DE2502169C2 - Magnetbandkassette - Google Patents
MagnetbandkassetteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Magnetbandkassette, bestehend
aus einem quaderförmigen Kassettengehäusc mit einer Boden-, einer Deckelfläche und Seitenflächen,
die zwei Magnetbandwickel tragende Spulen umschließen, wobei der Antrieb der Spulen und des Magnetbandes
mittels geräteseitiger, durch Boden- und/oder Dekkelflächen und durch Mitnahmeöffnungen der Spulenkerne
hindurchsteckbare Wickeldorne bzw. Antriebswellen erfolgt, mit einer gemeinsamen Einrichtung zum
Halten und Bremsen der Spulen, die nach Aufsetzen der Kassette auf ein dazugehöriges Gerät durch gcräteseitige,
in das Kassettengehäuse eintretende F.ntricgelungsorganc selbsttätig gelöst wird, so daß die Spulen /um
Drehantrieb frei sind, wobei als Halteeinrichtung für die Bandspulen lösbare, in Richtung der Spulenachsen verschiebbare
Halteplatten für die Bandwickel vorgesehen sind, die die Bandwickel und die Spulen beidseitig überdecken
und so die Spulen und die Bandwickel bei nicht aufgesetzter Kassette in einer Mutellage festhalten, und
die Bremseinrichtung durch Verzahnungen an den Wikkelkernen und damit zusammenwirkende Federeinrichtungen
gebildet wi.xL
Eine solche Kassette ist aus der DE-OS 22 45 318 bekannt
in der zwei Plättchen im Abstand von den Seitenflächen der Spulen angeordnet sind, wenn die Kassette
auf dem Gerät ist, und, in der Plättchen mit den besagten
Seitenflächen in Kontakt stehen, wenn die Kassette vom
Gerät abgenommen wird. Zu diesem Zweck sind die Naben der Spulen mit konzentrischen, zweiseitigen Außen
verzahnungen yersehen, deren Zähne zur Spulenarretierung
bzw. -freigäbe mit den Innen verzahnungen von Zusatzscheiben zusammenwirken. Zwischen Zusatzscheiben
und Spulen sind die Plättchen vorgesehen, die aufgrund der gewählten Formgebung bei Verschieben
der Zusatzscheiben ihre Lage relativ zu den Seitenflächen und in Richtung der Achsen der Spulen verändern,
d. h. mit denselben in Kontakt treten oder sich davon entfernen. Eine solche Kassettenkonstruktion ist
äußerst aufwendig und daher für eine Serienfertigung sehr ungeeignet Ferner ist bei Verwendung einer solchen
Zahn-Zahn-Arretierung für die Spulen sowohl ein automatisches Bandspannen beim Arretieren ala auch
ein manuelles Entfernen einer beispielsweise aufgetretenen Bandschleife nicht möglich.
Aus den US-PS 30 59 871 und 25 84 733 sind Kassetten
mit Federeinrichtungen und in Verbindung, mit Spulenbremssystemen,
in denen die Spulen Umfangsverzahnungen aufweisen, prinzipiell bekannt In einem Fall
ist dabei auch eine einzelne Betätigungsplatte für die Bremsen bekannt die sich etwa zwischen den Spulen
und einseitig unterhalb der Spulen befindet. Dabei beaufschlagt die Feder die Betätigungsplatte und ist selbst
am Kassettengehäuse abgestützt. Die Feder dient nur indirekt zum Bremsen der Spulen, da an der Platte ein
zusätzlicher Bremshebel vorgesehen ist
Mit der DE-PS 20 41 977 ist ein Magnetbandgerät mit einer Magnetbandkassette bekannt, wobei in der vom
Gerät abgenommenen Kassette kassettenseitige Halteeinrichtungen die Spulen lagefest und das Band entlang
der Kassettenfront gespannt halten und bei auf das Gerät aufgelegter Kassette geräteseitige Führungs-,
Antriebs- und Entriegelungsorgane so in Öffnungen des Kassettengehäuses eingreifen, daß die kassettenseitigen
Halteeinrichtungen das Band und die Spulen freigeben und das Band und die Spulen ausschließlich durch die
geräteseitigen Führungs- und Antriebsorgane in ihrem Lauf unabhängig vom Kassettengehäuse gehalten sind.
Darin bestehen die kassettenseitigen Halteeinrichtungen aus Bandspannhebeln, die einzeln zu betätigen sind,
und es ist ein gemeinsames Spulenbremsorgan für beide Spulen vorgesehen. Eine solche Kassettenkonstruktion
ist aufwendig und für die Serienherstellung weniger geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der vorgenannten Nachteile des Standes der
Technik, eine Magnetbandkassette bereitzustellen, mit der eine optimale Spulen- und Bandführung bei gleichzeitiger
einfacher Handhabung unter weitgehender Vermeidung von Beschädigung des Magnetbandes erzielt
wird und die wirtschaftlich in Serienfertigung herstellbar ist.
Die Aufgabe wird gemäß Patentanspruch 1 dadurch gelöst daß die Federeinrichtungen die Halteplatten mit
dem Bodenteil bzw. dem Deckelteil des Kassettengehäuses verbindend angeordnet sind, daß die Halteplatten
auch in Richtung senkrecht zu den Spulenachsen zum Spannen/Freigeben des freien Bandabschnitts zwischen
den Bandwickeln verschiebbar sind, und daß die Federeinrichtungen die Halteplatten in Richtung senkrecht
zu den Spulenachsen vorspannen und gegen den
ίο Bodenteil bzw. den Deckelteil des Kassettengehäuses
federnd abstützen.
Dadurch wird eine einwandfreie Arretierung bzw. Freigabe der Bandwickel Ln Verbindung mit einem automatischen
Spannen des Bandes entlang der Frontseite der Kassette erreicht Wenn auch unter widrigsten
Gründen eine unerwünschte Bandschleife an der Frontseite entstehen sollte, ist aufgrund de/ Detail-Ausbildung
der Federeinrichtungen ein manuelles ßandspannen möglich.
Praktisch können die Federeinrichtivgen Federn mit
Federnasen sein, wobei jede Federnase ii/it der Verzahnung
eines der Wickelkerne zusammenwirkt bzw. daß in der vom Gerät abgenommenen Kassette jede Federnase
in die Verzahnung des zugehörigen Wickelkerns eingreift und ohne Drehung der Wickelkerne von außen,
dieser an einer Drehung in Abwickelrichtung gehindert, in Aufwickelrichtung jedoch durch Federkraft vorbelastet
ist und im Falle einer Drehung der Wickelkerne von außen jeder der Wickelkerne in Aufwickd- und auch in
Abwickelrichtung drehbar ist und daß in die auf das Gerät aufgelegte Kassette geräteseitige Entriegelungsorgane so in Öffnungen des Kassettengehäuses eingreifen,
daß die Federnasen durch die Entriegelungsorgane außer Eingriff mit den Verzahnungen gebracht werden.
Dadurch werden vorteilhaft mittels der Federn und Halteplatten eine Reihe von Funktionen erfüllbar.
In zweckmäßiger Ausbildung ist als Halteplatte an jeder Seite der Spulen je ein plattenförmiger Körper
vorgesehen, und die Federeinrichtungen bestehen aus
4ö den zwischen dem Bodenteil bzw. dem Deckelteil des
Kasstctengehäuses und dem jeweiligen plattenförmigen Körper vorgesehenen Federn.
In weiterer Ausbildung weisen die plattenförmigen Körper Durchbrüche zum Eintritt der geräteseitigen
Antriebs- und Entriegelungsorgane auf. Damit ist es möglich, die plattenförmigen Körper durch Stanzen ohne
zusätzliche aufwendige Bearbeitung herzustellen.
Eine vorteilhafte Ausführung der erfindungsgemäßen Kassette besteht darin, daß jeder plattenförmige Körper
zwischen dem Bodenteil bzw. dem Deckelteil des Kassettengehäuses und im Abstand darüber an den
Randteilen des Gehäuses befestigten rampenartigen Vorsprangen gehaltert ist und in einer im wesentlichen
zum Bodenteil bzw. Deckelteil parallelen Ebene geführt verschiebbar gelageii ist Die plattenförmigen Körpei
können beim Zusammenbau der Kassette einfach eingelegt werden.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist mittels der Federeinrichtungen und Vorsprünge jeder
der plattenförmigen Körper in der vom Gerät abgenommenen Kassette in einer ersten Stellung in Kontakt
mit den Seitenflächen der Wickelkerne gehalten und bei der auf das Gerät aufgesetzten Kassette in einer zweiten
Stellung ohne Krntakt mit den Seitenflächen der
6b Wickelkerne gehalten. Dadurch werden die Wickelkerne
und Bandwickel in einer definierten Lage zwischen den Flächen der Gehäuseteile des Kassettengehäuses
gehalten, vor Aufsetzen der Kassette auf das Gerät,
wodurch eine definierte Aufsetzlage der Wickelkerne und Bandwickel auf dem Gerät gewährleistet wird.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung an der erfindungsgemäßen Kassette wird darin gesehen, daß jede
Feder mit dem plattenförmigen Körper bzw. mit dem Kassettengehäuse durch Einhängen hinter Vorsprüngen
unverlierbar gehalten ist.
In weiterer einfacher Ausführung ist die Federnase jeder der Federn bei vom Gerät abgenommener Kassette
mit solcher Federkraft abgestützt und greift nur soweit in die Verzahnung ein, daß der zugehörige Wikkelkern
von außerhalb der Kassette von Hand gegen die Federkraft sowohl in Aufwickel- als auch in Abwikkelrichtung
leicht drehbar ist.
Eine vorteilhafte erfindungsgemäße Ausgestaltung liegt darin, daß jeder der plattenförmigen Körper allein
durch die Feder und die zugeordneten rampenartigen Vorsprünge in ieder der ersten und zweiten Stellungen
gehalten ist.
Schließlich weist in vorteilhafter Ausführung jeder plattenförmige Körper einen rechteckförmigen Fensterausschnitt
auf, wobei die Vorsprünge zum Einhängen des einen Federendes in der Nähe des Fensterausschnittes
an dem plattenförmigen Körper vorgesehen sind, und das freie Ende der an diesen Vorsprüngen
eingehängten Feder mit geeigneter Länge und Form ausgebildet ist, daß es zum Zusammenbau der Kassette
am Rand des Fensterausschnittes in Vorsprünge des Bodenteils bzw. des Deckelteils einhängbar ist.
Dadurch wird ein äußerst einfaches und schnelles Einlegen
der Platten und Befestigen der Federn erreicht.
Einzelheiten der Erfindung können aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der
Erfindung und aus der Zeichnung entnommen werden. In den Figuren zeigt
F i g. 1 eine schematische erfindungsgemäße Kassette mit verriegelten Bandwickeln,
F i g. 2 einen Schnitt durch die Kassette in F i g. 1 gemäß Schnittlinie 2'-2',
Fig. 3 eine Kassette gemäß Fig. 1, jedoch mit frei
drehbaren Bandwickeln,
F Ί g. 4 einen Schnitt durch die Kassette in F i g. 3 gemäß
Schnittlinie 4'-4',
F i g. 5 eine perspektivische Ansicht von Kassettenteilen mit Befestigungsmitteln für die Feder.
F i g. 1 zeigt eine Kassette 5 mit Bodenteil 6. Bandwikkeln
7 und 8, Bandschlaufe 9. Umlenkröllchen 10 und 11,
Platten 12a und 126 und Federn 13a und 136 sowie Verzahnungen Ta und 8a.
Die Federn 13a Mnd b haben Nasenteile 14a bzw. b,
die über den Umriß von Durchbrüchen 15a und b in den Platten 12a und 126 in diese hineinragen und somit mit
den Verzahnungen 7a, Sa der Wickelkerne 16 und 17 in Eingriff kommen können.
In Fig.2 ist die Höhenlage der Planen 12a und 12Z)
gegenüber den Kassetten-Gehäuseteilen, Bodenteil 6 und Deckelteil 18 sowie gegenüber dem Bandwickel 7
mit Wickelkern 16 gut erkennbar. Die Platten 12a und 126 werden in diesem Kassettenzustand gegen die Seitenflächen
des Wickelkerns 16 satt angedrückt Dadurch wird automatisch eine Höhenausrichtung der Bandwikkel
7 und 8 etwa in der Mittelebene der Kassette 5 sichergestellt. Die Andruckkräfte werden allein durch
die Feder 13a für die obere Platte 12a und die Feder 136 für die untere Platte 126 erzeugt jede Feder ist, wie in.
F i g. 5 verdeutlicht, zwischen einem Gehäuseteil 18 (oder 6) und einer Platte 12a (oder 126^ befestigt Dazu
kann zweckmäßig ein Zapfen 19 mit Kerbe 20 am Dekkelteil 18 und können zweckmäßig Abkröpfungcn 21
und 22 an der Platte 12a dienen. Es sind auch andere geeignete Befestigungsmethoden verwendbar, es muß
nur sichergestellt sein, daß ein schneller Einbau der Fcder bei der Kassettenherstellung möglich ist und die
einmal eingebaute Feder unverlierbar festsitzt. Die Kraftrichtungen der flächenmäßig aus einfachstem Fcderstahldraht
gebogenen Feder 13a sind mit Pfeilen a und b abgegeben. Kraft K1 zieht die Platte 12.-J in ihre
ίο erste Stellung, die in Fig. 1 dargestellt ist. Kraft Kh
ermöglicht eine federnde Abstützung der Platte 12a gegenüber dem Deckelteil 18. Die ungespannte Feder 13a
ist in F i g. 5 gestrichelt gezeigt.
In Fig. 2 stehen die Platten 12a und 126 in ihrer crsten
Stellung in Kontakt mit den Seitenflächen der Wikkelkerne (hier sind nur Wickelkern 16 und Bandwickel 7
sichtbar). Die Platten 12a und 126 sollen eine derartige Festigkeit besitzen und derartig auf den Vorsprüngen
23 gelagert sein, daß die Seitenflächen der Bandwickel 7 und 8 nicht berührt werden können, da derartige Berührungen
zur Beschädigung von Bandkanten führen könnten. Die zumindest je eine Rampen- und eine Auflagefläche
aufweisenden Vorsprünge 23 sind symmetrisch zur Mittelebene 28 der Kassette 5 am Boden- und Deckelteil
6 bzw. 18 als bei deren Herstellung angespritzte Teile atigeordnet. An der Rückwand 24 der Kassette 5
sind am Podenteil 6 Vorsprünge 25 vorgesehen, die mit zwei Autlageflächen und zwei Rampen ausgebildet sind.
Je eine der Auflageflächen und Rampen ist dabei der Platte 12a, die andere der Platte 126 zugeordnet. Eben
solche Vorsprünge sind auch an den Seitenwänden der Kassette 5 ausgebildet, sie sind mit 26a und 6 und 27«
und 6 bezeichnet. Im Unterschied zu den Vorsprüngen 26 und 27 tragen die Vorsprünge 25 Nasen 29, die in
Öffnungen 30 im Deckelteil 18 zum einfachen Verschluß der Gehäuseteile 6 und 18 dienen.
Es sind noch weitere Vorsprünge 3i —33 und symmetrisch
angeordnete Gegenstücke sowohl in der anderen Gehäuseteilhälfte als auch im anderen Gehäuseteil als
Auflagestellen und Rampen für die Platten 12a und i2b vorgesehen. Außerdem ist ein Führungssteg 34 in der
Mitte des jeweiligen Gehäuseteils angebracht, der mit einem Führungsschlitz 35 der zugehörigen Platte zusammenwirkt
Beim Einsetzen der Platte in das zugehörige Gehäuseteil wird der Schlitz 35 mit dem Steg 34 in Eingriff
gebracht, so daß die hinteren Ecken der Platte zwischen den Kantei! 36 des Gehäuseteils positioniert werden.
Danach wird das vorher am Fensterausschnitt 37 der Platte 12a eingehängte, dafür geeignet ausgefdeic
freie Federende der Feder 13a gelöst, so daß es sich in die Kerbe 20 des Zapfens 19 (Fi g. 5) legt. In dieser Lage
ist die Feder 13a vorgespannt Außer den bereits beschriebenen Öffnungen in den Platten 12a und b sind
ovale Durchbrüche 15a und 6 für dsn Durchtritt der Verzahnungen 7a und 8a sowie rechteckförmige Durchbrüche
39 für die Vorsprünge 33 vorgesehen. Während die Kassette 5 in Fig. 1 und 2 in ihrem vom Gerät
abgenommenen Zustand dargestellt ist, in der die Federnasen 14a und 6 mit den Verzahnungen 7a und 6 in
Eingriff stehen, zeigen F i g. 3 und 4 die Kassette 5 in ihrem Zustand auf dem Gerät. In letzterem Zustand ist
ein Stift 40 in die Eintrittsöffnung 45 des Kassettengehäuses
eingetreten und mit einer Betätigungsöffnung 42
in den Platten 12a und b in Eingriff gekommen, über
einen geräteseitigen geeigneten Betätigungsmechanismus ist der Stift 40 in Richtung c in seine jetzige Stellung
bewegt worden, in der durch die Platten 12a und 6 die
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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7
Wickelkerne und Bandwickel freigegeben sind. Die Federnasc 14a und b befinden sich ebenfalls nicht mehr in
Eingriff mit den Verzahnungen 7a und 8a.
F i g. 4 zeigt den beträchtlichen Abstand zwischen den Platten 12a und \2b und dem Wickelkern 16 bzw. 5 )?\
Bandwickel 7. In dieser dargestellten Wickelstellung ist
natürlich angenommen, daß die nicht dargestellten geräteseitigen
Antriebsspindeln bereits mit den Mitnahmeöffnungen 43 der Wickelkerne in Eingriff stehen.
Im folgenden soll nun die Bewegung der Platten und Bandwickel betrachtet werden, wenn die Platten aus
ihrer Lage in F i g. 3 und 4 in die in F i g. 1 und 2 zurückgeführt werden. Die Bewegungsrichtung der Platten ist
in F i g. 3 mit Pfeil c/bezeichnet. Die Bewegung der Platten
12a und b erfolgt, wenn der Stift 40 entgegen Riehlung c verschoben oder nach unten aus der Öffnung 41
herausgeführt wird.
Wenn die Spitze der Federnase 14a die Zähne der Verzahnung 7a berührt, wird aufgrund der Lage und
Ausbildung der Federnase eine Kraftkomponente auf die Verzahnung und damit auf den Bandwickel 7 ausgeübt,
daß er sich im Aufwickelsinne (Pfeil e) praktisch um einen Winkel von 5 bis 8° dreht. Diese Drehung erfolgt
gleichsinnig beim Wickelkern 17, Bandwickel 8 durch die Federnase 146. Das Band 9 wird entlang der Frontseile
der Kassette 5, also selbsttätig gespannt, wenn die Kassette vom Gerät abgenommen wird. Erfolgt nun
durch irgendwelche Umstände ein Entspannen des Bandes, wodurch sich eine Bandschlaufe bildet, so ist es
jedermann möglich, durch Drehen von Hand in Pfeil· richtung e die Bandspannung wieder herzustellen.
Durch Drehen entgegen Pfeil e kann die Bandspannung erniedrigt, d. h. das Band gelöst werden.
Die beschriebenen Möglichkeiten des Auf- und Abwickeins bei in Eingriff befindlicher Federnase 14 sind
durch geeignete Wahl der Federspannung und der Lage der Feder überraschend einfach realisierbar.
Im beschriebenen Beispiel bestehen die Federn 13a und b aus 0,7 mm dicken Federstahldraht. Es ist klar,daß
die Federn, Platten und Nocken und Rampen für. beide Teile der Kassette gleich ausgebildet und angeordnet
sein müssen, damit die Kassette zweiseitig verwendbar ist. Selbstverständlich ist es bei einer einseitig zu verwendenden
Kassette auch nur eine Platte mit 1 oder 2 Federnasen zu verwenden.
Claims (9)
1. Magnetbandkassette, bestehend aus einem quaderf
örmigen Kassettengehäuse mit einer Boden-, einer Deckelfläche und Seitenflächen, die zwei Magnetbandwickel
tragende Spulen umschließen, wobei der Antrieb der Spulen und des Magnetbandes
mittels geräteseitiger, durch Boden- und/oder Dekkelflächen
und durch Mitnahmeöffnungen der Spu-Ienkerae hindurchsteckbare Wickeldorne bzw. Antriebswellen
erfolgt, mit einer gemeinsamen Einrichtung zum Halten und Bremsen der Spulen, die nach
Aufsetzen der Kassette auf ein dazugehöriges Gerät durch geräteseitige, in das Kassettengehäuse eintretende
Entriegelungsorgane selbsttätig gelöst wird, so daß die Spulen zum Drehantrieb frei sind, wobei
als Halteeinrichtung für die Bandspulen lösbare, in Richtung der Spulenachsen verschiebbare Halteplatten
für die Bandwickel vorgesehen sind, die die Bandwickel und die Spulen beidseitig überdecken
und so die Spulen und die Bandwickel bei nicht aufgesetzter Kassette in einer Mittellage festhalten, und
die Bremseinrichtung durch Verzahnungen an den Wickelkernen und damit zusammenwirkende Feder- 2*
einrichtungen gebildet wird, da/durch gekennzeichnet,
daß die Federeinrichtungen (13a, 13b) die Halteplatten (12a, t2b) mit dem Bodenteil (6)
bzw. dem Deckelteil (18) des Kassettengehäuses (5) verbindend angeordnet sind, daß die Halteplatten
(12a, 126J auch i-i Richtung senkrecht zu den Spulenachsen
zum Spannen/Freigeben des freien Bandabschnitts zwischen den Bandwickeln (7,8) verschiebbar
sind, und daß die Federeinricü- -ungen (13a, \3b)
die Halteplatten (12a, i2b) in Richtung senkrecht zu den Spulenachsen vorspannen und gegen den Bodenteil
(6) bzw. den Deckelteil (18) des Kassettengehäuses (5) federnd abstützen.
2. Magnetbandkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federeinrichtungen aus Fedem
(13a, 13b) mit je einer Federnase (14a, i4b) bestehen, wobei jede Federnase (14a, 14b) mit der
Verzahnung (7a, Sa) eines der Wickelkerne (16, 17) zusammenwirkt, daß in der vom Gerät abgenommenen
Kassette (5) jede Federnase (14a, \4b) in die Verzahnung (7a, Sa) des zugehörigen Wickelkernes
eingreift und ohne Drehung des Wickelkerns (16,17) von außen, dieser an einer Drehung in Abwickelrichtung
gehindert, in Aufwickelrichtung jedoch durch Federkraft vorbelastet ist, und im Falle eine Drehung
von außen jeder der Wickelkerne (16, 17) in Aufwickel- und in Abwickelrichtung drehbar ist und
daß in die auf das Gerät aufgelegte Kassette (5) ein geräteseitiges Entriegelungsorgan (40) so in eine
öffnung (41) des KasseMengehäuses eingreift, daß die Federnasen (14a, \4b) durch Verschieben der
Halteplatten (12a, i2b) außer Eingriff mit den Verzahnungen (7a,eingebracht werden.
3. Magnetbandkassette nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Halteplatten an je- so
der Seite der Spulen je ein plattenförmiger Körper (12a, \2b)vorgesehen ist und die Federeinrichtungen
aus den zwischen dem Bodenteil (6) bzw. dem Dekkelteil (18) des Kassettengehäuses und dem jeweiligen
plattenförmigen Körper (12a, 12b) vorgesehencn Federn (13a, 136^bestehen.
4. Magnetbandkassette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die plattenförmigen Körper
(12a, 126J Durchbrüche (42) zum Eintritt der
geräteseitigen Antriebs- und Entriegelungsorgane (40) aufweisen.
5. Magnetbandkassette nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß jeder plattenförmige Körper
(12a, lZtyzwischen dem Bodenteil (6) bzw.dem Dekkelteil
(18) des Kassettengehäuses und an den Gehäuserandteilen befestigten rampenartigen Vorsprüngen
(26a, 266, 27a, 276^ gehaltert und in einer
im wesentlichen zum Bodenteil (6) bzw. Deckelteil (18) parallelen Ebene geführt verschiebbar gelagert
ist
6. Magnetkassette nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der Federeinrichtungen
(13a, 13ö; und den Vorsprüngen (25, 26a, 266. 27a,
276,31, 33) jeder der plattenförmigen Körper (12a, i2b) bei der vom Gerät abgenommenen Kassette (5)
in einer ersten Stellung in Kontakt mit den Seitenflächen der Wickelkerne (16, 17) gehalten ist und bei
der auf das Gerät aufgesetzten Kassette (5) in einer zweiten Stellung ohne Kontakt mit den Seitenflächen
der Wickelkerne (16 und 17) gehalten ist
7. Magnetbandkassette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß jede der Federn (13a, 13b) mit dem plattenförmigen Körper (12a, 126,) und mit dem KaRsettengehäuse
(6, 18) durch Einhängen hinter Vorsprüngen (19, 20,21,22) befestigt ist.
8. Magnetbandkassette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federnase (14a, 146^ jeder der Federn (13a,
136,) bei vom Gerät abgenommener Kassette (5) mit solcher Federkraft abgestützt ist und nur soweit in
die Verzahnung (7a, Sa) eingreift, daß der zugehörige
Wickelkern (16,17) und von außerhalb der Kassette von Hand gegen die Federkraft sowohl in Aufwickel-
als auch in Abwickelrichtung leicht drehbar ist.
9. Magnetbandkassette nach mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
plattenförmige Körper (12a, 126,/einen rechteckförmigen
Fensterausschnitt (37) aufweist und die Vorsprünge (21, 22) zum Einhängen des einen Federendes
in der Nähe des Fensterausschnittes (37) an dem plattenförmigen Körper vorgesehen sind, und das
freie Ende der an diesen Vorsprüngen (21,22) eingehängten Federn (13a, 136,) mit geeigneter Länge und
Form ausgebildet "St, daß es zum Zusammenbau der Kassette (5) am Rand des Fensterausschnittes (37) in
Vorsprünge (19, 20) des Bodentcils (6) bzw. des Dekkelteils (18) einhängbar ist.
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| DE3025536C2 (de) * | 1980-07-05 | 1984-10-25 | Grundig E.M.V. Elektro-Mechanische Versuchsanstalt Max Grundig, 8510 Fürth | Magnetbandkassette |
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Family Cites Families (4)
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-
1975
- 1975-01-21 DE DE19752502169 patent/DE2502169C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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