DE250068C - - Google Patents
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- DE250068C DE250068C DENDAT250068D DE250068DA DE250068C DE 250068 C DE250068 C DE 250068C DE NDAT250068 D DENDAT250068 D DE NDAT250068D DE 250068D A DE250068D A DE 250068DA DE 250068 C DE250068 C DE 250068C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F13/00—Mechanisms operated by the movement or weight of a person or vehicle
- E05F13/04—Mechanisms operated by the movement or weight of a person or vehicle by platforms lowered by the weight of the user
Landscapes
- Hinges (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVl 250068 KLASSE 68 d. GRUPPE
EMILIAN BARTEL in LEIPZIG-REUDNITZ.
Die Erfindung bezieht sich auf eine mit Vorrichtung zum selbsttätigen Bewegen der
Flügel in die Offen- und Schließlage versehene Tür, bei welcher zum Bewegen verschiebbare
Fußbodenstücke verwendet werden, die durch Betreten und Verlassen die Vorrichtung zur Wirkung bringen. Das
Neue besteht darin, daß der Türflügel durch eine senkrecht verschiebbar geführte spiralbohrerartige
Spindel mit einer Treteinrichtung derart verbunden ist, daß beim Belasten der letzteren der Türflügel in senkrechter
Richtung gehoben und gleichzeitig in die Offenstellung geschwenkt und nach dem Entlasten
durch Senken und Zurückschwenken in die Schließstellung zurückgeführt wird. Die senkrechte Verschiebung der Tür während
der Drehbewegung besitzt den Vorteil, daß der Türflügel in der Schließstellung auf dem
Fußboden dicht anliegt, die Anwendung von der Abnutzung in hohem Maße ausgesetzten
Schwellen u. dgl. beseitigt und die Türöffnung dicht abschließt. Außerdem werden die
Türbänder im Türrahmen entlastet. Die Vorrichtung zum selbsttätigen Bewegen der Tür
ist mit dem Türflügel lösbar derart verbunden, daß die Tür wahlweise von Hand oder
mechanisch geöffnet und geschlossen werden kann. Die in bekannter Weise im Fußboden
verlegte Treteinrichtung ist in sich verstellbar eingerichtet, damit eine Ausgleichung der
Schwere der Tür und der Belastung der Treteinrichtung entsprechend erfolgen kann.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispiels-
\veise dargestellt. Es zeigt
Fig. ι >eine Seitenansicht bei geöffneter
Tür,
Fig. 2 eine Stirnansicht, teilweise im Schnitt nach Linie A-B der Fig. 3 und
Fig. 3 eine Oberansicht bei geschlossenem Türflügel, . ■ .
Fig. 4 eine Seitenansicht bei geschlossener und
Fig. 5 eine Stirnansicht bei geöffneter Flügeltür,
während
Fig. 6 einen Einzelteil in größerem Maßstabe veranschaulicht.
Die Flügeltür 1 ist mit ihren Zapfenbändern 2 in in der Türfüllung 3 angebrachten
csenartigen Haltern 4, in welche die Zapfen 5 der Türbänder 2 eingreifen, drehbar und in
senkrechter Richtung verschiebbar gelagert. Der Drehzapfen 5 des unteren Türbandes 2
ist mit einer Stange 6 durch eine Muffe 7 starr, jedoch lösbar verbunden. Die Stange 6
führt durch eine Aussparung 8 im Fußboden 9 nach einem unterhalb des letzteren angeordneten Hohlraum 10, welcher sich der
Breite der Tür entsprechend vor und hinter derselben ein Stück erstreckt. Die Stange 6
besitzt in ihrem unteren Teile spiralbohrerartig angeordnete, schräg ansteigend gewundene
und verdrehte Rippen 11 mit dazwischen liegenden Rinnen 12 und wird in einem in der
Fußbodenaussparung 8 befestigten Lager 13
senkrecht geführt. Zwecks genauer Führung der Stange 6 sind in die Bohrung des Lagers
13 den Rippen 11 entsprechende Nuten eingearbeitet,
so daß das Lager 13 eine ortsfeste Mutter für die Spindel 6 bildet und beim
Drehen der letzteren ein senkrechtes Aufoder Abwärtsverschieben veranlaßt. In die
Rinnen 12 der Spindel 6 sind Kugeln 14 eingelegt, welche im Lager 13 an bestimmter
Stelle durch Schrauben 15 festgehalten werden und die leichte Führung der Spindel 6
unterstützen.
Am unteren Ende der Spindel 6 ist ein Querstab" 16 befestigt, welcher über die ganze
Breite des Hohlraumes 10 unterhalb des Fußbodens hinwegreicht. Diese Querstange 16
bildet das Drehgelenk einer Treteinrichtung. Letztere besteht aus zwei Trittgestängen 17
und 18, deren durch Versteifungen 19 verbundene Längsschenkel auf Schlittenschienen
20 kippbar gelagert sind. Durch die Querstange 16 werden beide Trittgestänge 17, 18
gelenkig miteinander verbunden. Die Längsschenkel beider Trittgestänge 17, 18 besitzen
an bestimmter Stelle je einen Längsschlitz 21, durch welche der Bolzen einer an den Schlittenschienen
20 befestigten Stellschraube 22 hindurchragt. Die Schlittenschienen 20 sind mit ihren zapfenartigen Enden in den
Schlitzen von an den Längsseiten der Fußbodenaussparung 10 angebrachten Schienen
23 geführt und können längs der Aussparung 10 verschoben und in bestimmten Lagen mit
den Trittgestängen 17, 18 verbunden werden.
Durch diese Einrichtung" können die Unterstützungspunkte beider Trittgestänge derart
verändert werden, daß das Übersetzungsverhältnis zwischen der Schwere der Tür und der
zum öffnen derselben erforderlichen Kraft genau geregelt werden kann. Dasjenige
Trittgestänge, welches nach der Seite zu liegt, nach welcher die Tür schlägt, ist länger
bemessen als das nach der entgegengesetzten Seite zu gelegene. An den Enden beider
Trittgestänge 17, 18 sind aufrechtstehende Winkel 24 angebracht, auf welchen das Trittbrett
25 befestigt ist. Letzteres deckt die Aussparung 10 im Fußboden ab und liegt mit
letzterem in einer Ebene, so daß die Treteinrichtung ohne weiteres nicht gesehen werden
kann.
Beim Belasten des Trittbrettes 25, z. B. durch Auftreten einer die Tür durchschreitenden
Person, senkt sich das Trittbrett 25 und bewirkt ein Schwenken beider Trittgestänge
17, 18 um ihre Auflagerpunkte auf den Schlittenschienen 20. Zufolge der gelenkigen
Verbindung beider Trittgestänge 17, 18 wird beim Beeinflussen des einen Trittgestänges
das andere mitgenommen und dabei die Querstange 16 nach oben bewegt (Fig. 5). Die
Querstange 16 veranlaßt hierbei ein senkrechtes Aufwärtsverscbieben der Spindel 6 in
ihrem Lager 13. Da nun die Spindel 6 mit schrägen Rippen versehen ist, welche im Lager
13 geführt werden, erfolgt gleichzeitig mit dem Verschieben in senkrechter Richtung
ein Drehen der Spindel 6. Zufolge der starren Verbindung der Spindelstange 6 mit
dem Zapfen 5 des unteren Türbandes wird der Zapfen 5 des letzteren angehoben und
gleichzeitig gedreht, so daß die Tür 1 in ihren Angeln zunächst etwas angehoben und alsdann
geschwenkt wird, so daß sich letztere um ihre Zapfen 5 nach auswärts dreht und die
Türöffnung freigibt. Beim Anhalten der Belastung auf das Trittbrett 25, also z. B. während
der Zeit, während welcher die auf dieser stehende Person die Türöffnung durchschreitet,
wird der Türflügel 1 in der geöffneten Lage so lange erhalten, bis das Trittbrett 25
entlastet ist. Nach der Entlastung desselben erfolgt ein selbsttätiges Zurückbewegen des
Türflügels in seine Ausgangslage, welche dadurch veranlaßt wird, daß auf den Querstab
16 eine Plattfeder 26 einwirkt, die bestrebt ist, die Querstange 16 ständig nach unten zu
drücken. Beim Beeinflussen der Trittgestänge 17, 18 wird die Stange 16 entgegen der Wirkung
der Feder 26 bewegt.
Infolge der lösbaren Verbindung des Zapfens 5 mit der Stange 6 durch die Muffe 7
kann die Länge des Abstandes des Drehpunktes 16 am Ende der Stange 6 bis zur Unterkante
des Zapfenbandes 2 verändert werden. Hierdurch ist es möglich, bei geschlossener
Tür, wenn die Unterkante des Zapfenbandes 2 auf der Oberkante des Halters 4 aufliegt,
durch entsprechende Verstellung den Drehpunkt 16 herunterzudrücken oder weiter heraufzustellen.
Durch eine derartige Verstellung des Drehpunktes wird die ganze Tür beim Herunterdrücken des Trittbrettes 25
mehr oder weniger angehoben, und demzufolge durchläuft eine größere oder geringere
Länge der Schraubengänge 12 das Lagerstück 13. Dies hat zur Folge, daß die
Stange 6 um einen größeren oder geringeren Winkel gedreht wird und demnach die Tür
mehr oder weniger ausschwenkt. Wird beispielsweise der Drehpunkt 16 weiter nach
unten verstellt, so wird die Tür beim Niederdrücken des Trittbrettes stärker angehoben,
und die Stange 6 durchläuft eine größere Länge ihrer Mutter; somit wird in diesem
Falle die Tür 1 weiter geöffnet. Auf diese Weise ist es möglich, durch Verstellung des
Zapfens 5 gegen die Stange 6 den Ausschlag der Tür zu beeinflussen.
Dicht am unteren Ende des als Anschlag dienenden Teiles der Türfüllung ist noch ein
Riegelschloß eingebaut, dessen Riegel 28 in
bekannter Weise die Tür in geschlossenem Zustande verriegelt und in geeigneter Weise
derart mit der Querstange 16 verbunden ist, daß beim Heben oder Senken der Stange die
Verriegelung selbsttätig geöffnet oder geschlossen wird.
Claims (6)
1. Tür mit Vorrichtung zum selbsttätigen Bewegen des Türflügels in die
Offen- und Schließlage mittels beweglicher Bodenplatte, dadurch gekennzeichnet, daß der Türflügel (i) durch eine
senkrecht verschiebbar geführte spiralbohrerartige Spindel (6) mit einer Treteinrichtung
derart verbunden ist, daß beim Belasten der letzteren der Türflügel (1) in senkrechter Richtung" gehoben und
gleichzeitig in die Offenstellung geschwenkt und nach dem Entlasten durch Senken und Zurückdrehen in die Schließstellung
zurückgeführt wird.
2. Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum
selbsttätigen Bewegen der Tür mit dem Türflügel (1) lösbar derart gekuppelt ist,
daß die Tür wahlweise von Hand oder selbsttätig geöffnet und geschlossen werden kann.
3. Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Plattform (25)
tragenden Scherenhebel (17, 18) der Treteinrichtung auf verstellbaren Schlitten
(20) kippbar lagern und ihre Schwenkachsen verschiedenen Belastungen der Plattform und Gewichten der Tür entsprechend
ein- und festgestellt werden können.
4. Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die spiralbohrerartige Spindel (6) mit dem Verbindungsbolzen (16) der Scherenhebel (17, 18) starr verbunden
ist und bei jeder Bewegung der Treteinrichtung senkrecht verschoben wird.
5. Tür nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen der spiralbohrerartigen
Spindel (6) mit dem Drehzapfen (5) des unteren Türbandes (2)
durch eine Muffenkupplung (7) lösbar verbunden ist.
6. Tür nach Anspruch 1 bis 5)%ldadurch
gekennzeichnet, daß durch die Kupplung (7) der Türbandzapfen (5) gegenüber der Spindel (6) in verschiedenen Entfernungen
festgestellt und die Hubbewegung des Türflügels (1) einstellbar begrenzt
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250068C true DE250068C (de) |
Family
ID=508631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250068D Active DE250068C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250068C (de) |
-
0
- DE DENDAT250068D patent/DE250068C/de active Active
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