DE250259C - - Google Patents

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DE250259C
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pressure roller
roller
rollers
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/04Guides for slivers, rovings, or yarns; Smoothing dies
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/247Guilding means for veil or sliver on drafting systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V* 250259 -KLASSE 76 c. GRUPPE
WILHELM HILDEN in AACHEN.
(Spinnröhrchen, Drehwalzen).
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. September 1911 ab.
Bei Streckwerken, die mit flüchtiger Drehung (falschem Draht) arbeiten, bildet sich zwischen dem Drehmittel (Spinnröhrchen, Drehwalzen) und den Streckwalzen ein den notwendigen Größenverhältnissen dieser Teile entsprechendes offenes Dreieck, das der zu verstreckende Vorgarnfaden zu durchlaufen hat.
Da nun der Vorgarnfaden an dieser Stelle
ίο ungedreht und daher wenig haltbar ist, weil die flüchtige Drehung sich unterhalb des Drehmittels auflöst, so ist eine größere Verstreckung des Vorgarnes nur dann möglich, wenn der von dem ungedrehten Fadenende frei zu durchlaufende Weg möglichst verkürzt wird. Das ist bereits erkannt worden, und es ist auch versucht, die Aufgabe der Verkürzung des freien Fadenlaufes an dieser Stelle zu lösen, und zwar dadurch, daß die Druckwalze durch einen Druckklotz ersetzt wurde, der dem Umfang des Unterzylinders entsprechend ausgebildet ist und den Faden vom Auflauf bis zum Ablauf auf den Unterzylinder drückt. Durch den Druckklotz erfolgt aber eine schädliehe Bremsung des Fadenlaufes.
Gemäß der Erfindung ist die Aufgabe in anderer Weise dadurch gelöst, daß der Druckwalze eine kleine Anhängewalze vorgelagert ist, die das Dreieck zwischen Drehmittel und Streckwalzen soweit als möglich ausfüllt, so daß das nicht gehaltene, ungedrehte Fadenende auf das Maß verkürzt wird, welches die größtmöglichste Verstreckung zuläßt, die der Faserlänge und Beschaffenheit des Spinngutes entspricht, ohne den Fadenlauf schädlich zu bremsen.
Gemäß der Erfindung ist ferner die das Dreieck ausfüllende Anhängewalze in eigenartiger Weise derart an der Hauptdruckwalze befestigt, daß ein selbsttätiges Aufdrücken der Anhängewalze stattfindet.
Die beiliegende Zeichnung zeigt:
Fig. ι ein Streckwerk mit der seither üblichen Druckwalze und dem angedeuteten Fadenlauf,
Fig. 2 ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Streckwerk in Seitenansicht, woraus die Verkürzung des freilaufenden Fadenendes ersichtlich ist,
Fig. 3 eine Aufsicht auf die Druckwalze mit der an ihr befestigten Anhängewalze.
. Die Hauptdruckwalze α ist mit Nuten b versehen, worin die Federbügel c liegen, die die kleine Anhängewalze d tragen, die so angeordnet ist, daß sie das Dreieck zwischen Drehmittel β und Streckwerk ausfüllt und den Faden gleich nach Verlassen des Drehmittels zwischen sich und dem Unterzylinder des Streckwerkes einklemmt.
Die drehende Bewegung der Hauptdruckwalze α erzeugt auf die Federbügel c einen Reibungsdruck, der sich auf die Anhängewalze d überträgt, so daß. diese trotz ihres geringen Gewichtes imstande ist, den zu verstreckenden Vorgarnfaden genügend festzuhalten.
Dadurch, daß Haupt- und Anhängewalze miteinander verbunden sind, ist die Bedienung
des damit ausgestatteten Streckwerkes ebenso leicht wie mit den seither üblichen einfachen Druckwalzen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Streckwerk für Spinnmaschinen mit einem falschen Draht erteilenden Drehmittel (Spinnröhrchen, Drehwalzen), dadurch gekennzeichnet, daß der Druckwalze to des unmittelbar hinter dem Drehmittel angeordneten Streckwalzenpaares eine zweite kleinere Druckwalze vorgelagert ist.
  2. 2. Streckwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwalze beiderseits Nuten für lose drehbar gelagerte Federbügel besitzt, welche die vorgelagerte Anhängewalze tragen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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