DE2502591C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung einer Ausrichtmarkierung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung einer AusrichtmarkierungInfo
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Description
a) Durchführung einer ersten Abtastung des die Ausrichtmarkierung aufweisenden Targetbereiches zur Bestimmung einer Signalbasislinienspannung, die in einem vorgegebenen, durch das
Material des die Ausrichtmarkierung aufweisenden Targetbereiches bestimmten Bereich
(Band) liegt
b) Durchführung einer zweiten Abtastung des die Abtastmarkierung aufweisenden Targetbereiches zur Ermittlung einer durch das Material
des die Ausrichtmarkierung aufweisenden Targetbereiches bestimmten Signalbasislinienspannung und zur Ermittlung der höchsten bei der
Abtastung der Ausrichtmarkierung entstehenden positiven und negativst) Scheitelwertsignale.
c) Auswählen eines Prozentsatzes des positiven Scheitelwertsignals, bezogen auf die bei der
zweiten Abtastung ermittelten Signalbasislinienspaniiung zur Erzeugung eines positiven
Schwellwertsignal« i für ai;.' der zweiten Abtastung folgenden Abtastungen.
d) Auswählen eines Prozents» -.es des negativen
Scheitelwertsignals, bezogen auf die bei der zweiten Abtastung ermittelte Signalbasislinienspannung zur Erzeugung eines negativen
Schwellwertsignals für alle der zweiten Abtastung folgenden Abtastungen.
e) Erzeugung eines ersten Signals, das beim Überschreiten eines der positiven oder negativen Schwellwertsignale durch ein Signal auftritt, das beim Überstreichen einer der beiden
Kanten einer Ausrichtmarkierung durch den abtastenden Strahl während der dritten Abtastung entsteht.
f) Erzeugung eines zweiten Signals, das beim Überschreiten des anderen positiven oder
negativen Schwellwertsignals durch ein Signal auftritt, das beim Überstreichen der anderen
der beiden Kanten einer Ausrichtmarkierung durch den Elektronenstrahl während der dritten
Abtastung entsteht.
g) Durchführung einer Vielzahl weiterer Abtastungen zur Erzeugung zusätzlicher der oben
genannten ersten und zweiten Signale.
h) Zuordnung der ersten und zweiten Signale zur jeweiligen Lage des Strahls während der
Abtastung, in dem die ersten und zweiten Signale erzeugt werden, um die Lage der
Ausrichtmarkierung auf dem Target zu bestimmen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die während der ersten Abtastung
frzeugten Schwellwertsignale gelöscht werden.
3. Verfahren nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplituden der bei
der Überstreichung der Kanten der Ausrichtmarkierungen durch den Strahl erzeugten Signale während
der Abtastungen innerhalb eines bestimmten Bereichs (Band) gehalten werden.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die bei vorhergehenden Abtastungen
erzeugten positiven und negativen SchweU-vertsignale während der ersten Abtastung durch Lö-
schung der während der zweiten Abtastung des vorhergehenden Abtastzyklus erzeugten Signalbasislinienspannung, positiven Scheitelwertspannung
und negativen Scheitelwertspannung gelöscht werden.
'S 5. Verfahren nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Target ein mit einer Fotolackschicht
überzogenes Halbleiterplättchen ist.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der μ vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Strahl aus geladenen Teilchen,
beispielsweise Elektronen, besteht
7.
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch
Mittel (45,46) zur Ermittlung des Anfanges und des
Endes der Abtastung einer Ausrichtmarkierung, durch Mittel zur Erzeugung eines ersten elektrischen
Scheitelwertsignals am Beginn der Abtastung einer Ausrichtmarkierung und eines zweiten elektrischen
Scheitelwertsignals am Ende der Abtastung einer Ausrichtmarkierung, wobei die beiden Scheitelwertsignale entgegengesetzte Polaritäten aufweisen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch Mittel zur Erzeugung eines Schwellwertsi
gnals, das dem ersten elektrischen Scheitelwertsi
gnal und einer Signalbasislinienspannung zugeordnet ist, die durch die Räche des Targets im Bereich der
abgetasteten Ausrichtmarkierung definiert ist. Mittel zur Erzeugung eines zweiten Schwellwertsignals,
■to das dem zweiten elektrischen Scheitelwertsignal und
einer Signalbasislinienspannung zugeordnet ist, die durch die Fläche des Targets im Bereich der
abgetasteten Ausrichtmarkierung definiert ist. Mittel zur Erzeugung eines ersten Signals, wenn das
erste elektrische Scheitelwertsignal das erste Schwellwertsignal überschreitet. Mittel zur Erzeugung eines zweiten Signals, wenn das zweite
elektrische Scheitelwertsignal das zweite Schwellwertsignal überschreitet und durch Mittel zur
Bestimmung der Lagen des Anfanges und des Endes einer Abtastmarkierung als Funktion der Lagen des
Strahls bei der Erzeugung der ersten und der zweiten Signale.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur
Ermittlung einer Ausriehtmarkierung auf einem Target, beispielsweise einem mit einer Fotolackschicht überzogenen Halbleiterplättchen zur Herstellung von integrierten Schaltungen.
,, Stand der Technik
Auf vielen Gebieten der Technik, beispielsweise bei der Herstellung von Farbdrucken oder bei der
Herstellung von integrierten Halb'.eiterschaltungen. ist
es erforderlich, ein Target — in den oben genannten
beiden Fällen einen zu bedruckenden Bogen bzw. ein mit einer Fotolackschicht überzogenes Halbleiterplättchen — in zeitlicher Aufeinanderfolge mit einer Vielzahl
von einander teilweise oder vollständig überlagernder oder aneinander angrenzender Muster zu versehsru Zu
diesem Zweck müssen die die Muster enthaltenden Vorlagen — in den oben genannten beiden Beispielen,
einer bestimmten Farbkomponente zugeordnete Druckstöcke bzw. Belichtungsmasken — mit großer
Genauigkeit auf die in vorhergehenden Verfahrensschritten aufgebrachten Teilmuster ausgerichtet sein.
Sowohl in der Farbdrucktechnik als auch bei der fotolithographischen Herstellung von integrierten
Schaltungen sind auf dem Target Ausrichtmarkierungen vorgesehen, die mit optisch-elektrischen Vorrichtungen
erkannt werden und zur automatischen Ausrichtung der die zu üfcertragenden Muster aufnehmenden Unterlagen in bezug auf die jeweils zu übertragenden Muster
dienen.
In der US-Patentschrift 36 44 700 wird ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Steuerung eines Elektronenstrahls mit einem quadratischen Querschnitt beschrieben. Der Strahl dient sowohl zum Schreiben des
gewünschten Musters auf eine Halbleiterscheibe als auch zur Bestimmung der Lage jedes einzelnen Chips in
bezug auf eine vorgegebene Lage, wobei die Lage eines Paars von Ausrichtmarkierungen bestimmt wird.
Bei diesem Verfahren wird eine Signalniveauspannung verwendet, die aufgrund der an der abgetasteten
Räche der Halbleiterscheibe zurückgestreuten Elektronen mit Hilfe von PIN-Dioden erzeugt wird. Diese
Signalniveauspannung wird während der der eigentlichen Abtastung der Ausrichtmarkierungen vorhergehenden Abtastung ermittelt Positive und negative
Schwellwertspannungen werden durch in bestimmter Weise durchgeführte Additionen bzw. Subtraktionen
mit bzw. von der Signalniveauspannung abgeleitet
Wegen der unterschiedlichen Oberflächeneigenschaften der Halbleiterscheiben kann es bei der im
obengenannten Patent beschriebenen Vorrichtung vorkommen, daß der Verlauf der Schwellwertspannungen nicht vom Verlauf der bei der Abtastung der Kanten
einer Maske erzeugten Scheitelwertsignalverläufe gekreuzt wird. Das kann darauf zurückzuführen sein, daß
die Oberfläche der Halbleiterscheibe eine genügend große Ablenkung der Elektronen zur Erzeugung eines
Signalscheitelwerts verhindert, dessen Wert sich von den durch Addition und Subtraktionen mit bzw. von der
Signalniveauspannung erzeugten positiven oder negati- so ven Werten der Schwellwertspannungen genügend
unterscheidet
Bei der Herstellung einer Halbleiterscheibe mit verschiedenen Niveaus kann es vorkommen, daß die
Materialien der einzelnen Niveaus bezüglich der Signalamplituden der Elektronen des auf sie gerichteten
Elektronenstrahls sehr stark voneinander abweichen.
Das hat zur Folge, daß bei der Beaufschlagung der
verschiedenen Niveaus ein und desselben Halbleiterscheibchens Signale mit sehr unterschiedlichen Amplitu-
den auftreten. Obwohl der Differentialverstftrker, dem
bei der im oben genannten Patent beschriebenen Vorrichtung die von den PIN-Dioden beim Abtasten
einer Markierung auftretenden elektrischen Signale zugeführt werden, relativ große Amplitudenunderungen
der ihm zugeführte.i Signale verarbeiten kann, kann es
doch vorkommen, daß die bei den verschiedenen Niveaus eines Halbleiterscheibchens erzeugten, stark
voneinander abweichenden Signalamplituden nicht verarbeitet werden können.
Aufgabe
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bei der
Abtastung von Targetflächen unterschiedlicher Reflektions- oder Streueigenschaften auftretenden Schwierigkeiten zu vermeiden. Weiterhin soll die Abtastung auch
weitgehend unempfindlich gegen Kippungen, gegen Lageabweichungen und gegen fehlerhaft angebrachte
Ausrichtmarkierungen sein. Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebene Erfindung gelöst
Vorteile
Mit der vorliegenden Erfindung können Oberflächen mit sehr unterschiedlichen reflektierenden bzw. streuenden Eigenschaften abgetastet werden, da eine Signalbasislinien-Spannung zunächst durch eine automatische
Vorspannungsschaltung während einer ersten Abtastung einar eine Ausrichtmarkierung aufweisenden
Chipfläche auf einen vorgegebenen bereich (Bandbreite) beschränkt wird. Die bei der Abtastung einer
Markierung auftretenden positiven und negativen Spannungsspitzen werden mit einstellbaren Anteilen in
positive und negative Schwellwertspannungen umgewandeii. Auf diese Weise erfolgt eine besonders gute
Korrelation zwischen den die zugelassene Bandbreite umfassenden Schwellwertspannungen und den bei der
anschließenden Abtastung der Ausrichtmarkierungen auftretenden Nutzsignale. Dadurch is: es möglich, die
Lage von Ausrichtmarkierungen mit großer Genauigkeit festzustellen, selbst wenn die bei ihrer Abtastung
auftretenden Nutzsignale nur wenig von den bei der Abtastung der üblichen Chipfläche auftretenden Störsignalen verschieden sind.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Erzeugung und Steuerung eines Elektronenstrahls,
F i g. 2 die schematische Darstellung einer Schaltung zur Verarbeitung der Signale bei der Ermittlung einer
Ausrichtmarkierung,
F i g. 3 die Schaltung eines im Zusammenhang mit der Schaltung nach F i g. 2 verwendeten Vorverstärkers,
F i g. 4 die Schaltung eines im Zusammenhang mit der in F i g. 2 dargestellten Schaltung verwendeten, für
5 Bits ausgelegten Digital-Analogkonverters,
F i g. 5A die Schaltung eines in der in F i g. 2 dargestellten Schaltung verwendeten Differentialverstärkers und
F: g. 5B eine in der in F i g. 2 dargestellten Schaltung
verwendete Verstärkungssteuerschaltung,
Fig.6 eine im Zusammenhang mit tkr in Kig.2
dargestellten Schaltung verwendete Tast- und Mitte1-wertschaltung,
F i g. 7 die Schaltung eines im Zusammenhang mit der
in Fig.2 dargestellten Schaltung verwendeten Spannungsvergleichers,
F i g. 8 die Draufsicht auf einen Teil einer Halbleiterscheibe mit vom Elektronenstrahl zu beaufschlagenden
Chips, aus der die teilweise Überlappung der einzelnen Felder '^rvorgeht.
F i g. 9 die Draufsicht auf eine gemäß der Erfindung zu
ermittelnde Ausrichtmarkierung.
Elektronenkanone 10, die in an sich bekannter Weise
einen aus geladenen Teilchen bestehenden Strahl 11 erzeugt. Dieser Strahl tritt durch eine in einer Platte 14
angeordnete Apertur 12, durch die er die gewünschte Form erhält. Als besonders vorteilhaft hat sich ein
Strahl in Form eines Quadrats erwiesen, dessen Seiten gleich der kleinsten Linienbreite des zu bildenden
Musters sind.
Der Strahl tritt anschließend zwischen zwei Austastplatten 16 hindurch, die bewirken, daß der Strahl
entweder zu den zu beaufschlagenden Material durchgelassen oder unterbrochen wird. Die Austastplatten 16 werden durch die Schaltungen einer Analogeinheit 17 gesteuert, die ihrerseits durch eine digitale
Kontrollsteuereinheit 18 gesteuert wird. Eine derartige Vorrichtung wird beispielsweise in der US-Patentanmeldung 3 98 734 beschrieben. Die digitale Steuerein-
Der Strahl U tritt anschließend durch eine in einer Platte 22 angeordnete kreisförmige Apertur 21
hindurch, die bewirkt, daß nur durch die Mittelpunkte der nicht dargestellten Linsen tretende Teilchen
wirksam werden, so daß ein verzerrungsfreier quadratisch geformter Fleck erzeugt wird. In seinem weiteren
Verlauf tritt der Strahl 11 zwischen magnetischen Ablenkspulen 23,24,25 und 26 hindurch, durch die er in
horizontaler oder Λ-Richtung bzw. vertikaler oder V-Richtung abgelenkt wird. Mit Hilfe dieser Spulen
kann der Strahl, wie im oben genannten US-Patent 36 44 700 beschrieben, rasterförmig über die abzutastende Fläche bewegt werden. Es ist aber auch möglich,
den Elektronenstrahl 11, wie in der oben genannten US-Patentanmeldung 3 98 734 beschrieben, zeilenweise
in entgegengesetzten Richtungen vor- und zurückzubewegen.
In seinem weiteren Verlauf tritt der Elektronenstrahl 11 zwischen einen ersten Satz elektrostatischer
Ablenkplatten 27,28,29 und 30 hindurch, durch die er in
horizontaler oder Λ-Richtung bzw. in vertikaler oder V-Richtung abgelenkt werden kann. Mit Hilfe dieser
Platten kann der Strahl in jeder der Lagen oder Punkte, in die er bewegt wurde, in beliebiger Weise versetzt
werden. Im oben genannten US-Patent 36 44 700 erfolgt mit den Platten 27 bis 30 eine Korrektur der Linearität,
im vorliegenden Falle werden diese Korrektursignale jedoch den Spulen 23 bis 26 zugeführt Nachdem der
Strahl die Ablenkplatten 27 bis 30 verlassen hat tritt er zwischen einen Satz von elektrostatischen Ablenkplatten 31, 32, 33 und 34 hindurch, durch die er in
horizontaler oder Λ'-Richtung bzw. in vertikaler oder V-Richtung abgelenkt werden kann. Mit Hilfe dieser
Ablenkplatten wird der Strahl, wie beispielsweise in der US-Patentanmeldung 4 37 584 beschrieben, in jeder der
vorgegebenen Lagen oder Punkte, in die er bewegt wurde, aus den vorgegebenen Lagen in die tatsächlichen, davon abweichenden Lagen abgelenkt in denen er
wirksam werden muß, um das vorgegebene Muster dem tatsächlichen Feld anzupassen. Der Elektronenstrahl 11
fällt dann auf ein Target, das auf einem in X- und
V-Richtung verschiebbaren Tisch 35 angeordnet ist
Wie in der oben genannten US-Patentschrift näher angegeben, durchläuft der Elektronenstrahl 11 A-, B und
C-Zyklen.
Die vorliegende Erfindung betrifft im wesentlichen die Verarbeitung der Signale während des Α-Zyklus, in
dem die Ausrichtmarkierungen ermittelt werden.
Wie aus F i g. 8 ersichtlich, kann das Target aus einer
Vielzahi von einander gegenseitig überlappender Felder
39 bestehen. Ein Chip 40 wird innerhalb jeder der Felder
39 erzeugt, so daß eine Vielzahl von Chips 40 auf einer Halbleiterscheibe 41 entsteht. Die Chips 40 sind in an
sich bekannter Weise mit einer Fotolackschicht überzogen, die durch den Strahl 11 beeinflußt bzw.
belichtet werden soll. An jeder der vier Ecken der Felder 39 ist eine Ausrichtmarkierung 42 angeordnet.
Wie aus F i g. 8 weiter ersichtlich, führt die Überlappung benachbarter Felder 39 dazu, daß dieselbe Ausrichtmarkiemng 42 jeweils für vier verschiedene Felder 39
verwendet wird. So Hient die Ausrichtmarkierung 42 in der unteren rechten Ecke des einzigen vollständigen
Feldes 39 in F i g. 8 gleichzeitig als Ausrichtmarkierung
in der unteren linken Ecke des an der rechten Seite des
vollständigen Feldes liegenden Feldes 39, als Markierung der oberen rechten Ecke des unter dem
vollständigen Feld liegenden Feldes 39 und als Markierung für die obere !inks Eck? d?? Hiagnnal 7nm
vollständigen Feld liegenden Feldes 39.
Jede der Ausrichtmarkierungen 42 besteht aus mehreren in horizontaler Richtung verlaufenden Balken
43 und aus mehreren in vertikaler Richtung verlaufenden Balken 44. Vorzugsweise sind jeweils drei
horizontale Balken 43 und drei vertikale Balken 44
vorgesehen. Es können selbstverständlich auch anders
ausgebildete Ausrichtmarkierungen verwendet werden, in denen vertikale Kanten zur Markierung in Λ'-Richtung und horizontale Kanten zur Markierung in
V-Richtung abgetastet werden können. Wie in der oben
ίο genannten US-Patenianmeldung im einzelnen beschrieben, ist in jeder der vier Ecken oines Feldes 39 eine
Ausrichtmarkierung 42 vorgesehen, mit deren Hilfe das Feld 39 ermittelt werden kann, in das ein Einschreiben
erfolgen soll. Durch das Überlappen der Felder 39 ist es
J5 möglich, daß ein Schreiben auch zwischen benachbarten
Feldern stattfindet. Die Begrenzung jedes Chips 40 liegt innerhalb des Überlagerungsbereiches des Feldes 39 des
Chips 40. Die genaue Lage jeder der Ausrichtmarkerungen 42 wird dadurch ermittelt, daß der Elektronen-
strahl 11 während der Abtastung in X-Richtung die vertikalen Kanten der vertikal verlaufenden Balken 44
und während der Abtastung in V-Richtung die horizontalen Kanten der horizontal verlaufenden
Baiken 43 der einzelnen Ausrichtmarkierungen 42
überstreicht. Mit Hilfe eines Ausricht-Detektors wird
der Zeitpunkt ermittelt, in dem der Elektronenstrahl 11 die Kanten der Ausrichtmarkierung 42 überstreicht.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht der Ausrichtdetektor aus vier PIN-Dioden, von
so denen nur die Dioden 45 und 46 (F i g. 2) dargestellt ,md,
die über der Halbleiterscheibe 41 angeordnet sind. Zwischen diesen Dioden ist eine öffnung vorgesehen,
durch die der Strahl 11 auf die Halbleiterscheibe 41 fällt Die in Fig.2 dargestellten PIN-Dioden 45 und 46
dienen zur Überwachung der Abtastung in X-Richtung, während zwei weitere, nicht dargestellte Dioden zur
Überwachung der Abtastung in V-Richtung dienen. Die vier Dioden, von denen nur die Dioden 45 und 46
dargestellt sind, können beispielsweise, wie im oben
genannten US-Patent beschrieben, in einem Quadranten eingeordnet sein. Es ist aber auch möglich, Dioden in
einem Rechteck oder so anzuordnen, daß eine Ebene der Dioden parallel zur Bewegungsrichtung des Strahls
11 liegt Überstreicht der Elektronenstrahl 11 während
der Abtastung in Λ'-Richtung die vertikalen Balken 44
der Ausrichtmarkierung 42, so ändert sich die Rückstrahlung der Elektronen an der Halbleiterscheibe
41, sobald der Strahl eine der vertikalen Kanten der
Haiken 44 der Ausrichtmarkierung 42 überstreicht. Jeder der Balken 43 und 44 einer Ausrichtmarkierung 42
wird durch eine Vertiefung in der Oberfläche der Halbleiterscheibe 41 gebildet. Tritt der Strahl 11 in eine
solche Vertiefung ein, so tritt am Ausgang einer der Dioden 45 und 46 ein größeres Signal als am Ausgang
der anderen Diode auf. Bewegt sich der Elektronenstrahl !"is der Vertiefung herau.5, so ist das Verhältnis
der an den Ausgängen der Dioden 45 und 46 auftretenden Signale umgekehrt.
Die Diode 45 ist mit einem Vorverstärker 47 und die Diode 46 mit einem Vorverstärker 48 verbunden. Die
Ausgänge der Vorverstärker 47 und 48 sind mit den Eingängen eines Differentialverstärkers 49 verbunden,
der die Differenz zwischen den an den Ausgängen der Vorverstärker 47 und 48 auftretenden Signale verstärkt.
Während der Abtastung der vertikalen Kanten der vertikal verlaufenden Balken 44 der Abtastmarkierungen
4/ durch den Strahl M tritt daher am Ausgang des Differentialverstärkers 49 für jeden balken je ein
positives und je ein negatives Scheitelwert-Signal auf. Das positive Signal tritt beim Eintritt des Strahls 11 in
die Vertiefung und das negative Signal beim Verlassen der Vertiefung auf.
Der Ausgang des Differentialverstärkers 49 ist mit dem Eingang eines Verstärkungsreglers 50 verbunden,
in dem die Amplitude des Ausgangssignals gesteuert wird. Der Verstärkungsregler 50 wird durch einen
manuell zu betätigenden Schalter 51 eingestellt, um die Verstärkung mit den Eigenschaften des Materials der
jeweils vorliegenden Halbleiterscheibe 41 abzustimmen. Da das Material der Oberfläche der Halbleiterscheibe
41 in verschiedenen Niveaus stark abweichende Eigenschaften aufweisen kann, ist es erforderlich, daß
der Verstärkungsregler 50 aufgrund von bei vorhergegangenen Versuchen ermittelten empirischen Meßergebnissen
so eingestellt wird, daß die Verstärkung den jeweils vorliegenden Materialeigenschaften angepaßt
ist.
Der Ausgang des Verstärkungsreglers 50 ist mit dem Eingang eines positiven Spannungsvergleichers 52
verbunden, in dem eine als Referenzsignal dienende positive Schwellwertspannung vorgesehen ist. Der
Ausgang des Verstärkungsreglers 50 ist darüberhinaus mit dem Eingang eines negativen Spannungsvergleichers
53 verbunden, in dem eine als Referenzsignal dienende negative Schwellwertspannung vorgesehen
ist. Der Ausgang des Verstärkungsreglers 50 ist schließlich noch jeweils mit einem positiven Scheitelwertdetektor
54, einem negativen Scheitelwertdetektor 56 und einer Tast- und Mittelwertschaltung 55
verbunden.
Am Ausgang der Tast- und Mittelwertschaltung 55 tritt eine Signal-Basislinienspannung auf. Dieser Ausgang
ist über eine Leitung 57 mit der einen Seite eines Widerstands 58 verbunden, dessen andere Seite über
eine Leitung 59 mit dem Ausgang des positiven Scheitelwertdetektors 57 verbunden ist Die mit dem
Ausgang der Tast- und Mittelwertschaltung 55 verbundene Leitung 57 ist zusätzlich mit der einen Seite eines
Widerstandes 60 verbunden, dessen andere Seite über eine Leitung 61 mit dem Ausgang des negativen
Scheitelwertdetektors 56 verbunden ist Der Widerstand 58 bildet zusammen mit einem Läufer 62 ein
Potentiometer, der mit einem Eingang des positiven Spannungsvergleichers 52 verbunden ist, und einen
Anteil des positiven Scheitelwertsignals, das durch den Dositiven Scheitelwertdetektor 54 ermittelt wird, als
positives Schwellwertsignal zum positiven Spannungsvergleicher 52 zu übertragen. Der Widerstand 60 bildet
im Zusammenhang mit einem Läufer 63 ein Potentiometer, der einen Teil der am Ausgang des negativen
Scheitelwertdetektors auftretenden negativen Scheitelwertsignals den negativen Spannungsvergleicher 53 ais
negatives Scheitelwertsignal zuführt.
Die Einstellung der Läufer 62 und 63 bestimmt den perzentualen Anteil sowohl der positiven als auch der
ίο negativen Schwellwertspannung, der die über die
Leitung 57 vom Ausgang der Tast- und Mittelwertschaltung 55 übertragene Signalbasislinicnspannung über
steigt. Es hat sich gezeigt, daß eine Einstellung der Potentiometerläufer 62 und 63, die jeweils 50% der
positiven und der negativen Scheitelwertspannungen überträgt, eine befriedigende Schwellwertspannung
ergibt, und zwar unabhängig von der über die vom Ausgang der Tast- und Mittelwertschaltung 55 über die
Leitung 57 übertragenen Signalbasislinienspannung.
Der erwünschte Einsieiibereic'n iler Foieniiomeierläufer
62 und 63 liegt zwischen 50% und 70% der über die Leitung 59 vom Ausgang des positiven Scheitelwertdetektors
54 übertragenen positiven Scheitelwertspannung. Die gleichen Verhältnisse liegen für die vom
Ausgang des negativen Scheitelwertdetektors 56 über die Leitung 61 übertragene negative Scheitelwertspannung.
Die Potentiometerläufer 62 und 63 werden auf die gleiche Prozentzahl eingestellt.
Der Ausgang des Verstärkungsreglers 50 ist darüber hinaus mit den Eingängen eines positiven Spannungsvergleichers
65 und eines negativen Spannungsvergleichers 66 einer automatischen Vorspannungsschaltung
verbunden. Dem Spannungsvergleicher 65 wird eine Referenzspannung von 0,5 Volt über einen Widerstand
67 und einen Potentiometer 68 zugeführt, dem ein Referenzsignal zugeführt wird. Der negative Spannungsvergleicher
66 erhält eine Referenzspannung von minus 03 Volt von einem Widerstand 69 und einen
Potentiometer 70, dem ein Referenzsignal zugeführt wird.
Der Ausgang des positiven Spannungsvergleichers 65 ist über eine Leitung 71 mit dem Eingang eines
UND-Tors 72 verbunden. Ein weiterer Eingang B des UND-Tors 72 ist mit einem Vorspannungstor und ein
dritter Eingang Cmit dem Zeitgeber eines ^-Zählers 73
verbunden, der Teil der Digitalsteuereinheit 18 ist.
Sooft die 0,5 Volt betragende Schwellwertspannung des positiven Spannungsvergleichers 65 durch die am
Ausgang des Spannungsreglers 50 auftretende Spannung überschritten wird, entsteht am Ausgang des
positiven Spannungsvergleichers 65 ein positives Signal, d?s über die Leitung 71 zum Eingang des UND-Tors 72
übertragen wird. Während der ersten Abtastung in ^-Richtung ist das Vorspannungstorsignal für die
X-Abtastung positiv oder im EIN-Zustand, wodurch die
zweite Bedingung für das Wirksamwerden des UND-Tors 72 erfüllt wird. Die dritte Bedingung für das
Wirksamwerden des UND-Tors 72 besteht darin, daß an seinen Eingang C ein Signal vom Zeitgeber des
X-Zählers 73 übertragen wird. Bei den oben dargestellten
Verhältnissen tritt bei jedem Impuls des Zeitgebers des X-Zählers 73 ein Impuls auf der mit dem Ausgang
des UND-Tors 72 verbundenen Leitung 74 auf.
Da jeder auf der Leitung 74 auftretende Impuls die Folge davon ist, daß die Spannung am Ausgang des Verstärkungsreglers 50 das für die Signalbasislinienspannung gewünschte Maximum überschreitet, muß der dem Vorverstärker 47 zugeführte Vorspannungsstrom
Da jeder auf der Leitung 74 auftretende Impuls die Folge davon ist, daß die Spannung am Ausgang des Verstärkungsreglers 50 das für die Signalbasislinienspannung gewünschte Maximum überschreitet, muß der dem Vorverstärker 47 zugeführte Vorspannungsstrom
verringert werden. Demgemäß ist die Leitung 74 über ein ODER-Tor 75 mit einem auf fünf Bits ausgelegten,
aufwärts- und abwärtszählenden Zähler 76 verbunden.
Der Zähler 76 wird zur Durchführung einer Zählung von 16 unmittelbar vor dem Beginn der ersten
X-Abtastung durch den Strahl 11 durch einen Rückstellimpul* zurückgestellt. Dies erfolgt unmittelbar
bevor das Vorspannungstorsignal positiv wird. Der Ausgang des Zählers ist mit einem auf vier Bits
ausgelegten Digital-Analogkor.verter 77 verbunden. Während der Zähler 67 durch jeden vom ODER-Tor 75
kommenden Impuls von 16 nach unten zählt, bewirkt der Digital-Analogkonverter 77 ein Abnehmen des
Vorspannungsstroms auf seiner Ausgangsleitung 78, durch die die Ausgangsspannung des Verstärkungsreglers
bei jeder Zählung um etwa 'Λ Volt geändert wird.
Das führt zum Ergebnis, daß jedes Zurückzählen des Zählers 76 eine Verkleinerung des dem Vorverstärker
47 zugeführten Vorspannungsstroms zur Folge hat. Dadurch wird die am Ausgang des Vorverstärkers 47
auftretende Spannung herabgesetzt, wodurch die Ausgangsspannung des Verstärkungsreglers 50 etwa
1A Volt verkleinert wird.
Der für fünf Bits ausgelegte Digital-Analogkonverter 77 weist einen zweiten Ausgang auf, der über eine
Leitung 79 mit dem Vorverstärker 47 verbunden ist. Dieser liefert einen Referenzstrom für den Vorspannungsstrom
auf der Ausgangsleitung 79 zum Vorverstärker 47. Das UND-Tor 75 dient zur Erregung des für
fünf Bits ausgelegten Auf- und Abwärtszählers 76 und des für fünf Bits ausgelegten Digital-Analogkonverters
77, um sie sowohl für die X- als auch für die K-Abtastung verwendbar zu machen. Das ODER-Tor 75 ist mit einer
Ausgangsleitung 79' eines nicht dargestellten UND-Tors verbunden, dem für eine V-Abtastung die gleichen
Impulse wie dem UND-Tor 72 zugeführt werden. Es wird darauf hingewiesen, daß das UND-Tor für die
V-Abtastung ein Vorspannungstor hat, das von dem Vorspannungstor für die X-Abtastung (Eingang B)
getrennt ist. Ferner ist ein besonderer positiver Spannungsvergleicher für die V-Schaltung vorgesehen.
Tritt am Ausgang des Spannungsreglers 50 ein negatives Signal auf, das größer als —0,5 Volt ist, dann
wird die Schwellwertspannung des negativen Spannungsvergleichers 66 überschritten, so daß ein positiver
Impuls auf der Ausgangsleitung 80 des negativen Spannungsvergleichers 66 auftritt. Die Leitung 80 ist mit
einem Eingang eines UND-Tors 81 verbunden, dessen beide anderen Eingänge mit B und C bezeichnet sind.
Diese Eingänge sind die gleichen wie die Eingänge B und C des UND-Tors 72, Sind die drei Eingänge des
UND-Tors 81 erregt, so tritt auf der mit dem Ausgang des UND-Tors 81 verbundenen Leitung 82 ein positiver
Impuls auf. Das UND-Tor 81 ist erregt, wenn auf der Leitung 80 ein positiver Impuls auftritt, wenn der
Vorspannungseingang (Eingang B) erregt ist und ein Impuls vom Zeitgeber des X-Zähler 73 an den mit C
bezeichneten Eingang gelangt Der positive Impuls auf der Leitung 80 tritt dann auf, wenn die Spannung am
Ausgang des Verstärkungsreglers 50 die Schwellwertspannung des negativen Spannungsvergleichers 66
überschreitet Der auf der Leitung 82 auftretende Impuls durchläuft ein ODER-Tor 83 und gelangt zu dem
auf fünf Bits ausgelegten, aufwärts- und abwärtszählenden Zähler 87, der von ! 6 an zu zählen beginnt
Wie weiterhin aus F i g. 2 ersichtlich, ist der Ausgang des ODER-Tors 83 über eine Leitung 84 mit einem
anderer. Eingang des auf fünf Bits ausgelegten aufwärts- und abwärtszäh'»nden Zählers 76 verbunden, während
die Leitung 85 mit seinem ersten Eingang verbunden ist. Somit hängt die Richtung, in die der Zähler 76 von 16 an
zu zählen beginnt, davon ab, über welche der Leitungen 84 und 85 ein positives Signal übertragen wird. Es wird
darauf hingewiesen, daß der Zeitgeber des X-Zählers 73
so ausgelegt ist, daß seine Impulsfrequenz (Eingang C) den Zähler 76 in die Lage versetzt, jede Zählung zu
beenden, ehe ein neues Eingangssignal zugeführt wird.
Der Zähler 76 zählt so lange aufwärts oder abwärts, bis die Spannung am Ausgang des Spannungsreglers 50
diese innerhalb des Bereiches von +0,5VoIt und —0,5 Volt liegt, so daß keine der Schwellwertspannungen
der Spannungsvergleicher 65 und 66 überschritten bzw. unterschritten wird. Sobald dies eintritt, hört das
Zählen des auf fünf Bits ausgelegten, aufwärts- ur.J abwärtszählenden Zählers 76 auf, da er weder über di*
Leitung 84 des UND-Tors 83 noch über die Leitung 85 des ÜND-Tors 75 impulse erhalt, im beschriebenen Faii
ist nämlich weder das UND-Tor 81 noch das UND-Tor 72 erregt. Das ODER-Tor 83 funktioniert in der gleichen
Weise wie das ODER-Tor 75, dessen zweiter Eingang mit der Ausgangsleitung 86 eines nicht dargestellten
UND-Tors verbunden ist, das die gleichen Eingänge wie
das UND-Tor 81 hat, das mit einem negativen Spannungsvergleicher in der Y-Schaltung verbunden ist.
Es wird darauf hingewiesen, daß in der Y-Schaltung die
gleichen Änderungen angewandt werden können wie die im Zusammenhang mit der X-Schaltung besprochen.
Wie aus F i g. 4 ersichtlich, weist der auf fünf Bits aufgelegte Digital-Analogkonverter 77 eine Einbiteingangsleitung
90, eine Zweitbiteingangsleitung 91. eine Vierbiteingangsleitung 92, eine Achtbiteingangsleitung
93 und eine I6-Bit-Eingangsleitung 94 auf. Diese Eingangsleitungen sind mit den Ausgangsleitungen des
Zählers 76 verbunden. Die Eingangsleitungen 91 bis 94 sind ebenso wie die Eingangsleitung 90 ausgebildet, bei
der zwischen der Verbindung zum Zähler 76 und einem Widerstand 96 eine Diode 95 vorgesehen ist. Der
Widerstand % liegt zwischen einer positiven und einer negativen Spannungsquelle. An der geger.jberliegenden
Seite der Anschlußstelle des Widerstandes % ist eine zweite Diode 97 vorgesehen, deren Kathode mit
den Ausgangsleitungen 78 und 79 verbunden ist.
*5 Da die Widerstände % für jede der Eingabeleitung 90
bis 94 verschieden sind, kann über diese Leitungen der Vorspannungsstrom geändert werden, so daß die am
Ausgang des Verstärkungsreglers 50 auftretende Spannung in Schritten von V4VoIt geändert werden
kann. Diese Änderung hängt davon ab, über welche der Eingabeleitungen Signale vom aufwärts- oder abwärtszählenden
Zähler 76 übertragen werden.
Wie aus F i g. 3 ersichtlich, ist die mit dem Ausgang des für fünf Bits ausgelegten Digital-Analogkonverters
77 verbundene Leitung 78 mit der Eingangsleitung 100 des Vorverstärkers 47 verbunden. Die mit dem anderen
Ausgang des Digital-Analogkonverters 77 verbundene Leitung 79 ist mit der Eingangsleitung 101 des
Vorverstärkers 47 verbunden.
Die Eingabeleitung 100 ist gleichzeitig mit der Ksthode einer geerdeten Diode 45 verbunden. Somit
liefert der Vorverstärker 47 einen Strom zur Diode 45, wobei er eine niedrige Impedanz zur Verfugung stellt
Die Eingangsleitung 100 ist mit einem Eingang eines
ib Operationsverstärkers 102 verbunden, während die
Leitung 101, die über einen Kondensator 103 geerdet ist am anderen Eingang des Operationsverstärkers liegt
Dies hat zur Folge, daß Änderungen des Vorspan-
Dies hat zur Folge, daß Änderungen des Vorspan-
nungsstromes auf der Leitung 78 Änderungen des
Signals auf der Ausgangsleitung 104 des Vorverstärkers 47 bewirken. Da der Vorspannungsstrom nach Beendigung
de? Aufwärts- oder Abwärtszählens während der ersten ,Y-Abtastung konstant bleibt, wird vom Digital-Analogkonverter
77 während der verbleibenden X-Abtastungen ein konstanter Strom geliefert, bis eines der
UND-Torc 72 und 81 während einer anderen der ersten
X-Abtastungen erregt wird.
Der Vorverstärker 48 ist in gleicher Weise wie der Vorverstärker 47 ausgebildet, jedoch mit der Ausnahme,
daß die Eingangsleitung 100 nicht mit der Ausgangsleitung 78 des Digitalanalogkonverters 77 und die
Ausgangsleitung 100 nicht mit der Ausgangsleitung 79 des gleichen Digital-Analogkonveriers verbunden ist.
Somit gelangt vom Digital-Analogkonverter 77 kein Signal zum Vorverstärker 48.
Die V-Schalmng ist entsprechend ausgebildet, wobei
die AusgangsleihiTigen 78 und 79 des Digital-Analogkonverters
77 mit einem der Vorverstärker der V-Schaltun.? verbunden sind. Der andere Vorverstärker
der Y-Schaltung ist wie der Vorverstärker 48 geschaltet.
Wie aus F i g. 5A ersichtlich, überträgt die Ausgangsleitung 104 des Vorverstärkers 47 und die Ausgangsleitung
105 des Vorverstärkers 78 Impulse zu den Eingängen des Differentialverstärkers 49, der vorzugsweise als
Operationsverstärker ausgebildet ist Die Ausgangsspannung des Differentialverstärkers 49 wird über den
Verstärkungsregler 50, der die Relaisschalter 110, 111,
112, 113 und 114 enthält übertragen. Ist der Relaisschalter 110 geschlossen und befindet sich der
Schalter 114 in der in F i g. 5A dargestellten Lage, ist der Spannungsregler 50 auf die Verstärkung»!« eingestellt.
Befindet sich der Schaltung 114 in der gleichen Stellung
und ist nur der Schalter 111 geschlossen, so bewirkt dies
eine Verstärkung »2«, während bei gleicher Stellung des Schalters 114 ein geschlossener Schalter 112 eine
Verstärkung »4« und ein geschlossener Schalter 113 eine Verstärkung »8« liefert. Wird der Schalter 114 in
seinen anderen Schaltzustand gebracht, so wird bei gleicher Einstellung der Schalter UO bis 113 die
Verstärkung um 10 erhöht.
Die Schalter UO, 111,112,113 und 114 werden durch
die Wicklungen 110', 11Γ, 112', 113' und 114' (siehe Fig. 5B) betätigt. Die Erregung der Wicklungen 110'bis
114' erfolgt durch den Schalter 51, durch den die gewünschte Verstärkung des Verstärkungsreglers 50
einstellbar ist. Ist eine oder mehrere der Wicklungen HO' bis 114' erregt, so wird die betreffende Wicklung
oder die betreffenden Wicklungen über den Schalter 51 geerdet.
Der Spannungsregler 50 enthält einen Operationsverstärker 117. der in gleicher Weise ausgebildet ist wie der
Operationsverstärker des Differentialverstärkers 49. Der Ausgang des Verstärkers 117 stellt den Ausgang
des Verstärkungsreglers 50 dar.
In F i g. 7 wird eine Schaltung für die Spannungsvergleicher 52, 53, 65 und 66 wiedergegeben. Der
Spannungsvergleicher enthält eine positive Eingangsleitung 120 und eine negative Eingangsleitung 121, die mit
einem Spannvngsvergleicher 122 verbunden sind.
Um zu ermöglichen, daß am Ausgang des positiven Spannungsvergleichers 52 und am Ausgang des
negativen Spannungsvergleichers 53 Signale mit der gleichen Polarität, die in beiden Fällen negativ ist,
auftreten, sobald die SchweUwertspannung überschritten
wird, ist die negative Eingangsleitung 121 des
positiven Spannungsvergleichers -it mit tHem Potentiometer
62 (siehe F i g. 2) und die positive Eingangsie* tung 120 mit dem Ausgang des Verstärkungsreglers 50
verbunden. Die negative Eingangsleitung 121 des ne^ativf-H Spannung' urg!:.icheis 53 ist mit dem
Ausgang des Spannungsreglers 50 verbunden, während die positive Eingangsleitung 120 des negativen Spanpungsvergleichers
53 mit dem Potentiometer 63 verbunden ist.
In ähnlicher Woise ist die negative Eingangsleitung
121 des positiven Spannungsvergleichers 65 mit dem Ausgang des Verstärkungsreglers 50 und eine positive
Eingangsleitung mit dem Potentiometer 68 verbunden. Die positive Fingangsleitung 120 des negativen
Spannungsvergleichers 66 ist mit dem Ausgang des Verstärkungsreglers 50 und seine negative Eingangsleitung
121 mit dem Potentiometer 70 verbunden. Auf diese Weise wird es möglich, daß die Vergleicher 65 i.nd
66 aus ihren Ausgangsleitungen 71 bzw. 80 positive Ausgangssignale erzeugen, wenn die Schwellwertspannung
überseiii iüen wird.
Wird die Schwellwertspannung überschritten, so erzeugt der Spannungsvergleicher 122 auf seiner
Ausgangsleitung 123 einen Impuls, der einer logischen Inverterschaltung 124 zugeführt wird, auf deren
Ausgangsleitung 125 ein Impuls auftritt, der gegenüber dem über die Leitung 123 zugeführten Impuls invertiert
ist.
Die Ausgangsleitung 126 des positiven Spannungsvergleichers 52 (siehe F i g. 2), die der Ausgangsleitung
125 der in Fig. 7 dargestellten Schaltung entspricht, ist mit einem Eingang eines invertierenden ODER-Tors
127 verbunden, dessen anderer Eingang mit der Ausgangsschaltung 128 des negativen Spannungsvergleichers
53 verbunden ist Die Leitung 128 entspricht der Leitung 125 der in Fig. 7 dargestellten Schaltung.
Das invertierende ODER-Tor 127 erzeugt einen positiven Impuls, der zu einem einen Teil der digitalen
Steuereinheit 18 bildenden Tor 130 übertragen wird. Durch diesen Impuls wird das Tor 130 geöffnet, um zu
ermöglichen, daß der X-Zähler 73 Impulse zum Rückkopplungskanal 131 des Computers 19 überträgt.
Nachdem die Vergleicher 52 und 53 das Auftreten eines positiven Impulses am Ausgang des invertierenden
ODER-Gliedes 127 immer dann bewirken venn der Elektronenstrahl 11 eine der vertikalen Kanten der
vertikal verlaufenden Balken 44 einer Ausrichtmarkierung 42 während einer X-Abtastung überstreicht, wird
das Tor 130 geöffnet, wenn der X-Zähler 73 eine Zählung zum Rückkopplungskanal 131 der digitalen
Steuereinheit 118 liefert, so daß die Lage der zweiten Kante durch den Computer 19 ermittelt werden kann.
Auf diese Weise werden die bei der Abtastung beider Kanten der vertikalen Balken 47 der Ausrichtmarkierung
42 auftretenden Signale den den Rückkopplungskanal 131 zugeordneten logischen Schaltungen zugeführt,
so daß die genaue Lage der Ausrichtmarkierung 42 bestimmt werden kann.
Die in F i g. 6 dargestellte Tast- und Mittelwertschaltung 55 weist eine Eingangsleitung 135 auf, die mit dem
Ausgang des Verstärkungsreglers 50 verbunden ist. Ober eine Eingangsleitung 136 wird ein V&rspannungstorsignal
übertragen, wie es im Zusammenhang mit der Beschreibung der UND-Tore 72 und 81 der F i g. 2 mit B
bezeichnet ist, während über eine Eingangsleitung 137 ein Signa! übertragen wird, wie es im Zusammenhang
mit der Beschreibung der F i g. 2 mit A bezeichnet ist Die gleichen Eingangssignale A und B werden den
Detektor sn 54 und 56 zugeleitet
Die Eingabeleitung 135 ist über einen Widerstand 138
und einen als Schalter dienenden FET 139 mit einem Kondensator 140 verbunden, dessen Ladung fiber eine
Leitung 141 zum poutiven Eingang eines Operationsverstärkers
142 fibertragen wird, dessen Ausgang durch
die Leitung 57 den Ausgang der Tast- und Mittelwertschaltung 55 bildet
Die Tast- und Mittelwertschaltung 55 enthalt einen zweiten FET 143, der ebenfalls als Schalter wirkt, der
fiber eine Diode 144 mit der Eingabeleitung 136 verbunden ist Der FET 139 ist mit der Leitung 137 Ober
eine Diode 145 verbunden. Ist das Vorspannungstor für die ^-Abtastung während der ersten Jf-Abtastung
offen, so weist die Kathode der Diode 144 eine positive Spannung auf so daß der Kondensator 140 Ober den
FET 143 mit Erde verbunden und entladen wird, da dieser FET zwischen Quelle und Senke leitend ist und
somit als geschlossener Schalter wirkt Auf diese Weise wird die vom vorhergehenden Abtastzyklus in X"-Richtung
stammende Spannung des Kondensators 140 während der ersten Abtastung des neuen Abtastzyklus
in ^-Richtung abgeleitet
Während der zweiten Abtastung des neuen Zyklus steigt das durchschnittliche Torsignal, das fiber die
Eingangsleitung 137 übertragen wird, während der X-Abtastung an, so daß der erste FET 139 zwischen
seiner Quelle und seiner Senke leitend wird, da die Kathode der Anode 145 jetzt positiv ist Das hat zur
Folge, daß das am Ausgang des Verstärkungsreglers 50 auftretende Signal über den Widerstand 138 und den
leitenden FET 139 zum Kondensator 140 übertragen wird und diesen auflädt Die Zeitkonstante der aus dem
Widerstand 138 und dem Kondensator 140 bestehenden Schaltung ist so gewählt, daß die Tast- und Mittelwertschaltung
55 einen effektiven Mittelwert der am Verstärkungsregler 50 während der zweiten XAbtastung
auftretenden Spannung durch Integration des auf der Eingabeleitung 135 auftretenden Signals bildet. Die
Spannung am Kondensator 140 stellt diese mittlere Spannung dar.
Bei der Beendigung der zweiten Abtastung sinkt die durchschnittliche Torspannung, so daß der FET 139
aufhört zu leiten, was zur Folge hat, daß der Kondensator 140 von der Eingangsleitung 135 getrennt
wird. Der Kondensator 140 fährt jedoch fort das Signal Über die Leitung 141 zum Operationsverstärker 42
während des restlichen Abtastzyklus zu übertragen, der aus 18 zusätzlichen Abtastungen in X-Richtung besteht.
Die oben beschriebene Schaltung arbeitet in folgender Weise: Der Verstärkungsregler 50 wird mit Hilfe
des Schalters 51 so eingestellt daß an seinem Ausgang Signale mit einer Scheitelspannung von 2 Volt auftreten.
Das am Ausgang der Vorverstärker 47 und 48 auftretende Gleichstromniveau sollte durch eine geringfügige
Einstellung eines Potentiometers 146 (siehe Fig.3) gleich 0 gemacht werden. Diese Einstellung
sollte zu einem Zeitpunkt vorgenommen werden, in dem der Elektrostrahl 11 eingeschaltet und auf die
Halbleiterscheibe 41 gerichtet ist.
Während der ersten X-Abtastung wird der Kondensator
140 der Tast- und Mittelwertschaltung 55 über den FET 143 entladen werden, der durch das Ansteigen des
Torsignals während der X-Abtastung leitend wird. Dieses Torsignal für die X-Abtastung wird ebenfalls zu
den Scheitelwertdetektoren 54 und 56 geleitet, um zu bewirken, daß die Scheitelwertspannung zu diesem
Zeitpunkt abgebaut wird. Jeder der Schcitclwertdetektoren 54 und 56 besteht vorzugsweise aus einem
Kondensator mit einem ersten elektronischen Schalter, der beispielsweise als FET ausgebildet ist, und eine
Entladung des Kondensators während der ersten Abtastung erlaubt, und aus einem zweiten elektronisehen
Schalter, der beispielsweise ebenfalls aus FET ausgebildet ist und die Entladung des Kondensators
während der zweiten Abtastung ermöglicht, um ein Scheitelwertsignal während der zweiten Abtastung zu
erhaltea
ίο Wird der Elektronenstrahl 11 während der ersten
Abtastung fiber die Ausrichtmarkierung 42 auf der Halbleiterscheibe 41 bewegt, so wird dem positiven
Spannungsvergleicher 65 und dem negativen Spannungsvergleicher 66 die Ausgangsspannung des Spants
nungsreglers 50 zugeführt, um festzustellen, ob die
Signalbasislinienspannung, die durch die Rückstrahlung der Elektronen des Elektronenstrahls 11 entsteht
innerhalb des gewünschten Bereiches von +04 und
—0,5 Volt liegt Liegt die Signalbasislinienspannung, die
durch die am Ausgang des Spannungsreglers 50 auftretende Spannung dargestellt wird, nicht innerhalb
dieses Bereiches, dann wird bei einem der Vergleicher 65 und 66 die Schwellwertspannung überschritten und
das mit ihm verbundene UND-Tor 72 wird Impulse erzeugen, die mit den Impulsen, die von dem Zeitgeber
des ^-Zählers 73 zu den für 5 Bits ausgelegten,
aufwärts- und abw&tszählenden Zähler 76 abertragenen
Impulse koordiniert sind, was darauf zurückzuführen ist daß das Vorspannungstorimpuls während der
X-Abtastung erregt ist
ist die Spannung zu hoch, dann wird beim positiven Spanrtungsvergleicher 65 die Schwellwertspannung
Oberschritten, so daß ein positives Signal auf der Ausgangsleitung 85 des UN D-Tors 75 auftritt, wodurch
der Zähler 76 von 16 nach unten zu zählen beginnt Das hat zur Folge, daß der Vorspannungsstrom auf der
Ausgangsleitung 78 des Digital-Analogkonverters 77 bei jedem Zählschritt des Zählers 76 verkleinert wird,
bis die am Ausgang des Verstärkungsreglers 50 vorliegende Spannung innerhalb des gewünschten
Bereiches liegt so daß kein Signal Ober die Ausgangsleitung 71 zum positiven Spannungsvergleicher 65
übertragen wird.
Ist die am Ausgang des Verstärkungsreglers 50
auftretende Spannung negativ und liegt sie außerhalb des Bereiches, dann wird beim Spannungsvergleicher 66
seine Schwellwertspannung überschritten, so daß ein positives Signal auf der Ausgangsleitung 80 dieses
Vergleichers auftritt. Das hat zur Folge, daß jeder der
so vom Zeitgeber des X-Zählers 53 erzeugten Impulse
über die Ausgangsleitung 84 des ODER-Tors 83 zum Zähler 76 übertragen wird, ao daß dieser aufwärts zu
zählen beginnt Das hat zur Folge, daß der Digital-Analogkonverter 77 einen immer größer werdenden
Vorspannungsstrom über die Leitung 78 so lange zum Vorverstärker 47 Oberträgt, bis die am Ausgang des
Verstärkungsreglers 50 auftretenden Signale so lange
kleiner werden, bis sie im gewünschten Bereich liegen.
Nach Beendigung der ersten .^Abtastung ist das
Signal am Vorspannungstor für die X-Abtastung kleiner. Das hat zur Folge, daß keine Erregung der
UND-Tore 72 und 81 während der restlichen X-Abtastungen der Ausrichtmarkierung 42 möglich ist. die in
.Υ-Richtung abgetastet wird.
Während der ersten und der zweiten Abtastungen wird verhindert, daß das Tor 130 durch ähnliche Signale
vom invertierenden ODER-Tor 127 erregt wird. Auf diese Weise wird verhindert, daß irgendwelche Signale
vom X-Zähler 73 zum Rückkopplungskanal 131 der
digitalen Steuereinheit 18 übertragen werden.
Während der zweiten Abtastung in X-Richtung steigt das am Ausgang des Mittelwerttors für die X-Richtung
auftretende Signal, so daß das vom Differentialverstärker 49 über den Verstärkungsregler 50 übertragene
positive Scheitelwertsignal im positiven Scheitelwertdetektor 54 gemessen wird. Dieser Vorgang tritt ein, wenn
der Strahl 11 eine der Kanten einer der vertikal verlaufenden Balken 44 einer Ausriehimarkierung 42 to
überstreicht.
Da das Mittelwerttor während der zweiten X-Abtastung erregt ist, kann der positive Scheitelwertdetektor
54 das am Ausgang des Verstärkungsreglers 50 auftretende Signal empfangen, da elektronischer Schal- is
ter geschlossen ist, der ein Aufladen des Kondensators
des positiven Scheitelwertdetektors 54 ermöglicht Da das Mittelwerttor für die X-Abtastung nur während der
zweiten X-Abtastung erregt ist, erhält der positive Scheitelwertdetektor 54 während der übrigen Abtastungen
der Ausrichtmarkierung 42 keine weiteren Signale, da der elektronische Schalter geöffnet wird.
In ähnlicher Weise werden dem negativen Scheitelwertdetektor
56 vom Differentialverstärker 49 nur während jeder zweiten Abtastung negative Scheitel- 2s
wertsignale zugeführt Das findet statt, wenn der Elektronenstrahl die anderen Kanten der die Ausrichtmarkierungen
44 bildenden Vertiefungen bei der Abtastung der Ausrichtmarkierungen 42 überstreicht.
Der negative Scheitelwertdetektor 52 wird ebenfalls während der verbleibenden Abtastungen der Ausrichtmarkierung
42 aberregt, da das Mittelwerttor für X-Abtastung nicht mehr erregt ist
Der Kondensator 140 (siehe Fig.6), der ersten
Mittelwertschaltung 55 wird während der zweiten X-Abtastung aufgeladen, da der erste FET 139 wegen
des erregten Mittelwerttors für die X-Abtastung leitend ist. Bei Beendigung der zweiten X-Abtastung wird das
erste Mittelwerttor aberregt, so daß der erste FET 139 aufhört leitend zu sein. Auf diese Weise wird während
der verbleibenden Abtastungen der Ausrichtmarkierung 42 in X-Richtung während des besonderen
X-Abtastzyklus kein weiteres Signal zur Tast- und Mittelwertschaltung 55 übertragen.
Liegen am positiven Scheitelwertdetektor 54, an der «
Tast- und Mittelwertschaltung und am negativen Scheitelwertdetektor 56 bei Beendigung der X-Abtastung
die erforderlichen Signale an und sind die Schwellwertspannungen beim positiven Spannungsvergleicher
52 und beim negativen Spannungsvergleicher 53 in Übereinstimmung mit dem Material des
abgetasteten Niveaus der Halbleiterscheibe 41 eingestellt, so liegen die Schwellwertspannungen im positiven
Spannui.gsvergleicher 52 und im negativen Spannungsvergleicher
43 so, daß sie bei jeder Abtastung des Strahles 11 in X-Richtung überschritten werden. Daher
werden zwei separate positive Signale (die Eingangsverbindungen zu den Vergleichern 52 und 53 erzeugen
den gleichen negativen Ausgang) für jeden der vertikalen Balken 44 vom invertierenden UND-Tor 127 M
zum Tor 130, während jede der ersten Abtastung
folgenden Abtastung übertragen.
Die 18 Abtastungen der Ausrichtmarkierung 42 in
X-Richtung werden nach den ersten beiden Abtastungen dazu verwendet, einen Mittelwert für die Lage der
Ausrichtmarkierung 42 zu bilden. Dadurch wird der Fehlerprozentsatz auf ein zufriedenstellendes Minimum
herabgesetzt
Da eine Ausrichtmarkierung 42, wie aus Fig.9
ersichtlich, aus drei vertikalen Balken 44 und drei horizontalen Balken 43 besteht ergeben sich 6 negative
Signale, drei vom positiven Spannungsvergleicher 52 und drei vom negativen Spannungsvergleicher 53, die
während jeder Abtastung in X-Richtung zum invertierenden UND-Tor 127 übertragen werden. In gleicher
Weise werden, wenn die V-Schaltung für die V-Abtastung
verwendet wird, während jeder Abtastung in Y sechs negative Signale zum invertierenden ODER-Tor
127 übertragen.
Dabei wird davon ausgegangen, daß die V-Schaltungen
nach F i g. 2 während der Abtastung in V-Richtung benützt werden. Es trifft auch hier während jedes
Abtastzyklus die gleiche Anzahl von Abtastungen (20) auf, wobei während der ersten Abtastung in V-Richtung
ein Vorspannungsimpuls auftritt der vom Vorspannungsimpuls während der X-Richtung verschieden ist
und während der zweiten Abtastung in Y ein Mittelwertimpuls auftritt der vom Mittelwertimpuls
während der X-Richtung verschieden ist
Durch die Information im Rückkopplungskanal 131,
durch die die Lage der Ausrichtmarkierung 42 in bezug auf ihre gewünschte Lage angegeben wird, kann die
Lage des Feldes 39 durch die vier Ausrichtmarkierungen in den vier Ecken des Feldes 39 bestimmt werden,
wie das beispielsweise in der oben angegebenen US-Patentanmeldung 4 37 585 beschrieben wird.
Es wird darauf hingewiesen, daß für den Strahl 11 ein
Fokussiergitter und ein Eichgitter, beispielsweise wie in der oben genannten US-Patentschrift beschrieben,
benötigt wird.
Während in der bisherigen Beschreibung Ausrichtmarkierungen 42 angegeben werden, die aus aus
Vertiefungen bestehenden Balken 43 und 44 bestehen, ist es selbstverständlich auch möglich, diese Balken in
anderer Weise auszubilden. Es ist jedoch erforderlich, daß geeignete Signale bei der Abtastung dieser Balken
durch den Strahl erzeugt werden. Diese Balken könnten beispielsweise auch aus Erhöhungen bestehen.
Ein besonderer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß beliebige Signalverhältnisse eingestellt
werden können. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß das residueü ν Grundniveau
des durch die Rückstrahlung im Bereich der Dioden entstehenden Signals durch die Zuführung eines
automatischen Vjrspannstromes zu den Vorverstärkern unschädlich gemacht wird. Ein weiterer Vorteil
besteht darin, daß die Verstärkung auf das jeweilige Material des jeweils abgetasteten Niveaus der Halbleiterscheibe
eingestellt werden kann. Weiterhin ist es von großem Vorteil, daß die Schwellwertspannung
jeweils auf die Verhältnisse eingestellt werden kann, die am Halbleiterplättcirien im Bereich der Ausrichtmarkierungen
vorliegen,
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Verfahren zum Lokalisieren einer durch mindestens ein Paar von Kanten definierten
Ausrichtmarkierung auf einem Target, beispielsweise auf einem Halbleiterplättchen bei der Herstellung
von integrierten Schaltungen, durch Abtastung des die Abtastmarkierung aufweisenden Targetbereiches, gekennzeichnet durch folgende
Schritte:
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US437434A US3875415A (en) | 1974-01-28 | 1974-01-28 | Method and apparatus for detecting a registration mark on a target such as a semiconductor wafer |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2502591A1 DE2502591A1 (de) | 1975-07-31 |
| DE2502591C2 true DE2502591C2 (de) | 1983-02-24 |
Family
ID=23736432
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2502591A Expired DE2502591C2 (de) | 1974-01-28 | 1975-01-23 | Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung einer Ausrichtmarkierung |
Country Status (6)
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|---|---|
| US (1) | US3875415A (de) |
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| DE (1) | DE2502591C2 (de) |
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| GB (1) | GB1480562A (de) |
| NL (1) | NL7500897A (de) |
Families Citing this family (15)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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