DE249303C - - Google Patents

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DE249303C
DE249303C DENDAT249303D DE249303DA DE249303C DE 249303 C DE249303 C DE 249303C DE NDAT249303 D DENDAT249303 D DE NDAT249303D DE 249303D A DE249303D A DE 249303DA DE 249303 C DE249303 C DE 249303C
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    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
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    • B31B50/64Uniting opposed surfaces or edges; Taping by applying heat or pressure, e.g. by welding
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    • B31B2105/00Rigid or semi-rigid containers made by assembling separate sheets, blanks or webs
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    • B31B2105/0025Making boxes by uniting two U-shaped blanks

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen der zum Bilden rechteckiger Schachteln dienenden Arbeitsstücke o. dgl., die aus einem längeren mittleren Teil und zwei an dessen Längsseiten durch Streifen befestigten kürzeren Teilen bestehen. Die Teile müssen hierbei einen Abstand voneinander haben, welcher der Dicke des Werkstückes entspricht, da andernfalls die Verbindungsstreifen beim Biegen platzen oder die aufgebogenen Teile nicht straff gehalten werden und keine feste Wand bilden. Diese Nachteile traten besonders bei der Verbindung der Teile von Hand auf. Die Arbeitsstücke wurden daher, wenn man eine ordnungsgemäße Schachtel erhalten wollte, durch Ausstanzen der Ecken hergestellt, wobei aber großer Verlust an Material entsteht. Man hat dann zwar auch schon die Teile mittels einer Maschine verbunden. Die beiden Seitenteile wurden aber einzeln und in einem Winkel zu dem mittleren Teil angesetzt.
Gemäß der Erfindung wird der mittlere Teil, zwischen zwei Rippen oder Wände, die in Dicke der Stärke des .Werkstückes entsprechen, gebracht und nach Anlegen der Seitenteile an die Außenseiten der'Wände gemeinsam mit diesen derart unter zwei Verbindungsstreifen geführt, daß durch gleichzeitiges Auf- pressen der Streifen die drei Teile miteinander verbunden werden. Die Arbeitsstücke können infolgedessen regelrecht schneller und mit weniger Bedienung hergestellt werden als bisher.
Die Zeichnungen veranschaulichen eine zur Herstellung der Arbeitsstücke dienende Maschine, und zwar sind
Fig. ι und 2 eine Seiten- und Vorderansicht der Maschine. Fig. 3 bis 6 und 8 stellen verschiedene Arbeitsvorrichtungen der Maschine in größerem .Maßstabe dar. Fig. 7 zeigt ein mit der Maschine hergestelltes Arbeitsstück.
Die zum Bilden der Seitenteile a, b (Fig. 7) dienenden Arbeitsstücke sind je in Führungen 1,2 übereinander gestapelt. Die Führungen 4-5 sind . an den sich gegenüberliegenden Seiten UiIt7 Wänden 3 versehen, die genau so dick sind . wie die Arbeitsstücke. Die Führungen i, 2 sind unten durch eine Platte 4 abgeschlossen, die verschiebbar und hinter dem Stapel ι und 2 mit Mitnehmern 5 versehen ist, die mittels Schrauben an den dem Stapel zugekehrten Enden weiter nach oben oder an die Platte heranbewegt und der jeweiligen Stärke des Arbeitsstückes entsprechend so eingestellt werden können, daß sie bei der Verschiebung der Platte 4 in Pfeilrichtung (Fig. 1) in bekannter Weise immer nur das unterste der aufgestapelten Teile a, b mitnehmen. Die Führungen sind am unteren Ende mit Schiit-. zen versehen, die das Herausschieben der unteren Teile a, b gestatten.. Vor den ' Mitnehmern 5 ist im mittleren Teil der Platte 4 ein Mitnehmer 6 angeordnet. Die Entfernung
des Mitnehmers 6 von den Mitnehmern 5 entspricht genau der Entfernung, die die Seitenteile«, b von der' hinteren Kante des Teiles c erhalten sollen. Ebenso entspricht die Entfernung der Wände 3 genau der Breite des Seitenteiles c. Der Teil c wird von Hand hinter .den Mitnehmer 6 zwischen die Wände 3 gelegt und erhält hierbei ohne weiteres genau die Lage, die er mit Bezug auf die Seitenteile a, b haben muß.
/. Die Platte 4 wird in an sich bekannter Weise in bestimmten Zwischenräumen mittels einer Kurvenscheibe 7 hin und her bewegt, deren Achse von der angetriebenen Hauptwelle 8 der Maschine mittels Rädergetriebes 9 gedreht wird. Tn die Kurvennut ya der Scheibe 7 greift ein bei 70 am Maschinengestell drehbarer Hebel 71 mit einem Nocken oder einer Rolle 72 ein. Der Hebel 71 ist oben durch ein Gelenkstück 10 mit einem unten an der Platte 4 angebrachten Arm 11 verbunden. Bei der Bewegung der Platte 4 in Pfeilrichtung (Fig. 1) werden die drei Teile a, b, c durch die Mitnehmer 5, 6 nach rechts und zwischen Scheiben 12 und eine Walze 13 geschoben, die durch Federn 15 nachgiebig nach oben gepreßt wird. Die Scheiben 12 sind auf einer Welle 16 befestigt, die durch ein Rädergetriebe von einer Welle 13 angetrieben wird.
Letztere erhält wiederum ihren Antrieb von der Hauptwelle 8 der Maschine durch ein Rädergetriebe. Die Scheiben 12 sind in der in Fig. 5 und 6 gezeigten Weise an ihrem einen Teil von größerem Durchmesser als am anderen, bzw. sie sind mit einem vorspringenden Teil i2a von Kreisform versehen. In die Scheiben 12 sind in bekannter Weise Klemmstücke 17 in radialer Richtung verschiebbar eingesetzt, die durch Federn 18 nach innen gezogen werden. Die Klemmstücke 17 besit: zen an ihrem aus der Scheibe herausragenden Ende vorspringende Rippen iya und sind mit Kurbelarmen 19 verbunden. Letztere werden von einer Achse 20 getragen, an deren einem Ende (Fig. 4 links) ein kurzer Kurbelarm 21 befestigt ist. Dieser ruht mit seinem gegebenenfalls eine Rolle tragenden Ende auf einer Kurvenscheibe 22, die an dem Maschinengestell oder einer in dieses eingesetzten Büchse 22a befestigt ist. Die Achse 20 ist in an der Welle 16 befestigten Scheiben 12, 23 und 25 gelagert, so daß sie sich bei der Drehung der Welle 16 um diese herumbewegt. Der hierbei auf den Umfang der Scheibe 22 mit. der Rolle gleitende kurze Arm 21 wird dann durch erhöhte Teile 22a, 226 der Scheibe 22 mit der Achse 20 gedreht. Die letztere bewegt dann mittels der Arme 19 die Klemmstücke 17 entgegen der Wirkung der Federn 18 nach außen.
Auf der Achse 16 ist ferner eine Kurvenscheibe 25 befestigt (rechts), gegen die sich ein am Maschinengestell drehbarer Arm 26 mit einer Rolle legt, der durch ein Gelenkstück 27 mit einem Arm verbunden ist, auf dessen Achse 29 zwei Arme 28 (Fig·. 3) befestigt sind. Durch die Kurvenscheibe 25 wird die Achse 29 mit den Armen 28 in bestimmten Zwischenräumen nach links (Fig. 5) bewegt.
Am Maschinengestell sind Stangen 30 befestigt, an welchen beiderseits aus dünnem Bandeisen bestehende Hebel 31 gelagert sind. Die Stangen 30 sind mit mehreren übereinander angeordneten Löchern für den Drehbolzen versehen, um so die Hebel 31 verstellen zu können. Die Hebel 31 sind durch Bolzen miteinander verbunden und mit ihren Außenseiten etwa in einem Abstand von der Breite der Verbindungsstreifen rf voneinander angeordnet. Die Entfernung der Hebel 31 voneinander ist so groß, daß sie sich mit ihren umgebogenen Enden 32 seitlich über die Arme 28 schieben können. Letztere sind durch Gelenkstücke 33 mit nach unten gerichteten Armen 34 der Hebel 31 verbunden. Die Anordnung ist hierbei derart, daß, wenn die Arme 28 nach links (Fig. 5) bewegt werden, die Hebel 31 durch Federn 34° mit ihren Enden 32 nach unten in die in Fig. 5 gezeigte Stellung bewegt werden können, wogegen, wenn sich die Arme. 28 wieder nach rechts bewegen, die Arme oder Hebel 3 t durch Gelenke 33 entgegen der Wirkung der Federn .34° in die Anfangsstellung zurückbewegt werden.
Die Zuführung der Streifen d erfolgt inForm von Bändern, die auf Rollen 35 aufgewickelt sind. Die gummierten Bänder werden über eine aus einem feuchten Filz ο. dgl. bestehende Anfeuchtvorrichtung 3 6 hinweg und nach einer Rolle 37 geführt. Von da gelangt.der Streifen zwischen Scheiben 38, 38*, die in unterbrechener Zeitfolge in der einen Richtung (s. Pfeile) gedreht werden. Diese Drehung erfolgt von der Welle 16, auf der ein Kurbelarm 39 be-" festigt ist, der durch eine Gelenkstange 40 mit einem bei 41 am Maschinengestell drehbaren Arm 42 verbunden ist. Dieser Arm 42 trägt am Ende ein Zahnsegment 43, das in ein Ritzel 44 eingreift, welches mit einem Gehäuse 45 verbunden ist, an dem eine Klinke 46 drehbar ist. Letztere greift in ein Sperrad 47 ein, das n° auf einer Achse 48 aufgekeilt ist. Bei der Drehung des Zahnsegmentes 43 durch den Kurbelarm 39 mittels der Stange 40 nach oben wird das Ritzel 44 mit dem Gehäuse 45 so gedreht, daß die Klinke 46 das Sperrad 47 mitnimmt und in Pfeilrichtung (Fig. 8) dreht. Von der Achse 48 werden mittels Rädergetriebe Scheiben 38 gedreht, von deren Achsen wiederum mittels Rädergetriebe die Scheiben 38* gedreht werden. Die Scheiben 38,38° werden in Pfeilrichtung (Fig. 1) mit ihrem Umfang um ein Stück gedreht, das die
Länge eines Streifens d beträgt. Bei der Bewegung des Zahnsegmentes 38 nach unten gleitet dagegen die Klinke 46 über die Zähne des Sperrades 47 hinweg, so daß die Achse 48 nicht mitgenommen wird und die Scheiben 38, 38** in ihrer Lage bleiben.
Die Scheiben 38,38° bewegen die Bänder nach der Schneidvorrichtung.. Diese besteht aus den festen Gegenmessern 49, den bewegliehen Messern 50 und einer nachgiebigen Gegenplatte 51. Die Schneidmesser 50 werden von Schlitten 52 getragen, die durch Doppelhebel 52° intermittierend in der einen und anderen Richtung verschoben werden. Die Doppelhebel stehen an ihren unteren Enden mit Exzentern 53 in Verbindung, die die Hebel 52° entsprechend hin und her drehen.
Die Wirkungsweise der Maschine ist fol-. gende:
20' Sobald die Bänder durch die Scheiben 38, 38° um die Länge des Streifens d vorbewegt sind, werden die Messer 50 nach rechts (Fig. 3) bewegt und schneiden die Streifend ab. Die abgeschnittenen Streifen rutschen auf Gleitrinnen 55 nach unten und gegen die vorderen Enden der Arme 28. Die Arme 28 werden danach von der Gleitbahn zurück und die Hebel 3-1 dagegen mit ihren Enden 32 gegen die Gleitbahn 55 bzw. gegen die auf diesen liegenden Streifen d bewegt. Zur selben Zeit gelangen auch die Scheiben 12 mit den Klemmstücken 17 gegen die Gleitbahn 55, und es-werden diese durch die erhöhten Teile 22e der Kurvenscheiben 22 nach außen geschoben. Die auf den Gleitbahnen liegenden Streifen werden infolgedessen durch.die sich nach unten bewegenden Hebel 31 von der Gleitbahn ab und hinter die Rippen iya der Klemmstücke 17 geschoben. Jetzt' gibt die Kurvenscheibe 22 die Klcmmstücke 17 wieder frei, die infolgedessen durch die Feder nach innen ge- zogen werden' und die Streifen d an den Scheiben J2 festklemmen. Die Streifen d werden von den Scheiben 12 rnitgenommen und legen sich bis auf das eingeklemmte Ende auf den Teil \2.a von größerem Durchmesser der Scheiben 12. Sind die Scheiben 12 mit den vorderen Enden der Streifen d bis über die Walze 13 gelangt, so sind auch die Teile a, b, c durch die Platte 4 mit der Vorderkante der Teile a, b bis über die senkrechte Mittelachse der'Walze 13 bewegt. Die unter Federwirkung stehende Walze 13 preßt dabei die Teile α, b, c gegen den Teil i2a der Scheiben 12 bzw. die Streifen d, so daß sie durch die Scheiben 12 in Verbindung mit der AValze 13 mitgenommen und zwischen den Scheiben und der Walze hindurchbewegt werden. Die auf den Teilen 12" der Scheiben 12 liegenden Streifen d werden hierbei auf die Teile a, b, c aufgewalzt, so daß sie glatt und fest angeklebt und die Teile a, b, c durch die Streifen fest miteinander verbunden werden. Kurz hinter der senkrechten Mittelachse der Walze 13 werden die Klemmstücke 17 durch den erhöhten Teil 22*' der Kurvenscheibe 22 entgegen der Wirkung der Feder wieder nach außen bewegt, so daß die Streifen vorn freigegeben werden und sich auf die Teile d, b, c senken. Das Arbeitsstück wird dann noch zwischen Walzen 56 hindurchgeführt, die die Verbindungsstreifen auf ihrer ganzen Länge fest gegen die Teile a, b, c pressen.
An den Wänden 3 sind Platten 58 befestigt, die mit Gewinde über Spindeln 59 greifen. An den Platten 58 sind ferner die Rinnen 55 befestigt. Es ist so durch Drehen der Spindeln 59 möglich, den Abstand der Wände 3 und der Rinne 55 voneinander zu verändern und für verschiedene große Arbeitsstücke einzustellen. Ebenfalls greifen die Lager für die die Bänder tragenden Rollen mit Gewinde über eine drehaber nicht verschiebbare Spindel, so daß durch deren Drehen die Lager mit den Rollen gegen- oder auseinander bewegt werden und so der Abstand der Rollen 35 der Breite der Teile c entsprechend eingestellt werden kann.
Die mittleren Teile können auch zwischen den Wänden 3 aufgestapelt sein, so daß sie nicht einzeln von Hand zugeführt werden brauchen.

Claims (3)

  1. Patent-An speüche:
    i. Verfahren zur Herstellung der zum Bilden rechteckiger Schachteln dienenden Arbeitsstücke o. dgl., die aus einem längeren mittleren Teil und zwei an dessen Längsseiten durch Streifen befestigten kürzeren Teilen bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlereTeil (c) zwischen zwei die Stärke des Werkstückes besitzende Rippen oder Wände (3) gebracht und nach Anlegen der Seitenteile («,.&) an die Außenseiten der Wände gemeinsam mit diesen derart unter zwei Verbindungsstreifen (d) geführt wird, daß durch gleichzeitiges Aufpressen der Streifen die drei Teile miteinander verbunden werden.
  2. 2.' Maschine zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei ,welcher zur Zuführung der Verbindungsstreifen mit Klemmstücken versehene Scheiben vorgesehen sind, an welche die Streifen selbsttätig festgeklemmt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmscheiben (12) mit einer unteren nachgiebigen Walze (13) zusammenwirken und die Streifen (ei) auf die zwischen Scheiben und Walze geschobenen drei Werkstücke aufdrücken, welche gleichzeitig weiterbefördert werden.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, bei welcher die abgeschnittenen Verbindungsstreifen
    auf Gleitrinnen nach unten gleiten, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Gleitrinnen (55) und oberhalb der Klemmscheiben (12) in unterbrochener Zeitfolge hin und her bewegte Arme (28) angeordnet sind, die die Streifen (d) auffangen und dann aber freigeben, wenn die Scheiben (12) mit den Klemmstücken (17) bis an die Arme bewegt sind, wobei die Arme mit Hebeln (31) versehen sind, die beim Zurückbewegen der Arme (28) von der Rinne gegen diese bewegt werden und die Streifen hinter die Rippen (17") der Klemmstücke schieben.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT249303D Expired DE249303C (de)

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