DE24926C - Vorrichtung zum Oeffnen von Emballagen - Google Patents
Vorrichtung zum Oeffnen von EmballagenInfo
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- DE24926C DE24926C DENDAT24926D DE24926DA DE24926C DE 24926 C DE24926 C DE 24926C DE NDAT24926 D DENDAT24926 D DE NDAT24926D DE 24926D A DE24926D A DE 24926DA DE 24926 C DE24926 C DE 24926C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D17/00—Rigid or semi-rigid containers specially constructed to be opened by cutting or piercing, or by tearing of frangible members or portions
- B65D17/42—Rigid or semi-rigid containers specially constructed to be opened by cutting or piercing, or by tearing of frangible members or portions with cutting, punching, or cutter accommodating means
- B65D17/46—Wires, strings or the like, e.g. rip cords
- B65D17/462—Tearing-strips or -wires
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Packages (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι stellt einen Theil einer Blechdose im
Durchschnitt dar. Der Deckel ist mit D, das Gefäfs mit G bezeichnet. Die Verlöthung der
Dose ist so vorgenommen, dafs ein schmaler Blechstreifen S um die Dose herumgelegt und
ringsum mit dem oberen Rande an den Deckel und mit dem unteren Rande an das Gefäfs
und mit den Enden etwas über einander greifend angelöthet worden ist.
Die Oeffnung der so verlötheten Dose geschieht, je nach der Form und Gröfse derselben
und nach Beschaffenheit des Materials, des Metallstreifens oder des Loths, entweder durch
Durchreifsen des Loths oder durch Durchreifsen des Streifens selbst.
Bei4 Fig. 2 ist unter dem Blechstreifen ein
geglühter Draht' F eingelegt, der an einem Ende befestigt ist und mit dem anderen Ende
unter dem Blechstreifen hervorsteht. An diesem vorstehenden Ende ist der Draht mit einer
Handhabe, einem Ring, Stäbchen, einer Oese oder dergleichen versehen.
Der Draht kann auch wie bei Fig. 3 umgelegt sein.
Beim Anziehen durchreifst der Draht in beiden Fällen das Loth bei u, so dafs der
Deckel einfach abzuheben ist, Fig. 4 und 5.
Die Verlöthung ist mit einiger Vorsicht vorzunehmen; das zu tiefe Einfiiefsen des Loths
ist durch geeignete Mittel, durch Andrücken und nöthigenfalls durch Einschmieren eines
Breies von Thon oder Speckstein (Talk) zu vermeiden. (Der Brei mufs, ehe gelöthet wird,
vollkommen trocken sein.)
Bei Anwendung eines leicht flüssigen Loths und eines Metalles zu dem Blechstreifen, an
dem dieses Loth minder gut haftet, läfst sich das Loth auch direct durchreifsen. Der Blechstreifen
wird zu diesem Zwecke mit einer Handhabe versehen.
Ist zu dem' umgelegten Streifen z. B. Zinkblech verwendet, so läfst sich auch mittelst des
eingelegten Drahtes, Fig. 2, statt der Löthung der Streifen selbst durchreifsen. Vortheilhaft ist
es in diesem Falle, wenn der Draht in einem Wulst des Blechstreifens liegt.
Der Draht kann auch in der in Fig. 6 gezeigten Weise in den Blechstreifen eingelegt
werden. Der Streifen wird zunächst an den Deckel und dann beim Schliefsen der Büchse
an diese selbst angelöthet. Die beiden Streifenenden werden circa 1 cm in einander gelegt.
Der Blechstreifen kann auch wie Fig. 7 zeigt angelegt werden, oder ferner, wie in Fig. 8, zwischen
Deckel und Gefäfs eingeschoben werden, oder, nach Fig. 9, gleich an dem Bodenstücke
des Deckels angearbeitet sein oder einen Theil des aus einem Stück gearbeiteten Deckels
bilden. Fig. 10 zeigt eine Form, die bei eckigen Dosen anwendbar ist. Fig. 11, 12 und 13 zeigen
weitere Formen.
Die Vortheile der Einrichtung liegen auf der Hand. Die Büchse wird durch das Oeffnen
nicht verdorben; der Inhalt der Büchse kann während des Verbrauchs mit dem Deckel geschlossen
gehalten werden. Jede Umständlichkeit und Unbequemlichkeit fällt beim Oeffnen fort.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
An Blechbüchsen die Anordnung eines Drahtes zwischen dem Deckel (Deckel- oder Bodenblech) und der Gefäfswand oder am Deckel oder an der Gefäfswand allein oder in Verbindung mit einem an Rumpf und Deckel (Deckel- oder Bodenblech) gelötheten Blechstreifen von Zink oder anderem Metall, zum Zwecke des Oeffhens der Emballage.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE24926C true DE24926C (de) |
Family
ID=301399
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT24926D Active DE24926C (de) | Vorrichtung zum Oeffnen von Emballagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE24926C (de) |
-
0
- DE DENDAT24926D patent/DE24926C/de active Active
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