DE249693C - - Google Patents
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- DE249693C DE249693C DENDAT249693D DE249693DA DE249693C DE 249693 C DE249693 C DE 249693C DE NDAT249693 D DENDAT249693 D DE NDAT249693D DE 249693D A DE249693D A DE 249693DA DE 249693 C DE249693 C DE 249693C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K7/00—Watering equipment for stock or game
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- .M 249693 KLASSE 45h. GRUPPE
GEORG KLIPPEL in CREFELD.
Viehtränke. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Oktober 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätig arbeitende Tränkanlage für
Pferde, Rindvieh u.dgl., bei welcher in der Trennungswand zwischen dem Trinkraum und
dem das Schwimmerventil enthaltenden Raum ein Filtersieb angeordnet ist. Es ist bekannt,
zwecks Reinigung derartiger Filter besondere Kratzer o. dgl. vorzusehen, um das Sieb, ohne
es herauszunehmen, säubern zu können.
ίο Gemäß vorliegender Erfindung wird das
Sieb rohrförmig ausgebildet und in dieses Rohr ein zweites Sieb eingesetzt, welches mit
seinen Rändern auf der entsprechend gebogenen Fläche des Hauptfilters gleitet. Die
Kanten dieses zweiten Siebes sind abgebogen bzw. zugeschärft, so daß sie eine schabende
d. h. reinigende Wirkung ausüben. Durch diese Ausführung werden in sicherer Weise
Verunreinigungen irgendwelcher Art vom Trinkwasser ferngehalten, während andererseits eine
Verstopfung der Siebporen durch die zurückgehaltenen Verunreinigungen unmöglich gemacht
wird.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung wiedergegeben.
Fig. ι veranschaulicht einen Längsschnitt durch die Tiertränke; Fig. 2 gibt einen Querschnitt
durch sie wieder. Fig. 3 zeigt die Anordnung des Siebes in vergrößertem Maßstäbe.
Ein Becken α wird durch eingesetzte Wände
b, c in zwei Räume d und f getrennt, von denen der Raum d durch den Teil c überdeckt
wird. Im Raum d ist das Zulaufventil für das Wasser angeordnet, welches in bekannter
Weise durch einen Schwimmerhebel g gesteuert wird. Der Raum f besitzt einen sich nach
unten verengenden Einsatz h.
Zwecks Verbindung der Räume d und f , ist in der Wand b eine Öffnung i vorgesehen,
in welche ein korbförmiges Filter k eingesetzt ist.
Das Filter k wird vermöge seines Gewichtes in der Öffnung i festgehalten. Das Gewicht
des Filters würde dieses um seine untere, sich gegen die Leiste i2 stützende Kante η drehen,
wenn dies nicht durch eine am oberen Rand m des Filters angebrachte Aufbiegung I verhindert
würde, die sich gegen den oberen Rand i1 des Loches i stützt.
In dem korbförmigen Filter k ist ein weiterer
Siebeinsatz 0 vorgesehen, welcher vermöge umgebogener Führungslappen ft in dem
Filter k sich verschieben kann. Damit diese Verschiebung möglich ist, müssen die Filterwände
k1 und k% überall einen Abstand besitzen,
welcher gleich ist der Höhe des Siebes 0. Um aber auch ein selbsttätiges Zurückgehen
des Siebes in seine Anfangsstellung zu erreichen, muß man die Filterwände k1
und k'1 entweder parallel und geneigt anordnen oder ihnen die Form von konachsialen
Zylindermänteln geben. Letztere Ausführung ist in der Zeichnung gewählt. Das Sieb 0
sucht vermöge seines Gewichtes stets den tiefsten möglichen Stand einzunehmen, bei
welchem es sich gegen entsprechende Anschläge q des Filters k legt.
Durch diese Anordnung der Filter k und 0 wird die Fernhaltung irgendwelcher Fremd-
körper vom Raum d sowie vom Eintrittsventil erreicht. Letzteres kann daher niemals in
seiner Wirksamkeit gestört werden. Stößt man mit dem Finger durch die Öffnung i in
das Filter k, so wird das Sieb ο nach oben geschoben, während es, sobald die Hand die
Öffnung i verläßt, wieder vermöge seines Gewichtes herabfällt und sich gegen die Anschläge
q legt. Durch dieses Hin- und Herverschieben des Siebes ο wird das Filter k
auch von j ed welchen feineren Ablagerungen, wie Schlamm o. dgl., gereinigt, da die Führungslappen
-p im Innern des Filters entlanggleiten und so die Reinigung bewirken. Um
diese Wirkung zu erhöhen können die Führungslappen p gegen die Außenkanten zugeschärft
sein, wodurch sie gleichzeitig eine • schabende und schneidende Wirkung besitzen.
Das Einsetzen und Entfernen des Filters k geschieht in denkbar einfachster Weise. Um
das Filter einzusetzen, bringt man zunächst die aufgebogenen Lappen I durch das Loch i
und bringt sie zum Anliegen an die Kante i1. Senkt man nun das Filter It bzw. läßt man
es herabfallen bis seine Kante η gegen die Leiste i2 trifft, so ist das Filter in seiner Lage
gegen selbsttätige Veränderung gesichert. In ähnlicher Weise erfolgt ein Entfernen des Filters
k von seiner Sitzfläche dadurch, daß man letzteres zunächst etwas anhebt, worauf es
möglich ist, die Kante I unter der Kante i1
der Öffnung i wegzubewegen.
Um das Herabfallen des Siebes 0 zu unterstützen, kann letzteres in geeigneter Weise
beschwert werden. Auch übt das von dem Raum d nach dem Raum f überströmende
Wasser eine Wirkung im Sinne des Andrückens des Siebes 0 an die Ansätze q aus.
Zweckmäßig wird man das Filtersieb k aus mit entsprechenden Durchlaßöffnungen versehenem
Blech herstellen, während das Sieb 0 ebenfalls in dieser Weise oder als ein in einem Führungsrahmen eingespanntes Netzwerk
ausgeführt werden kann. Das Sieb 0 ist verhältnismäßig fein gelocht. Das Sieb k
kann mit größeren Durchlässen versehen sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Viehtränke mit selbsttätiger Regelung durch ein Schwimmerventil und einem zwischen Ventilkammer und Tränkbecken eingesetzten Siebfilter, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Sieb als Hohlkörper ausgebildet ist, in dem sich ein dem Raumquerschnitt entsprechend gestaltetes Planfilter verschieben läßt, dessen zugeschärfte Ränder den abgesetzten Schlamm und andere Verunreinigungen von der inneren Mantelfläche des Hauptfilters abschaben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249693C true DE249693C (de) |
Family
ID=508289
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249693D Active DE249693C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249693C (de) |
-
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