DE250270C - - Google Patents

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DE250270C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B4/00Electrothermal treatment of ores or metallurgical products for obtaining metals or alloys
    • C22B4/08Apparatus
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B11/00Heating by combined application of processes covered by two or more of groups H05B3/00 - H05B7/00

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 250270 KLASSE 21ä. GRUPPE
RUDOLF SCHNABEL in BERLIN.
von Flammen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Erzeugung hoher Temperaturen durch elektrische Überhitzung von Flammen. Es ist bereits vorgeschlagen worden, Flammen als Widerstand in einen Stromkreis zu schalten und sie durch Widerstandserhitzung zu überhitzen. Im Gegensatz hierzu besteht das neue Verfahren darin, daß die verbrennenden Gase oder Flammen von einem Hochspannungslichtbogen durchsetzt werden, und zwar kann dies in der Weise geschehen, daß die Gase oder Flammen und der Hochspannungslichtbogen gleichsam eine Einheit bilden.
Bei diesem Verfahren kann man die Gase oder Flammen erheblich stärker erhitzen als bei der bekannten Methode. Die Ausführung dieses Verfahrens erfolgt in der Weise, daß durch die durch einen Hohlraum reichende Flamme von zwei oder mehreren Elektroden ein Strom von hoher Spannung hindurchgeleitet wird. Die Flamme bewirkt hierbei eine Herabsetzung des Durchschlagswiderstandes, d. h. sie bildet eine leitende Brücke, durch die das Übergehen von Lichtbögen zwischen den Elektroden befördert wird. Der mit der Flamme in innige Berührung kommende Lichtbogen überhitzt dann die Flamme über das gewöhnliche Temperaturmaximum hinaus.
Die Zeichnung zeigt eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens.. Die Vorrichtung besteht in der Hauptsache aus zwei konzentrisch angeordneten Elektroden α und b, welche von den stromzuleitenden Teilen c bzw. d und dem aus einem nichtleitenden Material gebildeten Hohlzylinder e umschlossen sind. Der stromzuleitende Teil c ist mit dem Zylirjder e starr verbunden und trägt oben eine Anzahl kreisförmig angeordneter Düsen f, denen durch die Zuleitung g Gas usw. zugeführt werden kann. Der Hohlzylinder e besitzt unten eine Anzahl im Kreise angeordneter Löcher h, durch welche die zur Verbrennung des durch die Düsen zugeleiteten Gases nötige Luft zugeführt wird. Die Stromzuleitung erfolgt durch die beiden Ringe i und k, die zugleich zur Befestigung der einzelnen Teile dienen. An den Teil c schließt sich ein oben durch einen Deckel verschlossener Zylinder I an, der zur Aufnahme des Tiegels dient. Um die Vorrichtung in Betrieb zu setzen, werden die beiden Elektroden α und b mit der Stromleitung verbunden, und durch die Düsen f wird ein brennbares Gas zugeleitet, welches mit der durch die Löcher h zugeführten Luft eine nach oben blasende Flamme bildet. Die Flamme durchstreicht den Ringraum zwischen den Elektroden und stellt eine leitende Brücke zwischen denselben her. Es findet dann, wenn ein Strom von genügend hoher Spannung zur Anwendung kommt, ein ununterbrochener Übergang von Flammenbögen zwischen den Elektroden statt, welche die durch
fj. Auflage, ausgegeben am 2/. Mai
den Ringraum strömende Flamme stark überhitzen. Für den praktischen Betrieb der erläuterten Vorrichtung ist es von großem Vorteil, wenn der zwischen den Elektroden erzeugte Lichtbogen durch ein magnetisches Drehfeld zum Rotieren gebracht wird, ,um den Prozeß gleichförmig zu gestalten. .

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Verfahren zur Erzeugung hoher Temperaturen durch elektrische Überhitzung von Flammen, dadurch gekennzeichnet, daß die verbrennenden Gase von einem Hochspannungslichtbogen durchsetzt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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