesondere einen Strom- oder Spannungsvert, mit wenigstens
einem durch ein Schaltelement ein- und ausscnaltbaren Stromgenerator.
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Übliche Wandler dieser Art besitzen für jedes Bit einen Stromgenerator, der auf einen Strom eingestellt ist, der
dem jeweiligen Stellenvert des zugehörigen Bit entspricht. Die Stromgeneratoren sind parallelgeschaltet und besitzen
Schaltelemente, die sie entsprechend den einzelnen Bits der Digitalzahl zu- oder abschalten. Diese Anordnung ist
zwar sehr sinnfällig, hat jedoch Nachteile. Es werden sehr viele Stromgeneratoren benötigt und alle müssen
einzeln eingestellt und geeicht werden. Der Fehler eines einem Bit einer höheren Stelle zugeordneten Stromgenerators
geht sehr stark in den Gesamtfehler ein, so dass die Stromgeneratoren auch sehr aufwendig gebaut sein
müssen. Durch fehlerhafte Einstellung oder Verjustierung
einzelner Stromgeneratoren kann ausserdem die Zählreihe unerwünschte Knicke bekommen, d. h. es kann geschehen,
dass eine höhere Digitalzahl einen etwas niedrigeren Strom- oder Spannungswert liefert als die niedrigere
Digitalzahl.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Digital-Analog-Wandler
der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der bei geringem Schaltungsaufwand und leichter Einstellbarkeit und Justierbarkeit
eine grosse Genauigkeit aufweist.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst,
dass die relative Einschaltdauer des Stromgenerators durch das Schaltelement in Abhängigkeit von dem Verhältnis
des zu wandelnden Digitalwertes zu einem dem Strom des Stromgenerators entsprechenden maximalen Digitalwertes
steuerbar ist.
Vorzugsweise ist dem Schaltelement dazu ein schneilaufender
Zähler zugeordnet. Dieser zählt mit hoher Zählfrequenz ständig bis zum höchsten einzugebenden Digitalwert durch.
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Dabei ist von dem Zählbeginn bis zu dem umzuwandelnden
Digitalvert das Schaltelement so beeinflusst, dass der
Strom des Stromgenerators fliesst, während beim Erreichen
dieses Digitalwertes das Schaltelement den strom
des Stromgenerators abschaltet.
Vorzugsweise ist der Zähler mit einem Vergleicher verbunden, der die zu wandelnden Digitalwerte mit den
Ausgangssignalen des Zählers vergleicht und in Abhängigkeit davon das Schaltsignal für das Schaltelement erzeugt. Bei den verwendeten Bauteilen handelt es sich
weitgehend um handelsübliche Bauelemente, die zuverlässig sind. Vor allem braucht nur ein Minimum an Bauteilen
vorhanden zu sein, bei denen es auf quantitative Genauigkeit ankommt. Im wesentlichen handelt es sich dabei
um den Stromgenerator, während alle übrigen Bauteile
digital arbeiten und daher keinen Anforderungen an die
quantitative Genauigkeit unterworfen sind. Sogar der
Impulsgeber für den Zähler, ein üblicher Oszillator, ist keinen Genauigkeitsariforderungen unterworfen. Sofern
er sich einigermassen in einem bestimmten Frequenzbereich hält, ist die Frequenzhöhe unerheblich, solange nur die
Frequenz innerhalb einer Zählperiode weitgehend unverändert bleibt. Das ist aber selbst bei einfachen Oszillatoren
gegeben.
Vorzugsweise ist eine Kapazität in Reihe mit dem Stromgenerator geschaltet. Diese Kapazität gleicht die einzelnen
Stromimpulse des periodisch geschalteten Stromgenerators aus und integriert sie zu einem resultierenden strom, dessen Grosse dem Digitalwert entspricht.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann ein zweiter Stromgenerator parallel zu dem schaltbaren
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Stromgenerator geschaltet sein. Dieser Stromgenerator
kann zur Berücksichtigung eines konstanten Summanden dienen, beispielsweise(bei der Eingabe einer Temperatur
in Celsiusgraden)der Kelvin-Temperatur von 00C.
Vorteilhaft kann zur Schaffung eines dem Digitalwert
entsprechenden Spannungswertes der Kapazität ein widerstand parallelgeschaltet sein. An beiden Seiten des
Widerstandes kann dann der analoge Spannungswert unmittelbar abgegriffen werden.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen aus der Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung hervor.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 ein schematisches Schaltbild eines Digital-Analog-Wandlers
nach der Erfindung und
Figur 2 ein schematisches Diagramm des Stromes in Abhängigkeit von der Zeit.
Der in Fig. 1 schematisch dargestellte Digital-Analog-Wandler wird von einer Veisorgungsspannung versorgt, die
an zwei Anschlüsse 11, 12 gelegt ist. Mit dem Anschluss sind zwei Stromgeneratoren 13, 14 verbunden, die auf bestimmte
feste Werte einstellbar sind. Bei diesen Stromgeneratoren handelt es sich um übliche elektronische Baugruppen,
die einen konstanten Strom zu liefern in der Lage sind. Sie sind parallelgeschaltet. Mit dem Stromgenerator
in Reihe geschaltet ist ein elektronisches Schaltelement Zwischen den Anschluss 12 und die parallelgeschalteten Stromgeneratoren 13, 14 sind ein widerstand 16 und eine Kapazität,
d. h. ein Kondensator 17 in Parallelschaltung gelegt. Zwischen
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diesem und den Stromgeneratoren&findet sich ein Anschluss
Das elektronische Schaltelement 15 wird von einem Vergleicher 19 gesteuert, der einerseits mit einem schneilaufenden
Zähler 20 und andererseits mit einer Digitaleingabe 21
verbunden ist. Der Zähler kann üblicher Bauart sein und wird von einem Oszillator 22 gesteuert, der beispielsweise
eine Frequenz von einem MHz erzeugt.
Die Digitaleingabe kann beispielsweise ein Tastenfeldspeicher sein, in dem eingetastete Digitalwerte gespeichert
sind, ein schieberegister o. dgl. Wesentlich ist lediglich,
dass der Digital-Code der Digitaleingabe demjenigen des Zählers entsprechen muss, über die entsprechenden dargestellten
Verbindungen werden nunmehr die einzelnen Bits in ihrer Reihenfolge verglichen und über eine Leitung 23
wird ein Schaltsignal an das elektronische Schaltelement gegeben, wenn der Vergleicher feststellt, dass der in der
Digitaleingabe vorliegende Digitalwert vom Zähler erreicht wurde. Ferner wird ein Scnaltsignal am Periodenbeginn des
Zählers gegeben. Dieses ist normalerweise das Einschaltsignal, während beim Erreichen des Digitalwertes ein Ausschaltsignal
gegeben wird. Diese Schaltsignale können jedoch auch umgekehrt werden, wenn es erwünscht ist, dass
ein Analogwert erzeugt wird, der einem Maximalwert minus dem Digitalwert entspricnt.
Der Zähler zählt ständig vom Beginn bis zu einem vorgegebenen maximalen Digitalwert. Dementsprechend ist der Stromgenerator
13 auf eine Stromabgabe eingestellt, die diesem maximalen Digitalwert entspricht. Der Stromgenerator 14 ist dagegen
unabhängig davon auf einen festen Wert eingestellt, der einem festen Summanden zu dem eingegebenen Digitalwert
entspricht. Wenn es beispielsweise darum geht, einen Analog-
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wert zu erzeugen, der in linearer Abhängigkeit von/absoluten
Temperatur steht, so kann trotzdem die Eingabe in Celsiusgraden erfolgen. Wenn beispielsweise die höchste
einzugebende Temperatur 400 C beträgt, so wäre der Stromgenerator 13 auf einen Stromwert Im - In entsprechend
400°C eingestellt und der Ringzähler 20 würde ständig von 0 bis 400 (bei ganzzahliger Eingabe) zählen. Dies
nimmt eine Zeit t_ = 400 mal der Frequenz des Oszilla-
Z*
tors 22 in Anspruch.
Der Stromgenerator 14 wäre dann auf ein IQ entsprechend
273,16 ° K. eingestellt, der Kelvin-Temperatur von 00C.
In die Digitaleingabe 21 sei ein Temperaturwert von 160° digital eingegeben. Dementsprechend wird der Zähler nach
Ablauf einer Zeit & t von 40 % seiner Gesamtzähldauer t
das Ausschaltsignal über die Leitung 23 an den elektronischen
Schalter 15 geben, so dass der Strom des Stromgenerators 13 abgeschaltet wird und somit statt des Stromes
nur noch der Strom IQ des Stromgenerators 14 fliesst. Diese Verhältnisse sind aus Fig. 2 zu erkennen. Die Kapazität
17 sorgt dafür, dass die mit sehr hoher Frequenz erfolgenden Stromstösse zu einem Gesamtstrom geglättet
werden, der den Wert I annimmt, dec dem integrierten Gesamtstrom
und damit dem eingegebenen Digitalwert entspricht. Zwischen den Anschlüssen 12 und 18 ist eine dem Digitalvert
entsprechende Spannung abzugreifen.
Es ist zu erkennen, dass hier die Möglichkeit geschaffen wurde, eine besonders einfache und genaue Wandlung eines
Digitalwertes in einen Analogwert zu bekommen. Wenn man einmal von dem zusätzlichen stromgenerator 14 zur Berücksichtigung
eines Festwertes absieht, so kann mit einem relativ genau herstellbaren und einstellbaren Stromgenerator,
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der auch leicht nachjustiert werden kann, ein Analogwert erzielt werden, dessen Fehler stets nur einen Bruchteil
des Fehlers dieses Stromgenerators ausmacht. Dagegen arbeitet die Steuerung des elektronischen Schaltelementes
praktisch ohne Fehler, da es sich hier um digitale Vorgänge handelt. Die Schaffung eines integrierten Gesamtstromes aus dem "getakteten" Strom ist ebenfalls einfach;
möglich. Bei dem RC-Glied aus Messwiderstand 16 und Kapazität 17 ist lediglich darauf zu achten, dass die Zeitkonstante
vesentlich grosser ist als die Umlauffrequenz
des Zählers.
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Claims (6)
- A 1 5 4Ü9 -S-Ansprüche:i. Digital-Analog-Wandler zur Umwandlung eines in digitaler Form vorliegenden bzw. eingegebenen Wertes in einen analogen elektrischen Wert, insbesondere einen Strom- oder Spannungswert, mit wenigstens einem durch ein Schaltelement ein- und ausschaltbaren Stromgenerator, dadurch gekennzeichnet, dass die relative Einschaltdauer des Stromgenerators (13) durch das Schaltelement (15) in Abhängigkeit von dem Verhältnis des zu wandelnden Digitalwertes zu einem dem Strom des Stromgenerators (13) entsprechenden maximalen Digitalwert steuerbar ist.
- 2. Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Schaltelement (15) ein schnellaufender Zähler (20) zugeordnet ist.
- 3. Wandler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zähler (20) mit einem Vergleicher (19) verbunden ist, der die zu wandelnden Digitalwerte mit den Ausgangssignalen des Zählers (20) vergleicht und in Abhängigkeit davon das Schaltsignal für das elektrische Schaltelement (15) erzeugt.
- 4. Vergleicher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Stromgenerator (14) parallel zu dem schaltbaren Stromgenerator (13) geschaltet ist.
- 5. Stromgenerator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kapazität (17) in60983 1/0^70A 15 409 - 9 -Reihe mit dem Stromgenerator bzw. den Stromgeneratoren (13, 14) geschaltet ist.
- 6. Wandler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Schaffung eines dem Digitalwert entsprechenden Spannungswertes der Kapazität (17) ein Widerstand (16) parallelgeschaltet ist.60 9831/047JOLeerseite
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE19752502829 DE2502829A1 (de) | 1975-01-24 | 1975-01-24 | Digital-analog-wandler |
| FR7601833A FR2298907A1 (fr) | 1975-01-24 | 1976-01-23 | Convertisseur numerique/analogique |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752502829 DE2502829A1 (de) | 1975-01-24 | 1975-01-24 | Digital-analog-wandler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=5937198
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| FR (1) | FR2298907A1 (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| JPS60202571A (ja) * | 1984-03-28 | 1985-10-14 | Hitachi Ltd | 積分方式ディジタル・アナログ変換器 |
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1975
- 1975-01-24 DE DE19752502829 patent/DE2502829A1/de active Pending
-
1976
- 1976-01-23 FR FR7601833A patent/FR2298907A1/fr not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2298907A1 (fr) | 1976-08-20 |
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