DE249409C - - Google Patents

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DE249409C
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Germany
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F91/00Starching apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249409 KLASSE Sd. GRUPPE
GEBR. POENSGEN AKTIEN-GESELLSCHAFT in DÜSSELDORF-RATH.
hindurchgeführten Förderbändern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Januar 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Stärkemaschine mit zwei zwischen Walzen zickzackförmig durch den Stärkebehälter hindurchgeführten Förderbändern und besteht darin, daß über und unter dem die Wäsche aufnehmenden Behälter je ein weiterer Stärkebehälter angeordnet ist, durch deb jeweils das freie Trum des oberen und des unteren Förderbandes hindurchgeführt ist. Durch diese Anordnung
ίο wird eine bessere Stärkung und eine Beschleunigung des Stärke Vorganges erzielt.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung im Längsschnitt dargestellt.
Es sind bei ihr drei Behälter 1, 2 und 3 übereinander angeordnet, durch welche die beiden Förderbänder geleitet werden. Diese sind über glatte oder geriffelte Rollen oder Walzen verschiedener Art geführt, und zwar so, daß sie in allen drei Behältern ungefähr den Boden berühren. Das obere Band, das gegebenenfalls auch aus mehreren Bändern gebildet werden kann, ist über Rollen 4 und 5 geführt, und sein oberes Trum wird mittels einer größeren Rolle 8 durch den oberen Stärkebehälter 1 geführt, in welchem sich noch weitere Führungsrollen befinden können. Das untere Trum des oberen Bandes wird mit dem oberen Trum des unteren Bandes mittels der Rollen 9 und 10 durch den Behälter 2 geführt. Die Rollen 9 sind kleiner als die Rollen 10, und es befinden sich mehrere derselben abwechselnd oben und unten an den Rollen 10, so daß sie bald auf das untere, bald auf das obere Band wirken und die zwischen den Bändern befindliche Wäsche walkend beeinflussen, so daß diese gleichmäßig und gründlich von der Flüssigkeit durchdrungen wird. Das untere Band, welches seitlich über die Rollen 6 und 7 geführt ist, wird unten durch eine Rolle 11 belastet. Diese Rolle könnte auch fehlen, und es kann der Boden des Behälters 2 zur Führung des unteren Bandtrums dienen, welcher das Band nach der tiefsten Stelle des unteren Behälters 3 bringt. Der Antrieb der Bänder wird durch die Walzen 4 und 5 bzw. 6 und 7 bewirkt. Es können aber auch die Walzen 10 als Antriebswalzen mitbenutzt werden. Die Walzen 4 und 5 werden durch mit Schrauben spannbare Federn angedrückt, und zwar wird bei der gezeichneten Ausführungsform, bei welcher die Bänder in der angegebenen Pfeilrichtung bewegt werden, die Walze 4 weniger angedrückt als die Walze 5. Diese soll in Gemeinschaft mit der Walze 7 nicht nur zur Mitnahme der Bänder, sondern auch zum Ausdrücken der Wäsche dienen. Die Walzen können aus Metall oder anderem geeigneten Stoffe bestehen, und diejenigen, die zum Bewegen der Bänder dienen, erhalten einen Überzug von Gummi o. dgl. Die Führungsbänder werden aus Gummi mit Gewebeeinlage hergestellt, wobei der Gummi zwecks besserer Mitnahme und Einpressens der Stärke etwas gerauht oder durchlöchert wird. Die Führungsbänder könnten auch durch feines
Metallgewebe oder Schnüre ersetzt werden. Bei der dargestellten Maschine ist ein besonderer Zuführtrichter 12 für die Stärkeflüssigkeit angeordnet. Dieser ist unten mit einem verschließbaren Ausfluß versehen, durch den die Stärkeflüssigkeit auf die Walze im Behälter ι fließt; nachdem sie diesen gefüllt hat, fließt sie in den Behälter 2 und von diesem in den Behälter 3 über. Am Boden des Behälters 3 ist eine Auslaßvorrichtung angebracht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Stärkemaschine mit zwei zwischen Walzen zickzackförmig durch den Stärkebehälter hindurchgeführten Förderbändern, dadurch gekennzeichnet, daß über und unter dem die Wäsche aufnehmenden Behälter (2) je ein weiterer Stärkebehälter (1, 3) angeordnet ist, durch den jeweils das freie Trum des oberen und des unteren Förderbandes hindurchgeführt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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